Der untaugliche Multilateralismus
China, auf der anderen Seite, hat zwar in Kopenhagen erfolgreich verhindern können, dass die Völkergemeinschaft sich auf ein langfristiges Emissionsminderungsziel einigt. Die Regierung in Peking fürchtet sich davor, weil es womöglich das chinesische Wirtschaftswachstum begrenzt, die wichtigste Legitimationsquelle der kommunistischen Partei- und Staatsführung.
Allerdings würgen auch exorbitant steigende Energiepreise das Wachstum ab. Steil nach oben wird sich aber vor allem der Ölpreis bewegen, je schneller die weltweite Wirtschaftsflaute überwunden ist. Deshalb liegt es auch nach der gescheiterten Konferenz von Kopenhagen im wohlverstandenen Eigeninteresse Chinas, das Wachstum der Wirtschaft vom Wachstum des Energieverbrauchs zu entkoppeln.
Als wirklich schwierig dürfte sich die Lage allein in Europa erweisen, vor allem in Deutschland. Trotz aller Unzulänglichkeiten sind die Europäer Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Deutschland hat kräftig dazu beigetragen und hat versprochen, das auch in Zukunft zu tun; die schwarz-gelbe Regierung hat in ihren Koalitionsvertrag geschrieben, sie wolle dafür sorgen, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu vermindern, im Vergleich zu 1990.
In Kopenhagen hat Umweltminister Norbert Röttgen dieses Versprechen in Gegenwart der Vorstandsvorsitzenden von RWE und E.on tapfer verteidigt und keinen Zweifel daran gelassen, dass dieses Ziel "unkonditioniert" gelte, also unabhängig davon, zu welcher Lösung sich die Regierung in Sachen Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke durchringt und unabhängig auch vom Ausgang der Klimakonferenz.
Ist der UN-Prozess noch tauglich?
Röttgen war an einem Erfolg des Konklaves auch deshalb so sehr wie kaum sonst jemand interessiert, um die Unterschiede in den Wettbewerbsbedingungen zwischen der deutschen Wirtschaft und ihrer Konkurrenz nicht zu groß werden zu lassen. Nun sind die Weichen, jedenfalls vorerst, völkerrechtlich nicht in diese Richtung gestellt. Auch wird die hiesige Wirtschaft mit Macht darauf drängen, dass die Regierung auf andere Weise für ein level playing field sorgt, de facto also ihre klimapolitischen Ambitionen reduziert. Wie Bundeskanzlerin Merkel mit diesem Ansinnen umgeht, dürfte zu einem der spannendsten innenpolitischen Themen der kommenden Monate werden.
Parallel dazu wird eine Debatte über den UN-Prozess und den Multilateralismus anheben. Er hat sich in Kopenhagen tatsächlich von seiner schlechtesten Seite gezeigt. Deshalb stellt sich tatsächlich die Frage, ob nicht ein anderes internationales Forum besser geeignet ist, für weltweit wirksamen Klimaschutz zu sorgen. Die Suche wird erfolglos bleiben.
Zwar ist der Kreis jener Länder, die kooperieren müssten, um das Klima zu retten, klein. Er beschränkt sich auf eine Handvoll Großemittenten, auf die USA, auf China, Japan, Russland und auf die EU. Allerdings ist überhaupt nicht damit zu rechnen, dass ausgerechnet die größten Sünder ohne den Druck der potenziellen Opfer der Erderwärmung williger Klimaschutz betreiben als ohne diesen Druck.
Zum UN-Prozess gibt es deshalb keine Alternative – wohl aber zu dem Format zukünftiger Klimakonferenzen. Bisher sind sie "ein Mix aus Kirchentag, Industriemesse und politischer Verhandlung", sagt Ottmar Edenhofer, Chefökonom des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung und einer der führenden Köpfe im Weltklimarat. Dieses Konzept hat sich in Kopenhagen als nicht mehr handhabbar erwiesen.
Die Menschheit wird weiter verhandeln. Vielleicht merkt sie irgendwann, dass mit der Natur nicht zu verhandeln ist.
Alle Hoffnungen fokussieren sich jetzt auf die nächste Weltklimakonferenz Ende nächsten Jahres in Mexiko. Vielleicht haben bis dahin sogar sämtliche Länder den Copenhagen Accord akzeptiert, dem in der dänischen Hauptstadt die ungeteilte Zustimmung noch fehlte.
Selbst wenn es so wäre, rückte das Zweigradziel in immer weitere Ferne: Schließlich taugt die Erklärung nur wenig und geht kaum über das hinaus, was der im Major Economies Forum organisierte Kreis der Großemittenten schon im Sommer am Rande des G-8-Gipfels in L’Aquila beschlossen hatte: Die globale Temperatur soll nicht mehr als um zwei Grad steigen.
Das steht auch in der Kopenhagener Erklärung, aber es fehlt jeder konkrete Hinweis darauf, wie stark der weltweite Treibhausgasausstoß sinken müsste, damit das Ziel in Reichweite kommt. Das ist nichts anderes als der Ausdruck kollektiver Verdrängung.
Dass die Erklärung bereits in Kopenhagen viel, wenn auch nicht die ganze Zustimmung der Völkergemeinschaft fand, ist leicht erklärt: Es ist die Aussicht auf Geld, die die Mehrheit der armen Länder bewogen hat, dem ökologisch unzureichenden Dokument zuzustimmen.
Nicht ausgeschlossen ist, dass damit ein Paradigmenwechsel in der Klimapolitik eingeleitet ist: In Zukunft dürfte es mehr darum gehen, wie sich die Anpassung an den Klimawandel organisieren lässt – statt darum, wie der Klimawandel wirksam begrenzt werden kann.
Die Menschheit wird weiter verhandeln. Vielleicht merkt sie irgendwann, dass mit der Natur nicht zu verhandeln ist.
- Datum 21.12.2009 - 16:54 Uhr
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In der Medizin ist man lange davon ausgegangen,die Gesundheit
an z.B der Höhe des Cholesterins zu messen.
Dass z.B die Höhe des Eiweißes speziell die Dicke der Kapillar-
basalmembranen auch eine große Rolle spielt,soll hier nicht
die große Rolle spielen.
Also beim Cholesterin,da haben sich dann die Margarine-
industrie und die Pharmaindustrie angehängt und
haben mit der Gesundheit ein weiteres Geschäft gemacht.
Natürlich wäre es das beste wenn die Menschen bescheidener
leben würden,doch das ist nicht so einfach zu realisieren.
Dann gibt es eben Mittel,die das Fett,das der Mensch zu
viel aufgenommen hat wieder "unschädlich machen": Die
Fettsenker.Die Margarine mit der Aufschrift:Du darffst,die kennen
Sie.Wenn die Klimadiskussion,die ja eigentlich auch eine
unstillbare Gier als Ursache hat,sich jetzt auf das CO2
stürzt,so könnte man ja berechtigt argumentieren,das
beste wäre weniger zu produzieren ,weniger zu fliegen,weniger
zu verbrennen und weniger zu fahren.
Doch da gibt es immer klare Prioritäten der Wirtschaft,und
des Bürgers.Die Demokratien,die nicht gegen ihr Volk
können.So wird es sehr schwierig machen Herrn und
Frau Normalverbraucher beizubringen: Du sollst den Gürtel
enger schnallen.
Beim Klima gibt es auch so etwas wie eine Medizin:
Das ist der Wald.Man könnte sehr genau ausrechnen,wieviel
CO2 ein Flug von da nach dort erzeugt und wieviel Wald
man dafür anbauen müßte.Das heißt,Fluglinien Kraftwerke und
Autokonzerne könnten z.B tropischen Regenwald finanzieren!
"Man könnte sehr genau ausrechnen,wieviel
CO2 ein Flug von da nach dort erzeugt und wieviel Wald
man dafür anbauen müsste."
Sie haben es nicht präzise genug ausgedrückt: Für jeden Verbrauch nicht-regenerativer Energie müsste ZUSÄTZLICHER Wald angebaut werden, denn der Wald wandelt nicht auf wundersame Weise CO2 um, sondern er speichert den Kohlenstoff in der Biomasse.
Der Umstieg vom Raubbau auf nachhaltiges, d.h. nicht-verbrauchendes Wirtschaften ist unumgänglich. Dies betrifft natürlich auch die Abfallverwertung.
"Man könnte sehr genau ausrechnen,wieviel
CO2 ein Flug von da nach dort erzeugt und wieviel Wald
man dafür anbauen müsste."
Sie haben es nicht präzise genug ausgedrückt: Für jeden Verbrauch nicht-regenerativer Energie müsste ZUSÄTZLICHER Wald angebaut werden, denn der Wald wandelt nicht auf wundersame Weise CO2 um, sondern er speichert den Kohlenstoff in der Biomasse.
Der Umstieg vom Raubbau auf nachhaltiges, d.h. nicht-verbrauchendes Wirtschaften ist unumgänglich. Dies betrifft natürlich auch die Abfallverwertung.
"Man könnte sehr genau ausrechnen,wieviel
CO2 ein Flug von da nach dort erzeugt und wieviel Wald
man dafür anbauen müsste."
Sie haben es nicht präzise genug ausgedrückt: Für jeden Verbrauch nicht-regenerativer Energie müsste ZUSÄTZLICHER Wald angebaut werden, denn der Wald wandelt nicht auf wundersame Weise CO2 um, sondern er speichert den Kohlenstoff in der Biomasse.
Der Umstieg vom Raubbau auf nachhaltiges, d.h. nicht-verbrauchendes Wirtschaften ist unumgänglich. Dies betrifft natürlich auch die Abfallverwertung.
Primitiv, Herr Fritz Vorholz, nenne ich solche Sprüche: "Es sind 500 Milliarden Dollar. So viel kostet es jedes Jahr, Kraftwerke, die weltweiten Hauptquellen des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids (CO2), vorzeitig zu schließen."
In den Aussagen sind drei Behauptungen enthalten, die überhaupt nicht belegbar sind und für die Sie auch jegliche Quellenangabe schuldig bleiben.
1) Woher stammen die 500 Dollar p.a.?
2) Worauf basiert die Behauptung, es seien die Kraftwerke?
3) Warum ist CO2 klimaschädlich?
Es ist einfach unerhört, wie Sie als verantwortungsvoller Journalist - mal zu Ihren Gunsten unterstellt - solche Sätze formulieren.
Die naturwissenschaftliche Sachlage ist immer noch kontrovers. CO2 kann Ursache, Folge oder aber auch lediglich statistisch korreliert sein.
CO2 wird bekanntlich von sämtlichen tierischen Lebewesen produziert (lassen wir einmal niedere Lebewesen außen vor). Weiterhin erzeugt jegliche Verbrennung CO2 - nicht bloß Kraftwerke.
Eine Hochrechnung von Abschaltkosten in dieser Form ist Blödsinn, die Abschaltung kostet erst einmal nur die komplette Abschreibung. Die gesamte Rechnung ist wesentlich diffiziler.
Es erstaunt mich immer wieder, wie zahlreich (bisher noch nicht zu diesem Artikel) und vor allem, wie militant die Leugner des Klimawandels ihre Argumente vorbringen. Sie wollen es einfach nicht einsehen, dass es in der Wissenschaft (bis auf einige wenige Sachverständige, die vor allem das Geschäft ihrer Auftraggeber in den Energiekonzernen besorgen)bereits seit längerem Konsens ist, wohin sich das Klima bewegt, welche Ursachen das hat und welche Kosten das bei unterschiedlichen Szenarien verursacht.
Dieses Leugnen kommt mir wie das angstvolle (Hilfe, vielleicht muss ich ja selbst meinen Lebenswandel ändern!!) aber leider auch sehr peinliche und unappetitliche pfeiffen im Walde vor.
Es erstaunt mich immer wieder, wie zahlreich (bisher noch nicht zu diesem Artikel) und vor allem, wie militant die Leugner des Klimawandels ihre Argumente vorbringen. Sie wollen es einfach nicht einsehen, dass es in der Wissenschaft (bis auf einige wenige Sachverständige, die vor allem das Geschäft ihrer Auftraggeber in den Energiekonzernen besorgen)bereits seit längerem Konsens ist, wohin sich das Klima bewegt, welche Ursachen das hat und welche Kosten das bei unterschiedlichen Szenarien verursacht.
Dieses Leugnen kommt mir wie das angstvolle (Hilfe, vielleicht muss ich ja selbst meinen Lebenswandel ändern!!) aber leider auch sehr peinliche und unappetitliche pfeiffen im Walde vor.
In vielen Artikeln ist zu lesen, dass nun China zum größten Produzenten von CO2 aufgestiegen sei. Dies mag zwar stimmen, verfälscht dennoch die Tatsachen. Die einzig relevante Angabe ist nämlich die "Prokopfemission". Da liegt China noch weit unterhalb der USA und jedes x-beliebigen europäischen Landes. Natürlich dürfte der Anstieg in China in den letzten Jahren beträchtlich gewesen sein, aber halt auch von einem relativ niedrigen Niveau aus. Aber eine Aussage wie z.B. China ist in den letzten Jahren bis auf Platz 47 der Prokopfemission geklettert, klingt für uns längst nicht so "entschuldend" wie China ist die Nr.1!
...nämlich die "Prokopfemission".
Finden Sie? Ich finde neben anderen Kriterien wichtig, wieviel Hektar Landwirtschaft von wieviel Personen wie intensiv betrieben werden oder wie ddas Klima der Gegend ist. Auch scheint man mir einem zwar einleuchtenden aber letztlich dysfunktionalen Argument mit den Durchschnitten des pro Kopf Verpuffs aufzusitzen. Wenn ein Bewohner Shanghais einen unbekannten und verhungernden Uiguren im grossen Gefängnis des chinesischen Westen benutzen darf, um seine Verpuffung auszudehnen, stimmt etwas mit der Abgrenzung nach Nationalgrenzen ganz und gar nicht. Das ist wie beim Einkommen pro Kopf. Oder würden Sie 25.000 Euro pro Kopf der Deutschen nach Burundi überweisen wollen, weil dort die Kinder sterben.
...nämlich die "Prokopfemission".
Finden Sie? Ich finde neben anderen Kriterien wichtig, wieviel Hektar Landwirtschaft von wieviel Personen wie intensiv betrieben werden oder wie ddas Klima der Gegend ist. Auch scheint man mir einem zwar einleuchtenden aber letztlich dysfunktionalen Argument mit den Durchschnitten des pro Kopf Verpuffs aufzusitzen. Wenn ein Bewohner Shanghais einen unbekannten und verhungernden Uiguren im grossen Gefängnis des chinesischen Westen benutzen darf, um seine Verpuffung auszudehnen, stimmt etwas mit der Abgrenzung nach Nationalgrenzen ganz und gar nicht. Das ist wie beim Einkommen pro Kopf. Oder würden Sie 25.000 Euro pro Kopf der Deutschen nach Burundi überweisen wollen, weil dort die Kinder sterben.
...recht genau beziffern:"
Dann wäre aber die Gegenrechnung eines schlechten Vertrags wichtig. Wieviel kostete der Kyotovertrag? Immerhin ist er das Alibi gewesen über Jahre nichts zu tun, als man ohnehin tun musste um heimische Grüne ruhig zu stellen.
Es erstaunt mich immer wieder, wie zahlreich (bisher noch nicht zu diesem Artikel) und vor allem, wie militant die Leugner des Klimawandels ihre Argumente vorbringen. Sie wollen es einfach nicht einsehen, dass es in der Wissenschaft (bis auf einige wenige Sachverständige, die vor allem das Geschäft ihrer Auftraggeber in den Energiekonzernen besorgen)bereits seit längerem Konsens ist, wohin sich das Klima bewegt, welche Ursachen das hat und welche Kosten das bei unterschiedlichen Szenarien verursacht.
Dieses Leugnen kommt mir wie das angstvolle (Hilfe, vielleicht muss ich ja selbst meinen Lebenswandel ändern!!) aber leider auch sehr peinliche und unappetitliche pfeiffen im Walde vor.
...Redakteur. Er war sehr überzeugt, dass man das Klima retten müsse, vor ein paar Wochen. Heute hatte er mehrere Dinge intensiver gelesen und er war nicht mehr so sicher. Es gibt schon recht große offene Fragen zur Antropogenität und zu ihrem relativen Beitrag zur Klimaerwärmung.
Das beginnt mit dem Datenmaterial und geht durch die ganze Wissenskette bishin zu unserer Unfähigkeit die zu hohe Wolkenbildung in geringer Höhe bei geringer Sonnenaktivität zu erklären. Diese Dinge liegen ganz im Herzen der Theorien und der Modelle der Klimaforschung. Da kann man schon verstehen, dass es Leute gibt, die bei diesem Kenntnisstand nicht so viel für CO2 Reduktion ausgeben wollen.
... viel Zeit, wissen Sie's denn so genau? Haben Sie schon eine einzige wissenschaftliche Arbeit zur Thematk gelesen?
Wussten Sie auch schon, dass Wissenschaft nicht nach dem Konsensprinzip funktioniert und dass Mehrheitsmeinungen in der Wissenschaft nicht die Wahrheit repräsentieren müssen, das meistens auch nicht tun? Was war denn mit dem "wissenschaftlichen Konsens" zu den Zeiten von Galilei oder Kopernikus? Ersterer wurde von seinen Kollegen bei der Inquisition denunziert, weil seine Meinung nicht dem "wissenschaftlichen Konsens" entsprach. Der Tonfall in der laufenden Diskussion erinnert schon an eine solche Hexenjagdatmosphäre und wie dürfen wir Ihren Beitrag diesbezüglich einordnen?
...Redakteur. Er war sehr überzeugt, dass man das Klima retten müsse, vor ein paar Wochen. Heute hatte er mehrere Dinge intensiver gelesen und er war nicht mehr so sicher. Es gibt schon recht große offene Fragen zur Antropogenität und zu ihrem relativen Beitrag zur Klimaerwärmung.
Das beginnt mit dem Datenmaterial und geht durch die ganze Wissenskette bishin zu unserer Unfähigkeit die zu hohe Wolkenbildung in geringer Höhe bei geringer Sonnenaktivität zu erklären. Diese Dinge liegen ganz im Herzen der Theorien und der Modelle der Klimaforschung. Da kann man schon verstehen, dass es Leute gibt, die bei diesem Kenntnisstand nicht so viel für CO2 Reduktion ausgeben wollen.
... viel Zeit, wissen Sie's denn so genau? Haben Sie schon eine einzige wissenschaftliche Arbeit zur Thematk gelesen?
Wussten Sie auch schon, dass Wissenschaft nicht nach dem Konsensprinzip funktioniert und dass Mehrheitsmeinungen in der Wissenschaft nicht die Wahrheit repräsentieren müssen, das meistens auch nicht tun? Was war denn mit dem "wissenschaftlichen Konsens" zu den Zeiten von Galilei oder Kopernikus? Ersterer wurde von seinen Kollegen bei der Inquisition denunziert, weil seine Meinung nicht dem "wissenschaftlichen Konsens" entsprach. Der Tonfall in der laufenden Diskussion erinnert schon an eine solche Hexenjagdatmosphäre und wie dürfen wir Ihren Beitrag diesbezüglich einordnen?
reifen bekanntlich meistens erst, wenn es zu spät ist, oder die Kassenlage es zulässt ...
Offensichtlich sind die mehr oder auch die nicht so sehr legitimierten Vertreter der Menschen dieser Erde von Wissen erleuchtet - die sich dem Intellekt der wissenschaftlichen Gemeinde entzieht - wie sonst ist es erklärbar, daß statistisch ermittelte avisierte Mehrkosten in Höhe von 500 Milliarden Dollar pro Jahr einfach ignoriert werden - den Folgekosten wird sich ja keine Nation entziehen können - insofern - werden wir wohl Zeitzeuge einer wahrhaft volkswirtschaftlichen Meisterleistung, oder? Es wird Zeit uns zu verraten, wie diese "Mehrkosten" im Sinne einer "Investition" sich rechnen sollen, das Geheimnis, die Weisheit zu teilen. Es muss ja eine Antwort geben - denn stellen wir uns vor, es gäbe keine: spätestens mit dieser Entscheidung haben all diese Vertreter doch eigentlich Ihr Mandat verspielt - wie kann die unterzeichnete Absichtserklärung da ernst genommen, gar als Etappe oder Meilenstein klassifiziert werden? Aber, wer wird sich einer globalen Volksabstimmung schon stellen - der letztendlich höchsten Instanz nach demokratischem Grundverständnis? - würden wir auch dann ein solches Ergebnis erzielen? Aber, wir schwelgen bei diesem Gedanken ja eh dahin im Idealismus - diese Option ist ja schon auf Bundesebene nicht mehr zugelassen - ein Schelm der Böses dabei denkt, nicht wahr?
....und vom Kyoto-Protokoll hatten sich die USA noch nicht endgültig verabschiedet. "
Eigentlich war es bereits klar, dass der Senat einen Vertrag wie Kyoto nie und nimmer erlauben würde, bevor Bush gewählt war. Er hat den Tod lediglich festgestellt und den anderen Ländern versucht zu erklären, wieso der Vertrag schöecht war. Die wollten es nur nicht hören. Nun hat Obama mehr oder minder das Gleiche gesagt. Wollen wir sehen, ob man dieses Mal zugehört hat.
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