Konjunktur US-Wirtschaft wächst weniger als erwartetSeite 2/2

Zugleich legten die Firmengewinne im dritten Quartal stärker zu als zunächst errechnet. Die Profite kletterten um 10,8 Prozent, nachdem zuvor von 10,6 Prozent die Rede war - laut Bloomberg der kräftigste Gewinnzuwachs seit mehr als fünf Jahren.

Vor dem positiven dritten Quartal war die US-Wirtschaft vier Quartale nacheinander geschrumpft, laut Bloomberg der längste Abschwung in den USA seit der Einführung der Quartals-Statistik 1947. In den zwölf Monaten bis Juni ging die Wirtschaftsleistung als Folge der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise seit Jahrzehnten um 3,8 Prozent zurück - den Angaben zufolge der schlimmste Absturz seit sieben Jahrzehnten. Die Arbeitslosenquote liegt bei zehn Prozent.

laut Bloomberg der kräftigste Gewinnzuwachs seit mehr als fünf Jahren.

Vor dem positiven dritten Quartal war die US-Wirtschaft vier Quartale nacheinander geschrumpft, laut Bloomberg der längste Abschwung in den USA seit der Einführung der Quartals-Statistik 1947. In den zwölf Monaten bis Juni ging die Wirtschaftsleistung als Folge der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise seit Jahrzehnten um 3,8 Prozent zurück - den Angaben zufolge der schlimmste Absturz seit sieben Jahrzehnten. Die Arbeitslosenquote liegt bei zehn Prozent.

 
Leser-Kommentare
    • politz
    • 22.12.2009 um 19:52 Uhr

    ...würde ich erst, wenn die US-Wirtschaft ungefähr drei Viertel ihres Einbruchs wieder gutgemacht hat.

  1. Der Patient ist schon laengst tot.
    The american dream , ist schon lange ausgetraeumt.
    Mit 14 000 000 000 000 $ Staatsverschuldung ( pro Kopf $ 40 000 Schulden bei 300 Mill Menschen )ist keine Gesundung vorstellbar , ein Soll-Krieg koennte den endgueltigen Untergang noch etwas hinauszoegern , der 'Patient ' wuerde trotzdem sterben.

    • Josh_
    • 23.12.2009 um 6:30 Uhr

    als die europäischen Kolosse. Volatilität schlägt nicht
    nur extrem nach unten, sondern auch nach oben aus.
    Hohe Arbeitslosigkeit schlägt dort 'nur' in Konsumschwäche
    aus, im Gegensatz zu den Europäern, wo gleichzeitig
    auch die Staatsausgaben steigen (Zahlungen in die bröckelnden Sozialsysteme).
    Unbewertet dessen, ob das ein soziales Modell ist oder nicht
    (ist es nicht), aber über unser Modell kann man auch getrost
    streiten: wenn in Zeiten von Einnahmenschwäche die Ausgaben
    steigen müssen, kann etwas nicht stimmen.

  2. @ Kambysis:
    Die US-Verschuldung pro Kopf ist prozentual kaum höher als deutsche. Die US sind auch nicht so exportabhängig wie wir. Als Exportweltmeister müssen wir abwarten, bis sich alle anderen erholt haben, um wieder bei uns kaufen zu können.

  3. 5. Hybris

    Die USA haben sich im Kampf der Systeme so verausgabt, dass sie dem Kollaps sehr nahe sind. Noch genießen die USA einen Nimbus als unbesiegbare Supermacht, doch insbesondere die externe Verschuldung macht sie bald zum Sklaven ihrer Gläubiger (z.B. China).

    Der lange als überlegen und geeignetes Vorbild gepriesene "american way of business" mit minimalen Sozialleistungen hat sich als Katastrophenszenario erwiesen. Zur Zeit können die USA nur überleben, indem sie Geld drucken - wie lange ihnen das noch abgenommen wird, steht in den Sternen.

    Denn auf diese Weise drücken sich die USA vor einer Wandlung zu einer sozialen und wettbewerbsfähigen Gesellschaft, die nicht auf Kosten der übrigen Welt lebt und dadurch unhaltbare struckturelle Fehlentwickelungen auslöst und perpetuiert.

    Auf jeden Fall sollten unsere Amerika-hörigen Politiker zur Kenntnis nehmen, dass ungehemmter Sozialabbau keineswegs eine stabile Entwicklung induzuiert - eher im Gegenteil.

    Leider ist das hier noch nicht angekommen, wie man an den aktuellen Regierungsvorhaben sehen kann.

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