Arbeitsmarktpolitik Koch fordert Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger
Abschreckung sei nötig, damit das soziale System funktioniere, sagte der hessische Ministerpräsident. SPD und Gewerkschaften reagierten empört.
© Arne Dedert dpa/ dpa

Ein Leben von Hartz IV dürfe nicht als "angenehm" empfunden werden: Hessens Ministerpräsident Roland Koch
Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat eine strenge Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger gefordert und damit Empörung ausgelöst. "Wir müssen jedem Hartz-IV-Empfänger abverlangen, dass er als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung einer Beschäftigung nachgeht, auch niederwertige Arbeit, im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung", sagte er der Wirtschaftswoche. Koch sprach sich zugleich für höhere Hinzuverdienst-Grenzen aus, um den Anreiz zur Annahme von Arbeit zu verstärken. Für seinen Vorstoß erntete der CDU-Vize scharfe Kritik aus dem SPD-, Linke- und Gewerkschaftslager.
Da es in Deutschland notfalls auch ein Leben lang Leistungen gebe, müssten Instrumente eingesetzt werden, "damit niemand das Leben von Hartz IV als angenehme Variante ansieht", sagte Koch. Es könne kein funktionierendes Arbeitslosenhilfe-System geben, das nicht auch ein Element von Abschreckung enthalte. "Sonst ist das für die regulär Erwerbstätigen, die ihr verfügbares Einkommen mit den Unterstützungssätzen vergleichen, unerträglich." Letztlich müsse "am Ende der Hartz-IV-Reparaturen" die Beschäftigung der Betroffenen höher sein und die Belastung der Staatskasse sinken. "Das wird auch in der CDU keine leichte Diskussion", meinte Koch.
Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Klaus Ernst, forderte Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel auf, Koch in die Schranken zu weisen. "Was Koch da absondert, ist mittelalterlich. Wer in die Arbeitslosenabsicherung ein Abschreckungselement einbauen will, riskiert mit voller Absicht, dass Menschen auf der Strecke bleiben." Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, kommentierte die Forderung so: "Herr Koch sollte lieber den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, die Arbeitsplätze vernichten und immer weniger Menschen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt geben."
Die nordrhein-westfälische SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft warnte derweil davor, bei einer Veränderung von Hartz IV auch die Vorteile zunichte zu machen. Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sei richtig gewesen, weil sie den Betroffenen Hilfe "aus einer Hand" gebracht habe, sagte Kraft. Dieser Fortschritt dürfe bei der anstehenden Überarbeitung der Arbeitsmarktreformen nicht preisgegeben werden. Die von der Bundesregierung angestrebte Umstrukturierung der Jobcenter berge eine solche Gefahr. Dass es Korrekturen an der unter dem damaligen SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder verabschiedeten Gesetzgebung geben müsse, sei unzweifelhaft, räumte die stellvertretende Parteivorsitzende Kraft ein.
Nach dem Willen von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sollten Langzeitarbeitslose künftig ihr gesamtes zur Altersversorgung angespartes Vermögen behalten dürfen. Dies solle ohne jede Eigentumsüberprüfung geschehen, sagte sie der Berliner Zeitung. Die heutige Anrechnung des Vermögens zur Altersversorgung werde von den Betroffenen, die oft Jahrzehnte in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hätten, als die eigentliche Zumutung empfunden.
- Datum 16.01.2010 - 17:44 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Roland Koch sollte als Ideengeber mit gutem Beispiel vorangehen und auf unabsehbare Zeit eine von ihm suggerierte unzumutbare Arbeit annehmen!
tatsächlich zunächst sollte mal die forderung erhoben werden, dass schwarzgeldempfänger sowie inhaber und verwalter von schwarzgeldkonten einer ordentlichen, im notfall auch nicht so wahnsinnig anspruchsvollen arbeit nachgehen. vermutlich wird man damit aber zumindest bei der einzig verbliebenen volkspartei auf granit beißen.
tatsächlich zunächst sollte mal die forderung erhoben werden, dass schwarzgeldempfänger sowie inhaber und verwalter von schwarzgeldkonten einer ordentlichen, im notfall auch nicht so wahnsinnig anspruchsvollen arbeit nachgehen. vermutlich wird man damit aber zumindest bei der einzig verbliebenen volkspartei auf granit beißen.
Gerade wo wir einen (nicht von Hartz4-Empfängern gezimmerte) Wirtschaftsabschwung (Kriese klingt für mich doch recht hart, da muss schon etwas wie 1929 her) mit Arbeitsplatzabbau erlebt haben, kommt dieses Subjekt mit dem Vorschlag, den Arbeitslosen durch Druckerhöhung das Schaffen schmackhafter zu machen.
"Wir müssen jedem Hartz-IV-Empfänger abverlangen, dass er als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung einer Beschäftigung nachgeht, auch niederwertige Arbeit, im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung"
Dieser Satz wäre hinnehmbar, wenn diese Leistungen zum Lebensunterhalt reichen würden...dank des Tanzes um den Mindestlohn kann man das vergessen und das Zitierte wird zum moralischen Faustschlag mit Zynismusgarantie.
Ich weiß, warum ich beim Lesen dieses Namens "Koch" jedes Mal Ausschlag bekomme...
Davon abgesehen, dass "Abschreckung" als Gesetzesbegründung verfassungsrechtlich bedenklich wäre - im Hinblick auf die Menschenwürde - und Koch das als Jurist eigentlich wissen müsste:
Wenn man schon bei den Arbeitslosen ansetzen will und sich nicht auf den Standpunkt stellt, dass es einfach an einem Mangel an verfügbaren Jobs liegt, dann ist es meiner Meinung nach zu kurz gegriffen, Leute nur zum Arbeiten zwingen zu wollen, egal was. So ist das in der DDR gelaufen, und dann wurde eine Arbeit von zweien statt von einem verrichtet.
Viel wichtiger finde ich es, bei der Qualifikation anzusetzen - und hier den Akzent wieder stärker auf das Fördern statt nur auf das Fordern zu setzen. Also die Menschen wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Denn wir leben in einer Zeit, in der man, wenn man irgendwo arbeiten will, erst mal unter Generalverdacht steht.
Ein Bewerber sitzt meistens Personalern gegenüber, die irgendwelches psychologisches Geschwätz gelesen haben und nun auf Suche gehen: Was ist faul an diesem Bewerber? Was spricht dafür, ihn auszusrtieren? Und weil die Auswahlverfahren so toll sind, haben wir solche tollen Banker, die die Bankenkrise verursacht haben, immer noch in ihre Sessel furzen oder als Belohnung dicke Boni abkassieren.
Aber die kleinen Hartz-IV-er sind dann die Sündenböcke, an denen es liegen soll, wenn der Kapitalismus mal nicht so funktioniert, wie man sich's wünscht.
...Konzeptes ist so alt, wie es richtig ist. Kritik an einem Sozialsystem, das zu Gewohnheiten führt, die eine Reintegration in den Erwerb oft verunmöglichen oder zumindest deren Wahrscheinlichkeit erheblich reduzieren gab es bereits vor Brandt.
Die Ausbreitung langfristiger Arbeitslosigkeit und die Vererbung sozialen Abstiegs in spätere Generationen wurden in meiner Kindheit überzeugend als Folge des Deutschen Wegs vorhergesagt und wissenschaftlich untermauert. Gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Prozesse und Entwicklungen brauchen auch, wenn man sie exakt prognostizieren kann, ihre Zeit sich zu entfalten.
Nun haben sich die Folgen schlechter Ordnungspolitik, Interessengruppen getriebene Gesetze und dummer Regulierung sich in den Renten-, Kassen-, Bildungs-, Finanzkrisen sich zwar unterschiedlich laut zu Wort gemeldet. Sie sind jedoch alle wie auch das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit das dynastischen familiären Abstieg oft nach sich zieht nun sichtbar.
Verantwortlichkeit ist schwer zuzuordnen, sind die Entscheidungen, die zur heutigen Lage führten von Generationen an Politikern und Beamte, die die Folgen kannten oder hätten aus dienstlicher Pflicht hätten wissen müssen, implementiert und von den schlecht informierten Wählern bestätigt worden. Sicher ist, dass Koch zu den Politikern gehört, die die Lage mit gestalteten.
Sicher ist auch, dass sein Vorschlag für die Betroffenen und von seiner Politik gebeutelten ein Schlag mit der Wichsbürste ins Gesicht ist.
...Recht. Wenn man dumme Arbeits-, Sozial- und Bildungsgesetze macht, bekommt man schlechte Ergebnisse. In diesem Fall sind es Dauerarbeitslosigkeit und eine vererbliche Position der Familien in der Unterschicht. Dass das so kommen musste, wissen wir seit jeher. Die Brandts, Schmidts, Kohls und Blüms aber auch die unter ihnen dienenden Beamte wussten oder hätten aus ihren Dienstverplichtungen wissen müssen, was die Folgen ihrer Aktivitäten würden. Aber gesellschaftliche Prozesse und volkswirtschaftliche Entwicklungen brauchen ihre Zeit sich zu entfalten und die Großväter und Mütter der schädlichen Gesetze sind kaum noch greifbar und den Schaden tragen Andere. Sicher ist jedoch, dass Koch zu der Gruppe gehört, die den heutigen Zustand formten.
Wenn ihm die Lage nicht gefällt, so sollte er dafür sorgen, dass politische Entscheidungsordnung solch unsinnige Gesetze und Regeln nicht mehr implementiert. Leute, die ihre Karrieren mit solchen Gesetzen verdienten müssen die Folgen tragen. Wie in der Finanzkrise wird die Verantwortlichkeit der Regulierer und Gesetzgeber, deren Tun Gruppeninteressen getrieben war und massiven Schaden bewirkte kaum in die Öffentlichkeit getragen. Das ist schlecht, da nur durch eine Änderung der Entscheidungsprozesse und -Ordnung eine bessere Regelstruktur bewirkt werden kann. Solange jemand mit einer Politik Karriere machen kann, ohne sie zu verantworten, wird er sich genauso asozial verhalten wie ....
Davon abgesehen, dass "Abschreckung" als Gesetzesbegründung verfassungsrechtlich bedenklich wäre - im Hinblick auf die Menschenwürde - und Koch das als Jurist eigentlich wissen müsste:
Wenn man schon bei den Arbeitslosen ansetzen will und sich nicht auf den Standpunkt stellt, dass es einfach an einem Mangel an verfügbaren Jobs liegt, dann ist es meiner Meinung nach zu kurz gegriffen, Leute nur zum Arbeiten zwingen zu wollen, egal was. So ist das in der DDR gelaufen, und dann wurde eine Arbeit von zweien statt von einem verrichtet.
Viel wichtiger finde ich es, bei der Qualifikation anzusetzen - und hier den Akzent wieder stärker auf das Fördern statt nur auf das Fordern zu setzen. Also die Menschen wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Denn wir leben in einer Zeit, in der man, wenn man irgendwo arbeiten will, erst mal unter Generalverdacht steht.
Ein Bewerber sitzt meistens Personalern gegenüber, die irgendwelches psychologisches Geschwätz gelesen haben und nun auf Suche gehen: Was ist faul an diesem Bewerber? Was spricht dafür, ihn auszusrtieren? Und weil die Auswahlverfahren so toll sind, haben wir solche tollen Banker, die die Bankenkrise verursacht haben, immer noch in ihre Sessel furzen oder als Belohnung dicke Boni abkassieren.
Aber die kleinen Hartz-IV-er sind dann die Sündenböcke, an denen es liegen soll, wenn der Kapitalismus mal nicht so funktioniert, wie man sich's wünscht.
...Konzeptes ist so alt, wie es richtig ist. Kritik an einem Sozialsystem, das zu Gewohnheiten führt, die eine Reintegration in den Erwerb oft verunmöglichen oder zumindest deren Wahrscheinlichkeit erheblich reduzieren gab es bereits vor Brandt.
Die Ausbreitung langfristiger Arbeitslosigkeit und die Vererbung sozialen Abstiegs in spätere Generationen wurden in meiner Kindheit überzeugend als Folge des Deutschen Wegs vorhergesagt und wissenschaftlich untermauert. Gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Prozesse und Entwicklungen brauchen auch, wenn man sie exakt prognostizieren kann, ihre Zeit sich zu entfalten.
Nun haben sich die Folgen schlechter Ordnungspolitik, Interessengruppen getriebene Gesetze und dummer Regulierung sich in den Renten-, Kassen-, Bildungs-, Finanzkrisen sich zwar unterschiedlich laut zu Wort gemeldet. Sie sind jedoch alle wie auch das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit das dynastischen familiären Abstieg oft nach sich zieht nun sichtbar.
Verantwortlichkeit ist schwer zuzuordnen, sind die Entscheidungen, die zur heutigen Lage führten von Generationen an Politikern und Beamte, die die Folgen kannten oder hätten aus dienstlicher Pflicht hätten wissen müssen, implementiert und von den schlecht informierten Wählern bestätigt worden. Sicher ist, dass Koch zu den Politikern gehört, die die Lage mit gestalteten.
Sicher ist auch, dass sein Vorschlag für die Betroffenen und von seiner Politik gebeutelten ein Schlag mit der Wichsbürste ins Gesicht ist.
...Recht. Wenn man dumme Arbeits-, Sozial- und Bildungsgesetze macht, bekommt man schlechte Ergebnisse. In diesem Fall sind es Dauerarbeitslosigkeit und eine vererbliche Position der Familien in der Unterschicht. Dass das so kommen musste, wissen wir seit jeher. Die Brandts, Schmidts, Kohls und Blüms aber auch die unter ihnen dienenden Beamte wussten oder hätten aus ihren Dienstverplichtungen wissen müssen, was die Folgen ihrer Aktivitäten würden. Aber gesellschaftliche Prozesse und volkswirtschaftliche Entwicklungen brauchen ihre Zeit sich zu entfalten und die Großväter und Mütter der schädlichen Gesetze sind kaum noch greifbar und den Schaden tragen Andere. Sicher ist jedoch, dass Koch zu der Gruppe gehört, die den heutigen Zustand formten.
Wenn ihm die Lage nicht gefällt, so sollte er dafür sorgen, dass politische Entscheidungsordnung solch unsinnige Gesetze und Regeln nicht mehr implementiert. Leute, die ihre Karrieren mit solchen Gesetzen verdienten müssen die Folgen tragen. Wie in der Finanzkrise wird die Verantwortlichkeit der Regulierer und Gesetzgeber, deren Tun Gruppeninteressen getrieben war und massiven Schaden bewirkte kaum in die Öffentlichkeit getragen. Das ist schlecht, da nur durch eine Änderung der Entscheidungsprozesse und -Ordnung eine bessere Regelstruktur bewirkt werden kann. Solange jemand mit einer Politik Karriere machen kann, ohne sie zu verantworten, wird er sich genauso asozial verhalten wie ....
der fuer seine schmerzfreiheit bekannte und als landesvater thematisch unzustaendige roland, sondert konkretes sekret aus der sich allem und jedem anbiedernden und belanglos wirkenden "berliner erklaerung" der cdu ab.
da koch eh keinen ruf zu verlieren hat, kann man so ganz gut im merkelschen sinne die fuehler nach volkes meinung ausstrecken und da dieses noch immer nicht den palast anzuenden wird, kommt es wie es kommen soll...
uebrigens:
"ILO-Übereinkommen über Zwangs- oder Pflichtarbeit, 1930"
"Artikel 2
Als „Zwangs- oder Pflichtarbeit” im Sinne dieses Übereinkommens gilt jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und für die sie sich nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat."
http://www.nachdenkseiten...
Sie zitieren aus dem "ILO-Übereinkommen über Zwangs- oder Pflichtarbeit, 1930" wie folgt:
"Als „Zwangs- oder Pflichtarbeit” im Sinne dieses Übereinkommens gilt jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und für die sie sich nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat."
Offensichtlich geht es hier also nicht um Zwangsarbeit, denn es wird ja keine Strafe angedroht. Das ist völlig freiwillig: wer Leistungen der Sozialgemeinschaft in Anspruch nehmen will, muß etwas dafür tun. Wer keine Sozialleistungen beanspruchen möchte, muß auch nichts tun und wird dafür nicht bestraft.
Sie zitieren aus dem "ILO-Übereinkommen über Zwangs- oder Pflichtarbeit, 1930" wie folgt:
"Als „Zwangs- oder Pflichtarbeit” im Sinne dieses Übereinkommens gilt jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und für die sie sich nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat."
Offensichtlich geht es hier also nicht um Zwangsarbeit, denn es wird ja keine Strafe angedroht. Das ist völlig freiwillig: wer Leistungen der Sozialgemeinschaft in Anspruch nehmen will, muß etwas dafür tun. Wer keine Sozialleistungen beanspruchen möchte, muß auch nichts tun und wird dafür nicht bestraft.
ist dieser Vorschlag, wenn die politisch Verantwortlichen erstmal mindestens 5 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen geschaffen haben, die so entlohnt werden, dass auch jemand ohne Aufstockung aus SGB2-Mittel davon leben kann.
Ansonsten könnte Koch, anstatt solch unsinnige Forderungen zu stellen, uns mal vom damaligen jüdischen Erben erzählen.
Verzeihen Sie, aber die Bereitstellung von Arbeitsplätzen ist nicht die Aufgabe des Staates, sondern der Wirtschaft. Aufgabe des Staates ist, den Ordnungsrahmen so zu gestalten, daß die Wirtschaft dann auch Arbeitsplätze schaffen kann. Das würde die Wirtschaft auch gerne tun, schließlich profitiert sie von jedem produktiven Arbeitsplatz.
Verzeihen Sie, aber die Bereitstellung von Arbeitsplätzen ist nicht die Aufgabe des Staates, sondern der Wirtschaft. Aufgabe des Staates ist, den Ordnungsrahmen so zu gestalten, daß die Wirtschaft dann auch Arbeitsplätze schaffen kann. Das würde die Wirtschaft auch gerne tun, schließlich profitiert sie von jedem produktiven Arbeitsplatz.
Als Betroffener, der seinen guten Job als Administrator bei einer Behörde, allerdings mit Zeitvertrag, an einen 1 Euro Jobber verloren hat, fällt mir da nur zu ein, dass den angeblichen Eliten wohl die 1 Euro noch zu viel sind.
Deutlicher würden die Zumutungen, wenn jeder Hartz4 Empfänger ein Schild tragen müßte (es gab in einen Landkreis sogar schon mal entsprehende Arbeitskittel). Heute sind die Leute viel zu shwer zu erkennen. Früher erkannte man,zumindes in den Südstaten der USA, diese Menschen schließlich leicht an der Hautfabe. Sein ehemaliger Justizminister (jetzt Sozialminister) hatte ja schon ohne Folgen die Idee mit den elektronschen Fußfesseln für Arbeitslose.
Die Ansichten von Herrn Koch überschreiten bei weitem den Rahmen des Grundgesetzes. Kann man sich in Hessen eigentlich alles erlauben. Ich könnte eine ganze Liste aufzählen, die Rücktrittsforderungen begründen würden.
Koch ist zwar eine völlige Nullnummer, aber mit diesem - zugegeben populistischen - Statement hat er voll und ganz Recht!
Es muss natürlich differenziert werden zwischen Personen, die jahre- oder jahrzentelang in die Kassen einbezahlt haben und dann nach einem Jahr auf Hartz IV sind, und solchen die noch (fast) nichts eingezahlt haben und es sich in der sozialen Hängematte gemütlich machen mit Hartz IV und ein bisschen Schwarzarbeit.
Wer nichts arbeitet bekommt nichts, genau so muss die Gleichung lauten. Und jetzt braucht mir keiner kommen "es gibt ja keine Arbeit" o.ä. Es gibt mehr als genug Arbeit die keiner machen will oder bei der es sich nicht lohnt "normal" bezahlte Kräfte einzusetzen. Parks sauberhalten, Straßen fegen, öffentliche Toiletten putzen, Schulwege sichern - die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.
Wichtig dabei ist auch jene an die Kandare zu nehmen, die sich bisher mit beliebigen Krankmeldungen von 1-Euro Jobs und Leistungsreduktionen fernhalten.
Ihr Kommentar zeugt davon, dass es Ihnen wohl nicht gut geht. Wollen Sie allen Ernstes einem Verrückten, der eine Zwangsarbeit wieder einführen will, hier zustimmen ?
Lieber arbeite ich für zwei Arbeitssuchende mit, als das ich mich auf ein solches Niveau begeben würde. Die meisten Menschen haben aber offenbar unter dem radikalkapitalistischen System jegliches Gefühl für soziales Miteinander verloren...Es grüsst Sie ein brutalstmöglicher Aufklärer.
Recht so! Und wenn die ganzen Straßenfeger, Mülltütenleerer, Schulwegsicherer usw. von ihren eins fünfzig die Stunde die Familie nicht durchbringen können, kommen die Kinder halt ins Heim und die Frau auf den Strich. So muss Arbeitsteilung aussehen!
Was die ganzen Faulenzer angeht, die gleich nach ihrem Hauptschulabschluss keine Lehre bekommen und daher nichts einzahlen konnten: Was müssen die Deppen auch auf eine solche Schule gehen - sind sie doch selber schuld, wenn sie einen nicht zukunftssichernden Weg einschlagen (auch wenns ihnen keiner gesagt hat - Eigenverantwortung, meine Damen und Herren, Eigenverantwortung! Auch mit 10!).
Und die Krankmelder! Die sind die schlimmsten! Wehe dem, der von unterfinanzierter Lebensweise krank werden will! Diese Nutznieser der Gesellschaft.
Wohlfahrtsstaat gerne! Aber nicht für die andern!
Prost!
... gleich nicht mehr um den Bildungsetat streiten, denn für die von Ihnen vorgeschlagenen Arbeiten, muss man nicht mal lesen und scheiben können.
Die Harz-4 Empfänger "liegen dem Staat auf der Tasche", weil die Rot/Grüne Regierung damals tausende von sozialversicherungpflichtigen Jobs zugunsten von (auch von Ihnen angepriesenen) prekären Beschäftigungsverhältnissen gestrichen hat. Falls Sie es immer noch nicht wissen, mit diesen Dumpinglohn-Jobs sind die Menschen immer noch nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt, sprich erhalten weiterhin Transferleistungen.
Und wie ich immer: Wohl dem der nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt.
Lohnarbeit, die bezahlt wird, da sie angeblich irgend einen Mehrwert bringt, so wird die Stelle des hessischen Ministerpräsidenten mit einem Gehalt entlohnt, mit dem dieser nicht nur seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, sondern noch einiges darüber hinaus übrig behält.
Und es gibt Iher Ansicht nach Sklavenarbeit, die polizeilich erledigt werden kann, ein Polizist, der gar nichts schafft, wacht über einige, die die Straßen kehren, die Toiletten reinigen oder alte Omas spazieren fahren.
Nun könnte man von Herrn Koch verlangen, wenigstens etwas Verstand einzusetzen für das Geld, das er bezieht. Er könnte in Hessen einen öffentlichen Dienstleistungssektor aufbauen, der die Erledigung all dieser Aufgaben, die Sie beschreiben, so finanziert, dass die Ausführenden davon leben könnten, muss nicht einmal luxuriös sein, sagen wir 10,50 Euro/Stunde im ersten Jahr, danach gibt es ein paar Aufstiegschancen. Dann wird er sehen, wie wenig faules Pack übrig bleiben wird, dessen Versorgung dann leicht von der übrigen hessischen Bevölkerung mitgeschultert werden kann.
Es ist nackter Hohn, wenn Politiker wie Koch, die selber von den Steuergeldern der Bürger fett wie die Made im Speck leben, nur solche Vorschläge zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit machen, wie die Ärmsten der Armen noch stärker drangsaliert werden könnten.
Schimpf und Schande über solche Politiker, denen nichts besseres einfällt gegen die Massenarbeitslosigkeit.
Dabei ist das Problem deutlich: Es fehlen einfach massenhaft sinnvolle Arbeitsplätze in Deutschland. Der Arbeitsmarkt funktioniert nicht mehr. Je mehr der Staat darin rumlaboriert, desto weniger funktioniert er. Erst recht bringt der Vorschlag von Herrn Koch keine zusätzlichen Arbeitsplätze. Er bringt allenfalls sinnlose Zwangsbeschäftigung von Arbeitslosen.
Warum begreifen die Poliiker nicht, dass unser System der Besteuerung und Abgabenerhebung nicht marktkonform angelegt ist und hauptursächlich für die Massenarbeitslosigkeit ist??
Im gegenwärtigen System arbeiten Staat und Unternehmen kontraproduktiv und gegeneinander, wenn es um Arbeitsplätze geht. Das liegt daran, dass der Staat seine gewaltigen Steuern und Abgaben auf Arbeitslöhne, also Unternehmenskosten erhebt, anstatt auf Unternehmensgewinne. Ständiges Ziel des Unternehmen ist es jedoch Kosten zu senken, mit dem Wegfall von Arbeitslöhnen kann es auch lukrativ Staatsabgaben und Steuern einsparen. Das lohnt sich besonders für die Unternehmen, ist aber schlecht für den Staat und die Kaufkraft des Binnenmarktes.
Die Lösung:Konsumsteuer statt Arbeitsabgaben.
Manch Leute können garnicht arbeiten, da sie Vor H4 von Solialhilfe gelebt haben, oder einen schweren Arbeitsunfall hatten. Für Poliktiker trifft sowas nicht zu.
Dass Politiker von Steuergeldern leben ohne entsprechende Leistungen zu bringen ist lange bekannt. Um ihre Leistung der "realen" Arbeitswelt anzupassen, würde ich die Diäten an den Durchschnittslohn koppeln, schließlich sind sie Vertreter des ganzen Volkes und nicht nur der Großkonzerne, deren Vorstand das selbe Einkommen hat.
Um deren Lohn in normale Verhältnisse zu lenken, sollte der Duchschnittslohn der Angestellten multipliziert mit einem Faktor, der von den Arbeiterzahlen abhängt. Je mehr Arbeiter desto höher der Faktor und das Einkommen des Vorstand.
Das sollte dazu führen, dass mehr Arbeiter eingestellt werden oder höhre Löhne gezahlt werden.
Wenn Arbeiter entlassen weden führt das automatisch zu Einkommenseinbußen beim Vorstand.
Viele Politiker haben ihre Aufgabe vergessen das Volk zu vertreten und nicht nur die großen Firmen.
Im übrigen wird der Großteil der Steuern vom Mittelstand getragen und immer mehr verschwindet.
Es ist nicht ganz so einfach wie Sie es sich vorstellen, lieber tamzcar. Sie müssen schon mehr differenzieren als nur zwischen denjenigen, die "lange eingezahlt haben" und denen, die "es sich gemütlich machen". Wenn Sie sich diese Mühe machen, werden Sie sehen, dass der Teil derer, die "es sich gemütlich machen" kleiner ist als Sie vermuten. Ich bin mir sicher, dass auch Sie die Aussagen von Herrn Koch dann als Zeitverschwendung ansehen werden. Wir haben besseres zu tun als unseren Frust unreflektiert an Sündenböcken auszulassen!
Nur ein Beispiel:
Stellen sie sich den strebsamen, motivierten Musterstudenten vor, dessen Ausbildung unglaublich viel Steuergeld gekostet hat und der das Pech hatte im Jahr 2009 sein Studium zu beenden. (Siehe etwa http://www.zeit.de/2009/0...).
Denken Sie nun an ihre Steuergelder wenn Sie möchten: Ist es ein kluger Umgang mit Humankapital, diesen Menschen die Straßen kehren zu schicken, oder sollte man Ihn, in dessen Ausbildung man bereits so viel investiert hat, nicht im Sinne dieser Ausbildung weiter fördern, damit er der Gesellschaft dienlich sein kann, wenn die Krise vorbei ist und sein können wieder gefragt ist?
Die Menschenrechte und die Bürgerrechte des Grundgesetzes, die Zwangsarbeit verbieten, gelten auch für Arbeitslose, denn diese Menschen sind Bürger wie alle anderen und nicht deren Sklaven für niedere Dienste. Wer von der Arbeit anderer im öffentlichen Bereich profitieren möchte, der soll auch mit seinen Steuergeldern zur Entlohnung, wie im öffentlichen Bereich üblich, beitragen. Er kann hingegen NICHT fordern, Menschen per Sanktionen dem Hunger preisgeben, und damit die Grundsätze unserer Gesellschaft unterlaufen. Das Paulus-Wort, wer nicht arbeite, solle auch nicht essen, gehört nicht zu den Grundsätzen unserer Gesellschaft, sondern die eingangs genannten Quellen.
Herr Koch hat recht. Es gibt gewisse Bedenken, über das,was die Politiker so von sich geben, vor allem weil sie nicht im "sozialen Brennpunkt" leben müssen... Wieso regen sich alle darüber auf,was viele ,die arbeiten gehen, im Grunde denken? Man muss sicherlich von Fall zu Fall bei den Hartz IV Empfängern unterschiedlich argumentiere und entscheiden.Aber, jeder Hartz IV Empfänger müsste sich doch verpflichtet fühlen,aus diesem sozialen "Loch" wieder herauszukommen. Arbeit ist überall. wenn jemand mehrere Jahre Hartz IV bekommt, kann man denjenigen ruhig ein wenig "zwingen" fürs Geld vom Staat auch zu arbeiten. denn es scheint, diejenigen, die jahrelang zu Hause sind,wollen nicht arbeiten (oder sich "herablassen" für weniger zu arbeiten). Niemand sollte behaupten, dass alle Hartz IV Empfänger etwas dafür können,da reingeraten zu sein.das wäre falsch. aber, jeder kann, wenn er will arbeiten gehen,auch wenn man vielleicht nicht die Arbeit macht, die man vorher gemacht hat. Ich glaube die meisten Hartz IV Empfänger leben nach dem Motto "Wieso soll ich arbeiten gehen, wenn ich vom Staat unterm Strich genauso viel Geld bekomme fürs Nichts-Tun?" ich kenne leider persönlich einige, die Hilfe vom Staat Geld bekommen und sich ausruhen, und am besten noch durch Schwarzarbeit Geld nebenbei machen. Dafür habe ich kein Verständnis. Also,jeder sollte für sein Lohn auch etwas tun!
Ihr Kommentar zeugt davon, dass es Ihnen wohl nicht gut geht. Wollen Sie allen Ernstes einem Verrückten, der eine Zwangsarbeit wieder einführen will, hier zustimmen ?
Lieber arbeite ich für zwei Arbeitssuchende mit, als das ich mich auf ein solches Niveau begeben würde. Die meisten Menschen haben aber offenbar unter dem radikalkapitalistischen System jegliches Gefühl für soziales Miteinander verloren...Es grüsst Sie ein brutalstmöglicher Aufklärer.
Recht so! Und wenn die ganzen Straßenfeger, Mülltütenleerer, Schulwegsicherer usw. von ihren eins fünfzig die Stunde die Familie nicht durchbringen können, kommen die Kinder halt ins Heim und die Frau auf den Strich. So muss Arbeitsteilung aussehen!
Was die ganzen Faulenzer angeht, die gleich nach ihrem Hauptschulabschluss keine Lehre bekommen und daher nichts einzahlen konnten: Was müssen die Deppen auch auf eine solche Schule gehen - sind sie doch selber schuld, wenn sie einen nicht zukunftssichernden Weg einschlagen (auch wenns ihnen keiner gesagt hat - Eigenverantwortung, meine Damen und Herren, Eigenverantwortung! Auch mit 10!).
Und die Krankmelder! Die sind die schlimmsten! Wehe dem, der von unterfinanzierter Lebensweise krank werden will! Diese Nutznieser der Gesellschaft.
Wohlfahrtsstaat gerne! Aber nicht für die andern!
Prost!
... gleich nicht mehr um den Bildungsetat streiten, denn für die von Ihnen vorgeschlagenen Arbeiten, muss man nicht mal lesen und scheiben können.
Die Harz-4 Empfänger "liegen dem Staat auf der Tasche", weil die Rot/Grüne Regierung damals tausende von sozialversicherungpflichtigen Jobs zugunsten von (auch von Ihnen angepriesenen) prekären Beschäftigungsverhältnissen gestrichen hat. Falls Sie es immer noch nicht wissen, mit diesen Dumpinglohn-Jobs sind die Menschen immer noch nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt, sprich erhalten weiterhin Transferleistungen.
Und wie ich immer: Wohl dem der nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt.
Lohnarbeit, die bezahlt wird, da sie angeblich irgend einen Mehrwert bringt, so wird die Stelle des hessischen Ministerpräsidenten mit einem Gehalt entlohnt, mit dem dieser nicht nur seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, sondern noch einiges darüber hinaus übrig behält.
Und es gibt Iher Ansicht nach Sklavenarbeit, die polizeilich erledigt werden kann, ein Polizist, der gar nichts schafft, wacht über einige, die die Straßen kehren, die Toiletten reinigen oder alte Omas spazieren fahren.
Nun könnte man von Herrn Koch verlangen, wenigstens etwas Verstand einzusetzen für das Geld, das er bezieht. Er könnte in Hessen einen öffentlichen Dienstleistungssektor aufbauen, der die Erledigung all dieser Aufgaben, die Sie beschreiben, so finanziert, dass die Ausführenden davon leben könnten, muss nicht einmal luxuriös sein, sagen wir 10,50 Euro/Stunde im ersten Jahr, danach gibt es ein paar Aufstiegschancen. Dann wird er sehen, wie wenig faules Pack übrig bleiben wird, dessen Versorgung dann leicht von der übrigen hessischen Bevölkerung mitgeschultert werden kann.
Es ist nackter Hohn, wenn Politiker wie Koch, die selber von den Steuergeldern der Bürger fett wie die Made im Speck leben, nur solche Vorschläge zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit machen, wie die Ärmsten der Armen noch stärker drangsaliert werden könnten.
Schimpf und Schande über solche Politiker, denen nichts besseres einfällt gegen die Massenarbeitslosigkeit.
Dabei ist das Problem deutlich: Es fehlen einfach massenhaft sinnvolle Arbeitsplätze in Deutschland. Der Arbeitsmarkt funktioniert nicht mehr. Je mehr der Staat darin rumlaboriert, desto weniger funktioniert er. Erst recht bringt der Vorschlag von Herrn Koch keine zusätzlichen Arbeitsplätze. Er bringt allenfalls sinnlose Zwangsbeschäftigung von Arbeitslosen.
Warum begreifen die Poliiker nicht, dass unser System der Besteuerung und Abgabenerhebung nicht marktkonform angelegt ist und hauptursächlich für die Massenarbeitslosigkeit ist??
Im gegenwärtigen System arbeiten Staat und Unternehmen kontraproduktiv und gegeneinander, wenn es um Arbeitsplätze geht. Das liegt daran, dass der Staat seine gewaltigen Steuern und Abgaben auf Arbeitslöhne, also Unternehmenskosten erhebt, anstatt auf Unternehmensgewinne. Ständiges Ziel des Unternehmen ist es jedoch Kosten zu senken, mit dem Wegfall von Arbeitslöhnen kann es auch lukrativ Staatsabgaben und Steuern einsparen. Das lohnt sich besonders für die Unternehmen, ist aber schlecht für den Staat und die Kaufkraft des Binnenmarktes.
Die Lösung:Konsumsteuer statt Arbeitsabgaben.
Manch Leute können garnicht arbeiten, da sie Vor H4 von Solialhilfe gelebt haben, oder einen schweren Arbeitsunfall hatten. Für Poliktiker trifft sowas nicht zu.
Dass Politiker von Steuergeldern leben ohne entsprechende Leistungen zu bringen ist lange bekannt. Um ihre Leistung der "realen" Arbeitswelt anzupassen, würde ich die Diäten an den Durchschnittslohn koppeln, schließlich sind sie Vertreter des ganzen Volkes und nicht nur der Großkonzerne, deren Vorstand das selbe Einkommen hat.
Um deren Lohn in normale Verhältnisse zu lenken, sollte der Duchschnittslohn der Angestellten multipliziert mit einem Faktor, der von den Arbeiterzahlen abhängt. Je mehr Arbeiter desto höher der Faktor und das Einkommen des Vorstand.
Das sollte dazu führen, dass mehr Arbeiter eingestellt werden oder höhre Löhne gezahlt werden.
Wenn Arbeiter entlassen weden führt das automatisch zu Einkommenseinbußen beim Vorstand.
Viele Politiker haben ihre Aufgabe vergessen das Volk zu vertreten und nicht nur die großen Firmen.
Im übrigen wird der Großteil der Steuern vom Mittelstand getragen und immer mehr verschwindet.
Es ist nicht ganz so einfach wie Sie es sich vorstellen, lieber tamzcar. Sie müssen schon mehr differenzieren als nur zwischen denjenigen, die "lange eingezahlt haben" und denen, die "es sich gemütlich machen". Wenn Sie sich diese Mühe machen, werden Sie sehen, dass der Teil derer, die "es sich gemütlich machen" kleiner ist als Sie vermuten. Ich bin mir sicher, dass auch Sie die Aussagen von Herrn Koch dann als Zeitverschwendung ansehen werden. Wir haben besseres zu tun als unseren Frust unreflektiert an Sündenböcken auszulassen!
Nur ein Beispiel:
Stellen sie sich den strebsamen, motivierten Musterstudenten vor, dessen Ausbildung unglaublich viel Steuergeld gekostet hat und der das Pech hatte im Jahr 2009 sein Studium zu beenden. (Siehe etwa http://www.zeit.de/2009/0...).
Denken Sie nun an ihre Steuergelder wenn Sie möchten: Ist es ein kluger Umgang mit Humankapital, diesen Menschen die Straßen kehren zu schicken, oder sollte man Ihn, in dessen Ausbildung man bereits so viel investiert hat, nicht im Sinne dieser Ausbildung weiter fördern, damit er der Gesellschaft dienlich sein kann, wenn die Krise vorbei ist und sein können wieder gefragt ist?
Die Menschenrechte und die Bürgerrechte des Grundgesetzes, die Zwangsarbeit verbieten, gelten auch für Arbeitslose, denn diese Menschen sind Bürger wie alle anderen und nicht deren Sklaven für niedere Dienste. Wer von der Arbeit anderer im öffentlichen Bereich profitieren möchte, der soll auch mit seinen Steuergeldern zur Entlohnung, wie im öffentlichen Bereich üblich, beitragen. Er kann hingegen NICHT fordern, Menschen per Sanktionen dem Hunger preisgeben, und damit die Grundsätze unserer Gesellschaft unterlaufen. Das Paulus-Wort, wer nicht arbeite, solle auch nicht essen, gehört nicht zu den Grundsätzen unserer Gesellschaft, sondern die eingangs genannten Quellen.
Herr Koch hat recht. Es gibt gewisse Bedenken, über das,was die Politiker so von sich geben, vor allem weil sie nicht im "sozialen Brennpunkt" leben müssen... Wieso regen sich alle darüber auf,was viele ,die arbeiten gehen, im Grunde denken? Man muss sicherlich von Fall zu Fall bei den Hartz IV Empfängern unterschiedlich argumentiere und entscheiden.Aber, jeder Hartz IV Empfänger müsste sich doch verpflichtet fühlen,aus diesem sozialen "Loch" wieder herauszukommen. Arbeit ist überall. wenn jemand mehrere Jahre Hartz IV bekommt, kann man denjenigen ruhig ein wenig "zwingen" fürs Geld vom Staat auch zu arbeiten. denn es scheint, diejenigen, die jahrelang zu Hause sind,wollen nicht arbeiten (oder sich "herablassen" für weniger zu arbeiten). Niemand sollte behaupten, dass alle Hartz IV Empfänger etwas dafür können,da reingeraten zu sein.das wäre falsch. aber, jeder kann, wenn er will arbeiten gehen,auch wenn man vielleicht nicht die Arbeit macht, die man vorher gemacht hat. Ich glaube die meisten Hartz IV Empfänger leben nach dem Motto "Wieso soll ich arbeiten gehen, wenn ich vom Staat unterm Strich genauso viel Geld bekomme fürs Nichts-Tun?" ich kenne leider persönlich einige, die Hilfe vom Staat Geld bekommen und sich ausruhen, und am besten noch durch Schwarzarbeit Geld nebenbei machen. Dafür habe ich kein Verständnis. Also,jeder sollte für sein Lohn auch etwas tun!
ist die Zwangsarbeit verboten. Wie lange dauert es noch bis Arbeitslosigkeit kriminalisiert wird.
dann soll er auf diesen Arbeitsplatz einen Arbeitslosen einstellen. Das ist doch ganz einfach.
Alles andere ist billige und verlogene Stimmungsmache.
Er meint nämlich gar nicht niederwertige Arbeit - er meint, nur niederwertige Bezahlung, er hat keine Arbeit anzubieten, und er will Arbeit nicht vollwertig bezahlen.
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