Auf Kosten der Verbraucher Kassensturz im Gesundheitswesen
Die Krankenkassen planen Zusatzbeiträge, die Politik will Reformen: Das System soll gesunden – auf Kosten der Verbraucher
Auf gesetzlich Krankenversicherte kommen harte Zeiten zu. Weil dem Gesundheitsfonds Milliarden fehlen, will die Mehrzahl der Kassen im Laufe dieses Jahres Zusatzbeiträge erheben. Zugleich will die Regierung mithilfe einer Kommission die Weichen für eine Reform des Gesundheitssystems stellen. Parallel dazu schließen sich immer mehr Krankenkassen zusammen. Was heißt das alles für die Versicherten?
Soll man wegen Beitragserhöhungen wechseln?
Erstaunlich, aber wahr: Wer den Aufwand nicht scheut, kann beim Krankenkassenwechsel immer noch auf seinen Schnitt kommen – und im Jahr durchaus 200 Euro sparen. Selbst im Jahr 2010 gibt es noch Kassen, die ihren Mitgliedern keine Zusatzbeiträge abknöpfen, sondern ihnen Geld zurückzahlen. 25 Euro pro Quartal etwa gibt es bei der IKK Südwest, 15 bei der Bremischen hkk. Bei den großen Kassen dagegen drohen Zusatzbeiträge von knapp 100 Euro im Jahr. Zuvorderst bei den Ersatzkassen: Die 4,6 Millionen DAK-Mitglieder etwa müssen schon bald mit Aufschlägen rechnen. Und selbst bei der Barmer, die der Gmünder Ersatzkasse per Fusion zum Jahreswechsel noch den Zusatzbeitragsärger erspart hat, will keiner mehr die Hoffnung schüren, bis zum Ende des Jahres ohne Aufschläge durchhalten zu können. Die Einzigen, die das ihren Mitgliedern versprochen haben, sind fünf Ortskrankenkassen: die AOK Rheinland/Hamburg, die AOK Sachsen/Thüringen, die AOKen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie die AOK Berlin/Brandenburg.
Was bedeuten die Kassenfusionen für die Kunden?
Im besten Fall mehr Filialen, bessere Betreuung und geringere Verwaltungsausgaben. Immer mehr Kassen schließen sich mit anderen zusammen. Barmer und Gmünder Ersatzkasse bilden jetzt die größte Krankenkasse Deutschlands. Fusioniert sind zum 1. Januar auch die DAK mit der Hamburg Münchener Krankenkasse und die beiden AOKen Berlin und Brandenburg.
Einer der Effekte dieser Fusionen ist fraglos, dass vielen Versicherten dadurch die auf Dauer unvermeidlichen Zusatzbeiträge noch eine Zeitlang erspart bleiben. Als Beitragszahler profitieren sie allerdings auch längerfristig: von der gestiegenen Marktmacht ihrer Kasse, mit der diese bei Ärzten, Kliniken und Pharmahändlern die Preise drücken kann. Für Patienten können sich Rabattzwang und der Billigeinkauf von Leistungen zwar auch nachteilig auswirken. Doch starke Kassen können die Leistungserbringer genauso gut zu besserem Service im Sinne der Patienten verdonnern – von schnellerer Terminvergabe über kürzere Wartezeiten in der Praxis bis hin zu mehr Wochenend-Bereitschaftsdiensten oder ärztlichen Hausbesuchen. Außerdem können sie mehr Druck machen, was die Qualität medizinischer Leistungen betrifft.
Was ist mit den Rabattverträgen?
Rabattverträge zwischen Kassen und Pharmaherstellern sparen den Kassen Milliarden, sorgen aber vor allem bei älteren und chronisch kranken Patienten für Verwirrung. Diese erhalten jetzt nach jeder Rabattrunde neue, ungewohnte Medikamente – Wirkstoff und Darreichungsform bleiben bei den Billigpräparaten zwar gleich, nicht aber Name, Farbe und äußere Form. Betroffen von den Rabattverträgen sind sogenannte Generika. Das sind Medikamente, die, weil ihr Patentschutz ausgelaufen ist, inzwischen auch von anderen Firmen produziert werden dürfen. Die Hersteller garantieren den Versicherern über einen bestimmten Zeitraum einen Festpreis, und die Apotheken dürfen den gesetzlich versicherten Kranken dann, wenn vom Arzt nicht ausdrücklich anders verordnet, nur noch diese Mittel aushändigen.
- Datum 04.01.2010 - 11:33 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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So oder so, der zu hohe Verbrauch ist das primäre Problem im Gesundheitswesen und das auch noch zu zu hohen Kosten!
Auch wenn es ein Tabu bricht, wir werden nicht umhin kommen darüber nachzudenken, ob es abgrenzbare Kriterien der Nichtleistung gibt, die zielführender sind als heute.
Es kann wohl kaum sinnvoll sein, das Menschen wegen fehlender Grundversorgung (z.B. Grippeimpfung) sterben, aber mit 6-stelligen Beträgen das Dahinvegetieren sterbender alter Menschen 2 Wochen zu verlängert wird z.t. auch noch gegen den eigenen ausdrücklichen Wünschen.
H.
Wenn ich so einen Unfug hoere, wird mir jedesmals ganz uebel. In aller Brutalitaet und Geschmacklosigkeit des Beispiels, stellen Sie sich mal bitte folgende Situation vor: ihre Mutter liegt mit einem riesigen Tumor in der Lunge im Krankenhaus und die Aerzte kommen zu ihnen und sagen ihnen: "Okay, wir haben da dieses Verfahren, und deshalb wissen wir, dass der Tumor in exakt 14 Tagen so gross ist, dass ihre Mutter keine Luft mehr bekommt und stirbt. Ach ja, und hier ist die Rechnung ueber 5000 Euro fuer die Unterbringung in den naechsten 14 Tagen, die schicken wir jetzt mal an die AOK."
Wollen sie mir allen Ernstes erzaehlen, dass sie, entsprechende Moeglichkeiten vorrausgesetzt, den Aerzten sagen wuerden: okay Jungs, die 5000 Euro koennen wir uns sparen, ich sag dann mal Tschuess? Sie haben vermutlich keine Ahnung, wie "dahinvegitierende alte Menschen" aussehen, die in den Intensivstationen dieses Landes liegen und welche Abstufungen es dabei gibt. Haben Sie den Mut, der 85-jaehrigen, die seit zwei Wochen mal wieder einen klaren Moment hat und sie anstrahlt, zu sagen, dass ihre "lebenserhaltende Massnahme" leider aus Kostengruenden eingespart werden muss? Lebensverlaengernde Massnahmen sind ein Thema, mit dem man eine ganze Uni voll Philosophen jahrelang beschaeftigen kann, ersparen sie uns bitte solche Pauschalurteile!
Wenn ich so einen Unfug hoere, wird mir jedesmals ganz uebel. In aller Brutalitaet und Geschmacklosigkeit des Beispiels, stellen Sie sich mal bitte folgende Situation vor: ihre Mutter liegt mit einem riesigen Tumor in der Lunge im Krankenhaus und die Aerzte kommen zu ihnen und sagen ihnen: "Okay, wir haben da dieses Verfahren, und deshalb wissen wir, dass der Tumor in exakt 14 Tagen so gross ist, dass ihre Mutter keine Luft mehr bekommt und stirbt. Ach ja, und hier ist die Rechnung ueber 5000 Euro fuer die Unterbringung in den naechsten 14 Tagen, die schicken wir jetzt mal an die AOK."
Wollen sie mir allen Ernstes erzaehlen, dass sie, entsprechende Moeglichkeiten vorrausgesetzt, den Aerzten sagen wuerden: okay Jungs, die 5000 Euro koennen wir uns sparen, ich sag dann mal Tschuess? Sie haben vermutlich keine Ahnung, wie "dahinvegitierende alte Menschen" aussehen, die in den Intensivstationen dieses Landes liegen und welche Abstufungen es dabei gibt. Haben Sie den Mut, der 85-jaehrigen, die seit zwei Wochen mal wieder einen klaren Moment hat und sie anstrahlt, zu sagen, dass ihre "lebenserhaltende Massnahme" leider aus Kostengruenden eingespart werden muss? Lebensverlaengernde Massnahmen sind ein Thema, mit dem man eine ganze Uni voll Philosophen jahrelang beschaeftigen kann, ersparen sie uns bitte solche Pauschalurteile!
zu sagen ab 80 gibts kein neues Hüftgelenk (darauf soll wohl obiges kommentar abzielen) ist ein gefährlicher standpunkt in sachen menschenwürde und gleichbehandlung.
meiner meinung nach ist der riesige wasserkopf des gesundheitssystems das große problem! wozu brauchen wir so viele kassen? reichen nicht zwei oder drei. warum darf es private kassen geben, die es besser verdienenden ermöglicht aus der solidaritätsgemeinschaft auszusteigen?
dieses thema (kopfpauschale) zeigt einmal mehr, dass unser sozialstaat systematisch und gezielt abgebaut wird.
Ich bin mir bewusst, dass die Diskussion schwierig ist. Aber ums Hüftgelenk geht es eben eher nicht.
Höchstens dann, wenn der Patient über 80 und bettlägerig ist.
Das Hüftgelenk wird gerne missbraucht, um der eigentlichen Diskussion, dem gigantischen Geschäft mit lebensverlängernden Massnahmen ohne Chance auf Gesundung oder auch nur Wahrnehmung und Nutzen für den Patienten zu erzielen.
Was die Kopfpauschalen oder private Kassen angeht, so teile ich ihre Meinung nicht.
Hinsichtlich der Kopfpauschale erwarte ich sogar mehr sozialen Ausgleich als mit der jetzigen Regelung.
1. Die Kopfpauschale sieht den sozialen Ausgleich über Steuermittel vor. Das ist mit Sicherheit deutlich gerechter als die bisherige Lösung.
a. weil damit nicht nur Arbeitseinkommen belastet werden und somit auch Einkünfte auch unter Arbeitnehmern aus V&V oder Kapital einbezogen würden.
b. weil deutlich mehr Menschen Steuerzahler sind und somit deutlich mehr progressiv an den Gemeinkosten beteiligt werden.
c. Weil damit die Belastung mit Kosten für Sozialversicherte relativ sinken und damit Arbeit nicht mehr überproportional künstlich verteuert wird gegenüber dem Maschineneinsatz.
Die bisherige Finanzierung hat demgegenüber nur einen "Vorteil" Sie erhält öffentliche Strukturen und somit besonders das Potential an "Pöstchen" für ausgediente Sozialpolitiker.
H.
Ich bin mir bewusst, dass die Diskussion schwierig ist. Aber ums Hüftgelenk geht es eben eher nicht.
Höchstens dann, wenn der Patient über 80 und bettlägerig ist.
Das Hüftgelenk wird gerne missbraucht, um der eigentlichen Diskussion, dem gigantischen Geschäft mit lebensverlängernden Massnahmen ohne Chance auf Gesundung oder auch nur Wahrnehmung und Nutzen für den Patienten zu erzielen.
Was die Kopfpauschalen oder private Kassen angeht, so teile ich ihre Meinung nicht.
Hinsichtlich der Kopfpauschale erwarte ich sogar mehr sozialen Ausgleich als mit der jetzigen Regelung.
1. Die Kopfpauschale sieht den sozialen Ausgleich über Steuermittel vor. Das ist mit Sicherheit deutlich gerechter als die bisherige Lösung.
a. weil damit nicht nur Arbeitseinkommen belastet werden und somit auch Einkünfte auch unter Arbeitnehmern aus V&V oder Kapital einbezogen würden.
b. weil deutlich mehr Menschen Steuerzahler sind und somit deutlich mehr progressiv an den Gemeinkosten beteiligt werden.
c. Weil damit die Belastung mit Kosten für Sozialversicherte relativ sinken und damit Arbeit nicht mehr überproportional künstlich verteuert wird gegenüber dem Maschineneinsatz.
Die bisherige Finanzierung hat demgegenüber nur einen "Vorteil" Sie erhält öffentliche Strukturen und somit besonders das Potential an "Pöstchen" für ausgediente Sozialpolitiker.
H.
Wenn ich so einen Unfug hoere, wird mir jedesmals ganz uebel. In aller Brutalitaet und Geschmacklosigkeit des Beispiels, stellen Sie sich mal bitte folgende Situation vor: ihre Mutter liegt mit einem riesigen Tumor in der Lunge im Krankenhaus und die Aerzte kommen zu ihnen und sagen ihnen: "Okay, wir haben da dieses Verfahren, und deshalb wissen wir, dass der Tumor in exakt 14 Tagen so gross ist, dass ihre Mutter keine Luft mehr bekommt und stirbt. Ach ja, und hier ist die Rechnung ueber 5000 Euro fuer die Unterbringung in den naechsten 14 Tagen, die schicken wir jetzt mal an die AOK."
Wollen sie mir allen Ernstes erzaehlen, dass sie, entsprechende Moeglichkeiten vorrausgesetzt, den Aerzten sagen wuerden: okay Jungs, die 5000 Euro koennen wir uns sparen, ich sag dann mal Tschuess? Sie haben vermutlich keine Ahnung, wie "dahinvegitierende alte Menschen" aussehen, die in den Intensivstationen dieses Landes liegen und welche Abstufungen es dabei gibt. Haben Sie den Mut, der 85-jaehrigen, die seit zwei Wochen mal wieder einen klaren Moment hat und sie anstrahlt, zu sagen, dass ihre "lebenserhaltende Massnahme" leider aus Kostengruenden eingespart werden muss? Lebensverlaengernde Massnahmen sind ein Thema, mit dem man eine ganze Uni voll Philosophen jahrelang beschaeftigen kann, ersparen sie uns bitte solche Pauschalurteile!
wo das Sterben nur verlängert wurde.
Es geht um das Sterben lassen.
Ich bin mir bewusst, dass es sehr schwierig ist hier eine andere Lösung zu finden, genau wegen der Problematik der Abgrenzung.
Ich sehe aber letztlich keine Alternative Angesichts der demographischen Entwicklung und der Staatshaushalte.
Entweder gestalten wir die Diskussion mit solange wir noch können und finden eine ethisch vertretbare menschenwürdige Lösung, oder der Geldmangel findet uns im Alter in etwa 20 bis 25 Jahren, wenn die Demographie uns unfinanzierbar macht.
In armen Ländern hätten sie auch gerne unsere Versorgung, wir sind noch reich, sollte der Substanzverbrauch allerdings so weitergehen, sind wir bald da, wo die Schwellenländer jetzt sind, dann ist ein Hüftgelenk ohnehin illusorisch.
H.
wo das Sterben nur verlängert wurde.
Es geht um das Sterben lassen.
Ich bin mir bewusst, dass es sehr schwierig ist hier eine andere Lösung zu finden, genau wegen der Problematik der Abgrenzung.
Ich sehe aber letztlich keine Alternative Angesichts der demographischen Entwicklung und der Staatshaushalte.
Entweder gestalten wir die Diskussion mit solange wir noch können und finden eine ethisch vertretbare menschenwürdige Lösung, oder der Geldmangel findet uns im Alter in etwa 20 bis 25 Jahren, wenn die Demographie uns unfinanzierbar macht.
In armen Ländern hätten sie auch gerne unsere Versorgung, wir sind noch reich, sollte der Substanzverbrauch allerdings so weitergehen, sind wir bald da, wo die Schwellenländer jetzt sind, dann ist ein Hüftgelenk ohnehin illusorisch.
H.
Ich bin mir bewusst, dass die Diskussion schwierig ist. Aber ums Hüftgelenk geht es eben eher nicht.
Höchstens dann, wenn der Patient über 80 und bettlägerig ist.
Das Hüftgelenk wird gerne missbraucht, um der eigentlichen Diskussion, dem gigantischen Geschäft mit lebensverlängernden Massnahmen ohne Chance auf Gesundung oder auch nur Wahrnehmung und Nutzen für den Patienten zu erzielen.
Was die Kopfpauschalen oder private Kassen angeht, so teile ich ihre Meinung nicht.
Hinsichtlich der Kopfpauschale erwarte ich sogar mehr sozialen Ausgleich als mit der jetzigen Regelung.
1. Die Kopfpauschale sieht den sozialen Ausgleich über Steuermittel vor. Das ist mit Sicherheit deutlich gerechter als die bisherige Lösung.
a. weil damit nicht nur Arbeitseinkommen belastet werden und somit auch Einkünfte auch unter Arbeitnehmern aus V&V oder Kapital einbezogen würden.
b. weil deutlich mehr Menschen Steuerzahler sind und somit deutlich mehr progressiv an den Gemeinkosten beteiligt werden.
c. Weil damit die Belastung mit Kosten für Sozialversicherte relativ sinken und damit Arbeit nicht mehr überproportional künstlich verteuert wird gegenüber dem Maschineneinsatz.
Die bisherige Finanzierung hat demgegenüber nur einen "Vorteil" Sie erhält öffentliche Strukturen und somit besonders das Potential an "Pöstchen" für ausgediente Sozialpolitiker.
H.
ist bei der Kopfpauschale in sich auch bereits wieder asozial.
sie müssen bedenken, dass Besserverdiener prozentual weniger Steuern als Normalverdiener zahlen. Damit zahlen Geringverdiner die sogenannten Zuschüsse (ggf. über steigende MwSt. selbst.) Es wird diejenigen treffen die sich zum Mittelstand zählen, aber es eigentlich gar nicht sind. Es ist nichts weiter als eine weitere Entlastung der "Armen Reichen".
...wird das ärztliche Abrechnungssystem garnich mehr in Frage gestellt. Durch Transparenz wäre dieser mafiösen Geldwaschanlage noch die ein oder andere Milliarde abzuringen,...wenn der Gesundheitminister nicht sein eigener Lobbyist wäre.
ist bei der Kopfpauschale in sich auch bereits wieder asozial.
sie müssen bedenken, dass Besserverdiener prozentual weniger Steuern als Normalverdiener zahlen. Damit zahlen Geringverdiner die sogenannten Zuschüsse (ggf. über steigende MwSt. selbst.) Es wird diejenigen treffen die sich zum Mittelstand zählen, aber es eigentlich gar nicht sind. Es ist nichts weiter als eine weitere Entlastung der "Armen Reichen".
...wird das ärztliche Abrechnungssystem garnich mehr in Frage gestellt. Durch Transparenz wäre dieser mafiösen Geldwaschanlage noch die ein oder andere Milliarde abzuringen,...wenn der Gesundheitminister nicht sein eigener Lobbyist wäre.
wo das Sterben nur verlängert wurde.
Es geht um das Sterben lassen.
Ich bin mir bewusst, dass es sehr schwierig ist hier eine andere Lösung zu finden, genau wegen der Problematik der Abgrenzung.
Ich sehe aber letztlich keine Alternative Angesichts der demographischen Entwicklung und der Staatshaushalte.
Entweder gestalten wir die Diskussion mit solange wir noch können und finden eine ethisch vertretbare menschenwürdige Lösung, oder der Geldmangel findet uns im Alter in etwa 20 bis 25 Jahren, wenn die Demographie uns unfinanzierbar macht.
In armen Ländern hätten sie auch gerne unsere Versorgung, wir sind noch reich, sollte der Substanzverbrauch allerdings so weitergehen, sind wir bald da, wo die Schwellenländer jetzt sind, dann ist ein Hüftgelenk ohnehin illusorisch.
H.
Es ist hoechste Zeit, dass endlich auch einmal die Pharmaindustrie zu einem Preiswettbewerb nach unten gezwungen wird. Es kann nicht angehen, dass wir eines der weltweit teuersten Krankienversicherungssysteme haben, bei dem zugleich Aerzte und medizinisches Personal im Vergleich der entwickelten Laender unterdurchschnittliche Gehaelter erhaltenv - und dennoch die Rechnung nicht aufgeht. Das kann doch nur an zu hohen Medikamenten- und Verwaltungskosten liegen...
aller großangekündigten Fusionen - wir haben immer noch über 150 Krankenkassen, wozu? Kein Land braucht soviele Krankenkassen! Und schaut man sich mal die Zahlen der einzelnen KK mal genauer an, kann man feststellen, wie effizient diese KK´s mit unserem Geld arbeiten, bei manchen wird es schon richtig gruselig! Es braucht sich in diesem Land keiner aufregen über das Sozialverhalten, nehmen wir doch nur die Beamten, keiner von dieser besonderen Volksgruppe ist in der gesetzlichen KK! Das fängt bei der Kanzlerin an und geht bis zum beamteten Pförtner, warum ist die "normale" KK nicht gut genug? Dann die Pharmakosten in Deutschland sprich die Medikamentenkosten sind in Deutschland einfach zu hoch,gleiche Medikamente vom gleichen Hersteller kosten in der Regel nur Bruchteile im europäischen Ausland und geht man in die Welt hinaus und schaut sich dort um, stellt man fest, das die gleichen Firmen ihre eigenen Preise sogar noch mehr drücken können - die Folge wir als Volk subventionieren mit unseren hohen Medikamentenkosten den "Rest der Welt" und natürlich die Pharmakonzerne.
Das ist ein wenig komplexer. Die Beamten wollen ja oft lieber in die gesetzliche Krankenkasse - koennen aber nicht, da sich der Arbeitgeber (der Staat) weigert, den Arbeitgeberanteil fuer die gesetzliche Versicherung zu zahlen. Das Beihilfesystem in Kombination mit einer privaten Krankenkasse ist eben billiger. Letztlich ist es damit auch fuer den Steuerzahler guenstiger, dass sich die Beamten anders absichern, weil sie den Steuerzahler so weniger kosten. Man sollte die Trennung zwischen gesetzlichen und privaten Kassen ganz aufheben - aber Beamtenschelte bringt einen bei diesem Problem auch nicht weiter.
Im uebrigen ist es nur fuer die gesunden Singles unter den Beamten guenstiger, privat versichert zu sein - sobald es Vorerkrankungen oder eine Familie gibt, die extra versichert werden muessen, wird die private Versicherung teurer.
Das ist ein wenig komplexer. Die Beamten wollen ja oft lieber in die gesetzliche Krankenkasse - koennen aber nicht, da sich der Arbeitgeber (der Staat) weigert, den Arbeitgeberanteil fuer die gesetzliche Versicherung zu zahlen. Das Beihilfesystem in Kombination mit einer privaten Krankenkasse ist eben billiger. Letztlich ist es damit auch fuer den Steuerzahler guenstiger, dass sich die Beamten anders absichern, weil sie den Steuerzahler so weniger kosten. Man sollte die Trennung zwischen gesetzlichen und privaten Kassen ganz aufheben - aber Beamtenschelte bringt einen bei diesem Problem auch nicht weiter.
Im uebrigen ist es nur fuer die gesunden Singles unter den Beamten guenstiger, privat versichert zu sein - sobald es Vorerkrankungen oder eine Familie gibt, die extra versichert werden muessen, wird die private Versicherung teurer.
Beispiele hierfür gibt es genug, aber macht die Politik etwas, sie verkaufen uns die ausgehandelten Rabattvereinbarungen als große Errungenschaft. Und gleichzeitig reden sie davon die Kosten hierfür anzuheben und die leistungen weiter zu reduzieren, wir geben jetzt schon weit über 170.000.000.000 € jedes Jahr für dieses System aus - man sollte doch wirklich annehmen, das dies wirklich ausreichend ist um ein Volk gesund zu halten, aber shareholder value und Lammarschigkeit in der Politik verhindern hier einen wirklichen Wechsel. Unsere Politiker und sonstige Verantwortlichen haben keine Traute dies mal wirklich anzugehen und wirklich nutzbringende reformen auf den Weg zu bringen, alles was ihnen einfällt ist wie gesagt Kosten rauf, Leistungen runter - diese verdeckten Preissteigerungen sind so nicht mehr finanzierbar und ein weiterer guter Indikator ist die Wahl unseres neuen Gesundheitsminister für die These "weiter wie bisher"
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