Neil Barofsky Amerikas gefährlichster Ermittler
Für US-Finanzminister Geithner war es ein unangenehmer Termin: der Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss zur Bankenkrise. Er verdankt ihn einem hartnäckigen Ermittler.
Selbst für hart gesottene Beobachter der derzeitigen politischen Stürme in Washington war die hochnotpeinliche Befragung von US-Finanzminister Tim Geithner am Mittwoch ein neuer Höhepunkt. Seinen unglücklichen Auftritt vor einem äußerst ungnädigen Untersuchungsausschuss des Kongresses verdankt er Neil Barofsky.
Die wenigsten Amerikaner kennen den Mann. Dabei kämpft Barofsky seit über einem Jahr für sie. Der 39-Jährige hat den wenig eingängigen Titel SigTarp, was für special inspector general for the Troubled Asset Relief Program steht, und ist so etwas wie der oberste Buchprüfer für die Rettungsfonds, die die US-Regierung während der Kreditkrise ausgereicht hat.
Im Klartext: Barofsky soll feststellen, wo die Milliarden der Steuerzahler gelandet sind, für welchen Zweck sie verwendet wurden und ob bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zuging. Als Barofsky vom damaligen Präsidenten George W. Bush nominiert wurde, sah es nach einem drögen Job mit beschränkten Befugnissen aus, der vor allem der Beruhigung der Öffentlichkeit dienen sollte.
Doch Barofskys akribische Recherche und hartnäckiges Nachfragen könnten nun Finanzminister Tim Geithner zu Fall bringen und Notenbankchef Ben Bernanke peinliche Enthüllungen bescheren. Was ihn so gefährlich macht: Er hat sich vorgenommen, das Geheimnis um die Rettung des Versicherungsgiganten AIG zu lüften.
Doch Barofsky hat Zweifel, ob es so teuer hätte sein müssen. Denn die Steuermilliarden blieben nur kurze Zeit in den Kassen von AIG, bevor sie umgehend an mehr als ein Dutzend Banken weitergeleitet wurden, die von AIG Sicherheiten in Bar forderten. Dabei handelt es sich um stattliche Beträge.
Goldman Sachs bekam mit 12,9 Milliarden Dollar den größten Batzen, die französische Großbank Société Générale war mit 11,9 Milliarden Dollar dabei, gefolgt von der Deutschen Bank mit 11,8 Milliarden Dollar. Wer das Geld bekommen hatte, rückten AIG und die Notenbank erst nach langem Zögern und auf massiven Druck des Kongresses heraus.
Auch mehr als 16 Monate nach der Rettungsaktion sind viele Details im Dunkeln, obwohl AIG sich seither zu knapp 80 Prozent in Staatseigentum befindet. So wird das entscheidende Protokoll der Verhandlungen in der Nacht zum 16. September 2008 von der Notenbank bis heute unter Verschluss gehalten. Geithner, der damals die New Yorker Notenbank leitete, gehörte zu den Teilnehmern der Runde, genauso wie Goldman Sachs Vorstandschef Lloyd Blankfein.
- Datum 28.01.2010 - 10:41 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Nein, es gibt natürlich keine Verschwörung der "Hochfinanz", das bilden wir uns alle nur ein. Komisch nur, daß immer wieder Tatsachen ans Licht kommen, die eine Verschwörung incl. Inszenierung von Propagandaschauspielen nahelegen.
mit solchen Kommentaren setzen Sie sich dem Spott der "Verschwörungstheoretiker-Lächerlichmacher" aus.
Ich versichere Ihnen, dass gerade jetzt schon jemand an einem Kommentar tippt, der Sie als Spinner hinstellen wird.
Aber frei nach Ghandi: "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich und dann erkennen alle die Wahrheit." Also weitermachen!
diese Figuren zum Dunstkreis von Goldman Sucks?
Ist es hierzulande nicht ebenso, daß die Verursacher als 'Retter' eingesetzt werden?
Der einzige Unterschied scheint zu sein, daß es hier keinen Barofsky gibt. Wo, wie, und was, warum, das alles sind Fragen, die die deutsche Öffentlichkeit nicht zu interessieren hat.
mit solchen Kommentaren setzen Sie sich dem Spott der "Verschwörungstheoretiker-Lächerlichmacher" aus.
Ich versichere Ihnen, dass gerade jetzt schon jemand an einem Kommentar tippt, der Sie als Spinner hinstellen wird.
Aber frei nach Ghandi: "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich und dann erkennen alle die Wahrheit." Also weitermachen!
diese Figuren zum Dunstkreis von Goldman Sucks?
Ist es hierzulande nicht ebenso, daß die Verursacher als 'Retter' eingesetzt werden?
Der einzige Unterschied scheint zu sein, daß es hier keinen Barofsky gibt. Wo, wie, und was, warum, das alles sind Fragen, die die deutsche Öffentlichkeit nicht zu interessieren hat.
mit solchen Kommentaren setzen Sie sich dem Spott der "Verschwörungstheoretiker-Lächerlichmacher" aus.
Ich versichere Ihnen, dass gerade jetzt schon jemand an einem Kommentar tippt, der Sie als Spinner hinstellen wird.
Aber frei nach Ghandi: "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich und dann erkennen alle die Wahrheit." Also weitermachen!
...ist vermutlich viel zu dröge für Menschen mit einer blühenden Fantasie.
Wir haben es hier einfach nur mit Leuten zu tun, die die Gelegenheit genutzt haben, nochmal richtig abzukassieren.
Langweilig! Da steckt doch bestimmt eine kompliziert ausgeklügelte Verschwörung dahinter...
Auch Herr Barofsky wird seinen Preis haben. Wenn er unbestechlich ist, wird er eben für geisteskrank erklärt. Da können die Amerikane durchaus noch von den Deutschen lernen (z.B. der brutalst mögliche Volksverdummer aus Hessen).
Ich hätte ja gerne das Gesicht von Herrn Ackermann geseehen, wenn die Deutsche Bank nicht die 11,8 Milliarden bekommen hätte.
Wie kommen Sie eigentlich dazu, einem Mann, den Sie gar nicht kennen, mal locker Bestechlichkeit vorzuwerfen ("wird auch seinen Preis haben"). Sie machen sich durch ein solches Posting in Deutschland strafbar (Verleumdung); und die ZEIT gleich mit, da sie es erlaubt, dass Ihre Netsite für solche Straftaten benutzt wird.
Wie kommen Sie eigentlich dazu, einem Mann, den Sie gar nicht kennen, mal locker Bestechlichkeit vorzuwerfen ("wird auch seinen Preis haben"). Sie machen sich durch ein solches Posting in Deutschland strafbar (Verleumdung); und die ZEIT gleich mit, da sie es erlaubt, dass Ihre Netsite für solche Straftaten benutzt wird.
Wie kommen Sie eigentlich dazu, einem Mann, den Sie gar nicht kennen, mal locker Bestechlichkeit vorzuwerfen ("wird auch seinen Preis haben"). Sie machen sich durch ein solches Posting in Deutschland strafbar (Verleumdung); und die ZEIT gleich mit, da sie es erlaubt, dass Ihre Netsite für solche Straftaten benutzt wird.
...der Kommentar erscheint mir aber ziemlich humorlos...
Seid wann sind Meinungen strafbar? Auch wenn diese zum Teil etwas konträr sind, aber deswegen gleich eine "Verleumdung" zu unterstellen, halte ich für etwas sehr gewagt. Eher im Gegenteil, ich bin heil froh mich in der Zeit mit anderen Ansichten austauschen zukönnen. Ist das nicht ihrem Interesse?
Mit freundlichen Grüßen
hego5
...der Kommentar erscheint mir aber ziemlich humorlos...
Seid wann sind Meinungen strafbar? Auch wenn diese zum Teil etwas konträr sind, aber deswegen gleich eine "Verleumdung" zu unterstellen, halte ich für etwas sehr gewagt. Eher im Gegenteil, ich bin heil froh mich in der Zeit mit anderen Ansichten austauschen zukönnen. Ist das nicht ihrem Interesse?
Mit freundlichen Grüßen
hego5
...der Kommentar erscheint mir aber ziemlich humorlos...
Ich erinnere an eine Sitzung im Kongress letzten Jahres, als Bernanke über die getätigten Banken-Rettungspakete Rechenschaft ablegen sollte, aber ein Betrag so um eine Billion Dollar einfach verschwunden war. Man könnte sich auch fragen, wie es sein kann, dass aus dem Bankenrettungspaket in Höhe von 700 Mrd. Dollar eine Billion Dollar verschwinden kann. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass die fehlende Billion bei AIG versickert ist.
Manus manum lavat - eine stille Verschwörung, auch Kölscher Klüngel genannt - ach, vielleicht stimmt die Dimension nicht.
Aber so funktioniert Politik: Man braucht die Banker, um Geld zu drucken und unter das Volk zu bringen, damit letzteres sich in dem Glauben an Lohn- oder Vermögenssteigerungen wiegen kann. Da kann man den anderen nicht so einfach fallen lassen, dennn das würde ja dieses System ins Wanken bringen und deswegen sind manche Banken s y s t e m r e l e v a n t.
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