Finanzkrise und ihre Ursachen US-Großbanker geben sich unschuldig

Handelspartner, Aufsichtsbehörden oder schlicht das Schicksal: Allen, nur nicht sich selbst weisen die Chefs der größten US-Banken Schuld an der Finanzmisere zu.

Schwere Verluste, viel Hilfe vom Staat: Anfang 2010 ist davon nur noch wenig zu spüren, an der Wall Street geht es wieder aufwärts

Schwere Verluste, viel Hilfe vom Staat: Anfang 2010 ist davon nur noch wenig zu spüren, an der Wall Street geht es wieder aufwärts

Seit Mittwoch tagt in Washington ein zehnköpfiges Gremium, das der Wall Street nicht gefallen dürfte: Die Abgeordneten des Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Finanzkrise haben ihre Arbeit aufgenommen und gleich zu Beginn die Chefs der führenden Großbanken in den USA vernommen. Sie befragten die Vorstände von JP Morgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Bank of America – und erhielten überraschende, in den Augen mancher Ausschussmitglieder unverschämte Antworten.

Jeder der vier anwesenden Bankchefs gab einen andere Grund als Ursache der größten Wirtschafts- und Finanzkrise an, die die USA seit den dreißiger Jahren erlebt hat. Sie rechtfertigten ihre Geschäftspraktiken und hohen Bonuszahlungen, wiesen die alleinige Schuld von sich und sahen die eigentlichen Ursachen an anderer Stelle.

Anzeige
Wall Street in Top-Form
Gute Stimmung an der Wall Street: Der Staat dankt ab, die Banker danken. Ein Kommentar von Heike Buchter

Gute Stimmung an der Wall Street: Der Staat dankt ab, die Banker danken. Ein Kommentar von Heike Buchter

Laut John Mack, dem Verwaltungsratschef der Investmentbank Morgan Stanley, seien viele Firmen "ein zu hohes Risiko eingegangen", hätten also nicht verstanden, was sie da eigentlich taten. Seiner Meinung nach hätten jedoch die Aufsichtsbehörden letztlich eingreifen müssen. "Die Krise hat fundamentale Fehler im Finanzsystem ans Licht gebracht."

Dieser Auffassung war auch Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein und beteuerte, dass sein Institut im "Strudel des Marktes" gefangen gewesen sei. "Wir repräsentieren nur die andere Seite dessen, was Menschen tun wollen", sagte er. Die Banker hätten lediglich die Wünsche der professionellen Investoren nach hohen Risiken erfüllt.

Sein Kollege Brian Moynihan, Chef der Bank of America, beschwor das Schicksal. Der Abschwung sei wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung gewesen.

JP-Morgan-Chef Jamie Dimon verteidigte die heftig kritisierte Zahlung von Boni an erfolgreiche Mitarbeiter. Die Vergütungspraktiken bei seinem Institut "waren und bleiben angemessen", sagte Dimon. Zugleich mahnte er zu einer Lösung des gesamten Problems. Die dürfe aber keineswegs so aussehen, dass die "Größe der Finanzkonzerne beschränkt wird". Die umstrittene Bündelung von Geschäfts- und Investmentbanken in Großinstituten habe nicht zur Finanzkrise beigetragen. "In der Wirtschaft sind Banken jeder Größe nötig."

Die Top-Banker entschuldigten sich nicht für ihre Geschäftspraktiken. US-Präsidialamtssprecher Robert Gibbs zeigte sich verärgert: Einige Bankenchefs agierten, als ob sich seit der Finanzkrise nicht verändert habe. Ihr Verhalten sorge nicht gerade für Vertrauen in den Märkten, sekundierte der Kommissionsvorsitzende Phil Angelides. "Das hört sich für mich ein bisschen so an, als ob sie ein Auto mit kaputten Bremsen verkaufen und dann eine Unfallversicherung auf den Käufer dieses Autos abschließen würden."

Der Ausschuss wurde in Anlehnung an die Pecora-Kommission eingesetzt, die den Crash an der Wall Street im Jahr 1929 untersuchte. Deren Ergebnisse führten damals zur Schaffung der Börsenaufsicht SEC und zu anderen Reformen. Vor dem aktuellen Ausschuss unter der Leitung von Angelies sollen auch Regierungsmitglieder angehört werden. Justizminister Eric Holder, die Chefin der Börsenaufsicht SEC, Mary Schapiro, und die Vorsitzende des staatlichen Einlagensicherungsfonds FDIC, Sheila Bair, sind vorgeladen. 

Die Finanzkrise kam die US-Steuerzahler teuer zu stehen. Die Regierung musste das Finanzsystem mit 700 Milliarden Dollar stützen. Dutzende kleine Banken gingen trotzdem pleite. Bei der Citigroup und dem Versicherungskonzern AIG, die sich beide schwer verspekulierten, ist der Staat noch heute gezwungenermaßen Hauptanteilseigner. Insbesondere die Investmentbanken stehen in der öffentlichen Kritik. Sie haben milliardenschwere Gewinne mit jenen undurchsichtigen Wertpapieren eingestrichen, die zum Beinahe-Zusammenbruch des Finanzsystems führten.

Um zu verhindern, dass das Finanzsystem erneut an den Rand des Zusammenbruchs gerät, und um die Verluste aus dem staatlichen Rettungsprogramm Tarp auszugleichen, plant US-Präsident Barack Obama die Einführung einer Sonderabgabe für die US-Finanzbranche. Die Regierung will damit bis zu 120 Milliarden Dollar einnehmen. Hintergrund der Gebühr ist auch der Sturm der Entrüstung über die Pläne der Banken, wieder Boni in Milliardenhöhe zu zahlen – nur gut ein Jahr, nachdem sie mit Steuergeldern vor dem Untergang bewahrt wurden.

Die genaue Ausgestaltung der Gebühr ist noch nicht bekannt. Im Gespräch ist offenbar, sie an den Verbindlichkeiten der Institute zu bemessen. Zudem ist noch unklar, ob es sich um eine einmalige oder eine jährliche Abgabe handeln soll. Es werde geprüft, den US-Versicherer AIG sowie Autohersteller von der Gebühr zu befreien, obwohl diese für den Großteil der zu erwartenden Verluste verantwortlich sein dürften. Kritiker warnen davor, dass die zusätzlichen Kosten die Kreditvergabe der Banken beeinträchtigen und damit die zaghafte Erholung der Wirtschaft belasten werden.

 
Leser-Kommentare
    • kkr
    • 14.01.2010 um 12:20 Uhr

    der Mittäterschaft und verweisen auf "die Nachfrage" von Konsumenten.

    Selten so was dämliches gehört, aber es kristallierst sich heraus das die Banken nicht gelernt haben. Mir schwant dass der nächste Crash kommen wird, nur das dann die Hilfen äußerst mager ausfallen werden.

    • joG
    • 14.01.2010 um 12:24 Uhr

    ........ und hohen Bonuszahlungen, wiesen die alleinige Schuld von sich und sahen die eigentlichen Ursachen an anderer Stelle."

    Und da haben sie eindeutig Recht. Einerlei, ob man nun mit den Praktiken und Bonihöhen einverstanden ist oder nicht, haben die Leute in fast allen Fällen wohl nach dem geltenden Recht gehandelt. Sie haben dabei ihre jeweils persönlichen Einkommen optimiert.

    Dass Menschen dies tun, sollte jede staatliche Reglung beachten und jedes Gesetz sollte darauf abstellen. Beachtet der Gesetzgeber dies nicht, dann sollte er besser keine Gesetze geben und einem Anderen diese Macht überlassen. Tut er das nicht, so ist das für die Gesellschaft gefährlich und es kommt dabei heraus, was nun heraus kam.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Es ist eine recht schlichte und äußerst zweifelhafte Auffassung, alles was rechtlich nicht angreifbar ist als gerechtfertigt anzusehen. Bei international tätigen Banken die Schuld bei nationalen Gesetzgebern zu suchen ist eine etwas beengte Sichtweise.
    Wenn der Gesetzgeber andere Gesetze machen lässt, dann ist halt der andere Gesetzgeber, oder?

    Die Banker sind exzessive Risiken eingegangen, weil den handelnden Akteuren klar war, dass sie im Zweifelsfall nicht fallen gelassen werden (können). Dieses Erpressungspotenzial bei gleichzeitig limitiertem persönlichem Risiko ermöglicht zweifelsohne eine Einkommensmaximierung. Wenn es dann schief geht, kann man ja damit drohen, alle in den Abgrund zu reißen. Legal, von der Sichtweise aber nicht anders als ein gewöhnlicher Selbstmordattentäter.
    Das solche Leute sich im Kanzleramt von Mutti die Schnittchen reichen lassen ist rechtlich auch nicht zu beanstanden, aber kann das alleiniger Maßstab sein?

    Es ist eine recht schlichte und äußerst zweifelhafte Auffassung, alles was rechtlich nicht angreifbar ist als gerechtfertigt anzusehen. Bei international tätigen Banken die Schuld bei nationalen Gesetzgebern zu suchen ist eine etwas beengte Sichtweise.
    Wenn der Gesetzgeber andere Gesetze machen lässt, dann ist halt der andere Gesetzgeber, oder?

    Die Banker sind exzessive Risiken eingegangen, weil den handelnden Akteuren klar war, dass sie im Zweifelsfall nicht fallen gelassen werden (können). Dieses Erpressungspotenzial bei gleichzeitig limitiertem persönlichem Risiko ermöglicht zweifelsohne eine Einkommensmaximierung. Wenn es dann schief geht, kann man ja damit drohen, alle in den Abgrund zu reißen. Legal, von der Sichtweise aber nicht anders als ein gewöhnlicher Selbstmordattentäter.
    Das solche Leute sich im Kanzleramt von Mutti die Schnittchen reichen lassen ist rechtlich auch nicht zu beanstanden, aber kann das alleiniger Maßstab sein?

  1. waren und sind oft von Gier getrieben. Von der eigenen Gier, von der Gier ihrer Kunden, von der Gier ihrer - über-wiegend auf Bonuszahlungen arbeitenden Mitarbeiter.
    Im Gegensatz zu den "Normalkunden" (deren oft auch vorhandene Gier schon verwerflich genug ist, konnten sie aber das System durchschauen. Daher tragen sie eine größere Verantwortung.
    Da sie jegliche Eigenverantwortung bestreiten, sind sie nicht therapierbar. Sie sind also gemeingefährlich und gehören ihrer Posten enthoben. Das zu sagen trauen sich die Journalisten nicht. Die Politiker schon gar nicht. Es bleibt bei einem vorübergehenden Grummeln, bis die Volksseele abgekühlst ist.
    Machen wir also einen zweiten Anlauf. Das nächste Mal schaffen wir es bestimmt bis in den allertiefsten Abgrund. Dann haben wir weltweiten Bürgerkrieg. Oder endlich genug von der primitiven Gier.

  2. Das eigentliche Problem sind nicht die Praktiken der Bänker/innen sondern das gesamte Geldsystem. Unser Geldsystem ist nämlich ein höchst unperfektes, da es einzig und allein auf Schulden basiert. Ein solches System neigt von Natur aus dazu tiefe Krisen auszulösen. Leider haben das nur sehr wenige Menschen begriffen und die sitzen meist in den höheren Kreisen der Banken und Zentralbanken und haben kaum Interesse etwas am status quo zu verändern.
    Starke Regulierung oder gar Verstaatlichung würde zwar auch nicht alle Probleme lösen aber könnten den Mißbrauch zumindestens verringern.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die Menschen, die unser Geldsystem begreifen, sitzen nicht auf Regierungs-BÄNKEN sondern in den Vorstandsetagen der BANKEN. (Das eigentliche Problem)

    Geld regiert die Welt!!! (Geld ist Macht)
    Das ist unser universelles Gesetz.
    -
    Dort oben in den Banketagen herrscht Arroganz (und das Bewusstsein: Die Macht liegt bei mir) Wenn jemand glaubt, er könne diese Kreise durch gutes Zureden oder durch scharfe Appelle an deren Ethik ändern, ist er ein Spinner.
    Wenn jemand glaubt, er könne diese Kreise durch Boni-Steuer oder Sonderabgaben in die Schranken weisen, irrt er gewaltig.

    Ein Präsident, der die Macht dieser Kreise ernstlich beschneiden will, müsste andere Maßnahmen ergreifen. (Dann wäre er allerdings nicht mehr lange Präsident)

    Herr Olaf Henkel sinniert neuerdings sogar darüber, ob es nicht ehrlicher (und besser für unser System) wäre, die Banker gänzlich unter den "Schutz" des Staates zu stellen.

    Arroganz und Wahrheit:
    "Permit me to issue and control the money of a nation and I scare not who makes its laws" (M.A. Rothschild)
    (Erlaubt mir das Geld eines Staates herauszugeben und zu kontrollieren, und mir ist egal, wer die Gesetze macht)

    Bonbon, Bankster :
    http://www.youtube.com/wa...

    Gruß Max Stockhaus

    Die Menschen, die unser Geldsystem begreifen, sitzen nicht auf Regierungs-BÄNKEN sondern in den Vorstandsetagen der BANKEN. (Das eigentliche Problem)

    Geld regiert die Welt!!! (Geld ist Macht)
    Das ist unser universelles Gesetz.
    -
    Dort oben in den Banketagen herrscht Arroganz (und das Bewusstsein: Die Macht liegt bei mir) Wenn jemand glaubt, er könne diese Kreise durch gutes Zureden oder durch scharfe Appelle an deren Ethik ändern, ist er ein Spinner.
    Wenn jemand glaubt, er könne diese Kreise durch Boni-Steuer oder Sonderabgaben in die Schranken weisen, irrt er gewaltig.

    Ein Präsident, der die Macht dieser Kreise ernstlich beschneiden will, müsste andere Maßnahmen ergreifen. (Dann wäre er allerdings nicht mehr lange Präsident)

    Herr Olaf Henkel sinniert neuerdings sogar darüber, ob es nicht ehrlicher (und besser für unser System) wäre, die Banker gänzlich unter den "Schutz" des Staates zu stellen.

    Arroganz und Wahrheit:
    "Permit me to issue and control the money of a nation and I scare not who makes its laws" (M.A. Rothschild)
    (Erlaubt mir das Geld eines Staates herauszugeben und zu kontrollieren, und mir ist egal, wer die Gesetze macht)

    Bonbon, Bankster :
    http://www.youtube.com/wa...

    Gruß Max Stockhaus

  3. 5. Schuld

    Es hat nur einer Schuld, und das sind die Großbanken.
    Wir haben uns blenden lassen. Wir haben uns verführen lassen auf eine subtiele Art und Weise das wir vergessen haben was wirklich wichtig ist.
    Es bedarf einer Umstruckturierung des Finanzsystems wo ein paar Dinge weggelassen werden müssen wie etwa die Zinsen. Und nicht die Neueinführung irgendwelcher Sonderabgaben wie die diskudierte "Finanzmarktsteuer?"

    "Fabian der Goldschmied"
    Eine meines Erachtens sehr gute Doku die zeigt Wer die Hauptschuld hat.
    http://www.youtube.com/wa...

  4. Die Menschen, die unser Geldsystem begreifen, sitzen nicht auf Regierungs-BÄNKEN sondern in den Vorstandsetagen der BANKEN. (Das eigentliche Problem)

    Geld regiert die Welt!!! (Geld ist Macht)
    Das ist unser universelles Gesetz.
    -
    Dort oben in den Banketagen herrscht Arroganz (und das Bewusstsein: Die Macht liegt bei mir) Wenn jemand glaubt, er könne diese Kreise durch gutes Zureden oder durch scharfe Appelle an deren Ethik ändern, ist er ein Spinner.
    Wenn jemand glaubt, er könne diese Kreise durch Boni-Steuer oder Sonderabgaben in die Schranken weisen, irrt er gewaltig.

    Ein Präsident, der die Macht dieser Kreise ernstlich beschneiden will, müsste andere Maßnahmen ergreifen. (Dann wäre er allerdings nicht mehr lange Präsident)

    Herr Olaf Henkel sinniert neuerdings sogar darüber, ob es nicht ehrlicher (und besser für unser System) wäre, die Banker gänzlich unter den "Schutz" des Staates zu stellen.

    Arroganz und Wahrheit:
    "Permit me to issue and control the money of a nation and I scare not who makes its laws" (M.A. Rothschild)
    (Erlaubt mir das Geld eines Staates herauszugeben und zu kontrollieren, und mir ist egal, wer die Gesetze macht)

    Bonbon, Bankster :
    http://www.youtube.com/wa...

    Gruß Max Stockhaus

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Die Menschen, die unser Geldsystem begreifen, sitzen nicht auf Regierungs-BÄNKEN sondern in den Vorstandsetagen der BANKEN."
    ...gemeint ist damit NICHT, dass jetzt die Banker auch noch auf den Regierungsbänken Platz nehmen sollen!

    Wem gehört die FED?
    http://www.youtube.com/wa...
    (About Bubble-blower)

    Gruß Max Stockhaus

    "Die Menschen, die unser Geldsystem begreifen, sitzen nicht auf Regierungs-BÄNKEN sondern in den Vorstandsetagen der BANKEN."
    ...gemeint ist damit NICHT, dass jetzt die Banker auch noch auf den Regierungsbänken Platz nehmen sollen!

    Wem gehört die FED?
    http://www.youtube.com/wa...
    (About Bubble-blower)

    Gruß Max Stockhaus

  5. "Die Menschen, die unser Geldsystem begreifen, sitzen nicht auf Regierungs-BÄNKEN sondern in den Vorstandsetagen der BANKEN."
    ...gemeint ist damit NICHT, dass jetzt die Banker auch noch auf den Regierungsbänken Platz nehmen sollen!

    Wem gehört die FED?
    http://www.youtube.com/wa...
    (About Bubble-blower)

    Gruß Max Stockhaus

  6. Es ist eine recht schlichte und äußerst zweifelhafte Auffassung, alles was rechtlich nicht angreifbar ist als gerechtfertigt anzusehen. Bei international tätigen Banken die Schuld bei nationalen Gesetzgebern zu suchen ist eine etwas beengte Sichtweise.
    Wenn der Gesetzgeber andere Gesetze machen lässt, dann ist halt der andere Gesetzgeber, oder?

    Die Banker sind exzessive Risiken eingegangen, weil den handelnden Akteuren klar war, dass sie im Zweifelsfall nicht fallen gelassen werden (können). Dieses Erpressungspotenzial bei gleichzeitig limitiertem persönlichem Risiko ermöglicht zweifelsohne eine Einkommensmaximierung. Wenn es dann schief geht, kann man ja damit drohen, alle in den Abgrund zu reißen. Legal, von der Sichtweise aber nicht anders als ein gewöhnlicher Selbstmordattentäter.
    Das solche Leute sich im Kanzleramt von Mutti die Schnittchen reichen lassen ist rechtlich auch nicht zu beanstanden, aber kann das alleiniger Maßstab sein?

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service