Tarifabschluss Zeitarbeiter erhalten fünf Prozent mehr Lohn

Rund 150.000 Leiharbeiter bekommen ab Mai mehr Geld. Die Lohnerhöhung soll in zwei Schritten erfolgen. Der Tarifabschluss habe "Vorreiterfunktion", sagen die Arbeitgeber.

Einigung in der Leiharbeitsbranche: Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) und die Tarifgemeinschaft Zeitarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) kamen überein, dass die Beschäftigten der im BZA organisierten Unternehmen mehr Geld erhalten. Vom 1. Mai an steigt ihr Lohn in einem ersten Schritt um 2,5 Prozent, ein Jahr später dann noch einmal um denselben Satz. Zudem ist eine Einmalzahlung in Höhe von 80 Euro vereinbart.

Der Verhandlungsführer des BZA, Thomas Bäumer, sagte, der Tarifabschluss gelte für etwa 150.000 Arbeitnehmer und damit für ungefähr ein Drittel aller Beschäftigten in der Branche. Durch die Vereinbarung steige der Mindestlohn im Bereich des BZA zum 1. Mai auf 7,56 Euro im Westen und auf 6,62 Euro im Osten, sagte er.

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Bäumer wies dem Abschluss eine "Vorreiterfunktion für die gesamte Branche" zu. Er empfehle deshalb allen Unternehmen in der Zeitarbeit, sich daran zu orientieren. Es handele sich in der Branche um den "einzigen gültigen Tarifvertrag, der auch rechtssicher ist".

Damit spielte Bäumer auf das Urteil des Berliner Landesarbeitsgerichts vom vergangenen Dezember an. Demnach sind die Christlichen Zeitarbeit-Gewerkschaften nicht tariffähig. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

Kritiker werfen den Christlichen Gewerkschaften vor, regelmäßig die Abschlüsse der DGB-Gewerkschaften zu unterbieten. Diese Tarifkonkurrenz verhinderte bislang einen allgemein verbindlichen Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche.

 
Leser-Kommentare
  1. Menschen in Zeitarbeit: Die Sklaven dieser Zeit.
    Man kommt da nicht mehr raus, die Zeitarbeitsfirma (entspricht dem Zuhälter oder dem Sklaventreiber) verdient fleißig mit ohne was zu tun. Die Firmen, die Zeitarbeiter langfristig beschäftigen beuten den Sozialstaat und diese Menschen aus. Sie machen dies über Jahre und oft mit einem großen Anteil der Beschäftigten, was nicht gesetzeskonform ist. (Siehe BMW Leipzig, Schlecker, alles seit Jahren altbekannt (Arbeitsministerin v.d.L. spricht davon, sie müsse das "prüfen".))
    Zeitarbeiter können sich nichts aufbauen, haben einen versauten Lebenslauf, können keine Familie ernähren, bekommen keinen Kredit und keinen Handyvertrag. Sie bekommen kein Weihnachtsgeld und keine Lohnzuschläge.
    Und sie haben keine gewerkschaftliche Vertretung, die Betriebsräte stimmen über die Köpfe der Zeitarbeiter hinweg ab.

    Zeitarbeit ist eine der perversesten Auswüchse der letzen Dekade und es is ein Skandal dass die bürgerliche Presse das nicht mitbekommt.

  2. @hoderlump
    Wieso soll man aus einem Zeitarbeitsvertrag nicht mehr herauskommen ? Man muß lediglich kündigen !? Zeitarbeitsfirmen beschäftigen weder Schlägertrupps die einen zur Arbeit zwingen, noch laufen Sie mit der Peitsche hinter Ihren Arbeitnehmern her !! Man braucht einfach nur zu kündigen. Fertig !
    Apropos! Die Zeitarbeitsbranche ist eine der am meisten reglementierte Branche in Deutschland und es gibt zwischenzeitlich eine Vielzahl von seriös arbeitenden Personaldienstleistern, die besonders für geringqualifizierte Arbeitnehmer und Langzeitarbeitslose sehr gute Chancen bieten in den ersten Arbeitsmarkt zurückzukehren.
    Was versaut einen Lebenslauf mehr, ein durchgängiges Arbeitsverhältnis bei einem Personaldienstleister oder einen jahrelanger Bezug von Lohnersatzleistungen ???
    Ich selbst habe während meiner Semesterferien bei einem Personaldienstleister gearbeitet und war sowohl von der Bezahlung, als auch von der Seriösität udn Professionalität absolut positiv überrascht.

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    Hallo Mr. whitecreek, wohl zuviel geschnupft.
    Ich denke Sie sollten erst einmal richtig in der Leiharbeit aktiv werden und davon leben müssen. Das ist was Anderes als ein Semesterjob und den Rest vom Pappa.
    Als ich Studiert habe bin ich Taxi gefahren. Das war damals mein Semesterjob. Heut hält es mich und meine Familie am Leben. Meine Haupttätigkeit allein reicht dafür nicht aus. Ich bin Leiharbeiter, nachdem mich Kunden nicht bezahlt haben und ich dadurch mit meinem EDV-Geschäft baden ging. Danach war ich zu ALT oder ÜBERQUALIFIZIERT. Versuchen Sie einmal in einem Unternehmen mit 50 eine normale Bewerbung zu setzen. Ohne Leiharbeit setzen Sie keinen Fuß VOR die Tür. Ihr Komentar ist eine Beleidigung für jeden Leiher.

    Hallo Mr. whitecreek, wohl zuviel geschnupft.
    Ich denke Sie sollten erst einmal richtig in der Leiharbeit aktiv werden und davon leben müssen. Das ist was Anderes als ein Semesterjob und den Rest vom Pappa.
    Als ich Studiert habe bin ich Taxi gefahren. Das war damals mein Semesterjob. Heut hält es mich und meine Familie am Leben. Meine Haupttätigkeit allein reicht dafür nicht aus. Ich bin Leiharbeiter, nachdem mich Kunden nicht bezahlt haben und ich dadurch mit meinem EDV-Geschäft baden ging. Danach war ich zu ALT oder ÜBERQUALIFIZIERT. Versuchen Sie einmal in einem Unternehmen mit 50 eine normale Bewerbung zu setzen. Ohne Leiharbeit setzen Sie keinen Fuß VOR die Tür. Ihr Komentar ist eine Beleidigung für jeden Leiher.

  3. Dieser Tarifabschluss ist ein Spuck ins Gesicht jedes Leihsklaven. Früher hatte die DGB als Ausrede die Konkurrenz der Christlichen Gewerkschaften. Diesmal gibt's keine Ausrede. Die DGB sind schlicht und einfach Arbeiterverräter. Hoffentlich wird ihnen, ähnlich den Christen, die Zuständigkeit in der Leihbranche aberkannt. Ich sehe sonst keinen anderen Ausweg. Grüsse von einem Leihsklaven

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    Hallo Leihsklave.
    Wir sind dran an dem Thema. Der Wunde Punkt ist in meinen Augen das Mächtigkeitsprinzip. Das ist nicht erfüllt. Damit stelle ich die Tariffähigkeit in Frage. Um erfolgreich zu klagen, muß aber der richtige Weg gefunden werden. Dann werden wir sehen. Das letzte Wort ist hier noch lange nicht gesprochen. Da bin ich mir sicher. Geliche Arbeit, gleiches Geld. So stehts im AÜG §9 Nr.2 Satz 1.
    Man muss die Leiharbeiter aber auch zum Schulterschluss und zur gegenseitigen kommunikation bringen. Wie ist es denn in der Wirklichkei. Der eine Kollege kennt den andern doch gar nicht obwohl sie in der gleichen Firma sind. Das ist die Realität. In Augsburg sind wir da schon weiter. Bildet Stammtische. Sprecht miteinander. Sucht Kontakt zu anderen Leihkollegen. Habt Mut und werdet aktiv. Nur so gibt es eine Änderung. Aber das muss von uns allen selbst kommen. Die Jenigen, die einen Schutz geniesen, müssen denen die eine Familie, vorallem eine junge Familie haben, Rückendeckung geben. Aber Leute, von nichts kommt nichts.

    Hallo Leihsklave.
    Wir sind dran an dem Thema. Der Wunde Punkt ist in meinen Augen das Mächtigkeitsprinzip. Das ist nicht erfüllt. Damit stelle ich die Tariffähigkeit in Frage. Um erfolgreich zu klagen, muß aber der richtige Weg gefunden werden. Dann werden wir sehen. Das letzte Wort ist hier noch lange nicht gesprochen. Da bin ich mir sicher. Geliche Arbeit, gleiches Geld. So stehts im AÜG §9 Nr.2 Satz 1.
    Man muss die Leiharbeiter aber auch zum Schulterschluss und zur gegenseitigen kommunikation bringen. Wie ist es denn in der Wirklichkei. Der eine Kollege kennt den andern doch gar nicht obwohl sie in der gleichen Firma sind. Das ist die Realität. In Augsburg sind wir da schon weiter. Bildet Stammtische. Sprecht miteinander. Sucht Kontakt zu anderen Leihkollegen. Habt Mut und werdet aktiv. Nur so gibt es eine Änderung. Aber das muss von uns allen selbst kommen. Die Jenigen, die einen Schutz geniesen, müssen denen die eine Familie, vorallem eine junge Familie haben, Rückendeckung geben. Aber Leute, von nichts kommt nichts.

  4. ich hab das nicht gut formuliert. Natürlich kann man kündigen.
    Ich meinte, dass man aus dem System Leiharbeit nicht mehr herauskommt. Der sog. "Klebeeffekt", also ein Übernommenwerden von einem Arbeitgeber ist äußerst gering: Nur ca. 10% Leiharbeiter schaffen es pro Jahr. (Quelle: Ein Bericht des Arbeitsministeriums, durch den ich mich gestern durchgearbeitet habe)

    Was ich in meiner Kritik vergessen habe: Ein Leiharbeiter kann sich kaum soziale Kontakte aufbauen in der Arbeitswelt, bzw. solche nicht halten. In den Firmen, in denen ich arbeitete waren die Leiharbeiter die "Externen". Sie waren nie richtig eingebunden (außer in einem Paketzentrum, das fast außschließlich Leiharbeiter beschäftigte), sie waren die, die gehen mussten, wenn die Rezession kam, die, die nicht durch den Betriebsrat vertreten waren, die mit den anderen Arbeitszeiten, die die an der Kantine bar bezahlen müssen, die mit dem roten Namensschild... Eine äußerste psychische Belastung für die Menschen, die auch ihre Zukunft nicht planen können wg. der Unsicherheit in der Arbeitsstelle.

    Ich würde das nicht aushalten...

    • Siri71
    • 28.01.2010 um 16:21 Uhr

    Also ich mache schon seit einiger Zeit Zeitarbeit, ich hab keine Probleme mit einem Kredit, kriege Handyverträge, Mietverträge, etc. *Ironie an* Das liegt sicher an meinem "schlimmen" Lebenslauf, an meiner super schlechten SCHUFA, usw. *Ironieoff* Auch fühle ich mich nicht als Sklave, Externe, etc. Könnte aber auch daran liegen, dass ich sowieso nur Projektarbeit mache, egal ob "fest" oder "temp". Ich bin sogar vor einigen Monaten aus einem "festen" Angestelltenverhältnis freiwillig zurück in die Zeitarbeit gegangen.

    Ach ja ich lebe alleine, aber das hat sicher nichts mit der Zeitarbeit zu tun. Verhungert bin ich nicht, kann meine Lebenskosten tragen, und auch sonst ganz gut Leben, trotz Ballungszentrum.

    Mir fällt an der Diskussion immer auf, dass es Menschen sind, die sich über ZA aufregen, die entweder noch keine gemacht haben oder Helferjobs, in denen man, egal in welchem Verhältnis man angestellt ist, nicht wirklich viel Geld verdient. Vielleicht sollte man sich selbst erst einmal überdenken?`

    Und was Schlecker betrifft, sorry, das war und ist eine Unverschämtheit und hat mit ZA nichts, rein gar nichts, zu tun.

    Just my 2 cent

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    Hallo Sin71.
    Es freut mich das Du keine Probleme hast. Ist ja auch gut so. Ich gehe einmal davon aus das Du im Engeniering angesiedelt bist. Das ist aber nur die obere Spitze. Ich mache aber auch keinen Hilfsjob an sich bin nach Arbeitsvertrag auch als Elektriker angestellt.
    1.Frage: Was denkst Du was ein Elektrikergeselle im Handerk verdient? 20,00/25,00€ die Stunde?
    2.Frage: Was denkst Du was ein Exportsachbearbeiter verdient. Mit Erfahrung in Fremdsprache und Zollabwicklung und einer gehobenen kaufm. Ausbildung? 2.200,00/2.600,00€ NETTO/Monat?
    Kannst Du das so für den Bereich Festangestellter bestätigen?
    Wenn Du mir darauf eine Antwort gegeben hast, kommt Teil 2

    Hallo Sin71.
    Es freut mich das Du keine Probleme hast. Ist ja auch gut so. Ich gehe einmal davon aus das Du im Engeniering angesiedelt bist. Das ist aber nur die obere Spitze. Ich mache aber auch keinen Hilfsjob an sich bin nach Arbeitsvertrag auch als Elektriker angestellt.
    1.Frage: Was denkst Du was ein Elektrikergeselle im Handerk verdient? 20,00/25,00€ die Stunde?
    2.Frage: Was denkst Du was ein Exportsachbearbeiter verdient. Mit Erfahrung in Fremdsprache und Zollabwicklung und einer gehobenen kaufm. Ausbildung? 2.200,00/2.600,00€ NETTO/Monat?
    Kannst Du das so für den Bereich Festangestellter bestätigen?
    Wenn Du mir darauf eine Antwort gegeben hast, kommt Teil 2

  5. Hallo Mr. whitecreek, wohl zuviel geschnupft.
    Ich denke Sie sollten erst einmal richtig in der Leiharbeit aktiv werden und davon leben müssen. Das ist was Anderes als ein Semesterjob und den Rest vom Pappa.
    Als ich Studiert habe bin ich Taxi gefahren. Das war damals mein Semesterjob. Heut hält es mich und meine Familie am Leben. Meine Haupttätigkeit allein reicht dafür nicht aus. Ich bin Leiharbeiter, nachdem mich Kunden nicht bezahlt haben und ich dadurch mit meinem EDV-Geschäft baden ging. Danach war ich zu ALT oder ÜBERQUALIFIZIERT. Versuchen Sie einmal in einem Unternehmen mit 50 eine normale Bewerbung zu setzen. Ohne Leiharbeit setzen Sie keinen Fuß VOR die Tür. Ihr Komentar ist eine Beleidigung für jeden Leiher.

    Antwort auf "Schöner Witz Teil 2"
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    An CJ-Pepper.
    Sie werden es nicht glauben, aber es gibt auch andere Mitbürger das Märtyrium - Ihr Studium selbst finanzieren zu müssen - durchlitten haben. Deswegen ändert es nichts an meiner Erfahrung, dass ich damals heilfroh über die Beschäftigung war und absolut fair bezahlt und behandelt worden bin. Glauben Sie denn, dass Ihr Verstand es zuläßt, auch die Erfahrung von anderen Menschen zu akzeptieren ohne diese dabei beleidigen zu müssen ?? Wenn Sie sich in Ihrem Arbeitsumfeld genauso benommen haben, bin ich kein bischen über Ihr Dilemma erstaunt. And by the way.... Wieso wettern Sie eigentlich nicht gegen die ganzen anderen Arbeitgeber die Sie in Ihrem Alter bereits als nicht mehr leistungsfähig abstempeln und treten ausgerechnet nach Denen, die Ihnen - wenn auch nicht den Traumjob - wenigstens eine gangbare Alternative zum Hartz-V-Bezug bieten. Ach ja ich vergaß, der Tellerand ist weit entfernt und momentan scheint es ja wieder mal politisch korrekt zu sein, alle Personaldienstleister über einen Kamm zu scheren und als Sklaventreiber und Wirtschaftsgünstlinge zu beschimpfen. Wie Sie schon selbst bekennen sind die Personaldienstleister die einizigen die noch auf Sie bauen. Und da gab's doch mal so ein Sprichwort mit Hände die füttern und irgendewtas mit beissen ? Vielleicht suchen Sie mal auf Ihrer Festplatte ob Sie`s noch etwas besser zusammenbekommen als ich. Wahrscheinlich habe ich mir beim "Verschnupfen" des Geldes meines Vaters, meine Festplatte zerkratzt.

    An CJ-Pepper.
    Sie werden es nicht glauben, aber es gibt auch andere Mitbürger das Märtyrium - Ihr Studium selbst finanzieren zu müssen - durchlitten haben. Deswegen ändert es nichts an meiner Erfahrung, dass ich damals heilfroh über die Beschäftigung war und absolut fair bezahlt und behandelt worden bin. Glauben Sie denn, dass Ihr Verstand es zuläßt, auch die Erfahrung von anderen Menschen zu akzeptieren ohne diese dabei beleidigen zu müssen ?? Wenn Sie sich in Ihrem Arbeitsumfeld genauso benommen haben, bin ich kein bischen über Ihr Dilemma erstaunt. And by the way.... Wieso wettern Sie eigentlich nicht gegen die ganzen anderen Arbeitgeber die Sie in Ihrem Alter bereits als nicht mehr leistungsfähig abstempeln und treten ausgerechnet nach Denen, die Ihnen - wenn auch nicht den Traumjob - wenigstens eine gangbare Alternative zum Hartz-V-Bezug bieten. Ach ja ich vergaß, der Tellerand ist weit entfernt und momentan scheint es ja wieder mal politisch korrekt zu sein, alle Personaldienstleister über einen Kamm zu scheren und als Sklaventreiber und Wirtschaftsgünstlinge zu beschimpfen. Wie Sie schon selbst bekennen sind die Personaldienstleister die einizigen die noch auf Sie bauen. Und da gab's doch mal so ein Sprichwort mit Hände die füttern und irgendewtas mit beissen ? Vielleicht suchen Sie mal auf Ihrer Festplatte ob Sie`s noch etwas besser zusammenbekommen als ich. Wahrscheinlich habe ich mir beim "Verschnupfen" des Geldes meines Vaters, meine Festplatte zerkratzt.

  6. Hallo Leihsklave.
    Wir sind dran an dem Thema. Der Wunde Punkt ist in meinen Augen das Mächtigkeitsprinzip. Das ist nicht erfüllt. Damit stelle ich die Tariffähigkeit in Frage. Um erfolgreich zu klagen, muß aber der richtige Weg gefunden werden. Dann werden wir sehen. Das letzte Wort ist hier noch lange nicht gesprochen. Da bin ich mir sicher. Geliche Arbeit, gleiches Geld. So stehts im AÜG §9 Nr.2 Satz 1.
    Man muss die Leiharbeiter aber auch zum Schulterschluss und zur gegenseitigen kommunikation bringen. Wie ist es denn in der Wirklichkei. Der eine Kollege kennt den andern doch gar nicht obwohl sie in der gleichen Firma sind. Das ist die Realität. In Augsburg sind wir da schon weiter. Bildet Stammtische. Sprecht miteinander. Sucht Kontakt zu anderen Leihkollegen. Habt Mut und werdet aktiv. Nur so gibt es eine Änderung. Aber das muss von uns allen selbst kommen. Die Jenigen, die einen Schutz geniesen, müssen denen die eine Familie, vorallem eine junge Familie haben, Rückendeckung geben. Aber Leute, von nichts kommt nichts.

    Antwort auf "DGB=Arbeiterverräter"
  7. Hallo Sin71.
    Es freut mich das Du keine Probleme hast. Ist ja auch gut so. Ich gehe einmal davon aus das Du im Engeniering angesiedelt bist. Das ist aber nur die obere Spitze. Ich mache aber auch keinen Hilfsjob an sich bin nach Arbeitsvertrag auch als Elektriker angestellt.
    1.Frage: Was denkst Du was ein Elektrikergeselle im Handerk verdient? 20,00/25,00€ die Stunde?
    2.Frage: Was denkst Du was ein Exportsachbearbeiter verdient. Mit Erfahrung in Fremdsprache und Zollabwicklung und einer gehobenen kaufm. Ausbildung? 2.200,00/2.600,00€ NETTO/Monat?
    Kannst Du das so für den Bereich Festangestellter bestätigen?
    Wenn Du mir darauf eine Antwort gegeben hast, kommt Teil 2

    Antwort auf "Zeitarbeit"
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    • Siri71
    • 03.02.2010 um 13:21 Uhr

    Hallo CJ-Pepper,

    nein ich bin nicht im Engineering tätig, nur als "Assistentin/Sekretärin" je nach dem, was der Kunde grad "braucht", will heißen, meine Berufsbezeichnung ist wandelbar je nach Unternehmen. Ich werde nach E4 eingestuft, egal ob ich den DGB-TV hatte, oder wie derzeit den IGZ-TV.

    Mein letztes Festgehalt (wurde bis letztes Jahr Juli bezahlt, bevor ich freiwillig zurück in die ZA ging, lag nicht sonderlich darüber, trotz Großunternehmen (rund 5000 MA). Aber da wurde nach Kunststofftarif bezahlt, okay dafür 13 Gehälter. Aber letztlich hatte ich, da ich Lst-Klasse 1 bin und im Rhein-Main-Gebiet wohne, allein wohne, nicht wirklich mehr netto in der Tasche als jetzt. Denn meine Kosten für die Fahrkarte durfte ich selbst tragen, die bekomme ich jetzt nachträglich - wenn auch pauschal besteuert - rückerstattet. Mein letztes Nettogehalt war 150 Euro netto höher als mein jetziges mit Erstattung der Fahrtkosten.

    Frage 1 kann ich dir leider nicht beantworten, Frage 2 ist das zu hoch gegriffen, da ist eher - auch in der freien Wirtschaft - Schuss bei 2.000 netto. Aber das auch nur mit langjähriger Berufserfahrung.

    Liebe Grüße

    Siri

    • Siri71
    • 03.02.2010 um 13:21 Uhr

    Hallo CJ-Pepper,

    nein ich bin nicht im Engineering tätig, nur als "Assistentin/Sekretärin" je nach dem, was der Kunde grad "braucht", will heißen, meine Berufsbezeichnung ist wandelbar je nach Unternehmen. Ich werde nach E4 eingestuft, egal ob ich den DGB-TV hatte, oder wie derzeit den IGZ-TV.

    Mein letztes Festgehalt (wurde bis letztes Jahr Juli bezahlt, bevor ich freiwillig zurück in die ZA ging, lag nicht sonderlich darüber, trotz Großunternehmen (rund 5000 MA). Aber da wurde nach Kunststofftarif bezahlt, okay dafür 13 Gehälter. Aber letztlich hatte ich, da ich Lst-Klasse 1 bin und im Rhein-Main-Gebiet wohne, allein wohne, nicht wirklich mehr netto in der Tasche als jetzt. Denn meine Kosten für die Fahrkarte durfte ich selbst tragen, die bekomme ich jetzt nachträglich - wenn auch pauschal besteuert - rückerstattet. Mein letztes Nettogehalt war 150 Euro netto höher als mein jetziges mit Erstattung der Fahrtkosten.

    Frage 1 kann ich dir leider nicht beantworten, Frage 2 ist das zu hoch gegriffen, da ist eher - auch in der freien Wirtschaft - Schuss bei 2.000 netto. Aber das auch nur mit langjähriger Berufserfahrung.

    Liebe Grüße

    Siri

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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