Lange Diskussion erwartet
Das Umweltforschungsinstitut Ecologic aus Berlin hatte bereits im vergangenen Jahr ein Gutachten über die rechtliche Umsetzung vorgelegt. "Es gibt keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen ein deutsches Klimaschutzgesetz nach britischem Vorbild", sagt Ecologic-Fachmann Stephan Sina. "Ein solches Gesetz würde die Klimaschutzpolitik in Deutschland erstmals institutionalisieren."
In Auftrag gegeben wurde das Gutachten vom Umweltverband WWF. Der wirbt seit vergangenem Frühjahr für einen deutschen Climate Change Act. "Großbritannien hat es vorgemacht und zwar mit einer breiten, parteiübergreifenden Unterstützung", sagt Klimaexpertin Regine Günther. "Die Idee ist überzeugend, wenn man es nicht will, muss man das gut begründen."
Die Regierung gibt sich zurückhaltend. Die CDU sieht keinen Handlungsbedarf. "Ich halte von dem Gesetz recht wenig", sagt Thomas Bareiß, energiepolitischer Koordinator der CDU/CSU-Fraktion. Es gebe bereits die Klimaschutzbeschlüsse von Meseberg und anderen Initiativen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz. "Wir brauchen nicht noch ein weiteres Ziel."
Bei der FDP klingt es ein wenig versöhnlicher. Von einem "offenen Diskussionsprozess" spricht FDP-Energieexperte Michael Kauch. Er könne sich durchaus vorstellen, dass ein solches Gesetz sinnvoll sei, um regelmäßig Klimaanstrengungen zu überprüfen. Allerdings befürchtet er einen bürokratischen Aufwand. "Ein solches Gesetz spart keine zusätzliche Tonne CO2 ein."
Für die Opposition wird es eine große Herausforderung, die Regierung zu überzeugen. Warum sollte sich Schwarz-Gelb freiwillig mit Berichtspflichten und Zielvorgaben knebeln?
Der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel, Obman der CDU/CSU-Fraktion im Umweltausschuss, würde ein Klimaschutzgesetz ausdrücklich begrüßen. "Deutschland tut für den Klimaschutz viel mehr als viele andere Länder", sagt er, "es ist doch widersprüchlich, dass wir uns so schwer tun, dies auch gesetzlich festzulegen."
Gerade die Wirtschaft dränge auf langfristige Investitionssicherheit, die ein Klimaschutzgesetz gewährleiste. Auf eine längere Debatte stellt sich der Umweltpolitiker allerdings ein. Schließlich stehe das Gesetzesvorhaben noch nicht einmal im Koalitionsvertrag.
Diese Erfahrung hat man übrigens auch in Großbritannien gemacht. Rund fünf Jahre lang diskutierte die Regierung über das Gesetz.
- Datum 10.02.2010 - 07:30 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Genau das ist es, was wir brauchen: Neue Gesetze, neue Behörden, neue Bürokraten, die sich mit der gesetzeskonformen Verwaltung von heißer Luft beschäftigen. Da kommt nachgerade kein Satiriker mehr mit.
Mal davon abgesehen, ob diese Maßnahmen nach den jüngst herausgekommenen Lügen überhaupt notwendig sind, heisst die deutsche Dreifaltigkeit in diesem Bereich: steuerwirksam, steuerwirksam, steuerwirksam.
Und da diese Wirksamkeit am vorteilhaftesten beim Bürger zu erzielen ist, zögert man mit Recht. Hat man doch versprochen, die Steuern zu senken.
"Mal davon abgesehen, ob diese Maßnahmen nach den jüngst herausgekommenen Lügen überhaupt notwendig sind"
Was den Mist beim IPCC betrifft, müssen sich Klimaforscher trotzdem noch _sehr_ anstrengen bis sie den gesammelten Lügen von "Klimaskeptikern" wie Christopher Monckton und anderen auch nur nahe kommen.
"Wir wollen eine regelmäßige Überprüfung, wie weit wir beim Klimaschutz schon gekommen sind", sagt Bärbel Höhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen:
Bärbel Höhn, hoffentlich bleibt sie in Berlin und kehrt nicht nach NRW zurück! Bärbel Höhn ist unglaubwürdig. Bärbel Höhn hat nur zwei Ziele: Macht und Pfründe, egal mit wem. Erst warb sie in NRW für schwarz-grün, dann für rot-rot-grün, dann für Jamaika und jetzt wieder für schwarz-grün. Als NRW Umweltministerin genehmigte sie den Braunkohletagebau Garzweiler II und war für den Steinkohlebergbau Walsum. Jetzt kämpft sie gegen modernere, umweltfreundlichere Kohlekraftwerke, bei deren Inbetriebnahme alte Dreckschleudern abgeschaltet werden. Rotaviren im Trinkwasser bei 20% der Proben aus der Region Aachen waren ihr egal. 10 Jahre ließ sich die Frontfrau im Fond eines Audi A 8 chauffieren und fordert jetzt umweltfreundliche Fahrzeuge für den Fahrdienst des Deutschen Bundestags und der Bundesregierung. Wer glaubt Bärbel Höhn noch irgendetwas? Von dieser Frau werden wir doch nur verhöhnt! Ihr Motto: verhöhnen und spalten!
Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
soddemann-aachen@t-online.de
http://www.nrhz.de/flyer/...
http://sites.google.com/s...
Wasserddampf hat einen anderen Bereich der Infrarotstrahlung als CO2 in dem er die Wärmestrahlung absorbiert und dann zur Hälfte wieder zur Erde zurück schickt. Die Konzentration von Wasserdampf in der Luft haben die Menschen auch nicht verändert. Die Konzentration von CO2 dagegen ist von etwa 270 ppm im 19. Jahrhundert auf heute 380 ppm angestiegen. Damit haben wir ein Loch im Wellenlängenbereich, welches früher offen war, schon fast geschlossen. Deshalb kommt heute mehr Wärme aus der hohen Atmosphäre zurück als von 100 Jahren.
Die reine Häufigkeit der Gase ist gar nicht das Problem, sondern ihre Absorptionsfähigkeit für Infrarotstrahlung. Methan ist zwar nicht so häufig, absorbiert pro Molekül aber stärker als CO2.
Bitte etwas weniger Polemik und mehr Sachverstand.
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