Außenhandel Chinas Exporteure überflügeln deutsche Konkurrenz
Unerwarteter Rückschlag für deutsche Exporteure: Sie verkauften im Januar so wenig Waren wie seit einem Jahr nicht mehr. China indes verzeichnet eine starke Bilanz.
© Patrick Lin/AFP/Getty Images

Mehr Aufträge als jeder andere Staat dieser Welt: Chinas Export boomt
Das Ringen zwischen Deutschland und China um den prestigeträchtigen Titel des Exportweltmeisters scheint ein weiters Mal entschieden – und die Differenz fällt überraschend deutlich aus.
Denn während die drittgrößte Volkswirtschaft ihre Ausfuhren im Februar überraschend stark steigern konnte – im Vergleich zum Vorjahr legten die Ausfuhren um 45,7 Prozent zu –, mussten die deutschen Exporteure einen Dämpfer hinnehmen: Im Januar sank der Verkauf der Ausfuhren ins Ausland hierzulande im Vergleich zum Vormonat um 6,3 Prozent. Das war der größte Rückgang seit Januar 2009 mit 7,2 Prozent.
Trotzdem rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) weiter mit einer Exporterholung. "Das ist ein schlechter Start ins Jahr", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Axel Nitschke. "Das ist nur eine kurzfristige Winterflaute." Das unbeständige Wetter habe viele Baustellen lahmgelegt. "Stahl und andere Vorprodukte für den Bau wurden deshalb weniger nachgefragt", sagte der Experte.
Auch das schwache Wachstum am Jahresende im Euro-Raum – dem wichtigsten deutschen Exportmarkt – habe die Exporte gebremst. "Viele Unternehmen haben nicht die Notwendigkeit gesehen, ihre Lager wieder zu füllen." Doch Besserung sei in Sicht. Dies deuteten steigende Aufträge an. Auch die Unternehmen hätten ihre Exporterwartungen nach oben geschraubt. "Zugpferde sind China und Brasilien, aber auch aus Russland kommen wieder positive Signale", sagte Nitschke.
Der Branchenverband BGA rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzplus von bis zu zehn Prozent. Die steigenden Aufträge begründen die Branchenvertreter mit niedrigen Zinsen und riesigen Konjunkturprogrammen, die den Welthandel wieder aktiviert hätten. Das vor der Krise erreichte Niveau werde aber nicht vor 2012 wieder erreicht. Im Krisenjahr 2009 hatten die erfolgsverwöhnten Exporteure den schwersten Rückschlag seit Gründung der Bundesrepublik erlitten. Der Umsatz brach um 18,4 Prozent auf 803,2 Milliarden Euro ein.
Volkswirte und Analysten zeigten sich ebenfalls zuversichtlich, dass diese überraschend schlechten Zahlen nicht das Ende der Erholung bedeuten: "Die weiter wachsende Weltwirtschaft und die bis zuletzt aufhellenden Exporterwartungen der Unternehmen deuten darauf hin, dass in den kommenden Monaten die Exporte wieder zulegen werden", schreibt etwa die Commerzbank.
Die Deutsche Bank vermutet einen Sondereffekt hinter der Statistik, denn, so Branchenexperte Stefan Bielmeier, "Produktion und Aufträge waren zuletzt okay". Sein Kollege Jürgen Michels von der Citigroup ist ebenfalls erstaunt. "Es sieht im Moment nicht danach aus, dass der Außenhandel die Konjunktur im ersten Quartal gestützt hat", sagte er. Doch es sei noch zu früh, um den deutschen Export in diesem Jahr gänzlich abzuschreiben. "Es gilt, die Ergebnisse für Februar und März abzuwarten."
- Datum 10.03.2010 - 12:18 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 6
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ine Frage-wäre die DDR auch Pleite gegangen wenn man Ihr so wie China alles in den Hintern geschoben hätte?
high-tech,arbeitsplätze-konzernverlagerungen,uni-plätze,handel.......
ok,da hätte es auch eine andere Politik der DDR geben müssen und nicht von den SED-Opas mit 2 WK-Trauma.
Aber mich interessiet warum wir im Westen das Warenhaus Chinas sind,obwohl China noch weit von der Demokratie ist?
Wurde so der Kommunismus ''besiegt''?
Hat der Westen mit dem Ostblock gross Handel betrieben während des Kalten Krieges?
Warum nicht,wenn man es mit China macht trotz kommunistischer Partei?
Wurde der Westen zur Globalisierung gezwungen?
Mal ne Gegenfrage, wenn man hier schon mit der DDR kommt. Was wäre aus der DDR geworden, wenn man all das Geld, was man jetzt zur Sanierung und Aufrechterhaltung unserer (sozialen) Marktwirtschaft investieren musste in die DDR gepumt hätte?
Diese naive Sicht eines Domokraten, der sich auf das Spiel der freien Marktwirtschaft eingelassen ist ja fast schon anrührend.
Die eine Hand prdigt die westlichen Werte und huldigt der Demokratie (was ja was gutes ist) jedoch spielt die andere Hand das dreckige Spiel des Kapitalismus.
Dieses Gejammere, wenn es hier dann mal nicht mehr so gut läuft mit dem "Exportweltmeister" sein, nervt.
Der Kuchen wird nicht größer, aber die, die was davon ab haben wollen (und das zu Recht) werden mehr.
Beste Grüße.
FSonntag
wenn sie sich ernsthaft die Frage stellen,ob der Westen sich die Globalisierung hätte aussuchen können.Und meines Wissens nach wurde keiner der westlichen Grossfirmen gezwungen ihre Produktionsstätten nach China zu verlagern.
Es ist steckt auch eine Art Gerechtigkeit darin,dass ausgrechnet ein kommunistisches Land vom Kapitalismus der Globalisierung am meisten profitiert hat.Zuvor war der Westen der Hauptnutzniesser und dabei hat es uns auch nicht interessiert wie es der Welt ging.
Vielleicht ist der Vater des westlichen Wirtschaftsaufstiegs wirklich Mao-Tse Tung.Wenn der nämlich die Chinesen nich Jahrzehnte lang so drangsaliert hätte und sie gedurft wie sie es offensichtlich gekonnt hätten,waere der Westen dann ueberhaupt soweit gekommen?
Da habe ich meine Zweifel.
Mal ne Gegenfrage, wenn man hier schon mit der DDR kommt. Was wäre aus der DDR geworden, wenn man all das Geld, was man jetzt zur Sanierung und Aufrechterhaltung unserer (sozialen) Marktwirtschaft investieren musste in die DDR gepumt hätte?
Diese naive Sicht eines Domokraten, der sich auf das Spiel der freien Marktwirtschaft eingelassen ist ja fast schon anrührend.
Die eine Hand prdigt die westlichen Werte und huldigt der Demokratie (was ja was gutes ist) jedoch spielt die andere Hand das dreckige Spiel des Kapitalismus.
Dieses Gejammere, wenn es hier dann mal nicht mehr so gut läuft mit dem "Exportweltmeister" sein, nervt.
Der Kuchen wird nicht größer, aber die, die was davon ab haben wollen (und das zu Recht) werden mehr.
Beste Grüße.
FSonntag
wenn sie sich ernsthaft die Frage stellen,ob der Westen sich die Globalisierung hätte aussuchen können.Und meines Wissens nach wurde keiner der westlichen Grossfirmen gezwungen ihre Produktionsstätten nach China zu verlagern.
Es ist steckt auch eine Art Gerechtigkeit darin,dass ausgrechnet ein kommunistisches Land vom Kapitalismus der Globalisierung am meisten profitiert hat.Zuvor war der Westen der Hauptnutzniesser und dabei hat es uns auch nicht interessiert wie es der Welt ging.
Vielleicht ist der Vater des westlichen Wirtschaftsaufstiegs wirklich Mao-Tse Tung.Wenn der nämlich die Chinesen nich Jahrzehnte lang so drangsaliert hätte und sie gedurft wie sie es offensichtlich gekonnt hätten,waere der Westen dann ueberhaupt soweit gekommen?
Da habe ich meine Zweifel.
Mal ne Gegenfrage, wenn man hier schon mit der DDR kommt. Was wäre aus der DDR geworden, wenn man all das Geld, was man jetzt zur Sanierung und Aufrechterhaltung unserer (sozialen) Marktwirtschaft investieren musste in die DDR gepumt hätte?
Diese naive Sicht eines Domokraten, der sich auf das Spiel der freien Marktwirtschaft eingelassen ist ja fast schon anrührend.
Die eine Hand prdigt die westlichen Werte und huldigt der Demokratie (was ja was gutes ist) jedoch spielt die andere Hand das dreckige Spiel des Kapitalismus.
Dieses Gejammere, wenn es hier dann mal nicht mehr so gut läuft mit dem "Exportweltmeister" sein, nervt.
Der Kuchen wird nicht größer, aber die, die was davon ab haben wollen (und das zu Recht) werden mehr.
Beste Grüße.
FSonntag
wenn sie sich ernsthaft die Frage stellen,ob der Westen sich die Globalisierung hätte aussuchen können.Und meines Wissens nach wurde keiner der westlichen Grossfirmen gezwungen ihre Produktionsstätten nach China zu verlagern.
Es ist steckt auch eine Art Gerechtigkeit darin,dass ausgrechnet ein kommunistisches Land vom Kapitalismus der Globalisierung am meisten profitiert hat.Zuvor war der Westen der Hauptnutzniesser und dabei hat es uns auch nicht interessiert wie es der Welt ging.
Vielleicht ist der Vater des westlichen Wirtschaftsaufstiegs wirklich Mao-Tse Tung.Wenn der nämlich die Chinesen nich Jahrzehnte lang so drangsaliert hätte und sie gedurft wie sie es offensichtlich gekonnt hätten,waere der Westen dann ueberhaupt soweit gekommen?
Da habe ich meine Zweifel.
ne andere naive frage:
wo ist das Geld für den Wiederaubau der DDR hin?
da ja die Maschinen,Baumaterialien,eigentlich jegliche Art von Material....usw.
nicht bei den kaputten DDR Firmen bestellt wurde und wird,muss es ja zu den Westfirmen geflossen sein und fliesst bestimmt teilweise immer noch Wäre ja ok,aber ist das noch Solidaritätsbeitrag Ost oder Subvetionzahlung West?Oder beides?
Also so ähnlich wie teilweise Afrikahilfe-wir überweisen denen Geld,damit sie bei uns die Maschinen bestellen können zb. zum Anbau von Tomaten für den EU-Export o.ä.
Wenn man jetzt weiss das die DDR das wirtschaftlich und gesellschaftlich am weitesten entwickelte Land in der Zone war,stärker als Polen,stellt sich für mich ein Problem.
also,Polen hat von der EU bis heute 60mrd.euro bekommen.
Es ist wirtschaftlich und teilweise gesellschaftlich mittlerweile weiter als die EX-DDR
Wie kann das sein bei 1,5 billionen die Richtung DDR gegangen sind?
Polen hat sogar Konzerne-Kommunikation(TP&SA) Energie (Orlen) Gas........
mit 100tsd an Beschäftigten.
Warum ist das nicht so in der DDR?Und lasst mal AMD und Infineon weg,das hat Polen auch-Panasonic,AEG,Opel...........
Carl-Zeiss Jena kenn ich,zwar haufen Steuergeld reingesteckt aber da funktionierts.
Hatte Strassen und Gebäudesanierung Vorrang?Dann hätte jetzt Ost und West den Schaden bei dieser Politik.wenn's denn so wäre..Ich weiss es nicht-deshalb frage ich.
Vielleicht frage ich das auch im Blog,interessiert mich halt
ne andere naive frage:
wo ist das Geld für den Wiederaubau der DDR hin?
da ja die Maschinen,Baumaterialien,eigentlich jegliche Art von Material....usw.
nicht bei den kaputten DDR Firmen bestellt wurde und wird,muss es ja zu den Westfirmen geflossen sein und fliesst bestimmt teilweise immer noch Wäre ja ok,aber ist das noch Solidaritätsbeitrag Ost oder Subvetionzahlung West?Oder beides?
Also so ähnlich wie teilweise Afrikahilfe-wir überweisen denen Geld,damit sie bei uns die Maschinen bestellen können zb. zum Anbau von Tomaten für den EU-Export o.ä.
Wenn man jetzt weiss das die DDR das wirtschaftlich und gesellschaftlich am weitesten entwickelte Land in der Zone war,stärker als Polen,stellt sich für mich ein Problem.
also,Polen hat von der EU bis heute 60mrd.euro bekommen.
Es ist wirtschaftlich und teilweise gesellschaftlich mittlerweile weiter als die EX-DDR
Wie kann das sein bei 1,5 billionen die Richtung DDR gegangen sind?
Polen hat sogar Konzerne-Kommunikation(TP&SA) Energie (Orlen) Gas........
mit 100tsd an Beschäftigten.
Warum ist das nicht so in der DDR?Und lasst mal AMD und Infineon weg,das hat Polen auch-Panasonic,AEG,Opel...........
Carl-Zeiss Jena kenn ich,zwar haufen Steuergeld reingesteckt aber da funktionierts.
Hatte Strassen und Gebäudesanierung Vorrang?Dann hätte jetzt Ost und West den Schaden bei dieser Politik.wenn's denn so wäre..Ich weiss es nicht-deshalb frage ich.
Vielleicht frage ich das auch im Blog,interessiert mich halt
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wo ist das Geld für den Wiederaubau der DDR hin?
da ja die Maschinen,Baumaterialien,eigentlich jegliche Art von Material....usw.
nicht bei den kaputten DDR Firmen bestellt wurde und wird,muss es ja zu den Westfirmen geflossen sein und fliesst bestimmt teilweise immer noch Wäre ja ok,aber ist das noch Solidaritätsbeitrag Ost oder Subvetionzahlung West?Oder beides?
Also so ähnlich wie teilweise Afrikahilfe-wir überweisen denen Geld,damit sie bei uns die Maschinen bestellen können zb. zum Anbau von Tomaten für den EU-Export o.ä.
Wenn man jetzt weiss das die DDR das wirtschaftlich und gesellschaftlich am weitesten entwickelte Land in der Zone war,stärker als Polen,stellt sich für mich ein Problem.
also,Polen hat von der EU bis heute 60mrd.euro bekommen.
Es ist wirtschaftlich und teilweise gesellschaftlich mittlerweile weiter als die EX-DDR
Wie kann das sein bei 1,5 billionen die Richtung DDR gegangen sind?
Polen hat sogar Konzerne-Kommunikation(TP&SA) Energie (Orlen) Gas........
mit 100tsd an Beschäftigten.
Warum ist das nicht so in der DDR?Und lasst mal AMD und Infineon weg,das hat Polen auch-Panasonic,AEG,Opel...........
Carl-Zeiss Jena kenn ich,zwar haufen Steuergeld reingesteckt aber da funktionierts.
Hatte Strassen und Gebäudesanierung Vorrang?Dann hätte jetzt Ost und West den Schaden bei dieser Politik.wenn's denn so wäre..Ich weiss es nicht-deshalb frage ich.
Vielleicht frage ich das auch im Blog,interessiert mich halt
Wenn die chinesische Währung aufgewertet ist und der Euro noch ein bisschen weiter abgewertet hat,
dann wird der deutsche Export wieder wie der Phönix aus der Asche steigen, jedenfalls in Euro gerechnet.
Man sollte im Auge behalten, das die chinesische Wirtschaft diese Leistung mit ca. 900 Millionen Erwerbstaetigen vollbracht hat und die deutsche Belegschaft nur ca. 40 Millionen betraegt und jederzeit um knapp 4Millionen aufgestockt werden koennte, wenn es.....
Soviel zur Produktivtaet und Wettbewerbsfaehigkeit deutscher Arbeitnehmer.
Sapere Aude!
Georg Trappe
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