Ökostrom Mini-Windräder für den eigenen Garten
Die Vorstellung, selbst Windstrom fürs eigene Heim zu produzieren, reizt viele. Doch die Anlagen sind nicht unbedingt sicher. Noch ist der Markt sehr klein.
© Pramac

Selbst Stardesigner Philippe Starck ist fasziniert von Kleinwindanlagen. Für das italienische Unternehmen Pramac entwarf er die Mikro-Turbine "Bipala" mit einer Leistung von 400 Watt. Sie soll nur wenige tausend Euro kosten
Das Kennzeichen von Eric de Bruins Druckerei ist weithin sichtbar: Rund 15 Meter hoch ragt ein einsames Windrad über die tristen Dächer in einem Gewerbegebiet in der niederländischen Stadt Zuidbroek. Vor zwei Jahren stellte de Bruin die Zehn-Kilowatt-Anlage auf. Rund 35.000 Euro investierte er insgesamt.
Zehn Prozent des Strombedarfs seines Betriebs deckt das Windrad und reduziert so de Bruins Stromrechnung Monat um Monat. Nachts lädt die Anlage die Akkus der Gabelstapler auf. Am liebsten würde de Bruin auch seine zwei Hybridautos mit dem eigenen Windstrom versorgen. "Ich wollte selbst etwas für´s Klima machen", sagt de Bruin. In vielleicht zwanzig Jahren habe sich die Investition gerechnet.
Was de Bruin in den windverwöhnten Niederlanden macht, ist inzwischen auch in Deutschland nicht mehr außergewöhnlich. Im Schatten der riesigen Windparks und größeren Windräder wächst langsam eine Nische heran: Mini-Windräder mit einer Leistung bis etwa 100 Kilowatt.
"Das Interesse an Kleinwindanlagen ist inzwischen sehr groß", sagt Paul Kühn, Experte für Kleinwindanlagen am Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel (IWES). Seit vier Jahren beobachtet Kühn den Markt. Immer öfter erhält er Anfragen zur Installation und zur Entwicklung der Mini-Windmühlen. Auch der Bundesverband Kleinwindanlagen bestätigt den Trend.
Harte Zahlen, die das belegen könnten, gibt es jedoch nicht. Zwischen 3000 und 6000 Anlagen, schätzt der Branchenverband, drehen sich zurzeit in Deutschland. Aber weder führen der Verband oder eine andere Institution in Deutschland ein Anlagenkataster für die Kleinturbinen, noch gibt es eine vollständige Marktübersicht der Hersteller.
Wichtiger Indikator ist für Branchenkenner daher das jährliche Kleinwindanlagen-Symposium new energy in Husum. Die kleine Messe findet kommende Woche zum dritten Mal statt — und die Zahl der Besucher steigt stetig. Statt gerade einmal zehn Aussteller wie am Anfang sind es dieses Jahr mehr als 50.
Noch sind es vor allem Freaks und Idealisten wie de Bruin, die sich mit Bauämtern einen zähen Papierkrieg liefern, um ein Windrad im Garten aufzustellen. Mancher versorgt seine abgelegene Urlaubshütte mit Windstrom, mancher den Hobbykeller. Gerade bei Landwirten in Norddeutschland sind die Windräder beliebt. Dort stören sie keine Nachbarn. Und die Bauern haben genug Platz auf den Feldern und vor allem stetigen Strombedarf, ob im Kuhstall oder in der Milchkammer.
Ein einheitliches Design hat sich bislang bei den Windrädern nicht durchgesetzt. Manche besitzen gerade mal eine Leistung von einem Watt und erinnern an die Windrad-Blume für den Fahrradlenker. Es gibt aber auch Anlagen mit einer Leistung von zehn Kilowatt, die je nach Standort und Windverhältnissen bis zu 20.000 Kilowattstunden Strom erzeugen können (zum Vergleich: Eine Durchschnittsfamilie verbraucht im Jahr etwa 4500 Kilowattstunden). Einige Anlagen besitzen drei Rotorblätter, manche fünf. Und einige Rotorblätter rotieren ähnlich wie bei einem Hubschrauber sogar vertikal.
- Datum 11.03.2010 - 09:30 Uhr
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Auf jeden Fall sinnvoller und rentabler als einen Fahnenmast in den Garten zu stellen.
Was mich an der ganzen Ökostromsache stört: Man sagt immer das es eine Alternative wäre.
Aber zumindest Solar- und Windenergie ist das nicht, nicht ein einziges Atom/Kohle/Gaskraftwerk wird deswegen abgeschaltet. Denn wir wollen ja auch in der windstillen Winternacht Strom haben (dann sogar die höchste Menge) und dann können diese Technologien keinen Strom liefern. Sprich die Kraftwerkanzahl muss sich an einer Situation orientieren wo man Solar und Windkraft rausrechnet.
Da ein Kraftwerk nicht mal eben kurz vor abend angeworfen werden kann, läuft dieses also auch dann weiter wenn die Wind- und Solaranlagen Strom liefern.
Sprich: wenn hier in Deutschland mal ein Kraftwerk vom Netz genommen wird, dann wird die Lücke auch nicht durch Ökostrom aufgefangen. Man kauft dann einfach Atomstrom aus Frankreich.
Aber schön die Natur mit diesen Windmühlen vollstellen und Solarzellen kaufen, die in deutschen Breitengraden jahre brauchen bis sie die Energie reingeholt haben, die für ihre Produktion und den Transport nötig war.
... stecken Sie noch ganz tief in der energietechnischen Steinzeit fest und sind unfähig moderne Technologien und Ideen zu erfassen.
Das macht aber nichts, denn auch Sie werden das Ende der Atomenergie in Deutschland dank Erneuerbare Energien erleben, ob mit oder ohne CDU/CSU.
Der Anteil obiger drei an der Stromerzeugung hat in den letzten Jahren abgenommen während der der EE angestiegen ist.
Wer anderes behauptet kenn die Fakten nicht und verläßt sich zu sehr auf die BILDzeitung
.....dass es noch Menschen gibt, die nicht mitbekommen, dass schon "gestern" das Solar-Zeitalter angefangen hat. Dass aber unsere Politiker in der Mehrzahl von Gestern sind, weil sie die Hebel nicht mit genügendem Elan umgelegt haben. All die Einwände, wie Speicherung oder Sonstiges, kindisch. Es gibt sehr viel Möglichkeiten zu speichern (was nicht heute, dann morgen). Es gibt intelligente Möglichkeiten der Stromverteilung, man muss es nur wollen. Diese Möglichkeiten werden spätestens dann forciert, wenn man Ideen hat, wie man an der "vom lieben Gott" geschenkten Energie Geld verdienen kann.
Zur "alternativen Energie" gibt es leider keine Alternative.
Es ist deshalb lohnenswert, wie wir in Zukunft mit Energieverbrauch umgehen. Das Leben der Menschen wird sich jedenjalls wesentlich ändern müssen.
Uran reicht ungefähr noch 40 Jahre unter der Voraussetzung, dass kein zusätzliches Atomkraftwerk in Betrieb genommen wird. Die Folgen der Atomwirtschaft aber werden noch hunderte von Generationen tragen und bezahlen müssen.
Erdöl und Erdgas gehen zur Neige. Auch hier wird noch eine Generation diesen Rohstoff zur Verfügung haben, dann ist es vorbei.
Wir werden unbedingt von zentralen Systemen zu lokal und regional organisierten Systemen wechseln müssen. Die Alternative zu heute heißt Haushalten (!). Das 20te Jahrhundert war das Zeitalter zunehmender Verschwendung und ineffizienten Konsum von Resourcen. Daran ist auch ein Fehlverständnis von Ökononomie und Markt schuld.
Es wird also sowohl mehr gemeinschaftliche Eigeninitiative gefragt sein, als auch die kluge Nutzung verschiedener regenerativer Engergiequellen und Rohstoffe. Hierzu werden zukünftige Generationen keine Alternative mehr haben, da diese Optionen von der gegenwärtigen und vergangenen Generationen bereits verbraucht worden sind.
... stecken Sie noch ganz tief in der energietechnischen Steinzeit fest und sind unfähig moderne Technologien und Ideen zu erfassen.
Das macht aber nichts, denn auch Sie werden das Ende der Atomenergie in Deutschland dank Erneuerbare Energien erleben, ob mit oder ohne CDU/CSU.
Der Anteil obiger drei an der Stromerzeugung hat in den letzten Jahren abgenommen während der der EE angestiegen ist.
Wer anderes behauptet kenn die Fakten nicht und verläßt sich zu sehr auf die BILDzeitung
.....dass es noch Menschen gibt, die nicht mitbekommen, dass schon "gestern" das Solar-Zeitalter angefangen hat. Dass aber unsere Politiker in der Mehrzahl von Gestern sind, weil sie die Hebel nicht mit genügendem Elan umgelegt haben. All die Einwände, wie Speicherung oder Sonstiges, kindisch. Es gibt sehr viel Möglichkeiten zu speichern (was nicht heute, dann morgen). Es gibt intelligente Möglichkeiten der Stromverteilung, man muss es nur wollen. Diese Möglichkeiten werden spätestens dann forciert, wenn man Ideen hat, wie man an der "vom lieben Gott" geschenkten Energie Geld verdienen kann.
Zur "alternativen Energie" gibt es leider keine Alternative.
Es ist deshalb lohnenswert, wie wir in Zukunft mit Energieverbrauch umgehen. Das Leben der Menschen wird sich jedenjalls wesentlich ändern müssen.
Uran reicht ungefähr noch 40 Jahre unter der Voraussetzung, dass kein zusätzliches Atomkraftwerk in Betrieb genommen wird. Die Folgen der Atomwirtschaft aber werden noch hunderte von Generationen tragen und bezahlen müssen.
Erdöl und Erdgas gehen zur Neige. Auch hier wird noch eine Generation diesen Rohstoff zur Verfügung haben, dann ist es vorbei.
Wir werden unbedingt von zentralen Systemen zu lokal und regional organisierten Systemen wechseln müssen. Die Alternative zu heute heißt Haushalten (!). Das 20te Jahrhundert war das Zeitalter zunehmender Verschwendung und ineffizienten Konsum von Resourcen. Daran ist auch ein Fehlverständnis von Ökononomie und Markt schuld.
Es wird also sowohl mehr gemeinschaftliche Eigeninitiative gefragt sein, als auch die kluge Nutzung verschiedener regenerativer Engergiequellen und Rohstoffe. Hierzu werden zukünftige Generationen keine Alternative mehr haben, da diese Optionen von der gegenwärtigen und vergangenen Generationen bereits verbraucht worden sind.
Aber dann bitte auch mit einer Förderung, die besser ist als der popelige Solarpfennig.
Ich bin bereit, Windstrom zu erzeugen, wenn ich den für 5 Euro / kwh ins Netz einspeisen darf und die Stromindutrie muss verpflichtet werden, einen Einspeisungspunkt am Sockel des Windrades bereitzustellen.
Da werden Sie noch ein bischen "spenden" müssen, verehrter Reallast. Und Sie muessen auf einen Regierungswechsel warten (Schwarz Gruen ??). Aber ich glaube auch die Gruenen sind fuer jegliche Unterstuetzung dankbar (heisst ja nicht umsonst: Grüne = MPP äh FDP mit Krötentunnel). Da wuerde es sich sogar lohnen einen Kredit aufzunehmen, bei 5 EUR/kWh koennen Sie den ja dann aus der Portokasse finanzieren.
Aber mal den ganzen Zynismus, der einen bei diesem Schwachsinn ergreift, beiseite: Der Ruf nach Gleichbehandlung der Windkraft mit der PV ist nicht von der Hand zu weisen. Es wird in beiden Fällen Strom quasi recourcenfrei erzeugt. Warum sollte man die eine Methode gegenueber der anderen bevorzugen? Deshalb: PV-Einspeiseverguetung auf 9 cts/kWh reduzieren !
Wer einen Satz von €5/KWh nur in den Mund nimmt, disqualifiziert sich von Anfang an selbst (es sei denn, dies sollte ein Scherz sein).
Einspeisevergütungen sollen beim "Anschub" von aus ökologischer Sicht wünschenswerten Energieformen helfen (danach sollen sie stufenweise auslaufen, damit daraus keine blöde Subventionitis entsteht wie beim nicht mehr loszuwerdenden deutschen "Solidaritätszuschlag"); Einspeisevergütungen sollen wirtschaftlich sinnvoll sein, langfristig garantiert zwecks Planungs- und Investitionissicherheit und zudem fair -- also nicht zu hoch und nicht zu niedrig (Paul Gipe, Windenergiespezialist und Berater bei Regierungsentwürfen weltweit).
Im US-Bundesstaat Vermont werden für Miniwindanlagen 20¢ (U. S.) pro KWh gezahlt, in England, Wales und Schottland werden es ab 01.04.2010 zwischen 26,8p (bei Eigenverbrauch) und max. 39,5p (also bis zu €0,44 bei Einspeisung) sein.
Sowohl €0,09 als auch €5,00 sind mithin Quatsch -- weil in beiden Fällen nicht fair. Es wäre unrealistisch, in eine Anlage zu investieren, die sich erst nach 25-30 Jahren amortisierte; ebenso wäre es vermessen, eine Amortisiation zB einer 6000 KWh/a (Kilowattstunden pro Jahr) leistenden €8000-Anlage bei €5/KWh in drei oder vier Monaten zu verlangen. Wer nicht besser wirtschaften kann als so, der sollte es (weiterhin) den Großkraftwerksbetreibern überlassen, uns auszunehmen und unsere Umwelt zu versauen.
Ganz ohne Nachdenken ist eine Lösung von Energieproblemen nämlich nicht zu machen...
Da werden Sie noch ein bischen "spenden" müssen, verehrter Reallast. Und Sie muessen auf einen Regierungswechsel warten (Schwarz Gruen ??). Aber ich glaube auch die Gruenen sind fuer jegliche Unterstuetzung dankbar (heisst ja nicht umsonst: Grüne = MPP äh FDP mit Krötentunnel). Da wuerde es sich sogar lohnen einen Kredit aufzunehmen, bei 5 EUR/kWh koennen Sie den ja dann aus der Portokasse finanzieren.
Aber mal den ganzen Zynismus, der einen bei diesem Schwachsinn ergreift, beiseite: Der Ruf nach Gleichbehandlung der Windkraft mit der PV ist nicht von der Hand zu weisen. Es wird in beiden Fällen Strom quasi recourcenfrei erzeugt. Warum sollte man die eine Methode gegenueber der anderen bevorzugen? Deshalb: PV-Einspeiseverguetung auf 9 cts/kWh reduzieren !
Wer einen Satz von €5/KWh nur in den Mund nimmt, disqualifiziert sich von Anfang an selbst (es sei denn, dies sollte ein Scherz sein).
Einspeisevergütungen sollen beim "Anschub" von aus ökologischer Sicht wünschenswerten Energieformen helfen (danach sollen sie stufenweise auslaufen, damit daraus keine blöde Subventionitis entsteht wie beim nicht mehr loszuwerdenden deutschen "Solidaritätszuschlag"); Einspeisevergütungen sollen wirtschaftlich sinnvoll sein, langfristig garantiert zwecks Planungs- und Investitionissicherheit und zudem fair -- also nicht zu hoch und nicht zu niedrig (Paul Gipe, Windenergiespezialist und Berater bei Regierungsentwürfen weltweit).
Im US-Bundesstaat Vermont werden für Miniwindanlagen 20¢ (U. S.) pro KWh gezahlt, in England, Wales und Schottland werden es ab 01.04.2010 zwischen 26,8p (bei Eigenverbrauch) und max. 39,5p (also bis zu €0,44 bei Einspeisung) sein.
Sowohl €0,09 als auch €5,00 sind mithin Quatsch -- weil in beiden Fällen nicht fair. Es wäre unrealistisch, in eine Anlage zu investieren, die sich erst nach 25-30 Jahren amortisierte; ebenso wäre es vermessen, eine Amortisiation zB einer 6000 KWh/a (Kilowattstunden pro Jahr) leistenden €8000-Anlage bei €5/KWh in drei oder vier Monaten zu verlangen. Wer nicht besser wirtschaften kann als so, der sollte es (weiterhin) den Großkraftwerksbetreibern überlassen, uns auszunehmen und unsere Umwelt zu versauen.
Ganz ohne Nachdenken ist eine Lösung von Energieproblemen nämlich nicht zu machen...
... stecken Sie noch ganz tief in der energietechnischen Steinzeit fest und sind unfähig moderne Technologien und Ideen zu erfassen.
Das macht aber nichts, denn auch Sie werden das Ende der Atomenergie in Deutschland dank Erneuerbare Energien erleben, ob mit oder ohne CDU/CSU.
Da werden Sie noch ein bischen "spenden" müssen, verehrter Reallast. Und Sie muessen auf einen Regierungswechsel warten (Schwarz Gruen ??). Aber ich glaube auch die Gruenen sind fuer jegliche Unterstuetzung dankbar (heisst ja nicht umsonst: Grüne = MPP äh FDP mit Krötentunnel). Da wuerde es sich sogar lohnen einen Kredit aufzunehmen, bei 5 EUR/kWh koennen Sie den ja dann aus der Portokasse finanzieren.
Aber mal den ganzen Zynismus, der einen bei diesem Schwachsinn ergreift, beiseite: Der Ruf nach Gleichbehandlung der Windkraft mit der PV ist nicht von der Hand zu weisen. Es wird in beiden Fällen Strom quasi recourcenfrei erzeugt. Warum sollte man die eine Methode gegenueber der anderen bevorzugen? Deshalb: PV-Einspeiseverguetung auf 9 cts/kWh reduzieren !
Wenn ich die Wahl haben zwischen Windrädern im Garten und Minikraftwerken im Keller, dann werde ich mich immer für Mini-Kraftwerke entscheiden.
Eine dezentrale Stromversorgung ist sinnvoll, weil Angebotsmonopole unterlaufen werden können.
bei den kleinwindanlagen geht es in erster linie darum, den eigenen bedarf zu decken, etwa für licht, oder eine kleine wasserpumpe. damit soll kein flächendeckender strombedarf eines ganzen landstriches gedeckt werden.
es gibt bereits ein forum für bastler: http://www.daswindrad.de/ wo interessierte tolle informationen bekommen.
macht euch frei!
So ist es! Endlich ein realistischer Kommentar. Es geht nicht um ein Entweder-Oder, in der Tat geht es primär um Deckung des Eigenverbrauchs, um Entschärfung von Lastspitzen, um Stützung des Netzes in peripheren Lagen und bis zum gewissen Grade um eine "Speicherung" im Netz (solange es keine besseren Speichermethoden gibt).
Es ist anhand der vielen anderen Äußerungen überdeutlich, daß gewaltige Wissens- und Informationsdefizite bestehen und daß Deutschland bislang die Entwicklung im Bereich Miniwindanlagen völlig verschläft. (Das macht fast nichts, denn komischerweise genießt D weltweit noch immer den guten Ruf des "Solarpionierlandes"). Sich auf den von Rot-Grün gesähten Lorbeeren auszuruhen, wäre jedoch unklug und bedeutete, daß der deutsche Michel in einer Suppenschüssel steckte wie jener aus dem småländischen Lönneberga.
Die Entwicklung muß weitergehen -- und (in geeigneten Lagen, nicht überall und immer) auch Miniwindanlagen umfassen. Es geht um Vermeidung von Umweltverschandelung durch große Industirewindräder, um ein Aufbrechen der Energiemonopole, um nachhaltige Einnahmemöglichkeiten auf der volkwirtschaftlichen Ebene der Privathaushalte. Bei hinreichender Voraussicht wird dies in einem entwickelten Markt mit preiswerten Miniwindanalgen (also nach erfolgreicher Anschubsubvention) möglich sein.
Ich würde mal gern ein von der Regierung aufgestelltes umfassendes Förderprogramm für alle Arten von EE-Möglichkeiten sehen, das mit dem selben milliardenschweren finanziellen Aufwand betrieben wird wie der Bau der aktuellen Kohlekraftwerke, den wir dem völlig konzeptionslosen und inkompetenten Atomaustieg von Rotgrün damals zu verdanken haben. Und dem wir indirekt den Austieg aus dem Austieg der Atomenergie zu verdanken haben. Aber den Grünen ist dieser Austieg aus dem Austieg ja recht, das bringt ihnen Stimmen zuhauf.
So ist es! Endlich ein realistischer Kommentar. Es geht nicht um ein Entweder-Oder, in der Tat geht es primär um Deckung des Eigenverbrauchs, um Entschärfung von Lastspitzen, um Stützung des Netzes in peripheren Lagen und bis zum gewissen Grade um eine "Speicherung" im Netz (solange es keine besseren Speichermethoden gibt).
Es ist anhand der vielen anderen Äußerungen überdeutlich, daß gewaltige Wissens- und Informationsdefizite bestehen und daß Deutschland bislang die Entwicklung im Bereich Miniwindanlagen völlig verschläft. (Das macht fast nichts, denn komischerweise genießt D weltweit noch immer den guten Ruf des "Solarpionierlandes"). Sich auf den von Rot-Grün gesähten Lorbeeren auszuruhen, wäre jedoch unklug und bedeutete, daß der deutsche Michel in einer Suppenschüssel steckte wie jener aus dem småländischen Lönneberga.
Die Entwicklung muß weitergehen -- und (in geeigneten Lagen, nicht überall und immer) auch Miniwindanlagen umfassen. Es geht um Vermeidung von Umweltverschandelung durch große Industirewindräder, um ein Aufbrechen der Energiemonopole, um nachhaltige Einnahmemöglichkeiten auf der volkwirtschaftlichen Ebene der Privathaushalte. Bei hinreichender Voraussicht wird dies in einem entwickelten Markt mit preiswerten Miniwindanalgen (also nach erfolgreicher Anschubsubvention) möglich sein.
Ich würde mal gern ein von der Regierung aufgestelltes umfassendes Förderprogramm für alle Arten von EE-Möglichkeiten sehen, das mit dem selben milliardenschweren finanziellen Aufwand betrieben wird wie der Bau der aktuellen Kohlekraftwerke, den wir dem völlig konzeptionslosen und inkompetenten Atomaustieg von Rotgrün damals zu verdanken haben. Und dem wir indirekt den Austieg aus dem Austieg der Atomenergie zu verdanken haben. Aber den Grünen ist dieser Austieg aus dem Austieg ja recht, das bringt ihnen Stimmen zuhauf.
Für Deutschland noch Neuland, erkennbar auch an der sehr seichten Qualität des ZEIT-Beitrags. Informationen sind hierzulande noch spärlich gesäht, doch schon eine kurze Internetsuche gibt wesentlich mehr als so ein Artikel in dieser ZEIT in ihrer heutigen "Qualität".
Man nehme bloß einmal den Suchbegriff "miniwindanlagen" oder "mini wind systems": hier ergibt sich bereits eine überraschende Fülle von Suchergebnissen zum Thema Windenergie oder Mikro-Energieerzeugung, einschließlich Preis- und Händlerinformationen oder Bezugsquellen für Geräte. Auf den Internetpräsenzen vieler Anbieter finden sich auch kostenlose weiterführende Informationen zum Herunterladen sowie Auskünfte zur Vergütungslage und Feed-in tariffs in anderen Ländern.
Jene magere deutsche Wind-Vergütung gemäß EEG ist gerade nicht "lukrativ". Vielmehr ist die deutsche Gleichmacherei zwischen Industriewindparks und Miniwindanlagen unangemessen und macht Kleinwindanlagen bislang noch zu unattraktiv. Dezentrale häusliche Stromerzeugung vermeidet allen Unkenrufen zum Trotz große Mengen an CO2, an Strom aus großen Kraftwerken und an Energieschwund im Stromleitungsnetz. "Ausgerechnet" Großbritannien ist bei diesem Thema deutlich überlegen: am 01.04.2010 in Kraft und enthält neben einer 25-jährigen Vergütungsgarantie von Photovoltaikstrom auch spezielle Sätze von bis zu 36,5 Pence (entspr €0,40) für jede ins Netz eingespeiste oder "exportierte" Kilowattstunde aus Miniwindanlagen. Auch für Deutschland wünschenswert.
Und wer bitte wird das wieder bezahlen ? Garantiert nicht die Stromkonzerne sondern der kleine Mann. Nichts gegen Miniwindanlagen aber bitte nicht für viel Geld in das Netz einspeisen sonder selbst verbrauchen.
Bei den vielen Terrawattstunden Windstrom, die derzeit schon ins deutsche Netz eingespeist werden (und dann kommt ja in den nächsten Jahren noch einmal der ganze Seewindstrom dazu)... dagegen werden die paar kWh aus Miniwindkraftanlagen nicht im geringsten ins Gewicht fallen, soviel ist klar.
Durch eine angemessene EEG Vergütung kann sich hierzulande eine kleine Miniwindkraft-Industrie etablieren (=Arbeitsplätze) und mehr Leute können sich den Traum der Energieautarkie (auf Kosten der bösen bösen Stromkonzerne, Stichwort dezentrale Energieversorgung) erfüllen... Ich denke, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Vergütung kommt.
Paul, weiterhin viel Glück bei der Doktorarbeit ;)
Und wer bitte wird das wieder bezahlen ? Garantiert nicht die Stromkonzerne sondern der kleine Mann. Nichts gegen Miniwindanlagen aber bitte nicht für viel Geld in das Netz einspeisen sonder selbst verbrauchen.
Bei den vielen Terrawattstunden Windstrom, die derzeit schon ins deutsche Netz eingespeist werden (und dann kommt ja in den nächsten Jahren noch einmal der ganze Seewindstrom dazu)... dagegen werden die paar kWh aus Miniwindkraftanlagen nicht im geringsten ins Gewicht fallen, soviel ist klar.
Durch eine angemessene EEG Vergütung kann sich hierzulande eine kleine Miniwindkraft-Industrie etablieren (=Arbeitsplätze) und mehr Leute können sich den Traum der Energieautarkie (auf Kosten der bösen bösen Stromkonzerne, Stichwort dezentrale Energieversorgung) erfüllen... Ich denke, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Vergütung kommt.
Paul, weiterhin viel Glück bei der Doktorarbeit ;)
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