Verlierer gibt es auch
Gewinner sind – so merkwürdig es klingt – die Steuerzahler. Das Bankdesaster Lehman wird sich nicht wiederholen, zumindest nicht unter dem Namen Griechenland. Es wird also nicht wie bei der Pleite der US-Investmentbank zu einem Flächenbrand kommen, an dessen Ende der Schaden für die Bürger teurer ist als der Finanzbedarf des betroffenen Staates.
Verlierer sind die Banken. Anleihehändler – zu denen vor allem auch jene Deutscher Banken zählen – verdienen mehr Geld, wenn das Szenario Staatsbankrott im Raum steht. Je größer das Risiko und sei es auch noch so herbeigeredet, geschrieben und gefilmt, desto höher der Zinsaufschlag etwa gegenüber den stabilen Deutschen Anleihen.
Ja, im Zweifel zahlt Deutschland für die Verfehlungen Griechenlands. Ein gutes Fünftel der möglichen Gesamtrechnung wird es wohl sein. Doch so ungewiss es ist, dass die tatsächlich kommt, so sicher ist, dass diese Zahlung kleiner ausfällt als zuzuschauen, wie Griechenland fiskalisch implodiert.
Das Duell gegen die Finanzmärkte – in Form Tausender Wertpapierhändler – haben die Regierungschefs gestern Abend gewonnen. Einen vernünftigen Grund, gegen Griechenland zu spekulieren, gibt es nicht mehr.
- Datum 26.03.2010 - 07:45 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Die Bankster und Spekulanten sind die einzigen Gewinner auf der ganzen Linie. Sie werden sich beim kommenden Privatisierungswahn und der kommenden Lohndrückerei in Griechenland dumm und dämlich verdienen, siehe auch Lettland und Ungarn. Maggie Merkel war ihr Handlanger und in Deutschland "müssen" dann wieder die Einkommen und Steuern gesenkt werden zur Rettung der Export-Wirtschaft. Die Bankster haben die Politik übernommen.
Die wahren Gewinner haben in Frankfurt die Sektkorken knallen lassen. Zu dem Thema Kapitalismus gibt es hier eine Zusammenfassung, welche die Fehler aufzeigen und wie man diese für den Anfang verändern könnte.
http://www.ploync.de/geld...
ihre einseitig gefärbte Ideologie.
Es gibt nichts gefährlicheres als Menschen mit so undifferenzierten Vorurteilen, wie sie sie haben.
Darin liegt nie Lösungen, sondern nur Ursachen.
H.
Die wahren Gewinner haben in Frankfurt die Sektkorken knallen lassen. Zu dem Thema Kapitalismus gibt es hier eine Zusammenfassung, welche die Fehler aufzeigen und wie man diese für den Anfang verändern könnte.
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ihre einseitig gefärbte Ideologie.
Es gibt nichts gefährlicheres als Menschen mit so undifferenzierten Vorurteilen, wie sie sie haben.
Darin liegt nie Lösungen, sondern nur Ursachen.
H.
Die wahren Gewinner haben in Frankfurt die Sektkorken knallen lassen. Zu dem Thema Kapitalismus gibt es hier eine Zusammenfassung, welche die Fehler aufzeigen und wie man diese für den Anfang verändern könnte.
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Gewinner ist immer der deutsche Steuerzahler bei Merkel. Bitte weitersagen.
... sollten sich endlich bereit finden, bei verringerten Verlustrisiken von "Gewinnen" nicht mehr zu reden. Warum gerade die ZEIT keinen kritischeren Kommentar übrig hat, wundert mich allerdings. Man ist doch hier sonst so europaaffin, dass ich gedacht hätte, dass es einem bitter aufstößt, wenn mit dem IMF eine wesentlich von den USA mitgetragene Organisation sich in europäische Politik einmischen darf.
Stattdessen Lobeshymnen über eine Kanzlerin, die - angeblich - das allerschlimmste verhindert hat. Für wen wird hier eigentlich geschrieben?
sind nur die Boten, die die schlechte Nachricht überbringen. Ohne die Finanzmärkte würden wir noch heute über die wahre Lage des Euros belogen und betrogen werden. Und zwar von den Politikern.
Ein dreifaches Hoch auf die Finanzmärkte.
Das ist die Botschaft, die uns immer mehr bewusst wird. Dabei ist es unerheblich, ob es Banken, Kirchen oder Parteien sind.
Griechenland hat sich in die EU gelogen und die Banken haben betrogen. Ergebnis: Finanzhilfen ohne Abhilfe der Gründe.
Wenn das nicht motiviert. Das kapitalistische System ist am Ende. Aber, was nicht sein kann was nicht sein darf. Immer mehr Kapital, um das desolate System zu stützen. Am Ende werden jedoch die Mittel nicht reichen. Mit Kapital hätte auch die DDR gerettet werden können.
....wirtschaftlicher Klientelpolitik in der EU hoch aber schlecht im Falle inländischer Parteien?
sowohl Russland und die DDR waren vor der Wende Bankrott.
Kommunismus und Sozialismus können wir abhaken.
Zum Kapitalismus gibt es keine Alternative, auch der Sozialismus und der Kommunismus hatten ihre Abzocker.
Die Zeche bezahlte auch da das Volk.
Die Bundeskanzlerin blieb eisern und das war gut so.
Spekulanten hätten den Euro und Portugal und Spanien aufs Korn genommen.
Die Euro-Gegner eine Verfassungsklage angezettelt.
Der Glaube an Europa wäre in den Keller gegangen.
Das alles wäre nicht gut gewesen!!
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