Franzosen sperren sich gegen grundlegende Änderungen am Vertrag von Lissabon
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erinnerte im Nachrichtensender France 24 daran, dass sich beim Treffen der Euro-Gruppe in Brüssel alle Länder willig gezeigt hätten, Griechenland auf Anfrage zu helfen. Seine Überzeugung sei: "Deutschland steht bereit, wenn Griechenland Hilfe braucht." Bisher habe die Regierung in Athen aber keine finanzielle Unterstützung bei der EU beantragt.
Auf dem EU-Gipfel wird auch der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, anwesend sein. Der oberste Währungshüter des Euro-Raumes werde am Dinner teilnehmen, sagte ein EZB-Sprecher. Diplomaten werten Trichets Teilnahme als weiteres Zeichen dafür, dass die Schuldenkrise in Griechenland im Mittelpunkt des Spitzentreffens stehen wird.
Merkels Vorstoß, als letztes Mittel gegen Haushaltssünder Länder aus der Euro-Zone auszuschließen, wies Papandreou zurück. "Jemanden zu bestrafen und rauszuschmeißen wäre nicht nur eine Niederlage des betroffenen Landes, sondern der ganzen (Europäischen) Union", warnte er vor dem Sonderausschuss des Europaparlaments zur Finanzkrise.
Auch die französische Finanzministerin Christine Lagarde wandte sich gegen die Änderung der europäischen Spielregeln. "Es scheint mir nicht wünschenswert, den Vertrag von Lissabon tief greifend zu reformieren", sagte Lagarde nach Gesprächen bei der EU-Kommission in Brüssel.
Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dringen auch auf eine Anpassung der EU-Verträge, um einen Europäischen Währungsfonds einrichten zu können, der Mitgliedsländern nach Vorbild des IWF Kredite gewähren könnte. Der Lissabon-Vertrag verbietet die Übernahme der Schulden eines Mitgliedslandes ("No-Bailout"-Klausel).
Zugleich wies Lagarde mit Blick auf den EU-Gipfel den Eindruck zurück, Paris sei mit der Bundesregierung über zentrale Fragen der Wirtschaftspolitik uneins. "Zwischen uns besteht ein sehr gutes deutsch-französisches Einvernehmen", sagte sie. Merkel hatte Lagardes Kritik an der Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft zuvor zurückgewiesen. Nach Darstellung der französischen Ministerin schadet es den europäischen Nachbarstaaten, wenn Deutschland zu wenig Güter aus dem Ausland kauft.
Ihre umstrittenen Äußerungen wiederholte die Französin in Brüssel nicht. Dafür legte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt nach. "Statt eine solche Gespensterdebatte zu führen, sollte Frau Lagarde sich besser ein Beispiel an unserer erfolgreichen Wirtschaftspolitik nehmen", sagte er.
- Datum 19.03.2010 - 16:43 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, reuters, dpa, AFP
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Griechenland u. Frankreich können dann tun was sie wollen. Und wir bekommen unsere D-Mark endlich wieder!
bitte lesen sie:
http://www.heise.de/tp/r4...
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Je früher desto besser.
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
....die den Stabilitätspakt gebrochen haben oder unverbriefte Laistungszusagen nicht in ihren Haushalten ausweisen?
....die den Stabilitätspakt gebrochen haben oder unverbriefte Laistungszusagen nicht in ihren Haushalten ausweisen?
tönte es noch vor kurzem von der griechischen Regierung.
Und es macht sich auch nicht gerade gut, nach 65 Jahren nun mit Reparationsforderungen zu kommen.
GR war und ist ein EU-Subventions- und Korruptionsfass ohne Boden.
Man sollte die Gelegenheit nutzen, den Euro-Raum grundlegend neu zu ordnen. Wenn GR pleite ist, so sollen sie ihren Drachmen wieder einführen. Dann könnte man der Krise wenigsten als Neustart etwas Positives abgewinnen.
"GR war und ist ein EU-Subventions- und Korruptionsfass ohne Boden."
Ohne Sie zu kennen, kann man doch davon ausgehen, daß Sie nicht allein zu dieser -mal angenommen richtigen - Einschätzung kamen.
Was also trieb die €u - bzw. Teile davon - zur Aufnahme Griechenlands in die €U?
War GR möglicherweise ein hochwillkommenes Opfer europäischer BigPlayer?
Man muß dabei nicht nur an die deutschen Rüstungsexporte denken.
"GR war und ist ein EU-Subventions- und Korruptionsfass ohne Boden."
Ohne Sie zu kennen, kann man doch davon ausgehen, daß Sie nicht allein zu dieser -mal angenommen richtigen - Einschätzung kamen.
Was also trieb die €u - bzw. Teile davon - zur Aufnahme Griechenlands in die €U?
War GR möglicherweise ein hochwillkommenes Opfer europäischer BigPlayer?
Man muß dabei nicht nur an die deutschen Rüstungsexporte denken.
Erst betrügen und fälschen wie verrückt und dann auch noch frech werden.
Ich glaube Griechenland hat schon lange nicht mehr sein eigenes Geschrei gehört!
"Wir müssen das geladene Gewehr auf den Tisch legen, um sicherzustellen, dass die Märkte angemessen reagieren", sagte Papandreou.
Auf dem deutschen Tisch scheint „das Gewehr bereits zu liegen“, denn jetzt bezeichnete auch erstmals Papandreou die Frage einer deutschen Entschädigung "als offen".
http://www.welt.de/wirtsc...
Mit anderen Worten, zieht Deutschland nicht mit, dann…
Wieso ist das eine Drohung? Es wird doch von der Wirtschaftselite (Sinn, Sarrazin und anderen) stets empfohlen, dass sich Griechenland an den IMF wendet, wo liegt also das Problem? Das einzige Problem ist, dass einige Politiker fürchten von den Amerikanern oder Chinesen nicht mehr ernst genommen zu werden, wer glaubt, die Chinesen oder gar die Amerikaner nähmen die EU ernst, ist eh auf dem Holzweg.
...geht Griechenland zur IWF. Na und?
Wieso ist das eine Drohung? Es wird doch von der Wirtschaftselite (Sinn, Sarrazin und anderen) stets empfohlen, dass sich Griechenland an den IMF wendet, wo liegt also das Problem? Das einzige Problem ist, dass einige Politiker fürchten von den Amerikanern oder Chinesen nicht mehr ernst genommen zu werden, wer glaubt, die Chinesen oder gar die Amerikaner nähmen die EU ernst, ist eh auf dem Holzweg.
...geht Griechenland zur IWF. Na und?
Wieso ist das eine Drohung? Es wird doch von der Wirtschaftselite (Sinn, Sarrazin und anderen) stets empfohlen, dass sich Griechenland an den IMF wendet, wo liegt also das Problem? Das einzige Problem ist, dass einige Politiker fürchten von den Amerikanern oder Chinesen nicht mehr ernst genommen zu werden, wer glaubt, die Chinesen oder gar die Amerikaner nähmen die EU ernst, ist eh auf dem Holzweg.
...schon lange verspielt.
Papandreou erinnert mich an einen Schiffbrüchigen, der einem Schiff in der Nähe damit droht, ein anderes zu rufen, wenn er diesem nicht gerettet wird.
Perikles wendet sich mit Schaudern ab.
Mit ihrem Einwand, es kämen gleich andere, hat sie doch recht. Und man kann doch auch schätzen, dass sie nicht auf jeden Alarmismus anspringt. Grundsätzlich bleibe ich dabei. Griechenland muss geholfen werden. Und wenn die Hilfe zur oder nach erfolgloser nachgewiesener Selbsthilfe langsam salonfähig wird, kann das für Deutschland auch nur gut sein.
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