Theo Waigel im Interview "Europa braucht keinen eigenen Währungsfonds"

Ohne den Euro wäre Europa eine währungspolitische Trümmerlandschaft, sagt der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel. Im Interview spricht er über Griechenland, die Finanzkrise und Schwarz-Gelb.

Frage: Herr Waigel, könnten Sie folgenden Satz bitte vervollständigen: Denke ich an den Euro in der Nacht, …

Theo Waigel: … dann schlafe ich ruhig weiter. Der Euro gibt uns mehr Ruhe und Beruhigung als 27 einzelne Währungen.

Frage: Angela Merkel hat kürzlich gesagt, der Euro befinde sich in seiner schwierigsten Phase. Hat die Kanzlerin übertrieben?

Anzeige

Waigel: Das stimmt nur bezogen auf die öffentliche Diskussion und die übertriebenen Überschriften in einigen Medien. Ich kenne niemanden, der die Euro-Zone verlassen oder gar beenden will. Der Euro ist überhaupt nicht das Problem, sondern Länder wie Griechenland, die hochverschuldet sind und jetzt endlich ihre Haushalte nachhaltig sanieren müssen. Ohne den Euro wäre Europa eine währungspolitische Trümmerlandschaft.

Frage: Wie begründen Sie Ihren Optimismus, dass die Fast-Pleite Griechenlands dem Euro nichts anhaben kann?

Waigel: Griechenland hat nur einen Anteil von drei Prozent am europäischen Bruttoinlandsprodukt. Die Auswirkungen eines so kleinen Landes auf den Wechselkurs sind nicht gravierend. Im Vergleich zu den spekulativen Angriffen auf das britische Pfund Anfang der 90er-Jahre im alten europäischen Währungssystem sind die Probleme mit Griechenland eher gering einzustufen.

Frage: Die Griechenland-Krise hat es geschafft, den Euro gegenüber dem US-Dollar auf Talfahrt zu schicken. Ist das kein Grund zur Sorge?

Theo Waigel

Als Bundesfinanzminister hielt sich Theo Waigel von 1988 bis 1999 im Amt – ein Rekord. In dieser Zeit erreichte aber auch die Neuverschuldung des Bundes nach der Wiedervereinigung ungeahnte Höhen, weshalb der Bayer als Herr der Löcher galt. Sehr erfolgreich setzte sich Waigel, 1939 geboren und in zweiter Ehe mit der früheren Weltklasse-Skiläuferin Irene Epple verheiratet, für die Einführung des Euros ein. Die Bezeichnung Euro für die gemeinsame europäische Währung geht auf einen von Waigel 1995 im Europäischen Rat eingebrachten Vorschlag zurück.

Waigel: Der Euro liegt aktuell 18 Cent über dem letzten Wechselkurs der D-Mark zum US-Dollar. Wer kann da behaupten, dass der Euro schwach ist?

Frage: Der Euro verliert seit Monaten kontinuierlich an Wert. Wie stark kann der Euro noch abwerten?

Waigel: Eine Aussage über die Entwicklung von Wechselkursen habe ich ein einziges Mal gemacht, und zwar am zweiten Tag meiner Amtszeit als Bundesfinanzminister. Ich hatte damals nur gesagt, die aktuelle Entwicklung des Dollars gebe keinen Grund zur Besorgnis. Einen solchen Fehler werde ich bestimmt nicht wiederholen.

Frage: Sie haben also keine D-Mark-Noten zu Hause versteckt?

Waigel: Ich habe noch ein paar Mark-Stücke und Geldscheine aufgehoben. Aber nicht aus Sorge vor einem Absturz des Euros, sondern um meinen Enkeln zu zeigen, wie eine einst sehr erfolgreiche Währung ausgesehen hat. Wenn wir die D-Mark heute noch hätten, gäbe es eine Achterbahnfahrt unter den europäischen Währungen, und man müsste mehrmals täglich kontrollieren, wie der Wechselkurs zu anderen europäischen Währungen sich gerade entwickelt. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei.

Frage: Die Euro-Regierungen diskutieren intensiv darüber, ob man Griechenland im absoluten Notfall helfen muss. Was halten Sie davon?

Waigel: Griechenland ist bereits durch europäische Finanzhilfen und die Existenz des Euros geholfen worden. Leider wurden die Währungsvorteile in den vergangenen Jahren verbraucht, ohne einen entsprechenden ökonomischen Effekt auszulösen. Griechenland, aber auch andere Staaten mit extrem hohen Schulden wie Portugal, Irland, Spanien, aber auch Deutschland, müssen so bald wie möglich die expansive Finanzpolitik beenden, die zur Bekämpfung dieser historischen Wirtschaftskrise notwendig war, und wieder zu soliden Haushalten kommen. Diese Strategie wird wahrscheinlich ein Jahrzehnt dauern. Nur so lassen sich die Spekulationen gegen Staatsanleihen einzelner Länder und den Euro wirksam beschränken.

Frage: Sollte man in Europa einen eigenen Währungsfonds aufbauen, um künftig in solchen Krisenfällen eingreifen zu können?

Waigel: Nein. Warum ist Europa mit seinen Ländern dann Mitglied im Internationalen Währungsfonds, wenn dann nur noch Ländern in Latein- und Südamerika oder in Afrika und Asien geholfen wird? Europa braucht keinen eigenen Währungsfonds. In Notfällen ist der IWF die richtige Adresse – und dabei sollte es auch bleiben.

Frage: Und wenn es hart auf hart kommt, muss man die Staatspleite Griechenlands in Kauf nehmen?

Waigel: So weit wird es nicht kommen. Griechenland konnte sich doch relativ mühelos an den Finanzmärkten weitere fünf Milliarden Euro über Staatsanleihen besorgen, wenn auch zu einem höheren Preis als beispielsweise Deutschland. Die Rechtslage ist bezogen auf gegenseitige Hilfen im Euro-Raum eindeutig. Andere Länder haften nicht für Schulden. Die Europäische Kommission ist gut beraten, in dieser Krise ihre Autorität in die Waagschale zu werfen und die Haushaltspolitik Griechenlands streng zu überwachen. Die Kollateralschäden wären groß, wenn sich Defizitsünder auf finanzielle Unterstützung der Nachbarländer oder Brüssels verlassen könnten. Andernfalls würden auch die Griechen selbst den Ernst der Lage nicht akzeptieren.

Frage: Könnte der Internationale Währungsfonds im Notfall einspringen?

Waigel: Der Währungsfonds ist aus meiner Sicht eine geeignete Institution mit der Expertise, um Griechenland zu helfen.

Frage: Griechenland hat sich durch jahrelange Bilanzkosmetik in die Euro-Zone hineingeschlichen. Allerdings haben die Europäer auch jahrelang tatenlos zugesehen …

Waigel: … damit können Sie mich nicht meinen. Das ist nach meiner Zeit passiert.

Frage: Wer trägt dann die Verantwortung dafür?

Waigel: In erster Linie natürlich die Griechen selbst. Auch eine große Kulturnation muss sich überlegen, wie man mit Nachbarn umgeht. Jede Aufregung in Athen über Deutschland finde ich da unangebracht, man sollte sich zunächst einmal an die eigene Nase fassen. Allerdings war auch die Überwachung durch Brüssel unzureichend. Das Europäische Statistikamt Eurostat wurde zwar immer wieder auf die griechischen Etat-Tricks hingewiesen, aber das ist weitgehend folgenlos geblieben. Künftig muss es Eurostat erlaubt werden, direkt in den Mitgliedstaaten nachzuforschen.

Frage: Wenn Sie noch mal Bundesfinanzminister in der Gründungsphase der Euro-Zone wären – was würden Sie mit der heutigen Erfahrung anders machen?

Waigel: Ich will zunächst einmal betonen, dass der Euro ein Riesenerfolg ist. Das gerät in diesen Tagen zu leicht aus dem Blickwinkel. Ich hätte nie erwartet, dass es jetzt nach rund zehn Jahren eine so positive Bilanz gibt. Die Stabilität ist gewährleistet, und die Europäische Zentralbank hat eine prächtige Arbeit abgeliefert – und in den vergangenen Jahren besser agiert als die Federal Reserve Bank und andere Notenbanken. Was ich beim Stabilitäts- und Wachstumspakt gerne erreicht hätte, aber leider damals nicht durchsetzen konnte, war die Forderung, dass nicht der Europäische Rat über Sanktionen entscheidet, sondern eine unabhängige Institution, der die Sünder nicht angehören. Das hätte etwa die Europäische Kommission sein können. Mich ärgert es schon, dass Deutschland viermal den Stabilitätspakt verletzt hat, um sich dann mit Frankreich zu verständigen und den Pakt einfach im eigenen Sinne zu verändern. Das war ein miserables Signal nach dem Motto: Wenn die großen Länder ein Problem haben, wird der Vertrag passend gemacht, wenn die kleinen Länder gegen den Pakt verstoßen, werden sie gesteinigt.

Frage: Muss das denn jetzt nicht verändert werden?

Waigel: Absolut, das ist die Lehre aus der ganzen Misere. Was Kriterien und Stabilitätspakt anbelangt, sollten wir der EU-Kommission und vielleicht auch der EZB größere Eingriffbefugnisse einräumen. Wenn es um Sanktionen geht, dürfen die Sünder eben nicht mitbestimmen.

Frage: Wenn Griechenland die Wende nicht schafft, sollte es dann aus dem Euro-Raum ausgeschlossen werden?

Waigel: Das ist im Vertrag nicht vorgesehen. Wenn Griechenland hinausginge, würde das zwar niemand mit Gewalt verhindern, aber die Griechen wären töricht, wenn sie es täten. Zwar wäre außerhalb der Euro-Zone eine kräftige Abwertung möglich, aber Zinsen und Inflation würden gleichzeitig kräftig in die Höhe schießen.

Frage: Die Debatte über ein Entschuldungsprogramm durch Inflation ist auch außerhalb Griechenlands schon in vollem Gange, beispielsweise in den USA.

Waigel: Das stimmt, aber das würde nur funktionieren, wenn die Zinsen niedrig blieben und die Inflation in die Höhe ginge. Das ist allerdings unrealistisch, weil es nicht gelingen wird, in einer solchen Lage die Zinsen niedrig zu halten. Griechenland müsste dann seine hohen Schulden mit noch höheren Zinsen bedienen.

Frage: Die Bundesregierung will jetzt die Währungsspekulanten in die Zange nehmen. Ist das zielführend?

Waigel: Es wird immer Spekulationen geben, und abschaffen kann man sie nicht. Aber man muss schon genau schauen, wer hinter solchen Währungsspekulationen steckt, welche Instrumente eingesetzt werden und welche Banken daran beteiligt waren, Statistiken zu schönen. Eine mögliche politische Konsequenz wäre doch, dass man solche Institute nicht mehr an anderen Transaktionen und Geschäften beteiligt.

Frage: Die Krise ist noch nicht vorbei, aber die Blase an den Märkten ist wieder gefährlich angeschwollen. Sind die G20-Staaten mit ihren Reformen zur Finanzmarktregulierung nicht schon viel zu spät dran?

Waigel: Die G20 hat schon den richtigen Weg eingeschlagen, auch mit ihrer internationalen Konzeption. Allerdings frage ich mich mit Sorge, ob die Umsetzung gelingt, denn der Widerstand der Finanzwelt in London und New York ist erheblich. Die wollen einfach so weitermachen wie bisher.

Frage: Soll die G20 Banken zwingen, einen Teil der von ihnen angerichteten Schäden selbst zu begleichen?

Waigel: Ich finde schon, dass nicht alleine der Steuerzahler bluten soll, sondern auch die Verursacher in den Banktürmen. Ob das dann in Form einer Bankensteuer oder Transaktionssteuer passiert, muss sorgfältig geprüft werden. Aber die Finanzwelt kann sich nicht davor drücken, ihren Teil zur Konsolidierung und zur Krisenbewältigung beizutragen.

Frage: Wie bewerten Sie die Rolle der Politik in der Krise?

Waigel: Die Krise ist von der Politik in Europa und von der EZB gut gemanagt worden, auch von der früheren Bundesregierung. Das war eine beachtliche Leistung der Großen Koalition. Aber man hätte der Bevölkerung früher sagen müssen, dass wir zehn Jahre benötigen, um wieder dort zu stehen, wo wir uns vor der Krise befanden. Das haben bis jetzt nur die wenigsten Politiker ernsthaft versucht.

Frage: Was folgt daraus für die heutige Bundesregierung? Gibt es angesichts des Konsolidierungszwangs Raum für eine Steuersenkung?

Waigel: Eine Steuersenkung ist nötig, um das Potenzialwachstum anzuheben, denn ohne Wachstum kommen wir nicht aus dem Schuldenloch heraus. Aber eine Senkung der Steuertarife geht nur, wenn das in eine große Steuerstrukturreform eingepasst wird. Man muss einfach zur Kenntnis nehmen, dass eine Steuersenkung sich nicht selbst finanziert, sondern nur zu einem Drittel. Der Rest der Entlastung muss an anderer Stelle eingespart oder Subventionen müssen gestrichen werden. Davon habe ich noch nichts gehört.

Frage: Fehlt der Koalition der Mut, die Grausamkeiten beim Namen zu nennen?

Waigel: Franz Müntefering hat sich getraut, die notwendige Entscheidung zur Rente mit 67 zu treffen, auch wenn es seine SPD fast zerrissen hätte. Jetzt wird leider versucht, das wieder zurückzunehmen, obwohl das eine für den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme unabdingbare Maßnahme ist. Um ehrlich zu sein, macht es mir Sorgen, dass wir nicht mehr in der Lage sind, solche Entscheidungen notfalls gegen ein zeitweiliges Stimmungsbarometer durchzusetzen. Bei der anstehenden Konsolidierung der deutschen Staatsfinanzen wird der Regierung aber nichts anderes übrig bleiben, als schmerzhafte Entscheidungen zu treffen.

Das Interview erschien auf Handelsblatt.com am 08.03.2010

 
Leser-Kommentare
  1. Wenn ich das Wort "Uns" schon lese. Auch N.Blüm sagte einmal,
    "Unsere Renten sind sicher" ! Natürlich meinte er die der Politiker und Beamten.

    Ferner ist der Euro ein erfolgt ? Ja sicherlich, fragt sich nur für wen oder was ?

    Ausserdem, wenn jemand schon das Thema Rente mit 67 wieder ein mal publiziert, dann frage ich mich wann gehen denn die Griechen in Rente und mit welchen Abschlägen?

    H.Waigel bitte verschonen Sie mich mit ihrem Gesülze.

  2. Die Euro- Klage
    Warum die Währungsunion scheitern muß.
    von Wilhelm Hankel Wilhelm Nölling, Karl A. Schachtschneider

    Die EURO-Lüge ... und andere volkswirtschaftliche Märchen: Eine volkswirtschaftliche Märchensammlung
    von Wilhelm Hankel

  3. anzusehen. Er kann reden was er will - ich will die DM wieder. Zur Not meinetwegen auch eine Währungsunion mit dem Schweizer Franken...

  4. Ein Spekulant ist einfach ausgedrückt jemand, der zum Beispiel eine Angebotsverknappung voraussieht und den Mut hat auf steigende Preise zu wetten. Das kann ein einzelner Mensch, eine Bank oder eine Regierung sein.

    Wird die Angebotsverknappung von den Beteiligten vorausgesehen, weil sie weitsichtiger, klüger oder einfach wagemutiger sind als alle anderen, so sei ihnen der anschließende Spekulationsgewinn gegönnt.

    Bedienen sie sich aber Insiderwissen oder führen manipulativ eine Angebotsverknappung herbei, was monetär auch eine Zahlungsunfähigkeit sein kann, so nenne ich das verbrecherisch. Gibt zum Beispiel eine Clique von Bankvorständen einem Land wie Griechenland solange Kredite bis dem letzten Beobachter klar wird, dass dieses Land den zukünftigen Kapitaldienst nicht mehr leisten kann und in die Knie geht, um dann auf eine Angebotsverknappung (Zahlungsunfähigkeit) zu spekulieren, die sie selber herbeigeführt haben, so nenne ich diese Gang Verbrecher.

  5. Waigel ist nach Schäuble der mit Abstand größte und inkompetenteste Schulden-Minister, den Deutschland nach dem Krieg bisher hatte. Ein komplett überflüssiges Interview.

  6. Da ist guter Rat teuer, wenn ein ausgewiesener Fachmann solchen wirtschaftspolitischen Unsinn von sich gibt. Dass sich Minister a.D. nicht in das Tagesgeschäft der amtierenden Regierung mischen, ist verständlich.
    Wenn Sie aber den IWF als Kompetenz-Zentrum ausweisen, dann frage ich mich, wohin Sie die letzten 20 Jahre geschaut haben.
    In Afrika landet der IWF eine Katastrophe nach der anderen, um dies milde auszudrücken. Die Asienkrise war das Katastrophen-Gemälde des IWF, so dass der damalige Premierminister von Australien sinngemäss folgenden Satz von sich gab: "Die wirtschaftliche Lage in Asien war gesund, es herrschte nur das Problem der "flüchtigen Gelder", so dass es schon eines Idioten bedarf, um das Wirtschaftswachstum zu zerstören. Dieser Idiot wurde gefunden, es war Herr Geithner, welcher innerhalb des IWF die Krise "betreute"."

    Herr Geithner ist ürigens der heutige Finanzminister der USA, wie Sie wissen. Was die grossspurigen Ankündigungen der G20 betrifft, so ist bezüglich der Regulierung der Finanzwirtschaft nichts konkretes beschlossen worden und die Finanzwirtschaft ist mächtiger als vor der Finanzkrise. Wie können Sie da von einem Erfolg sprechen? Was sollen diese Aussagen Herr Waigel? Wann begreift die Politik, dass diese PR-Statements den Bürgern langsam gehörig auf den Kecks geben, denn wir haben Augen und Ohren und dazwischen auch ein Gehirn.

  7. Der € ist da und es war richtig ihn aus der Taufe zu heben. Was jetzt noch fehlt ist der Rest des Weges zum vereinten Europa. Weg mit nationalen Volksvertretern für Wirtschafts- und Außenpolitik ohne Fachkompetenz - her mit gut bezahlten Spezialisten, die von Brüssel aus Vernunftspolitik betreiben. Weg mit unseren Landeskultusministerien - ein nationales oder besser noch eins pro Sprache genügt. Weitere Beispiele gibt es viele.

    Man stelle sich vor was auf diese Weise europaweit einzusparen wäre. Griechenlands Finanzprobleme wären mit einem Schlag gelöst.

    Warum ist Amerika so stark? Eine Währung, ein Verteidigungsministerium und alles was sonst nach außen (re)präsentiert werden muß unter einem Dach. So formt man Macht. Unser Problem ist die Kleinstaaterei. Ein farbloses europäisches Außenministerium ohne Macht und viele staatliche außenministerielle Einzelgänger. Den peinlichsten von allen bezahlen gerade wir. Die Lösung eines Großteils unserer Probleme von heute ist das gemeinsames Europa von morgen.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service