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Zwölf Windgiganten am Netz

alpha ventus Pressebild

Rund 45 Kilometer vor Borkum drehen sich seit Ende vergangenen Jahres die neuen Offshore-Windräder im Windpark Alpha Ventus. Am Dienstag hat ihn Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) offiziell in Betrieb genommen. Der Windpark ist ein Gemeinschaftsprojekt der Energiekonzerne E.on, Vattenfall und EWE. Mit ihm lassen sich maximal rund 50.000 Haushalte versorgen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie hat mittlerweile in der Nordsee 22 Windparks und in der Ostsee drei genehmigt. Zum Schutz des Nationalparks Wattenmeer liegen sie so weit draußen wie nirgendwo sonst in Europa

Leser-Kommentare
  1. Zu dumm dass die WKA mit 30 km Abstand zur Küste gebaut werden.
    Da muß man schon in Dänemark Urlaub machen um WKA von der Küste aus zu sehen. Vermutlich hat Dänemark deshalb dort hohen Zuwachs an Touristen wo Windparks im Meer gebaut wurden.

    • JUKOS
    • 27.04.2010 um 17:52 Uhr

    Was ist eigentlich der Sicherheitsabstand zu Atomkraftwerken in Deutschland? Ist der womoeglich auch 45 km? Also Windkraftraeder muessen 45 km weit weg sein, damit sie keine Touristen abschrecken, was den Stromtransport natuerlich ungleich teurer und extrem uneffektiv macht. AKWs duerfen in einer Umgebung von 30-40 km, was imemr noch naeher als 45 km ist, einfach so hingebaut und Jahrzehnete betrieben werden. Ich hab zwar nichts gegen AKWs aber 45 km Abstand vor der Kueste fuer Windraeder ist doch etwas uebertrieben.

    • trueQ
    • 27.04.2010 um 20:44 Uhr

    Das erwähnte Projekt "Bard Offshore" hat ein interessantes Detail: 75% gehören der "Südweststrom", einem Zusammenschluss aus über 100 deutschen Stadtwerken.

    Es ist also eine klare Kampfansage an die großen Energiekonzerne :-)

  2. "Zum Schutz des Nationalparks Wattenmeer liegen sie so weit draußen wie nirgendwo sonst in Europa"

    Deswegen liegen diese so weit von der Küste entfernt!

  3. bohren usw. in den Meeren und man muss sich nicht wundern, weshalb Delfine, Wale stranden....

    Es lebe die alternative Energie

    • otto_B
    • 21.05.2010 um 10:49 Uhr

    Dürfen Großkonzerne eigentlich "Öko"-Strom produzieren, wie sieht das denn eigentlich die Rollkragenpullover-Fraktion?
    .... ach ja, die gibt's wohl garnicht mehr.
    Aber zu Beginn war die "Bewegung" ja mal sehr sozialistisch. Mit "Bürger-Kraftwerk", und so.
    Jetzt bauen die Atom-Konzerne eben Windräder. Gut.

    • cornus
    • 24.05.2010 um 14:00 Uhr

    Einfach nur schrecklich - aber es lässt sich gutes Geld damit verdienen. Ökologisch ist das Ganze schon lange nicht mehr!

  4. Dann zahlen wir 1€/kwh für den Strom und alles nur wegen
    der maßlosen Subventionierung der EE.
    Aber für alle kommt der Strom weiterhin aus der Steckdose, auch
    für die, die sich den Strom nicht mehr leisten können.
    Wohl dem, der umsteigen kann auf seine eigene
    Hauswindkraftanlage.

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