Endlager für Atommüll Geheimakten entlarven Gorleben als ungeeignet

Gorleben hat es bei der Endlagersuche nie in die engere Auswahl geschafft, zeigen unveröffentlichte Regierungspapiere. Greenpeace fordert, die Suche neu zu eröffnen.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat bislang geheim gehaltene Gorleben-Akten aus den siebziger und neunziger Jahren veröffentlicht. Aus ihnen geht hervor, dass geowissenschaftliche Erkenntnisse keine Rolle bei der Standortauswahl für ein nationales Endlager für Atommüll spielten. "Die Entscheidung für Gorleben ist willkürlich und nach einem vollkommen intransparenten Verfahren zustande gekommen", sagt Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler. "Es hat nie ein wissenschaftliches Auswahlverfahren mit dem Salzstock Gorleben als bestem Ergebnis gegeben."

Die Ergebnisse der Greenpeace-Recherchen sind brisant, da kommende Woche der parlamentarische Untersuchungsausschuss zu Gorleben erstmals zusammenkommen wird. Er soll mögliche Manipulationen bei der Suche nach einem Endlagerstandort für hochradioaktiven Atommüll aufklären. "Wir hoffen, dass die Ausschussmitglieder von den jetzt bekannt gewordenen Unterlagen kräftig Gebrauch machen werden", sagt Edler.

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Monatelang hatte Greenpeace bislang unveröffentlichte Akten ausgewertet. Deren Einsicht war nach Ablauf von 30 Jahren Verschlusszeit inzwischen möglich. Auf Grundlage des Umweltinformationsgesetzes erhielt die Organisation mehr als 12.000 Aktenseiten aus der niedersächsischen Staatskanzlei, dem niedersächsischen Umweltministerium und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Bei weiteren neun Behörden hat Greenpeace außerdem Akteneinsicht beantragt.

Die Unterlagen, die Greenpeace seit Montag auch in einer Online-Datenbank veröffentlicht, zeigen, dass Gorleben ursprünglich nicht zur engeren Auswahl von möglichen Standorten für ein sogenanntes Nukleares Entsorgungszentrum gehörte. Eine Studie der Kernbrennstoff-Wiederaufbereitungs-Gesellschaft (KEWA) aus den Jahren 1974 bis 1976, die systematisch Salzstöcke untersuchen ließ und vom Bundesforschungsministerium in Auftrag gegeben wurde, favorisierte drei Orte in Niedersachsen: Börger im Emsland, Wesen-Lutterloh bei Celle und Ahlden bei Fallingbostel.

An den drei Standorten regte sich heftiger Widerstand, von "Verseuchung" sprach damals ein Landtagsabgeordneter aus der Region. Auch der spätere CDU-Bundesinnenminister Rudolf Seiters, gebürtiger Emsländer, wehrte sich gegen einen Standort in seiner Heimat. Gorleben schaffte es dagegen nicht einmal in die Vorauswahl.

Der TÜV Hannover verglich im Auftrag des niedersächsischen Sozialministeriums ebenfalls acht Standorte. Er favorisierte im Abschlussbericht den Standort Nieby in Schleswig-Holstein – auch hier gelangte Gorleben nicht in die Vorauswahl. Erst in einer späteren Version der abschließenden Bewertungstabelle tauchen plötzlich zwei weitere Standorte auf: Mariaglück und Gorleben, ergänzt per Handschrift in zwei Spalten. Wer der Verfasser war, ist unbekannt.

"Gorleben tauchte plötzlich von der Seite aus auf – ohne eine wissenschaftliche Begründung", sagt Edler. Nur drei Monate später, nachdem Gorleben erstmals in den Unterlagen genannt wurde, fällt das niedersächsische Kabinett Ende Februar 1977 bereits seine Entscheidung: Gorleben soll Standort eines Entsorgungszentrums für ausgebrannte Brennelemente werden. "In drei Monaten ein wissenschaftliches Auswahlverfahren zu machen, ist schlicht unmöglich", sagt Edler.

Leser-Kommentare
  1. Greenpeace hat schon so oft gelogen, warum sollte man ihnen nun glauben?

    Es geht hier um komplexe Sachverhalte, die sinnvoll geprüft werden sollten.

    Irgendwelche populistischen Äußerungen einer politischen Agitationstruppe mit ideologischen Scheuklappen sind da nicht relevant.

    Wir sind hier schließlich nicht beim IPCC, das jede noch so absurde Äußerung dieses Spendensammel- Konzerns des öko- industriellen Komplexes als Evangelium ansieht.

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    Zitat:
    "Es geht hier um komplexe Sachverhalte, die sinnvoll geprüft werden sollten.

    Irgendwelche populistischen Äußerungen einer politischen Agitationstruppe mit ideologischen Scheuklappen sind da nicht relevant."

    Deshalb sollte die CDU - FDP Regierung in Sachen Atomkraft den Mund halten!
    Eine bessere Beschreibung der gegenwärtigen Regierung als die von Ihnen getroffene hab ich selten gelesen. Respekt!!

    ... der Lüge bezichtigen, sollten Sie zumindest einen Beweis, Kommentar oder Link mitliefern.
    Nicht das ich Ihnen nicht glaube das Greenpeace auch "unter die Gürtelline" schlägt - Mensch bleibt Mensch - ich fände es nur schön wenn man einen derartigen Kommentar beweisen/vorzeigen kann.

    • joG
    • 13.04.2010 um 16:17 Uhr

    ....in besonderem Maß pro Greenp oder gar gegen Atomkraft zu sein. Dennoch wäre mir viel wohler, die damalige Situation, der Verlauf der Entscheidungen und die persönliche Verantwortung der Beteiligten würden geklärt und veröffentlicht. Sollten Schäden entstanden oder strafrechtliche Überschreitungen erfolgt sein, so muss das aufgearbeitet werden. Man darf solchen Verdacht nicht stehen lassen. Das beschädigt die Legitimität der Bundesrepublik weiter und das kann kaum gut sein.

    Es geht doch wohl bei dem Artikel um Mehr als Polemik.
    Dieses "Die Lügen - die lügen nicht- die Lügen doch..." ist meines Erachtens Dumlaberei!

    Fakt ist doch : Seit der Greenpeacegründung haben exemplarisch die Waale und mit ihnen die Umwelt eine Lobby.

    Die Kernengie hat eine eigene Lobby.

    Die bisherigen Lager des Atommülls waren wohl nicht so toll.

    Und mit dem Lager Asse hat eben die Atomlobby und die konservative Regierung nicht gerade an Vertrauen gewonnen.

    Jetzt aufgeregt mit Lügenvorwürfen um sich zu werfen hilft wohl nicht.

    aber ich erinnere mich noch ziemlich gut, wie Gorleben aus dem Hut gezaubert wurde, das war ratzfatz ein Fakt, und auf die wissenschaftliche Untermauerung warten wir ja heute noch.

    "Greenpeace hat schon so oft gelogen, warum sollte man ihnen nun glauben?

    Es geht hier um komplexe Sachverhalte, die sinnvoll geprüft werden sollten.

    Irgendwelche populistischen Äußerungen einer politischen Agitationstruppe mit ideologischen Scheuklappen sind da nicht relevant."

    Irgendwie fällt es mir übehaupt nicht schwer, in Ihrem Kommentar "Greenpeace" durch "CDU", "SPD", "FDP" oder Konsorten zu ersetzen... Ich frage mich, wer schon häufiger gelogen hat.. und mit welchen Auswirkungen vor allem.. Greenpeace ist schließlich NICHT die Legislative in diesem Land..
    Warum sollte Greenpeace diese "komplexen Sachverhalte", wie Sie schreiben, nicht prüfen können? Meinen Sie, Greenpeace hätte keine Wissenschaftler in seinen Reihen? Oder sind die per se nicht qualifiziert, weil sie bei Greenpeace sind? Ein Gutachten im Auftrag der Atom-Lobby ist also glaubhafter?
    Dann stellt sich mir noch die Frage nach den Interessen der "zwei Lager": Das Interesse von Greenpeace ist konsequenter Umweltschutz, Sie nennen es Ideologie, von mir aus.. Das Interesse von weiten Teilen der Politik ist Profit und Macht, nicht mehr, nicht weniger. (Dabei gilt es zu bedenken, dass man die Politik und die Wirtschaftslobby ja kaum noch getrennt von einander betrachten kann. Die Umwelt hat keine Lobby, oder eben nur Greenpeace - aber das sind ja Ihrer Ansicht nach nur Scheuklappen tragende, ideologische Agitatoren..)

    Zitat:
    "Es geht hier um komplexe Sachverhalte, die sinnvoll geprüft werden sollten.

    Irgendwelche populistischen Äußerungen einer politischen Agitationstruppe mit ideologischen Scheuklappen sind da nicht relevant."

    Deshalb sollte die CDU - FDP Regierung in Sachen Atomkraft den Mund halten!
    Eine bessere Beschreibung der gegenwärtigen Regierung als die von Ihnen getroffene hab ich selten gelesen. Respekt!!

    ... der Lüge bezichtigen, sollten Sie zumindest einen Beweis, Kommentar oder Link mitliefern.
    Nicht das ich Ihnen nicht glaube das Greenpeace auch "unter die Gürtelline" schlägt - Mensch bleibt Mensch - ich fände es nur schön wenn man einen derartigen Kommentar beweisen/vorzeigen kann.

    • joG
    • 13.04.2010 um 16:17 Uhr

    ....in besonderem Maß pro Greenp oder gar gegen Atomkraft zu sein. Dennoch wäre mir viel wohler, die damalige Situation, der Verlauf der Entscheidungen und die persönliche Verantwortung der Beteiligten würden geklärt und veröffentlicht. Sollten Schäden entstanden oder strafrechtliche Überschreitungen erfolgt sein, so muss das aufgearbeitet werden. Man darf solchen Verdacht nicht stehen lassen. Das beschädigt die Legitimität der Bundesrepublik weiter und das kann kaum gut sein.

    Es geht doch wohl bei dem Artikel um Mehr als Polemik.
    Dieses "Die Lügen - die lügen nicht- die Lügen doch..." ist meines Erachtens Dumlaberei!

    Fakt ist doch : Seit der Greenpeacegründung haben exemplarisch die Waale und mit ihnen die Umwelt eine Lobby.

    Die Kernengie hat eine eigene Lobby.

    Die bisherigen Lager des Atommülls waren wohl nicht so toll.

    Und mit dem Lager Asse hat eben die Atomlobby und die konservative Regierung nicht gerade an Vertrauen gewonnen.

    Jetzt aufgeregt mit Lügenvorwürfen um sich zu werfen hilft wohl nicht.

    aber ich erinnere mich noch ziemlich gut, wie Gorleben aus dem Hut gezaubert wurde, das war ratzfatz ein Fakt, und auf die wissenschaftliche Untermauerung warten wir ja heute noch.

    "Greenpeace hat schon so oft gelogen, warum sollte man ihnen nun glauben?

    Es geht hier um komplexe Sachverhalte, die sinnvoll geprüft werden sollten.

    Irgendwelche populistischen Äußerungen einer politischen Agitationstruppe mit ideologischen Scheuklappen sind da nicht relevant."

    Irgendwie fällt es mir übehaupt nicht schwer, in Ihrem Kommentar "Greenpeace" durch "CDU", "SPD", "FDP" oder Konsorten zu ersetzen... Ich frage mich, wer schon häufiger gelogen hat.. und mit welchen Auswirkungen vor allem.. Greenpeace ist schließlich NICHT die Legislative in diesem Land..
    Warum sollte Greenpeace diese "komplexen Sachverhalte", wie Sie schreiben, nicht prüfen können? Meinen Sie, Greenpeace hätte keine Wissenschaftler in seinen Reihen? Oder sind die per se nicht qualifiziert, weil sie bei Greenpeace sind? Ein Gutachten im Auftrag der Atom-Lobby ist also glaubhafter?
    Dann stellt sich mir noch die Frage nach den Interessen der "zwei Lager": Das Interesse von Greenpeace ist konsequenter Umweltschutz, Sie nennen es Ideologie, von mir aus.. Das Interesse von weiten Teilen der Politik ist Profit und Macht, nicht mehr, nicht weniger. (Dabei gilt es zu bedenken, dass man die Politik und die Wirtschaftslobby ja kaum noch getrennt von einander betrachten kann. Die Umwelt hat keine Lobby, oder eben nur Greenpeace - aber das sind ja Ihrer Ansicht nach nur Scheuklappen tragende, ideologische Agitatoren..)

  2. Zitat:
    "Es geht hier um komplexe Sachverhalte, die sinnvoll geprüft werden sollten.

    Irgendwelche populistischen Äußerungen einer politischen Agitationstruppe mit ideologischen Scheuklappen sind da nicht relevant."

    Deshalb sollte die CDU - FDP Regierung in Sachen Atomkraft den Mund halten!
    Eine bessere Beschreibung der gegenwärtigen Regierung als die von Ihnen getroffene hab ich selten gelesen. Respekt!!

    Antwort auf "Greenpeace???"
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    [...]

    Politische Entscheidungen, unbelastet von Fachwissen, sind ein Kernproblem unserer Zeit. Organisationen wie Greenpeace tragen durch ihre Agitation sehr zu diesem Missstand bei.

    Mindestens Grundwissen sollte man sich aneignen, wenn man mitdiskutieren will.

    Hier gibt es einen Normalbürger- geeigneten Einstieg:

    http://timms.uni-tuebinge...

    Bitte bleiben Sie bei einer höflichen Wortwahl. Die Redaktion/sh

    • mickz
    • 13.04.2010 um 18:07 Uhr

    Benutzen Sie dich einfach einmal den Link zu den Dokumenten - und lesen Sie ein wenig, bevor Sie Ihre unsachlichen Kommentare abgeben. Die Fakten sind recht eindeutig, und die wissenschaftliche Einschätzung, dass Gorleben nicht geeignet ist, ist nun auch nicht neu.
    Aber für manche kann halt nicht sein, was nicht sein darf.

    [...]

    Politische Entscheidungen, unbelastet von Fachwissen, sind ein Kernproblem unserer Zeit. Organisationen wie Greenpeace tragen durch ihre Agitation sehr zu diesem Missstand bei.

    Mindestens Grundwissen sollte man sich aneignen, wenn man mitdiskutieren will.

    Hier gibt es einen Normalbürger- geeigneten Einstieg:

    http://timms.uni-tuebinge...

    Bitte bleiben Sie bei einer höflichen Wortwahl. Die Redaktion/sh

    • mickz
    • 13.04.2010 um 18:07 Uhr

    Benutzen Sie dich einfach einmal den Link zu den Dokumenten - und lesen Sie ein wenig, bevor Sie Ihre unsachlichen Kommentare abgeben. Die Fakten sind recht eindeutig, und die wissenschaftliche Einschätzung, dass Gorleben nicht geeignet ist, ist nun auch nicht neu.
    Aber für manche kann halt nicht sein, was nicht sein darf.

  3. ... der Lüge bezichtigen, sollten Sie zumindest einen Beweis, Kommentar oder Link mitliefern.
    Nicht das ich Ihnen nicht glaube das Greenpeace auch "unter die Gürtelline" schlägt - Mensch bleibt Mensch - ich fände es nur schön wenn man einen derartigen Kommentar beweisen/vorzeigen kann.

    Antwort auf "Greenpeace???"
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    Man erinnere sich nur an den Brent Spar Vorfall, bei dem Greenpeace mit frei erfundenen Zahlen agierte und eine spendenträchtige Kampagne fuhr.

    Dort hat dieser Konzern mit eigener Hochseeflotte gelernt, dass medienträchtiges Aufstellen frei erfundener Behauptungen das Spendenaufkommen stark erhöhen kann.

    • Crest
    • 14.04.2010 um 11:06 Uhr

    Und nicht nur das. Greenpeace entblödete (pardon) sich nicht, bei den Shell Tankstellen auf dem Höhepunkt des Hypes mit manpower zu agitieren. (Ich selbst war nahe dran eine kleine Photomontage vorzunehmen mit etwas verfremdeten Bildern aus unrühmlichen Zeiten: Armbinden mit dem Regenbogen und Plakaten mit der Aufschrift "Deutsche wehrt Euch, tankt nicht bei Shell". Warum ichs nicht tat? Der Hype brach schneller zusammen als ich "montieren" konnte.)

    Herzlichst Crest

    Man erinnere sich nur an den Brent Spar Vorfall, bei dem Greenpeace mit frei erfundenen Zahlen agierte und eine spendenträchtige Kampagne fuhr.

    Dort hat dieser Konzern mit eigener Hochseeflotte gelernt, dass medienträchtiges Aufstellen frei erfundener Behauptungen das Spendenaufkommen stark erhöhen kann.

    • Crest
    • 14.04.2010 um 11:06 Uhr

    Und nicht nur das. Greenpeace entblödete (pardon) sich nicht, bei den Shell Tankstellen auf dem Höhepunkt des Hypes mit manpower zu agitieren. (Ich selbst war nahe dran eine kleine Photomontage vorzunehmen mit etwas verfremdeten Bildern aus unrühmlichen Zeiten: Armbinden mit dem Regenbogen und Plakaten mit der Aufschrift "Deutsche wehrt Euch, tankt nicht bei Shell". Warum ichs nicht tat? Der Hype brach schneller zusammen als ich "montieren" konnte.)

    Herzlichst Crest

  4. 4. [...]

    [...]

    Politische Entscheidungen, unbelastet von Fachwissen, sind ein Kernproblem unserer Zeit. Organisationen wie Greenpeace tragen durch ihre Agitation sehr zu diesem Missstand bei.

    Mindestens Grundwissen sollte man sich aneignen, wenn man mitdiskutieren will.

    Hier gibt es einen Normalbürger- geeigneten Einstieg:

    http://timms.uni-tuebinge...

    Bitte bleiben Sie bei einer höflichen Wortwahl. Die Redaktion/sh

    Antwort auf "Stimme zu!!"
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    Schon wieder stimme ich voll zu!!
    Zitat:
    "Politische Entscheidungen, unbelastet von Fachwissen, sind ein Kernproblem unserer Zeit."

    Fragen wir doch die Experten:
    http://www.fr-online.de/i...

    Oder Kurz für die die nicht alles lesen wollen:
    "Die Experten hielten Gorleben für ungeeignet."
    Also weiter so - ich beneide die schärfe Ihrer Argumente ;-)

    • Daimon
    • 13.04.2010 um 22:21 Uhr

    Das währe sicher nicht passiert, wenn das kompetente Menschen mit entsprechender Vorbildung entschieden hätten.

    Was ist noch mal ihre Qualifikation?
    Sind sie zufällig einer der Verantwortungsträger der Helmholz-Gesellschaft die diese Schweinerei
    mit zu verantworten haben?

    ... immer die, die am lautesten schreit. :-)) Also auch beim Thema Endlagerung. Unsere Expertin in allen Sachfragen: Nicht verzagen, Julia09 fragen!
    Tja, Juli - ich darf Sie doch Juli nennen? - also Juli, da frage ich mich doch, ob Sie damals vielleicht wirklich schon mit zu den Polit-Entscheidungsträgern gehört haben. Denn die waren ja auch Experten für alles und jedes und das ohne auf die tatsächlichen Experten zu hören, bzw. das was sie in ihren eigenen Gutachten erfahren. Da hat Schwarz-Gelb damals schon den Deckel drauf gehalten. Und da hat sich bis heute ja auch nichts daran geändert.
    Na ja, sind ja zum großen Teil auch noch dieselben Leute. Halt Leute wie Sie, die kein Problem damit haben afghanischen Zivilisten Bomben auf dem Kopf zu werfen (was stehen die da auch rum?), das faule Hartz IV-Pack ruhig auch mal ein bißchen hungern zu lassen (denen geht´s echt viel zu gut), oder auch einfach nur ein kleines bißchen Atommüll unter den Füßen der Menschen im Wendland zu verbuddeln und dabei zu sagen: Unsere Führer in der Partei haben gesagt, das das ganz ungefährlich für mich ist, weil ich wohn woanders. Und und der Salzstock hält bestimmt auch 100 Jahre lang und dann sind wir längst tot und dann interessiert uns das nicht mehr. Genau.

    Schon wieder stimme ich voll zu!!
    Zitat:
    "Politische Entscheidungen, unbelastet von Fachwissen, sind ein Kernproblem unserer Zeit."

    Fragen wir doch die Experten:
    http://www.fr-online.de/i...

    Oder Kurz für die die nicht alles lesen wollen:
    "Die Experten hielten Gorleben für ungeeignet."
    Also weiter so - ich beneide die schärfe Ihrer Argumente ;-)

    • Daimon
    • 13.04.2010 um 22:21 Uhr

    Das währe sicher nicht passiert, wenn das kompetente Menschen mit entsprechender Vorbildung entschieden hätten.

    Was ist noch mal ihre Qualifikation?
    Sind sie zufällig einer der Verantwortungsträger der Helmholz-Gesellschaft die diese Schweinerei
    mit zu verantworten haben?

    ... immer die, die am lautesten schreit. :-)) Also auch beim Thema Endlagerung. Unsere Expertin in allen Sachfragen: Nicht verzagen, Julia09 fragen!
    Tja, Juli - ich darf Sie doch Juli nennen? - also Juli, da frage ich mich doch, ob Sie damals vielleicht wirklich schon mit zu den Polit-Entscheidungsträgern gehört haben. Denn die waren ja auch Experten für alles und jedes und das ohne auf die tatsächlichen Experten zu hören, bzw. das was sie in ihren eigenen Gutachten erfahren. Da hat Schwarz-Gelb damals schon den Deckel drauf gehalten. Und da hat sich bis heute ja auch nichts daran geändert.
    Na ja, sind ja zum großen Teil auch noch dieselben Leute. Halt Leute wie Sie, die kein Problem damit haben afghanischen Zivilisten Bomben auf dem Kopf zu werfen (was stehen die da auch rum?), das faule Hartz IV-Pack ruhig auch mal ein bißchen hungern zu lassen (denen geht´s echt viel zu gut), oder auch einfach nur ein kleines bißchen Atommüll unter den Füßen der Menschen im Wendland zu verbuddeln und dabei zu sagen: Unsere Führer in der Partei haben gesagt, das das ganz ungefährlich für mich ist, weil ich wohn woanders. Und und der Salzstock hält bestimmt auch 100 Jahre lang und dann sind wir längst tot und dann interessiert uns das nicht mehr. Genau.

  5. Man erinnere sich nur an den Brent Spar Vorfall, bei dem Greenpeace mit frei erfundenen Zahlen agierte und eine spendenträchtige Kampagne fuhr.

    Dort hat dieser Konzern mit eigener Hochseeflotte gelernt, dass medienträchtiges Aufstellen frei erfundener Behauptungen das Spendenaufkommen stark erhöhen kann.

    Antwort auf "Wenn Sie Greenpeace..."
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    • mexi42
    • 14.04.2010 um 7:14 Uhr

    dieser Institution lässt Zweifel aufkommen.

    • mexi42
    • 14.04.2010 um 7:14 Uhr

    dieser Institution lässt Zweifel aufkommen.

  6. Schon wieder stimme ich voll zu!!
    Zitat:
    "Politische Entscheidungen, unbelastet von Fachwissen, sind ein Kernproblem unserer Zeit."

    Fragen wir doch die Experten:
    http://www.fr-online.de/i...

    Oder Kurz für die die nicht alles lesen wollen:
    "Die Experten hielten Gorleben für ungeeignet."
    Also weiter so - ich beneide die schärfe Ihrer Argumente ;-)

    Antwort auf "[...]"
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    Aktivisten, die sich als Experte (für was eigentlich?), ausgeben, sind wenig glaubwürdig.

    Da können wir ja gleich "Experten" wie Claudia Roth oder Herrn Trittin befragen.

    ...das er gelegentlich ein Eigentor schießen muss, damit wir noch eine Chance haben und es spannend bleibt >.<

    Aktivisten, die sich als Experte (für was eigentlich?), ausgeben, sind wenig glaubwürdig.

    Da können wir ja gleich "Experten" wie Claudia Roth oder Herrn Trittin befragen.

    ...das er gelegentlich ein Eigentor schießen muss, damit wir noch eine Chance haben und es spannend bleibt >.<

  7. Aktivisten, die sich als Experte (für was eigentlich?), ausgeben, sind wenig glaubwürdig.

    Da können wir ja gleich "Experten" wie Claudia Roth oder Herrn Trittin befragen.

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    ... mal einen der stärksten verfechter der Atomkraft in Deutschland zu Wort kommen

    http://www.youtube.com/wa...

    und das ist noch mit Anstand die Rede mit der größten Informationsdichte des Herrn

    hahahahaha

    Die Erde ist übrigens eine Scheibe, blau ist rot und Nachts ist es kälter als draussen .... ach ja und Gorleben ist geeignet.

    Ein Aktivist hat wenigstens eine Vision einer besseren Welt. Die neo-liberal-konservative Regierung kann gar nix ausser politische Entscheidungen und Volkseigentum meistbietend verhökern.

    ... mal einen der stärksten verfechter der Atomkraft in Deutschland zu Wort kommen

    http://www.youtube.com/wa...

    und das ist noch mit Anstand die Rede mit der größten Informationsdichte des Herrn

    hahahahaha

    Die Erde ist übrigens eine Scheibe, blau ist rot und Nachts ist es kälter als draussen .... ach ja und Gorleben ist geeignet.

    Ein Aktivist hat wenigstens eine Vision einer besseren Welt. Die neo-liberal-konservative Regierung kann gar nix ausser politische Entscheidungen und Volkseigentum meistbietend verhökern.

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