Sozialabgaben Neue Milliardenzuschüsse für die KurzarbeitSeite 2/2

Die BA weist diese Bedenken allerdings ausdrücklich zurück. Sie betont, dass die Kurzarbeit vor allem kleineren Unternehmen geholfen habe. So seien von den insgesamt 809 680 Kurzarbeitern zum Jahresende 2009 fast 40 Prozent in Betrieben mit unter 100 Mitarbeitern angestellt gewesen. 65 321 Kurzarbeiter waren sogar in Betrieben mit unter zehn Mitarbeitern angestellt. Da diese Betriebe unter dem Schwellenwert für den Kündigungsschutz liegen, könnten sie bei Auftragsflauten besonders leicht mit Entlassungen reagieren. Dass auch sie – speziell seit 2009 – zunehmend Kurzarbeit nutzen, habe eindeutig mit der gelockerten Sozialabgabenregelung zu tun, so die Einschätzung des Chefs der Unions-Arbeitnehmergruppe im Bundestag, Peter Weiß.

Anfang nächster Woche sollen die Koalitionsfraktionen über von der Leyens Entwurf beraten, bevor er am Mittwoch ins Kabinett geht. Großer Widerstand wird nicht mehr erwartet. Niemand in der Koalition werde bereit sein, kurz vor der wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein Gesetz zu verhindern, das Arbeitsplätze auch an Rhein und Ruhr sichert.

Zuerst erschienen im Handelsblatt vom 14.04.2010

 
Leser-Kommentare
  1. um die Arbeitslosenstatistik möglichst flach zu halten!

    Im Grunde dient dieses Ausufern des fortgesetzten Transfers für Kurzarbeit doch nur zur Kaschierung des desolaten Arbeitsmarktes: Es ist einfach nicht mehr genug einträgliche Arbeit für alle arbeitsfähigen Bürger vorhanden!
    Das System hat fertig. Es hat versagt. Es diente nur der steten Umverteilung von immer mehr Kohle von unten nach oben und wurde mittels des vermalledeiten Wachstumswahns künstlich am Leben gehalten. Das Ende der Fahnenstange ist für den aufmerksamen Beobachter längst in Sicht und jetzt erreicht.
    Es bedarf eines grundlegend neuen Systems. Eines Systems der wahren Werte, der solidarischen Gemeinschaft und der angemessenen Teilhabe ALLER Menschen an den Segnungen einer hoffentlich wieder gesundenden Natur!

  2. ganz ihrer meinung. zu gern würde ich mal eine ausgabenbilanz der regierung sehen. steuererleichterungen für unternehmer. geförderte ausbildungsplätze für jugendliche und langzeitarbeitslose.. usw. die einzigen die sich noch die taschen auf kosten der steuerzahler vollstopfen sind- die unternehmer!
    nur ein beispiel- integration von behinderten menschen in den ersten arbeitsmarkt. verschlingt viel geld. das resultat- solange förderungen gezahlt werden läufts, laufen diese aus, wird unter dem geringsten vorwand die kündigung ausgesprochen.

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    Würden seitens der Regierung alle Transfers, gegenüber dem blauäugigen, stets für dumm verkauften deutschen Michel offen gelegt, er würde wohl Zeter und Mordio schreien aus Wut, Verzweiflung, Unverständnis und Ohnmacht!

    Nur werden diese Zustände immer offensichtlicher, lassen sich Dank der modernen Medien nicht mehr, so wie gewohnt, mit vollmundig klingenden, den Bürger hinters Licht führenden "Feigenblättern" retuschieren. Die Zahl derer die sich verar***t fühlen steigt an und es bedarf wohl nurmehr einer kritischen Masse, bevor wir auch hier französische Verhältnisse kriegen. Namhafte Politiker haben bereits unlängst genau davor gewarnt, doch sind unsere Politiker für solche Belange der "kleinen" Leute ja bekanntlich blind und taub, denken sie hätten alles im Griff. Naja, wie heißt es, Hochmut vor dem Fall!

    Was, so habe ich mich schon x-mal gefragt, wäre soo schlimm daran, würde Politik mit offenen Karte spielen, gegenüber demjenigen dem sie allein verantwortlich ist und um dessen Belange es eigentlich geht, dem Bürger?!
    Warum ist man seitens der Politik nicht einfach mal ehrlich, macht Tabula rasa, und beginnt ein neues, ausgewogeneres System des positiven Miteinanders zu entwickeln und schnellsten zu realisieren? Ein System von dem alle Bürger gleichermaßen profitieren und das sich nicht in Vermögende und Habenichtse spaltet? Ein System das einer Gemeinschaft zugrunde liegt, in der es Spaß macht und ein gutes Gefühl gibt zu leben...und (angemessen!) leben zu lassen! :))

    Würden seitens der Regierung alle Transfers, gegenüber dem blauäugigen, stets für dumm verkauften deutschen Michel offen gelegt, er würde wohl Zeter und Mordio schreien aus Wut, Verzweiflung, Unverständnis und Ohnmacht!

    Nur werden diese Zustände immer offensichtlicher, lassen sich Dank der modernen Medien nicht mehr, so wie gewohnt, mit vollmundig klingenden, den Bürger hinters Licht führenden "Feigenblättern" retuschieren. Die Zahl derer die sich verar***t fühlen steigt an und es bedarf wohl nurmehr einer kritischen Masse, bevor wir auch hier französische Verhältnisse kriegen. Namhafte Politiker haben bereits unlängst genau davor gewarnt, doch sind unsere Politiker für solche Belange der "kleinen" Leute ja bekanntlich blind und taub, denken sie hätten alles im Griff. Naja, wie heißt es, Hochmut vor dem Fall!

    Was, so habe ich mich schon x-mal gefragt, wäre soo schlimm daran, würde Politik mit offenen Karte spielen, gegenüber demjenigen dem sie allein verantwortlich ist und um dessen Belange es eigentlich geht, dem Bürger?!
    Warum ist man seitens der Politik nicht einfach mal ehrlich, macht Tabula rasa, und beginnt ein neues, ausgewogeneres System des positiven Miteinanders zu entwickeln und schnellsten zu realisieren? Ein System von dem alle Bürger gleichermaßen profitieren und das sich nicht in Vermögende und Habenichtse spaltet? Ein System das einer Gemeinschaft zugrunde liegt, in der es Spaß macht und ein gutes Gefühl gibt zu leben...und (angemessen!) leben zu lassen! :))

  3. Würden seitens der Regierung alle Transfers, gegenüber dem blauäugigen, stets für dumm verkauften deutschen Michel offen gelegt, er würde wohl Zeter und Mordio schreien aus Wut, Verzweiflung, Unverständnis und Ohnmacht!

    Nur werden diese Zustände immer offensichtlicher, lassen sich Dank der modernen Medien nicht mehr, so wie gewohnt, mit vollmundig klingenden, den Bürger hinters Licht führenden "Feigenblättern" retuschieren. Die Zahl derer die sich verar***t fühlen steigt an und es bedarf wohl nurmehr einer kritischen Masse, bevor wir auch hier französische Verhältnisse kriegen. Namhafte Politiker haben bereits unlängst genau davor gewarnt, doch sind unsere Politiker für solche Belange der "kleinen" Leute ja bekanntlich blind und taub, denken sie hätten alles im Griff. Naja, wie heißt es, Hochmut vor dem Fall!

    Was, so habe ich mich schon x-mal gefragt, wäre soo schlimm daran, würde Politik mit offenen Karte spielen, gegenüber demjenigen dem sie allein verantwortlich ist und um dessen Belange es eigentlich geht, dem Bürger?!
    Warum ist man seitens der Politik nicht einfach mal ehrlich, macht Tabula rasa, und beginnt ein neues, ausgewogeneres System des positiven Miteinanders zu entwickeln und schnellsten zu realisieren? Ein System von dem alle Bürger gleichermaßen profitieren und das sich nicht in Vermögende und Habenichtse spaltet? Ein System das einer Gemeinschaft zugrunde liegt, in der es Spaß macht und ein gutes Gefühl gibt zu leben...und (angemessen!) leben zu lassen! :))

    Antwort auf "da bin ich"
  4. Die Kurzarbeitregelung wird zu einer Dauereinrichtung.
    Man wird das System noch ändern, der Arbeitgeberanteil wird nach und nach auf den Staat übertragen, der dann das Gesamtpaket schultern muss.
    Das Lohnniveau wird weiter sinken (müssen), da dies in einer globalisierten Wirtschaft zwangsläufig und unabdingbar ist.
    Das Kurzarbeitergeld bekommt natürlich einen anderen Namen und wird durch das niedrige Lohnniveau entsprechend geringer ausfallen.
    Endphase wird das sog. Bürgergeld sein, das völlig unabhängig von Arbeitstätigkeiten gezahlt wird.

  5. Danke, wir Steuerzahler subventionieren nun die Firmen, die bis 2012 Supergewinne machen werden, u.a. Frau von der Leyens Mann. Wir sind diejenigen, die es zahlen, nicht Frau von der Leyen. Diese Frau erinnert mich ebenso wie Frau Merkel an Miss Piggy aus der Muppet-Show.
    Wenn das die Elite Deutschlands ist, dann können wir uns alle beerdigen lassen.

  6. Wir haben ein Problem, das nur langsam verschwindet, sind noch gut gerüstet, aber dürfen schon wieder mit einem Crash nach dem Sonnenschein rechnen. Ist das Geld so gut ausgegeben oder könnte auch die ethische Gesinnung der Unternehmer die Arbeitslosigkeit verhindern? So leidet der Steuerzahler doppelt und dreifach.

  7. die erste watschn wird diese koalition bei der nrw-wahl bekommen. und der spd sollte es eine lehre sein. sie werden sich ihrer herkunft erinnern müssen um ihre wähler zurück zu bekommen. dank dem internet gibt es eine stimme für das volk. und für politiker wird es zeit sich zu erinnern von und für wen sie gewählt werden.

    • ovozim
    • 14.04.2010 um 22:02 Uhr

    belass es für immer bei der Regelung.
    Warum denn Unternehmen mit Kosten belasten, die sie ohnehin auf Produkte umschlagen müssen, die der Konsument im Inland trägt oder die dafür sorgen, das Produkte im Ausland zu teuer sind? Warum verdrängen uns die Asiaten, warum haben die Lohnspiralen nach unten, warum wird jedes Jahr 1% der Arbeitsplätze verlagert - in zehn Jahren sind wieder 2,7 Mio Arbeitsplätze weg. Wie lange sollen die Menschen das durchhalte?
    Bitte bitte, liebe Regierung, schaff endlich die Unternehmenssteuern ab, gib den Menschen ihre 100% Gehalt und schlag das was fehlt auf die Mwst drauf - dann werden Chinas Sachen halt teurer, aber die Löhne steigen endlich wieder.
    Seit 40 Jahren gehen wir in die andere Richtung und noch nie durfte ich mal gutes aus den Nachrichten hören.

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