Reaktorunglück Ein Stahl-Sarkophag für Tschernobyl
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 Die Kosten für die Sicherung der Reaktorruine haben sich inzwischen verdoppelt

Die neue Schutzhülle wird das größte bewegliche Gebäude der Welt und soll auf Schienen über die Reaktorruine geschoben werden

Die neue Schutzhülle wird das größte bewegliche Gebäude der Welt und soll auf Schienen über die Reaktorruine geschoben werden

 Wer einmal die riesige Werfthalle des gescheiterten Cargolifter-Projekts in Brandenburg gesehen hat, kann sich eine Vorstellung über die Ausmaße der Schutzhülle in Tschernobyl machen. Der Schutzbogen soll rund 110 Meter hoch und 260 Meter breit werden. Allein die Bogenwände sollen etwa zwölf Meter dick werden. Rund 100 Jahre soll die Stahlhülle halten. Ein Konsortium namens Novarka rund um die französischen Baukonzerne Vinci und Bouygues will ihn errichten.

Ist der Bogen einmal über den Reaktor geschoben und die Seitenwände abgedichtet, dann werden die Arbeiten im Inneren beginnen. "Zunächst sollen das Dach und weitere Teile des existierenden Sarkophags demontiert werden, um einen möglichen Einsturz zu verhindern. Danach sollen die kontaminierten Teile und der bei der Explosion im Inneren verteilte Kernbrennstoff langfristig fachgerecht entsorgt werden", sagt Küchler. Wohin die teilweise hochradioaktiven Komponenten allerdings gelangen, ist noch unklar. Ein Endlager für Atommüll ist auch in der Ukraine noch nicht in Sicht.

Doch nicht nur für Ingenieure ist die Schutzhülle eine Herausforderung. Gleiches gilt für die Finanziers. Seit 13 Jahren steht Vince Novak ihnen vor. Als Direktor für nukleare Sicherheit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) in London verantwortet er den Tschernobylfonds, in den Regierungen einzahlen.

Aus ihm werden mehr als 150 Projekte in Tschernobyl finanziert, vom Bau des Schutzbogens über den Aufbau von Messsystemen bis zu Abfallentsorgungsanlagen. Etwa 20 Länder beteiligen sich an der Finanzierung – den größten Anteil stemmen die USA und die Europäische Union. Sogar die Gewinne der EBRD aus Zins- und anderen Anlagengeschäften wandern zum Teil direkt in den Tschernobylfonds.

800 Millionen Euro hat Novak bislang von Regierungen erhalten, schriftlich zugesagt sind 820 Millionen. Novak ist Realist. "Wir kalkulieren inzwischen mit Kosten von mehr als einer Milliarden Euro", sagt er. "Die bisherige Summe wird sicherlich nicht reichen." Mancher Experte spricht sogar von 1,6 Milliarden Euro. Das wäre doppelt so viel wie ursprünglich gedacht.

"In den ersten Planungen hat man sicherlich noch nicht ausreichend die hohen Sicherheitsanforderungen an Arbeiter und Anwohner bedacht", sagt Novak. Tschernobyl ist eine Baustelle der Ungewissheit. Noch immer stehen etwa die Kosten für die Stahlhülle nicht abschließend fest, da weiterhin über das endgültige Design beraten wird.

Ob Novak das Geld zusammenbekommt? "Wir machen uns Sorgen, dass das Unglück von Tschernobyl in Vergessenheit gerät und die Zahlungsbereitschaft sinkt", sagt er. Früher erhielt er anlässlich des Jahrestages des Reaktorunglücks jede Menge Anrufe – inzwischen ist die Zahl deutlich zurückgegangen. Ein wenig Hoffnung schöpfte er vor zwei Wochen auf dem Atomgipfel in Washington. Dort sagte US-Präsident Barack Obama seinem ukrainischen Amtskollegen Viktor Janukowitsch eine weitere Finanzspritze für die Ruine zu.

Für Sebastian Pflugbeil, Präsident des atomkritischen Vereins Gesellschaft für Strahlenschutz ist dagegen schon jetzt klar, dass es sich bei dem Stahl-Sarkophag um ein überflüssiges Projekt handelt. Er ist ein vehementer Kritiker des Baus, seit er 2001 selbst das Innere der Ruine inspizierte. Seiner Meinung nach befindet sich weitaus weniger radioaktives Material in der Hülle als angenommen. Der größte Teil sei bei der Explosion nach draußen geschleudert worden.

"Bricht der Sarkophag zusammen, ist das sicherlich fatal, aber die Strahlung wird keine Folgen für Kiew oder Westeuropa haben", ist sich Pflugbeil sicher. "Trotzdem steckt man eine Milliarde Euro in die Stahlhülle und versorgt damit auch westliche Firmen. Für die gravierenden medizinischen Probleme der Bevölkerung gibt es aber keinen Euro von den reichen Staaten."
 

 
Leser-Kommentare
  1. ...GAU.

    Wie läßt sich etwas "größtes anzunehmendes" noch steigern ?

    Deutsche Sprache erleidet in deutschen Medien täglich den "Super-GAU"

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    ... halte ich Ihren Besserwisserkommentar für sehr unangebracht.

    Die wenigsten (Sie vermutlich eingeschlossen) haben eine Vorstellung davon, dass die Kernschmelze im Innern des Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl weiterhin brennt. Und die Gefahr einer europaweiten Verstrahlung dauerhaft gegeben ist, genauer: mit jedem Jahr zunimmt, da der "Sarkophag" maroder wird.

    Einfach deswegen, weil eben die wenigsten eine Vorstellung davon haben, was ein nukleares "Feuer" überhaupt ist.

    Danke für den SUPER hinweis. Ich stelle mir auch jedes mal die selbe Frage wenn ich das lese.

    • Sedna
    • 26.04.2010 um 12:21 Uhr

    GAU = Größter ANZUNEHMENDER Unfall. Also das Maximum, auf das die Sicherheitsvorkehrungen des Reaktors ausgelegt sind. Wenn was schlimmeres passiert als das, was die Planer angenommen haben oder wozu Geld/Wille für Schutzmaßnahmen da war, dann ist das eben ein "Super-GAU" und führt in der Regel zu Problemen. Kein Journalistendeutsch, keine Hysterie.

    Fällt Ihnen zu dem Thema nichts noch weniger Brauchbares ein? Solche Besserwisserkommentare sind im Zeit-Forum vom Typus "Super-GAU".

    ... halte ich Ihren Besserwisserkommentar für sehr unangebracht.

    Die wenigsten (Sie vermutlich eingeschlossen) haben eine Vorstellung davon, dass die Kernschmelze im Innern des Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl weiterhin brennt. Und die Gefahr einer europaweiten Verstrahlung dauerhaft gegeben ist, genauer: mit jedem Jahr zunimmt, da der "Sarkophag" maroder wird.

    Einfach deswegen, weil eben die wenigsten eine Vorstellung davon haben, was ein nukleares "Feuer" überhaupt ist.

    Danke für den SUPER hinweis. Ich stelle mir auch jedes mal die selbe Frage wenn ich das lese.

    • Sedna
    • 26.04.2010 um 12:21 Uhr

    GAU = Größter ANZUNEHMENDER Unfall. Also das Maximum, auf das die Sicherheitsvorkehrungen des Reaktors ausgelegt sind. Wenn was schlimmeres passiert als das, was die Planer angenommen haben oder wozu Geld/Wille für Schutzmaßnahmen da war, dann ist das eben ein "Super-GAU" und führt in der Regel zu Problemen. Kein Journalistendeutsch, keine Hysterie.

    Fällt Ihnen zu dem Thema nichts noch weniger Brauchbares ein? Solche Besserwisserkommentare sind im Zeit-Forum vom Typus "Super-GAU".

  2. ... halte ich Ihren Besserwisserkommentar für sehr unangebracht.

    Die wenigsten (Sie vermutlich eingeschlossen) haben eine Vorstellung davon, dass die Kernschmelze im Innern des Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl weiterhin brennt. Und die Gefahr einer europaweiten Verstrahlung dauerhaft gegeben ist, genauer: mit jedem Jahr zunimmt, da der "Sarkophag" maroder wird.

    Einfach deswegen, weil eben die wenigsten eine Vorstellung davon haben, was ein nukleares "Feuer" überhaupt ist.

    Eine Leser-Empfehlung
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    ...gelesen haben.

    Bei der Bewertung irren Sie sich: Mein Kommentar ist ein "Wisser"-, Ihrer ist der "Besser ??? Wisser" - Kommentar

    Sie haben wohl recht das diese Thema sehr ernst zu nehmen ist. Die verwendung des "super" ist aber dennoch überflüssig wenn nicht sogar irreführend.

    Ich denke viel mehr das viele Menschen nicht wissen das GAU eben "grösster anzunehmender Unfall" heist.

    Viel wichtiger währe es wenn die Politik (international) endlich konsequenzen aus diesem bisher zum glück in seiner dimmension einzigartigen Zwischenfall ziehen würde. Die gegenwärtige tendenz hin zu immer mehr AKW's ist fatal.

    Mit zunemender Anzahl an AKW's steigt auch die Eintritswarscheinlichkeit für den nächsten Gau erstaunlich stark an.

    Für mich wirkt Super-Gau deutlich harmolser als Grösster anzunehmender Unfall. Kling irgenwie nach Deutschland sucht den Super-Gau und auch wenn das vielleicht gute quoten bringt, es ist nichts was wir wirklich wollen, oder?

    da drinn brennt so ungefähr ga nix mehr. Alles an Brennmaterial, dass im Reaktor war, hat sichs ganz gemütlich in der Luft gemütlich gemacht.

    In dem Reaktor is schlicht nichts mehr, die Behauptungen der Russen, dass nur ein Bruchteil des Brennmaterials freigesetzt wurde, war einfach falsch. Aus diesem Grund hat man nie eine Kühlung für die angeblich noch vorhandene Schmelze installiert sondern den ausgehobenen Holraum unter dem Reaktor ausbetoniert.

    Seit Jahren wird nun schon am neuen Sarkophag gebaut, größtenteils mit Mitteln aus der EU.
    Die Behauptung, man habe Angst, dass es zum Wassereinbruch kommt ist schlichtweg lächerlich. Man muss sich nur Photos bzw. es gibt einige gute Videos auf Youtube ansehen um festzustellen, dass es innerhalb des Sarkophag hell ist, Vögel aus und ein fliegen und das Wasser nur so plätschert. (http://www.youtube.com/wa...)

    Vielleicht sollte die EU einmal ihre eigenen Fachleute in den Reaktor schicken, bevor sie sinnlos Milliarden Steuergelder verschwenden.

    ...gelesen haben.

    Bei der Bewertung irren Sie sich: Mein Kommentar ist ein "Wisser"-, Ihrer ist der "Besser ??? Wisser" - Kommentar

    Sie haben wohl recht das diese Thema sehr ernst zu nehmen ist. Die verwendung des "super" ist aber dennoch überflüssig wenn nicht sogar irreführend.

    Ich denke viel mehr das viele Menschen nicht wissen das GAU eben "grösster anzunehmender Unfall" heist.

    Viel wichtiger währe es wenn die Politik (international) endlich konsequenzen aus diesem bisher zum glück in seiner dimmension einzigartigen Zwischenfall ziehen würde. Die gegenwärtige tendenz hin zu immer mehr AKW's ist fatal.

    Mit zunemender Anzahl an AKW's steigt auch die Eintritswarscheinlichkeit für den nächsten Gau erstaunlich stark an.

    Für mich wirkt Super-Gau deutlich harmolser als Grösster anzunehmender Unfall. Kling irgenwie nach Deutschland sucht den Super-Gau und auch wenn das vielleicht gute quoten bringt, es ist nichts was wir wirklich wollen, oder?

    da drinn brennt so ungefähr ga nix mehr. Alles an Brennmaterial, dass im Reaktor war, hat sichs ganz gemütlich in der Luft gemütlich gemacht.

    In dem Reaktor is schlicht nichts mehr, die Behauptungen der Russen, dass nur ein Bruchteil des Brennmaterials freigesetzt wurde, war einfach falsch. Aus diesem Grund hat man nie eine Kühlung für die angeblich noch vorhandene Schmelze installiert sondern den ausgehobenen Holraum unter dem Reaktor ausbetoniert.

    Seit Jahren wird nun schon am neuen Sarkophag gebaut, größtenteils mit Mitteln aus der EU.
    Die Behauptung, man habe Angst, dass es zum Wassereinbruch kommt ist schlichtweg lächerlich. Man muss sich nur Photos bzw. es gibt einige gute Videos auf Youtube ansehen um festzustellen, dass es innerhalb des Sarkophag hell ist, Vögel aus und ein fliegen und das Wasser nur so plätschert. (http://www.youtube.com/wa...)

    Vielleicht sollte die EU einmal ihre eigenen Fachleute in den Reaktor schicken, bevor sie sinnlos Milliarden Steuergelder verschwenden.

  3. 3. DANKE!

    Danke für den SUPER hinweis. Ich stelle mir auch jedes mal die selbe Frage wenn ich das lese.

  4. ...gelesen haben.

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    Was Sie glauben, als einzgier zu wissen, wissen andere auch. Es gefällt Ihnen schlicht, sich in dem Glauben zu sonnen, Sie wüssten als einziger, was Sie zu wissen glauben.

    Das macht Sie zum Besserwisser. Zumal Ihr Kommentar inhaltlich nicht zum Thema beitrug.

    Meiner hingegen schon.

    Was Sie glauben, als einzgier zu wissen, wissen andere auch. Es gefällt Ihnen schlicht, sich in dem Glauben zu sonnen, Sie wüssten als einziger, was Sie zu wissen glauben.

    Das macht Sie zum Besserwisser. Zumal Ihr Kommentar inhaltlich nicht zum Thema beitrug.

    Meiner hingegen schon.

  5. Soll nun wieder die Tscherobyl- Hysterie geschürt werden?

    Dazu ein paar Fakten:
    - Tschernobyl war ein schlimmer Industrieunfall. Keinesfalls der Schlimmste, Unfälle wie Kyschtym-Unfall im Jahr 1957 im sowjetischen Majak oder die Katastrophe von Bhopal in Indien waren in ihren Folgen weitaus fataler.

    - Der Reaktor von Tschernobyl war eine Fehlkonstruktion. Ihn mit z.B. Druckwasserreaktoren zu vergleichen, ist nicht zulässig. Ursprünglich sollte mit dem Konstruktionsprinzip ausschließlich Plutonium für Atombomben hergestellt werden, später adaptierte man es für die Energieerzeugung.

    - Zu den baulichen Mängeln kamen dann noch eklatante Planungs- und Bedienungsfehler. Verschlimmert wurde das noch von der Doktrin der Planerfüllung, die dann zur Vernachlässigung einfachster Sicherheitsregeln führte.

    - Westliche Reaktoren können nicht explodieren, wie der Tschernobyl- Katastrophenreaktor. Graphit in wassergekühlten Niedrigtemperatur- Reaktoren als Moderator zu verwenden, ist nun mal eine selten blöde Idee, da so ein Reaktor durchgehen kann. Bei wassermoderierten Reaktoren stoppt die Kettenreaktion, wenn das Kühlmittel verdampft.

    - Aufgrund des Tschernobyl- Unfalls wurde im Bundesgebiet eine Menge von 300 Gramm Cäsium und 1 Gramm Jod eingetragen. Das ist eine messbare und zu beachtende Menge.
    Tschernobyl verursachte jedoch keinen nennenswerten Unterschied in der Strahlenbelastung für die Bundesrepublik.

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    das Kühlmittel verdampft?
    AKW's sind im normalen Betrieb alle überkritisch. Wenn hier die Regelung ausfällt hat man ein Problem. Nur wenn das System inheränt sicher währe (z.B. Kugelhaufenreaktor, der aber aus anderen Gründen keine Betriebserlaubniss bekommen hat).

    Bitte liefern sie einige quellen für ihre höchst fraglichen Behauptungen. Das Risiko einer Kernschmelze ist allen in der "Westlichen Welt" gebauten Reaktoren gemein. Mit allen Folgen.

    Generell wird die Angst for nuklearer Strahlung gern uebertrieben, da gebe ich Ihnen recht. Nichtsdestotrotz sind Atomkraftwerke eine grosse unnoetige und teurer Gefahrenquelle.

    Dass die Kernschmelze weiterhin eintreten kann wurde schon gesagt. Die zugehoerigen Sicherheitsmassnahmen, Auffangbecken usw. koennen nur in Simulationen auf ihre Tauglichkeit geprueft werden. Sie ignorieren auch das Problem der Endlagerung. Zu guter letzt kostet so ein Reaktor auch eine Menge Schotter. Warum subventioniert man hier die Unternehmen, die dann ihrerseits die saubere und preiswerte Atomkraft propagieren?

    Und nachdem wir vor wenigen Monaten erst eine Zwangsabschaltung von Reaktoren hier in Deutschland hatten, weil der Betreiber der Meinung war dass man hier Geld sparen koennte, ist die Anspielung auf den boesen Kommunismus ja wohl an Ignoranz nicht mehr zu ueberbieten.

    das Kühlmittel verdampft?
    AKW's sind im normalen Betrieb alle überkritisch. Wenn hier die Regelung ausfällt hat man ein Problem. Nur wenn das System inheränt sicher währe (z.B. Kugelhaufenreaktor, der aber aus anderen Gründen keine Betriebserlaubniss bekommen hat).

    Bitte liefern sie einige quellen für ihre höchst fraglichen Behauptungen. Das Risiko einer Kernschmelze ist allen in der "Westlichen Welt" gebauten Reaktoren gemein. Mit allen Folgen.

    Generell wird die Angst for nuklearer Strahlung gern uebertrieben, da gebe ich Ihnen recht. Nichtsdestotrotz sind Atomkraftwerke eine grosse unnoetige und teurer Gefahrenquelle.

    Dass die Kernschmelze weiterhin eintreten kann wurde schon gesagt. Die zugehoerigen Sicherheitsmassnahmen, Auffangbecken usw. koennen nur in Simulationen auf ihre Tauglichkeit geprueft werden. Sie ignorieren auch das Problem der Endlagerung. Zu guter letzt kostet so ein Reaktor auch eine Menge Schotter. Warum subventioniert man hier die Unternehmen, die dann ihrerseits die saubere und preiswerte Atomkraft propagieren?

    Und nachdem wir vor wenigen Monaten erst eine Zwangsabschaltung von Reaktoren hier in Deutschland hatten, weil der Betreiber der Meinung war dass man hier Geld sparen koennte, ist die Anspielung auf den boesen Kommunismus ja wohl an Ignoranz nicht mehr zu ueberbieten.

  6. - Die Folgeschäden dieser fatalen Katastrophe sind weit weniger gravierend, als das in deutschen Medien von Greenpeace und anderen Hysterikerorganisationen verbreitet wird.
    Akute Strahlenkrankheit wurde zunächst bei 237 Personen vermutet und bei 134 Personen (insbesondere Kraftwerksbeschäftigten und Feuerwehrleuten) bestätigt. Von diesen sind 28 im Jahr 1986 und weitere 19 in den Jahren 1987 bis 2004 verstorben, einige möglicherweise auch aus anderer Ursache.
    Insgesamt geht man aufgrund der erhöhten Strahlenbelastung, insbesondere Jod, aufgrund von statistischen Rechenmodellen von ca. 5000 möglichen Todesfällen aufgrund dieses fatalen Industrieunfalls aus. Die konkret beobachteten Fallzahlen liegen weit darunter.

    - Hysteriker, wie z.B. die Macher des "TORCH-Bericht", können ihre behaupteten Opferzahlen nicht Ansatzweise belegen (60.000- bis "Millionen" Tote, je nach Hysteriestatus).

    - Inzwischen unternehmen Tourismusunternehmen Ausflüge zum havarierten Reaktor in Tschernobyl.

    Abschließend: Umgang mit radioaktivem Material bedarf eines hohen technischen Standards. Der Betrieb eines Kernkraftwerks muss und kann sicher gewährleistet werden, wenn er ordnungsgemäß durchgeführt wird.
    Hysterischer Umgang mit solch einem Thema kann höchst fahrlässig sein. Insbesondere wenn offenbar nicht aufgrund sachlicher Gründe emotionalisiert wird, sondern um Spenden oder Stimmen zu sammeln. Was Greenpeace und Grüne mit diesem Thema machen, ist Charlatanerie.

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    Wenn Turismus Unternehmen dürfen, tun sie alles was ihnen Geld bringt. Es sind Unternehmen. Dies als Argument für die Sicherheit von AKWs zu bringen und damit die Folgen eines Unfalls herunter zu spielen ist doch sehr Kindlich Naive.
    Es gibt immer wieder leute die sich z.B. vor Züge schmeisen. Ungefährlich ist es deshalb noch lange nicht.

    die Folgen atomarer Verstrahlung herunterzureden, da Sie ja offensichtlich die Spätfolgen für Mensch, Tier und Natur überhaupt nicht einrechnen, auch nicht die Lagerung des höchst strahlenden atomaren Mülls. Alle Kosten zusammen sollten die Unternehmen bezahlen, die immer von so billigem Bio-Atom-Strom reden, aber sicherlich alle die Einnahmen, die von den Waffenfabrikanten für die urangehärteten Umhüllungen der Streubomben, für Atom-Sprengköpfe, Raketen etc. gezahlt wurden, nicht öffentlich machten. Auch das verursacht immense Schäden, die die Atom-Industrie nicht bezahlt. Das Spiel mit dem Feuer muß nicht sein; das macht uns die Sonne vor: Unser Leben entstand, indem die atomare Strahlung der Sonne durch die Atmosphäre abgefangen und nur verändert eingelassen wurde. Wir müssen uns die volle Strahlung nicht selber machen, es sei denn, wir wollten den Tod.

    Wenn Turismus Unternehmen dürfen, tun sie alles was ihnen Geld bringt. Es sind Unternehmen. Dies als Argument für die Sicherheit von AKWs zu bringen und damit die Folgen eines Unfalls herunter zu spielen ist doch sehr Kindlich Naive.
    Es gibt immer wieder leute die sich z.B. vor Züge schmeisen. Ungefährlich ist es deshalb noch lange nicht.

    die Folgen atomarer Verstrahlung herunterzureden, da Sie ja offensichtlich die Spätfolgen für Mensch, Tier und Natur überhaupt nicht einrechnen, auch nicht die Lagerung des höchst strahlenden atomaren Mülls. Alle Kosten zusammen sollten die Unternehmen bezahlen, die immer von so billigem Bio-Atom-Strom reden, aber sicherlich alle die Einnahmen, die von den Waffenfabrikanten für die urangehärteten Umhüllungen der Streubomben, für Atom-Sprengköpfe, Raketen etc. gezahlt wurden, nicht öffentlich machten. Auch das verursacht immense Schäden, die die Atom-Industrie nicht bezahlt. Das Spiel mit dem Feuer muß nicht sein; das macht uns die Sonne vor: Unser Leben entstand, indem die atomare Strahlung der Sonne durch die Atmosphäre abgefangen und nur verändert eingelassen wurde. Wir müssen uns die volle Strahlung nicht selber machen, es sei denn, wir wollten den Tod.

  7. Sie haben wohl recht das diese Thema sehr ernst zu nehmen ist. Die verwendung des "super" ist aber dennoch überflüssig wenn nicht sogar irreführend.

    Ich denke viel mehr das viele Menschen nicht wissen das GAU eben "grösster anzunehmender Unfall" heist.

    Viel wichtiger währe es wenn die Politik (international) endlich konsequenzen aus diesem bisher zum glück in seiner dimmension einzigartigen Zwischenfall ziehen würde. Die gegenwärtige tendenz hin zu immer mehr AKW's ist fatal.

    Mit zunemender Anzahl an AKW's steigt auch die Eintritswarscheinlichkeit für den nächsten Gau erstaunlich stark an.

    Für mich wirkt Super-Gau deutlich harmolser als Grösster anzunehmender Unfall. Kling irgenwie nach Deutschland sucht den Super-Gau und auch wenn das vielleicht gute quoten bringt, es ist nichts was wir wirklich wollen, oder?

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    Weder halte ich persönlich es für angebracht, hysterisch zu werden, wie es Julia09 glaubt, den Leser dieses Artikels liese es werden, noch denke ich, dass man dieses Thema verharmlosen darf.

    Mich interessiert schlicht, was mir persönlich (in diesem Fall schließt das meine Familie mit ein) für eine Zukunft blüht, sollte Wasser bis zur Kernschmelze vordringen können. Die explosion würde erneut große Mengen verstrahlten Materials in die Admosphäre blaßen. Daruf habe ich, sallopp gesagt, einfach keine Lust.

    Ob sich auf der einen Seite hysterische und auf der anderen Seite apathische Menschen bekriegen ist mir dahingehend völlig gleich!

    Weder halte ich persönlich es für angebracht, hysterisch zu werden, wie es Julia09 glaubt, den Leser dieses Artikels liese es werden, noch denke ich, dass man dieses Thema verharmlosen darf.

    Mich interessiert schlicht, was mir persönlich (in diesem Fall schließt das meine Familie mit ein) für eine Zukunft blüht, sollte Wasser bis zur Kernschmelze vordringen können. Die explosion würde erneut große Mengen verstrahlten Materials in die Admosphäre blaßen. Daruf habe ich, sallopp gesagt, einfach keine Lust.

    Ob sich auf der einen Seite hysterische und auf der anderen Seite apathische Menschen bekriegen ist mir dahingehend völlig gleich!

  8. 8. Falsch

    Was Sie glauben, als einzgier zu wissen, wissen andere auch. Es gefällt Ihnen schlicht, sich in dem Glauben zu sonnen, Sie wüssten als einziger, was Sie zu wissen glauben.

    Das macht Sie zum Besserwisser. Zumal Ihr Kommentar inhaltlich nicht zum Thema beitrug.

    Meiner hingegen schon.

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