Griechenland Touristen stornieren täglich 2000 Zimmer
In Griechenland gehen die Urlauberzahlen aufgrund der gewaltsamen Unruhen in Athen dramatisch zurück. Die Hoteliers verzeichnen fast 2000 Absagen täglich.
©getty/Uriel Sinai

Leere am Hotelpool. Nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch auf den griechischen Inseln stornieren Urlauber ihre Reservierungen
Am 5. Mai setzten Randalierer eine Bank im Zentrum Athens in Brand. Dabei starben drei Menschen. Seitdem sind die Hotelreservierungen in der griechischen Hauptstadt stark zurückgegangen. "Wir haben täglich fast 2000 Zimmer, die annulliert werden", sagte Giorgos Tsakiris, Präsident der Athener Handelskammer.
Auch auf den Inseln, wo es gar keine Ausschreitungen gab, mache sich dieser Trend bemerkbar. Auf Rhodos gingen die Reservierungen um 18 Prozent und auf Kreta etwa um zehn Prozent zurück, hieß es. Die Hoteliers führen den Rückgang teils auf die schlimmen Szenen in Athen zurück. Aber auch die schlechte Finanzlage und die "extrem negative und hämischen Berichterstattung in Deutschland", machten sie dafür verantwortlich. "So was haben wir noch nie erlebt", sagte der Hotelier Kostas Spyropoulos aus der Hafenstadt Patras.
- Datum 18.05.2010 - 18:17 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 16
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...den vielen Streiks in Griechenland ist jede Reise dahin ein Glücksspiel. Da läuft ein Kreuzfahrtschiff nicht aus weil die Lotsen streiken. Ein Hotel kann Bettwäsche nicht wechseln und ein Buffet anbieten weil gestreikt wird. Strände sind gesperrt...weil man es kann. Die Griechen machen alles um auf sich aufmerksam zu machen aber leider killen sie langsam aber sicher deren wichtigste Einnahmequelle den Tourismus.
wer will sich schon im Urlaub anpöbeln lassen. Die Stornierungen sind nur zu verständlich. Wir können unser Urlaubsgeld genauso gut in Deutschland ausgeben.
...Griechenland ist nach wie vor eines der sichersten Länder der Welt und kein Urlauber würde etwas von den innenpolitischen Spannungen bemerken, es sei denn, er begibt sich genau dorthin, wo die Demonstrationen stattfinden (Athen, Syntagmaplatz), wovon ich aber in jedem Falle der Hektik wegen abgeraten hätte, auch schon als Griechenland von den Ratingagenturen noch mit AAA- bewertet wurde (also vor etwa 1 Jahr).
Unseren Urlaub in Griechenland für den Sommer habe ich ebenfalls umgebucht, aus ganz pragmatischen Gründen.
Da ich nicht weiss wie sich die Situation bis Ende August entwickelt reise ich eben in ein Land dass grössere Planungssicherheit bietet.
Ist schliesslich mein Geld und meine Freizeit.
Wir machen keinen Urlaub in Griechenland.
W
Wir machen keinen Urlaub in Griechenland.
Was ist aus unserer harten DM geworden????
Griechenland hat sich den Beitritt zum Euro durch Betrug verschafft.
auch die
- Streiks
- schlechte Stimmung gegen Deutsche
- hohen Preise
und die Tatsache, dass Griechenland 0 Einsicht zeigt bezüglich der Betrügereien und Manipulationen, welche zum DEsaster geführt haben.
Die haben gerade 22,4 Milliarden bekommen, mein Urlaubsgeld gebe ich dann lieber dieses Jahr in Bali aus.
Wie ich dem hib (heute im bundestag) entnehmen konnte, scheint die Bundesregierung daher so etwas wie eine PR-Kampagne für Griechenland zu "unterstützen" - wie immer diese Unterstützung aussehen mag - aber lesen Sie selbst:
"4. Abgeordnete plädieren für Informationskampagne
Tourismusausschuss
Berlin: (hib/ROS/MPI) Mit einer Informations- und Werbekampagne soll Griechenland sein negatives Images aufgrund der Finanzkrise bekämpfen. Dafür hat sich der Tourismusausschuss in seiner Sitzung am Mittwochnachmittag ausgesprochen. Die Ausschussmitglieder sehen in der Berichterstattung über Griechenland den Hauptgrund für die steigenden Stornierungen von Griechenlandreisen, die in der vergangenen Woche die Marke von 30.000 erreicht hätten. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte zur ”Versachlichung der Debatte“ und einer verbesserten ”Sicherheitskommunikation“ auf. Die SPD-Fraktion betonte, dass Griechenland ”nicht an schwierigen Reformen“ vorbeikommen würde.
Diese Position unterstützt auch die Bundesregierung. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Ernst Burgbacher (FDP), sprach sich für eine ”europäische Solidarität im Tourismus“ aus und sicherte die Unterstützung der Bundesregierung für Griechenland zu.
Der designierte griechische Botschafter Dimitris Rallis stellte die deutsch-griechische Freundschaft in den Vordergrund. Die Deutschen könnten Griechenland am besten helfen, indem sie sich in Griechenland vor Ort von den Verhältnissen überzeugten und nicht der seiner Auffassung nach einseitigen Berichterstattung in den Medien Glauben schenken würden. Für Griechenland sei der ”Tourismus keine Dienstleistung, sondern Bestandteil der griechischen Gastfreundschaft“. Der Botschafter sieht in der Tourismusbranche einen entscheidenden Faktor, um die griechische Wirtschaft auf Dauer zu stärken.
Ein ”Ende des Dornröschenschlafs“ forderte hingegen der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Reiseverbandes, Hans-Gustav Koch. Im Vergleich zur Türkei und Ägypten habe Griechenland Nachholbedarf in Bezug auf seine Infrastruktur und das Preis- Leistungsverhältnis seiner Tourismusangebote."
Wie ich dem hib (heute im bundestag) entnehmen konnte, scheint die Bundesregierung daher so etwas wie eine PR-Kampagne für Griechenland zu "unterstützen" - wie immer diese Unterstützung aussehen mag - aber lesen Sie selbst:
"4. Abgeordnete plädieren für Informationskampagne
Tourismusausschuss
Berlin: (hib/ROS/MPI) Mit einer Informations- und Werbekampagne soll Griechenland sein negatives Images aufgrund der Finanzkrise bekämpfen. Dafür hat sich der Tourismusausschuss in seiner Sitzung am Mittwochnachmittag ausgesprochen. Die Ausschussmitglieder sehen in der Berichterstattung über Griechenland den Hauptgrund für die steigenden Stornierungen von Griechenlandreisen, die in der vergangenen Woche die Marke von 30.000 erreicht hätten. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte zur ”Versachlichung der Debatte“ und einer verbesserten ”Sicherheitskommunikation“ auf. Die SPD-Fraktion betonte, dass Griechenland ”nicht an schwierigen Reformen“ vorbeikommen würde.
Diese Position unterstützt auch die Bundesregierung. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Ernst Burgbacher (FDP), sprach sich für eine ”europäische Solidarität im Tourismus“ aus und sicherte die Unterstützung der Bundesregierung für Griechenland zu.
Der designierte griechische Botschafter Dimitris Rallis stellte die deutsch-griechische Freundschaft in den Vordergrund. Die Deutschen könnten Griechenland am besten helfen, indem sie sich in Griechenland vor Ort von den Verhältnissen überzeugten und nicht der seiner Auffassung nach einseitigen Berichterstattung in den Medien Glauben schenken würden. Für Griechenland sei der ”Tourismus keine Dienstleistung, sondern Bestandteil der griechischen Gastfreundschaft“. Der Botschafter sieht in der Tourismusbranche einen entscheidenden Faktor, um die griechische Wirtschaft auf Dauer zu stärken.
Ein ”Ende des Dornröschenschlafs“ forderte hingegen der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Reiseverbandes, Hans-Gustav Koch. Im Vergleich zur Türkei und Ägypten habe Griechenland Nachholbedarf in Bezug auf seine Infrastruktur und das Preis- Leistungsverhältnis seiner Tourismusangebote."
ist es so weit: Ich fahre nach Griechenland! Urlaub machen! Und ich freue mich darauf!Ich freue mich auf die Griechen. Ich mag die Griechen.
Ich mag keine Leute, die aufgrund der Bildzeitungsschlagzeilen verurteilen und keine wirkliche Ahnung haben.
Ich hoffe nur, dass die Rache der Isländer nicht noch einen Strich durch unsere Pläne macht ;-).
Einen schönen Abend wünscht
schabernack
Das ist mal ein Wort; wo geht´s denn hin?
Das ist mal ein Wort; wo geht´s denn hin?
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