Griechenland Eine gut verzinste Athen-Spende
Ein Gentleman's Agreement haben die Banken mit Bundesfinanzminister Schäuble getroffen. Ein gutes Geschäft für die Finanzinstitute, kommentiert Marcus Gatzke.
Griechenland bekommt mehr Zeit, auch von den deutschen Banken. Diese haben freiwillig zugesagt, die bestehenden Kreditlinien gegenüber Griechenland und griechischen Banken aufrechtzuerhalten.
Was bedeutet das? Anleihen haben eine bestimmte Laufzeit, nach deren Ablauf der Schuldner, in diesem Fall Griechenland, den Kredit zurückzahlen muss. Die Banken wollen diese Frist für bestehende Anleihen "nach aller Möglichkeit" bis 2012 verlängern, um die Märkte zu beruhigen.
Viel mehr als Symbolpolitik ist diese Zusage nicht. Denn ein Risiko gehen die Institute mit ihrem Versprechen nicht ein. Für die kommenden drei Jahre ist die Finanzierung der griechischen Schulden über das Rettungsprogramm von Internationalem Währungsfonds (IWF) und EU gesichert. Sollte Griechenland dann immer noch nicht auf eigenen Beinen stehen können, kann Athen auf weitere Unterstützung setzen. Der IWF geht davon aus, dass die Reformen erst in zehn Jahren abgeschlossen sein werden. Das Geld der Banken ist damit in Griechenland sicher und wirft eine gute Rendite ab. Kein wirklich schlechtes Geschäft für die Institute, bekommen sie doch noch eine gute PR oben drauf.
Sobald es ins Detail geht, wird die freiwillige Zusage mehr als schwammig. Niemand weiß genau, wie hoch sich Griechenland bei deutschen Banken verschuldet hat. In der einseitigen Erklärung der Finanzwirtschaft ist keine Zahl zu finden. Zu welchen Konditionen die Kredite verlängert werden sollen, bleibt ebenfalls offen.
Es handelt sich auch keineswegs um eine Zusage der gesamten deutschen Finanzbranche. Neben Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann waren beim Treffen mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lediglich Commerzbank-Chef Martin Blessing, Vertreter der Versicherungen Münchener Rück und Allianz, einige Vertreter von Landesbanken sowie der Chef der genossenschaftlichen DZ-Bank, Wolfgang Kirsch, anwesend. Unterschrieben wurde nichts. DZ-Bank-Chef Kirsch nennt es ein "sehr strenges und starkes Gentlemen's Agreement".
Zu einem freiwilligen Verzicht auf Forderungen, um so den Griechen beim Abbau ihrer Schulden zu helfen, waren die Banken nicht bereit. Wäre es zu einem Insolvenzverfahren Griechenlands gekommen, hätten sie einen großen Teil ihrer Kredite abschreiben müssen. Auch eine Zusage, zusätzlich weitere griechische Anleihen zu kaufen, ist in dem Papier nicht zu finden.
Stattdessen verkündet Ackermann auf der Pressekonferenz zusammen mit Schäuble, dass die beteiligten Institute Anleihen der Staatsbank KfW kaufen wollen, um die Rettung Griechenlands zu stützen. Spätestens hier beginnt es, vollends fragwürdig zu werden. Die Banken verpflichten sich, vom Steuerzahler garantierte Anleihen der KfW zu kaufen. Wie damit die Schuldenkrise in Griechenland gelöst werden soll, muss Ackermann noch erklären.
- Datum 04.05.2010 - 18:36 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 63
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...nicht nur, daß er offensichtlich das kleine 1X1 nicht beherrscht, er versucht das auch noch als verdienst- und aufopferungsvolle Leistung zu verkaufen.
Das ist ein Schurkenstück erster Klasse.
Ich weiß wirklich nicht, warum wir immer noch Parteien wählen.
Sollen sich doch DB, Commerzbank oder Allianz - halt, die HRE nicht vergessen - zur Wahl stellen.
Und an alle Dumpfbacken, die jetzt auf die 'faulen Griechen' schimpfen:
Griechenland ist der Anfang, es geht um die Durchsetzung des asozialen deutschen Modells in ganz €uropa.
Und was passiert, wenn €uropa sich den deutschen Lohn- und Sozialstandards angepaßt hat unter dem Druck der Hochfinanz?
Nun, Deutschland wird sich seinen Vorteil weiterhin sichern, indem es seine Standards noch weiter senkt.
Das war von Anfang an die Intention des €litenprojektes "€uropa".
Dem dummen Volk hat man es damals schmackhaft gemacht damit, daß es bei seinen Urlaubsreisen das lästige Umtauschen der Währungen vergessen könne.
Gefragt hat man das 'dumme Volk' vorsichtshalber lieber nicht, was es von der €u und dem €uro hielt.
Eine grandiose Voraussetzung für ein demokratisches €uropa.
Um Mißverständnisse zu vermeiden:
Ein klares JA zu einem Europa der Völker, und ein bedingungsloses NEIN zu einem €uropa der Finanz€liten.
....sondern seine aus früherer Erfahrung genährte berechtigte Hoffnung, dass ihm diese offensichtliche Täuschung Ansehen sichert. Wenigstens hinterfragen manche Medien die Ehrlichkeit der Finte.
Das ist ein Schurkenstück erster Klasse.
Ich weiß wirklich nicht, warum wir immer noch Parteien wählen.
Sollen sich doch DB, Commerzbank oder Allianz - halt, die HRE nicht vergessen - zur Wahl stellen.
Und an alle Dumpfbacken, die jetzt auf die 'faulen Griechen' schimpfen:
Griechenland ist der Anfang, es geht um die Durchsetzung des asozialen deutschen Modells in ganz €uropa.
Und was passiert, wenn €uropa sich den deutschen Lohn- und Sozialstandards angepaßt hat unter dem Druck der Hochfinanz?
Nun, Deutschland wird sich seinen Vorteil weiterhin sichern, indem es seine Standards noch weiter senkt.
Das war von Anfang an die Intention des €litenprojektes "€uropa".
Dem dummen Volk hat man es damals schmackhaft gemacht damit, daß es bei seinen Urlaubsreisen das lästige Umtauschen der Währungen vergessen könne.
Gefragt hat man das 'dumme Volk' vorsichtshalber lieber nicht, was es von der €u und dem €uro hielt.
Eine grandiose Voraussetzung für ein demokratisches €uropa.
Um Mißverständnisse zu vermeiden:
Ein klares JA zu einem Europa der Völker, und ein bedingungsloses NEIN zu einem €uropa der Finanz€liten.
....sondern seine aus früherer Erfahrung genährte berechtigte Hoffnung, dass ihm diese offensichtliche Täuschung Ansehen sichert. Wenigstens hinterfragen manche Medien die Ehrlichkeit der Finte.
dazu gibt es für ihn keine Veranlassung; der "Deal" zeigt die jetzt schon bestehende Abhängigkeit deutscher Politik von den Kreditgebern deutscher Haushaltsdefizite und dem Mechanismus, der ungeahnte Schuldenpolitik befeuert.
Auch sein Gesprächspartner wird das nicht erklären müssen, er mußte dies auch nicht für vorangegangene Deals, z.B. 100.000 Spende oder so. er hat Erfahrung in der Offenbarung des nur Notwendigen.
Und außerdem, die Behörden geben grundsätzlich keine Auskunft zu Tatsachen welche zu Regressansprüchen führen könnten - das sollte man wissen.
Ein Trauerspiel (mehr), aber wir haben es so gewollt und uns gegen nichts, aber auch nichts gewehrt, was im Ansatz nur den politischen Willen umgesetzt sehen wollte, entgegen jeder ökonomischen Vernunft.
Ein Heer von Parteigängern in der Form gewählter BT Abgeordneter mit Individualinteressen hat statt uns dieses Plazet verfügt, das Primat der Politik deutlich werden lassen.
Nein die IG Bank/Politik ist ungebrochen, strukturiert um zu überleben und verhält sich wie seinerzeit die IG Farben, nur wohnen wir nicht in Baracken, wenngleich bezahlt mit Mindestlohn und Weniger, überbordender Staatsverschuldung, Pensionsansprüchen die keiner bezahlen kann etc. - was soll's die Schuldenbremse ist ein modifizierbares Tool der Politik, so wie Eichel stets und lapidar das existente wirtschaftliche Ungleichgewicht beschwor um seine katastrophale Haushaltspolitik zu rechtfertigen.
die Eichel'sche Hinterlassenschaft für das Volk, eine Last und ein Zuwachs von Last und Unrecht dramatischen Ausmaßes wird aud der anderen Seite mit monatlich ca. EUR 13.000 bis zum Lebensende belohnt.
Sieht da jemand einen Anreiz zu verantwortlichem Handeln?
Ich nicht.
dann regieren Sie mit.
Im Übrigen erkläre auch ich mich bereit, freiwillig zu helfen und hochverzinsliche Griechenlandanleihen statt niedrig verzinslicher Bundesschatzbriefe zu kaufen, wenn mir die Bundesrepublik die Rückzahlung garantiert.
trifft es imho am Besten.
"Ackermanns Bemühungen" sind "ohnehin nicht mehr als eine PR-Aktion. "Das ist ein Feigenblatt und soll der Stimmungsverbesserung dienen. Und die Banken verschenken auch nichts. Entweder sie bekommen ihr Geld zurück und bekommen Zinsen - oder wenn nicht, wenden sie sich an den Staat""
Quelle http://www.ftd.de/politik...
Grosses Tamtam mit Schäuble für die Deutsche Bank,in Wahr-
heit nicht mehr als Peanuts!Die Banken sind abgesichert,
gehen kein Risiko ein und Schäuble macht dafür auch noch
Werbung!Ich hoffe,das es bald knallt,dann möchte ich mal
die dummen Sprüche wieder hören von der Politik!Der Acker-
mann ist ja seinen Aktionären gegenüber verpflichtet,sonst
wird er der Untreue verdächtig,der geht nie ein Risiko für
GR ein.Aber der Zahltag kommt noch,hoffentlich gehts drunter
und drüber,da kann immer mal was passieren mit Politikern!
Honnecker war erst in Moskau,dann in Chile in Asyl,hier war
es zu heiss für ihm!
"Zu einem freiwilligen Verzicht auf Forderungen, um so den Griechen beim Abbau ihrer Schulden zu helfen, waren die Banken nicht bereit. Wäre es zu einem Insolvenzverfahren Griechenlands gekommen, hätten sie einen großen Teil ihrer Kredite abschreiben müssen."
Da ist die Katze endlich aus dem Sack. Die zugesagten Kredithilfen von IWF und EU dienen der Rettung der so genannten systemrelevanten Banken und nicht der Rettung GR. Wie GR jemals innnerhalb der nächsten 10 Jahre diesen Schuldenberg, an dem dieselben Banken noch mit hohen Zinsen verdienen wollen, jemals abbauen kann steht in den Sternen. Mit Tourismus, den sich der Rest Europas bald nicht mehr leisten kann, Wein Ouzo und Oliven wird das kaum gelingen.
Banker werden. Es kann ja eigentlich nichts schief gehen: entweder fahre ich massenhaft Gewinne ein und versilber mir den A.... oder ich baue Mist und verjubel das ganze Geld, ist ja ohnehin nicht meins. In diesem Fall wird mir die Regierung großzügigerweise den Verlust erstatten. Es kann gar nichts schief gehn...
auch da kann nichts schief gehen, bekommt man doch immer sein Geld, seine Pension und sonst auch alle Wohltaten. Man muss überhaupt nichts leisten und geht in aller Regel früh in den Ruhestand, alimentiert bis zum Ende. Zum Dank kann man in der "aktiven" Zeit die privaten Unternehmer maltretieren und auspressen. Banker hiessen früher ja auch "Bankbeamte", welch eine Symbiose !
auch da kann nichts schief gehen, bekommt man doch immer sein Geld, seine Pension und sonst auch alle Wohltaten. Man muss überhaupt nichts leisten und geht in aller Regel früh in den Ruhestand, alimentiert bis zum Ende. Zum Dank kann man in der "aktiven" Zeit die privaten Unternehmer maltretieren und auspressen. Banker hiessen früher ja auch "Bankbeamte", welch eine Symbiose !
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