Euroländer überweisen Griechenland die ersten Milliarden
Zudem gaben die Euroländer die ersten Milliardenhilfen für das hoch verschuldete Griechenland frei. Am Dienstag würden inklusive der Unterstützung vom Internationalen Währungsfonds (IWF) 20 Milliarden Euro überwiesen, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn nach Beratungen mit den Finanzministern. 14,5 Milliarden Euro Kredite entfallen demnach auf die Euro-Länder, die restlichen 5,5 Milliarden Euro auf den IWF.
Zugleich lobten die Finanzminister Spanien und Portugal für deren rigiden Sparkurs. "Wir finden, dass die Maßnahmen der spanischen und der portugiesischen Regierung mutig sind", sagte Juncker. Endgültig solle darüber bei der nächsten Sitzung am 7. Juni in Luxemburg entschieden werden.
Die beiden Länder drohen in den Sog der Schuldenkrise Griechenlands zu geraten. Daher hatten beide Hauptstädte nach Druck der EU in der vergangenen Woche ihren Sparkurs noch einmal deutlich verschärft. Spanien kürzt Ministern und Beamten die Gehälter , Portugal will die Steuern erhöhen.
- Datum 18.05.2010 - 08:18 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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.... nicht unschuldig sind an dem Schlamassel, in dem wir alle stecken."
So müssten die Beamte und Politiker, die für das Regelwerk der Vergangenheit verantwortlich waren, mit ihrem persönlichen Vermögen haften.
Gestern so, heute ganz anders. Das war bei der Griechendlandhilfe so, das ist jetzt scheinbar bei der Finanztransaktionssteuer so. Die Frau scheint den Überblick verloren zu haben.
........die paar Euros, die man, gemessen am Reibach, den Banken und anderen Finanztricksern jetzt abknöpfen will, zahlen die feixend aus der Portokasse und brummen dies den Kunden auf.
0,1 %, ich kriege mich nicht mehr ein.
LÄCHERLICH !!!!!!!!!!!
Trotzdem sind auch o,o1% nicht laecherlich (auch wenn es ruhig ein klein wenig mehr sein duerfte). Man erwischt damit naemlich genau die richtigen: diejenigen, die shortselling betreiben und im Sekundentakt Aktien kaufen und sofort wieder abstossen. Die Transaktionssteuer muss ja klein genug sein, damit sie den Privathaushalt nicht betrifft (denn eine "Transaktion" ist ja alles Moegliche: wenn Sie Ihren Kindern Taschengeld aufs Kindergiro ueberweisen oder per eine Ware online bezahlen - das sind ja alles "Transaktionen". Die Steuer muss also so klein sein, dass Sie das privat nicht spueren. Sie muss aber gross genug sein, dass bei denen, die mit Hochleistungscomputern am Tag Hundertausende von Werten hin und her schieben in der Masse ordentlich etwas abfaellt.
Wenn Sie taeglich sagen wir 10 "Transaktionen" durchfuehren, kann Ihnen diese Steuer egal sein - sind es aber 700.000-dann wird sie schon spuerbar.
0,01% mag zwar wenig erscheinen, man zahlt dies aber auf jede Transaktion. Wenn Sie einmal im Jahr 100000€ verschieben, dann wären das nur 10€ Steuer. Machen Sie jedoch täglich eine Verschiebung sind das dann schon 3584 € und das steigt mit der Häufigkeit noch weiter an.
"Die Abgabe ist zum Symbol für die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenbewältigung geworden"
Besonders vomitabel ist die Sorge der Banken, Lobbyisten und GroßAnleger um die Renditen der Kleinsparer.
Sage und schreibe 1,5% könne es die Kleinsparer, RiesterRentner, und Kunden von Lebensversicherern innerhalb von 30 Jahren kosten, rechneten die Experten der Finanzindustrie vor.
Man muß kein Rechenkünstler sein, um zu erkennen, daß Kleinsparer et al durch die verbrecherische Finanzpolitik um ein Vielfaches geschädigt werden.
Die HerrenDamen werden einfach nervös bei dem Gedanken, es könne ihnen an den (Geld)Sack gehen, deshalb dieses dummdreiste Ablenkungsmanöver mit der Transaktionssteuer.
Trotzdem sind auch o,o1% nicht laecherlich (auch wenn es ruhig ein klein wenig mehr sein duerfte). Man erwischt damit naemlich genau die richtigen: diejenigen, die shortselling betreiben und im Sekundentakt Aktien kaufen und sofort wieder abstossen. Die Transaktionssteuer muss ja klein genug sein, damit sie den Privathaushalt nicht betrifft (denn eine "Transaktion" ist ja alles Moegliche: wenn Sie Ihren Kindern Taschengeld aufs Kindergiro ueberweisen oder per eine Ware online bezahlen - das sind ja alles "Transaktionen". Die Steuer muss also so klein sein, dass Sie das privat nicht spueren. Sie muss aber gross genug sein, dass bei denen, die mit Hochleistungscomputern am Tag Hundertausende von Werten hin und her schieben in der Masse ordentlich etwas abfaellt.
Wenn Sie taeglich sagen wir 10 "Transaktionen" durchfuehren, kann Ihnen diese Steuer egal sein - sind es aber 700.000-dann wird sie schon spuerbar.
0,01% mag zwar wenig erscheinen, man zahlt dies aber auf jede Transaktion. Wenn Sie einmal im Jahr 100000€ verschieben, dann wären das nur 10€ Steuer. Machen Sie jedoch täglich eine Verschiebung sind das dann schon 3584 € und das steigt mit der Häufigkeit noch weiter an.
"Die Abgabe ist zum Symbol für die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenbewältigung geworden"
Besonders vomitabel ist die Sorge der Banken, Lobbyisten und GroßAnleger um die Renditen der Kleinsparer.
Sage und schreibe 1,5% könne es die Kleinsparer, RiesterRentner, und Kunden von Lebensversicherern innerhalb von 30 Jahren kosten, rechneten die Experten der Finanzindustrie vor.
Man muß kein Rechenkünstler sein, um zu erkennen, daß Kleinsparer et al durch die verbrecherische Finanzpolitik um ein Vielfaches geschädigt werden.
Die HerrenDamen werden einfach nervös bei dem Gedanken, es könne ihnen an den (Geld)Sack gehen, deshalb dieses dummdreiste Ablenkungsmanöver mit der Transaktionssteuer.
Ich verstehe nicht warum gerade Finanzgeschäfte steuerfrei sein sollen. Gut, ich versteh auch sonst nicht viel von Finanzen...
Sehr interessant dagegen der Artikel von Brandeins, den sie im folgenden Link lesen können.
http://www.brandeins.de/a...
sehr spannender Artikel zum Thema!!
Endlich mal weiterdenken...
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Endlich mal weiterdenken...
Trotzdem sind auch o,o1% nicht laecherlich (auch wenn es ruhig ein klein wenig mehr sein duerfte). Man erwischt damit naemlich genau die richtigen: diejenigen, die shortselling betreiben und im Sekundentakt Aktien kaufen und sofort wieder abstossen. Die Transaktionssteuer muss ja klein genug sein, damit sie den Privathaushalt nicht betrifft (denn eine "Transaktion" ist ja alles Moegliche: wenn Sie Ihren Kindern Taschengeld aufs Kindergiro ueberweisen oder per eine Ware online bezahlen - das sind ja alles "Transaktionen". Die Steuer muss also so klein sein, dass Sie das privat nicht spueren. Sie muss aber gross genug sein, dass bei denen, die mit Hochleistungscomputern am Tag Hundertausende von Werten hin und her schieben in der Masse ordentlich etwas abfaellt.
Wenn Sie taeglich sagen wir 10 "Transaktionen" durchfuehren, kann Ihnen diese Steuer egal sein - sind es aber 700.000-dann wird sie schon spuerbar.
könnte man doch einfach einen Freibetrag je Konteninhaber verankern, der dann dafür sorgen würde, dass die kleinen Transaktionen von Privatleuten, eben nicht deren kleine Lebenshaltungs-Budgets, also die marginalen Transaktionen "des alltäglichen Lebens", belasten würden!
könnte man doch einfach einen Freibetrag je Konteninhaber verankern, der dann dafür sorgen würde, dass die kleinen Transaktionen von Privatleuten, eben nicht deren kleine Lebenshaltungs-Budgets, also die marginalen Transaktionen "des alltäglichen Lebens", belasten würden!
0,01% mag zwar wenig erscheinen, man zahlt dies aber auf jede Transaktion. Wenn Sie einmal im Jahr 100000€ verschieben, dann wären das nur 10€ Steuer. Machen Sie jedoch täglich eine Verschiebung sind das dann schon 3584 € und das steigt mit der Häufigkeit noch weiter an.
Offensichtlich setzen die Herrschaften in Bruessel den Hebel endlich einmal an der richtigen Stelle an. Selbst wenn die Besteuerung als gering angesehen wird, scheint sie den Bankstern in London weh zu tun. Warum sonst wehrt sich London so wehement dagegen? Sicherlich nicht der ganz grosse Wurf aber immerhin die richtige Richtung. Die Regulierung der Hedgefonds sollte eine Selbsverstaendlichkeit sein, wer in das Spielcasino geht, muss sich ja auch ersteinmal ausweisen.
Man wacht auf, hört Nachrichten oder informiert sich über ZEIT-online und siehe, was gestern noch der Teufel war, ist heute der Erlöser. So scheinen die Partner und Freunde rundum in Europa doch etwas vernünftiger und schlauer zu sein als unser Regierungs-Kasperletheater. Aber man kann dem Braten noch nicht trauen, denn morgen kann alles wieder anders sein, dafür bürgen Dobrindt, Kauder, Lindner, Merkel, Seehofer, Fricke, Westerwelle und von Solms. Das Wirtschafts-Brüderle nicht zu vergessen. Wie heißt es so schön, viele Köche verderben den Brei oder versauen den Braten. Die 180 Grad-Drehungen dieser Koalition sind inzwischen rasante Kreiselbewegungen geworden.
Aber:
So bleibt das Leben spannend und die Spekulanten können noch eine Weile kräftig absahnen und ihr destruktives Werk sorglos fortsetzen. Diese Regierung weiß immer noch nicht, was Verantwortung ist und dass sie nur das Geld der Staatsbürger verwalten.
Auf ein Neues.
Wolfgang Neisser
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