Finanzmarktsteuer G 20 sperren sich gegen Merkels Börsensteuer
Der Appell der Kanzlerin läuft ins Leere. Die wichtigsten Wirtschaftsnationen signalisieren auf einer Konferenz in Berlin: Sie wollen eine weltweit gültige Finanzmarktsteuer nicht.

Werben für eine Finanzmarktsteuer – international ist diese aber wohl kaum durchsetzbar: Kanzlerin Merkel auf der Finanzmarktkonferenz in Berlin
Der Druck von Opposition und der Öffentlichkeit , aber auch aus den Reihen von CDU/CSU ist groß: Die Bundesregierung soll sich international für eine Finanzmarktsteuer einsetzen, die dafür sorgen soll, dass auch die Finanzbranche umfassend an den Kosten der Krise beteiligt wird. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine entsprechende Initiative bereits zugesagt – und muss sich im Werben darum auf erheblichen Widerstand innerhalb der G 20 einstellen.
Kurz nachdem Merkel am Mittag auf der Internationalen Finanzmarktkonferenz in Berlin um eine Reform der Finanzmärkte geworben hatte – "Lassen Sie uns ein gemeinsames Signal der Stärke setzen" – erfolgte prompt die Reaktion: "Das wird es nicht geben", sagte der kanadische Finanzstaatssekretär Tiff Macklem. "Es scheint sich abzuzeichnen, dass es keine Einheitslösung geben wird, die für alle passt." Für eine internationale Finanzmarktsteuer gebe es "in der G 20 keinen Konsens".
- Banken in der Pflicht: Bankenabgabe
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Die Bundesregierung hat sich bereits auf eine Bankenabgabe verständigt: Demnach sollen alle Institute einen jährlichen Anteil in einen Fonds einzahlen, aus dessen Mitteln künftig Banken aufgefangen werden sollen, die in Schieflage geraten.
Ziel sind jährliche Einnahmen von rund 1,2 Milliarden Euro. Die Abgabe sollen alle Institute zahlen.
Die Höhe des Beitrags soll sich nach dem Risiko richten, das eine Bank eingeht. Das bedeutet zwar, dass Sparkassen und Genossenschaftsbanken weniger zahlen müssen als private Banken. Dennoch sind diese Institute gegen eine Bankenabgabe – und plädieren stattdessen für die Finanzmarkttransaktionssteuer.
- Finanztransaktionssteuer
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Eine Finanzmarkttransaktionssteuer (kurz: FTT) funktioniert im Prinzip wie eine Mehrwertsteuer auf Bankgeschäfte. Der Staat belegt dabei den Handel mit fast allen Finanzprodukten mit einer minimalen Steuer.
Angedacht sind Steuersätze von 0,01 bis 0,5 Prozent. Je nach Steuersatz und Schätzung würde die Steuer dem deutschen Staat zwischen 12 und 36 Milliarden Euro einbringen. Zudem soll sie das Geschehen an den Finanzmärkten entschleunigen und verhindern, dass sich riesige Blasen bilden.
Die Steuer galt lange als "Utopistensteuer", weil sie ihre größte Wirkung entfaltet, wenn alle Länder mitmachen – die Idee aber international zu wenige Anhänger hatte. Nun aber scheint es in Europa zunehmend mehr Befürworter der Steuer zu geben. In Deutschland fordern die Grünen, die SPD und die Linken die Einführung der Transaktionssteuer. Auch die Kanzlerin hat sich mittlerweile für die Idee ausgesprochen.
In Kanada findet Ende Juni der nächste Weltwirtschaftsgipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer statt. Durch die Äußerungen ihres oberen Regierungsbeamten macht die kanadische Regierung deutlich, welche Punkte sie auf die Tagesordnung setzen will. So gehe es in Toronto Macklem zufolge weniger um neue Regulierungen als um eine "Bestandsaufnahme des Eingeleiteten". Kanada sei "skeptisch" bei der Banken-Abgabe und ähnlichen Maßnahmen .
Um den Widerstand innerhalb der G 20 weiß auch Merkel. Die Kanzlerin räumte ein, dass es Vorbehalte gegen eine solche Abgabe gebe und internationale Beschlüsse nicht "beim ersten Abenddinner" möglich seien. Sie bekräftigte aber, dass eine solche Besteuerung "ein Element der Gerechtigkeit" sei, das "die Finanzmärkte nicht ruiniert". Zugleich mahnte sie Geschlossenheit an. Es bestehe generell die Gefahr, dass "nationale Egoismen Überhand nehmen". Wenn etwa Länder, die relativ gut durch die Krise gekommen seien, bei der Banken-Abgabe und anderen Fragen nicht mitzögen, dann sei das "extrem frustrierend".
Wie genau eine solche Finanzmarktsteuer ausgestaltet werden soll, also ob die Belastung der Finanzakteure in Form einer Finanzmarkttransaktionssteuer oder einer Finanzaktivitätssteuer geschehen soll, ließ die CDU-Vorsitzende erneut offen. Stattdessen kündigte sie lediglich an: "Wir haben jetzt gesagt, dass wir auf dem Gipfel in Kanada dafür werben werden, dass die Finanzbranche zusätzlich zu einer Bankenabgabe auch noch besteuert wird." Dafür spreche nicht zuletzt das Argument der Gerechtigkeit .
Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnten davor, dass der Wille für grundlegende Regulierungen der Finanzmärkte nachlassen könnte. "Wir dürfen das Momentum für Reformen nicht verlieren", sagte Schäuble. Das könne man sich angesichts der vielen noch ungelösten Risiken nicht leisten. "Die internationale Gemeinschaft muss bei den Reformbemühungen wieder Fahrt aufnehmen." Der gefühlte Reformdruck werde umso schwächer, je weiter die Erholung der Weltwirtschaft vorankomme.
- Datum 20.05.2010 - 15:51 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
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Wenn man mit sowas das internationale Parkett betritt ist das doch ein Offenbarungseid, das man nämlich keine Argumente hat.
Inhaltlich hat Frau Merkel dennoch Recht, ein Verbot der Leerverkäufe, nicht nur auf bestimmte Firman bezogen sondern ein tatsächliches Verbot für alle Leerverkäufe, würde die Blase des Girogeldes zusammenschrumpfen lassen. Eine drastische Massnahme, aber wir haben ja gesehen was ohne sie passiert!
Wenn Kanada und andere G-20 Mitglieder meinen, sie müssten die Finanzmärkte nur bedingt besteuern, dann sollen diese Länder auch allein die Folgen bzw. Kosten tragen, um gegebenenfalls Banken und Länder künftig zu stützen. Deutschland sollte solange mit Zahlungen bzw. Bürgschaften warten, wie sich die anderen (maßgeblichen) Nationen in punkto Finanzmarktsteuer zurückhalten.
Kanada hat sich niemals an dem Euro-US-Bankenschwindel beteiligt oder je von diesen ganzen zweifelhaften Geschäften profitiert wie die deutschen Banken. US-amerikanischen und europäischen Banken ist es ja gesetzlich verboten, überhaupt in Kanada Bankfilialen zu eröffnen. Es ist also verständlich, dass Kanada sich nicht von Frau Merkel besteuern lassen will. Immer brav vor der eigenen Türe kehren!
Kanada hat sich niemals an dem Euro-US-Bankenschwindel beteiligt oder je von diesen ganzen zweifelhaften Geschäften profitiert wie die deutschen Banken. US-amerikanischen und europäischen Banken ist es ja gesetzlich verboten, überhaupt in Kanada Bankfilialen zu eröffnen. Es ist also verständlich, dass Kanada sich nicht von Frau Merkel besteuern lassen will. Immer brav vor der eigenen Türe kehren!
wie stark unsere Kanzlerin und die von ihr geführte Regierung wirklich ist.
Wenn es nicht gelingt, die deutsche Position international mehrheitsfähig zu machen, hat nicht nur die deutsche Regierung verloren, die EU wird auseinanderbrechen, spätestens in der nächsten Finanz-Krise, die sich bereits abzeichnet. Merkel muss alles daran setzen, dass ihre Reformen, in engem Schulterschluss mit Frankreich, zu international akzeptierten Massnahmen führen.
Meine Hoffnung auf eine erfolgreiche Realisierung hält sich allerdings in sehr engen Grenzen, wenn ich an unseren formidablen Aussenminister denke.
Die EURO-Staaten haben über ihre Verhältnisse gelebt, sie haben in den letzten Jahrzehnten gewaltige Verwaltungsapparate mit Millionen von Mitarbeitern und Dienstwagen aufgebaut, haben jeden "Amigo" und jeden "Spusi" bedient ... was schlussendlch zu einer Staatsquote von rund 70% in Deutschland führte.
DAS ... sind die ungelösten Risiken.
Unsere Rentnerband in Berlin unter Führung der obersten Verwaltungsangestellten Merkel (DDR-Aktivistin, Physikerin) und dem 68jährigen Schäuble (Jurist) stellen ein kaum noch zu kalkulierendes Risiko dar.
Zutreffend schreibt der Börsen-Experte der ARD, Stefan Wolff:
"BaFin - Allein zu Haus"
http://boerse.ard.de/cont...
Dort heisst es:
"Mit einem Paukenschlag und quasi aus dem Nichts heraus betrat die Finanzaufsichtsbehörde BaFin mit ihrem partiellen Verbot ungedeckter Leerverkäufe die Börsenbühne. Dieser Schritt – so sinnvoll er auch sein mag – landete in jedem erdenklichen und erreichbaren Fettnäpfchen. Die Marktteilnehmer waren schockiert, die europäischen Nachbarn düpiert.
Die Franzosen haben völlig recht, wenn sie anmerken, dass man über einen solchen Schritt hätte reden müssen. Eine einheitliche Kontrolle und ein einheitliches Regelwerk zumindest für die Finanzmärkte der EU sind durch den deutschen Alleingang nicht eben wahrscheinlicher geworden. Was schade ist, denn mit etwas mehr subkutaner Überzeugungsarbeit hätte man vielleicht eine Mehrheit für ein solches Verbot erreichen können. "
Erst wirft man der Kanzlerin vor, dass sie nichts tut. Jetzt wirft man ihr vor, dass sie was tut.
Auf eine Einigung in dieser Sache in der EU zu warten bedeutet eine Entscheidung in fünf bis sechs Jahren. Bilaterale Abstimmungen mit Frankreich bringen auch nichts.
Da bin ich doch eher dafür, dass irgendetwas geschieht als überhaupt nichts.
quelle?
...nichts gefunden?
Moin,
liebe(r) ITSMUENCHEN*, Sie beliebten zu postulieren:
"Die EURO-Staaten haben über ihre Verhältnisse gelebt"
Dies ist mitnichten in dieser Allgemeinheit wahr. Ein Staat wie D hat enorme Überschüsse erwirtschaftet, desgleichen die Niederlande oder Dänemark oder..
Die Haushalte der Länder mögen im Minus sein, aber das ist etwas ganz anderes. Dieser Trugschluss wird gerne von interessierter Seite verbreitet und von vielen nach ausreichend häufiger Wiederholung auch geglaubt, aber dadurch nicht wahrer. Deutschland hat unter seinen Verhältnissen gelebt.
"sie haben in den letzten Jahrzehnten gewaltige Verwaltungsapparate mit Millionen von Mitarbeitern "
Ihnen ist anscheinend entgangen, das in den letzten Jahrzehnten nicht nur in Deutschland dieZahl der Staatsangestellten massiv runtergefahren wurde. Ob der Bürger wirklich etwas davon hat, dass seine Briefe jetzt von aufstockenden Postzustellern anstelle von gewerkschaftlich organisierten Briefträgern bei gleichen Portogebühren ausgeliefert wird wage ich allerdings zu bezweifeln.
"haben jeden "Amigo" und jeden "Spusi" bedient"
War es denn nicht eher so, dass die Politiker von den Unternehmern bezahlt wurden um eben jene Privatisierungen zu erlauben die nominell den Staatsanteil senkten, aber den Bürgern wenig oder nichts brachten? Ein Beispiel, früher wurde man vom Staat im Falle einer Berufunfähigkeit versorgt. Heute sollte man sich selber versichern. Das hat die Staatsquote gesenkt, ja. Aber was hat der Bürger davon? Nur dann etwas wenn er Versicherungsmakler ist. Wer mag, kann ja unter "Privatisierung von Wasserwerken" googlen.
"was schlussendlch zu einer Staatsquote von rund 70% in Deutschland führte"
Das hat ja schon NoG beantwortet.
"Börsen-Experte der ARD, Stefan Wolff"
Ganz ehrlich, Sie wollen mir doch nicht weismachen, dass Sie solchen "Börsenexperten" noch glauben? Sie kleiner Scherzkeks, Sie....
Das ungelöste Risiko ist unverändert die Tatsache, dass die Finanzkonsortien dank "multipler Geldschöpfung" URL:http://tinyurl.com/2uklca9 einen auf der Erde hin- und herschwappenden Geldsee erschaffen haben für den gilt "laut der Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich beträgt das Volumen aller ausstehenden Derivate (Wetten auf die künftige Preisentwicklung von Gütern, Zinsen und Währungskursen) unvorstellbare 615 Billionen US$. Ausgeschrieben sind dies 615.000.000.000.000 – dies entspricht dem Zwölffachen des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. cit. Spiegelfechter Da lauert ein gewaltiger Moloch der, einmal geweckt, alles ins Verderben reißen könnte.
CU
Erst wirft man der Kanzlerin vor, dass sie nichts tut. Jetzt wirft man ihr vor, dass sie was tut.
Auf eine Einigung in dieser Sache in der EU zu warten bedeutet eine Entscheidung in fünf bis sechs Jahren. Bilaterale Abstimmungen mit Frankreich bringen auch nichts.
Da bin ich doch eher dafür, dass irgendetwas geschieht als überhaupt nichts.
quelle?
...nichts gefunden?
Moin,
liebe(r) ITSMUENCHEN*, Sie beliebten zu postulieren:
"Die EURO-Staaten haben über ihre Verhältnisse gelebt"
Dies ist mitnichten in dieser Allgemeinheit wahr. Ein Staat wie D hat enorme Überschüsse erwirtschaftet, desgleichen die Niederlande oder Dänemark oder..
Die Haushalte der Länder mögen im Minus sein, aber das ist etwas ganz anderes. Dieser Trugschluss wird gerne von interessierter Seite verbreitet und von vielen nach ausreichend häufiger Wiederholung auch geglaubt, aber dadurch nicht wahrer. Deutschland hat unter seinen Verhältnissen gelebt.
"sie haben in den letzten Jahrzehnten gewaltige Verwaltungsapparate mit Millionen von Mitarbeitern "
Ihnen ist anscheinend entgangen, das in den letzten Jahrzehnten nicht nur in Deutschland dieZahl der Staatsangestellten massiv runtergefahren wurde. Ob der Bürger wirklich etwas davon hat, dass seine Briefe jetzt von aufstockenden Postzustellern anstelle von gewerkschaftlich organisierten Briefträgern bei gleichen Portogebühren ausgeliefert wird wage ich allerdings zu bezweifeln.
"haben jeden "Amigo" und jeden "Spusi" bedient"
War es denn nicht eher so, dass die Politiker von den Unternehmern bezahlt wurden um eben jene Privatisierungen zu erlauben die nominell den Staatsanteil senkten, aber den Bürgern wenig oder nichts brachten? Ein Beispiel, früher wurde man vom Staat im Falle einer Berufunfähigkeit versorgt. Heute sollte man sich selber versichern. Das hat die Staatsquote gesenkt, ja. Aber was hat der Bürger davon? Nur dann etwas wenn er Versicherungsmakler ist. Wer mag, kann ja unter "Privatisierung von Wasserwerken" googlen.
"was schlussendlch zu einer Staatsquote von rund 70% in Deutschland führte"
Das hat ja schon NoG beantwortet.
"Börsen-Experte der ARD, Stefan Wolff"
Ganz ehrlich, Sie wollen mir doch nicht weismachen, dass Sie solchen "Börsenexperten" noch glauben? Sie kleiner Scherzkeks, Sie....
Das ungelöste Risiko ist unverändert die Tatsache, dass die Finanzkonsortien dank "multipler Geldschöpfung" URL:http://tinyurl.com/2uklca9 einen auf der Erde hin- und herschwappenden Geldsee erschaffen haben für den gilt "laut der Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich beträgt das Volumen aller ausstehenden Derivate (Wetten auf die künftige Preisentwicklung von Gütern, Zinsen und Währungskursen) unvorstellbare 615 Billionen US$. Ausgeschrieben sind dies 615.000.000.000.000 – dies entspricht dem Zwölffachen des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. cit. Spiegelfechter Da lauert ein gewaltiger Moloch der, einmal geweckt, alles ins Verderben reißen könnte.
CU
das der Ueberbringer der Nachricht nicht der Entscheider für den Inhalt ist... was nun macht man mit dem Ueberbringer der wie auch immer gearteten Nachricht? Was bleibt dem Ueberbringer selbst für Alternativen ? Meist eben nichtso viele... eine davon ist, mit Finger auf den Entscheider zu zeigen...
Aber eben, es gibt ja noch die feine Art der Neoliberalen Eigenverantwortung, der Ich AG sozusagen. Ich meine was man den tausenden von Arbeitslosen zumuten kann, das kann man auch einer Nation oder vonmir aus auch gerne der EU zumuten. In diesem konkreten Fall eine EU eigene Defintion und implementation einern Kapitaltransfersteuer. Ich denke mit den 500 Mio. Konsumenten gitb es da genügend Hebel die man nützen kann. Auch dafür kann ein "geeintes" Europa einstehen... gewöhnen daran wird man sich schnell.
Als Erinnerung, auch die Steuroasen haben ihre Steuergesetze nicht international, nicht mit den G20 noch mit den G7 abgesprochen. Aber das ist eine andere Geschichte...
Wenn sich Merkel nicht sicher gewesen wäre, dass diese Besteuerung nicht durchsetzbar ist, wäre sie darauf umgeschwenkt, ihr zuzustimmen. Das ist doch einzig und allein Beruhigung des deutschen Volks gut.
Angela Merkel, die als Busenfreung den Josef Ackermann hat, die ihren Finanzminister angewiesen hat, dass Asmussen, der Staatssekretär von der SPD im Amt bleiben MUSS, wird doch nichts unternehmen, was den Banken auch nur einen Cent Geld wegnehmen würde.
Das ist ganz großes Kino fürs Volk, aber auch nichts weiter!
...aber ein klein wenig Hoffnung gibt es:
der Protest auf der Strasse!!
...aber ein klein wenig Hoffnung gibt es:
der Protest auf der Strasse!!
Und
"Was weiß Merkel?
Vor allem das Verbot, deutsche Finanzaktien ungedeckt leer zu verkaufen, hat die Marktteilnehmer extrem verunsichert, so sehr, dass Oberaufseher Jochen Sanio mehrfach betonen musste, dass deutsche Banken liquide seien und keine Probleme hätten. Genau eine erneute Bankenkrise war durch das Verbot suggeriert worden. Für ein solches Szenario spräche auch das eher schleichende Tempo, mit dem sich die Bundesregierung der brennendsten Themen am Finanzmarkt annimmt.
Schon nach der Lehman-Pleite hat Kanzlerin Merkel ein umfassendes Reformwerk angekündigt. Auch im Zuge der Schuldenkrise war erst einmal Däumchen drehen angesagt."
Die Unfähigkeit, Inkompetenz und der blinde Aktionismus von Merkel & Co wird seit Wochen international angeprangert.
Deutschland hat - bezogen auf das BIP - eine höhere Staatsverschuldung als die USA.
Der Bundeshaushalt ist seit Antritt von Merkel um satte 30% gestiegen .. das nenne ich sparen!
Auch das "Spekulanten"-Märchen ... kein Hedge-Fond der Welt kann soviele Milliarden bewegen, um nennenswerte Bewegungen im Devisenmarkt zu erreichen.
Ob Merkel klar ist, was sie mit den törichten Aussagen in dieser Woche und dem blinden Aktionismus an den Börsen bewirkt?
Der DAX ist in den vergangenen Wochen um fast 9% abgestürzt, der EUR hat gegenüber dem USD ebenfalls rund 9% verloren, die Anleger ziehen sich panikartig aus Wertpapieren (nicht nur EUR) zurück .. weil man dem "EU-Team" ÜBERHAUPT NICHTS MEHR ZUTRAUT.
Horrido!
Die Oekonomen für einmal aussen vor gelassen....
"... Der DAX ist in den vergangenen Wochen um fast 9% abgestürzt, der EUR hat gegenüber dem USD ebenfalls rund 9% verloren, die Anleger ziehen sich panikartig aus Wertpapieren (nicht nur EUR) zurück..."
"...Vor allem das Verbot, deutsche Finanzaktien ungedeckt leer zu verkaufen, hat die Marktteilnehmer extrem verunsichert, so sehr, dass Oberaufseher Jochen Sanio mehrfach betonen musste, dass deutsche Banken liquide seien und keine Probleme hätten...."
"...Der Bundeshaushalt ist seit Antritt von Merkel um satte 30% gestiegen..."
und nun, aus Sozialwissenschaftlicher Sichtweise innerhalb der die Oekonomie lediglich ein Subset an Wissen darstellt?
Glauben Sie mir, um Faktoren komplexer als sich nur um Indices, Kurse, Währungen, Bilanzen, Profite und Boni zu kümmern... Aber dann, es würden auf diese Weise auch andere für den Mensch wichtige Faktoren in gewisse Ueberlegungen mit einbezogen. Was also genau wollen mir Oekonomen denn die ganze Zeit wichtiges erklären? Ich meine wichtiges, das auf irgendeine Art und Weise Einfluss hat auf mein Leben... Wohl kaum so viel, das es irgendwie gerechtfertigt wäre den Oekonomen das ganze Feld der Gesellschaftlichen Gestaltung ohne weiteres zu überlassen da viel zu viele Fragen unbeantwortet geblieben sind.
Die Oekonomen für einmal aussen vor gelassen....
"... Der DAX ist in den vergangenen Wochen um fast 9% abgestürzt, der EUR hat gegenüber dem USD ebenfalls rund 9% verloren, die Anleger ziehen sich panikartig aus Wertpapieren (nicht nur EUR) zurück..."
"...Vor allem das Verbot, deutsche Finanzaktien ungedeckt leer zu verkaufen, hat die Marktteilnehmer extrem verunsichert, so sehr, dass Oberaufseher Jochen Sanio mehrfach betonen musste, dass deutsche Banken liquide seien und keine Probleme hätten...."
"...Der Bundeshaushalt ist seit Antritt von Merkel um satte 30% gestiegen..."
und nun, aus Sozialwissenschaftlicher Sichtweise innerhalb der die Oekonomie lediglich ein Subset an Wissen darstellt?
Glauben Sie mir, um Faktoren komplexer als sich nur um Indices, Kurse, Währungen, Bilanzen, Profite und Boni zu kümmern... Aber dann, es würden auf diese Weise auch andere für den Mensch wichtige Faktoren in gewisse Ueberlegungen mit einbezogen. Was also genau wollen mir Oekonomen denn die ganze Zeit wichtiges erklären? Ich meine wichtiges, das auf irgendeine Art und Weise Einfluss hat auf mein Leben... Wohl kaum so viel, das es irgendwie gerechtfertigt wäre den Oekonomen das ganze Feld der Gesellschaftlichen Gestaltung ohne weiteres zu überlassen da viel zu viele Fragen unbeantwortet geblieben sind.
Die Bundesregierung sucht nach "Erfolgen", kleinen scheinbaren "Waffen" um einer Volksmehrheit (der Finanzmarkt ist ja leider nur sehr wenigen verständlich, da er außerordentlich komplex ist) zu suggerieren: Wir machen was gegen die bösen bösen Spekulanten (früher war es immer das Finanzjudentum, davon sind wir Gott sei Dank weit entfernt)!
Und wir haben als Volk, als Wähler ein Problem: Den Politiker, der von dem schwierigen Thema meist nichts versteht und sich auf "Berater" und "Meinungen der Wissenschaft" angewiesen ist. So kommt es parteiübergreifend zu Reflexen, zu Vorschlägen, die das System nicht verstehen und auch nicht das Problem der Internationalität der Finanzmärkte sehen. So wird der Leerverkauft und anderes zum Schlagwort, ohne das wir oder die Politiker die Wirkung dieser wirklich verstehen.
Klartext redete der oft gescholtene Herr Ackermann im TV, der die Instrumente als sinnlos betrachtete und einen int. Dialog forderte und anmerkte: Diesen Markt und seine Wirkungen kann man als Politiker nicht vollends verstehen, auch ein BWL-Uniabschluss hilft nicht, nur jahrelanges Arbeiten...
Wie international das ist sagte er deutlich: Wir müssen Top-Investmentbankern auch Top-Gehälter zahlen, die gehen sonst an einen anderen Ort, mit Kusshand.
Es ist eben leider nicht so leicht wie sich das so mancher gutmeinender Politiker denkt...
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