Euro-Krise Was Deutschland vom Euro hat
Der Euro steckt in einer tiefen Krise. Aber wie stünde Deutschland da, würde es noch die Mark geben? Einiges spricht dafür, dass die Einheitswährung der Wirtschaft hilft.
© Sean Gallup/Getty Images

Gefragt im Ausland: Maschinen aus Deutschland
In der gegenwärtigen Euro-Krise sehen sich die Kritiker von einst bestätigt: Hätten wir doch nur unsere D-Mark behalten, sagen viele jetzt unverhohlen – dann ginge es uns nun besser. Andere bestreiten das vehement und behaupten, Deutschland und seine Wirtschaft seien der größte Nutznießer aller Euroländer. Kürzlich meinte Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), auf ZEIT ONLINE sogar: "Der Euro ist der Vater des deutschen Exportwunders."
Wie sich die deutsche Wirtschaft in den Jahren seit 1999, dem Jahr der Euro-Einführung, entwickelt hätte, wenn Europa seine einzelnen Währungen behalten hätte, ist nur schwer zu quantifizieren. Dennoch kann man diskutieren, was eher dafür spricht, dass die deutsche Wirtschaft durch den Euro Vorteile genießt, und was nicht. Wir sind vier gängigen Thesen auf den Grund gegangen.
- Datum 22.06.2010 - 15:59 Uhr
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Die Einführung des Euro war und ist für die Bevölkerung nichts anderes als eine Währungsreform mit der Halbierung des Geldwertes.
Wir verdienen noch genau so viel wie vor Einführung des Euro, der Rentner hat auch nicht mehr in der Tasche. Ein Rentner, der zu DM-Zeiten 3000 DM Rente (was viel war) hatte, hat heute noch immer 1500 € Rente. Die Kosten für seine Miete, Dinge des täglichen Lebens, Nahverkehr u.a. haben sich aber verdoppelt. 1500 € sind heute nicht mehr als früher 1500 DM. Noch schlimmer geht es den Arbeitnehmern, die in Billigjobs arbeiten; 800 € brutto bei gleichzeitig steigenden Preisen.
Nur die Politik will uns noch von Gegenteil überzeugen, da lachen ja die Hühner!
>>Die Kosten für seine Miete, Dinge des täglichen Lebens, Nahverkehr u.a. haben sich aber verdoppelt.<<
In Bezug auf die Miete kann das eigentlich nicht stimmen. Kurz bevor der Euro eingeführt wurde, wohnte ich in Hannover zu einer Miete von 450,-DM, was 230,-€ entspricht. An dieser Miete hat sich in den darauf folgenden 2 Jahren bis zu meinem Umzug nichts geändert.
Richtig ist, dass
1. viele Restaurants die Euro-Einführung genutzt haben, um die Preise zuu verdoppeln,
2. man als Deutscher wegen der wesentlich kleineren, aber immer noch vergleichbaren Zahlen (im Gegensatz z.B. zum Verhältnis Lira-Euro) geneigt ist, mehr zu zahlen.
Was auch enorm gestiegen ist, sind die Energiekosten, dies aber nicht unbedingt wegen des Euro.
Für einzelne Berufsgruppen wie z.B. die freiberuflichen Hebammen, sind die Haftpflicht-Versicherungsprämien erdrückend gestiegen, und zwar von 2007 bis 2010 von wenig mehr als 1200 auf 3700 (!) €/Jahr. Aber das hat auch nichts mit dem Euro zu tun.
dass wir den EURO haben. Viele Vorurteile kann ich nicht nachvollziehen und es sind zementierte Phrasen, welche sich hartnäckig halten. Zudem seh ich den EURO auch als politische Währung, die die Bürger Europas näherbringt und Ihnen zeigt, dass es nur gemeinsam geht.
Und an @wahr-wahrscheinlich: Die Wirtschaft, dass sind wir, alle Bürger. Manche kapieren's halt nie.
ihr Bier trinken, die in neongelben Aufklebern werben, dass "HIER NOCH IN DM-ZAHLEN!" möglich ist? ;-)
Das ist ihr Publikum!
>>Die Kosten für seine Miete, Dinge des täglichen Lebens, Nahverkehr u.a. haben sich aber verdoppelt.<<
In Bezug auf die Miete kann das eigentlich nicht stimmen. Kurz bevor der Euro eingeführt wurde, wohnte ich in Hannover zu einer Miete von 450,-DM, was 230,-€ entspricht. An dieser Miete hat sich in den darauf folgenden 2 Jahren bis zu meinem Umzug nichts geändert.
Richtig ist, dass
1. viele Restaurants die Euro-Einführung genutzt haben, um die Preise zuu verdoppeln,
2. man als Deutscher wegen der wesentlich kleineren, aber immer noch vergleichbaren Zahlen (im Gegensatz z.B. zum Verhältnis Lira-Euro) geneigt ist, mehr zu zahlen.
Was auch enorm gestiegen ist, sind die Energiekosten, dies aber nicht unbedingt wegen des Euro.
Für einzelne Berufsgruppen wie z.B. die freiberuflichen Hebammen, sind die Haftpflicht-Versicherungsprämien erdrückend gestiegen, und zwar von 2007 bis 2010 von wenig mehr als 1200 auf 3700 (!) €/Jahr. Aber das hat auch nichts mit dem Euro zu tun.
dass wir den EURO haben. Viele Vorurteile kann ich nicht nachvollziehen und es sind zementierte Phrasen, welche sich hartnäckig halten. Zudem seh ich den EURO auch als politische Währung, die die Bürger Europas näherbringt und Ihnen zeigt, dass es nur gemeinsam geht.
Und an @wahr-wahrscheinlich: Die Wirtschaft, dass sind wir, alle Bürger. Manche kapieren's halt nie.
ihr Bier trinken, die in neongelben Aufklebern werben, dass "HIER NOCH IN DM-ZAHLEN!" möglich ist? ;-)
Das ist ihr Publikum!
Was Deutschland vom Euro hat?
Schön die eigenen Vorurteile bestätigt zu bekommen. Als Sie den Artikel mit der Überschrift "Was Deutschland vom Euro hat" geschrieben haben, sind Sie nicht auf die Idee gekommen, sich mal zu fragen, was die Deutschen vom Euro haben?
Früher gab es moderate Lohnabschlüsse, die durch Aufwertungen der DM zu Reallohnzunahmen geführt haben. Heute gibt es moderate Lohnabschlüsse, die zu Reallohnverlusten führen.
das sind doch alles nur geschichten, um keine anti euro stimmung aufkommen zu lassen. Deutschland hat bewiesen, dass es sehr gut ohne euro auskommt. Der gemeine bürger hat wirklich immer weniger übrig. Die ausländer kaufen nicht wegen dem euro, sondern wegen der qualität. Je eher der euro geht, desto mehr geld bleibt in deutschland, weil wertverschiebungen in den süden dann nicht mehr unauffällig möglich sind.
Bezweifele ich sehr, dass es mit der DM nicht so gut gelaufen wäre, das wird uns doch nur von den Medien suggeriert.
Der Normalbürger hat das gesunde Empfinden, dass vieles verteuert wurde. Restaurant usw.
Wahr ist aber auch, es lässt sich besser Reisen mit nur einer Währung. Und natürlich auch
weltweit Warengeschäfte abschließen.
Warum man aber einige kaputte Motoren in das Euroschiff eingebaut hat die von Griechenland etc. stammen ist mir rätselhaft.
Das war keine Dummheit der Politiker. Im Fall Griechenland doch bekanntermaßen von Goldman Sachs so gewollt. Damit verdienten sich die New Yorker eine goldenen Nase. Und andere Banken genauso. Das ist keine Dummheit oder Unwissenheit wie man uns oft gerne glauben machen will, sondern bewusste Irreführung die zur Ausplünderung der Bevölkerung führt.
Das war keine Dummheit der Politiker. Im Fall Griechenland doch bekanntermaßen von Goldman Sachs so gewollt. Damit verdienten sich die New Yorker eine goldenen Nase. Und andere Banken genauso. Das ist keine Dummheit oder Unwissenheit wie man uns oft gerne glauben machen will, sondern bewusste Irreführung die zur Ausplünderung der Bevölkerung führt.
hat nichts von der Einführung des Euros gehabt. Die Arbeitseinkommen wurden mit der Euroeinführung faktisch halbiert. Es war eine reine Reallohnsenkung für die deutschen Arbeitnehmer. Da können Politiker, Statistiker und Presse lügen wie sie wollen. Die Einführung des Euros war Lohn- und Rentenraub.
Was nutzt es mir in einem Spanienurlaub kein Geld mehr tauschen zu müsse, wenn ich mir einen Urlaub dort gar nicht mehr leisten kann?
Jetzt passiert mit der Bankenkrise die zweite Plünderungswelle. Die trifft wieder Arbeitnehmer, Rentner und Alg 1 und Alg2 - Empfänger.
Wenn die fertig haben, geht der deutsche Michel auf Brustwarzen.
kapiert aber auch nicht, dass eine europäische Integration alternativlos ist.... leider
kapiert aber auch nicht, dass eine europäische Integration alternativlos ist.... leider
hat eben ein falsches Empfinden. Inflationsbereinigt sind mit dem Euro nur kleine Dienstleister teurer geworden. Mehr nicht (bitte selsbt recherchieren). Meinen Vorrednern ist wohl keine Phrase zu zäh... Und stagnierende Reallöhne mit dem Euro in Bezug zu setzen ist hanebüchen.
um meine Einnahmen und Ausgaben vor und nach der Einführung des Teuro zu vergleichen. Die gähnende Leere in meinem Geldbeutel spricht für sich! Der Euro ist nichts weiter, als ein Instrument für Diebstahl.
... Sie haben mit ihrer gegenteiligen Pauschalisierung noch viel weniger recht.
Bsp. Schokolade, hier Milka-Schokolade: bis 2002 79 Pfg. bei Nicht-Discountern bis 99 Pfg. Seit 2002 anfangs 69 ct. heute bei Discountern wie Nicht-Discountern 79 ct. Dass das alles aber nur eine willkührliche Preiserhöhung ist sieht man an Angeboten. Zur Zeit bei Lidl: Milka 125g-Packung 49 ct. (rechnerisch 39 ct./100g = 79 Pfg.)
Andere Schokoladen-Sorten (Rittersport, Sarotti, Schogetten) haben mit unter noch höhere Preissteigerungen mitgemacht, da sie sich früher als Billig-Schokolade gesehen hatten und heute als Premium. Z.B. Sarotti: früher 49 Pfg. heute 69 ct. eine Preissteigerung i.H.v. rd. 180%
Der Wahnsinn ist, dass man aber dennoch für den kleinen süßen Hunger unterwegs diese extrem verteuerte Milka zu 79 ct. kaufen würde, denn die Hefeteile vom Bäcker sind bis 2002 von 79 Pfg. (maximal 99 Pfg.) auf 99 ct. manchmal gar 1,10 EUR bis zuletzt gar vermehrt 1,20 EUR hochgeschnellt. Abgesehen von den imensen Kallorien halte ich eine Schokolade für hochwertiger als ein Hefestück.
Ein Wahnsinn!
gut die Überschrift sagt alles. Wahrnehmungssache. Zu Ihrer Verteidigung: Ich konnte es selbst nicht glauben, dass der Teuro keiner ist. Aber es finden sich diverse sehr seriöse Quellen im Internet und natürlich auch in schriftlicher Form, die einwandfrei Belegen, dass der Euro nicht zu einer Preissteigerung führte! Ich kenne mich mit den einzelnen Produkten nicht aus, allerdings denke ich bei Schokolade z.B. auch an die Milchpreissteigerungen, die ihrerseits wiederum null komma garnichts mit dem Euro zu tun hatten...
Hier eine QUelle, die den Teuro-Mythos widerlegt:http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Preise/EuroTeuro,property=file.pdf
um meine Einnahmen und Ausgaben vor und nach der Einführung des Teuro zu vergleichen. Die gähnende Leere in meinem Geldbeutel spricht für sich! Der Euro ist nichts weiter, als ein Instrument für Diebstahl.
... Sie haben mit ihrer gegenteiligen Pauschalisierung noch viel weniger recht.
Bsp. Schokolade, hier Milka-Schokolade: bis 2002 79 Pfg. bei Nicht-Discountern bis 99 Pfg. Seit 2002 anfangs 69 ct. heute bei Discountern wie Nicht-Discountern 79 ct. Dass das alles aber nur eine willkührliche Preiserhöhung ist sieht man an Angeboten. Zur Zeit bei Lidl: Milka 125g-Packung 49 ct. (rechnerisch 39 ct./100g = 79 Pfg.)
Andere Schokoladen-Sorten (Rittersport, Sarotti, Schogetten) haben mit unter noch höhere Preissteigerungen mitgemacht, da sie sich früher als Billig-Schokolade gesehen hatten und heute als Premium. Z.B. Sarotti: früher 49 Pfg. heute 69 ct. eine Preissteigerung i.H.v. rd. 180%
Der Wahnsinn ist, dass man aber dennoch für den kleinen süßen Hunger unterwegs diese extrem verteuerte Milka zu 79 ct. kaufen würde, denn die Hefeteile vom Bäcker sind bis 2002 von 79 Pfg. (maximal 99 Pfg.) auf 99 ct. manchmal gar 1,10 EUR bis zuletzt gar vermehrt 1,20 EUR hochgeschnellt. Abgesehen von den imensen Kallorien halte ich eine Schokolade für hochwertiger als ein Hefestück.
Ein Wahnsinn!
gut die Überschrift sagt alles. Wahrnehmungssache. Zu Ihrer Verteidigung: Ich konnte es selbst nicht glauben, dass der Teuro keiner ist. Aber es finden sich diverse sehr seriöse Quellen im Internet und natürlich auch in schriftlicher Form, die einwandfrei Belegen, dass der Euro nicht zu einer Preissteigerung führte! Ich kenne mich mit den einzelnen Produkten nicht aus, allerdings denke ich bei Schokolade z.B. auch an die Milchpreissteigerungen, die ihrerseits wiederum null komma garnichts mit dem Euro zu tun hatten...
Hier eine QUelle, die den Teuro-Mythos widerlegt:http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Preise/EuroTeuro,property=file.pdf
könnte auch ohne euro einfach sein, z.b. Durch eine zahlkarte, die einfach überall kostenlos funktioniert und bei der genau automatisch umgerechnet und vom heimischen konto abgebucht würde. Für einfache zahlung ist also kein euro nötig.
hat ein gutes verhältnis zum euro, denn er muss im gegensatz zu politikern mit begrenzten mitteln auskommen. Ein paar beispiele: kaugummi kostete nicht 2 mark, benzin nicht 3 mark, eine konserve nicht 4,80, ein brötchen nicht 60 pfennig usw. Das einzige, was billiger wurde sind technische geräte. Aber nicht wegen dem euro.
wenn die Dinge nicht wegen dem Euro billiger wurden, wieso sind dann die Dinge wegen dem Euro TEURER geworden?
wenn die Dinge nicht wegen dem Euro billiger wurden, wieso sind dann die Dinge wegen dem Euro TEURER geworden?
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