Konjunkturerholung Kurzarbeit geht deutlich zurück

Die deutsche Wirtschaft erholt sich, die Unternehmen reduzieren die Kurzarbeit. Bis Ende des Jahres sollen nur noch etwa 100.000 Beschäftigte kurzarbeiten.

Wegen der guten konjunkturellen Erholung werden die Unternehmen in Deutschland die Kurzarbeit nach Erwartung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in den nächsten Monaten erheblich zurückfahren. "Gegen Jahresende dürften allenfalls noch rund 100.000 Beschäftigte in Kurzarbeit sein", sagte DIHK-Chefvolkswirt Volker Treier. Grund sei die Konjunkturerholung und die verbesserte Auftragslage in vielen Branchen. Dadurch verliere die Kurzarbeit immer mehr an Bedeutung.

Ende März waren laut Bundesagentur für Arbeit rund 830.000 Kurzarbeiter offiziell gemeldet. Auf dem Höhepunkt der Krise im Mai 2009 waren es sogar rund 1,5 Millionen gewesen. Im April hatte sich die Regierung darauf geeinigt, die Kurzarbeit bis 2012 zu verlängern.

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Zum ersten Mal seit der Wirtschaftskrise nahm auch die durchschnittliche Arbeitszeit spürbar zu. "Nachdem flexible Arbeitszeiten und Kurzarbeit im Jahr 2009 die Wucht der Wirtschaftskrise am deutschen Arbeitsmarkt abgefangen haben, wird im Zuge der wirtschaftlichen Belebung wieder länger gearbeitet", teilte das Institut für Berufs- und Arbeitsmarktforschung mit. Zugleich habe sich die Produktivität je Arbeitsstunde erstmals seit 18 Monaten wieder erhöht und um 0,7 Prozent über ihrem Vorjahreswert gelegen.

 
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    • Schlagworte Kurzarbeit | Finanzen | Wirtschaftskrise | Arbeitszeit
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