Atomausstieg Atomaltlasten kosten Bund Milliarden
Der Rückbau alter Atomreaktoren soll den Bund etwa 5,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035 kosten. Das geht aus einer SPD-Anfrage an das Bundesforschungsministerium hervor.
© Christof Stache/AFP/Getty Images

Blick ins Kernkraftwerk von Gundremmingen in Süddeutschland
Es sind Kosten, die den Bundesetat stark belasten: Die Beseitigung alter Atomreaktoren und Kernforschungsanlagen wird den Bund nach einem Zeitungsbericht noch auf Jahrzehnte Milliarden kosten. Das berichtet die Financial Times Deutschland , die eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion vorliegen hat.
So schätze das Bundesforschungsministerium die künftigen Ausgaben des Bundes für den Rückbau alter Atomanlagen auf etwa 5,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035. Zusammen mit den bereits angefallenen Kosten summierten sich die Gesamtausgaben auf rund 10,6 Milliarden Euro.
Als Beispiel wird das Atomkraftwerk Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern genannt. Hier dürfte die ursprüngliche Kostenschätzung für den Rückbau und die Entsorgung des stillgelegten Kraftwerks um 900 Millionen Euro überschritten werden. Der Rückbau der Anlage Rheinsberg dürfte 100 Millionen teurer werden. Gründe seien vor allem höhere Zwischen- und Endlagerkosten.
Am teuersten für den Bund war der Antwort zufolge bislang der Rückbau des Kernkraftwerks Greifswald, in den allein 2,2 Milliarden Euro flossen. Für die Stilllegung des Endlagers Morsleben mussten über 620 Millionen Euro aufgewendet werden, ähnlich viel, wie für die Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe. Auf die Frage nach einer Industriebeteiligung an den Kosten der Rückbauten führte das Ministerium nur die Karlsruher Anlage und den Thorium-Hochtemperatur-Reaktor (THTR-300) im nordrhein-westfälischen Hamm an. Das für den Bund teuerste Einzelprojekt in den kommenden Jahren dürfte die Sanierung und Stilllegung der Schachtanlage Asse werden. Für sie sind "kommende Ausgaben" von zwei Milliarden Euro eingeplant, es könnte aber auch noch deutlich mehr werden. In der Antwort des Ministeriums heißt es: "Die Gesamtkosten der Stilllegung der Schachtanlage Asse II lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht belastbar abschätzen." Für das Endlager Morsleben sind 1,4 Milliarden Euro veranschlagt.
Die Zahlen spielen den Befürwortern einer Brennelementesteuer in die Hände. Ab 2011 erwartet der Bund aus der neuen Steuer rund 2,3 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen im Jahr. Das Geld soll die jährliche Neuverschuldung des Bundes senken. Begründet wird die Brennelementesteuer aber explizit mit den hohen Beseitigungskosten der Atom-Altlasten.
Zugleich räumt das Forschungsministerium dem Bericht zufolge erhebliche finanzielle Risiken ein. Bei praktisch allen Rückbauprojekten von Atomanlagen sei in Zukunft mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen , heißt es in dem Schreiben. Grund seien die rapide steigenden Kosten für die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle.
- Datum 26.07.2010 - 10:58 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Was ist denn in Berlin los? Unsere Regierung besteht aus hervorragenden Wirtschaftsfachleuten, die das Land auf Effizienz trimmen.
Aber warum bürdet der Staat sich Kosten auf, die private Unternehmen verursachen? Das ist nicht wirtschaftlich gedacht! Dafür wird die Deutschland-AG keinen Applaus bekommen! Entdeckt man in Regierungskreisen plötzlich die Fürsorge? Dass der Staat in bestimmten Bereichen einspringt, wenn andere die Last nicht mehr tragen können?
Es wäre zu wünschen, dass dieses Geld den Bedürftigen zugute käme. Aber Herr Brüderle will offensichtlich die Renten kürzen, um Atommüll zu beseitigen. So denken (höchstens) Vorstände, Politiker sollten sich für ein solches Vorgehen schämen!
"Der Rückbau alter Atomreaktoren soll den Bund etwa 5,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035 kosten."
Da geht einem der Hut hoch, das Messer in der Tasche auf und ein Ei fällt einem aus der Hose. Alles zusammen.
Wer hat denn die regulären Reaktoren betrieben? (Versuchs- und Forschungsreaktoren lasse ich mal bewusst außen vor.)
Und Gewinne damit eingefahren?
*unfläte Schimpfkanonade* ;)
"Der Rückbau alter Atomreaktoren soll den Bund etwa 5,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035 kosten."
Da geht einem der Hut hoch, das Messer in der Tasche auf und ein Ei fällt einem aus der Hose. Alles zusammen.
Wer hat denn die regulären Reaktoren betrieben? (Versuchs- und Forschungsreaktoren lasse ich mal bewusst außen vor.)
Und Gewinne damit eingefahren?
*unfläte Schimpfkanonade* ;)
"Der Rückbau alter Atomreaktoren soll den Bund etwa 5,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035 kosten."
Da geht einem der Hut hoch, das Messer in der Tasche auf und ein Ei fällt einem aus der Hose. Alles zusammen.
Wer hat denn die regulären Reaktoren betrieben? (Versuchs- und Forschungsreaktoren lasse ich mal bewusst außen vor.)
Und Gewinne damit eingefahren?
*unfläte Schimpfkanonade* ;)
Die Erfindung kommt nicht von der SPD, sondern ist älter. Das Muster ist gängig.
Ich frage etwas, was ich schon längst weiß und zwinge über das Verfahren der parlamentarischen Anfrage den politischen Gegner zu Aussagen, die ihn schwächen. Dann mache ich eine Pressemitteilung - mit etwas Glück läuft sie über die Ticker.
Problematisch ist:
1. Politische Inhalte werden dabei aus dem Kontext gerissen.
2. Etwas längst Bekanntes bekommt den Anschein "Neuigkeit" zu sein.
3. Experten der Ministerien arbeiten nicht an Sachthemen, sondern werden ins "politische" Geschäft gezogen.
--> eine fragliche und für den Steuerzahler teure Praxis!
Moin,
man kann sich über die Anfrage und ihre Formulierung natürlich auch selbst ein Bild machen. Hier die Kleine Anfrage im Wortlaut: http://dipbt.bundestag.de... (Es ist die BT-DRS 17/2513), die Antwort steht noch nicht im Netz, das dauert immer einen Moment. Wen diese Dinge interessieren, es dürften nicht all zu viele sein, der kann auch den Bundestags-Newsletter (HIB, Heute im Bundestag) abonieren, wird dann aber mit Infos richtiggehend beworfen, in Plenarwochen können dies schon mal bis zu zehn Mails sein. Ich habe mir angewöhnt, mich gerade zu solchen Themen lieber direkt zu informieren.
Zu der Nutzung der Anfragen auf allen parlamentarischen Ebenen als Mittel zur Themensetzung, ich halte es für legitim, zu fragen, auch wenn man etwas weiß. Es ist oft die einzige Möglichkeit, Themen auf die Agenda zu bringen, die sonst "im Keller verrotten". Übrigens ist es gar nicht so einfach, eine gute Anfrage zu formulieren, was oft so nebensächlich daher kommt, ist gerne auch mal tagelanger Ausarbeitung geschuldet, die nötigen Hintergrundrecherchen dauern oft über Wochen, wenn es ein schweres Thema ist und man die Sache ernst nimmt. Es ist eben auch ein Stück parlamentarischer Arbeit. Aber wie gesagt, machen Sie sich doch selbst ein Bild.
Beste Grüße
Grabert
Moin,
man kann sich über die Anfrage und ihre Formulierung natürlich auch selbst ein Bild machen. Hier die Kleine Anfrage im Wortlaut: http://dipbt.bundestag.de... (Es ist die BT-DRS 17/2513), die Antwort steht noch nicht im Netz, das dauert immer einen Moment. Wen diese Dinge interessieren, es dürften nicht all zu viele sein, der kann auch den Bundestags-Newsletter (HIB, Heute im Bundestag) abonieren, wird dann aber mit Infos richtiggehend beworfen, in Plenarwochen können dies schon mal bis zu zehn Mails sein. Ich habe mir angewöhnt, mich gerade zu solchen Themen lieber direkt zu informieren.
Zu der Nutzung der Anfragen auf allen parlamentarischen Ebenen als Mittel zur Themensetzung, ich halte es für legitim, zu fragen, auch wenn man etwas weiß. Es ist oft die einzige Möglichkeit, Themen auf die Agenda zu bringen, die sonst "im Keller verrotten". Übrigens ist es gar nicht so einfach, eine gute Anfrage zu formulieren, was oft so nebensächlich daher kommt, ist gerne auch mal tagelanger Ausarbeitung geschuldet, die nötigen Hintergrundrecherchen dauern oft über Wochen, wenn es ein schweres Thema ist und man die Sache ernst nimmt. Es ist eben auch ein Stück parlamentarischer Arbeit. Aber wie gesagt, machen Sie sich doch selbst ein Bild.
Beste Grüße
Grabert
werden gerne gezahlt.
Solange diese Atomsubventionen in Forschungssubventionen umdeklariert werden.
Das ist genauso wie beim Atommüll in AsseII, auch dieser wurde in Forschungsmüll umdeklariert und damit ist die BRD der "Verursacher".
Die Atommafia ist nicht dämlich!
deutlich. Dieser ist nur deshalb so "billig", weil der letztlich massive subventioniert wird. Konkret hier durch den Abbau und die Ensorgung auf Kosten des Staates und damit des Steuerzahlers. Insofern wäre eine "(Teil-)Abschöpfung" der Gewinne der Kraftwerksbetreiber nur konsequent, andererseits liegt ja gerade hier das große Interesse der Atomindustrie.
Die Zuständigkeitsverteilung zulasten des Bundes folgt doch dem klassischen Prinzip der "Privatisierung der Gewinne" und der "Sozialisierung der Lasten". Historisch ist das begründet, weil deutsche Regierungen seit den 50-iger Jahren im Kreis der "Atomländer" (zwar nicht Atomwaffen, aber der "Technologiebeherrscher") mitspielen wollten. Man hielt dies damals für eine extrem wichtige Zukunftstechnologie und wollte diese nicht an D vorbeiziehen lassen. Sachlich lässt sich das auch begründen, da wohl nur der nicht gewinnorientierte Staat wenigestens ansatzweise Gewähr dafür bietet, dass Rückbau und Endlagerung primär unter Sicherheitsgesichtspunkten und nicht mit dem Ziel der Kostenminimierung betrieben wird. Das ist zwar traurig, aber so ist es. Letztlich bezahlen wir die (von allen Bundesregierungen bis 1998 getragene) Fehleinschätzung zur Zukunftsträchtigkeit und Bedeutung der Atomwirtschaft.
CHILLY
können noch gar nicht errechnet werden. Der Müll muss tausende von Jahren sicher gelagert werden. Diese Kosten kann kein Mensch ernsthaft kalkulieren. Erst wenn das letzte Endlager ungefährlich ist, kann man die gesamten Kosten angeben, sofern alle Unterlagen noch verfügbar sind.
...der Atomstrom ist, wir haben die Werke schon. Wenn wir sie frühzeitig abschalten, verteilen sie die Kosten auf weniger Strom und ist damit teurer als er sein müsste.
können noch gar nicht errechnet werden. Der Müll muss tausende von Jahren sicher gelagert werden. Diese Kosten kann kein Mensch ernsthaft kalkulieren. Erst wenn das letzte Endlager ungefährlich ist, kann man die gesamten Kosten angeben, sofern alle Unterlagen noch verfügbar sind.
...der Atomstrom ist, wir haben die Werke schon. Wenn wir sie frühzeitig abschalten, verteilen sie die Kosten auf weniger Strom und ist damit teurer als er sein müsste.
Moin,
man kann sich über die Anfrage und ihre Formulierung natürlich auch selbst ein Bild machen. Hier die Kleine Anfrage im Wortlaut: http://dipbt.bundestag.de... (Es ist die BT-DRS 17/2513), die Antwort steht noch nicht im Netz, das dauert immer einen Moment. Wen diese Dinge interessieren, es dürften nicht all zu viele sein, der kann auch den Bundestags-Newsletter (HIB, Heute im Bundestag) abonieren, wird dann aber mit Infos richtiggehend beworfen, in Plenarwochen können dies schon mal bis zu zehn Mails sein. Ich habe mir angewöhnt, mich gerade zu solchen Themen lieber direkt zu informieren.
Zu der Nutzung der Anfragen auf allen parlamentarischen Ebenen als Mittel zur Themensetzung, ich halte es für legitim, zu fragen, auch wenn man etwas weiß. Es ist oft die einzige Möglichkeit, Themen auf die Agenda zu bringen, die sonst "im Keller verrotten". Übrigens ist es gar nicht so einfach, eine gute Anfrage zu formulieren, was oft so nebensächlich daher kommt, ist gerne auch mal tagelanger Ausarbeitung geschuldet, die nötigen Hintergrundrecherchen dauern oft über Wochen, wenn es ein schweres Thema ist und man die Sache ernst nimmt. Es ist eben auch ein Stück parlamentarischer Arbeit. Aber wie gesagt, machen Sie sich doch selbst ein Bild.
Beste Grüße
Grabert
Es ist oft die einzige Möglichkeit, Themen auf die Agenda zu bringen, die sonst "im Keller verrotten".
Mit Verlaub, wir sprechen hier nicht von dem Problem, ob Horst Köhler auf einer Gedenkbriefmarke verewigt werden soll. Die Debatte über die Nutzung der Kernenergie ist seit einem Jahr nicht mehr "im Keller" gewesen.
So viel zum Atmosphärischen.
Zum Inhalt der Anfrage: Auch, wenn ich mir auf Ihre Anregung hin ein eigenes Bild gemacht habe, wird das "Bild" nicht besser. Die Fragen 2.,3.,5.,10., z.B. (die Liste ist sicher unvollständig) könnte von Gabriel (wenn er sein Geld wert war) beim tete a tete mit Steinmeier kompetent beantwortet werden. Diese Fragen sind reine Lückenfüller.
Herzlichst Crest
Es ist oft die einzige Möglichkeit, Themen auf die Agenda zu bringen, die sonst "im Keller verrotten".
Mit Verlaub, wir sprechen hier nicht von dem Problem, ob Horst Köhler auf einer Gedenkbriefmarke verewigt werden soll. Die Debatte über die Nutzung der Kernenergie ist seit einem Jahr nicht mehr "im Keller" gewesen.
So viel zum Atmosphärischen.
Zum Inhalt der Anfrage: Auch, wenn ich mir auf Ihre Anregung hin ein eigenes Bild gemacht habe, wird das "Bild" nicht besser. Die Fragen 2.,3.,5.,10., z.B. (die Liste ist sicher unvollständig) könnte von Gabriel (wenn er sein Geld wert war) beim tete a tete mit Steinmeier kompetent beantwortet werden. Diese Fragen sind reine Lückenfüller.
Herzlichst Crest
Dass Unternehmen Gewinne privatisieren und Verluste sowie Altlasten dem Steuerzahler überlassen können, halte ich für kriminell. Ein typischer Fall von Vorteilnahme Einzelner gegenüber der Allgemeinheit.
Die derzeitige Regierung steht in der Pflicht, die Vorfinanzierung für den Bau und Unterhalt von Atommülllager, sowie den Rückbau der Anlagen heutiger KKW-Betreiber finanziell einzufordern.
Und zwar nicht nur veranschlagte, sondern auch einen Rückhalt für die effektiven Kosten.
Nötigenfalls müssen mit Notrecht Bankkonti gesperrt werden.
Wird die derzeitige Regierung nicht aktiv, soll sie selber zur Rechenschaft herangezogen werden können. Dafür steht dieser Beitrag.
Man hat jetzt in Duisburg gesehen, wie belastend Blogger-Beiträge für Verantwortliche sein können.
dann schießen.
Im Überschlag ergeben 5 Milliarden in 25 Jahren ca. 200 Millionen/pro Jahr.
Sie können diesen Betrag in Gedanken mal auf den Strompreis umlegen. Und wenn wenn Sie dann noch unbedingt 'schießen' wollen, (Da geht einem der Hut hoch, das Messer in der Tasche auf und ein Ei fällt einem aus der Hose. Alles zusammen. , vergleichen Sie die so berechnete Umlage mit derjenigen für die sog. erneuerbaren Energien. (Vielleicht bleibt dann ja zumindest das "Ei in der Hose" ;-))
Sie können den Betrag auch mit der 10mal höheren Brennelementesteuer vergleichen (in der Größenordnung ist sie geplant).
Dann sieht das Ganze doch etwas undramatischer aus. Oder nicht?
Herzlichst Crest
dass allein die offiziell zugegebenen Kosten 5,x Mrd. betragen.
Wenn es eine Konstante in der Atomindustrie gibt, dann die, dass solche Kostenschätzungen sich in der Regel verdrei- oder verfünffachen. Oder gar, wie bei der Asse, sich mal eben milliardenschwere Neupositionen ergeben, die angeblich niemals hätten entstehen können, weil ja "die Asse sicher ist".
Wer sagt uns denn, dass in einem völlig "ergebnisoffenen Prozess" Gorleben als Endlager festgestellt wird, und dann leider doch in 50 Jahren absäuft, um wiederum für zig Milliarden saniert zu werden.
Atomanlagen ähneln leider den modernen Großbanken -too dangerous to fail- und dem Steuerzahler bleibt nur, für's Aufräumen zu zahlen, während die enormen Profite längst privatisiert wurden.
erwähnt haben, werden diese Beträge - dieses Budget - mit Sicherheit nicht Fix sein.
Wenn man sich mal erlaubt Parallelen zu anderen öffentlichen Projekten zu ziehen und sieht, was aus 500 Millionen € "KostenVERANSCHLAGUNG" für ein beknacktes Stück Architektur oder Brücke / Straße so am Ende werden...
Kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die einzelnen Kostenposten hier mal vom Controller mit der rosa Brille errechnet wurden.
dass allein die offiziell zugegebenen Kosten 5,x Mrd. betragen.
Wenn es eine Konstante in der Atomindustrie gibt, dann die, dass solche Kostenschätzungen sich in der Regel verdrei- oder verfünffachen. Oder gar, wie bei der Asse, sich mal eben milliardenschwere Neupositionen ergeben, die angeblich niemals hätten entstehen können, weil ja "die Asse sicher ist".
Wer sagt uns denn, dass in einem völlig "ergebnisoffenen Prozess" Gorleben als Endlager festgestellt wird, und dann leider doch in 50 Jahren absäuft, um wiederum für zig Milliarden saniert zu werden.
Atomanlagen ähneln leider den modernen Großbanken -too dangerous to fail- und dem Steuerzahler bleibt nur, für's Aufräumen zu zahlen, während die enormen Profite längst privatisiert wurden.
erwähnt haben, werden diese Beträge - dieses Budget - mit Sicherheit nicht Fix sein.
Wenn man sich mal erlaubt Parallelen zu anderen öffentlichen Projekten zu ziehen und sieht, was aus 500 Millionen € "KostenVERANSCHLAGUNG" für ein beknacktes Stück Architektur oder Brücke / Straße so am Ende werden...
Kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die einzelnen Kostenposten hier mal vom Controller mit der rosa Brille errechnet wurden.
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