Regierungsbericht US-Banken gewährten hohe Boni – inmitten der Krise
Während der Staat US-Banken finanziell stützte, erhielten Bankmanager Boni in Milliardenhöhe. Die Regierung legt dazu einen Bericht vor, doch kann kein Geld zurückfordern.
© Alex Wong/Getty Images

Kenneth Feinberg, Obamas "Bonus-Beauftragter"
Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise zahlten US-Banken ihren Spitzenmanagern insgesamt mehr als zwei Milliarden Dollar. Davon, heißt es in einem Regierungsbericht, seien 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Mrd. Euro) "ungerechtfertigte" Boni gewesen.
Wie die New York Times unter Berufung auf Regierungsbeamte berichtet, ließen 17 der Geldhäuser die üppigen Sonderzahlungen Ende 2008 und Anfang 2009 fließen, nachdem sie Hilfen in Milliardenhöhe aus Steuermitteln bekamen. Die Prämien seien nach "planlosen Kriterien" gezahlt worden, heißt es.
Der Regierungsbeauftragte für die Aufsicht über Sonderzahlungen von staatsgestützten Unternehmen, Kenneth Feinberg, will am Freitag einen ausführlichen Bericht zu den Boni vorlegen. Darin bezeichne er die Sonderzahlungen zwar als unklug, aber sie seien seiner Auffassung nach nicht ungesetzlich oder stünden im Widerspruch zum öffentlichen Interesse. Auch habe Feinberg praktisch keine Möglichkeit, das Geld rückfordern zu lassen.
11 der 17 Banken, die der Bericht erwähnt, hätten zudem die Hilfen bereits mit Zinsen zurückgezahlt und deshalb darüber hinaus keinerlei Verpflichtungen dem Staat gegenüber, hieß es weiter.
Zwar werde Feinberg die Summen nennen, voraussichtlich aber nicht die Namen der Manager, die die höchsten Prämien bekommen haben. Unter den aufgeführten Geldhäusern seien Banken wie Citigroup, Goldman Sachs und der Versicherer AIG. Es zählten aber auch kleinere Institute wie etwas die Boston Private Bank dazu.
Als erste Region der Welt hatte die Europäische Union die Bonuszahlungen von Bankmanagern gekappt . Laut einem mit dem Parlament bereits abgestimmten Plan sollen die Prämien künftig nicht mehr in unbegrenzter Höhe fließen, sondern sich am Grundgehalt eines Managers orientieren. Zudem dürfen künftig nur noch 30 Prozent der Boni in bar ausgezahlt werden, bei besonders großen Bonuszahlungen sind es sogar nur 20 Prozent. Den Rest sollen die Banker nur im Erfolgsfall erhalten.
- Datum 23.07.2010 - 10:30 Uhr
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- Quelle dpa
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Ohne Steuermittel hätten die armen Banken keine Boni in Mrd.-höhe zahlen können. Das ausversehen 1,3 mrd Boni zuviel gezahlt wurden ist bestimmt ein unverzeihlicher Fehler der nicht mehr gutgemacht werden kann.
Na und?
....das geht, so darf man sich nicht über die Tat. Die Leute taten, was ihnen vom Gesetz her zustand. Regt man sich darüber auf, so demonstriert man Ahnungslosigkeit und Impotenz. Wenn man die Zukunft gestalten will, so muss man fragen, wieso die Leute das durften. Politiker und vor allem Parteien werden die Antwort darauf nicht ausgesprochen wissen.
Wenn man also will, dass die Finanzmärkte mit Krisen besser umgehen bzw Krisen besser abwenden, so muss man auf die Ursachen schauen, wieso die Märkte die Spannungen der wirtschaftlichen Ungleichgewichte nicht länger ausgleichen konnten. Da sieht man schnell, dass die Regeln und Gesetze schlecht konzipiert waren. Da muss man ansetzen.
Setzt man hier an, so ist natürlich auch wichtig, dass man sich emotionsfrei neue Regeln herstellt, die auch wirklich bessere Ergebnisse erwarten lassen. Oft sind die gesuchten Regeln ganz anders, als man emotional will. Die alten Regeln waren nämlich vielfach daher schlecht, weil Emotionen und arroganter Glaube man könne einfach befehlen und es würde so, wie man wolle, im Wege standen.
....das geht, so darf man sich nicht über die Tat. Die Leute taten, was ihnen vom Gesetz her zustand. Regt man sich darüber auf, so demonstriert man Ahnungslosigkeit und Impotenz. Wenn man die Zukunft gestalten will, so muss man fragen, wieso die Leute das durften. Politiker und vor allem Parteien werden die Antwort darauf nicht ausgesprochen wissen.
Wenn man also will, dass die Finanzmärkte mit Krisen besser umgehen bzw Krisen besser abwenden, so muss man auf die Ursachen schauen, wieso die Märkte die Spannungen der wirtschaftlichen Ungleichgewichte nicht länger ausgleichen konnten. Da sieht man schnell, dass die Regeln und Gesetze schlecht konzipiert waren. Da muss man ansetzen.
Setzt man hier an, so ist natürlich auch wichtig, dass man sich emotionsfrei neue Regeln herstellt, die auch wirklich bessere Ergebnisse erwarten lassen. Oft sind die gesuchten Regeln ganz anders, als man emotional will. Die alten Regeln waren nämlich vielfach daher schlecht, weil Emotionen und arroganter Glaube man könne einfach befehlen und es würde so, wie man wolle, im Wege standen.
Wer wünscht sich nicht solche Arbeitgeber bei uns in der freien Wirtschaft? Jene, die noch richtig Angst um Ihre guten Pferde im Stall haben und lieber noch einen Schippe zulegen, statt Gefahr zu laufen, dass ihnen die Zugpferde wegen Unterbezahlung verrecken … ist das nicht süß?
Allein für eine derart soziale Einstellung muss man natürlich sofort das Rettungspaket 2.0 für die Banken in die Wege leiten. Man kann es natürlich auch aus einer anderen Perspektive betrachten. Wenn man weiß dass sich Geld von alleine vermehrt, dann muss man mit den Gärtnern der Geldplantagen eben nicht zu hart ins Gericht gehen, sonst könnte die ganze neue Ernte dabei draufgehen. Wir sollten daraus lernen, dass wir den Sozialhilfeadel II (Entschuldigung, die Banken) richtig ernstnehmen sollten, sonst beginnen die noch mit dem Dominospiel, sie wissen schon schwarz werden und umfallen. Da haben doch alle Angst davor. Ums Geld ist es doch nicht schade, das wächst schon schnell genug nach wie wir gerade gelernt haben. Nur leider verhält sich dies mit den inneren Werten genau anders herum, aber wer braucht die schon wenn er genug Geld hat?
Es ist interessant, dass bei Banker-Boni, Abfindungen, Pensionszusagen ab einem bestimmten Mindest-Betrag nie etwas zum Nachteil der begünstigten "zu machen" ist.
Entweder ist das Recht unrecht oder die, die es so auslegen (wollen).
Früher nannte man das "Klassenjustiz".
...Boni in Multimilliardenhöhe: Damit das Bankenunwesen weitergehen kann. Sind wir alle samt unseren Politikern selbst schuld.
Hihi. Hat denn einer was anderes angenommen ? Hihi.
....das geht, so darf man sich nicht über die Tat. Die Leute taten, was ihnen vom Gesetz her zustand. Regt man sich darüber auf, so demonstriert man Ahnungslosigkeit und Impotenz. Wenn man die Zukunft gestalten will, so muss man fragen, wieso die Leute das durften. Politiker und vor allem Parteien werden die Antwort darauf nicht ausgesprochen wissen.
Wenn man also will, dass die Finanzmärkte mit Krisen besser umgehen bzw Krisen besser abwenden, so muss man auf die Ursachen schauen, wieso die Märkte die Spannungen der wirtschaftlichen Ungleichgewichte nicht länger ausgleichen konnten. Da sieht man schnell, dass die Regeln und Gesetze schlecht konzipiert waren. Da muss man ansetzen.
Setzt man hier an, so ist natürlich auch wichtig, dass man sich emotionsfrei neue Regeln herstellt, die auch wirklich bessere Ergebnisse erwarten lassen. Oft sind die gesuchten Regeln ganz anders, als man emotional will. Die alten Regeln waren nämlich vielfach daher schlecht, weil Emotionen und arroganter Glaube man könne einfach befehlen und es würde so, wie man wolle, im Wege standen.
...dass die Banker- & Business-"Elite" (Selbstdefinition, die meiner Einschätzung diametral gegenübersteht) über alles erhaben ist:
- Politik & Gesetzgebung
- Krisen, die Millionen von (Ex-)ArbeitnehmerInnen in den Ruin treiben
- die öffentliche Meinung
Nur weiter so, Finanzwelt!
Akzeptiert das ruhig weiter, Mitmenschen!
Aber beschwert Euch NIEMALS WIEDER über Anarchisten oder kleine schäbige Ganoven. - Das wäre nicht kohärent...
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