US-Energiepolitik Schwarzeneggers letzte Schlacht

Zwei Öl-Konzerne wollen Kaliforniens Klimaschutzgesetz kippen – das fortschrittlichste der USA. Sie gefährden das Prestige-Projekt von Gouverneur Schwarzenegger.

Der kalifornische Gouverneur und ehemalige Filmstar Arnold Schwarzenegger muss sein ehrgeiziges Klimaschutzgesetz gegen die US-Ölindustrie verteidigen

Der kalifornische Gouverneur und ehemalige Filmstar Arnold Schwarzenegger muss sein ehrgeiziges Klimaschutzgesetz gegen die US-Ölindustrie verteidigen

Der Terminator ist sauer. Arnold Schwarzenegger, Ex-Hollywoodstar und republikanischer Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien, spricht von "habgierigen Ölkonzernen", von "Wählertäuschung" und "zerstörerischer Energiepolitik". Seit Monaten kämpft er gegen eine Initiative mit dem Titel "California Jobs Initiative" . Er schreibt Briefe an einflussreiche Geschäftsleute ("Dear Business Leaders"), in denen er abrät, die Kampagne zu unterstützen. Er gibt Zeitungsinterviews und verkündet: "Ich werde nicht erlauben, dass diese Initiative Erfolg hat."

Für Schwarzenegger geht es um einen Teil seines politischen Vermächtnisses. Seine Amtszeit endet in diesem Jahr. Für die USA geht es hingegen um mehr. Denn die Initiative hat eine Volksabstimmung durchgesetzt, die das fortschrittlichste Klimaschutzgesetz der USA kippen soll – und genau das hat Schwarzenegger vor vier Jahren durchgesetzt. Der Streit um das Klimaschutzesetz " Global Warming Solution Act " (auch bekannt als "AB 32") ist ein Streit der Ideologien: Öl versus erneuerbare Energien. Republikaner versus Demokraten. Trendsetter Kalifornien versus Ölstaat Texas. "Bei dieser Abstimmung geht es um die Deutungshoheit: Hat Klimaschutz überhaupt eine Zukunft in den USA oder wird er auf die lange Bank geschoben", sagt Arne Jungjohann, Klimaexperte der Böll-Stiftung in Washington, die den deutschen Grünen nahesteht.

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Steigende Strom- und Spritkosten, Steuerausfälle, teures Wasser und mehr als eine Million Arbeitsplätze in Gefahr: Die Initiative malt ein Horrorszenario für Kalifornien, falls Schwarzeneggers Klimaschutzgesetz in Kraft bleibt. In Zeiten der Finanzkrise, eines 20-Milliarden-Dollar-Lochs in der Haushaltskasse und einer Arbeitslosenquote von 12,3 Prozent könne sich Kalifornien keinen Klimaschutz leisten. AB 32 soll daher so lange ausgesetzt werden, bis die Arbeitslosenquote für mindestens ein Jahr auf maximal 5,5 Prozent gesunken ist. De facto wäre das Gesetz damit erledigt: Solche Traumquoten waren in den vergangenen 40 Jahren erst drei Mal der Fall.

Knapp 800.000 Unterschriften – fast doppelt so viele wie nötig – haben die Unterstützer im Frühjahr gesammelt, um sich für eine landesweite Volksabstimmung am 2. November zu qualifizieren. Finanziert wird die Kampagne von "Big Oil": vom größten Raffineriebetreiber der USA, Valero Energy Corporation, und dem Ölkonzern Tesoro. Eine ungewöhnliche Konstellation, denn die beiden Konzerne haben ihren Firmensitz nicht in Kalifornien, sondern in Texas. Sie fürchten um steigende Energiepreise in einem ihrer wichtigsten Absatzmärkte: Kalifornien ist, für sich betrachtet, die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die Los Angeles Times schätzt, dass der Wahlkampf einer der teuersten in der Landesgeschichte werden könnte – schließlich seien die Kassen der Kontrahenten gut gefüllt. Schon jetzt haben die beiden Ölkonzerne rund drei Millionen Dollar investiert.

Das Gesetz, das Kalifornien nach fast dreijähriger Vorbereitungszeit im Jahr 2006 unter Schwarzenegger verabschiedete, kann leicht mit europäischen Standards mithalten. Bis zum Jahr 2020 sieht es eine CO2-Minderung um 25 Prozent im Vergleich zu 1990 vor. Bis zum Jahr 2050 sollen es sogar 80 Prozent weniger CO2 sein. "Kalifornien ist das Mekka für die IT-Branche und für grüne Technologien", sagt Jungjohann von der Böll-Stiftung, "es besitzt kaum energieintensive Industrien, ist aber als Absatzmarkt von immenser Bedeutung. Daher konnte man hier so strenge Standards einführen."

Im kommenden Jahr will Kalifornien sogar im Alleingang den Handel mit Verschmutzungsrechten starten. Mehr als 70 weitere gesetzliche Klima-und Umweltschutz-Initiativen hängen von dem Gesetz ab. "Das Klimagesetz ist für die Umweltbranche Kaliforniens, einem zentralen Wachstumsmotor, von enormer Wichtigkeit", sagt Alexander Ochs, Leiter der Klima- und Energieabteilung des Worldwatch Institutes , einem Forschungsinstitut in Washington. "Es gibt den Herstellern erneuerbarer Energien, grüner Autos und sauberer Industrieanlagen die notwendige Planungssicherheit für Investitionen im Milliardenbereich."

Dem Umwelttechnologie-Sektor am Pazifik hat AB 32 einen Wachstumsschub verschafft, so stark wie keinem anderen Bundesstaat der USA. Mehrere Studien, unter anderem der kalifornischen Arbeitsmarktagentur, zeigen, dass gerade die Green Tech -Branche überdurchschnittlich stark wächst und Arbeitsplätze schafft. Allein in den Jahren 2007 und 2008 schaffte die Branche nach Angaben der kalifornischen Initiative "Next10" fünf Prozent mehr Jobs – während der Rest des Arbeitsmarkts im Schnitt nur um ein Prozent wuchs.

Gebannt schaut daher der Rest der USA – insbesondere Washington – auf die Entwicklungen in der Landeshauptstadt Sacramento. Denn der Zeitpunkt der Volksabstimmung ist brisant. Er fällt mit den bundesweiten midterm-elections , den Halbzeitwahlen zusammen, die klassischerweise ein Stimmungsbild für die Regierungsarbeit liefern. Präsident Obama hat nicht nur am Golf von Mexiko mit einer gigantischen Ölkatastrophe zu kämpfen, sondern will zudem sein Klimaschutzgesetz endlich durch den Senat bringen – was diesen Sommer wohl nicht mehr klappen wird . "AB 32 hat Vorbildcharakter für Washington", sagt Ochs vom Worldwatch Institute. Würden die Kalifornier das Gesetz kippen, käme dies den Klimaschutz-Gegnern entgegen. "Die könnten sich die Hände reiben und sagen: Schaut her, selbst dort, wo die ganze grüne Industrie sitzt, wollen sie keinen Klimaschutz."

Die AB-32-Verfechter mobilisieren sich. Sie wissen vor allem ökonomischen Sachverstand auf ihrer Seite. 118 Professoren und Wirtschaftswissenschaflter aus den USA, darunter der Wirtschaftsnobelpreisträger Kenneth Arrow von der Universität Stanford, veröffentlichten Anfang der Woche einen offenen Brief , in dem sie vor zu zögerlichem Handeln gegen den Klimawandel warnen. "Kaliforniens Politik kann unsere Energiesicherheit stärken, neue Geschäftsmodelle und Arbeitsplätze schaffen und Innovationsanreize setzen." Selbst PG&E, Kaliforniens größter Energieversorger, stellte sich Anfang des Monats auf die Unterstützerseite, ebenso Google-Chef Eric Schmidt.

Die jüngsten, repräsentativen Umfragen zeigen eine leichte Mehrheit für den Klimaschutz in Kalifornien: 48 Prozent der Befragten stimmten laut Field Poll Anfang des Monats gegen das Anliegen der Job-Initiative, 36 Prozent dafür. Allerdings hat nur eine Minderheit der Befragten bislang von dem Thema gehört. Auf weitaus größeres Interesse stößt bei ihnen eine andere Volksabstimmung am gleichen Tag: die Legalisierung von Marihuana.

 
Leser-Kommentare
  1. Aus Europa. Scheint als hätte man zumindest bei uns etwas mehr Verstand was Zusammenhänge betrifft - auch wenn unsere Politiker immer stärker von Konzernen gekauft werden denen es nur darum geht nochmal groß abzuzocken bevor ihr Geschäftsmodell von der Wirklichkeit ausgetrocknet wird. Wer dabei alles über die Klinge springen muss ist denen doch egal - so lange es keine Strafen für das Verzocken der Zukunft gibt...

    An den USA sieht man auch sehr schön was passiert wenn Bildung privatisiert, besser verkonzernisiert wird. Wenn Nachrichten nur noch aus Primitivmeldungen bestehen und wenn man alles, aber wirklich alles privatisiert und sich somit von Konzernen abhängig macht.

    Aufklärung über Fernsehen in Form von Filmen, Serien und Dokus nach neuesten Erkenntnissen über globale Zusammenhänge, endliche Ressourcen und verlogene Konzernstrategien existieren dann nicht mehr. Alles spielt sich auf der primitiven Ebene des Aufhetzens ab in der man einfach völlig unbegründete Ängste schürt.

    Bitter ausgedrückt; Ungebildete und oberflächliche Menschen lassen sich leichter mit Märchen verunsichern. Aber von solchen Menschen kommen auch keine Innovationen. Sie stehen da wo sie das Interesse an der Zukunft verloren haben. Alles was neu ist macht ihnen Angst, selbst wenn das Festhalten am Überholten sie und ihre Kinder töten wird.

    Nachhaltigkeit bedeutet Aufklärung über Zusammenhänge und selbstständiges Denken. Von Kindesbeinen an bis hinein ins hohe Alter über alle verfügbaren Kanäle.

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    • W4YN3
    • 23.07.2010 um 14:44 Uhr

    Mehr Leute interessieren sich für Marihuana als für den Klimaschutz, das ist irgendwie typisch für die USA. Mittendrin kämpft ein Österreicher für die Umwelt. Wenn es nicht eine globale Sache wäre, würde ich denen den Klimawandel richtig gönnen!

    Schwarzenegger ist der beste Politiker der USA seit Jahrzehnten!

    Es ist schon dreist, sich Schwarzeneggers Erfolge als Europäer (oder Österreicher) auf die Fahnen zu schreiben. Ein Politiker mit seinem Werdegang hätte in Europa niemals eine Chance auch nur in die Nähe der Spitzenpolitik zu kommen.

    Man stelle sich vor, in Österreich würde ein Einwanderer zuerst zu einem Filmstar werden und dann von einer der großen Parteien als Spitzenkandidat für das Bundeskanzleramt aufgestellt werden und auch noch tatsächlich gewählt werden. Undenkbar!

    Die Offenheit und Flexibilität des U.S.-Systems war schon immer eine ihrer Stärken und ein Grund dafür warum sich dort trotz aller Lobbyisten, Bushs, Nixons, McCarthys etc die Demokratie am verlässlichsten bewährt hat.

    • CHHN
    • 23.07.2010 um 20:39 Uhr

    @ Guts-X.
    Ihrer Blog-Ueberschrift kann man eine gewisse Voreingenommenheit gegenueber den USA und dem amerikanischen Demokratieverstaendnis entnehmen. Sie scheinen zu vergessen, dass Schwarzenegger von den Buergern Kaliforniens (direkt!!) gewaehlt und mit einer Amtsaufgabe versehen wurde, der er nun nachzukommen versucht.
    Sie schreiben: "Bitter ausgedrückt; Ungebildete und oberflächliche Menschen lassen sich leichter mit Märchen verunsichern. Aber von solchen Menschen kommen auch keine Innovationen." Wie waere es einmal mit etwas differenzierteren Diskussionsbeitaegen in Bezug auf die USA an Stelle von der alten oberflaechlichen antiamerikanischen Laier.

    • W4YN3
    • 23.07.2010 um 14:44 Uhr

    Mehr Leute interessieren sich für Marihuana als für den Klimaschutz, das ist irgendwie typisch für die USA. Mittendrin kämpft ein Österreicher für die Umwelt. Wenn es nicht eine globale Sache wäre, würde ich denen den Klimawandel richtig gönnen!

    Schwarzenegger ist der beste Politiker der USA seit Jahrzehnten!

    Es ist schon dreist, sich Schwarzeneggers Erfolge als Europäer (oder Österreicher) auf die Fahnen zu schreiben. Ein Politiker mit seinem Werdegang hätte in Europa niemals eine Chance auch nur in die Nähe der Spitzenpolitik zu kommen.

    Man stelle sich vor, in Österreich würde ein Einwanderer zuerst zu einem Filmstar werden und dann von einer der großen Parteien als Spitzenkandidat für das Bundeskanzleramt aufgestellt werden und auch noch tatsächlich gewählt werden. Undenkbar!

    Die Offenheit und Flexibilität des U.S.-Systems war schon immer eine ihrer Stärken und ein Grund dafür warum sich dort trotz aller Lobbyisten, Bushs, Nixons, McCarthys etc die Demokratie am verlässlichsten bewährt hat.

    • CHHN
    • 23.07.2010 um 20:39 Uhr

    @ Guts-X.
    Ihrer Blog-Ueberschrift kann man eine gewisse Voreingenommenheit gegenueber den USA und dem amerikanischen Demokratieverstaendnis entnehmen. Sie scheinen zu vergessen, dass Schwarzenegger von den Buergern Kaliforniens (direkt!!) gewaehlt und mit einer Amtsaufgabe versehen wurde, der er nun nachzukommen versucht.
    Sie schreiben: "Bitter ausgedrückt; Ungebildete und oberflächliche Menschen lassen sich leichter mit Märchen verunsichern. Aber von solchen Menschen kommen auch keine Innovationen." Wie waere es einmal mit etwas differenzierteren Diskussionsbeitaegen in Bezug auf die USA an Stelle von der alten oberflaechlichen antiamerikanischen Laier.

    • W4YN3
    • 23.07.2010 um 14:44 Uhr

    Mehr Leute interessieren sich für Marihuana als für den Klimaschutz, das ist irgendwie typisch für die USA. Mittendrin kämpft ein Österreicher für die Umwelt. Wenn es nicht eine globale Sache wäre, würde ich denen den Klimawandel richtig gönnen!

    Schwarzenegger ist der beste Politiker der USA seit Jahrzehnten!

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    "Schwarzenegger ist der beste Politiker der USA seit Jahrzehnten!"

    Schwarzenegger ist das schlimmste, was diesen USA passieren konnte...
    ...Und das ist sehr gut so.

    "Schwarzenegger ist der beste Politiker der USA seit Jahrzehnten!"

    Schwarzenegger ist das schlimmste, was diesen USA passieren konnte...
    ...Und das ist sehr gut so.

  2. Auf der einen Seite für Klimaschutz und auf der anderen Seite für die Todesstrafe. Im ersten Fall unterstütze ich ihn, auf der anderen Seite nicht. Herr S. muß sich noch weiterentwickeln (bei der zweiten Frage). Dann könnte er beginnen, überzeugend und aus einem Guß zu sein.
    Die infos im Artikel sind zwar relevant, die ganze Geschichte ist aber etwas reisserisch aufgemacht. Das dient der Sache nicht sonderlich.

    • Afa81
    • 23.07.2010 um 14:52 Uhr

    Marihuana wirkt doch bekanntlich bewusstseinserweiternd. Vielleicht sollten die Republikaner (nehmen wir Schwarzenegger mal aus), die einfachen Rechtscholeriker und die Öl Lobby erstmal einen durchziehen... dann verstehen sie es vielleicht, dass Klimaschutz nicht nur wichtig, sondern auch jobfördernd ist :-).

  3. "Schwarzenegger ist der beste Politiker der USA seit Jahrzehnten!"

    Schwarzenegger ist das schlimmste, was diesen USA passieren konnte...
    ...Und das ist sehr gut so.

    Antwort auf "Typisch USA"
    • RobJir
    • 23.07.2010 um 14:59 Uhr

    ...im Artikel ist der Abschnitt: "Demokraten gegen Republikaner"
    Wird jetzt hier vergessen, dass auch Schwarzenegger ein Republikaner ist? Zwar ein relativ liberaler, aber trotzdem ist das hier ironischerweise "Republikanischer Politiker gegen republikanische Lobby".

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    Redaktion

    Hallo RobJir
    der Streit um AB 32 ist auch ein parteipolitisches Thema: Sicher, Schwarzenegger ist Republikaner. Aber in der "state assembly" (dem kalifornischen Parlament), haben die Demokraten seit Jahren eine Mehrheit und die kämpfen für den Klimaschutz.
    Den Republikanern ist AB32 dagegen ein Dorn im Auge. Die Kandidatin für die Schwarzenegger-Nachfolge, Meg Whitmen, plädiert bereits für ein einjähriges Aussetzen des Gesetzes.
    Eine einheitliche Parteilinie gibt es allerdings unter den Republikaner nicht. Erst am Wochenende haben sich ein einflussreicher Demokrat und ein Republikaner zusammengetan, um AB32 zu unterstützen:
    http://www.sfgate.com/cgi...
    Herzliche Grüße
    M.Uken

    Redaktion

    Hallo RobJir
    der Streit um AB 32 ist auch ein parteipolitisches Thema: Sicher, Schwarzenegger ist Republikaner. Aber in der "state assembly" (dem kalifornischen Parlament), haben die Demokraten seit Jahren eine Mehrheit und die kämpfen für den Klimaschutz.
    Den Republikanern ist AB32 dagegen ein Dorn im Auge. Die Kandidatin für die Schwarzenegger-Nachfolge, Meg Whitmen, plädiert bereits für ein einjähriges Aussetzen des Gesetzes.
    Eine einheitliche Parteilinie gibt es allerdings unter den Republikaner nicht. Erst am Wochenende haben sich ein einflussreicher Demokrat und ein Republikaner zusammengetan, um AB32 zu unterstützen:
    http://www.sfgate.com/cgi...
    Herzliche Grüße
    M.Uken

  4. Man sollte nicht vergessen, dass sich Kalifornien trotz oder wegen seiner Vorzüge und Zukunftsgewandheit kurz vor der Staatspleite befindet.

  5. ... was passiert. Die Kalifornier haben bisher ja nicht sonderlich viel Intelligenz bei Abstimmungen bewiesen, bzw. wurden getäuscht und einseitig für Parteipolitik instrumentalisiert (das weiß ich nicht). Zumindest sind sie deswegen jetzt ziemlich pleite.

    Zusätzlich ist die Machtverteilung, gerade in den USA, natürlich NICHT demokratisch, sondern monetär extrem ungleich verteilt. Jeder der nur eine Minute darüber nachdenkt, wird erkennen, dass das JEDE Demokratie über kurz oder lang untergräbt. Da muss man nichtmal nach Italien oder Russland schauen.

    Trotz allem würde ich nicht zu pessimistisch sein, auch der Entscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern war von extrem ungleicher finanzieller Ausstattung geprägt und trotzdem gewann David, nicht Goliath.

    Ist aber auch gut möglich, dass die K noch nicht reif sind, für diese Umweltpolitik (ich bin sicher in D käme was umweltfreundliches raus). So ist Demokratie halt, sie spiegelt die Mentalität der Bevölkerung und auch deren Bildungsgrad und Intelligenz.

    Eine vorschnelle Bewertung würde ich daher noch nicht vornehmen, dazu kenne ich auch Arnolds Stil und die Gesetze nicht gut genug.

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