Atomlaufzeiten Röttgen stichelt im Atomstreit gegen Mappus

Der Umweltminister sieht sich durch eine ZEIT-Umfrage bestätigt. Er will einen Atom-Konsens, den "breite Teile der Bevölkerung tragen" und provoziert seinen Widersacher.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen sieht sich in seiner Forderung nach einer lediglich moderaten Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke bestätigt. "Eine große Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich eine Laufzeitverlängerung nur so lange es energiepolitisch nötig ist, nicht darüber hinaus", sagte Röttgen ZEIT ONLINE.

Er reagierte damit auf eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der ZEIT . Diese ergab, dass mehr als drei Viertel der Deutschen eine Verlängerung von mehr als zehn Jahren für die heimischen Atomkraftwerke ablehnen. Fast die Hälfte der Bevölkerung (48 Prozent) spricht sich sogar dafür aus, die Laufzeiten gar nicht zu verlängern. "Die Umfrage ist eine deutliche Bestätigung für den Kurs eines konsequenten Umstiegs auf erneuerbare Energie", sagte Röttgen. Der Umweltminister hat sich in der Vergangenheit immer für eine moderate Verlängerung, also nur ein paar zusätzliche Jahre, stark gemacht.

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Röttgen muss sich mit seiner Haltung gegen die Atom-Hardliner in der Union durchsetzen. Neben Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus sind das vor allem Bundestagsfraktionschef Volker Kauder und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Sie fordern, die Atomkraftwerke mindestens 15 Jahre länger in Betrieb zu nehmen. Nach geltendem Recht muss der letzte der 17 deutschen Atommeiler um das Jahr 2022 herum abgeschaltet werden.

Für Mappus ist die Lage schwierig, da auch in seinem Bundesland der ZEIT -Umfrage zufolge 77 Prozent der Bevölkerung eine deutliche Ausweitung der Laufzeiten ablehnen. In acht Monaten wird in Baden-Württemberg gewählt. Die Landesregierung in Stuttgart will trotzdem an ihrem Kurs festhalten: "Ich sehe dazu keine Alternative", sagte die Umweltministerin des Landes, Tanja Gönner, im Gespräch mit ZEIT ONLINE.

"Wir sind uns bewusst, dass die Kernenergie in Teilen der Bevölkerung umstritten ist", sagte die Ministerin weiter. Sie will die Umfrage zum Anlass nehmen, "unseren Ansatz in Energiefragen noch mehr zu erklären". Baden-Württemberg sei auch in Zukunft auf eine Stromversorgung angewiesen, die "zu jeder Zeit verlässlich und zu bezahlbaren Preisen den benötigten Strom bereitstellt". Baden-Württemberg drängt auch deshalb auf eine deutliche Verlängerung der Meiler, weil in dem Bundesland der Atomstromanteil bei 50 Prozent liegt.

Die Umfrage kommt Röttgen im unionsinternen Streit gelegen: Für ihn sind die Ergebnisse aus Baden-Württemberg "besonders bemerkenswert". Der Umweltminister hofft, "dass wir beim Energiekonzept noch in diesem Sommer zu einem Konsens kommen können, der dann ebenfalls von der breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen werden kann". Ende September will das Bundeskabinett die Eckpunkte ihres Energiekonzeptes vorlegen.

 
Leser-Kommentare
    • Buh
    • 22.07.2010 um 6:36 Uhr

    ""Wir sind uns bewusst, dass die Kernenergie in Teilen der Bevölkerung umstritten ist", sagte die Ministerin weiter. Sie will die Umfrage zum Anlass nehmen, "unseren Ansatz in Energiefragen noch mehr zu erklären".

    Manchen Politikern ist einfach nicht mehr zu helfen. Denen fehlt jeder Kontakt zur Realität! Wie kann man nur so dreist herunterspüielen, was längst Common Sense ist? Nicht "Teile der Bevölkerung" ist gegen die Kernkraft sondenr eine überzeugende Mehrheit!!! Und nicht die mangelnde erklärung von Seiten der Atombefürworter ist vonnöten, sondern EINSICHT von ebendiesen Seiten, in das FAKTUM, dass Atomkraft Umweltschädlich, Gefährlich und Gesundheitsschädlich ist!

    Die Läukemierate von Kindern um Atomkraftwerken herum ist deutlich höher! Das ist ein Fakt der sich nicht wegdiskuttieren lässt. Ein Fakt der alleine ausreicht um Atomkraft abzulehnen. Hier wird das Gemeinwohl, die Gesundheit von Kinder, grob fahrlässig in Kauf genommen um seine idelogisch verblendete Politik vorranzupeitschen.

    Der Atomkonsens ist ein Konsens zwischen Regierung und Wirtschaft gewesen: er hat planungssicherheit hergestellt und alles war in Sack und Pack. Durch diese neue abscheuliche Regierung wird das alles nun ins wanken geraten und die Erneuerbaren werden vernachlässigt werden, wenn die Wirtschaft weider mehr in Atomkraft investieren kann, die viel billiger ist und weit mehr abwirft - zumindest für die Betreiber.

    Wer hat nur diesen verlogeneen Haufen gewählt?

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    @Buh

    Apropos realitätsfern: Innerhalb weniger Jahre/Jahrzehnte die Hälfte der Energieversorgung BWs auf erneuerbare Energien umstellen ist m.E. reines Wunschdenken. Neue Kohlekraftwerke wären eine Möglichkeit, den Bedarf zu decken, allerdings sollte man hin und wieder vielleicht doch an das Klima denken.

    Lg

    ... dass das mit der Leukämierate gar nix beweist?

    Korrelation impliziert nicht Kausation!

    Dennoch befürworte ich den Ausstieg: Ich bin mir sicher, es ist grundsätzlich möglich, ein AKW sicher zu betreiben. Ich bin mir auch sicher, es ist grundsätzlich möglich, ein sicheres Endlager zu finden. Aber in der Praxis sehen wir ja wie's läuft: Aus finanziellen, politischen, organisatorischen,... Gründen werden Sicherheitsfragen nicht ernst genug genommen. Siehe auch Ölkatastrophe.

    @Buh

    Apropos realitätsfern: Innerhalb weniger Jahre/Jahrzehnte die Hälfte der Energieversorgung BWs auf erneuerbare Energien umstellen ist m.E. reines Wunschdenken. Neue Kohlekraftwerke wären eine Möglichkeit, den Bedarf zu decken, allerdings sollte man hin und wieder vielleicht doch an das Klima denken.

    Lg

    ... dass das mit der Leukämierate gar nix beweist?

    Korrelation impliziert nicht Kausation!

    Dennoch befürworte ich den Ausstieg: Ich bin mir sicher, es ist grundsätzlich möglich, ein AKW sicher zu betreiben. Ich bin mir auch sicher, es ist grundsätzlich möglich, ein sicheres Endlager zu finden. Aber in der Praxis sehen wir ja wie's läuft: Aus finanziellen, politischen, organisatorischen,... Gründen werden Sicherheitsfragen nicht ernst genug genommen. Siehe auch Ölkatastrophe.

  1. Na Röttgen, reicht die Höhe der "Spenden" noch nicht? Da ist so ein 'rumgerede natürlich eine gute Sache: es hebt den Preis.
    UND: keine Bange, EON und Co. kommen schon noch durch die Hintertür und bringen die Geldkoffer mit.
    Woll'n wir wetten?

  2. ist nötig, solange die erneuerbaren Energien noch nicht in der Lage sind die Grundlast für Industrie und den privaten Konsum zu bringen. Das da kein Weg dran vorbei führt sollte selbst dem fanatischsten Atomkraftgegener klar sein.
    Außerdem lebe ich lieber in einer Welt, in der es Atomkraftwerke gibt, als das ich ständig in der Hauptverbrauchszeit damit rechnen müsste, dass die Netzspannung abfällt und mein Fernseher/Pc/Backofen ausgeht.
    Die alternative zum Kernkraftwerk heißt im Moment (leider) noch Kohlekraftwerk und deren Ausstoß ist bei weitem schädlicher als die schwammig nachgewiesene erhöhte Strahlung in der Nähe von Kernkraftwerken.

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    ...auf Backofen, PC, Fernseher et.al. zu verzichten - zeitweise. Damit schonte man nicht nur Umwelt und natürliche Ressourcen sondern darüber hinaus die wichtigste eigene: Das Denkvermögen.

    Bitte äußern Sie sich zum "Atomstreit", dem Thema des Artikels. Die Redaktion/is

    Kernkraft ist nur nötig, um den Energiekonzernen 1 Mio Euro Gewinn pro Tag und Kraftwerk in die Kassen zu spülen - ansonsten behindern alle Großkraftwerke, die Kernreaktoren in besonderem Maße, aufgrund ihrer Unflexibilität nur den zügigen Ausbau regenerativer Energien.
    Schon jetzt müssen teilweise Windräder stillgelegt oder Strom zu Negativpreisen in ausländische Netze gedrückt werden, weil die vielgelobten Grundlast-Kraftwerke nicht schnell genug herunter gefahren werden können.

    Die Lösungen sind bekannt: im wesentlchen sind das Umbau des Stromnetzes auf Eignung für lange Strecken (Gleichspannungs-Fernübertragung), kleine dezentrale (Bio-)Gaskraftwerke, intelligente Netz-Regelung, Speicherung überschüsisger Solar- und Windenergie in Form von Methan oder Wasserstoff.

    Wenn man die Zusatzgewinne durch eine Laufzeitverlängerung abschöpfen und damit die genannten Investionen finazieren würde, könnte man darüber reden (das Endlagerproblem haben wir eh schon, die paar Prozent mehr strahlender Müll reißen es nicht mehr raus). Das ist aber auch das einzige Argument dafür.

    • gquell
    • 22.07.2010 um 10:46 Uhr

    Sorry, aber das Argument, daß AKW die Grundlast sichern, ist einfach Blödsinn. Wir brauchen keine Atomkraftwerke, genau genommen brauchen wir überhaupt keine Großkraftwerke. Nur die Energieversorger brauchen diese, damit sie weiter als Quasimonopole Milliarden scheffeln können.

    Was wir wirklich brauchen, sind viele kleine mittlere Kraftwerke, die schnell in der Lage sind, etwaige Schwankungen im Netz auszugleichen. Und wenn die Energiekonzerne, statt in fragwürdigen Firmenübernahmen zu investieren, ihre Milliardengewinne in den Ausbau unserer Netze gesteckt hätten, könnte Deutschland sich schon heute rühmen, das modernste Energieversorgungsnetz der Welt zu haben.

    Die Zeit der Dinosaurierkraftwerke ist vorbei! Mit einer guten Mischung aus Windenergie-, Photovoltaik-, Wind-, Wasserkraft-, Gaskraftwerken etc. läßt sich die Energieversorgung sichern. Diese Form hätte noch den großen Vorteil, daß zum einen die Monopole gebrochen werden können - also ein Wettbewert der Anbieter entsteht - und das im Störfall nicht ganze Regionen ausfallen.

    Das Ganze ist aber nicht eine Frage der Technik, diese ist schon lange vorhanden. Es ist eine Frage der Vorstellungskraft und der Überwindung der Vorurteile.

    Die AKW-Lobby hat es geschafft, ihre Milliardengewinne wieder hoffähig zu machen - ca. 260 Milliarden in 18 Jahren! Gleichzeitig hat sie durch eine Neiddebatte dafür gesorgt, daß die Einspeisevergütungen nach dem EEG in Höhe von etwa 30 Milliarden in 20 Jahren gesenkt wurden.

    ...auf Backofen, PC, Fernseher et.al. zu verzichten - zeitweise. Damit schonte man nicht nur Umwelt und natürliche Ressourcen sondern darüber hinaus die wichtigste eigene: Das Denkvermögen.

    Bitte äußern Sie sich zum "Atomstreit", dem Thema des Artikels. Die Redaktion/is

    Kernkraft ist nur nötig, um den Energiekonzernen 1 Mio Euro Gewinn pro Tag und Kraftwerk in die Kassen zu spülen - ansonsten behindern alle Großkraftwerke, die Kernreaktoren in besonderem Maße, aufgrund ihrer Unflexibilität nur den zügigen Ausbau regenerativer Energien.
    Schon jetzt müssen teilweise Windräder stillgelegt oder Strom zu Negativpreisen in ausländische Netze gedrückt werden, weil die vielgelobten Grundlast-Kraftwerke nicht schnell genug herunter gefahren werden können.

    Die Lösungen sind bekannt: im wesentlchen sind das Umbau des Stromnetzes auf Eignung für lange Strecken (Gleichspannungs-Fernübertragung), kleine dezentrale (Bio-)Gaskraftwerke, intelligente Netz-Regelung, Speicherung überschüsisger Solar- und Windenergie in Form von Methan oder Wasserstoff.

    Wenn man die Zusatzgewinne durch eine Laufzeitverlängerung abschöpfen und damit die genannten Investionen finazieren würde, könnte man darüber reden (das Endlagerproblem haben wir eh schon, die paar Prozent mehr strahlender Müll reißen es nicht mehr raus). Das ist aber auch das einzige Argument dafür.

    • gquell
    • 22.07.2010 um 10:46 Uhr

    Sorry, aber das Argument, daß AKW die Grundlast sichern, ist einfach Blödsinn. Wir brauchen keine Atomkraftwerke, genau genommen brauchen wir überhaupt keine Großkraftwerke. Nur die Energieversorger brauchen diese, damit sie weiter als Quasimonopole Milliarden scheffeln können.

    Was wir wirklich brauchen, sind viele kleine mittlere Kraftwerke, die schnell in der Lage sind, etwaige Schwankungen im Netz auszugleichen. Und wenn die Energiekonzerne, statt in fragwürdigen Firmenübernahmen zu investieren, ihre Milliardengewinne in den Ausbau unserer Netze gesteckt hätten, könnte Deutschland sich schon heute rühmen, das modernste Energieversorgungsnetz der Welt zu haben.

    Die Zeit der Dinosaurierkraftwerke ist vorbei! Mit einer guten Mischung aus Windenergie-, Photovoltaik-, Wind-, Wasserkraft-, Gaskraftwerken etc. läßt sich die Energieversorgung sichern. Diese Form hätte noch den großen Vorteil, daß zum einen die Monopole gebrochen werden können - also ein Wettbewert der Anbieter entsteht - und das im Störfall nicht ganze Regionen ausfallen.

    Das Ganze ist aber nicht eine Frage der Technik, diese ist schon lange vorhanden. Es ist eine Frage der Vorstellungskraft und der Überwindung der Vorurteile.

    Die AKW-Lobby hat es geschafft, ihre Milliardengewinne wieder hoffähig zu machen - ca. 260 Milliarden in 18 Jahren! Gleichzeitig hat sie durch eine Neiddebatte dafür gesorgt, daß die Einspeisevergütungen nach dem EEG in Höhe von etwa 30 Milliarden in 20 Jahren gesenkt wurden.

  3. Die Energiekonzerne dürfen jubeln. Gilt Röttgen doch als Mann mit grünem Touch, der aber nachweislich das Umweltministerium in einer Weise umgebaut hat, die den Konzernen entgegen kommt.
    Aussen grün und innen herrscht wieder der konventionelle Anstrich.
    http://www.fr-online.de/i...
    Das liegt ganz auf der Linie der Konzerne und deren Kurs, Alternative Energien zwar nicht zu verteufeln, eigentlich jedoch auf Atomkraft zu setzen. Ein weiteres Beispiel für die geschickt inszenierte Arbeit von Lobbyisten, die an Schwarz/Gelb wahrlich ihre Freude haben.

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    • Buh
    • 22.07.2010 um 9:05 Uhr

    ...eben geschickt gesetzt:; er hat den Grünen Touch. Giebt sich als Kämpfer ist aber am ende absolut Linienkonform und macht alles wie man es von Konservativen erwartet. Aber hey, er hat ja soooo süße Grübchen! Da kann man über die erhöhte Leukämierate um Atomkraftwerken bei Kindern absehen. Brückentechnologie und so...wir kennen ja das blabla.

    • Buh
    • 22.07.2010 um 9:05 Uhr

    ...eben geschickt gesetzt:; er hat den Grünen Touch. Giebt sich als Kämpfer ist aber am ende absolut Linienkonform und macht alles wie man es von Konservativen erwartet. Aber hey, er hat ja soooo süße Grübchen! Da kann man über die erhöhte Leukämierate um Atomkraftwerken bei Kindern absehen. Brückentechnologie und so...wir kennen ja das blabla.

  4. ...auf Backofen, PC, Fernseher et.al. zu verzichten - zeitweise. Damit schonte man nicht nur Umwelt und natürliche Ressourcen sondern darüber hinaus die wichtigste eigene: Das Denkvermögen.

    Bitte äußern Sie sich zum "Atomstreit", dem Thema des Artikels. Die Redaktion/is

    Antwort auf "Kernkraft"
  5. WIR sind uns bewusst, dass die Kernenergie in Teilen der Regierung umstritten ist. Aber WIR sind uns auch sicher, dass bei der nächsten Wahl Volkes Wille an die ausführenden Organen besser kommunziert werden wird!
    WIR sind das nämlich das Volk und damit der Souverän dieser Republik!

    Gruß

  6. Wenn wir uns jetzt darauf einigen auf die (von rot-grün ja sowieso eingeplante) Übergangszeit noch 10 Jahre draufzusatteln, dann wird es in 10 Jahren genau die gleiche Diskussion wieder geben, und in 20 Jahren wieder usw.

  7. @Buh

    Apropos realitätsfern: Innerhalb weniger Jahre/Jahrzehnte die Hälfte der Energieversorgung BWs auf erneuerbare Energien umstellen ist m.E. reines Wunschdenken. Neue Kohlekraftwerke wären eine Möglichkeit, den Bedarf zu decken, allerdings sollte man hin und wieder vielleicht doch an das Klima denken.

    Lg

    Antwort auf "Zum schreien!"
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    • Buh
    • 22.07.2010 um 9:04 Uhr

    ...dann dürften ja wohl ziemlich viele Menschen in führender Wirtschaftlicher Position dieser Realitätsferne erklegen gewesen sein, oder wie verstehe ich das?

    Fakt ist: WIr EXPORTIEREN Energie! Wie produzieren also zu viel energie! Schon heute müssens tändig Energielieferanten aus nachhaltiger erzeugung stillhalten, weil zu viel Energie auf dem Markt ist. Als vor geraumer zeit mehrer Atomkraftwerke ausgeschaltet wurden, hat das nichtmal was am Preis gemacht. Es sit genug energie da! Die Hürde die wir jetzt noch haben ist nicht die Technologie der Energieerzeugung, sondern der regulierung. Um das zu lösen haben wir laut Ausstiegsvertag noch einige Jahre zeit und das sit zu schaffen.

    Was die Konservativne hier vorlügen ist einfach nur dreiste Propaganda. Und das auf Kosten zukünftger geenrationen und der Kinder die um Atomkraftwerken herum leben! Denn wie gesgat, die haben eine erhöhte Leukämierate. Warum fällt das unterm tisch? Atomenergie ist Gesundheitsschädlich! Es muss dringendes Gebot sein, sie abzustellen und auf Gesunde und nachhaltige Alternativen umzusteigen!! Auch wenn das einige Millionäre weniger reich macht...

    Denn umso mehr lohnt es sich, Anlagen für erneuerbare Energien zu errichten. Genau deshalb muss eine Laufzeitverlängerung verhindert werden.

    Der Anteil der Atomkraft in Deutschland am gesamten Energieverbrauch ist mittlerweile ja kleiner als der der eneuerbaren Energien. Das sollte also zu schaffen sein.

    In ihrem Beitrag deuten sie an, der Anteil der Kernkraft in BaWü liege höher als im Bundesdurchschnitt. Möglich. Falls dem so sein sollte, gäbe es für BaWü zwei Möglichkeiten: Strom aus anderen Bundesländern importieren (warum nicht) oder, noch besser, endlich die Blokadehaltung in Sachen Windkraft ("macht unsere schöne Landschaft kaputt") aufgeben. Im letzteren Fall denke ich könnte man gerade in BaWü viele schöne Windkraftanlagen bauen, die schwäbische Alb usw. bieten sich ja dafür an.

    • Buh
    • 22.07.2010 um 9:04 Uhr

    ...dann dürften ja wohl ziemlich viele Menschen in führender Wirtschaftlicher Position dieser Realitätsferne erklegen gewesen sein, oder wie verstehe ich das?

    Fakt ist: WIr EXPORTIEREN Energie! Wie produzieren also zu viel energie! Schon heute müssens tändig Energielieferanten aus nachhaltiger erzeugung stillhalten, weil zu viel Energie auf dem Markt ist. Als vor geraumer zeit mehrer Atomkraftwerke ausgeschaltet wurden, hat das nichtmal was am Preis gemacht. Es sit genug energie da! Die Hürde die wir jetzt noch haben ist nicht die Technologie der Energieerzeugung, sondern der regulierung. Um das zu lösen haben wir laut Ausstiegsvertag noch einige Jahre zeit und das sit zu schaffen.

    Was die Konservativne hier vorlügen ist einfach nur dreiste Propaganda. Und das auf Kosten zukünftger geenrationen und der Kinder die um Atomkraftwerken herum leben! Denn wie gesgat, die haben eine erhöhte Leukämierate. Warum fällt das unterm tisch? Atomenergie ist Gesundheitsschädlich! Es muss dringendes Gebot sein, sie abzustellen und auf Gesunde und nachhaltige Alternativen umzusteigen!! Auch wenn das einige Millionäre weniger reich macht...

    Denn umso mehr lohnt es sich, Anlagen für erneuerbare Energien zu errichten. Genau deshalb muss eine Laufzeitverlängerung verhindert werden.

    Der Anteil der Atomkraft in Deutschland am gesamten Energieverbrauch ist mittlerweile ja kleiner als der der eneuerbaren Energien. Das sollte also zu schaffen sein.

    In ihrem Beitrag deuten sie an, der Anteil der Kernkraft in BaWü liege höher als im Bundesdurchschnitt. Möglich. Falls dem so sein sollte, gäbe es für BaWü zwei Möglichkeiten: Strom aus anderen Bundesländern importieren (warum nicht) oder, noch besser, endlich die Blokadehaltung in Sachen Windkraft ("macht unsere schöne Landschaft kaputt") aufgeben. Im letzteren Fall denke ich könnte man gerade in BaWü viele schöne Windkraftanlagen bauen, die schwäbische Alb usw. bieten sich ja dafür an.

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