Ökonom Michael Burda "Die Fed sitzt auf einem Pulverfass"

Die Deutschen können mit einer schwachen US-Wirtschaft leben, sagt der Ökonom Michael Burda. Im Interview erklärt er, warum den USA eine hohe Inflation droht.

Leerer Containerhafen: Die Vereinigten Staaten leiden noch immer stark unter den Folgen der Weltfinanzkrise

Leerer Containerhafen: Die Vereinigten Staaten leiden noch immer stark unter den Folgen der Weltfinanzkrise

Frage: Herr Burda, während in Deutschland die Wirtschaft boomt, kommt Amerika nicht aus der Krise. Wie konnte das passieren?

Michael C. Burda: Die USA leiden stärker unter den Folgen der Weltfinanzkrise als die Bundesrepublik. Dort hat ja alles begonnen, und es ist viel mehr Geld verloren gegangen als hier. Amerika hat zwar einen Aufschwung, er ist aber eher bescheiden und wackelig.

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Frage: Lange galten die USA als das dynamischste Land der Welt, das Krisen schnell abschüttelt. Gilt das heute nicht mehr?

Burda: Alle haben jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt, jetzt sind sie hoch verschuldet. Die Haushalte sparen und versuchen, aus den Hypotheken auszusteigen. Shoppingtouren, sonst eine Stütze des Wachstums, kann sich kaum einer leisten. Und die Unternehmen, vor allem der Mittelstand, bekommen keine Kredite von den Banken, die legen ihr Geld lieber in Staatsanleihen an. Entsprechend wenig wird investiert.

Michael Burda
Michael Burda

kommt aus New Orleans. Seit 1993 lehrt er Wirtschaftstheorie an der Berliner Humboldt-Universität, seit 2007 zusätzlich an der European School of Management and Technology am Schlossplatz. Er ist einer der wenigen US-Bürger, die an einer deutschen Hochschule unterrichten. Burda studierte in Havard und beschäftigt sich vor allem mit Makroökonomie und dem Arbeitsmarkt.

Frage: Die Regierung hat ein Konjunkturprogramm von 800 Milliarden Dollar aufgelegt, zugleich flutet die Notenbank Federal Reserve das Land mit billigem Geld. Warum wirkt das nicht?

Burda: Die USA haben sich zunächst darauf konzentriert, die Banken zu retten. Das war auch richtig. Nach Finanzkrisen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis die Wirtschaft wieder anspringt. Da nützt es nichts, dass die Fed ihre Bilanz seit 2008 verdreifacht und die Hypotheken im Finanzsystem quasi verstaatlicht hat. Das ist eine Situation wie in den dreißiger Jahren.  

Frage: Viele Ökonomen befürchten ein erneutes Abgleiten in die Rezession, ein Double Dip. Sie auch?

Burda: Das ist durchaus möglich. Die Amerikaner haben momentan viel Pech auf einmal: Der Ölpreis ist immer noch hoch, die Konsumenten sind vorsichtig, Barack Obamas Gesundheitsreform verunsichert die Wirtschaft. Die Stimmung ist sehr schlecht, ich war gerade zweieinhalb Wochen dort. Ohne eine Durststrecke wird es nicht gehen. Kommt ein weiterer Schock hinzu, gibt es ein dickes Problem.

Frage: Washington streitet über ein weiteres Konjunkturpaket. Wäre das sinnvoll?

Burda: Diese Programme sind nur ein Pflaster, mit dem eine offene Wunde besser heilt. Die Grundprobleme, die immense Verschuldung und die angeschlagenen Banken bleiben aber. In Japan in den neunziger Jahren war es ähnlich. Dort hat ein Konjunkturprogramm das nächste abgelöst, das hat den Banken aber nicht geholfen. Am Ende stand Deflation. Washington sollte es anders machen. Eine Abwertung des Dollar würde den USA mehr nutzen, dann käme der Export in Schwung.

Leser-Kommentare
  1. Wenn doch die USA so ein Problem mit den Arbeitslosen hat, die kaum qualifiziert sind, werden diese doch noch zu einem noch größerem Problem (durch wachsende Armut) wenn es zur Inflation kommt oder nicht? Dadurch müsste die Regierung mehr Geld in die sozialen Bereich stecken wodurch die Schulden nicht kleiner werden. Oder nicht?

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    Hierzulande ist man ja immer so bange, weil man in den Maßstäben einer bäuerlichen Gesellschaft denkt - mehr Geburten=Wohlstand, weniger Einwohner=Niedergang. Das ist im industriellen und erst recht im postindustriellen Zeitalter aber nicht mehr der Fall. Auf die Qualität der Arbeitnehmer kommt es bezüglich Ökonomie an.

    Und da haben die USA ein echtes Problem. Im Durchschnitt aller Altersgruppen haben die USA zwar prozentual die meisten Akademiker unter den Erwerbstätigen - aller großen Industrieländer! Aber wenn man die jungen Amerikaner betrachtet, unter 35 Jahren, die die Baby Boomer demnächst ersetzen sollen wenn diese in den Ruhestand gehen, dann sieht das genau umgekehrt aus. Durch den langjährigen Sozialabbau ist eine akademische Ausbildung, selbst ein "training", für immer mehr junge Amerikaner unerfüllbar geblieben.

    Und die Bundesrepublik, zwar zahlenmäßig in langsamer Schrumpfung begriffen, hat den genau umgekehrten Weg eingeschlagen. Im Durchschnitt aller Arbeitnehmer "hinkt" die Bundesrepublik zwar international hinterher, betrachten wir aber erneut die jungen Deutschen, unter 35 Jahren, dann dreht sich das Bild um. Das deutsche Bildungswesen ist weitaus leistungsfähig als sein Ruf (naja, Deutsche haben an ihrem Land grundsätzlich eh nur zu meckern, da weiss man eh nicht wann Kritik substantiell ist und wann nur das übliche "in Deutschland alles schlecht, überall sonst alles toll" Gejammer ist).

    Offen bleibt: wer rennt jetzt eher in die "Schuldenfalle"?

    Hierzulande ist man ja immer so bange, weil man in den Maßstäben einer bäuerlichen Gesellschaft denkt - mehr Geburten=Wohlstand, weniger Einwohner=Niedergang. Das ist im industriellen und erst recht im postindustriellen Zeitalter aber nicht mehr der Fall. Auf die Qualität der Arbeitnehmer kommt es bezüglich Ökonomie an.

    Und da haben die USA ein echtes Problem. Im Durchschnitt aller Altersgruppen haben die USA zwar prozentual die meisten Akademiker unter den Erwerbstätigen - aller großen Industrieländer! Aber wenn man die jungen Amerikaner betrachtet, unter 35 Jahren, die die Baby Boomer demnächst ersetzen sollen wenn diese in den Ruhestand gehen, dann sieht das genau umgekehrt aus. Durch den langjährigen Sozialabbau ist eine akademische Ausbildung, selbst ein "training", für immer mehr junge Amerikaner unerfüllbar geblieben.

    Und die Bundesrepublik, zwar zahlenmäßig in langsamer Schrumpfung begriffen, hat den genau umgekehrten Weg eingeschlagen. Im Durchschnitt aller Arbeitnehmer "hinkt" die Bundesrepublik zwar international hinterher, betrachten wir aber erneut die jungen Deutschen, unter 35 Jahren, dann dreht sich das Bild um. Das deutsche Bildungswesen ist weitaus leistungsfähig als sein Ruf (naja, Deutsche haben an ihrem Land grundsätzlich eh nur zu meckern, da weiss man eh nicht wann Kritik substantiell ist und wann nur das übliche "in Deutschland alles schlecht, überall sonst alles toll" Gejammer ist).

    Offen bleibt: wer rennt jetzt eher in die "Schuldenfalle"?

    • WiKa
    • 23.08.2010 um 16:36 Uhr

    Ein schöner Artikel, der durchaus den gewollten Optimismus rüberbringt, bei allen enthaltenen Warnungen. Und was passiert wenn in China jetzt doch noch ein Sack Reis umfällt? Kann das den Supergau auslösen? Viel zu wenig wird beachtet in welchem Maß sich weltweit die Geldmenge erhöht hat, die an sich nur über eine satte Inflation korrigiert werden könnte. Andererseits bleibt zu fragen wo das Geld geblieben ist? Es ist in den Casinos der Banken verschwunden und muss dort Löcher stopfen. Dieser Umstand ist volkswirtschaftlich völlig kontraproduktiv und lässt die nächsten Blasen gedeihen. Nicht nur Europa hat sich ein wenig Zeit damit erkauft, die Amerikaner noch in größerem Umfang.

    Was soll passieren wenn tatsächlich eine nächste Blase platzt. Soll dann noch mehr Geld ins Casino getragen werden? Man könnte auch sagen, dass wir bereits weit über das Ende der Fahnenstange hinausgeschossen sind, zwar noch in einer angenehmen Aufwärtsbewegung, nur werden wir aus diesem Grunde den Fahnenmast verfehlen der uns auf dem Weg nach unten als Bremse dienen könnte.

    Kommentare wie diese sind pessimistisch und man will sie nicht lesen, weil sie etwas vorwegnehmen, was viele Leute ahnen aber nicht wollen dass es passiert. Auch ich könnte mir etwas schöneres vorstellen, kann aber den Verstand nicht ausschalten und muss mir nicht alle Nebelkerzen gefallen lassen. Warum es nicht gut enden kann dürfen sie hier nachlesen: http://qpress.de/2010/07/...

    • Sufi
    • 23.08.2010 um 16:41 Uhr

    Meiner Meinung stellt Herr Burda die Lage zu rosig dar.
    Offiziell hat die USA Staatsschulden in Höhe von 14 Billionen $ , aber die tatsächlichen Schulden betragen 74 Billionen $.
    Mittlerweile wandern 14 % der Steuereinnahmen des Staates in die Tilgung der Staatsverschuldung , eine horrende Zahl.
    Die amerikanische Wirtschaft ist zu 73 % vom Konsum abhängig , bei sinkender Kaufkraft , kommt eine Lawine in Rollen.
    Hier ein Link der ohne Gnade die US Staatsverschuldung auf die Sekunde genau angibt:

    [...]

    Link entfernt. Die Redaktion/sc

  2. eines schönen Filmes: The Fall of the Republic. Ansonsten gilt maxkeiser anschauen und sich eine eigene Meinung bilden. Wie sagte doch jemand: In den USA wird nichts mehr produziert ausser Waffen, Donuts und Pornos. Amerika, wie bist Du heruntergekommen!

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    • Sufi
    • 23.08.2010 um 17:41 Uhr

    Ziemlich ausgeflippt dieser Max Keiser , ich sehe ihn immer auf RT News , wo er eine eigene Sendung hat.
    Seine Prognosen zur amerikanischen Wirtschaft haben sich fast immer bewahrheitet , insofern ein sehr kluger Kopf.
    Hier sein neuestes Interview , viel Spass :

    www.chaostheorien.de/arti...

    • Sufi
    • 23.08.2010 um 17:41 Uhr

    Ziemlich ausgeflippt dieser Max Keiser , ich sehe ihn immer auf RT News , wo er eine eigene Sendung hat.
    Seine Prognosen zur amerikanischen Wirtschaft haben sich fast immer bewahrheitet , insofern ein sehr kluger Kopf.
    Hier sein neuestes Interview , viel Spass :

    www.chaostheorien.de/arti...

  3. "Wie sagte doch jemand: In den USA wird nichts mehr produziert ausser Waffen, Donuts und Pornos. Amerika, wie bist Du heruntergekommen!"

    Na ja: Gibt durchaus noch einiges, was dort hergestellt wird und für die hiesige Wirtschaft interessant ist. Der Verkauf von Software und -lizenzen wäre da nicht zuletzt zu nennen; auch sind die Hardwareindustrie und der Chemiesektor führend oder an vorderster Stelle weltweit zu nennen, des weiteren last but not least die der medizinische Gerätesektor. In der Beziehung ist die Obama-Regierung schon auf dem richtigen Kurs, daß sie in den Ausbau des Exportsektors investiert und den industriellen Bereich stützt. Sonst hätte es die Rettungsaktion für GM nicht gegeben.

    Auch eine mehrwöchige Reise in die USA mit einer prall gefüllten Urlaubskasse hätte denselben Effekt, den Verbrauchern in den USA den Konsum nicht durch Verschuldung, sondern durch Einkommen zu ermöglichen. Aber dazu müßten die Europäer, vor allem die Deutschen, wieder mehr Geld in der Tasche und eine bessere Perspektive hinsichtlich der beruflichen Aussichten haben. Danach sieht es im Moment gar nicht aus, wenn man sich die Aktionen der Bundesregierung und die Äußerungen von neoliberalen Vertretern der Wirtschaftsverbände wie die eines Herrn Hundt so anhört.

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    Es stimmt: Viel Computerhardware kommt nominell noch aus den USA, wird aber in Shengzen (Foxconn) zusammengebaut. Wie lange dauert es wohl, bis sich Foxconn überlegt auch die Geräte selbst zu planen. Wenn man die Geräte nicht mehr selbst fertigt, wie Apple - HP usw., dann gibt man Know-How aus der Hand, das man nicht so leicht wieder reinbekommt.

    Hochwertige Medizintechnik kommt m. E. vor allem aus Japan (Hitachi). Coulter mag eine Ausnahme sein.

    Die meiste hochwertige Software kommt aus Indien. Durch das Internet und die Kollaboration kann man ja auch verteilt arbeiten.

    Ich war vor einigen Wochen in Philadelphia, Bekannte besuchen. Ich war schockiert, als ich erfuhr, dass vor ein paar Monaten geplant wurde, alle öffentlichen Bibliotheken (!) zu schliessen. Amerikanische Bibliotheken sind ja auch ein Teil des amerikanischen Traums, wo sich auch jemand, der kein Geld hat, informieren kann.

    Zudem las ich neulich, dass man viele asphaltierte Wege nicht mehr unterhalten kann; man baut dann nur noch Schotterpisten.

    Es stimmt: Viel Computerhardware kommt nominell noch aus den USA, wird aber in Shengzen (Foxconn) zusammengebaut. Wie lange dauert es wohl, bis sich Foxconn überlegt auch die Geräte selbst zu planen. Wenn man die Geräte nicht mehr selbst fertigt, wie Apple - HP usw., dann gibt man Know-How aus der Hand, das man nicht so leicht wieder reinbekommt.

    Hochwertige Medizintechnik kommt m. E. vor allem aus Japan (Hitachi). Coulter mag eine Ausnahme sein.

    Die meiste hochwertige Software kommt aus Indien. Durch das Internet und die Kollaboration kann man ja auch verteilt arbeiten.

    Ich war vor einigen Wochen in Philadelphia, Bekannte besuchen. Ich war schockiert, als ich erfuhr, dass vor ein paar Monaten geplant wurde, alle öffentlichen Bibliotheken (!) zu schliessen. Amerikanische Bibliotheken sind ja auch ein Teil des amerikanischen Traums, wo sich auch jemand, der kein Geld hat, informieren kann.

    Zudem las ich neulich, dass man viele asphaltierte Wege nicht mehr unterhalten kann; man baut dann nur noch Schotterpisten.

    • Sufi
    • 23.08.2010 um 17:41 Uhr

    Ziemlich ausgeflippt dieser Max Keiser , ich sehe ihn immer auf RT News , wo er eine eigene Sendung hat.
    Seine Prognosen zur amerikanischen Wirtschaft haben sich fast immer bewahrheitet , insofern ein sehr kluger Kopf.
    Hier sein neuestes Interview , viel Spass :

    www.chaostheorien.de/arti...

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    maxkeiser.com können Sie sich auch noch seine Radiosendungen anhören. Ich halte ihn auch für ein wenig flippig, aber hey... In den Radiosendungen legt er dann richtig los. Höre ich mir immer auf Zugfahrten an. Die Mitreisenden schauen mich dann immer so komisch an, wenn ich wieder mal lachen muss.

    Zudem scheinen Frauen auf ihn zu stehen. Meine Mutter möchte ihn gerne adoptieren. Meine Frau findet ihn auch toll.

    Besonders gelungen finde ich seine Dokus. Max ist ja ein Zyniker, aber was er da in Island ca. 2 Jahre vor der Finanzkrise erlebt hat, verschlug auch ihm die Sprache. Der Film heisst glaube ich "Money Geysir". Keiser sagte den genauen Verlauf der isländischen Misere voraus.

    maxkeiser.com können Sie sich auch noch seine Radiosendungen anhören. Ich halte ihn auch für ein wenig flippig, aber hey... In den Radiosendungen legt er dann richtig los. Höre ich mir immer auf Zugfahrten an. Die Mitreisenden schauen mich dann immer so komisch an, wenn ich wieder mal lachen muss.

    Zudem scheinen Frauen auf ihn zu stehen. Meine Mutter möchte ihn gerne adoptieren. Meine Frau findet ihn auch toll.

    Besonders gelungen finde ich seine Dokus. Max ist ja ein Zyniker, aber was er da in Island ca. 2 Jahre vor der Finanzkrise erlebt hat, verschlug auch ihm die Sprache. Der Film heisst glaube ich "Money Geysir". Keiser sagte den genauen Verlauf der isländischen Misere voraus.

  4. Es stimmt: Viel Computerhardware kommt nominell noch aus den USA, wird aber in Shengzen (Foxconn) zusammengebaut. Wie lange dauert es wohl, bis sich Foxconn überlegt auch die Geräte selbst zu planen. Wenn man die Geräte nicht mehr selbst fertigt, wie Apple - HP usw., dann gibt man Know-How aus der Hand, das man nicht so leicht wieder reinbekommt.

    Hochwertige Medizintechnik kommt m. E. vor allem aus Japan (Hitachi). Coulter mag eine Ausnahme sein.

    Die meiste hochwertige Software kommt aus Indien. Durch das Internet und die Kollaboration kann man ja auch verteilt arbeiten.

    Ich war vor einigen Wochen in Philadelphia, Bekannte besuchen. Ich war schockiert, als ich erfuhr, dass vor ein paar Monaten geplant wurde, alle öffentlichen Bibliotheken (!) zu schliessen. Amerikanische Bibliotheken sind ja auch ein Teil des amerikanischen Traums, wo sich auch jemand, der kein Geld hat, informieren kann.

    Zudem las ich neulich, dass man viele asphaltierte Wege nicht mehr unterhalten kann; man baut dann nur noch Schotterpisten.

    Antwort auf "@4 erich kartmann:"
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    "Wenn man die Geräte nicht mehr selbst fertigt, wie Apple - HP usw., dann gibt man Know-How aus der Hand, das man nicht so leicht wieder reinbekommt."

    Schwer zu sagen, ob man dort das Level schon hat. Aber diese Tendenzen sind den Chefs der amerikanischen Hardwareindustrie wie auch dem Wirtschaftsminister bekannt. Ich rechne sowohl mit administrativen Maßnahmen als auch mit Investitionen der amerikanischen Konzerne.

    "Hochwertige Medizintechnik kommt m. E. vor allem aus Japan (Hitachi). Coulter mag eine Ausnahme sein."

    Da müßte man mehr über die Marktanteile wissen.

    "Die meiste hochwertige Software kommt aus Indien. Durch das Internet und die Kollaboration kann man ja auch verteilt arbeiten."

    Obwohl eine große Masse der hergestellten Sofware aus Indien kommt, haben die Erzeugnisse von dort keinen guten Ruf.

    "Ich war vor einigen Wochen in Philadelphia, Bekannte besuchen. Ich war schockiert, als ich erfuhr, dass vor ein paar Monaten geplant wurde, alle öffentlichen Bibliotheken (!) zu schliessen..

    Zudem las ich neulich, dass man viele asphaltierte Wege nicht mehr unterhalten kann; man baut dann nur noch Schotterpisten."

    Als Defizitland müßten die USA im Moment eigentlich größte Anstrengungen zur Steigerung der privaten und öffentlichen Investitionen unternehmen. Die Infrastruktur befindet sich in einem desolaten Zustand. Aber mit einem Zustrom des Kapitals von außen in Höhe von 800 Mrd. US-$ können sich die USA nicht einmal ihren Konsum aus eigener Kraft leisten.

    "Wenn man die Geräte nicht mehr selbst fertigt, wie Apple - HP usw., dann gibt man Know-How aus der Hand, das man nicht so leicht wieder reinbekommt."

    Schwer zu sagen, ob man dort das Level schon hat. Aber diese Tendenzen sind den Chefs der amerikanischen Hardwareindustrie wie auch dem Wirtschaftsminister bekannt. Ich rechne sowohl mit administrativen Maßnahmen als auch mit Investitionen der amerikanischen Konzerne.

    "Hochwertige Medizintechnik kommt m. E. vor allem aus Japan (Hitachi). Coulter mag eine Ausnahme sein."

    Da müßte man mehr über die Marktanteile wissen.

    "Die meiste hochwertige Software kommt aus Indien. Durch das Internet und die Kollaboration kann man ja auch verteilt arbeiten."

    Obwohl eine große Masse der hergestellten Sofware aus Indien kommt, haben die Erzeugnisse von dort keinen guten Ruf.

    "Ich war vor einigen Wochen in Philadelphia, Bekannte besuchen. Ich war schockiert, als ich erfuhr, dass vor ein paar Monaten geplant wurde, alle öffentlichen Bibliotheken (!) zu schliessen..

    Zudem las ich neulich, dass man viele asphaltierte Wege nicht mehr unterhalten kann; man baut dann nur noch Schotterpisten."

    Als Defizitland müßten die USA im Moment eigentlich größte Anstrengungen zur Steigerung der privaten und öffentlichen Investitionen unternehmen. Die Infrastruktur befindet sich in einem desolaten Zustand. Aber mit einem Zustrom des Kapitals von außen in Höhe von 800 Mrd. US-$ können sich die USA nicht einmal ihren Konsum aus eigener Kraft leisten.

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