Studie Kommunen profitieren von Ökoenergie
Mehr Steuereinnahmen, Arbeitsplätze und Pachterlöse: Die erneuerbaren Energien entwickeln sich laut einer Studie zu einem gewichtigen Wirtschaftsfaktor für die Kommunen.
Auf den erneuerbaren Energien ruhen nicht nur die Hoffnungen, wenn es um das Aufbessern der Klimabilanz geht. Offenbar schwingt sich die Branche zu einem immer wichtigeren Erlösmodell für die deutschen Kommunen auf. Zu diesem Schluss kommen Autoren einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Zentrums für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE). In der ersten systematischen Erhebung taxieren die Forscher die Wertschöpfung auf kommunaler Ebene durch die Ökoenergien in Deutschland für 2009 auf insgesamt 6,6 Milliarden Euro. Davon entfielen auf die Windkraft 2,1 Milliarden Euro, auf Photovoltaik 2,4 Milliarden und auf Biogasanlagen 500 Millionen Euro.
Offiziell soll die im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien erstellte Studie erst Anfang September präsentiert werden. Die Ergebnisse lassen aber schon jetzt den Schluss zu, dass die Kommunen durch eine Umstellung auf eine eigene Energieversorgung in der Regel stark profitieren können. Demnach sind neue Steuereinnahmen, die Verpachtung von Flächen für die Ökostrom-Erzeugung sowie neue Arbeitsplätze und damit ein höherer Einkommenssteueranteil die wichtigsten Vorteile. Die Kommunen profitieren dabei von der starken staatlichen Subventionierung der Ökoenergien. Der Anteil an der gesamten Kraftwerksleistung ist allerdings noch vergleichsweise gering: Der Verband kommunaler Unternehmen nennt für 2008 einen Wert von knapp sechs Prozent.
Auch das Bundesumweltministerium sieht in den erneuerbaren Energien einen Wachstumsmarkt . In einem Bericht bezifferte es für 2009 die gesamtdeutsche Wertschöpfung durch Investitionen und Betrieb auf 37,5 Milliarden Euro. Dieser Wert lag etwa ein Viertel über dem Wert des Vorjahres (30,6 Milliarden Euro).
Die Studie sagt den Kommunen auch für die Zukunft große Erlöse voraus: Sollte es bis 2020 wie von der Branche erwartet einen Ökoenergie-Anteil (Strom, Wärme, Kraftstoffe) von 28,7 Prozent geben, könnten bis zu 12,3 Milliarden Euro pro Jahr in die kommunalen Kassen fließen, rechneten die Forscher aus.
Im Hinblick auf den derzeitigen Streit um die Laufzeiten von Atomkraftwerken erhalten diese Ergebnisse besondere Bedeutung. Viele regionale Energieversorger verlangen von der Bundesregierung einen Verzicht auf längere Laufzeiten für Kernkraftwerke , da im Vertrauen auf den Atomausstiegsbeschluss viel Geld in die Umstellung auf eine Versorgung aus erneuerbaren Energie investiert worden sei. "Die Laufzeitverlängerung ist Gift für jegliche Form von Wettbewerb im deutschen Markt", sagte der Sprecher der Geschäftsführung des Stadtwerke-Bündnisses Trianel, Sven Becker. Er forderte die Bundesregierung auf, die Stadtwerke an den Gesprächen über eine Laufzeitverlängerung zu beteiligen.
- Datum 24.08.2010 - 11:57 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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...die Gesamtwirtschaft. Das bedeutet, dass höhere Steuereinnahmen oder Beschäftigung an einer Stelle Wirkungen und parallele Effekt an anderen Stellen haben. Da die Verkürzung der Laufzeiten zu höheren Kosten für Strom führen, ist zu vermuten, dass die Zugewinne, die Sie beschreiben an anderer Stelle überkompensiert werden und der Nettoeffekt geringere Steuereinnahmen und geringere Beschäftigung (bzw Lohnsumme) bedeuten.
Stärkerer Ausbau erneuerbarer Energien bedeutet nicht nur Sicherung von Einkommen und Arbeitsplätzen sondern es werden auch neue geschaffen. Welche neuen Arbeitsplätze werden durch die Laufzeitverlängerungen geschaffen?
Die Beschäftigten in der Atomindustrie erhalten nur ein paar weitere Jahre ein Gnadenbrot, ähnlich wie die Kumpels in den Zechen, und werden es dann nur noch schwerer haben einen neuen Job zu finden, spätestens wenn die Kraftwerke abgerissen sind ist es vorbei.
Je schneller der Ausbau erneuerbarer Energien von statten geht umso schneller werden die Preise für Strom aus erneuerbaren Energien sinken und Subventionen können abgebaut werden. Auch die Steigerung der Effizienz von Maschinen und Anlagen, die mit dem Ausbau erneuerbarer Energien einhergehen muss, sichert Arbeitsplätze und schafft, durch Innovationen aus Forschung und Entwicklung, an anderer Stelle neue. Im übrigen war es schon immer so das durch das aufkommen neuer Technologien an einer Stelle Arbeitsplätze verloren gingen und an anderer Stelle neue geschaffen wurden, oder möchten Sie heute noch mit einer Pferdekutsche fahren nur um nicht die Arbeitsplätze der Droschkenfahrer und Pferdeställe zu vernichten?
Würde man die Kosten für Endlagersuche und -ausbau sowie Castor-Transporte dorthin den Verursachern aufbürden wie es sich eigentlich gehört wäre Atomstrom längst nicht mehr die billigste Form der Stromerzeugung. Aber diese versteckten Subventionen erwähnen die Herren Atommanager bei ihrem Appell natürlich nicht.
Ebenso würde ich die Versicherungsprämie für den Fall eines Tschernobyl-ähnlichen Störfalls gerne mal sehen. So unwahrscheinlich dieser Fall auch sein mag, müssten die Betreiber dieses Risiko einpreisen wäre Atomstrom ebenfalls um Einiges teurer.
Zu guter Letzt: der ach so billige Strom dieses Energieoligopols liegt je nach Studie um bis zu 25% über dem was er in einem größeren Wettbewerb betragen müsste. Diese Differenz geht als Oligopolgewinn aus den Taschen der Kunden in die Kasse der Betreiber ohne Mehrwert für die Allgemeinheit.
Und schliesslich: die vier Großen haben 2002 einen Ausstiegsvertrag unterschrieben. Daraufhin haben zahlreiche kleine Stadtwerke Milliarden in die Hand genommen um in neue Kapazitäten zu investieren und den Großen Marktanteile abknapsen zu können. Diese Investitionen werden bei Laufzeitverlängerungen sinnlos, da der dank externer Effekte günstigere Atomstrom günstiger bleibt.
Stärkerer Ausbau erneuerbarer Energien bedeutet nicht nur Sicherung von Einkommen und Arbeitsplätzen sondern es werden auch neue geschaffen. Welche neuen Arbeitsplätze werden durch die Laufzeitverlängerungen geschaffen?
Die Beschäftigten in der Atomindustrie erhalten nur ein paar weitere Jahre ein Gnadenbrot, ähnlich wie die Kumpels in den Zechen, und werden es dann nur noch schwerer haben einen neuen Job zu finden, spätestens wenn die Kraftwerke abgerissen sind ist es vorbei.
Je schneller der Ausbau erneuerbarer Energien von statten geht umso schneller werden die Preise für Strom aus erneuerbaren Energien sinken und Subventionen können abgebaut werden. Auch die Steigerung der Effizienz von Maschinen und Anlagen, die mit dem Ausbau erneuerbarer Energien einhergehen muss, sichert Arbeitsplätze und schafft, durch Innovationen aus Forschung und Entwicklung, an anderer Stelle neue. Im übrigen war es schon immer so das durch das aufkommen neuer Technologien an einer Stelle Arbeitsplätze verloren gingen und an anderer Stelle neue geschaffen wurden, oder möchten Sie heute noch mit einer Pferdekutsche fahren nur um nicht die Arbeitsplätze der Droschkenfahrer und Pferdeställe zu vernichten?
Würde man die Kosten für Endlagersuche und -ausbau sowie Castor-Transporte dorthin den Verursachern aufbürden wie es sich eigentlich gehört wäre Atomstrom längst nicht mehr die billigste Form der Stromerzeugung. Aber diese versteckten Subventionen erwähnen die Herren Atommanager bei ihrem Appell natürlich nicht.
Ebenso würde ich die Versicherungsprämie für den Fall eines Tschernobyl-ähnlichen Störfalls gerne mal sehen. So unwahrscheinlich dieser Fall auch sein mag, müssten die Betreiber dieses Risiko einpreisen wäre Atomstrom ebenfalls um Einiges teurer.
Zu guter Letzt: der ach so billige Strom dieses Energieoligopols liegt je nach Studie um bis zu 25% über dem was er in einem größeren Wettbewerb betragen müsste. Diese Differenz geht als Oligopolgewinn aus den Taschen der Kunden in die Kasse der Betreiber ohne Mehrwert für die Allgemeinheit.
Und schliesslich: die vier Großen haben 2002 einen Ausstiegsvertrag unterschrieben. Daraufhin haben zahlreiche kleine Stadtwerke Milliarden in die Hand genommen um in neue Kapazitäten zu investieren und den Großen Marktanteile abknapsen zu können. Diese Investitionen werden bei Laufzeitverlängerungen sinnlos, da der dank externer Effekte günstigere Atomstrom günstiger bleibt.
bedarf es des Bruches abgeschlossener Verträge (denn das meine Sie doch mit "Verkürzung der Laufzeiten"?) nicht -
das kriegt die Branche aus so hin, da bedarf es nur der Liberalisierung, und - schwuppdie wupp - haben sich die Preise verdoppelt. Die Gewinne nicht: die haben sich vervielfacht.
Da, wo jetzt die entsprechenden Anlagen stehen, mag das erst mal stimmen. Aber wo sollen die Großkommunen und die mittlerer Größe ihre Flächen bekommen und wie hoch sind die Investitionen für die Kommunen, die ihre Energie noch vom überkommunalen Anbietermix decken müssen.
Das es ja um erneuerbare Energien geht, verbietet sich ja die Bezeichnung "Lobby". Die ist ja den Betreibern der bösen Technologien vorbehalten. Und deswegen ist der Studie und ihren ERgebnissen wohl mal wieder eine unverrückbare Vermutung der Richtigkeit zu unterstellen.
Die Kommunen profitieren dabei von der starken staatlichen Subventionierung der Ökoenergien.
Es ist also der Verbraucher (mittel- oder unmittelbar), der zahlt.
Viele regionale Energieversorger verlangen von der Bundesregierung einen Verzicht auf längere Laufzeiten für Kernkraftwerke, da im Vertrauen auf den Atomausstiegsbeschluss viel Geld in die Umstellung auf eine Versorgung aus erneuerbaren Energie investiert worden sei.
In einem anderen Kontext nennt man so etwas "unternehmerisches Risiko".
Und im Klartext bedeutet dies, dass die sog. erneuerbaren Energien trotz der immensen Förderungen immer noch nicht konkurrenzfähig sind.
Herzlichst Crest
Das ist natürlich völlig richtig.
Aber denken Sie doch nur: Die Atomkraft kann das nach 50 Jahren noch nicht! Die wissen noch gar nicht, wohin mit ihrem Dreck, und wie für die nächsten 100.000 Jahre verwahren?
Die können ja nicht einmal ihre Betriebsstätten versichern!
Da stimmt das "noch nicht" in Ihrem Zitat ja richtig zukunftsfroh!
Genauso ist es. Die erneuerbaren Energien werde 2* bezahlt über Steuern und Preise. Kann man ja machen, aber man sollte es nicht verschweigen.
Dsa Schlimme ist, dass die Subventonitis bereits technische Neuerungen verhindert. Aber an preiswerter Enegie ist halt der Staat solange nicht interessiert, als er die Einnahmenrückgänge aus regulären Arbeitsabgaben nicht kompensieren kann.
Und so kann man die Diskussion um Atomkraft mit der über Feinstaub vergleichen. Konzentration gibts im Erzgebirge und die Kurve verläuft in Köln mittags nach oben. Dann, wenn der Autoverkehr am Niedrigsten ist. Aber Einnahmen und Wählerstimmen bestimmen das Auto als einzigen Verursacher.
Insofern kann man sich an der Diskussion nicht beteiligen, will man bezüglich Logik nicht hinter das in der 9. Klasse Gelernte, damals noch Untersekunda genannt, zurückfallen.
Da wird sogar Goethe zitiert. "Alles was natürlich ist gut". Aber selbst der würde wohl einräumen müssen, dass die Nuztung von Sonnenenergie ohne den technisch Fortschritt, gar nicht möglich wäre. Und dieser Fortschritt war da am größten, wo er recht unabhängig von staatlichen Regelungen war (nicht Kontrolle ist gemeint, die muss sein).
Man erkennt, dass allseits das Interesse die Erkenntnis bestimmt (oder einfach nicht zuhören) und verbleibt in der Hoffnung, dass die Stompreise nicht zum Abschalten des PCS zwingen, und der Streit über Atomkraft nicht noch blutig ausgeht. Und man sich den Kopf, aus Angst zu erfrieren, selber abnimmt.
Das ist natürlich völlig richtig.
Aber denken Sie doch nur: Die Atomkraft kann das nach 50 Jahren noch nicht! Die wissen noch gar nicht, wohin mit ihrem Dreck, und wie für die nächsten 100.000 Jahre verwahren?
Die können ja nicht einmal ihre Betriebsstätten versichern!
Da stimmt das "noch nicht" in Ihrem Zitat ja richtig zukunftsfroh!
Genauso ist es. Die erneuerbaren Energien werde 2* bezahlt über Steuern und Preise. Kann man ja machen, aber man sollte es nicht verschweigen.
Dsa Schlimme ist, dass die Subventonitis bereits technische Neuerungen verhindert. Aber an preiswerter Enegie ist halt der Staat solange nicht interessiert, als er die Einnahmenrückgänge aus regulären Arbeitsabgaben nicht kompensieren kann.
Und so kann man die Diskussion um Atomkraft mit der über Feinstaub vergleichen. Konzentration gibts im Erzgebirge und die Kurve verläuft in Köln mittags nach oben. Dann, wenn der Autoverkehr am Niedrigsten ist. Aber Einnahmen und Wählerstimmen bestimmen das Auto als einzigen Verursacher.
Insofern kann man sich an der Diskussion nicht beteiligen, will man bezüglich Logik nicht hinter das in der 9. Klasse Gelernte, damals noch Untersekunda genannt, zurückfallen.
Da wird sogar Goethe zitiert. "Alles was natürlich ist gut". Aber selbst der würde wohl einräumen müssen, dass die Nuztung von Sonnenenergie ohne den technisch Fortschritt, gar nicht möglich wäre. Und dieser Fortschritt war da am größten, wo er recht unabhängig von staatlichen Regelungen war (nicht Kontrolle ist gemeint, die muss sein).
Man erkennt, dass allseits das Interesse die Erkenntnis bestimmt (oder einfach nicht zuhören) und verbleibt in der Hoffnung, dass die Stompreise nicht zum Abschalten des PCS zwingen, und der Streit über Atomkraft nicht noch blutig ausgeht. Und man sich den Kopf, aus Angst zu erfrieren, selber abnimmt.
Das ist natürlich völlig richtig.
Aber denken Sie doch nur: Die Atomkraft kann das nach 50 Jahren noch nicht! Die wissen noch gar nicht, wohin mit ihrem Dreck, und wie für die nächsten 100.000 Jahre verwahren?
Die können ja nicht einmal ihre Betriebsstätten versichern!
Da stimmt das "noch nicht" in Ihrem Zitat ja richtig zukunftsfroh!
Vielleicht wäre längst eine sogar wiederverwertbare Abfallbeseitigung entwickelt worden, wenn man nicht 30 Jahre lang über das "ob" gestritten hätte, statt sich auf das "Wie" zu konzentrieren. Schliessen Sie das aus?
Ihren Gegenargumenten zu folgen und es ist eine schöne Abwechslung.
Vielen Dank dafür.
Viel Zeit und Energie verliert sich in diesen ReibWorten mit Kernspaltungsbefürwortern.
Ändern wird sich einiges, wenn Menschen, die klugen Alternativen für sich selbst dezentral realisieren (BHKW's, Photovoltaik, Solarkollektoren, Windkraft, Wärmepumpen, SynFuels ...), zu anfangs für die zahlungsschwächeren die Investionen mit übernehmen, damit sich langfristig die Strompreise auf "norwegisches" Niveau einpendeln (aufgrund der Eigenversorgung der Prosumenten). Damit wird die Nachfrage nach KernspaltungsStrom und fossilem Strom automatisch sinken und mit fehlender Nachfrage, wird der Markt dann die KernspaltungsFrage lösen.
Es ist eine Frage der Zeit?
Und für wen und worüber wird Crest dann schreiben - wenn sein Gegner verloren geht, vermute ich, dann verliert sich auch seine Grundlage für seine Einnahmen. Was können wir Ihm anbieten?
Vielleicht wäre längst eine sogar wiederverwertbare Abfallbeseitigung entwickelt worden, wenn man nicht 30 Jahre lang über das "ob" gestritten hätte, statt sich auf das "Wie" zu konzentrieren. Schliessen Sie das aus?
Ihren Gegenargumenten zu folgen und es ist eine schöne Abwechslung.
Vielen Dank dafür.
Viel Zeit und Energie verliert sich in diesen ReibWorten mit Kernspaltungsbefürwortern.
Ändern wird sich einiges, wenn Menschen, die klugen Alternativen für sich selbst dezentral realisieren (BHKW's, Photovoltaik, Solarkollektoren, Windkraft, Wärmepumpen, SynFuels ...), zu anfangs für die zahlungsschwächeren die Investionen mit übernehmen, damit sich langfristig die Strompreise auf "norwegisches" Niveau einpendeln (aufgrund der Eigenversorgung der Prosumenten). Damit wird die Nachfrage nach KernspaltungsStrom und fossilem Strom automatisch sinken und mit fehlender Nachfrage, wird der Markt dann die KernspaltungsFrage lösen.
Es ist eine Frage der Zeit?
Und für wen und worüber wird Crest dann schreiben - wenn sein Gegner verloren geht, vermute ich, dann verliert sich auch seine Grundlage für seine Einnahmen. Was können wir Ihm anbieten?
Stärkerer Ausbau erneuerbarer Energien bedeutet nicht nur Sicherung von Einkommen und Arbeitsplätzen sondern es werden auch neue geschaffen. Welche neuen Arbeitsplätze werden durch die Laufzeitverlängerungen geschaffen?
Die Beschäftigten in der Atomindustrie erhalten nur ein paar weitere Jahre ein Gnadenbrot, ähnlich wie die Kumpels in den Zechen, und werden es dann nur noch schwerer haben einen neuen Job zu finden, spätestens wenn die Kraftwerke abgerissen sind ist es vorbei.
Je schneller der Ausbau erneuerbarer Energien von statten geht umso schneller werden die Preise für Strom aus erneuerbaren Energien sinken und Subventionen können abgebaut werden. Auch die Steigerung der Effizienz von Maschinen und Anlagen, die mit dem Ausbau erneuerbarer Energien einhergehen muss, sichert Arbeitsplätze und schafft, durch Innovationen aus Forschung und Entwicklung, an anderer Stelle neue. Im übrigen war es schon immer so das durch das aufkommen neuer Technologien an einer Stelle Arbeitsplätze verloren gingen und an anderer Stelle neue geschaffen wurden, oder möchten Sie heute noch mit einer Pferdekutsche fahren nur um nicht die Arbeitsplätze der Droschkenfahrer und Pferdeställe zu vernichten?
Die Abschaffung der Pferdefuhrwerke durch das Auto hat zu einer vorteilhaften Situation geführt. Die erneuerbaren Energien sind teuer und nur da preiswert, wo der Staat einspringt.
Er springt aber nicht wie beim Automobil bei den Strassen ein (was ihm auch Vorteile gebracht hat), sondern direkt beim Produkt. An die Strassen, also an die Netze wo sich das Produkt entfaltet und verteilt, wagt er sich gar nicht ran. Wäre er auch deumm, denn da geriert er seine Einnahmen.
lese ich dann so, dass für die Produktion derselben Energieeinheit mehr Arbeitskräfte benötigt werden, dass also für die sog. erneuerbaren Energien zusätzliche Ressourcen erforderlich sind, die volkswirtschaftlich anderswo fehlen.
Herzlichst Crest
Fassen Sie das nicht als Kritik auf. Aber die Frage sei erlaubt, wo diese Arbeitsplätze in Deutschland entstehen sollten. Denn die Entwicklung neuer Technologien wird doch im Grunde behindert.
Man entwickelt das Stromauto und schon solls wieder Subventionen regnen. In USA gibt es die nur als Anschub. Deswegen werden die uns bald neben China wieder überholt haben. Weil zuviel und zu lange Subventionen die Entwicklung hemmen.
Und die Discounter kaufen schon in China auf den Biohöfen ein. Auch von denen hatte man sich massenweise Arbeitsplätze in Deutschland versprochen. Im Gegensatz zu China kann man hier aber nicht für die als Voraussetzung notwendigen 1-2 Euro die Stunde arbeiten.
Die Laufzeitverlängerung sollte erst mal nicht ein. Man kann ja wie der Rente mit 67 später noch mal den Bedarf prüfen. Aber ich wehre mich dagegen, dass durch Atomkraft die Erforschung anderer Energien grundsätzlich behindert würde. Das ist nur der Fall, wenn man sich auf die begrenzten Mittel des Staates verlässt. Muss denn immer der Staat alles bestimmen und entscheiden???
Am besten man lehrt die Neugeborenen "Staat" als erstes Wort und nicht Mama oder Papa.
Solaranlagen, Windparks und Biogasanlagen usw. wachsen nicht von selbst auf der grünen Wiese, irgendjemand muss sie bauen, warten, herstellen, entwickeln und verbessern. Genau da werden und entstehen bereits heute auch und gerade in Deutschland eine menge Arbeitsplätze.
....das die Grünen gerne vorbringen ist trügerisch. Zum Einen geht es nicht nur um Arbeitsplätze. Es geht auch um Produktivität, Einkommen und Wohlstand. Zum anderen geht es nicht primär um die Arbeitsplätze, die direkt und als erste Konsequenz der Technologieeinführung entstehen. Es geht darum, wie die Wirkung auf die gesamte Gesellschaft ist.
Arbeitsplätze sind leicht einzurichten, wenn es nicht um die Produktivität geht. Der Staat könnte 3,5 Millionen Leute einstellen, die im Wald Aluminiumdosen sammeln. Kein Problem. Nur wäre da der Wohlstandseffekt vermutlich nicht sehr gut. Ähnlich ist das mit den Arbeitsplätzen in alternativen Energien. Die produzieren Strom, der teurer ist, als Kohle oder Atomarer (so lange die Externen Effekte unberücksichtigt bleiben). So sind die Arbeitsplätze weniger produktiv, als Arbeitsplätze in hergebrachter Technik.
Da der Strom aber teurer ist, sind auch in allen Industrien die Produkte teurer und weniger wettbewerbsfähig. Haushalte müssen mehr ausgeben für den Strom. Das Geld fehlt beim Einkauf und der Produzent einer anderen Ware verkauft weniger. Er entlässt Leute bzw reduziert seine Lohnkosten, weil er nicht so viel produzieren muss.
Nein, nein. Trittins schlapper Spruch "Wir haben soundsoviele neuen Arbeitplätze geschaffen!" ist so nicht haltbar.
Alternative Energie mag gute Begründungen haben. Arbeitsplätze sind es nur dort, wo wir hoffen durch Export zu verdienen. Kopenhagen scheiterte auch daran.
Die Abschaffung der Pferdefuhrwerke durch das Auto hat zu einer vorteilhaften Situation geführt. Die erneuerbaren Energien sind teuer und nur da preiswert, wo der Staat einspringt.
Er springt aber nicht wie beim Automobil bei den Strassen ein (was ihm auch Vorteile gebracht hat), sondern direkt beim Produkt. An die Strassen, also an die Netze wo sich das Produkt entfaltet und verteilt, wagt er sich gar nicht ran. Wäre er auch deumm, denn da geriert er seine Einnahmen.
lese ich dann so, dass für die Produktion derselben Energieeinheit mehr Arbeitskräfte benötigt werden, dass also für die sog. erneuerbaren Energien zusätzliche Ressourcen erforderlich sind, die volkswirtschaftlich anderswo fehlen.
Herzlichst Crest
Fassen Sie das nicht als Kritik auf. Aber die Frage sei erlaubt, wo diese Arbeitsplätze in Deutschland entstehen sollten. Denn die Entwicklung neuer Technologien wird doch im Grunde behindert.
Man entwickelt das Stromauto und schon solls wieder Subventionen regnen. In USA gibt es die nur als Anschub. Deswegen werden die uns bald neben China wieder überholt haben. Weil zuviel und zu lange Subventionen die Entwicklung hemmen.
Und die Discounter kaufen schon in China auf den Biohöfen ein. Auch von denen hatte man sich massenweise Arbeitsplätze in Deutschland versprochen. Im Gegensatz zu China kann man hier aber nicht für die als Voraussetzung notwendigen 1-2 Euro die Stunde arbeiten.
Die Laufzeitverlängerung sollte erst mal nicht ein. Man kann ja wie der Rente mit 67 später noch mal den Bedarf prüfen. Aber ich wehre mich dagegen, dass durch Atomkraft die Erforschung anderer Energien grundsätzlich behindert würde. Das ist nur der Fall, wenn man sich auf die begrenzten Mittel des Staates verlässt. Muss denn immer der Staat alles bestimmen und entscheiden???
Am besten man lehrt die Neugeborenen "Staat" als erstes Wort und nicht Mama oder Papa.
Solaranlagen, Windparks und Biogasanlagen usw. wachsen nicht von selbst auf der grünen Wiese, irgendjemand muss sie bauen, warten, herstellen, entwickeln und verbessern. Genau da werden und entstehen bereits heute auch und gerade in Deutschland eine menge Arbeitsplätze.
....das die Grünen gerne vorbringen ist trügerisch. Zum Einen geht es nicht nur um Arbeitsplätze. Es geht auch um Produktivität, Einkommen und Wohlstand. Zum anderen geht es nicht primär um die Arbeitsplätze, die direkt und als erste Konsequenz der Technologieeinführung entstehen. Es geht darum, wie die Wirkung auf die gesamte Gesellschaft ist.
Arbeitsplätze sind leicht einzurichten, wenn es nicht um die Produktivität geht. Der Staat könnte 3,5 Millionen Leute einstellen, die im Wald Aluminiumdosen sammeln. Kein Problem. Nur wäre da der Wohlstandseffekt vermutlich nicht sehr gut. Ähnlich ist das mit den Arbeitsplätzen in alternativen Energien. Die produzieren Strom, der teurer ist, als Kohle oder Atomarer (so lange die Externen Effekte unberücksichtigt bleiben). So sind die Arbeitsplätze weniger produktiv, als Arbeitsplätze in hergebrachter Technik.
Da der Strom aber teurer ist, sind auch in allen Industrien die Produkte teurer und weniger wettbewerbsfähig. Haushalte müssen mehr ausgeben für den Strom. Das Geld fehlt beim Einkauf und der Produzent einer anderen Ware verkauft weniger. Er entlässt Leute bzw reduziert seine Lohnkosten, weil er nicht so viel produzieren muss.
Nein, nein. Trittins schlapper Spruch "Wir haben soundsoviele neuen Arbeitplätze geschaffen!" ist so nicht haltbar.
Alternative Energie mag gute Begründungen haben. Arbeitsplätze sind es nur dort, wo wir hoffen durch Export zu verdienen. Kopenhagen scheiterte auch daran.
Genauso ist es. Die erneuerbaren Energien werde 2* bezahlt über Steuern und Preise. Kann man ja machen, aber man sollte es nicht verschweigen.
Dsa Schlimme ist, dass die Subventonitis bereits technische Neuerungen verhindert. Aber an preiswerter Enegie ist halt der Staat solange nicht interessiert, als er die Einnahmenrückgänge aus regulären Arbeitsabgaben nicht kompensieren kann.
Und so kann man die Diskussion um Atomkraft mit der über Feinstaub vergleichen. Konzentration gibts im Erzgebirge und die Kurve verläuft in Köln mittags nach oben. Dann, wenn der Autoverkehr am Niedrigsten ist. Aber Einnahmen und Wählerstimmen bestimmen das Auto als einzigen Verursacher.
Insofern kann man sich an der Diskussion nicht beteiligen, will man bezüglich Logik nicht hinter das in der 9. Klasse Gelernte, damals noch Untersekunda genannt, zurückfallen.
Da wird sogar Goethe zitiert. "Alles was natürlich ist gut". Aber selbst der würde wohl einräumen müssen, dass die Nuztung von Sonnenenergie ohne den technisch Fortschritt, gar nicht möglich wäre. Und dieser Fortschritt war da am größten, wo er recht unabhängig von staatlichen Regelungen war (nicht Kontrolle ist gemeint, die muss sein).
Man erkennt, dass allseits das Interesse die Erkenntnis bestimmt (oder einfach nicht zuhören) und verbleibt in der Hoffnung, dass die Stompreise nicht zum Abschalten des PCS zwingen, und der Streit über Atomkraft nicht noch blutig ausgeht. Und man sich den Kopf, aus Angst zu erfrieren, selber abnimmt.
Vielleicht wäre längst eine sogar wiederverwertbare Abfallbeseitigung entwickelt worden, wenn man nicht 30 Jahre lang über das "ob" gestritten hätte, statt sich auf das "Wie" zu konzentrieren. Schliessen Sie das aus?
Ich bin fanatischer Anhänger von Sätzen mit "vielleicht" und "könnte" und "unter Umständen" und "denkbar" oder sonstwie Vagem und Schweflichem ... ähhh .... Schwaflichem, meine ich.
Könnte es nicht villeicht sein, dass nächste Woche schon die regenerativen Energien von ihren Gestehungskosten billiger sind als die Verkaufspreise der Grossen Vier?
Kann es nicht sein: Künftig regnet es nur noch nachts?
Deutschland ist nicht das einzige Land das Atomkraftwerke betreibt und auch nicht das einzige das ein Problem mit der Endlagerung hat. Auch in anderen Ländern wie z.B. Frankreich oder USA wo es die Diskussion wie in Deutschland nicht oder zumindest nicht in dieser Form gibt sind in der Entsorgungsfrage nicht weiter als wir. Auch die Aufbereitung verbrauchter Brennstäbe hinterlässt massenweise strahlende Abfälle die irgendwo dauerhaft sicher gelagert werden müssen.
Ich bin fanatischer Anhänger von Sätzen mit "vielleicht" und "könnte" und "unter Umständen" und "denkbar" oder sonstwie Vagem und Schweflichem ... ähhh .... Schwaflichem, meine ich.
Könnte es nicht villeicht sein, dass nächste Woche schon die regenerativen Energien von ihren Gestehungskosten billiger sind als die Verkaufspreise der Grossen Vier?
Kann es nicht sein: Künftig regnet es nur noch nachts?
Deutschland ist nicht das einzige Land das Atomkraftwerke betreibt und auch nicht das einzige das ein Problem mit der Endlagerung hat. Auch in anderen Ländern wie z.B. Frankreich oder USA wo es die Diskussion wie in Deutschland nicht oder zumindest nicht in dieser Form gibt sind in der Entsorgungsfrage nicht weiter als wir. Auch die Aufbereitung verbrauchter Brennstäbe hinterlässt massenweise strahlende Abfälle die irgendwo dauerhaft sicher gelagert werden müssen.
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