Schuldenkrise Den Griechen läuft die Zeit davon
Die Freude über die Sparerfolge der Griechen ist verflogen: Eine heftige Rezession beutelt das Land. An den Märkten wächst die Sorge, dass Athen die Wende nicht schafft.
Nur wenige Tage Urlaub gönnte sich Griechenlands Finanzminister Giorgos Papakonstantinou auf der idyllischen Kykladeninsel Serifos. Am Dienstag kehrte er an seinen Schreibtisch im sechsten Stock im Ministerium am Athener Syntagmaplatz zurück.
Einer seiner ersten Besucher war Ioannis Kapeleris, der Chef der "Behörde für Sonderermittlungen", die griechische Steuerfahndung. Auf Kapeleris ruhen viele Hoffnungen. Er soll helfen, die Kassen des Fiskus zu füllen. Denn die Steuereinnahmen fließen spärlicher als erwartet. Im Juli lagen sie sieben Prozent unter Vorjahr. Zwar hat Athen in den ersten sieben Monaten insgesamt 4,1 Prozent mehr eingenommen. Aber die Ziele waren höher gesteckt.
IWF und EU hat Papakonstantinou im Gegenzug für das Milliarden-Rettungspaket Mehreinnahmen von 13,7 Prozent für 2010 zugesagt. Es wird schwer sein, sie allein bei Steuerhinterziehern einzutreiben. Die Steuersätze hat Athen bereits erhöht.
Noch im Juli lobten IWF und EU die Griechen für die schnelle Umsetzung der Sparpakete. Jetzt spüren die Bürger, wie ihr Land in eine tiefe Rezession rutscht: Geschäfte schließen, Baustellen liegen brach, Firmen entlassen Mitarbeiter. Und die Finanzmärkte warten argwöhnisch auf Fehltritte. Die Angst kehrt zurück - in Athen, aber auch in Washington, Brüssel und Berlin.
Es gebe immer noch Risiken, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Donnerstag in Brüssel. "Die größte unmittelbare Herausforderung besteht darin, im Bankensektor auch weiterhin für angemessene Liquidität und Finanzstabilität zu sorgen." Rehn befürwortet frisches Geld für Griechenland, das wegen seiner Schuldenkrise unter strenger Aufsicht der EU steht. Die Partner der Eurozone und der Internationale Währungsfonds (IWF) wollen - wie schon länger bekannt - bald neun Milliarden Euro neue Kredite an Athen auszahlen. Davon entfallen 6,5 Milliarden Euro auf die Europäer und 2,5 Milliarden Euro auf den IWF. Es werden dabei keine Probleme erwartet, obwohl die Slowakei, die zum Euroraum gehört, bei den Griechenlandhilfen nicht mitzieht, wie der Sprecher Rehns sagte.
Es ist die zweite Rate aus dem 110 Milliarden Euro schweren Hilfspaket Europas und des IWF. Im Mai hatte es eine erste Finanzspritze von 20 Milliarden Euro gegeben. Der Beschluss zu der neuen Kredittranche soll am 7. September von den europäischen Finanzministern getroffen werden. Das griechische Defizit sei im ersten Halbjahr um 46 Prozent gesunken, berichtete die Kommission. Auch wichtige Reformen wie bei den Renten kämen gut voran. Athen muss sein Defizit von fast 14 Prozent der Wirtschaftsleistung bis 2014 unter die zulässige Obergrenze von drei Prozent drücken.
Enoikiazetai - "Zu vermieten". Immer mehr Ladenbesitzer in Athen hängen dieses Schild ins Schaufenster. In der griechischen Metropole hat seit Jahresbeginn schon jeder sechste Einzelhändler aufgegeben. Die Rezession hat Griechenland fest im Griff. Und sie verschärft sich: Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bereits im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 3,5 Prozent einbrach, erwarten Volkswirte für das zweite Halbjahr ein Minus von rund fünf Prozent. Der griechische Einzelhandelsverband rechnet bis zum Jahresende mit weiteren 100.000 Insolvenzen. Schon jetzt ist jeder dritte griechische Jugendliche ohne Arbeit. Für den Herbst erwartet der Gewerkschaftsbund GSEE eine Welle von Massenentlassungen und einen Anstieg der Erwerbslosenquote auf 20 Prozent.
- Datum 19.08.2010 - 15:27 Uhr
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- Quelle Handelsblatt
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...noch kein Land aus einem Bankrott herausgespart.
Warum das jetzt auf einmal funktionieren soll hat bisher noch niemand erklärt.
"Es hat sich in der Geschichte der Menschheit noch kein Land aus einem Bankrott herausgespart.
Warum das jetzt auf einmal funktionieren soll hat bisher noch niemand erklärt."
Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Der einzige Weg daraus wäre Wirtschaftswachstum. GR als ein Defizitland müßte jetzt zweckmäßigerweise die Investitionen erhöhen. Nur woher soll der Anreiz kommen, wenn einerseits der private Konsum eingeschränkt wird, was den Anreiz für private Investitionen mindert, und auf der anderen Seite dem Land die Mittel für öffentliche Investitionen fehlen?
@Andrea Cünnen/Dirk-Hinrich Heilmann/Gerd Höhler:
"Die Konsumflaute schmälert wiederum die Steuereinnahmen. Schon schreiben griechische Zeitungen, der Finanzminister werde zum Ausgleich die öffentlichen Investitionen noch mehr kürzen. Damit würde das Land noch tiefer in die Rezession getrieben.
Der Schlüssel für den Erfolg des griechischen Konsolidierungsprogramms ist daher die Rückkehr zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum."
Strukturreformen sind nach wie vor unumgänglich. Aber an gewissen ökonomischen Zusammenhängen können auch diese nichts ändern.
"Dafür sollen Strukturreformen wie eine Öffnung bisher abgeschotteter Berufe für den freien Wettbewerb sorgen. Regierungschef Giorgos Papandreou nennt das "eine "Revolution des Selbstverständlichen" und mahnt seine Landsleute: "Entweder Griechenland wird jetzt modernisiert - oder nie."
"
....diese Parole:
"Es hat sich in der Geschichte der Menschheit...
...noch kein Land aus einem Bankrott herausgespart."
"Es hat sich in der Geschichte der Menschheit noch kein Land aus einem Bankrott herausgespart.
Warum das jetzt auf einmal funktionieren soll hat bisher noch niemand erklärt."
Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Der einzige Weg daraus wäre Wirtschaftswachstum. GR als ein Defizitland müßte jetzt zweckmäßigerweise die Investitionen erhöhen. Nur woher soll der Anreiz kommen, wenn einerseits der private Konsum eingeschränkt wird, was den Anreiz für private Investitionen mindert, und auf der anderen Seite dem Land die Mittel für öffentliche Investitionen fehlen?
@Andrea Cünnen/Dirk-Hinrich Heilmann/Gerd Höhler:
"Die Konsumflaute schmälert wiederum die Steuereinnahmen. Schon schreiben griechische Zeitungen, der Finanzminister werde zum Ausgleich die öffentlichen Investitionen noch mehr kürzen. Damit würde das Land noch tiefer in die Rezession getrieben.
Der Schlüssel für den Erfolg des griechischen Konsolidierungsprogramms ist daher die Rückkehr zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum."
Strukturreformen sind nach wie vor unumgänglich. Aber an gewissen ökonomischen Zusammenhängen können auch diese nichts ändern.
"Dafür sollen Strukturreformen wie eine Öffnung bisher abgeschotteter Berufe für den freien Wettbewerb sorgen. Regierungschef Giorgos Papandreou nennt das "eine "Revolution des Selbstverständlichen" und mahnt seine Landsleute: "Entweder Griechenland wird jetzt modernisiert - oder nie."
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....diese Parole:
"Es hat sich in der Geschichte der Menschheit...
...noch kein Land aus einem Bankrott herausgespart."
ehrlich fragen obeine Ende mit Schrcken nicht besser ist als ein Schrecken ihne Ende wenn man sich die Toilgungssummen anguckt die in den nächsten Jahren fällig werden.
Im Übrigen hat das den griechischen Staat nicht davon abgehalten weiteres Geld (das sie nicht haben) für militärisches Material auszugeben.
für die weiteren Kredite, obwohl die Griechen das nun wirklich nicht mehr wollten.
Im Übrigen hat das den griechischen Staat nicht davon abgehalten weiteres Geld (das sie nicht haben) für militärisches Material auszugeben.
Mindestens ein U-Boot ist noch zu bezahlen und ein weiteres muß bestellt und bezahlt werden (rund 1 Milliarde für beide) sowie französische Fregatten für 640 Mio Euro. Sicherlich gibt es da noch mehr solche "Nettigkeiten" unter der Decke.
Das können Sie den Griechen nun wirklich nicht anlasten.
war bislang in jedem Land so, wo er "helfen" durfte durch intensives kaputtsparen.
Insofern gibt es ausserparlamentarische Oppositionen, die den IWF wieder raushaben, die Drachme wieder einführen und dann Tabula rasa machen wollen.
Aussetzen der Zahlungen - Ausstieg aus der Eurozone
Griechische Akademiker erheben das Wort gegen den Rettungsmechanismus von IWF und EU
30 griechische Ökonomen und Akademiker haben angesichts der Krise einen Forderungsrahmen aufgestellt, der in der Bevölkerung erheblichen Anklang findet. In einem breit zirkulierenden Aufruf fordern sie das Aussetzen der Zahlungen an die Gläubiger und den Ausstieg aus dem Euro, weil "die Strategie des IWF zu einem radikalen Konjunkturrückgang und damit zu einer weiteren Schrumpfung der Staatsfinanzen führen wird".
für die weiteren Kredite, obwohl die Griechen das nun wirklich nicht mehr wollten.
Im Übrigen hat das den griechischen Staat nicht davon abgehalten weiteres Geld (das sie nicht haben) für militärisches Material auszugeben.
Mindestens ein U-Boot ist noch zu bezahlen und ein weiteres muß bestellt und bezahlt werden (rund 1 Milliarde für beide) sowie französische Fregatten für 640 Mio Euro. Sicherlich gibt es da noch mehr solche "Nettigkeiten" unter der Decke.
Das können Sie den Griechen nun wirklich nicht anlasten.
war bislang in jedem Land so, wo er "helfen" durfte durch intensives kaputtsparen.
Insofern gibt es ausserparlamentarische Oppositionen, die den IWF wieder raushaben, die Drachme wieder einführen und dann Tabula rasa machen wollen.
Aussetzen der Zahlungen - Ausstieg aus der Eurozone
Griechische Akademiker erheben das Wort gegen den Rettungsmechanismus von IWF und EU
30 griechische Ökonomen und Akademiker haben angesichts der Krise einen Forderungsrahmen aufgestellt, der in der Bevölkerung erheblichen Anklang findet. In einem breit zirkulierenden Aufruf fordern sie das Aussetzen der Zahlungen an die Gläubiger und den Ausstieg aus dem Euro, weil "die Strategie des IWF zu einem radikalen Konjunkturrückgang und damit zu einer weiteren Schrumpfung der Staatsfinanzen führen wird".
Es hat sich noch kein Land reichgespart, man hat sich noch immer kaputtgespart.
Das Sparen ist die Ursache aller Wirtschaftskrisen!
Deshalb werden Wirtschaftskrisen auch immer durch Hochzinspolitik ausgelöst und die Kapitalisten lassen ihre Massenmedien das Sparen propagieren, wenn die Krise immer noch schlimmer werden soll, um den Menschen das Rückgrat zu brechen.
Immer die bösen Kapitalisten
hat wahrscheinlich Phillip der 2te schon über die Fugger gesagt, als die Ihr Geld wiederhaben wollten.
Das sind aber nicht die, die Geld ausgeben , das Ihnen nicht gehört.
Interessant zu erfahren ,dass die Kommies in der Zone und Udssr sich kaputtgespart haben.
Es lebe also die Inflation, die Arme reich und Reiche arm macht ???
Ist in der Geschichte leider immer andersrum gelaufen.
Immer die bösen Kapitalisten
hat wahrscheinlich Phillip der 2te schon über die Fugger gesagt, als die Ihr Geld wiederhaben wollten.
Das sind aber nicht die, die Geld ausgeben , das Ihnen nicht gehört.
Interessant zu erfahren ,dass die Kommies in der Zone und Udssr sich kaputtgespart haben.
Es lebe also die Inflation, die Arme reich und Reiche arm macht ???
Ist in der Geschichte leider immer andersrum gelaufen.
"Es hat sich in der Geschichte der Menschheit noch kein Land aus einem Bankrott herausgespart.
Warum das jetzt auf einmal funktionieren soll hat bisher noch niemand erklärt."
Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Der einzige Weg daraus wäre Wirtschaftswachstum. GR als ein Defizitland müßte jetzt zweckmäßigerweise die Investitionen erhöhen. Nur woher soll der Anreiz kommen, wenn einerseits der private Konsum eingeschränkt wird, was den Anreiz für private Investitionen mindert, und auf der anderen Seite dem Land die Mittel für öffentliche Investitionen fehlen?
@Andrea Cünnen/Dirk-Hinrich Heilmann/Gerd Höhler:
"Die Konsumflaute schmälert wiederum die Steuereinnahmen. Schon schreiben griechische Zeitungen, der Finanzminister werde zum Ausgleich die öffentlichen Investitionen noch mehr kürzen. Damit würde das Land noch tiefer in die Rezession getrieben.
Der Schlüssel für den Erfolg des griechischen Konsolidierungsprogramms ist daher die Rückkehr zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum."
Strukturreformen sind nach wie vor unumgänglich. Aber an gewissen ökonomischen Zusammenhängen können auch diese nichts ändern.
"Dafür sollen Strukturreformen wie eine Öffnung bisher abgeschotteter Berufe für den freien Wettbewerb sorgen. Regierungschef Giorgos Papandreou nennt das "eine "Revolution des Selbstverständlichen" und mahnt seine Landsleute: "Entweder Griechenland wird jetzt modernisiert - oder nie."
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Liebe Lügenpresse,
Wirtschaftskrisen werden durch hohe Zinsen ausgelöst? Ich glaube nicht, war es doch gerade das billige Geld, dass auch zur Bildung der Spekulationsblase auf dem US-Immobilienmarkt beigetragen hat.
Dass Griechenland jahrelang über seinen Verhältnissen gelebt hat, ist doch unbestritten. Griechenland muss reformiert werden und seine Schulden in den Griff bekommen.
Entweder über den jetzt begonnenen Sparkurs oder über eine Insolvenz. Ich bin eindeutig für die erste Alternative, die Konsequenzen der zweiten sind viel schwerwiegender.
Liebe Grüße
Marcus Gatzke
zunächst einmal ein Link zur Entwicklung der US-Leitzinsen:
http://www.leitzinsen.inf...
Die Leitzinsen in den USA mussten von der FED zur Bekämpfung der Rezession nach 2001 so stark von 6,5 Prozent im Jahr 2001 auf 1 Prozent im Jahr 2004 zurückgenommen werden. Man kann eine Rezession entweder durch Zinssenkung oder durch steigende Masseneinkommen überwinden. Durch die Folgen der neoliberalen Politik blieb nach 2001 nur die Zinssenkung bis auf 1 Prozent. Lohnerhöhungen und höhere Sozialausgaben zur Ankurbelung der Konjunktur wären natürlich besser gewesen, aber wie hätten die neoliberalen Medien da geheult?
Greenspan konnte also nur mit Nullzinspolitik die Rezession stoppen. Das führt wieder zu Börsenblasen. Die Immobilienkredite waren auch ein Mittel, den Konsum der Massen statt durch steigende Einkommen durch eine steigende Verschuldung zu finanzieren. Beides, die Vermögensblasen wie die steigende Verschuldung der Massen, bläht wieder die virtuellen Kapitalgewinne auf im Interesse der Reichen.
Beim Blick auf die Leitzinsen wird auch deutlich, dass sowohl im Jahr 2001 mit einem Leitzins von 6,5 Prozent als auch im Jahr 2007 mit einem Leitzins von 5,25 Prozent die Rezession wieder mit Hochzinspolitik ausgelöst wurde. Danach erst wurden die Zinsen stark gesenkt.
Den Griechen empfehle ich weder einen neoliberalen "Sparkurs" noch eine Insolvenz. Sie sollten aus den Schulden herauswachsen. Dafür müsste z.B. Deutschland seinen Binnenmarkt ankurbeln.
zunächst einmal ein Link zur Entwicklung der US-Leitzinsen:
http://www.leitzinsen.inf...
Die Leitzinsen in den USA mussten von der FED zur Bekämpfung der Rezession nach 2001 so stark von 6,5 Prozent im Jahr 2001 auf 1 Prozent im Jahr 2004 zurückgenommen werden. Man kann eine Rezession entweder durch Zinssenkung oder durch steigende Masseneinkommen überwinden. Durch die Folgen der neoliberalen Politik blieb nach 2001 nur die Zinssenkung bis auf 1 Prozent. Lohnerhöhungen und höhere Sozialausgaben zur Ankurbelung der Konjunktur wären natürlich besser gewesen, aber wie hätten die neoliberalen Medien da geheult?
Greenspan konnte also nur mit Nullzinspolitik die Rezession stoppen. Das führt wieder zu Börsenblasen. Die Immobilienkredite waren auch ein Mittel, den Konsum der Massen statt durch steigende Einkommen durch eine steigende Verschuldung zu finanzieren. Beides, die Vermögensblasen wie die steigende Verschuldung der Massen, bläht wieder die virtuellen Kapitalgewinne auf im Interesse der Reichen.
Beim Blick auf die Leitzinsen wird auch deutlich, dass sowohl im Jahr 2001 mit einem Leitzins von 6,5 Prozent als auch im Jahr 2007 mit einem Leitzins von 5,25 Prozent die Rezession wieder mit Hochzinspolitik ausgelöst wurde. Danach erst wurden die Zinsen stark gesenkt.
Den Griechen empfehle ich weder einen neoliberalen "Sparkurs" noch eine Insolvenz. Sie sollten aus den Schulden herauswachsen. Dafür müsste z.B. Deutschland seinen Binnenmarkt ankurbeln.
für die weiteren Kredite, obwohl die Griechen das nun wirklich nicht mehr wollten.
Im Übrigen hat das den griechischen Staat nicht davon abgehalten weiteres Geld (das sie nicht haben) für militärisches Material auszugeben.
Mindestens ein U-Boot ist noch zu bezahlen und ein weiteres muß bestellt und bezahlt werden (rund 1 Milliarde für beide) sowie französische Fregatten für 640 Mio Euro. Sicherlich gibt es da noch mehr solche "Nettigkeiten" unter der Decke.
Das können Sie den Griechen nun wirklich nicht anlasten.
... hat schon einigen Staaten genau diese (!) Sparpolitik verordnet,
und - oh Wunder - nahezu jedesmal mit dem gleichen Ergebnis: die ohnehin schwache Wirtschaft wurde regelrecht erwürgt, d.h. jegliche Binnennachfrage auf das absolute Existenzminimum herunter geschraubt.
Kurz vor dieser Griechenland-Sage gab die argentinische Präsidentin ein Interview, in dem sie Griechen davor gewarnt hat, auf die Sparrezepte der Herren aus Washington einzugehen. Argentinien hat sich m.W. als das einzige Land in der Geschichte diesem Diktat aus Washington widersetzt, dies mit Erfolg. Im übrigen - rein zufällig ist IWF auch eine tochter der Weltbank-Gruppe, diese wiederum nur ein US-Konzern (siehe "Let´s Make Money", http://letsmakemoney.de/)
war bislang in jedem Land so, wo er "helfen" durfte durch intensives kaputtsparen.
Insofern gibt es ausserparlamentarische Oppositionen, die den IWF wieder raushaben, die Drachme wieder einführen und dann Tabula rasa machen wollen.
Aussetzen der Zahlungen - Ausstieg aus der Eurozone
Griechische Akademiker erheben das Wort gegen den Rettungsmechanismus von IWF und EU
30 griechische Ökonomen und Akademiker haben angesichts der Krise einen Forderungsrahmen aufgestellt, der in der Bevölkerung erheblichen Anklang findet. In einem breit zirkulierenden Aufruf fordern sie das Aussetzen der Zahlungen an die Gläubiger und den Ausstieg aus dem Euro, weil "die Strategie des IWF zu einem radikalen Konjunkturrückgang und damit zu einer weiteren Schrumpfung der Staatsfinanzen führen wird".
"Aussetzen der Zahlungen an die Gläubiger und den Ausstieg aus dem Euro.."
Wenn sich diese Meinung in Griechenland durchsetzen würde, wäre doch toll. Verschiedene unabhängige Fachleute schlagen doch genau diesen Weg vor der dann in einem Insolvenzverfahren für Griechenland münden müßte. Zuletzt hatte ich dies bei Prof. von Laer gelesen.
Politische Widerstände ? Aber ja, aus Brüssel, von den Gläubigerbanken und vom Politisch-Medialen Komplex in der BRD.
"Insofern gibt es ausserparlamentarische Oppositionen, die den IWF wieder raushaben, die Drachme wieder einführen und dann Tabula rasa machen wollen.
Aussetzen der Zahlungen - Ausstieg aus der Eurozone
Griechische Akademiker erheben das Wort gegen den Rettungsmechanismus von IWF und EU
30 griechische Ökonomen und Akademiker haben angesichts der Krise einen Forderungsrahmen aufgestellt, der in der Bevölkerung erheblichen Anklang findet. In einem breit zirkulierenden Aufruf fordern sie das Aussetzen der Zahlungen an die Gläubiger und den Ausstieg aus dem Euro, weil "die Strategie des IWF zu einem radikalen Konjunkturrückgang und damit zu einer weiteren Schrumpfung der Staatsfinanzen führen wird". "
Ausetzen der Zahlungen eventuell, Ausstieg aus der Euro-Zone nicht. Das würde der griechischen Wirtschaft den Rest geben.
Die Wahrheit ist, daß das Problem der griechischen Verschuldung technisch rel. einfach zu lösen wäre. Dann müßte die EZB die griechischen Anleihen mit einem Abschlag aufkaufen (Haircut) und sie dann an hiesige Anleger mit der Sicherheit aller europäischen Staaten im Hintergrund zu niedrigen Zinsen absetzen.
"Aussetzen der Zahlungen an die Gläubiger und den Ausstieg aus dem Euro.."
Wenn sich diese Meinung in Griechenland durchsetzen würde, wäre doch toll. Verschiedene unabhängige Fachleute schlagen doch genau diesen Weg vor der dann in einem Insolvenzverfahren für Griechenland münden müßte. Zuletzt hatte ich dies bei Prof. von Laer gelesen.
Politische Widerstände ? Aber ja, aus Brüssel, von den Gläubigerbanken und vom Politisch-Medialen Komplex in der BRD.
"Insofern gibt es ausserparlamentarische Oppositionen, die den IWF wieder raushaben, die Drachme wieder einführen und dann Tabula rasa machen wollen.
Aussetzen der Zahlungen - Ausstieg aus der Eurozone
Griechische Akademiker erheben das Wort gegen den Rettungsmechanismus von IWF und EU
30 griechische Ökonomen und Akademiker haben angesichts der Krise einen Forderungsrahmen aufgestellt, der in der Bevölkerung erheblichen Anklang findet. In einem breit zirkulierenden Aufruf fordern sie das Aussetzen der Zahlungen an die Gläubiger und den Ausstieg aus dem Euro, weil "die Strategie des IWF zu einem radikalen Konjunkturrückgang und damit zu einer weiteren Schrumpfung der Staatsfinanzen führen wird". "
Ausetzen der Zahlungen eventuell, Ausstieg aus der Euro-Zone nicht. Das würde der griechischen Wirtschaft den Rest geben.
Die Wahrheit ist, daß das Problem der griechischen Verschuldung technisch rel. einfach zu lösen wäre. Dann müßte die EZB die griechischen Anleihen mit einem Abschlag aufkaufen (Haircut) und sie dann an hiesige Anleger mit der Sicherheit aller europäischen Staaten im Hintergrund zu niedrigen Zinsen absetzen.
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