"Wir müssen die Ungleichverteilung der Einkommen bekämpfen"
ZEIT ONLINE: Sind Sie auch gegen höhere Steuern für Vermögende?
Sandler: Im Gegenteil, wir sind entschieden für eine aggressivere Besteuerung. Die Ungleichverteilung der Einkommen hat weltweit deutlich zugenommen. Das müssen wir bekämpfen. Als wir zum Beispiel unsere Steuer bezahlt hatten, war trotzdem noch derartig viel übrig, dass wir uns entschlossen, das Geld zu spenden.
ZEIT ONLINE: War es eine schwierige Entscheidung?
Sandler: Nein, gar nicht. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Es gibt im Leben kaum etwas Schöneres, als die Freude zu schenken.
- Datum 12.08.2010 - 10:49 Uhr
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Im Prinzip müssten jetzt alle aufhorchen und in sich gehen, denn was die Sandlers sagen, ist uns allen wohlbekannt. Welchen Schaden sippenverliebtes und traditionsgefangenes Erben angerichtet hat, können wir in der Geschichte deutscher Unternehmen deutlich nachvollziehen. Die Krupps, die Thyssens, die Schickedanzes, die Quandts und Porsches, da waren die Erben eher kontraproduktiv, die ihnen vererbten Riesenvermögen im Sinne des Grundgesetzes und einer verpflichtenden gesellschaftlichen Ethik zu verwalten. Einzelheiten findet man täglich in den bevorzugten Print- und TV-Medien der Unterschichtzielgruppen, wenn die verschwenderischen und unsozialen Lebensstile der neidvoll bewunderten Prominenten haarklein in seitenlangen Reportagen aufgedröselt werden.
Natürlich gibt es auch sehr gute Beispiele, wo das Vererben als Verantwortung gegenüber den Beschäftigten eines Unternehmens und einer allgemeinen gesellschaftlichen Verpflichtung wahrgenommen wurde.
Familienunternehmen des Mittelstandes zeigen bei uns sehr oft eine hohe ethische und moralische Kraft, wenn es darum geht, das Allgemeinwohl zu berücksichtigen. Aber umgekehrt ist es ebenso.
Wir brauchen gar nicht in die Sphären der Millionäre abzudriften, um das "Vererben" kritisch zu beleuchten. Jeder gute Handwerksmeister weiß, dass er oft mit einem engagierten Externen besser fährt als mit sein eigener "Brut".
Und die Zerstrittenheit von Erbengemeinschaften führen dem Staat jedes Jahr allergrößten Schaden zu.
W.Neisser
kann irreparable Schäden anrichten
http://video.google.com/v...
Also das klingt ja ganz toll was die beiden da erzaehlen.
Wenn man aber genau hinschaut, haben die beiden offensichtlich einen Teil ihres Vermoegens bereits zu Lebzeiten an die Kinder uebergeben. Oder wie sollte man sonst den Satz: "Sie haben dasselbe vor mit ihren Stiftungen." verstehen? Und um eine Stiftung zu gruenden benoetigt man mit Sicherheit einen groesseren Geldbetrag.
Aber Hauptsache man stellt sich als Gutmensch hin und hat hoechstwahrscheinlich das gesamte Vermoegen elegant am Fiskus vorbeigestiftet. Nach dem Ableben koennen dann die Kinder zu eigenen Zwecken die Stiftungen aufloesen oder einfach dort eine Stelle besetzen und sich dafuer koeniglich entlohenn lassen.
1. woher und womit haben die ihr vermögen gemacht?
2. warum haben die dass geld nicht schon eher verschenkt?
Steht alles im Kasten links neben dem Text.
die frage muss man ein wenig subtiler beantworten. eine zentrale frage zB wäre wie viel leid die anreicherung erzeugt hat. denn diese steht im widerspruch zu den "gutmenschen" die sie sich jetzt darstellen.
das ist übrigens allgmeine ein heikles thema. ein besseres leben kann man sich nur leisten, wenn man dieses auch finanzieren kann. das gilt auch für den normalbürger.
Steht alles im Kasten links neben dem Text.
die frage muss man ein wenig subtiler beantworten. eine zentrale frage zB wäre wie viel leid die anreicherung erzeugt hat. denn diese steht im widerspruch zu den "gutmenschen" die sie sich jetzt darstellen.
das ist übrigens allgmeine ein heikles thema. ein besseres leben kann man sich nur leisten, wenn man dieses auch finanzieren kann. das gilt auch für den normalbürger.
in weitere Unternehmen investieren, um den Markt zu stützen, die produktive Wirtschaftskraft zu erhalten. Dann können die Angestellten weiterhin spenden, was sie Jahr für Jahr in gewaltiger Höhe tun. Der Staat kann zudem soziale Ausgleichsaktionen besser finanzieren.
bekommen doch immer noch die dicksten Kartoffeln. Genauso richtig wie es ist das ganze Geld nicht auf einem Haufen vergammeln zu lassen ist es falsch zu denken alles zu spenden ist die Lösung. Das macht die Welt genauso wenig zu einem besseren Planet. Ein System, dass solche ungleichheiten erzeugt wird doch nicht dadurch besser, dass man anderer Stelle wieder Geld hineinsteckt. Den guten Willen in Ehren. Aber hat vieleicht auch mal einer darüber nachgedacht was diese Aktion bewirken soll, ausser das alle Menschen für 3 Tage was essen und trinken können?
"Es gibt die Kritik, dass die Wohltäter allein entscheiden, welche Initiativen sie unterstützen wollen. Das sei wenig demokratisch, dabei verdanken die Reichen ihr Vermögen der Gesellschaft."
-> Der Gesellschaft verdanken? Inwiefern? Sind diese Superreichen hauptsächlich deswegen reich, weil sie anderen Menschen Geld gestohlen haben? Oder sind sie hauptsächlich deswegen reich, weil sie Dinge getan/geschaffen haben, für die andere Menschen viel Geld freiwillig gegeben haben? (Die Frage nach Erbe mal außen vor) <-
Dieser zweifelhaften "Kritik" könnte man überspitzt entgegensetzen: Diese Superreichen haben der Gesellschaft schon soviel gegeben (Ideen, Produkte, Dienstleistungen), und nun geben sie ein zweites Mal!
Wer auch immer hinter diesen dubiosen "Kritik" steht, sollte sich mal fragen, wieviel er/sie denn schon der Gesellschaft gegeben hat. Ich vermute, die wenigsten dieser Kritiker haben der Gesellschaft einen auch nur ansatzweise vergleichbaren Nutzen gebracht. Es zeugt von Neid und einem seltsamen moralischen Emfinden, Forderungen nach einer demokratischen "Kontrolle" über private Spendenvermögen zu erheben.
Das ganz abgesehen von der Frage, ob denn eine demokratische Entscheidung per se einer privaten Entscheidung überlegen sein soll. Dass beispielsweise die Gates-Stiftung weniger Gutes pro investiertem Dollar in der Welt bewirkt als die staatliche Entwicklungshilfe, muss erstmal nachgewiesen werden.
dann erzähl was sie denn so tolles gegeben haben!
Bill Gates hat bei mir mit Windows schonviel probleme erzeugt, dass manch anderer deswegen wahrscheinlich schon suizid begangen hätte.
dann erzähl was sie denn so tolles gegeben haben!
Bill Gates hat bei mir mit Windows schonviel probleme erzeugt, dass manch anderer deswegen wahrscheinlich schon suizid begangen hätte.
übernahmen eine kleine Bank? Übernahmen - von wem - oder kauften sie sie - mit welchem Geld? - Sie haben nicht mit ihrer Hände Arbeit Werte geschaffen, sondern ließen das andere tun. Wenn sie von 24 Milliarden gut 1 Milliarde spenden wollen, sollten sie sich nicht noch so feiern lassen, sondern lieber an die denken, die Zins und Zinseszinsen für die Sandlers erarbeiten mußten.
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