Modemacherin Gabriele Strehle "Jogi Löw entscheidet instinktiv, was er anzieht"
Der blaue "Glückspulli", den Jogi Löw bei der WM trug, ist inzwischen ausverkauft. Gabriele Strehle, Ausstatterin der Nationalelf, über Erfolg in der Mode und im Sport.
Frage:
Frau Strehle, sind Sie ein Fußballfan?
Gabriele Strehle:
Mein Mann ist seit seiner Kindheit fußballverrückt. Und unsere Tochter Clara hat sich bereits mit zwei Jahren am Fußballfieber infiziert. Unsere Familie ist also absolut fußballbegeistert.
Frage:
Sie auch?
Strehle:
Ich schaue mir bestimmte Spiele an. Aber ich nutze die Halbzeit oft, um das Essen vorzubereiten.
Frage:
Dann war es die Idee Ihres Mannes, die Nationalmannschaft auszustatten?
Strehle:
Soweit ich weiß, ist das so. 2006 haben wir die Spieler ja das erste Mal angezogen. Zuvor hatte es eine gewisse Erneuerung im Team gegeben. Ich habe dann ein Konzept entwickelt, das gut angekommen ist. So wie das Piqué-Hemd von Jürgen Klinsmann und Jogi Löw damals der Renner wurde, war es bei der Europameisterschaft 2008 das weiße Hemd mit der Naht. Jetzt ist es der blaue Pullover aus Babykaschmir. Dieses Material ist ein ständiger Begleiter in meiner Kollektion.
Frage:
Was ist Babykaschmir?
Strehle:
Das ist extrem fein ausgewebtes Kaschmir. Ein ganz dünnes, leichtes, reisefreundliches Material. Eine Qualität, die Sie das ganze Jahr über gut tragen können, auch im Sommer.
Frage:
Der blaue Glückspullover von Jogi Löw ist ausverkauft. Wann gibt es Nachschub?
Strehle:
Anfang August kommt die erste Lieferung in die Läden, Ende August eine weitere. Es gibt schon viele Anfragen.
Frage:
Haben Sie eine Erklärung dafür?
Strehle:
Jogi Löw ist einer, der instinktiv entscheidet, was er anzieht. Er hatte ja eine große Auswahl dabei. So etwas ist nie vorauszusehen. Und nachdem wir die Herrenkollektion bisher nur in unseren eigenen Läden vertreiben, ist das Kontingent nicht so groß.
Frage:
Wie verkauft sich der Rest der Fußballer- Kollektion?
Strehle:
Alle Fans sind davon überzeugt, dass die Mannschaft erstklassig gespielt hat. Die Euphorie ist nach wie vor da.
Frage:
Wie passen Fußball und Strenesse zusammen?
- Datum 02.08.2010 - 13:08 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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liebe zeit?
Entfernt. Bitte widersprechen Sie dem Artikel mit sachlichen Argumenten. Danke. Die Redaktion/sh
"....der Stil ist so beschaffen, dass sie sich als Investment eignen. Ich finde es wunderbar Menschen zu sehen, die ein Teil tragen, das sie schon drei Jahre besitzen."
"Investment" und s c h o n drei Jahre : Ich bin ziemlich erschüttert über dieses Interview. PR-Talk und nichts anderes, und so überdeutlich, ich hatte Frau Strehle eigentlich für klüger gehalten. Mode für Lufthansa und Nationalelf = "etwas für Deutschland" tun? Ich kanns nicht fassen. Ich würde doch meinen, die Aufträge der Lufthansa und des DFB waren für die Firma Strenesse Gold wert.
Was für ein unglaubwürdiges Interview.
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