Konjunktur Stärkstes Wachstum seit der Wiedervereinigung

Nach der Krise nun das Rekordwachstum: Im zweiten Quartal hat die deutsche Wirtschaft um 2,2 Prozent zugelegt. Das ist der höchste Wert seit 20 Jahren.

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal so stark gewachsen wie seit 20 Jahren nicht mehr. Boomende Exporte und steigende Investitionen ließen das Bruttoinlandsprodukt um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal steigen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

"Der zum Jahreswechsel 2009/2010 ins Stocken geratene Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich damit eindrucksvoll zurückgemeldet", schrieben die Statistiker. Das stärkste Wachstum seit Frühjahr 1987 übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich: Sie hatten nur mit einem Plus von 1,3 Prozent gerechnet.

Anzeige

Zudem fiel das Wachstum im ersten Quartal mit 0,5 Prozent besser aus als zunächst mit 0,2 Prozent berechnet.

Verglichen mit dem Vorjahr legte die Wirtschaftsleistung um 4,1 Prozent zu. "Die Dynamik der Investitionen und des Außenhandels hatten dabei den größten Anteil", schrieben die Statistiker. "Aber auch die privaten und staatlichen Konsumausgaben trugen zum Wachstum bei."

Während die exportabhängige Industrie vom Aufschwung in China und anderen Schwellenländern profitierte, hat bei den Investitionen auch ein Sondereffekt eine Rolle gespielt: Weil Schnee und Frost viele Baustellen zu Jahresbeginn lahm legten, wurden diese Arbeiten im Frühjahr nachgeholt.

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zeigte sich nach Bekanntgabe der Zahlen optimistisch. "Wir erleben derzeit einen Aufschwung XL", sagte er. Von einem Wachstumswunder wollte er aber nicht reden. Zusammen mit dem nach oben revidierten Wachstum für die Vorquartale lasse die Dynamik aber ein Wachstum von weit über zwei Prozent für 2010 in den Bereich des Möglichen rücken.

Bislang lautet die offizielle Wachstumsprognose der Regierung für das laufende Jahr auf 1,4 Prozent. Die neuen Zahlen sind nach Brüderles Worten zudem eine "klare Ermutigung, den Ausstieg aus der staatlichen Krisenfürsorge fortzusetzen und den eingeschlagenen Kurs der Ausgabenkonsolidierung bei den öffentlichen Haushalten entschlossen weiterzuführen."

Nur so könnten Spielräume für die Entlastung vor allem der Normalverdiener erschlossen werden. Für 2010 wird aber nur noch ein Plus von etwa 1,5 Prozent erwartet, weil die Weltwirtschaft mit dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme an Schwung verlieren dürfte.

Banken-Experten halten sogar noch mehr Wachstum für möglich. "Das ist der Wahnsinn", sagte UniCredit-Fachmann Alexander Koch. "Wir rechnen jetzt mit mehr als drei Prozent Wachstum im gesamten Jahr." Auch DekaBank-Experte Andreas Scheuerle betonte: "Ich kann drei Prozent Wachstum verkünden in diesem Jahr, vielleicht sogar ein bisschen mehr als drei Prozent".

In den kommenden Quartalen werde sich das Wachstum aber verlangsamen. "Die Weltwirtschaft schaltet einen Gang zurück, das werden wir als Export-Vizeweltmeister spüren", sagte Scheuerle.

Für 2011 rechnen die meisten Experten bislang mit einem Plus von etwa 1,5 Prozent, weil die Weltwirtschaft mit dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme an Schwung verlieren dürfte. Im Krisenjahr 2009 war das Bruttoinlandsprodukt mit 4,7 (bislang: 4,9) Prozent so stark eingebrochen wie noch nie seit Gründung der Bundesrepublik.

 
Leser-Kommentare
  1. Je größer sie ist, umso besser das enorme Wachstum danach - selbst wenn das Vorkrisenniveau noch nichtmal erreicht wurde.

    Leider erfährt man sehr selten und auch schwer die ganzen Zahlen, die wären nämlich Aussagekräftiger als irgendwelche Prozentangaben.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sie sagen es.

    Zudem sind prozentuelle Angaben nahezu immer Augenwischerei.
    Wenn ich kein Haus besitze und auf dem Boden ein Eingeschossiges hinsetze, habe ich einen hundertprozentigen Zuwachs eines Hauses auf meinem Boden. Baue ich im nächsten Jahr eine weitere Etage auf das Haus, sind es nur noch 50 Prozent, obwohl ich dieselbe Leistung erbrachte. Das Jahr darauf sind es nur noch 33 Prozent und dieser Wert wird immer weiter gegen Null tendieren. Wohlgemerkt, meine Leistung habe ich deswegen nicht verschlechtert, sondern sogar noch gesteigert, da jede Etage eine höhere Kraftanstrengung benötigt.

    Man fragt sich also, warum man eigentlich noch Wachstum benötigt. Die Antwort hierzu ist einfacher denn je. Denn anstatt Arbeitsplätze zu schaffen, fliesen die erschaffenen Werte direkt in die Taschen der Kapitaleigener. Dadurch wird der Druck weiter erhöht, der wieder mehr Wachstum generieren muss, ansonsten brechen Arbeitsplätze weg. Dieser Blödsinn, den man den Menschen jedes mal wieder erzählt, mit Wachstum schafft man Arbeitsplätze, ist schon seit den 70zigern nicht mehr zu halten. Davor gab es natürlich, wie im oben beschriebenen Beispiel einen enormen Wachstum, was auch logisch ist, wenn man sich Deutschland 1945 einmal ansieht und diese mit der Vermögensverteilung vergleicht.

    http://www.ploync.de/geld...

    @Seyinphyin

    Sie finden ALLE Daten auf Eurostat - dort finden die Nutzer, die sich ueber das Sinken der Loehne hier ueber beschweren im Uebrigen auch die Entwicklung der Loehne.

    @koblenz

    Es ist nicht hinreichend bekannt, dass das deutsche Lohndumping Europa zerstoert. Vor zehn Jahren war Deutschland im Economist das 'Sorgenkind Europas', welches die anderen Laender am Wachstum blockiere - heute ist das in der selben Zeitschrift die 'Lokomotive Europas' - merken Sie was? Es ist NICHT Frankreich, Italien, Spanien.

    ... Im 2. Vj. 2010 steht der Index bei 108,64, d.h. 8,64% besser als 2000. Gegenüber dem Höchststannd vom 1. Vj 2008 (111,66) sind wir allerdings 2,7% zurück.
    Sie haben Recht: Der Rückgang in 2008/2009 macht die Wachstumsprozente durch denm Basiseffekt optisch besser.

    Dieses Jahr kann lt. Herrn Minister Brüderle evtl 2% Wachstum generiert werden.
    Die Bezugsgroße ist allerdings 95,7 %. (Minuswachstum in der Krise nach letzten Angaben 4,3%)

    Damit hangeln wir uns auf 97,6% der Zahlen vor der Krise.

    Wir wollen doch unser aller Wirtschaftsminister nicht im Regen stehen lassen bei solch einfachen Grundrechenarten.
    Ist das Sommerloch doch bald zu Ende und dann hat er doch keine Chance mehr gehört zu werden.

    Hier der Link zu der entsprechenden Seite des Statistischen Bundesamtes: http://www.destatis.de/je...

    Ist allerdings noch der Stand vom 21. Mai 2010. Die Zeitreihe reicht daher nur bis zum 1. Quartal 2010. Die aktuellen Werte inkl. Q2 2010 werden am 24.08.2010 veröffentlicht.

    Da das Bruttoinlandsprodukt in Q1 2010 gegenüber Q4 2009 nach neuesten Angaben um 0,5 Prozent gewachsen sein soll, müsste es absolut 105,89 Mrd. Euro betragen haben.

    Bei einem Wachstum um 2,2 Prozent gegenüber Q1 2010 dürfte das BIP in Q2 2010 bei 108,2 Mrd. Euro gelegen haben. Zum Vergleich: Q2 2009 104,41; Q2 2008 110,79; Q2 2007 108,66. Das heißt, das Bruttoinlandsprodukt liegt jetzt wohl knapp unter dem vergleichbaren Wert für 2007.

    Sie sagen es.

    Zudem sind prozentuelle Angaben nahezu immer Augenwischerei.
    Wenn ich kein Haus besitze und auf dem Boden ein Eingeschossiges hinsetze, habe ich einen hundertprozentigen Zuwachs eines Hauses auf meinem Boden. Baue ich im nächsten Jahr eine weitere Etage auf das Haus, sind es nur noch 50 Prozent, obwohl ich dieselbe Leistung erbrachte. Das Jahr darauf sind es nur noch 33 Prozent und dieser Wert wird immer weiter gegen Null tendieren. Wohlgemerkt, meine Leistung habe ich deswegen nicht verschlechtert, sondern sogar noch gesteigert, da jede Etage eine höhere Kraftanstrengung benötigt.

    Man fragt sich also, warum man eigentlich noch Wachstum benötigt. Die Antwort hierzu ist einfacher denn je. Denn anstatt Arbeitsplätze zu schaffen, fliesen die erschaffenen Werte direkt in die Taschen der Kapitaleigener. Dadurch wird der Druck weiter erhöht, der wieder mehr Wachstum generieren muss, ansonsten brechen Arbeitsplätze weg. Dieser Blödsinn, den man den Menschen jedes mal wieder erzählt, mit Wachstum schafft man Arbeitsplätze, ist schon seit den 70zigern nicht mehr zu halten. Davor gab es natürlich, wie im oben beschriebenen Beispiel einen enormen Wachstum, was auch logisch ist, wenn man sich Deutschland 1945 einmal ansieht und diese mit der Vermögensverteilung vergleicht.

    http://www.ploync.de/geld...

    @Seyinphyin

    Sie finden ALLE Daten auf Eurostat - dort finden die Nutzer, die sich ueber das Sinken der Loehne hier ueber beschweren im Uebrigen auch die Entwicklung der Loehne.

    @koblenz

    Es ist nicht hinreichend bekannt, dass das deutsche Lohndumping Europa zerstoert. Vor zehn Jahren war Deutschland im Economist das 'Sorgenkind Europas', welches die anderen Laender am Wachstum blockiere - heute ist das in der selben Zeitschrift die 'Lokomotive Europas' - merken Sie was? Es ist NICHT Frankreich, Italien, Spanien.

    ... Im 2. Vj. 2010 steht der Index bei 108,64, d.h. 8,64% besser als 2000. Gegenüber dem Höchststannd vom 1. Vj 2008 (111,66) sind wir allerdings 2,7% zurück.
    Sie haben Recht: Der Rückgang in 2008/2009 macht die Wachstumsprozente durch denm Basiseffekt optisch besser.

    Dieses Jahr kann lt. Herrn Minister Brüderle evtl 2% Wachstum generiert werden.
    Die Bezugsgroße ist allerdings 95,7 %. (Minuswachstum in der Krise nach letzten Angaben 4,3%)

    Damit hangeln wir uns auf 97,6% der Zahlen vor der Krise.

    Wir wollen doch unser aller Wirtschaftsminister nicht im Regen stehen lassen bei solch einfachen Grundrechenarten.
    Ist das Sommerloch doch bald zu Ende und dann hat er doch keine Chance mehr gehört zu werden.

    Hier der Link zu der entsprechenden Seite des Statistischen Bundesamtes: http://www.destatis.de/je...

    Ist allerdings noch der Stand vom 21. Mai 2010. Die Zeitreihe reicht daher nur bis zum 1. Quartal 2010. Die aktuellen Werte inkl. Q2 2010 werden am 24.08.2010 veröffentlicht.

    Da das Bruttoinlandsprodukt in Q1 2010 gegenüber Q4 2009 nach neuesten Angaben um 0,5 Prozent gewachsen sein soll, müsste es absolut 105,89 Mrd. Euro betragen haben.

    Bei einem Wachstum um 2,2 Prozent gegenüber Q1 2010 dürfte das BIP in Q2 2010 bei 108,2 Mrd. Euro gelegen haben. Zum Vergleich: Q2 2009 104,41; Q2 2008 110,79; Q2 2007 108,66. Das heißt, das Bruttoinlandsprodukt liegt jetzt wohl knapp unter dem vergleichbaren Wert für 2007.

  2. Es ist hinreichend bekannt, dass das deutsche Lohndumping die EU zerstört. Profiteure einer handlungsunfähigen EU sind die Spekulanten und Wirtschaftsgangster, mit denen die Anti-Europäerin Merkel unter einer Decke steckt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Tengil
    • 14.08.2010 um 14:12 Uhr

    Also, dass die Merkel dahintersteckt, war mir jetzt neu; hätte ich echt nicht von ihr erwartet ! Ich muss sagen, ich bin geschockt. Die sieht doch so harmlos aus ! DANKE für die Erläuterungen, die wähle ich nicht nochmal, aber ganz bestimmt nicht !

    • Tengil
    • 14.08.2010 um 14:12 Uhr

    Also, dass die Merkel dahintersteckt, war mir jetzt neu; hätte ich echt nicht von ihr erwartet ! Ich muss sagen, ich bin geschockt. Die sieht doch so harmlos aus ! DANKE für die Erläuterungen, die wähle ich nicht nochmal, aber ganz bestimmt nicht !

    • Chali
    • 13.08.2010 um 9:10 Uhr

    Seht es doch mal positiv!

    Ich entnehme dem ... Artikel ... die freudige Botschaft, dass "wir" nunmehr entschieden an den Subverntionsabbau gehen können:
    Mindestlohn einführen, und schon müssen wir Abhängig Beschäftigte nicht mehr die HartzIV-Aufstockung bezahlen! Macht alle Jahre 11 Milliarden!

  3. Sie sagen es.

    Zudem sind prozentuelle Angaben nahezu immer Augenwischerei.
    Wenn ich kein Haus besitze und auf dem Boden ein Eingeschossiges hinsetze, habe ich einen hundertprozentigen Zuwachs eines Hauses auf meinem Boden. Baue ich im nächsten Jahr eine weitere Etage auf das Haus, sind es nur noch 50 Prozent, obwohl ich dieselbe Leistung erbrachte. Das Jahr darauf sind es nur noch 33 Prozent und dieser Wert wird immer weiter gegen Null tendieren. Wohlgemerkt, meine Leistung habe ich deswegen nicht verschlechtert, sondern sogar noch gesteigert, da jede Etage eine höhere Kraftanstrengung benötigt.

    Man fragt sich also, warum man eigentlich noch Wachstum benötigt. Die Antwort hierzu ist einfacher denn je. Denn anstatt Arbeitsplätze zu schaffen, fliesen die erschaffenen Werte direkt in die Taschen der Kapitaleigener. Dadurch wird der Druck weiter erhöht, der wieder mehr Wachstum generieren muss, ansonsten brechen Arbeitsplätze weg. Dieser Blödsinn, den man den Menschen jedes mal wieder erzählt, mit Wachstum schafft man Arbeitsplätze, ist schon seit den 70zigern nicht mehr zu halten. Davor gab es natürlich, wie im oben beschriebenen Beispiel einen enormen Wachstum, was auch logisch ist, wenn man sich Deutschland 1945 einmal ansieht und diese mit der Vermögensverteilung vergleicht.

    http://www.ploync.de/geld...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Haben Sie kein Haus auf Ihrem Grundstück, und bauen Sie darauf eines, so können Sie die Steigerung in % nicht ausdrücken.
    Bauen Sie darauf nun eine gleich große Etage, so haben Sie eine Steigerung um 100%.
    Setzen Sie noch eins drauf, haben Sie eine Steigerung um 50%.

    Auch wenn du erste Grundvoraussetzung des Vergleiches laut ihrer Meinung hinkt, ist die Gesamtaussage deswegen nicht verkehrt, wie sie selber erklären. Letztendlich bewegt sich auch ihre mathematische Interpretation des Sachverhaltes in dieselbe Richtung, nämlich hin zu einer prozentualen Null. ;)

    Haben Sie kein Haus auf Ihrem Grundstück, und bauen Sie darauf eines, so können Sie die Steigerung in % nicht ausdrücken.
    Bauen Sie darauf nun eine gleich große Etage, so haben Sie eine Steigerung um 100%.
    Setzen Sie noch eins drauf, haben Sie eine Steigerung um 50%.

    Auch wenn du erste Grundvoraussetzung des Vergleiches laut ihrer Meinung hinkt, ist die Gesamtaussage deswegen nicht verkehrt, wie sie selber erklären. Letztendlich bewegt sich auch ihre mathematische Interpretation des Sachverhaltes in dieselbe Richtung, nämlich hin zu einer prozentualen Null. ;)

  4. @Seyinphyin

    Sie finden ALLE Daten auf Eurostat - dort finden die Nutzer, die sich ueber das Sinken der Loehne hier ueber beschweren im Uebrigen auch die Entwicklung der Loehne.

    @koblenz

    Es ist nicht hinreichend bekannt, dass das deutsche Lohndumping Europa zerstoert. Vor zehn Jahren war Deutschland im Economist das 'Sorgenkind Europas', welches die anderen Laender am Wachstum blockiere - heute ist das in der selben Zeitschrift die 'Lokomotive Europas' - merken Sie was? Es ist NICHT Frankreich, Italien, Spanien.

  5. "Im Vergleich zum vorigen Quartal" – nun das ist ja ein Bezugszeitraum, an den man kaum Erinnerungen hat. Wie wäre es mit Wachstumsraten "im Vergleich zur Vorwoche"? Dann könnten die Medien die seit einiger Zeit beliebten Wechselbäder von "...bestes Ergebnis seit..." und "...schlimmste Schätzung seit...." in noch schnellerer Folge bieten. In Spiegelonline stehen derartige Meldungen jetzt schon quasi untereinander.

  6. Hmm unsere Nachbarländer (unsere Hauptabnehmer) fangen ja gerade an zu sparen.Frage mich, wieviel in einigen Jahren dann noch an Waren von Deutschland abgenommen werden,wenn die Leute dort immer weniger Geld in den Taschen haben?

    Und ja ich finde den deutschen Handelsbilanzüberschuss in der "Eurozone" zum kot...

    Export und Import sollte wesentlich ausgewogener sein.

    Und wofür brauchen wir Wachstum?
    Wegen den Zins!

  7. ich frag mich nur was mir das bringt, als Arbeitnehmer?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    @weisseritter:

    Sie koennen ja auch, statt sich zu beklagen, einfach mal schauen, wie es OHNE diesen Aufschwung aussehen wuerde. Dazu muessen Sie sich nur die Nachbarlaender anschauen, was dort geschah mit der Arbeitslosigkeit und anderen sozialen Kuerzungen. Da waeren Sie vielleicht kein Arbeitnehmer mehr. Machen Sie doch nicht die Politik verantwortlich, wenn nicht andauernd ihre Loehne steigen. Herr Bruederle kann nicht zu Ihrem Chef ins Buero gehen und nach einer Gehaltserhoehung fragen. In D'land hat jeder Depp ein Auto und Flachbild-TV der will - sollten Sie die Zeit haben, reisen Sie durch die Welt, mit deutscher Staatsbuergerschaft kriegen sie ein Visum in jedes Land, und dann regen Sie sich weiter am Stammtisch auf wie ungerecht die Welt ist.

    @weisseritter:

    Sie koennen ja auch, statt sich zu beklagen, einfach mal schauen, wie es OHNE diesen Aufschwung aussehen wuerde. Dazu muessen Sie sich nur die Nachbarlaender anschauen, was dort geschah mit der Arbeitslosigkeit und anderen sozialen Kuerzungen. Da waeren Sie vielleicht kein Arbeitnehmer mehr. Machen Sie doch nicht die Politik verantwortlich, wenn nicht andauernd ihre Loehne steigen. Herr Bruederle kann nicht zu Ihrem Chef ins Buero gehen und nach einer Gehaltserhoehung fragen. In D'land hat jeder Depp ein Auto und Flachbild-TV der will - sollten Sie die Zeit haben, reisen Sie durch die Welt, mit deutscher Staatsbuergerschaft kriegen sie ein Visum in jedes Land, und dann regen Sie sich weiter am Stammtisch auf wie ungerecht die Welt ist.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service