Energiepolitik Ländern soll AKW-Haftung entzogen werden
Das Kabinett hat längere Atomlaufzeiten beschlossen – was der Bundesrat blockieren dürfte. Doch die Regierung hat einen Plan, das Gremium beim Energiekonzept zu umgehen.
Das Bundeskabinett hat das Energiekonzept für die kommenden Jahrzehnte und damit die Verschiebung des Atomausstiegs beschlossen. Aufgeteilt auf zwei Gesetzes-Entwürfe reichen die Regelungen von der geplanten AKW-Laufzeitverlängerung um durchschnittlich zwölf Jahre über veränderte Sicherheitsauflagen für Atomkraftwerke bis hin zur Einführung der sogenannten Brennelementesteuer sowie die Errichtung eines Energie- und Klimafonds.
All diese Pläne könnten jedoch wieder infrage stehen, sollte der Bundesrat, in dem die schwarz-gelbe Regierungskoalition keine Mehrheit mehr hat, den Entwürfen nicht zustimmen. Genau damit rechnen Union und FDP – und suchen nun nach Wegen, die Länderkammer und damit der Aufweichung ihrer Politik durch Forderungen von SPD und Grünen zu umgehen. Nach einem Bericht des Handelsblatts scheinen die Justiziare der Regierung eine Lösung gefunden zu haben: Den Ländern wird die Haftung für Schäden bei einem Reaktorunfall entzogen. Keine Haftung, kein Mitsprachrecht: So fasst die Zeitung das Kalkül der Koalition zusammen.
Das bisherige Atomgesetz regelt die Haftungsfragen detailliert. So stehen bei einem Unfall zunächst die AKW-Betreiber mit bis zu 2,5 Milliarden Euro gerade, gefolgt von Bund und Ländern mit 500 Millionen Euro. Wie das Handelsblatt berichtet, soll der Länderanteil in Höhe von 125 Millionen Euro mit der Verabschiedung einer entsprechenden Novelle entfallen. Die Zeitung zitiert einen Energierechtsexperten, wonach die Änderung allein der Umgehung der Länderkammer diene. "Sachlich ist sie kaum zu rechtfertigen."
Sollte der Bundesrat tatsächlich von einem Votum ausgeschlossen werden, will die Opposition mit einer Klage vor dem Verfassungsgericht gegen die umstrittene Laufzeitverlängerung vorgehen. Dieser Drohung der Opposition sieht die Regierung nach Aussage von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle aber gelassen entgegen. "Das wird in Karlsruhe landen, weil in Deutschland alles beklagt wird", sagte der FDP-Politiker. Doch man habe die Frage der Zuständigkeiten für die Laufzeiten geprüft und festgestellt: "Die Kompetenz liegt beim Bund."
Der Energiestreit zwischen den beiden Lagern geht jedoch nicht nur juristisch, sondern auch inhaltlich weiter. Gabriel warf Schwarz-Gelb vor, mit ihrem Konzept allein den vier großen Stromkonzernen zu nutzen , dem Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaden und damit den Aufschwung in Deutschland zu gefährden. "Die Bundesregierung stoppt mit diesem Gesetz den Ausbau von 300.000 Arbeitsplätzen in den nächsten zehn Jahren", sagte Gabriel.
Der SPD-Vorsitzende attackierte auch direkt den Wirtschaftsminister. "Herr Brüderle schustert den Energiekonzernen 100 Milliarden Euro zu." Dadurch würden die Mittelständler bei den erneuerbaren Energien unter Druck gesetzt. Die Investitionen der Großkonzerne bei den erneuerbaren Energien seien zudem viel zu niedrig, sagte Gabriel. "Wer glaubt, dass vier große Energieriesen erneuerbare Energien fördern, der glaubt wahrscheinlich auch, dass man mit Gänsen über Weihnachten diskutieren kann. Das werden die nicht machen; das sind ja ihre Wettbewerber."
Auch dem für die AKW-Sicherheitsauflagen zuständige Bundesumweltministerium unter Führung von Norbert Röttgen (CDU) droht neues Ungemach. Grund ist eines der ältesten Atomkraftwerke in Deutschland, das hessische Biblis B, das nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung über gravierende Schwachstellen verfügt. Dazu gehörten Mängel im Notstandssystem oder beim Schutz gegen Erdbeben und Überflutungen. Auch seien mittlerweile viele Materialien veraltet, beispielsweise Kabel aus PVC oder Rohrleitungen mit anfälligen Schweißnähten.
Zusammengefasst hat die Mängel ein unveröffentlichtes Gutachten des Darmstädter Öko-Instituts, das vom Umweltministerium in Auftrag gegeben worden war. Laut dem Zeitungsbericht sollten die Forscher klären, inwieweit Vorwürfe der Ärzteorganisation IPPNW berechtigt sind, nach denen Biblis insgesamt 210 sicherheitstechnische Defizite aufweist. Die Experten seien zu dem Schluss gekommen, dass zwar nicht alle 210 Vorwürfe haltbar sind. Mindestens 80 dieser Defizite seien aber sicherheitstechnisch relevant, berichtet die SZ .
Ursprünglich sollte Biblis B, das von RWE betrieben wird, 2012 abgeschaltet werden. Umweltorganisationen wie Greenpeace halten dies aus Sicherheitsgründen auch weiterhin für absolut geboten. Mit einer Protestaktion demonstrierten Aktivisten der NGO seit dem frühen Morgen gegen die heutige Kabinettsentscheidung. Sie projizieren dabei den Slogan "Atomkraft schadet Deutschland" an die Reaktoren und Kühltürme der Kraftwerke. Sie fordern Umweltminister Röttgen auf, "seinem Gewissen zu folgen" und die Zustimmung zu den Novellen des Atomgesetzes zu verweigern. Spätestens 2015 müsse das letzte deutsche AKW vom Netz gehen.
- Datum 28.09.2010 - 10:24 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
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Muss einem eigentlich jeden Tag das Frühstück wieder hoch kommen, wenn man Neues von der Bundesregierung hört?
....Wenn man so etwas liest, kann man nur sich fragen, wen er den täuschen will: ""Die Bundesregierung stoppt mit diesem Gesetz den Ausbau von 300.000 Arbeitsplätzen in den nächsten zehn Jahren", sagte Gabriel."
Selbst wenn die 300.000 stimmen, ist die die Frage offen, wie viele Arbeitsplätze verloren gehen, weil die Energiekosten durch die frühzeitige Abschaltung hoch sind und wie viele Arbeitsplätze verloren gehen, weil Investoren Welt weit auch an der Laufzeitenverkürzung sahen, dass man hier keine Planungssicherheit hat.
....Wenn man so etwas liest, kann man nur sich fragen, wen er den täuschen will: ""Die Bundesregierung stoppt mit diesem Gesetz den Ausbau von 300.000 Arbeitsplätzen in den nächsten zehn Jahren", sagte Gabriel."
Selbst wenn die 300.000 stimmen, ist die die Frage offen, wie viele Arbeitsplätze verloren gehen, weil die Energiekosten durch die frühzeitige Abschaltung hoch sind und wie viele Arbeitsplätze verloren gehen, weil Investoren Welt weit auch an der Laufzeitenverkürzung sahen, dass man hier keine Planungssicherheit hat.
Die gegenwärtige Haftungssumme ist ein Witz. Die fehlende Verpflichtung der AKW-Betreiber sich auch z.B. gegen einen Super-GAU ausreichend zu versichern ist das wahre Übel. Müssten sie dies tun, würde das Ausmaß der Subvention deutlich, die wir naiven Steuerlämmer den AKW-Betreibern schenken.
Das schweiz. Bundesamt für Zivilschutz schätzt die Kosten eines Supergau auf 4'000 Milliarden Franken, das entspricht etwa 3'000 Milliarden Euro. Das heisst, dass gerade mal 0,1% der zu erwartenden Schadenssumme bei einem grossen Atomunfall würde durch die Verursacher gedeckt. Das ist doch der eigentliche Skandal. Hier muss die Politik ansetzen und eine Hinterlegung der vollen Haftungssumme von 3'000 Milliarden Euro durch eine Versicherung fordern. Dass die Kosten für so eine Versicherung exorbitant wären ist das Problem der AKW Betreiber. Die Versicherung würde ja lediglich die wahren Kosten der kenrkraft "visualisieren".
dass Herr Trittin damals nichts davon gewusst hat.
Oder sonst wer von den Grünen.
*spässle*
....keine Rücklagen für Gaus und Renten gemacht wurden in ordentlicher Höhe. Ich bin auch der Meinung man sollte die entsprechenden Verantwortlichen scharf bestrafen. Es war grob fahrlässig und aus niederem Motiv Betrug. Schließlich sicherten sie die Leute hierdurch ihre Jobs und Pensionen.
Wer soll im Falle eines Super-GAUs beim wem und in welcher Form einen Schadensersatzanspruch stellen?
dass Herr Trittin damals nichts davon gewusst hat.
Oder sonst wer von den Grünen.
*spässle*
....keine Rücklagen für Gaus und Renten gemacht wurden in ordentlicher Höhe. Ich bin auch der Meinung man sollte die entsprechenden Verantwortlichen scharf bestrafen. Es war grob fahrlässig und aus niederem Motiv Betrug. Schließlich sicherten sie die Leute hierdurch ihre Jobs und Pensionen.
Wer soll im Falle eines Super-GAUs beim wem und in welcher Form einen Schadensersatzanspruch stellen?
Interessante Argumentation. Die Länder müssen im Schadensfall nicht „haften“ und dürfen damit auch nicht mitreden. Diese „Haftung“ bezieht sich auf Gelder, die im Schadensfall verwendet werden sollen.
Von Haus aus haften die Länder aber so oder so für die Kernkraftwerke (KKW), nämlich mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, mit ihren Nutzflächen für Landwirtschaft und Industrie, mit dem Leben und dem Wohl der Menschen und der Gesundheit ihrer Natur. Man kann Ihnen also kaum absprechen, an solch weittragenden Entscheidungen teilzuhaben, selbst wenn sich nur auf rein monetäre Werte bezieht. Bei einem großen Störfall werden so viele Werte vernichtet, dass keine Summe von Bund, Ländern und Betreibern dies aufwiegen könnte. Von der Zerstörung der Möglichkeiten zur zukünftigen Werterwirtschaftung mal abgesehen.
Heißt das Argument, wer nicht haftet, hat keine Mitsprache im Umkehrschluss, wer haftet, muss gefragt werden? Dann nehme man bitte nicht nur die Länder mit an den Tisch, sondern auch angrenzende Länder, Gemeinden und Kreise. Die haften für die Sicherheit der KKW, so oder so.
...die Länderregierungen, in deren Länder AKWs sind, die AKWs weiter betrieben sehen wollen.
...die Länderregierungen, in deren Länder AKWs sind, die AKWs weiter betrieben sehen wollen.
Das Problem der Länder, falls wirklich ein GAU passieren sollte, ist doch nicht die in dem Fall lächerliche Summe von ein paar hundert Millionen, sondern eher, dass anschaulich gesprochen ein Teil ihres Landes kaputt gegangen ist und danach fehlt. Mit allen Konsequenzen.
Von der Gefahr für Menschenleben will ich gar nicht sprechen, im Schadensfall ist das nicht einfach in Zahlen zu bemessen.
Für die Infrastruktur, für die Moral und auch für die Wirtschaft wäre das ein Schlag mit der Eisenstange ins Genick mit nicht abschätzbaren Folgen.
Was für einen Grund sollte denn ein Land haben, eine gefährliche Anlage auf ihrem Grund und Boden zu betreiben, wenn sie zum einen kein Mitspracherecht darüber haben und zum anderen im Falle eines Problems trotzdem und zwangsläufig die Konsequenzen tragen müssen.
Zynisch gesprochen: solange alles gut geht kann man so etwas ja machen, es geht hier schließlich um Macht und deren Ausübung, da kann man theoretisierte Methoden schon mal ausprobieren.
meint die Regierung im Ernst, dass sie mit solchen Spielchen durchkommt? Die Haftung den Ländern zu entziehen, mutet als Taschenspielertrick an.
Selbst wenn die Haftung wegfällt, verlängert sich noch die Vorhaltung von Genehmigungsbehörden, die meist bei den Länderministerien angesiedelt sind.
Im übrigen meine ich:
investierte Deutschland heute in Forschung erneuerbarer Energie - indexiert - den Betrag der früher in die Atomforschung geflossen ist, wären wir sicher schon viel weiter; auch im Grundlastproblem.
Außerdem sollte beim ach so billigen Atomstrom jeder die Müllentsorgung im Geiste dazuaddieren. Mir konnte noch niemand erklären, warum Chemiewerke ihren Müll teuer entsorgen müssen und Atomkraftwerke nicht.
Wieder einer neue Angstdebatte mit dem technisch nicht möglichen Supergau. Was soll damit erreicht werden?
Verunsicherung der Bevölkerung?
dazu:
http://www.eike-klima-ene...
Frage an die Redaktion: Was ist eine Atomlaufzeit?
Habe ich weder im Physikstudium gehört noch irgendwo gelesen.
Erbitte Aufklärung!
Mein lieber Charly W., wo leben Sie denn? "Wieder einer neue Angstdebatte mit dem technisch nicht möglichen Supergau." schreiben Sie,dass behauptet ja noch nicht mal RWE selbst! Dazu dieser unsinnige Link zu den Verschwörungstheoretikern von EIKE. Die feiern ja den Sarrazin als Visionär ab.
Da sind Sie richtig!
"Wieder einer neue Angstdebatte mit dem technisch nicht möglichen Supergau. Was soll damit erreicht werden?
Verunsicherung der Bevölkerung?
dazu:"
Haben Sie wirklich Physik studiert? Gau ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für den Auslegungsstörfall. Ein Auslegungsstörfall ist ein Begriff für die maximal mögliche Störung eines Reaktors, ohne das es zur Freisetzung von über den Grenzwerten liegender Strahlung kommt.
Anders gesagt:
Innerhalb eines GAUs darf es eben noch nicht zur Freisetzung von erhöhten Strahlungsdosen kommen, da der Reaktor hierfür noch ausgelegt ist.
Umgangssprachlich bezeichnet ein Super-Gau also alles, was über dieses Szenario hinausgeht. Also Vorgänge, die von den Sicherungseinrichtungen des Reaktors nicht mehr "abgefangen" werden können.
Tschernobyl war zum Beispiel ein solcher Fall, da die Sicherungseinrichtungen des Reaktors die Freisetzung von Strahlung über dem Grenzwert nicht mehr verhindern konnten.
Darum auch "Super GAU". Jedenfalls ging dieser Vorgang über die Definition eines Auslegungsstörfalles hinaus, da der Reaktor eben NICHT mehr darauf ausgelegt war.
Ein gesteuerter GAU also?
Das ist in etwa so wie ein gesteuerter Verkehrsunfall
- im Actionkino man nennt das Stunt.
Der Unterschied?
Im Kino kommt niemand zu schaden in der Realität sehr wohl!
Die Herren in den fortschrittlichen 70 ger Jahren haben sicher auch Faktoren wie
Terrorismus, Flugzeugangriff/Absturz; Stuxnetvirenattacken, Alterungserscheinungen und den Hauptfaktor: Menschliches Versagen mit einkalkuliert.
Aber eigentlich gehts darum gar nicht:
Seit 50 Jahren bringen die Ihren Müll nicht weg!!!
Jeder Mieter wäre bei solchem Verhalten schon
längst als Gammler beschimpft und fristlos gekündigt worden!!!
Wenn Sie mir erzählen wollen, dem Herrn Großman (RWE) ginge es um saubere Luft,
wie erklären Sie sich dann, dass der gute Mann bei British Tobbaco im Vorstand sitzt?
Herr Großmann hat über 1, 5 Milliarden € mIt seiner eneregieintensiven Georgsmarienhütte eingenommen.
Ist ja klar daß er weiterhin mit billigem Atomstrom aus eigenem Hause seine Tasche füllen will.
Nur dämlich dass ausgerechnet RWE zuletzt die Preise erhöht hat, -
wie kundenfreundlich!!
Jeder Autofahrer der unterversichert ist darf nicht fahren,
warum dürfen die AKW- Betreiber ihre Anlagen extrem unterversichern??
kann es vielleicht sein, dass sie den bericht auf eike selbst nicht ordentlich gelesen haben?
hier beschreibt der autor die angebliche sicherheit eines reaktors (kein GAU möglich etc.), welchen es gar nicht mehr gibt. diese HTR wurden ja vom netz genommen und "dicht" gemacht. die heutigen AKW's laufen quasi mit einer anderen technik.-->sind somit überhaupt nicht Super GAU geschützt.
--> Angenommen die Informationen des Autors sind korrekt, beziehen die sich ja nicht auf derzeit angewandte Technologien.->welche durch die Laufzeitverlängerung bestand haben!
--> Es besteht keine absolute Sicherheit bei AKW's.
irgendwie auch logisch: Vision Zero existiert heute bei keiner einzigen Technologie, weil aufgrund unendlicher Kosten nicht umsetzbar.
Mein lieber Charly W., wo leben Sie denn? "Wieder einer neue Angstdebatte mit dem technisch nicht möglichen Supergau." schreiben Sie,dass behauptet ja noch nicht mal RWE selbst! Dazu dieser unsinnige Link zu den Verschwörungstheoretikern von EIKE. Die feiern ja den Sarrazin als Visionär ab.
Da sind Sie richtig!
"Wieder einer neue Angstdebatte mit dem technisch nicht möglichen Supergau. Was soll damit erreicht werden?
Verunsicherung der Bevölkerung?
dazu:"
Haben Sie wirklich Physik studiert? Gau ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für den Auslegungsstörfall. Ein Auslegungsstörfall ist ein Begriff für die maximal mögliche Störung eines Reaktors, ohne das es zur Freisetzung von über den Grenzwerten liegender Strahlung kommt.
Anders gesagt:
Innerhalb eines GAUs darf es eben noch nicht zur Freisetzung von erhöhten Strahlungsdosen kommen, da der Reaktor hierfür noch ausgelegt ist.
Umgangssprachlich bezeichnet ein Super-Gau also alles, was über dieses Szenario hinausgeht. Also Vorgänge, die von den Sicherungseinrichtungen des Reaktors nicht mehr "abgefangen" werden können.
Tschernobyl war zum Beispiel ein solcher Fall, da die Sicherungseinrichtungen des Reaktors die Freisetzung von Strahlung über dem Grenzwert nicht mehr verhindern konnten.
Darum auch "Super GAU". Jedenfalls ging dieser Vorgang über die Definition eines Auslegungsstörfalles hinaus, da der Reaktor eben NICHT mehr darauf ausgelegt war.
Ein gesteuerter GAU also?
Das ist in etwa so wie ein gesteuerter Verkehrsunfall
- im Actionkino man nennt das Stunt.
Der Unterschied?
Im Kino kommt niemand zu schaden in der Realität sehr wohl!
Die Herren in den fortschrittlichen 70 ger Jahren haben sicher auch Faktoren wie
Terrorismus, Flugzeugangriff/Absturz; Stuxnetvirenattacken, Alterungserscheinungen und den Hauptfaktor: Menschliches Versagen mit einkalkuliert.
Aber eigentlich gehts darum gar nicht:
Seit 50 Jahren bringen die Ihren Müll nicht weg!!!
Jeder Mieter wäre bei solchem Verhalten schon
längst als Gammler beschimpft und fristlos gekündigt worden!!!
Wenn Sie mir erzählen wollen, dem Herrn Großman (RWE) ginge es um saubere Luft,
wie erklären Sie sich dann, dass der gute Mann bei British Tobbaco im Vorstand sitzt?
Herr Großmann hat über 1, 5 Milliarden € mIt seiner eneregieintensiven Georgsmarienhütte eingenommen.
Ist ja klar daß er weiterhin mit billigem Atomstrom aus eigenem Hause seine Tasche füllen will.
Nur dämlich dass ausgerechnet RWE zuletzt die Preise erhöht hat, -
wie kundenfreundlich!!
Jeder Autofahrer der unterversichert ist darf nicht fahren,
warum dürfen die AKW- Betreiber ihre Anlagen extrem unterversichern??
kann es vielleicht sein, dass sie den bericht auf eike selbst nicht ordentlich gelesen haben?
hier beschreibt der autor die angebliche sicherheit eines reaktors (kein GAU möglich etc.), welchen es gar nicht mehr gibt. diese HTR wurden ja vom netz genommen und "dicht" gemacht. die heutigen AKW's laufen quasi mit einer anderen technik.-->sind somit überhaupt nicht Super GAU geschützt.
--> Angenommen die Informationen des Autors sind korrekt, beziehen die sich ja nicht auf derzeit angewandte Technologien.->welche durch die Laufzeitverlängerung bestand haben!
--> Es besteht keine absolute Sicherheit bei AKW's.
irgendwie auch logisch: Vision Zero existiert heute bei keiner einzigen Technologie, weil aufgrund unendlicher Kosten nicht umsetzbar.
Für jeden verantwortungsvollen Bürger sind diese Vorgehensweisen ein schallende Ohrfeige auf das eh schon schwindende demokratische Bewusstsein. Hier wird, eigentlich mal nicht hinter verschlossenen Türen, präsentiert mit welcher Arroganz, Verantwortungslosigkeit und Machtgier Entscheidungen bzw. Vorraussetzungen geschaffen werden sollen, unter Zuhilfenahme grenzwertigster legitimer, geschweigeden moralisch vertretbarer Vergewaltigung unserer verfassungsmäßigen Gesetzgebung, um einer skrupellosen lobbyistischen Organisation ihr fast schon kriminelles Monopol zu sichern.
Der Staat kassiert 2/3 der Gewinne, das sind immerhin 15 Mrd. in 5 Jahren, die Betreiber haben volle Kostendeckung und längere Abschreibungsfristen. Die Gefahren werden dabei so niedrig eingeschätzt, dass die 2,2 Mrd. Mehrbelastung des Bundes bei einem Unfall abgehakt zu sein scheint. Dass alles vor dem Risikiszenario Atomtod und Endlagerungsprobleme abläuft verdunkelt die Perspektive. Je früher die alternativen Energien forciert werden, desto schneller hört der AtomWAAhnsinn auf.
Wir sind uns scheinbar einig, dass die Kosten, die durch einen GAU enstehen könnten im Vergleich zu den Haftungssummen weitaus größer sind.
Ich habe den Artikel http://www.eike-klima-ene... mir mal durchgelesen - teilweise überflogen. Ist ja sehr interessant, dass man schon einmal einen GAU provoziert hat.
Der Autor begründet den GAU in Tschernobyl mit einer anderen Bauweise des Atomkraftwerks.
Ich weiß nicht, welche Bauweisen von Atomkraftwerken wir in Deutschland und den umliegenden Ländern haben.
Aber ist das exakt die gleiche Bauweise wie die von dem Autor erprobte?
Zudem weiß ich nicht, inwieweit der Fehlerfaktor Mensch berücksichtigt wird.
Ist ja schön, wenn ein provozierter GAU nicht zu einem GAU führt, aber so wie es aussieht, ist die Gefahr vorhanden.
Wenn der hessische Atomreaktor glüht, was wollen wir da sagen? Hups, hätte ja keiner ahnen können? Dann ist es zu spät. Laut Gutachten gibt es in Biblis B Sicherheitslücken.
Ich habe bezüglich des Themas "Laufzeitverlängerung" ein ungutes Gefühl. Das ist so, als würde ich mit meinem GolfV 220 km/h auf einer stark befahrenen Autobahn fahren.
Ich würde daher den alternativen Energien Vorrang gewähren.
Ferner kotzt mich dieses Rumgetrickse der Regierung an. Wofür haben wir denn den Bundesrat, wenn er nicht die Interessenvertretung der Länder sein kann?
denken. Wir sind eine Volkswirtschaft. Und da ist die Laufzeitverlängerung nichts anderes als eine Subvention auf Kosten mittelständisicher Unternehmen und mindestens der nächsten 10 000 Generationen.
Wir sind uns scheinbar einig, dass die Kosten, die durch einen GAU enstehen könnten im Vergleich zu den Haftungssummen weitaus größer sind.
Ich habe den Artikel http://www.eike-klima-ene... mir mal durchgelesen - teilweise überflogen. Ist ja sehr interessant, dass man schon einmal einen GAU provoziert hat.
Der Autor begründet den GAU in Tschernobyl mit einer anderen Bauweise des Atomkraftwerks.
Ich weiß nicht, welche Bauweisen von Atomkraftwerken wir in Deutschland und den umliegenden Ländern haben.
Aber ist das exakt die gleiche Bauweise wie die von dem Autor erprobte?
Zudem weiß ich nicht, inwieweit der Fehlerfaktor Mensch berücksichtigt wird.
Ist ja schön, wenn ein provozierter GAU nicht zu einem GAU führt, aber so wie es aussieht, ist die Gefahr vorhanden.
Wenn der hessische Atomreaktor glüht, was wollen wir da sagen? Hups, hätte ja keiner ahnen können? Dann ist es zu spät. Laut Gutachten gibt es in Biblis B Sicherheitslücken.
Ich habe bezüglich des Themas "Laufzeitverlängerung" ein ungutes Gefühl. Das ist so, als würde ich mit meinem GolfV 220 km/h auf einer stark befahrenen Autobahn fahren.
Ich würde daher den alternativen Energien Vorrang gewähren.
Ferner kotzt mich dieses Rumgetrickse der Regierung an. Wofür haben wir denn den Bundesrat, wenn er nicht die Interessenvertretung der Länder sein kann?
denken. Wir sind eine Volkswirtschaft. Und da ist die Laufzeitverlängerung nichts anderes als eine Subvention auf Kosten mittelständisicher Unternehmen und mindestens der nächsten 10 000 Generationen.
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