Bundesbank-Vorstand Sarrazin geht freiwillig
Thilo Sarrazin hat den Bundespräsidenten um seine Entlassung aus dem Bundesbankvorstand gebeten. Die SPD hofft nun, dass er es mit der Partei ähnlich halten wird.
Nach langer öffentlicher Debatte um Parteiausschluss und Entlassung als Bankvorstand hat Thilo Sarrazin nun selbst die Konsequenzen gezogen – zumindest teilweise: Er habe Bundespräsident Christian Wulff gebeten, ihn zum Ende des Monats vom Amt des Bundesbankvorstands zu entbinden, sagte der wegen seiner Thesen zur Einwanderungspolitik heftig umstrittene 65-Jährige am Donnerstagabend in Potsdam. Er bestätigte damit entsprechende Angaben der Bundesbank in Frankfurt.
Die Bundesregierung begrüßte den Rückzug Sarrazins. "Es ist gut, dass es diese einvernehmliche Regelung gibt und die Bundesbank jetzt in Ruhe an ihren wichtigen Aufgaben arbeiten kann", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag. Er betonte zugleich: "Die Bundesregierung hat keinen Einfluss auf diese Entscheidung genommen." Bundeskanzlerin Angela Merkel habe schon zuvor keine Handlungsempfehlung gegeben, weil sie die Unabhängigkeit der Bundesbank achte.
Auch im Schloss Bellevue zeigte man sich erleichtert. "Bundespräsident Christian Wulff wird dem Antrag von Herrn Doktor Sarrazin entsprechen", teilte ein Präsidentensprecher mit.
Nach Berichten der Mitteldeutschen Zeitung wurde die Entwicklung auch in Sarrazins Berliner SPD-Landesverband positiv aufgenommen. Man hoffe, dass nun womöglich auch ein quälendes Ausschlussverfahren mit ungewissem Ausgang vermieden werden könne. Sarrazin müsse ja nicht aus der Partei austreten. Er könne seine Mitgliedschaft auch ruhen lassen, zitierte die Zeitung Parteikreise. Der Bundesvorstand will am Montag entscheiden, ob er sich dem Ausschlussverfahren des Berliner Verbandes anschließt.
SPD-Fraktionsvorstandsmitglied Sebastian Edathy legte dem umstrittenen Politiker dagegen ein freiwilliges Ausscheiden aus der Partei nahe. Sollte es sich bei Sarrazins Rückzug aus dem Bundesbankvorstand tatsächlich um einen Schritt aus Einsicht handeln, dann sollte der nächste Schritt folgen: Der Austritt aus der SPD, sagte Edathy Handelsblatt Online .
Ähnlich verlangte es der amtierende SPD-Fraktionschef Joachim Poß. "Wenn Sarrazin der Politik insgesamt den Kampf ansagt, dann soll er den gleichen Schritt tun wie bei der Bundesbank und die SPD aus freien Stücken verlassen." Ein Ruhen der Partei-Mitgliedschaft – wie etwa während der Amtszeit eines Bundespräsidenten – sei im Fall Sarrazins nicht angebracht, sagte Poß weiter, der auch SPD-Präsidiumsmitglied ist.
Der 65 Jahre alte SPD-Politiker und frühere Berliner Finanzsenator hatte mit seinem Buch Deutschland schafft sich ab und durch Äußerungen in Interviews heftige Kritik auf sich gezogen und war immer mehr ins politische Abseits geraten.
Sarrazin sagte am Donnerstagabend während einer Buchpräsentation, er habe in den vergangenen 14 Tagen "massiven Druck" gespürt. "Das war für mich nicht einfach." Er habe sich überlegt, ob er es sich leisten könne, sich "mit der gesamten politischen Klasse in Deutschland anzulegen". "Diese Situation hält auf Dauer keiner durch", sagte Sarrazin. Jetzt könne er noch auf vielen Veranstaltungen auftreten, ohne dass man sage, da spreche ein Bundesbankvorstand.
Der Bundesbankvorstand hatte nach langem Zögern und starkem politischen Druck aus Berlin am Donnerstag vergangener Woche erstmals in der Geschichte der Notenbank die Abberufung eines Vorstandsmitglieds beantragt. Sarrazin habe mit seinen Thesen das Ansehen der Bundesbank beschädigt und gegen die Pflicht zur Zurückhaltung eines Vorstandes verstoßen, hieß es zur Begründung.
Wie Sarrazin am Donnerstag mitteilte, hat die Bundesbank den Antrag auf Amtsenthebung bei Wulff inzwischen zurückgezogen. "Der Bundesbankvorstand hält die gegen mich erhobenen Anwürfe, ich hätte mich gegenüber Ausländern diskriminierend geäußert und Ähnliches, nicht aufrecht, sondern zieht sie zurück", erklärte er. Daraufhin habe er den Bundespräsidenten selbst gebeten, ihn von seinem Amt zu entbinden, so Sarrazin weiter.
Auch in der Erklärung der Bundesbank hieß es, dass der Entlassungsantrag zurückgezogen sei und man "wertende Ausführungen" über Sarrazins Verhalten nicht mehr aufrecht halte.
Zu den Einzelheiten der Einigung machte die Bundesbank keine Angaben. Arbeitsrechtler hatten wiederholt bezweifelt, dass Sarrazins Äußerungen seinen Rausschmiss arbeitsrechtlich rechtfertigen könnten. Sarrazins Amtszeit begann im Mai 2009 und sollte regulär 2014 enden. Die Nachrichtenagentur dpa meldete, Sarrazin werde keine Abfindung erhalten.
Die türkischstämmige Soziologin Necla Kelek äußerte Verständnis für den Rückzug Sarrazins: "Die Entscheidung von Thilo Sarrazin kann ich sehr gut verstehen – bei all dem, was über ihn hereingebrochen ist", sagte sie der Bild-Zeitung. Kelek, die Sarrazins Buch vorgestellt hatte, betonte aber auch: "Ich bedauere das sehr – für die Bundesbank, die einen guten Vorstand verliert!"
Die Linken-Vizevorsitzende Katja Kipping nannte es "gut dass Sarrazin aus dem Bundesbankvorstand ausscheidet". Die Bank müsse nun offen legen, ob Sarrazin ein Versorgungspaket angeboten wurde.
Laut aktuellem ZDF-Politbarometer stoßen die Sarrazins Thesen zum Thema Ausländer und Integration bei den Bürgern mehrheitlich auf Zustimmung. 56 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass Sarrazin mit seiner Kritik Recht habe, 28 Prozent verneinten dies. Diese Einschätzung wurde in fast allen politischen Lagern geteilt – lediglich bei den Anhängern der Grünen hielten sich Zustimmung und Ablehnung die Waage.
- Datum 10.09.2010 - 12:41 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 105
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Da wird Wulff wohl ein Stein vom Herzen gefallen sein...
Herr Wulf sollte dankbar sein und zukünftig nicht nochmal den Fehler machen, sich direkt in die Tagespolitik einzumischen.
....in genügender Zahl genügend dumm sind zu glauben: "Sarrazin geht freiwillig" ohne zu fragen, wie diese Freiwilligkeit erreicht wurde.
Natürlich ist das massive Mobbing ein hier relativ akzeptiertes Mittel der Medien, in der Politik und in Betrieben und ist -so lange man es nicht so sagt- gesellschaftlich völlig akzeptiert. So ist dies kein Thema, das Wulff, Weber oder Merkel fürchten müssen. Was aber waren die Eckpunkte Sarrazins Aufhebungsvertrags mit der BuBa? Da muss man schauen, wie die "Freiwilligkeit zustande kam.
Herr Wulf sollte dankbar sein und zukünftig nicht nochmal den Fehler machen, sich direkt in die Tagespolitik einzumischen.
....in genügender Zahl genügend dumm sind zu glauben: "Sarrazin geht freiwillig" ohne zu fragen, wie diese Freiwilligkeit erreicht wurde.
Natürlich ist das massive Mobbing ein hier relativ akzeptiertes Mittel der Medien, in der Politik und in Betrieben und ist -so lange man es nicht so sagt- gesellschaftlich völlig akzeptiert. So ist dies kein Thema, das Wulff, Weber oder Merkel fürchten müssen. Was aber waren die Eckpunkte Sarrazins Aufhebungsvertrags mit der BuBa? Da muss man schauen, wie die "Freiwilligkeit zustande kam.
Kann man seine Thesen betrachten und beurteilen, wie man will: Es ist immer noch seine Meinung und seine Interpretation. Im Grundgesetz steht, dass jeder das Recht besitzt seiner Meinung Gehör zu verschaffen. Das ist einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer Gesellschaft! Aber von eben dieser Gesellschaft wird Herr Sarrazin nicht nur kritisiert, sondern wird vielmehr genötigt seinen Arbeitsplatz aufzugeben. Sämtliche Politiker und öffentliche Meinungen sprechen sich für seine Entlassung aus.
Das ist skandalös!
Sind wir wirklich in einer Bananenrepublik?
Genau hier hätte man Gelassenheit zeigen können und Ihn einfach sprechen lassen. Seine unhaltbaren Thesen im Nichts verpuffen zu lassen, gleichzeitig aber die angeregte Diskussion zur Integration nutzen und weiterführen.
Noch nicht ganz. Aber auf dem besten Weg dahin.
Man Möge doch nun endlich mal mit der Keule: Meinungsfreiheit aufhören.
Da wird Kritisiert, das ein Mann seine Meinung nicht sagen dürfe, obwohl er es ja schon getan hat, und alle seine Kritiker sollen bitte schön den Mund halten.
Wo ist denn die Meinungsfreiheit der Kritiker?
Die Thesen des Herrn s. sind ja nicht deshalb umstritten weil "alle eh genau das gleiche" Denken, sondern weil es eben nicht alle denken.
Ich jedenfalls habe ein Recht auf meine Meinung, und darauf diese Kund zu Tun.
Sarrazin wäre wohl nicht einfach so freiwillig gegangen, wenn alles ganz so Sauber war, wie er es sich gedacht hat.
Offensichtlich ist bei der Entstehung des Buches doch mehr Dreck an Sarrazin hängen geblieben, als er der Öffentlichkeit preis geben wollte.
Sie regen an, „seine unhaltbaren Thesen im Nichts verpuffen zu lassen“. Sind sie sicher, dass das auch funktioniert?
Wir haben mit dieser Methode doch ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Das haben sie sicher übersehen.
Freiheit der Meinungsäußerung erfordert auch Disziplin und Verantwortung dessen, der sich äußert. Maßnahmen gegen den amerikanischen Pfarrer Terry Jones kann ich mir vorstellen. Man darf nicht zulassen, wenn wegen des Freiheitsgedankens die ganze Welt in Brand gesetzt wird. Im privaten Kreis kann er sagen, was er will.
Man darf auch Aufrufe zu Mord in der Öffentlichkeit bekämpfen, wie sie von Islamisten gegen Kurt Westergaard geäußert und praktiziert wurden. Unser Rechtssystem ist da sehr eindeutig. Aufrufe zu Mord sind mit keiner „Freiheit der Meinungsäußerung“ zu begründen.
Freiheit endet da, wo die Grenzen unseres bürgerlichen Rechtssystems überschritten werden. Es wäre gut, wenn nicht nur politische, sondern auch religiöse Eiferer diese Lektion lernen würden.
Noch nicht ganz. Aber auf dem besten Weg dahin.
Man Möge doch nun endlich mal mit der Keule: Meinungsfreiheit aufhören.
Da wird Kritisiert, das ein Mann seine Meinung nicht sagen dürfe, obwohl er es ja schon getan hat, und alle seine Kritiker sollen bitte schön den Mund halten.
Wo ist denn die Meinungsfreiheit der Kritiker?
Die Thesen des Herrn s. sind ja nicht deshalb umstritten weil "alle eh genau das gleiche" Denken, sondern weil es eben nicht alle denken.
Ich jedenfalls habe ein Recht auf meine Meinung, und darauf diese Kund zu Tun.
Sarrazin wäre wohl nicht einfach so freiwillig gegangen, wenn alles ganz so Sauber war, wie er es sich gedacht hat.
Offensichtlich ist bei der Entstehung des Buches doch mehr Dreck an Sarrazin hängen geblieben, als er der Öffentlichkeit preis geben wollte.
Sie regen an, „seine unhaltbaren Thesen im Nichts verpuffen zu lassen“. Sind sie sicher, dass das auch funktioniert?
Wir haben mit dieser Methode doch ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Das haben sie sicher übersehen.
Freiheit der Meinungsäußerung erfordert auch Disziplin und Verantwortung dessen, der sich äußert. Maßnahmen gegen den amerikanischen Pfarrer Terry Jones kann ich mir vorstellen. Man darf nicht zulassen, wenn wegen des Freiheitsgedankens die ganze Welt in Brand gesetzt wird. Im privaten Kreis kann er sagen, was er will.
Man darf auch Aufrufe zu Mord in der Öffentlichkeit bekämpfen, wie sie von Islamisten gegen Kurt Westergaard geäußert und praktiziert wurden. Unser Rechtssystem ist da sehr eindeutig. Aufrufe zu Mord sind mit keiner „Freiheit der Meinungsäußerung“ zu begründen.
Freiheit endet da, wo die Grenzen unseres bürgerlichen Rechtssystems überschritten werden. Es wäre gut, wenn nicht nur politische, sondern auch religiöse Eiferer diese Lektion lernen würden.
zu schützen.
Die Position als Bundesbankvorstand war nie ausschlaggebend für den Wahrheitsgehalt seines Buches.
Die Diskussion um das Thema ´Integration` muß, und wird, dennoch weiter gehen! Das Problem ist noch nicht gelöst!
Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen und formulieren Sie Ihre Kritik auf eine sachlichere Weise. Danke, die Redaktion/vv
Besser hätte ich es nicht sagen können. Sehr schöner Kommentar.
Bitte verzichten Sie auf beleidigende Aussagen. Danke, die Redaktion/vv
Ich denke was Herr Sarrazin in seinem Buch schreibt, ist um einiges bedenklicher, als der gestrichene Kommentar. Und es ist beängstigend wieviele Menschen diese Meinung in Deutschland unterstützen. Traurig ist es, dass es Jemand mit solchen Thesen überhaupt in die Medien schafft. Ignorieren sollte man dieses Buch.
Besser hätte ich es nicht sagen können. Sehr schöner Kommentar.
Bitte verzichten Sie auf beleidigende Aussagen. Danke, die Redaktion/vv
Ich denke was Herr Sarrazin in seinem Buch schreibt, ist um einiges bedenklicher, als der gestrichene Kommentar. Und es ist beängstigend wieviele Menschen diese Meinung in Deutschland unterstützen. Traurig ist es, dass es Jemand mit solchen Thesen überhaupt in die Medien schafft. Ignorieren sollte man dieses Buch.
Je schneller, desto besser. In der Bank hat er sowieso nicht produktiv gearbeitet, sondern nur seinen Hobbies gefröhnt.
Konsequent wäre, jetzt auch sofort aus der SPD auszutreteten, deren Politik er schon seit vielen Jahren nicht mehr vertritt, sondern das Gegenteil macht.
Dann kann keann er völlig enthemmt seinen genetischen Forschungen nachgehen und auf eigenes RIsiko und eigenen Rechnung seine obskuren Thesen und seine Anhäger streune. Als Schill-Nachfolger bekommt er bestimmt 15% der Wähler zusammen, die ihn bis zu seiner Flucht einmal wählen.
Im Gegensatz zu vielen „Aufschreiern der Empörung“ habe ich jetzt das Buch gelesen – und finde darin nichts Fremdenfeindliches oder Rassistisches. Wenn ich dann in den Tagesthemen die Abo-Demonstranten vor dem Ort einer Lesung sehe, die erklären, „dieser Mensch ist unakzeptabel!“ (korrekt müsste es heißen in-akzeptabel) klingt das sehr menschenverachtend; oder sind doch bestimmte Menschen inakzeptabel, ihr lieben Gutmenschen? Und eine andere lallt ins Mikrophon: „Behaupten, Gene und Intelligenz haben mit Bildung zu tun, das geht einfach nicht!“ – da möchte man bitten: lieber Gott, wenn du diesen Menschen schon so wenig Intelligenz in den Genen mitgegeben hast, dann lass wenigstens bitte Hirn vom Himmel regnen. Die schlimmste Provokation von diesem Migranten der xten Generation Sarrazin war ja die infame Hetze in einem Interview, als er sagte, die Erde sei rund: das geht nun wirklich zu weit!
Im Gegensatz zu vielen „Aufschreiern der Empörung“ habe ich jetzt das Buch gelesen – und finde darin nichts Fremdenfeindliches oder Rassistisches. Wenn ich dann in den Tagesthemen die Abo-Demonstranten vor dem Ort einer Lesung sehe, die erklären, „dieser Mensch ist unakzeptabel!“ (korrekt müsste es heißen in-akzeptabel) klingt das sehr menschenverachtend; oder sind doch bestimmte Menschen inakzeptabel, ihr lieben Gutmenschen? Und eine andere lallt ins Mikrophon: „Behaupten, Gene und Intelligenz haben mit Bildung zu tun, das geht einfach nicht!“ – da möchte man bitten: lieber Gott, wenn du diesen Menschen schon so wenig Intelligenz in den Genen mitgegeben hast, dann lass wenigstens bitte Hirn vom Himmel regnen. Die schlimmste Provokation von diesem Migranten der xten Generation Sarrazin war ja die infame Hetze in einem Interview, als er sagte, die Erde sei rund: das geht nun wirklich zu weit!
Was heißt hier freiwillig?
Mehr vergleichbar mit einem unter Folter geleisteten Geständnis.
Ein indirekt erzwungener Schritt!
...in den Internetforen, zeichnen sich vorwiegend durch überzogene Aussagen aus, die selten bemüht sind zu differenzieren oder gar kontruktiv zu Kommunizieren. Vielmehr verteidigen sie reflexartig einen Menschen, der sich auf ablehnenswerte weise pauschalisierend über Migranten geäßert hat. Sein buch ist eine Meinung, die den Hass in usnerer Gesellscahft mehr. Und genau das erkenne ich in den Interneforen, wenn ich mit den Sarrazin-Jünger rede. Sie zb vergleichen die Tstsache dass er infolge politischeN Drucks zurücktritt, mit körpelicher Folter. Was geht nur in Leuten wie ihnen vor? Meinen Sie wirklich, dass diese Art der Diskussion auch nur einen Menschen von Ihrer Meinung überzeugen kann? Warum können Sie nicht einfach mal die Gegenarguemnte aufgriefen und sachlich darauf antworten, anstatt hier solche wirklich übrtriebenen beispiele abzuliefern. Als sei Sarrazin der erste der aufgrund von politischem Druck zurücktritt. Warum haben Sie sich nicht seinerzeit vor Jung gestellt? Er hätte rechtlich egsehen auch nicht zurücktreten müssen. Er tat es, weil er mit dem was er tat, bzw mit dem was er zu verantworten hatte, seiner partei im höchten Grade scahdete.
Thilo macht das, weil der Bankenboss ihm als Gegenleistung sicherlich ein Sümmchen versprach und ihm, laut der aussage von Thilo, die absolution erteilte.Thilo habe nichts rassistisches gesagt.
Von mir aus. Aber er hat die Bemühungen der Sozialarbeiter und Pädagogen um Jahre zurückgeworfen und rechtsextremismus gefördert.
...in den Internetforen, zeichnen sich vorwiegend durch überzogene Aussagen aus, die selten bemüht sind zu differenzieren oder gar kontruktiv zu Kommunizieren. Vielmehr verteidigen sie reflexartig einen Menschen, der sich auf ablehnenswerte weise pauschalisierend über Migranten geäßert hat. Sein buch ist eine Meinung, die den Hass in usnerer Gesellscahft mehr. Und genau das erkenne ich in den Interneforen, wenn ich mit den Sarrazin-Jünger rede. Sie zb vergleichen die Tstsache dass er infolge politischeN Drucks zurücktritt, mit körpelicher Folter. Was geht nur in Leuten wie ihnen vor? Meinen Sie wirklich, dass diese Art der Diskussion auch nur einen Menschen von Ihrer Meinung überzeugen kann? Warum können Sie nicht einfach mal die Gegenarguemnte aufgriefen und sachlich darauf antworten, anstatt hier solche wirklich übrtriebenen beispiele abzuliefern. Als sei Sarrazin der erste der aufgrund von politischem Druck zurücktritt. Warum haben Sie sich nicht seinerzeit vor Jung gestellt? Er hätte rechtlich egsehen auch nicht zurücktreten müssen. Er tat es, weil er mit dem was er tat, bzw mit dem was er zu verantworten hatte, seiner partei im höchten Grade scahdete.
Thilo macht das, weil der Bankenboss ihm als Gegenleistung sicherlich ein Sümmchen versprach und ihm, laut der aussage von Thilo, die absolution erteilte.Thilo habe nichts rassistisches gesagt.
Von mir aus. Aber er hat die Bemühungen der Sozialarbeiter und Pädagogen um Jahre zurückgeworfen und rechtsextremismus gefördert.
Was heißt hier freiwillig?
Wär interessant mal die Mitarbeiter der Zeit zu befragen.
Sarrazins Rücktritt war wohl indirekt erzwungen.
Wie bezeichnet die Zeit ein unter Folter geleistetes Geständnis?
Gelenkte Freiwilligkeit?
Wenn die geballte Faust der fünf Parteien auf einen niedersaust kann man nicht von freiwillig reden, freiwillig sieht anders aus.
Ich finde das bedenklich das man in Deutschland eine Meinung, die ein breites Publikum hat medial niederschreit und auch vor persönlichen Angriffen nicht halt macht.
Solange er sich innerhalb des Grundgesetzes bewegt, hat niemand das Recht ihm die Arbeit zu nehmen nur weil einem seine Meinung nicht passt - ansonsten hätte Herr Westerwelle schon lange zurücktreten müssen, Herr Sarrazin hat bestimmt mehr Fürsprecher im Volk als unser Aussenminister.
Perönlich kann ich mit seinen Thesen überhaupt nichts anfangen. Das meiste davon ist ohnehin schon wiederlegt.
Aber sein Recht die Thesen in den Raum zu stellen hatte nichts mit seiner Arbeit bei der Bundesbank zu tun.
Mit der Aktion haben sich die Politiker das Mund aufmachen verboten.
Wenn man eine Liste erstellt mit Dingen über die ein Politiker nicht reden darf, finden sich früher oder später auch andere Themen darauf!!
Das meiste von seinen Thesen wurde von seriöser Seite bisher bestätigt, wie etwa vorgestern in der FAZ in einem Artikel von fachwissenschaftlicher Seite. Sie müssen vielleicht mal andere Medien zur Kenntnis nehmen, als nur notorisch linkslastige wie ZEIT&Co. Die Berichterstattung über den Fall Sarrazin ist hier in der ZEIT doch eh unterirdisch. ich entsinne mich etwa des gestrigen ZEIT-Artikels mit dem Tenor, die ZEIT habe gerüchteweise erfahren, dass Herr Sarrazin Ressourcen der Bundesbank zur Fertigstellung seines Buches verwendet habe. Irgendwelche Beweise: Fehlanzeige! Das ganze ist also pure Weitergabe eines Gerüchtes und man muss das wohl als den Versuch eines Rufmordes bewerten. Wer sich mit solchen polemischen Mitteln am Diskurs beteiligt -und das geschieht im Fall Sarrazin eigentlich fast ausschließlich- der hat keine sonstigen Argumente.
Ansonsten unterliegen sie dem Irrtum, bei uns herrsche Meinungsfreiheit. Das stimmt natürlich nicht, sondern sie dürfen lediglich aus links-liberaler Sicht korrekte & hilfreiche Meinungen äußern, ansonsten werden sie beruflich, sozial und persönlich gedisst. Versuchen sie etwa mal in einer öffentlichen Diskussion zum Thema Schwulenehe die lehramtlichen Aussagen der katholischen Kirche zum Thema 'Homosexualität' zu bennenen; viel Spass dabei. In der ZEIT werden sie auf jeden Fall dafür gelöscht, so viel zum Thema 'Meinungsfreiheit' aus links-liberaler Sicht.
Herr Westerwelle hätte schon längst zurücktreten müssen.
Hoffentlich nimmt er sich ein Beispiel.
Das meiste von seinen Thesen wurde von seriöser Seite bisher bestätigt, wie etwa vorgestern in der FAZ in einem Artikel von fachwissenschaftlicher Seite. Sie müssen vielleicht mal andere Medien zur Kenntnis nehmen, als nur notorisch linkslastige wie ZEIT&Co. Die Berichterstattung über den Fall Sarrazin ist hier in der ZEIT doch eh unterirdisch. ich entsinne mich etwa des gestrigen ZEIT-Artikels mit dem Tenor, die ZEIT habe gerüchteweise erfahren, dass Herr Sarrazin Ressourcen der Bundesbank zur Fertigstellung seines Buches verwendet habe. Irgendwelche Beweise: Fehlanzeige! Das ganze ist also pure Weitergabe eines Gerüchtes und man muss das wohl als den Versuch eines Rufmordes bewerten. Wer sich mit solchen polemischen Mitteln am Diskurs beteiligt -und das geschieht im Fall Sarrazin eigentlich fast ausschließlich- der hat keine sonstigen Argumente.
Ansonsten unterliegen sie dem Irrtum, bei uns herrsche Meinungsfreiheit. Das stimmt natürlich nicht, sondern sie dürfen lediglich aus links-liberaler Sicht korrekte & hilfreiche Meinungen äußern, ansonsten werden sie beruflich, sozial und persönlich gedisst. Versuchen sie etwa mal in einer öffentlichen Diskussion zum Thema Schwulenehe die lehramtlichen Aussagen der katholischen Kirche zum Thema 'Homosexualität' zu bennenen; viel Spass dabei. In der ZEIT werden sie auf jeden Fall dafür gelöscht, so viel zum Thema 'Meinungsfreiheit' aus links-liberaler Sicht.
Herr Westerwelle hätte schon längst zurücktreten müssen.
Hoffentlich nimmt er sich ein Beispiel.
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