Finanzpolitik Horst Köhler wird Berater der G 20

Neue Aufgabe für den Ex-Bundespräsidenten: Horst Köhler wird nach ZEIT-Informationen in einer Expertengruppe der G 20 die Reform des Weltwährungssystems vorbereiten.

Der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler bei seiner Verabschiedung im Juni 2010 vor dem Schloss Bellevue

Der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler bei seiner Verabschiedung im Juni 2010 vor dem Schloss Bellevue

Fünf Monate nach seinem Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten zeichnet sich für Horst Köhler eine neue Aufgabe ab. Informationen der ZEIT zufolge soll er Mitglied eines Expertenrates für die Reform des Weltwährungssystems werden.

In einem Gremium aus prominenten Vertretern der internationalen Politik- und Finanzwelt soll Köhler Frankreichs Präsident Sarkozy in Finanz- und Währungsfragen beraten, wenn dieser ab Januar den Vorsitz der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer übernimmt. Der Rat soll Konzepte für eine neue internationale Währungsordnung ausarbeiten. Staatspräsident Nicolas Sarkozy will die Währungen zu einem Top-Thema seiner Präsidentschaft machen.

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Köhler stand vor seinem Wechsel ins höchste deutsche Staatsamt im Jahr 2004 an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF). Am vergangenen Wochenende war er bereits zur Jahrestagung von IWF und Weltbank nach Washington gereist.

Außerdem soll Jens Weidmann, Wirtschaftsberater der Bundeskanzlerin, eine Arbeitsgruppe innerhalb der G 20 leiten. Diese Arbeitsgruppe soll sich mit den Wechselkursen, Devisenreserven und Kapitalverkehrskontrollen befassen und dazu Vorschläge erarbeiten.

 
Leser-Kommentare
    • Debatz
    • 13.10.2010 um 11:53 Uhr

    Na, da hat man doch jetzt endlich mal jemanden der sich damit auskennt. Kann ich nur befürworten, Horst Köhler ist meiner Meinung nach ein Mann der zur positiven Entwicklung beitragen kann. Bleibt abzuwarten, was er denn erreichen können wird...

    • keox
    • 13.10.2010 um 11:59 Uhr

    Und Jens Weidmann ist auch dabei, der Spezi vom Asmussen, der so eine hervorragende Rolle bei der Entwicklung der deutschen Finanzindustrie spielte und immer noch spielt.

    Dann kann ja nix schief gehen.

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  1. warum der so plötzlich und ohne wirklichen Grund zurückgetreten ist. Die Verzweiflung muss schon wirklich groß sein beim IWF, da werden jetzt alle Ressourcen mobilisiert. Nur wird das letztendlich auch nicht helfen.

  2. Was von dem seinem Verständnis ökonomischer Zusammenhänge zu halten ist, haben wir ja während der Finanzkrise erlebt. Für den besteht Ökonomie darin, die Löhne und Sozialleistungen abzubauen und die Profite zu maximieren.

    Auf die "Reformvorschläge" bin ich mal gespannt - oder auch nicht. Es wird wohl darum gehen, dass wir uns alle noch mehr kaputtsparen sollen, um die Bankster aus ihren faulen Geschäften mit hohen Boni zu retten.

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  3. Der Mann darf dort weitermachen, wo er aufgehört hat. Man frage nur die Argentinier zur Kompetenz des Horst K. Auch bei der Währungsunion hat Horst K. keine gute Figur gemacht. Die Rechnung zahlen wir noch heute. Köhler war überall dabei, wenn Deutschland bezahlen mußte. Holt den Mann lieber wieder ins Bundespräsidialamt zurück. Als Präsidentendarsteller war er für unser Land am billigsten auszuhalten.

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    "Man frage nur die Argentinier zur Kompetenz des Horst K."
    Falsche Frage.

    Man frage diejenigen, die das meiste Geld aus Argentinien rausgesaugt haben. (Auf Kosten der Bevölkerung). Und alles ergibt wieder einen Sinn.

    Auch sein berühmter Spruch, der nur am Rande öffentlich debattiert wurde, bekommt in diesen Tagen RICHTIG Sinn.

    "Man frage nur die Argentinier zur Kompetenz des Horst K."
    Falsche Frage.

    Man frage diejenigen, die das meiste Geld aus Argentinien rausgesaugt haben. (Auf Kosten der Bevölkerung). Und alles ergibt wieder einen Sinn.

    Auch sein berühmter Spruch, der nur am Rande öffentlich debattiert wurde, bekommt in diesen Tagen RICHTIG Sinn.

  4. 6. LOL!!!

    "Man frage nur die Argentinier zur Kompetenz des Horst K."
    Falsche Frage.

    Man frage diejenigen, die das meiste Geld aus Argentinien rausgesaugt haben. (Auf Kosten der Bevölkerung). Und alles ergibt wieder einen Sinn.

    Auch sein berühmter Spruch, der nur am Rande öffentlich debattiert wurde, bekommt in diesen Tagen RICHTIG Sinn.

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  5. Der Sachverstand ist da! Es bleibt zu hoffen, dass die mahnenden Worte, die bereits als Bundespräsident, an Politiker und Banker richtete nicht an der Teflonoberfläche der Kritisierten abperlt. Eines bleibt sicher, dort wo Veränderungen eingeleitet werden sollen, wird es die geben, die den großen Schaden sehen.

  6. Munitioniert das konsensuale System zum wirtschaftlichen Endkampf auf?

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