Einwanderung Deutschlands Fachkräftemangel ist selbst verschuldet
Der Bedarf steigt, doch qualifizierte Einwanderer bleiben fern, klagen Handelskammern. Türken fühlen sich laut einer Studie hierzulande unerwünscht, Polen unterbewertet.
Die Statistiker der Arbeitsagenturen registrieren den Fachkräftemangel schon seit langer Zeit , und Staat und Wirtschaft suchen bereits nach Wegen, Deutschland wettbewerbsfähig zu halten. Doch wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) herausfand, nur mit mäßigem Erfolg.
Der Bedarf an qualifizierten Einwanderern sei hoch, die Bundesrepublik tue aber zu wenig, um Experten aus anderen Staaten anzulocken, heißt es in einer DIHK-Studie, aus der die Frankfurter Rundschau zitierte. Nachholbedarf habe Deutschland unter anderem bei der "Willkommenskultur". Junge, qualifizierte Türken gaben demnach gegenüber den Auslandskammern an, sie empfänden sich in Deutschland als unerwünscht. Polen beschwerten sich über das ihnen anhaftende Image "des Spargelstechers und Baugehilfen".
" Ausländische Fachkräfte und Studenten stehen derzeit nicht Schlange, um ihre Fähigkeiten in Deutschland einzubringen, das sollte uns Sorgen machen", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. Nach einer Umfrage unter 47 Außenhandelskammern landet die Bundesrepublik auf der Skala zwischen eins ("attraktiv") und fünf ("unattraktiv") bei einem Wert von 2,8.
- Ausländische Fachkräfte
-
In den Diskussionen um die Anwerbung von ausländischen Fachkräften bleibt zumeist unberücksichtigt, dass bereits Migranten in Deutschland leben, die über Qualifikationen verfügen.
Fehlende Anerkennungsmöglichkeiten und berufliche Integrationsprogramme führen dazu, dass diese oftmals von Arbeitslosigkeit betroffen oder weit unterhalb ihres Qualifikationsniveaus beschäftigt sind. In der Konsequenz arbeiten begehrte Fachkräfte wie Ingenieure als Hausmeister.
Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums arbeitet jeder zweite in Deutschland beschäftigte Einwanderer mit ausländischem Abschluss unterhalb seiner Qualifikation.
Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse ist kompliziert und undurchsichtig. Sowohl die Regeln als auch die zuständigen Behörden sind in jedem Bundesland verschieden.
- Diskussion
-
Schon seit Jahren warnen Studien davor, dass der deutschen Wirtschaft in den kommenden Jahren Hunderttausende gut ausgebildete Fachkräfte fehlen werden.
Mit seinem Vorstoß für mehr hochqualifizierte Einwanderer hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) die Debatte jetzt wieder neu angeheizt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) widersprach Brüderle.
Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hat eine Versachlichung der Debatte angemahnt. "Es ist höchste Zeit, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen", sagte er. "Anders als es die aktuelle Debatte glauben macht, haben wir bereits sehr großzügige Regelungen für die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte", so Bosbach.
Doch im internationalen Vergleich sind die deutschen Regelungen eher streng. Schuld daran sind unübersichtliche Zuständigkeiten, fehlende Ansprechpartner sowie die starke Lobby der Berufsverbände.
- Punktesysteme
-
Eine Reihe von Ländern in Europa hat in den vergangenen Jahren das auch in Deutschland diskutierte Punktesystem eingeführt, das den Zuzug steuern und zugleich möglichst qualifizierten Arbeitnehmern den Zugang zum Land ermöglichen soll. Vorreiter eines solchen Systems waren klassische Einwanderungsländer wie Kanada, Australien oder Neuseeland.
Dabei werden jährliche Zuwanderungsquoten festgesetzt. Dann können sich Interessenten bewerben und erhalten je nach Alter, Sprachkenntnissen, Berufserfahrung, Familienbindung oder ausreichendem Geld für Investitionen oder Lebensunterhalt eine bestimmte Punktzahl. Wer am besten abschneidet, darf einwandern. Je nach Wirtschaftslage können die Zuzugsquoten verringert oder erhöht werden.
Großbritannien, Dänemark und die Niederlande haben ein Punktesystem für Nicht-EU-Bürger 2008 und 2009 eingeführt, als Ergänzung zu bestehenden Regelungen und um insbesondere den Zuzug von Fachkräften zu steuern. In England gilt dies etwa für Hochqualifizierte in bestimmten Berufen, in denen ein Fachkräftemangel besteht. Die staatliche Liste dieser Jobs wird regelmäßig aktualisiert.
Die FDP hierzulande fordert ebenso wie SPD und Grüne seit Längerem ein Punktesystem auch für Deutschland.
- Greencards
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Vorbild für die Greencard, die auch in Deutschland vor zehn Jahren zunächst für Computerexperten eingeführt wurde, ist das System in den USA. Dort können besonders qualifizierte Arbeitnehmer einwandern, wenn sie einen Arbeitsplatz nachweisen können.
In Deutschland wird aber von den zuzugsbereiten Fachkräften ein hohes Einstiegsgehalt verlangt, derzeit über 66.000 Euro. Auch sonst gibt es Hürden, die in anderen Ländern nicht bestehen, etwa für mitziehende Ehepartner – weshalb sich der ursprünglich erhoffte Ansturm von Hochqualifizierten auf Deutschland in Grenzen hielt. Innerhalb von vier Jahren wurden weniger als 20.000 dieser Karten vergeben.
2005 wurde die Greencard-Regelung abgelöst, seither fallen IT-Spezialisten unter das Zuwanderungsgesetz.
Die Greencard wurde in der deutschen Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Vertreter der Wirtschaft begrüßten die Regelung, Jürgen Rüttgers (CDU) dagegen versuchte, sie mit einer Postkartenaktion und dem Motto "Kinder statt Inder“ zu bekämpfen.
- Wirtschaftskrise
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Der OECD zufolge haben die einzelnen Länder in den vergangenen Jahren wegen der schweren Wirtschaftskrise 2008 und 2009 höchst unterschiedlich am Arbeitsmarkt für ausländische Fachkräfte reagiert. Außer für Höchstqualifzierte sei generell eine strengere Politik zu beobachten, stellte die Organisation fest.
So hätten Italien und Spanien ihre Kontingente für Zuwanderer 2009 ganz oder fast ganz aufgehoben. Auch England führte strengere Auflagen ein. So müssen Arbeitgeber Jobangebote für Hochqualifizierte erst beim Arbeitsamt melden und Einheimischen anbieten, bevor ausländische Fachkräfte ins Land geholt werden können.
Als Hauptproblem nennen die potenziellen Einwanderer die Sprache. In vielen Ländern werde Deutsch nicht mehr gelehrt. Dies liege auch daran, dass aufgrund von Sparzwängen weltweit Goethe-Institute geschlossen werden. Der Deutsche Akademische Austauschdienst und Auslandsschulen reduzierten ihre Angebote.
Die Kammern kritisieren zudem die komplizierten, intransparenten und regional voneinander abweichenden Bestimmungen für Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen in Deutschland. Aus mehr als einem halben Dutzend EU-Mitgliedsländern gebe es regelmäßig Beschwerden, dass dortige Berufsabschlüsse oder Diplome in Deutschland nicht anerkannt würden.
Für Einwanderer hat Deutschland Hürden gesetzt, um den nationalen Arbeitsmarkt abzugrenzen. Angestellte, die jährlich mehr als 66.000 Euro verdienen, können nach Deutschland kommen, ohne dass Behörden prüfen, ob nicht doch ein Deutscher den Arbeitsplatz besetzen kann. Auch Selbständige aus dem Ausland, die mindestens 250.000 Euro investieren und mehr als vier Arbeitsplätze schaffen, dürfen in Deutschland arbeiten.
Der Bedarf ist da: Etwa zwei Drittel aller 176 Arbeitsagenturen schildern große Engpässe in Metallberufen, bei Ingenieuren und bei Ärzten. Noch schwieriger sei die Lage bei Kranken- und Altenpflegern. Diese sind für mehr als 90 Prozent der Arbeitsagenturen schwer zu finden. Und die Lage wird sich noch verschärfen: Die Zahl der Azubis sinkt, immer weniger Jugendliche beginnen eine Berufsvorbereitung oder ein Praktikum. Zugleich streben immer mehr junge Leute eine höhere Ausbildung an.
- Datum 16.11.2010 - 08:42 Uhr
- Quelle dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 199
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Man kann vielleicht auch noch ergänzen, dass es in vielen Bereichen extrem unattraktive Qualifizierungs- und Arbeitsbedingungen gibt. Z.B. in der Wissenschaft.
In den Naturwissenschaften sind viele ausländische Arbeitskräfte, die teure Maschinen bediehen und Schlüssel- bzw. hohe Qualifikationenen und Spezialkenntnisse haben, aber nicht Habilitieren können oder wollen, aufgrund der 12-Jahres-Regelung innert kürzester Zeit in die Schweiz oder USA abgezogen. Die deutschen Geisteswissenschaften bleiben völlig unzeitgemäß weitestgehend "unter sich", schaffen nicht mal, Leute mit Migrationshintergrund einzubeziehen, weil sie extrem hierarchisch sind und nur 13 % aller beschäftigten Wissenschaftler feste Stellen besitzen. Kein anderes Land, ob Rumänien oder USA, Frankreich oder die Schweiz hat solche Bedingungen - wer sollte da kommen? Die Geisteswissenschaften sind daher in den letzten zwanzig Jahren hinter der Innovationskraft der USA und England weit zurückgeblieben und haben international nur sehr punktuell etwas beizutragen.
Man lebt in Deutschland zunehmend von einer Ideologie des Besser-Seins, die von einigen nun ja auch mit zunehmender Agressivität vorgetragen wird. Offenbar sucht man sich die Schwachen im Land, um von eigenen Schwächen abzulenken. Der Mangel an Offenheit und an Bereitschaft, sich aktiv für faire Bedingungen in allen Schichten einzusetzen, der sich in den Mittelschichten breitmacht, wird Folgen haben, die dann keiner gewollt hat...
Wann wird diese Luege vom Fachkraeftemangel endlich richtig gestellt ?!
Jeder normal denkenden Mensch muss doch schon skeptisch werden, wenn bei ueber 4 Millionen Arbeitslosen ein Mangel an Fachkraeften bestehen soll: damit schreibt man 4 Millionen als nachhaltig ungeeignet fuer den Arbeitsmarkt ab. Dazu kommen noch die quantitaiv und qualitativ Unterbeschaeftigten.
Wie kann es denn bei Zehntausenden von arbeitslosen Facharbeitern, Ingenieuren, IT-Fachkraeften, .. einen Mangel geben ?
Es gibt keinen Beruf mit einem nachgewiesenen Fachkraeftemangel: allenfalls temporaer und oertlich beschraenkt.
Wer glaubt denn noch diesen Unsinn ?
Einen realen Mangel gibt es nicht: zahlreiche Betroffene und jeder Arbeitsvermittler wird das bestaetigen.
Dieses ganze Gerede dient nur dazu noch weitere Fachkraefte aus dem Ausland ins Land zu bringen um die Anzahl der beschaeftigungslosen Fachkraefte noch weiter zu erhoehen: und alles nur zu dem Zweck die Loehne zu druecken.
Den einzigen Fachkraeftemangel den es in Deutschland gibt sind kompetente Leute in Politik und Journalistik, sonst wuerden sie erst recherchieren bevor sie diesen Unsinn wider den Tatsachen verbreiten wuerden.e weiter zu druecken.
Gerade ist eine aktuelle DIW Studie erschienen, die die Luege vom Fachkraeftemangel widerlegt.
würde wohl auch die Ausländerfeindlichkeit in Personalabteilungen zügig nachlassen. Denn auch den Rassismus muss man sich im Kapitalismus schließlich erst einmal leisten können...
Superbeitrag.
Der DIHK machte ein Umfrage, wie beliebt Deutschland als Arbeitsland in aller Welt ist.
Türken fühlen sich unerwünscht --> Sarrazin und Seehofer nehmen diese deutsche Ablehnung sogar populistisch auf, um ihre Interessen darzustellen und. . .durchzusetzen.
Polen sind nicht unerwünscht, aber werden gar nicht als Fachkräfte gesehen --> na, soll man die Wurzeln dieser deutsche Ablehnung gar im nationalsozialistischen Geadnkengut suchen? Sagte nicht ein Herr Hitler, dass der geringste Deutsche mehr wert sein soll als jeder Slawe?
Das eigentliche Problem der Herren vom DIHK, der Arbeitgeberverbände u.a. ist wirklich nicht der Fachkräftemangel. Der Wunsch ist , dass viele ausländische Arbeitskräfte für wenig Lohn viel Profit erwirtschaften sollen, genauso wie immer mehr Deutsche. Diese aber machen was völlig Gemeines und von diesen Herren gar nicht Zugestandenes: Die schauen sich die Situation hier an, lehnen die zugewiesene Rolle ab und arbeiten hier nicht.
Wer hätte das gedacht, die Herren Arbeitgeber haben nicht die volle Kontrolle!? Das ist eine Folge der Globalisierung.
Und eine gute, für die Arbeitnehmer.
Aber meine Herren Arbeitgeber, nur nicht von dem eigenen Standpunkt abrücken, sondern weiter so. Die Idee über die FDP ein Gesetz in Kraft zu setzen, dass jede Stammbelegschaft in Zeitarbeitsfirmen geoutsourcet werden darf, ist genial. Nur keine hohen Löhne zu gestehen, ihr wollt alle Kohle.
, dass es tatsächlich keinen Fachkräftemangel gibt.
Ist heute zu lesen in einem Blatt, das sich auf Tiegel reimt ;->
Aber mal ernsthaft: Gäbe es einen wirklichen Mangel an Fachkräften, müssten die Gehälter ja ins unermessliche steigen. Tatsächlich sinken sie in einigen Bereiche sogar...
Also alles mal wieder nur Propaganda.
Es geht nur um die Kohle !! Die "händeringenden" Arbeitgeber suchen doch nur ein "Apu", der für einen Appel und nen Keks arbeitet! Und er kommt nicht ....!!!
Eine Runde Bedauern für unsere lieben Arbeitgeber :b!!
Ich bekam vor Wochen schon einen Rotlauf, als es in einem Beitrag im Fernsehen sinngemäß hieß, die Leute müssten entweder die Zuwanderung von "Fachkräften" akzeptieren oder länger arbeiten. Würden dafür aber (gnädiger weise) auch entsprechend mehr Geld bekommen.
Also ich meine, wenn es den Mangel wirklich gäbe, dann müsste man doch eher für die gleiche Leistung mehr verlangen dürfen und auch können, oder? Spätestens bei solchen Beiträgen wird einem klar, dass es nur darum geht, uns so oder so zu manipulieren.
Dafür braucht man keine "Experten", die jetzt allmählich "entdecken", dass es doch auch hier Fachkräfte gibt, die nichts finden. Man musste nur die Dutzenden Kommentare lesen von erbosten Leuten, die extremst qualifiziert sind, aber abblitzen, weil sie doch tatsächlich von ihrer Abreit menschenwürdig leben wollen. Oder leider vor ein paar Jahren fertig worden sind, als die Wirtschaft noch gemeint hat, niemanden mehr zu brauchen und die jetzt zu alt sein sollen.
Lasst nicht zu, dass Arbeitgeber- und linke Multikulti-Interessen noch mal die gleiche verhängnisvolle Allianz zu unserem Nachteil eingehen können! Nur weil die einen die Gehälter drücken wollen und die anderen Zuwanderung aus Prinzip möchten. Man sieht ja, wie bereitwillig die "Frankfurter Rundschau" (SPD) die DIHK-"Studie" zitiert.
Dabei ist nicht einmal sicher, ob Deutschland die "Nebenwirkungen" vom ersten Mal verkraftet.
Lesen Sie dazu in der Online-Ausgabe der Berliner Zeitung.
http://www.berlinonline.d... im diw berlin&autor=baumann&ressort=Wirtschaft&von=17.11.2010&bis=17.11.2010
Man erfährt auch etwas über die inneren Zustände dieses Institutes.
Man merkt zumindest in Sachsen nichts davon. Die Anzeigenseiten der Zeitungen sind sehr sparsam gefüllt, die Gehälter steigen nur mager, das seit Jahren. Also auch aus meiner Sicht ein sehr wahrer Beitrag von naemberch. Dazu kommt: 60(!) von 1500 Metall- und Elektrobetrieben in Sachsen sind tarifgebunden (lt. Unternehmersverband) und zahlen sicherlich entsprechend, der Rest nach eigenen Gesichtspunkten.... So lockt man auch niemanden an, der woanders arbeitet und Wochenendpendler ist. Man fragt sich, wieso so viele Medien die Geschichten vom Frachkräftemangel ohne eigene Recherche so bereitwillig und seit vielen Jahren immer wieder bringen. Ich glaube allerdings: ein Mangel und Haus- und Kinderärzten gibt es wirklich, aber diese sind hier nicht gemeint.
würde wohl auch die Ausländerfeindlichkeit in Personalabteilungen zügig nachlassen. Denn auch den Rassismus muss man sich im Kapitalismus schließlich erst einmal leisten können...
Superbeitrag.
Der DIHK machte ein Umfrage, wie beliebt Deutschland als Arbeitsland in aller Welt ist.
Türken fühlen sich unerwünscht --> Sarrazin und Seehofer nehmen diese deutsche Ablehnung sogar populistisch auf, um ihre Interessen darzustellen und. . .durchzusetzen.
Polen sind nicht unerwünscht, aber werden gar nicht als Fachkräfte gesehen --> na, soll man die Wurzeln dieser deutsche Ablehnung gar im nationalsozialistischen Geadnkengut suchen? Sagte nicht ein Herr Hitler, dass der geringste Deutsche mehr wert sein soll als jeder Slawe?
Das eigentliche Problem der Herren vom DIHK, der Arbeitgeberverbände u.a. ist wirklich nicht der Fachkräftemangel. Der Wunsch ist , dass viele ausländische Arbeitskräfte für wenig Lohn viel Profit erwirtschaften sollen, genauso wie immer mehr Deutsche. Diese aber machen was völlig Gemeines und von diesen Herren gar nicht Zugestandenes: Die schauen sich die Situation hier an, lehnen die zugewiesene Rolle ab und arbeiten hier nicht.
Wer hätte das gedacht, die Herren Arbeitgeber haben nicht die volle Kontrolle!? Das ist eine Folge der Globalisierung.
Und eine gute, für die Arbeitnehmer.
Aber meine Herren Arbeitgeber, nur nicht von dem eigenen Standpunkt abrücken, sondern weiter so. Die Idee über die FDP ein Gesetz in Kraft zu setzen, dass jede Stammbelegschaft in Zeitarbeitsfirmen geoutsourcet werden darf, ist genial. Nur keine hohen Löhne zu gestehen, ihr wollt alle Kohle.
, dass es tatsächlich keinen Fachkräftemangel gibt.
Ist heute zu lesen in einem Blatt, das sich auf Tiegel reimt ;->
Aber mal ernsthaft: Gäbe es einen wirklichen Mangel an Fachkräften, müssten die Gehälter ja ins unermessliche steigen. Tatsächlich sinken sie in einigen Bereiche sogar...
Also alles mal wieder nur Propaganda.
Es geht nur um die Kohle !! Die "händeringenden" Arbeitgeber suchen doch nur ein "Apu", der für einen Appel und nen Keks arbeitet! Und er kommt nicht ....!!!
Eine Runde Bedauern für unsere lieben Arbeitgeber :b!!
Ich bekam vor Wochen schon einen Rotlauf, als es in einem Beitrag im Fernsehen sinngemäß hieß, die Leute müssten entweder die Zuwanderung von "Fachkräften" akzeptieren oder länger arbeiten. Würden dafür aber (gnädiger weise) auch entsprechend mehr Geld bekommen.
Also ich meine, wenn es den Mangel wirklich gäbe, dann müsste man doch eher für die gleiche Leistung mehr verlangen dürfen und auch können, oder? Spätestens bei solchen Beiträgen wird einem klar, dass es nur darum geht, uns so oder so zu manipulieren.
Dafür braucht man keine "Experten", die jetzt allmählich "entdecken", dass es doch auch hier Fachkräfte gibt, die nichts finden. Man musste nur die Dutzenden Kommentare lesen von erbosten Leuten, die extremst qualifiziert sind, aber abblitzen, weil sie doch tatsächlich von ihrer Abreit menschenwürdig leben wollen. Oder leider vor ein paar Jahren fertig worden sind, als die Wirtschaft noch gemeint hat, niemanden mehr zu brauchen und die jetzt zu alt sein sollen.
Lasst nicht zu, dass Arbeitgeber- und linke Multikulti-Interessen noch mal die gleiche verhängnisvolle Allianz zu unserem Nachteil eingehen können! Nur weil die einen die Gehälter drücken wollen und die anderen Zuwanderung aus Prinzip möchten. Man sieht ja, wie bereitwillig die "Frankfurter Rundschau" (SPD) die DIHK-"Studie" zitiert.
Dabei ist nicht einmal sicher, ob Deutschland die "Nebenwirkungen" vom ersten Mal verkraftet.
Lesen Sie dazu in der Online-Ausgabe der Berliner Zeitung.
http://www.berlinonline.d... im diw berlin&autor=baumann&ressort=Wirtschaft&von=17.11.2010&bis=17.11.2010
Man erfährt auch etwas über die inneren Zustände dieses Institutes.
Man merkt zumindest in Sachsen nichts davon. Die Anzeigenseiten der Zeitungen sind sehr sparsam gefüllt, die Gehälter steigen nur mager, das seit Jahren. Also auch aus meiner Sicht ein sehr wahrer Beitrag von naemberch. Dazu kommt: 60(!) von 1500 Metall- und Elektrobetrieben in Sachsen sind tarifgebunden (lt. Unternehmersverband) und zahlen sicherlich entsprechend, der Rest nach eigenen Gesichtspunkten.... So lockt man auch niemanden an, der woanders arbeitet und Wochenendpendler ist. Man fragt sich, wieso so viele Medien die Geschichten vom Frachkräftemangel ohne eigene Recherche so bereitwillig und seit vielen Jahren immer wieder bringen. Ich glaube allerdings: ein Mangel und Haus- und Kinderärzten gibt es wirklich, aber diese sind hier nicht gemeint.
siehe: "Dies liege auch daran, dass aufgrund von Sparzwängen weltweit Goethe-Institute geschlossen werden. Der Deutsche Akademische Austauschdienst und Auslandsschulen reduzierten ihre Angebote."
Und wir sparen weiter. 80 Milliarden in den nächsten Jahren.
Aber davon abgesehen: es wird hier wieder vom Fachkräftemangel gesprochen. Mich würden mal die Indizien dafür interessieren. Bitte benennt doch mal eure Quellen. Bisher lese ich stets nur die politischen Interpretationen derselben.
Und die politische Interpretation ist momentan allgegenwärtig, immerhin hat es unsere Regierung geschafft eines ihrer Kernthemen zu platzieren.
"Türken fühlen sich laut einer Studie hierzulande unerwünscht, Polen unterbewertet." Nicht nur Türken und Polen fühlen sich entweder unerwünscht oder unterbewertet...
Wenn Sie nicht in die Sozialsysteme gehen sind Sie Willkommen ansonsten raus. Da wir wie in einem Eiwanderungsland etwas wollen und nicht nur geben.
...das tun sich viele Deutsche auch und verlassen in Scharen diese Land.
Was sagt uns das?
Fachkräftemangel ist eine Mär, Geschichtchen aus einer Parallelwelt, die keinerlei Kontakt mehr zur Realität hat.
man braucht sie zwar, aber anständig bezahlen wollen wir sie nicht. Auch soll niemand die soziale Stellung Etablierten bedrohen. Weshalb nicht nur qualifizerte Türken abwandern und andere Ausländer fernbleiben, sondern auch deutsch Fachkräfte abwandern.
Das Misstrauen gegenüber Unternehmern und hohen Einkommen wurde vergiftet. Schlicht weil sie soziale Besitzstände bedrohen.
Das Wettrennen um die besten Köpfe haben wir schon längst verloren, da es mindestens eine Generation dauert, bis sich das auswirkt, wird das bis heute ignoriert.
Dabei geht es schon gar nicht mehr darum das ehemals hohe Niveau zu erhalten, sondern es müßte um die Frage gehen, ob und wie wir es wieder erreichen könnten. Das sit eine langfristige generationenübergreifende Planung, keine für den Arbeitsmarkt der nächstne Jahre.
H.
Selbst die marktradikalen Länder wie USA und GB haben Gesetze gegen Altersdiskriminierung, dort wird bei Bewerbungen das Alter nicht angegeben. Leute, die aus Altersgründen abgelehnt werden, können auf Entschädigung klagen.
Rest entfernt, bitte argumentieren Sie sachlich. Die Redaktion/ft
Denn dieses gesamte System Deutschlands ist lediglich darauf ausgelegt, auszuselektieren, wer nicht in die "Norm" reinpasst, ergo: Wer nicht der deutschen gewollten Norm entspricht fällt früher oder später sozial auf die Fresse.
Tja, und das mögen viele nicht, denn hier herrschen nur noch Ängste und Feindbilder vor - sei es der wahnsinnige Terrorist oder der "Bild/Express"-Sozialschmarotzer; Solange das Volk unter der Fittiche gehalten wird und möglichst billig arbeiten geht und nicht aufmuckt, läuft alles wie am Schnürchen - für die Eliten.
Nur das die "intelligente" Schicht des Volkes diesen Wahnsinnsschwindel bemerkt und in Scharen auswandert. Der Rest der Fachkräfte der zurückbleibt ist entweder im Vorruhestand oder findet aufgrund von eigenen Ansprüchen (unglaublich für einen Arbeitgeber dass es dieses Wort gibt (Ironie)) keinen Job.
Ich werde auch NICHT mehr da sein, wenn hier das ganze System auseinanderbricht, viel Spaß an meine nachfolgende Generation.
Wenn Sie nicht in die Sozialsysteme gehen sind Sie Willkommen ansonsten raus. Da wir wie in einem Eiwanderungsland etwas wollen und nicht nur geben.
...das tun sich viele Deutsche auch und verlassen in Scharen diese Land.
Was sagt uns das?
Fachkräftemangel ist eine Mär, Geschichtchen aus einer Parallelwelt, die keinerlei Kontakt mehr zur Realität hat.
man braucht sie zwar, aber anständig bezahlen wollen wir sie nicht. Auch soll niemand die soziale Stellung Etablierten bedrohen. Weshalb nicht nur qualifizerte Türken abwandern und andere Ausländer fernbleiben, sondern auch deutsch Fachkräfte abwandern.
Das Misstrauen gegenüber Unternehmern und hohen Einkommen wurde vergiftet. Schlicht weil sie soziale Besitzstände bedrohen.
Das Wettrennen um die besten Köpfe haben wir schon längst verloren, da es mindestens eine Generation dauert, bis sich das auswirkt, wird das bis heute ignoriert.
Dabei geht es schon gar nicht mehr darum das ehemals hohe Niveau zu erhalten, sondern es müßte um die Frage gehen, ob und wie wir es wieder erreichen könnten. Das sit eine langfristige generationenübergreifende Planung, keine für den Arbeitsmarkt der nächstne Jahre.
H.
Selbst die marktradikalen Länder wie USA und GB haben Gesetze gegen Altersdiskriminierung, dort wird bei Bewerbungen das Alter nicht angegeben. Leute, die aus Altersgründen abgelehnt werden, können auf Entschädigung klagen.
Rest entfernt, bitte argumentieren Sie sachlich. Die Redaktion/ft
Denn dieses gesamte System Deutschlands ist lediglich darauf ausgelegt, auszuselektieren, wer nicht in die "Norm" reinpasst, ergo: Wer nicht der deutschen gewollten Norm entspricht fällt früher oder später sozial auf die Fresse.
Tja, und das mögen viele nicht, denn hier herrschen nur noch Ängste und Feindbilder vor - sei es der wahnsinnige Terrorist oder der "Bild/Express"-Sozialschmarotzer; Solange das Volk unter der Fittiche gehalten wird und möglichst billig arbeiten geht und nicht aufmuckt, läuft alles wie am Schnürchen - für die Eliten.
Nur das die "intelligente" Schicht des Volkes diesen Wahnsinnsschwindel bemerkt und in Scharen auswandert. Der Rest der Fachkräfte der zurückbleibt ist entweder im Vorruhestand oder findet aufgrund von eigenen Ansprüchen (unglaublich für einen Arbeitgeber dass es dieses Wort gibt (Ironie)) keinen Job.
Ich werde auch NICHT mehr da sein, wenn hier das ganze System auseinanderbricht, viel Spaß an meine nachfolgende Generation.
Ich kann es absolut nachvollziehen. Hier erwartet ein ausländischen Arbeitnehmer nur Gerenne von Amt zu Amt. Man ist diversen Entscheidern in vielen Ämtern absolut ausgeliefert, und nicht wenige dieser Beamten kosten das auch aus. Man bekommt zu spüren das man "nur ein Migrant" sei und die allgemeine Stimmung in den Medien (z.B. Sarrazin, unser Held!) auf der Straße und sogar in der Politik sagt nur eines: ihr seid nur geduldet. Wie würden euch zwar dringend benötigen, aber das lassen wir euch niemals spüren. Die Bezahlung ist für ausländische MA normalerweise auch unter dem Schnitt, dafür die Steuern und Abgaben hierzulande weit über dem Schnitt. Wagt man es als Ausländer in einer besseren Gegend zu wohnen und dazu auch noch ein schickes, neues Auto zu fahren zerreist man sich in der näheren Umgebung den Mund über die Geldquelle und wenn sich herausstellt das es sich doch um legal erworbenes Geld handelt ist man es ihm neidig ("bei so vielen dt. Arbeitslosen...) Am besten er lässt sich dann noch komplett umprogrammieren sonst ist er ja integrationsunwillig. (Bayerischer, plattdeutscher etc. Dialekt ist schon okay, aber wehe man hört den Inder, Balkan etc. raus...)
Und was die jungen Leute und die höhere Ausbildung angeht: ja klar, was erwartet man denn bitte? Wenn sie einen "normalen Job" annehmen würden, könnten sie kaum oder gar nicht über die Runden kommen.
... ist die Bezahlung unter dem Schnitt - sie ist es generell im internationelaen Vergleich.
aber wie kann man von einem Land eine Willkommenskultur erwarten, die selbst vorhandene Berufserfahrung nicht anerkennt, wenn man sich z.B. im öffentlichen Dienst von Bundesland zu Bundesland (!) bewirbt.
Ich habe z.B. das Weite gesucht, weil man mir bei einem Wechsel von NRW nach Niedersachsen und 6 Jahren Berufserfahrung nur einen TVL 12 Tarif auf Einstiegsstufe angeboten hat (also ca 1400 netto). Nach MA, abgeschlossener Promotion und 6 Jahren Berufserfahrung. Mag sein dass so mancher Immigrant als Ausländerfeindlichkeit wahrnimmt (und wen würde es wundern?), was einfach nur generelle Menschenfeindlichkeit ist. Durch den extremen Konkurrenzdruck unter den geburtenstarken Jahrgängen haben wir uns alle angewöhnt, anderen mit der Grundhaltung zu begegnen "du darfst so was von DANKBAR sein, wenn du überhaupt im Berufsfeld deiner Qualifikation arbeiten DARFST, also komm bloß nicht auf die Idee auch noch Forderungen zu stellen!". Dieses Klima muss sich ändern - nicht nur Immigranten gegenüber, sondern uns allen gegenüber.
... ist die Bezahlung unter dem Schnitt - sie ist es generell im internationelaen Vergleich.
aber wie kann man von einem Land eine Willkommenskultur erwarten, die selbst vorhandene Berufserfahrung nicht anerkennt, wenn man sich z.B. im öffentlichen Dienst von Bundesland zu Bundesland (!) bewirbt.
Ich habe z.B. das Weite gesucht, weil man mir bei einem Wechsel von NRW nach Niedersachsen und 6 Jahren Berufserfahrung nur einen TVL 12 Tarif auf Einstiegsstufe angeboten hat (also ca 1400 netto). Nach MA, abgeschlossener Promotion und 6 Jahren Berufserfahrung. Mag sein dass so mancher Immigrant als Ausländerfeindlichkeit wahrnimmt (und wen würde es wundern?), was einfach nur generelle Menschenfeindlichkeit ist. Durch den extremen Konkurrenzdruck unter den geburtenstarken Jahrgängen haben wir uns alle angewöhnt, anderen mit der Grundhaltung zu begegnen "du darfst so was von DANKBAR sein, wenn du überhaupt im Berufsfeld deiner Qualifikation arbeiten DARFST, also komm bloß nicht auf die Idee auch noch Forderungen zu stellen!". Dieses Klima muss sich ändern - nicht nur Immigranten gegenüber, sondern uns allen gegenüber.
Und das schon alleine, geschweige denn mit Familie! Abgesehen davon werden sie von den höherqualifizierten nicht selten milde belächelt oder als Versager dargestellt. Nein, einen Mindestlohn brauchen wir in der BRD nicht... Dafür umso mehr steigende Lohnnebenkosten, Energiepreisexplosionen, Mieterhöhungen usw.
Tyler-Durden, Sie haben noch vergessen zu erwähnen, daß das hübsche Auto (z.B. ein Exemplar aus Zuffenhausen oder Sindelfingen), das man sich von SEINEM EIGENEN, MIT EHRLICHER ARBEIT VERDIENTEN UND VERSTEUERTEN GELD gekaufte dann u.U. regelmäßig zerkratz und absichtlich beschädigt wird.
Desweiteren ist die Diskriminierung bei der Wohnungssuche nicht außer Acht zu lassen. Selbst als gut integrierter (mein Gott, wie ich diese Klassifikation hasse; hier geboren, hier Zuhause) Bürger (mit einem sog. Migrationshintergrund) ist es fast unmöglich, eine Wohnung z.B. in Hamburg Winterhude, Eppendorf, Eimsbüttel, Rotherbaum, Uhlenhorst (gänzlich Stadtteile in sog. Juppie-Gegenden bzw. um die Außenalster gelegen) anzumieten. Selbst beim Versuch, eine ETW in diesen Stadtteilen wird man massiv benachteiligt.
Da sollten sich die Deutschen Bürger mit DEUTSCHEN ELTERN nicht wundern, daß die Bildungselite dieser Welt nicht sonderlich darauf aus ist, in diesem unseren Lande leben zu wollen.
Und ja, hier geborene hochqualifizierte Migranten MIT einem deutschem Hochschulabschluß (insbesondere türk.-stämmige) werden massiv bei der Arbeitssuche benachteiligt, was sie dazu bewegt, ihrer HEIMAT Deutschland den Rücken zuzukehren.
http://www.spiegel.de/uni...
http://www.zeit.de/politi...
http://www.migration-boel...
Tyler-Durden, Sie haben noch vergessen zu erwähnen, daß das hübsche Auto (z.B. ein Exemplar aus Zuffenhausen oder Sindelfingen), das man sich von SEINEM EIGENEN, MIT EHRLICHER ARBEIT VERDIENTEN UND VERSTEUERTEN GELD gekaufte dann u.U. regelmäßig zerkratz und absichtlich beschädigt wird.
Desweiteren ist die Diskriminierung bei der Wohnungssuche nicht außer Acht zu lassen. Selbst als gut integrierter (mein Gott, wie ich diese Klassifikation hasse; hier geboren, hier Zuhause) Bürger (mit einem sog. Migrationshintergrund) ist es fast unmöglich, eine Wohnung z.B. in Hamburg Winterhude, Eppendorf, Eimsbüttel, Rotherbaum, Uhlenhorst (gänzlich Stadtteile in sog. Juppie-Gegenden bzw. um die Außenalster gelegen) anzumieten. Selbst beim Versuch, eine ETW in diesen Stadtteilen wird man massiv benachteiligt.
Da sollten sich die Deutschen Bürger mit DEUTSCHEN ELTERN nicht wundern, daß die Bildungselite dieser Welt nicht sonderlich darauf aus ist, in diesem unseren Lande leben zu wollen.
Und ja, hier geborene hochqualifizierte Migranten MIT einem deutschem Hochschulabschluß (insbesondere türk.-stämmige) werden massiv bei der Arbeitssuche benachteiligt, was sie dazu bewegt, ihrer HEIMAT Deutschland den Rücken zuzukehren.
http://www.spiegel.de/uni...
http://www.zeit.de/politi...
http://www.migration-boel...
....der Polen und Türken auch mit der Realität überein. Sie haben recht. Man mag sie nicht, respektiert sie nicht und behandelt sie schlecht. Aber sie sollen sich nicht so haben. So macht man das mit allen Ausländern. Obwohl, manchmal ist man auch höfflich dabei. Wenn sie nämlich reich sind, weiss man nicht, wie man mit ihnen umgehen soll. Was macht man mit einer Milliardärin in einer Burka?
...völlig zu. Schauen Sie die Antwort auf meinen Kommentar no. 4. Ich komme weder aus der Türkei noch aus Polen, bin gut "integriert" (eigent. was heißt "integriert"??) und fühle mich oft fachlich und persönlich unterbewertet (manchmal auch unerwünscht).
...völlig zu. Schauen Sie die Antwort auf meinen Kommentar no. 4. Ich komme weder aus der Türkei noch aus Polen, bin gut "integriert" (eigent. was heißt "integriert"??) und fühle mich oft fachlich und persönlich unterbewertet (manchmal auch unerwünscht).
Der in diesem Artikel wieder propagierte Aspekt der erforderlichen Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte wird gerade durch eine Studie des DIW widerlegt.
http://www.spiegel.de/wir...
""""" Junge, qualifizierte Türken gaben demnach gegenüber den Auslandskammern an, sie empfänden sich in Deutschland als unerwünscht."""""
Hier wurde von Bewerbern aus dem Ausland gesprochen. Da seit Wochen auch in der ZEIT darüber gejammert wird, dass qualifizierte Türken DE verlassen (z.B. Artikel des Herrn Thumann aus Istanbul) so erscheint es mir hier doch etwas merkwürdig, dass hochqualifizierte Türken mit Ausbildung in der Türkei, sich hier beworben haben sollen.
"Sie empfanden sich als unerwünscht" oder lag es doch an der Qualifikation?
Es wäre besser auf die Studie des DIW einzugehen und darüber unter sozial-gerechten Gesichtspunkten zu referieren.
Gruß
hthswa
Herzlichen Dank für Ihren Beitrag!
Gekürzt. Bitte formulieren Sie konkrete Gegenargumente, statt unsere Redakteure der Lüge zu bezichtigen. Danke. Die Redaktion/sh
Herzlichen Dank für Ihren Beitrag!
Gekürzt. Bitte formulieren Sie konkrete Gegenargumente, statt unsere Redakteure der Lüge zu bezichtigen. Danke. Die Redaktion/sh
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