Sparpaket Irland schröpft seine Bürger
Die Regierung in Dublin will 15 Milliarden Euro erwirtschaften, um das Staatsdefizit zu senken. Zahlen sollen vor allem Grundbesitzer, Unternehmen werden geschont.
© Peter Muhly/AFP/Getty Images

Irlands Premier Brian Cowen
Das von Staatsschulden erdrückte Irland muss in den kommenden Jahren extrem sparen. Nur so kann das Land die Kriterien für die Teilhabe an der Gemeinschaftswährung Euro wieder erfüllen und seine wirtschaftlich geschwächten Banken stabilisieren.
Die Regierung will das Finanzdefizit beseitigen, indem sie Steuern erhöht und Sozialleistungen kürzt. Ministerpräsident Brian Cowen und sein Finanzminister Brian Lenihan kündigten ein Sparprogramm an, in dem die Regierung die Staatsausgaben in den kommenden vier Jahren um zehn Milliarden Euro kürzt. Zudem will sie fünf Milliarden Euro zusätzlich einnehmen, indem sie Steuern erhöht.
Cowen will fast 25.000 Stellen im öffentlichen Sektor wegfallen lassen, die Lohnkosten des Staates sollen bis 2014 um 1,2 Milliarden Euro sinken. Die Mehrwertsteuer soll 2013 auf 22 Prozent steigen und ab 2014 bei 23 Prozent liegen. Sozialleistungen will die Regierung bis 2014 um 2,8 Milliarden Euro kürzen. Studierende sollen sich stärker an den Studienkosten beteiligen. Auch will sie eine Immobiliensteuer sowie ein Wassergeld für Trinkwasser einführen. Auch eine Kürzung des bisher vergleichsweise hohen Mindestlohnes von 8,65 Euro pro Stunde gehört zu dem Sparpaket (siehe Infobox).
- Das Sparpaket
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Das Sparpaket setzt sich zusammen aus zehn Milliarden Euro Ausgabenkürzungen und fünf Milliarden Euro Steuererhöhungen.
Rund 40 Prozent des Pakets (sechs Milliarden Euro) will die Regierung schon 2011 erzielen.
- Arbeit und Soziales
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Der Mindestlohn wird um einen Euro auf 7,65 Euro gesenkt.
Sozialleistungen sollen bis 2014 um 2,8 Milliarden Euro gekürzt werden.
Die Arbeitslosigkeit soll bis 2014 auf weniger als zehn Prozent von derzeit 13,5 Prozent sinken.
Studierende sollen sich stärker an den Studienkosten beteiligen. Geplant sind Studiengebühren bis 2000 Euro im Jahr (bisher maximal 1500 Euro).
Im öffentlichen Dienst sollen im Vergleich zum Niveau von 2008 knapp 25.000 Stellen wegfallen. Die staatlichen Lohnkosten sollen so bis 2014 um etwa 1,2 Milliarden Euro fallen. Die Pensionen sinken um 6 bis 12 Prozent, sofern sie über 12.000 Euro pro Jahr liegen.
- Steuern
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Die Mehrwertsteuer wird 2013 auf 22 Prozent erhöht, ab 2014 auf 23 Prozent. Der Unternehmenssteuersatz bleibt bei 12,5 Prozent.
Einkommen wird künftig ab 15.300 Euro im Jahr besteuert, bisher lag der Betrag bei 18.300 Euro.
Pensionen werden stärker belastet, die Kapitalertragssteuer reformiert.
Vorübergehend wird ab 2012 eine Immobiliensteuer von 100 Euro wird eingeführt.
Wasserzähler werden installiert, ab 2014 müssen die Iren Wassergebühren zahlen.
- Schulden
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Die Regierung erwartet 2011 eine Neuverschuldungsquote von 9,1 Prozent, 2012 von sieben Prozent, 2013 von 5,5 Prozent und 2014 von 2,8 Prozent.
Bedingt durch die Bankenkrise lag die Quote 2010 bei 32 Prozent.
Diese Entlastung von insgesamt 15 Milliarden Euro soll helfen, die wirtschaftlich geschwächten Banken des Landes zu unterstützen, die wiederum für das Wirtschaftssystem wichtig sind. Weiterhin könnte Irland so bis 2014 seine Staatsneuverschuldung auf drei Prozent der nationalen Wertschöpfung reduzieren – den im Euro-Raum erlaubten Wert. Bedingt durch die Bankenkrise, lag die Neuverschuldung in diesem Jahr bei 32 Prozent.
Die Regierung erwartet Cowens Rechnung nach für 2011 eine Neuverschuldungsquote 9,1 Prozent, 2012 von sieben Prozent, 2013 von 5,5 Prozent und 2014 von 2,8 Prozent. Die Arbeitslosigkeit soll bis 2014 auf weniger als zehn Prozent von derzeit 13,5 Prozent fallen.
In Irland sank der Zins auf Staatsanleihen leicht, nachdem er am Nachmittag auf fast neun Prozent geschnellt war. Analysten zeigten sich vorsichtig optimistisch, dass Irland seine Finanzen mit dem Sparpaket in den Griff bekommt. Die Handelskammer begrüßte, dass die Unsicherheit betreffs der Unternehmenssteuer beseitigt ist. Insgesamt kehrte an den Finanzmärkten aber nach Cowens Pressekonferenz keine Ruhe ein: Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Portugal, Spanien und Griechenland stiegen bis zum Abend weiter.
Irland will 40 Prozent des Sparplans – sechs Milliarden Euro – im kommenden Jahr umsetzen, hieß es in dem auf 130 Seiten detaillierten Vorhaben der Regierung . "Die Ziele dieses Plans sind anspruchsvoll, aber realistisch", heißt es darin. "Dieser Plan wird Vertrauen im Land und außerhalb schaffen."
Auch will sich Irland mit dem Sparpaket die dringend benötigte Hilfe des Internationalen Währungsfonds und der EU sichern. Beide hatten gemeinsam angeboten, Irland Kredite zur Verfügung zu stellen. Im Gespräch sind laut Cowen derzeit etwa 85 Milliarden Euro. Derzeit verhandeln EU, Internationaler Währungsfonds und Europäische Zentralbank mit der Regierung über das Hilfspaket. Irland hatte vor wenigen Tagen offiziell um Hilfe gebeten, muss nun aber die Bedingungen dafür erfüllen.
- Euro-Rettungsfonds
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Seit dem Frühjahr 2010 können kriselnde Euroländer auf einen Rettungsschirm zurückgreifen. Der Fonds mit dem offiziellen Namen "Europäische Finanz-Stabilitäts-Fazilität" (EFSF) hat ein Volumen von insgesamt 750 Milliarden Euro und kann im Notfall Kredite gewähren, damit geschwächte Länder eine drohende Staatspleite verhindern.
Die Errichtung des Rettungsfonds trug in der Griechenland-Krise zur Beruhigung der Finanzmärkte bei. Bisher wurde der Fonds nicht in Anspruch genommen. Derzeit wird aber spekuliert, das hochverschuldete Irland könnte als erster darauf angewiesen sein. Die Regierung in Dublin dementiert das und betont, es gebe aktuell keine Notwendigkeit für einen Hilfsantrag.
- Aufbau und Funktionsweise
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Der Rettungsfonds besteht aus mehreren Teilen. Im Krisenfall kann er an den Finanzmärkten Anleihen herausgeben, die von allen Euroländern mit bis zu 440 Milliarden Euro garantiert werden. Die Mitgliedstaaten zahlen also keine Geldbeträge ein. Hinzu kommen eine Sonderkreditlinie der EU-Kommission von 60 Milliarden Euro und 250 Milliarden Euro vom Internationalen Währungsfonds (IWF).
Bevor der Fonds einspringen kann, müssen aber strenge Bedingungen erfüllt sein. Ein Euro-Mitgliedsland muss soweit in der Klemme stecken, dass es sich nicht mehr zu akzeptablen Zinssätzen an den Märkten finanzieren kann. Es muss dann einen Antrag stellen. Anschließend wird ein Hilfsprogramm mit der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) verhandelt. Erst nachdem die Euro-Finanzminister dem Programm zugestimmt haben, kann der Fonds aktiv werden. Die ganze Prozedur kann mehrere Wochen dauern.
Der Rettungsfonds ist bis Ende Juni 2013 begrenzt. Ende Oktober 2010 beschlossen die EU-Staats- und Regierungschefs, dass es von 2013 an eine dauerhafte Einrichtung geben soll. In dem neuen Mechanismus sollen dann bei Staatspleiten auch private Anleger, also Investmentfonds und Banken, in die Pflicht genommen werden. Den Kreditgebern droht dann ein echtes Verlustrisiko – das hat die Risikoaufschläge für langfristige Staatsanleihen von schwer angeschlagenen Ländern wie Irland oder Griechenland nach oben getrieben.
Als Voraussetzung gilt neben dem Sparpaket auch, dass ein Staatshaushalt für 2011 vorliegt. Cowen will einen Entwurf bis 7. Dezember vorstellen.
Von den geplanten Steuererhöhungen sollten aber die Unternehmen weitgehend ausgenommen bleiben , obwohl deren Besteuerung im europäischen Vergleich besonders niedrig ausfällt. Der Gewerbesteuersatz soll bei 12,5 Prozent bleiben.
Andere EU-Länder hatten Irland dazu aufgefordert, diesen Satz zu erhöhen, den sie als Verzerrung des Wettbewerbs kritisieren.
Ministerpräsident Cowen ist innenpolitisch durch die Finanzkrise unter starken Druck geraten. Der Koalitionspartner seiner Partei, die Grünen, hatte am Montag angekündigt, die Regierung zu verlassen und eine Neuwahl noch im Januar verlangt.
Europaweit mühen sich die Staaten, Staaten im Krisenfall besser helfen zu können. Die Bundesregierung will die Bedingungen für neue Staatsanleihen in der Euro-Zone schon ab dem kommenden Jahr umstellen, um private Gläubiger ab Mitte 2013 an Euro-Nothilfen zu beteiligen.
Der ständige EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hält existierende Sorge vor einem Übergreifen der irischen Schuldenkrise auf Portugal für unbegründet. Die Verschuldung Portugals sei niedriger, im Land gebe es keine Immobilienblase und die Banken hätten gute Kapitalreserven, sagte er vor dem Europaparlament in Straßburg.
Portugal war am Mittwoch weitgehend gelähmt . Der größte Streik seit Jahrzehnten blockierte Flughäfen, Geschäfte, Schulen und das große Volkswagen-Werk im Süden.Die Portugiesen protestieren gegen die Sparpolitik ihrer Regierung.
- Datum 24.11.2010 - 17:28 Uhr
- Quelle dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 28
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nach der NEIN abstimmung zum EU verfassung haben die EU diese armen leute terrorisiert...
'falsche antwort...sag nächstes mal ja sonst sieht es für eure wirtschaft ganz schlecht aus'..
man oh man..die kämpfen seit hunderten von jahren um ihre sovereignität....und liefern es am ende auf einen silbernen tablet an ein paar korrupten bürokraten und gangster..
vieleicht..ich hoffe...das der EU hat der mentalität der irlander unterschätzt..das die es nicht so hinnehmen wie andere in die EU..
iceland hats vorgemacht...es tut gar nicht weh...
....will ich nicht widersprechen.
Gewisse sprachliche Mängel und der kompromisslose Schulterschluss mit den Iren lassen vermuten, dass Sie von der Insel stammen. Das macht den Kommentar verständlich! Indessen: So einfach ist die Sache nicht. Unabhängig davon, dass der Kampf für die Eigenständigkeit, die Souveränität vor dem Hintergrund der Globalisierung - und der Europäisierung - irgendwie nicht mehr zeitgemäß wirkt, wird man den Iren sagen müssen: Man kann gerne seine Souveränität verteidigen. Dann aber darf man eben nicht einer Staatengemeinschaft beitreten. Es blieb den Iren unbenommen, weder der EU noch dem Euro-Raum beizutreten. Es ist ein gerade unter den Angelsachsen - im Extrem bei den Engländern und den Amerikanern - zu beobachtendes Phänomen, dass Bündnisse stets nur die Funktion haben, dem eigenen Vorteil zu dienen. Sobald man selbst etwas einbringen muss, stört das Bündnis. Irland hat wie kaum ein zweites Land von der EU und dem Euro profitiert. Und man hat in dem kleinen Land dabei jedes Maß verloren! Dafür - und nur (!) dafür - zahlt Irland jetzt! Es ist schon tolldreist die Auffassung in den Pleiteländern der EU, dass für das eigene klägliche Versagen die Staaten, allen voran die Deutschen, haften sollten! Wenn die Iren ihre Souveränität wollen, respektiere ich das. Es steht ihnen frei, die EU und den Euro-Raum jederzeit zu verlassen - und damit das primitivbäuerliche Agrarland zu werden, dass es immer war. Die Iren gelten als stur. Sturheit hat viel mit Dummheit zu tun.
....will ich nicht widersprechen.
Gewisse sprachliche Mängel und der kompromisslose Schulterschluss mit den Iren lassen vermuten, dass Sie von der Insel stammen. Das macht den Kommentar verständlich! Indessen: So einfach ist die Sache nicht. Unabhängig davon, dass der Kampf für die Eigenständigkeit, die Souveränität vor dem Hintergrund der Globalisierung - und der Europäisierung - irgendwie nicht mehr zeitgemäß wirkt, wird man den Iren sagen müssen: Man kann gerne seine Souveränität verteidigen. Dann aber darf man eben nicht einer Staatengemeinschaft beitreten. Es blieb den Iren unbenommen, weder der EU noch dem Euro-Raum beizutreten. Es ist ein gerade unter den Angelsachsen - im Extrem bei den Engländern und den Amerikanern - zu beobachtendes Phänomen, dass Bündnisse stets nur die Funktion haben, dem eigenen Vorteil zu dienen. Sobald man selbst etwas einbringen muss, stört das Bündnis. Irland hat wie kaum ein zweites Land von der EU und dem Euro profitiert. Und man hat in dem kleinen Land dabei jedes Maß verloren! Dafür - und nur (!) dafür - zahlt Irland jetzt! Es ist schon tolldreist die Auffassung in den Pleiteländern der EU, dass für das eigene klägliche Versagen die Staaten, allen voran die Deutschen, haften sollten! Wenn die Iren ihre Souveränität wollen, respektiere ich das. Es steht ihnen frei, die EU und den Euro-Raum jederzeit zu verlassen - und damit das primitivbäuerliche Agrarland zu werden, dass es immer war. Die Iren gelten als stur. Sturheit hat viel mit Dummheit zu tun.
…ich denke diese Philosophie gilt auch auch zur „Steigerung der Volksausbeute“ hierzulande … Link. Selten kaputt, aber so ist die Logik der Herrschaft und der lobbygestützten Volksvertreter.
Aus Angst davor, dass Unternehmen, Banken, Dienstleister und ähnliche Überflieger flüchten könnten wenn die Steuerlast größer wird, belastet man ganz stumpf diejenigen, die erstens damit nichts zu tun hatten / haben und zweitens so immobil sind, dass sie nicht wegrennen / flüchten können. Wer hat sich eigentlich diese Perversion ausgedacht? Aber erleben wir es hier nicht gleichartig, selbst wenn es in Irland jetzt noch etwas krasser vorgeführt wird? Und alles um ein totes System zu retten, welches so oder so irgendwann implodieren muss. Dann allerdings auch mit der Gewissheit wirklich alle Menschen mitgenommen zu haben.
...während die Verursacher sich gemütlich zurücklehnen und sich finanziell auch noch bedienen lassen. Ich halte nichts von derartigen Auswüchsen.
Auch die ewige Argumentation das Banken wichtig sind stimmt so nicht ganz. Banken sind schon wichtig für das System, aber müssen denn wirklich immer alle Banken gerettet werden? Gerade die USA zeigen es, dass trotz dutzender Bankenpleiten das Land immer noch da ist - wo soll es denn auch hin?
Ich finde, man darf den Banken keinen Persilschein ausstellen. Dieser verlockt nur zu riskanten Geschäften die am Ende auch wieder der so genannte kleine Mann bezahlen muss. Mein Rat an die Poilitker: Lasst ruhig ab und an auch mal eine Bank pleite gehen. Ganz schnell wird sich das Geschäftsmodell der anderen Banken ändern.
Anders kann man den Bann der Erpressung durch die Banken nicht mehr durchbrechen.
Für den gesamten Euroraum gilt, man kann im Grunde genommen nur beten, dass in den nächsten vier, fünf Jahren das Wachstum sich tatsächlich in den prognostizierten Bahnen bewegt. Denn wenn nicht, dann fliegt uns dieser finanzielle Moloch um die Ohren.
Wie macht man eine möglichst neoliberale Reform?
Hier ist der Bauplan:
- Löhne im öffentlichen Dienst senken
- Stellen im öffentlichen Dienst abbauen
- Mehrwertsteuern erhöhen
- Soziallleistungen kürzen
- Trinkwasser verteuern
- Mindestlohn senken
- Studiengebühren erhöhen
Also unsozialer und ungerechter hätte man es eigentlich nicht machen können. Kein Verantwortlicher wird auch nur ansatzweise zur Verantwortung gezogen und die komplette Last wird auf die ganz Unten geschoben, die absolut garnichts mit dieser Sache zu tun haben.
Und zu allem Überfluss stellt Premier Brian Cowen Neuwahlen erst NACH der Verabschiedung des Pakets in Aussicht. Das heisst doch nichts anderes wie: Friss und stirb, ich bin weg...schaut mal wie ihr mit den Konsequenzen lebt und die Nachfolgeregierung muss halt schauen wie sie mit der Wut der Bürger umgeht.
Das es so läuft war sonnenklar ab dem Zeitpunkt als der IWF ins Spiel kam. Nun muss das irische Volk beweisen, dass es sich aus dem Würgegriff der Finanzmafia befreien kann. Wie lange kann die (übrigens vom Volk bezahlte) Polizei die Gebäude der Banken noch schützen vor dem wütenden Mob?
Wie in Griechenland, Portugal, Spanien und auch bei uns müssen die Menschen, die nicht den geringsten Anteil an der Gierorgie der Reichen zu tun hatten, die Zeche bezahlen.Die Verursacher werden geschützt und gegängelt.Die Bürger gehen auf die Barrikaden, begehren auf.Vor diesem hintergrund sind die Überlegungen von CDU - Politikern zum Einsatz der BW im Inneren, Vorratsdatenspeicherung und Einschränkung der Pressefreiheit einfach zu deuten.Dieses schöne, erfolgreiche und soziale System muß um jeden Preis geschützt werden.Wir schützen die Freiheit durch deren Abschaffung.Hurra, es lebe Frau merkel.
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warum die iren diesen schulden uberhaupt bezahlen soll?
Wo kämen wir denn da hin? Deutschland verlöre 136 Milliarden Euro! Das geht nicht! Da wäre der Teufel los. Außerdem würde nach Aussage der Politiker und Bürokraten der Euro fallen. Das darf nicht sein. Das wäre eine Blamage für Europa.
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