Euro-Krise Europa braucht ein starkes Deutschland
Wer Nein zu Euro-Bonds sagt, muss an anderer Stelle um so lauter Ja sagen: Deutschland hat die Verantwortung, die Reform der Währungsunion voranzutreiben. Ein Kommentar
© Andreas Rentz/Getty Images

Bundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Mittwoch zum dritten Mal in diesem Jahr eine Regierungserklärung zur Euro-Krise abgeben. Seit ihrem ersten Auftritt im Mai hat sich die Lage erheblich verschärft. Es geht nicht mehr nur um Griechenland, sondern auch um Irland, Portugal und vielleicht sogar Spanien. Die gemeinsame Währung steht auf dem Spiel. Der Rettungsschirm könnte sich als zu klein erweisen, eine Pleite Griechenlands ist nicht mehr auszuschließen.
Schuld daran, dass es soweit kommen konnte, hat auch die Kanzlerin, heißt es. Sie habe zu zögerlich gehandelt und zu sehr auf nationalen Interessen geachtet. Mit ihrer Äußerung, private Gläubiger müssten an den Kosten der Schuldenkrise beteiligt werden, habe sie die Finanzmärkte verschreckt und einen Flächenbrand in Europa ausgelöst. Trotzdem lerne die Kanzlerin nicht aus ihren Fehlern, schimpfen Kritiker und verweisen auf Merkels Nein zu europäischen Anleihen, so genannten Euro-Bonds.
Doch die Kanzlerin hat gute Argumente, wenn sie sich gegen die Idee gemeinsamer Anleihen wendet. Euro-Bonds bergen nämlich die Gefahr, dass Risiken nur vergemeinschaftet werden und die Haushaltsdisziplin auf der Strecke bleibt. Ohne eine institutionalisierte Koordination der Wirtschafts- und Finanzpolitik innerhalb der Euro-Zone ist das ein riskanter Weg. Zudem muss die Bevölkerung von den Vorteilen einer solchen vertieften Integration überzeugt werden.
Aber wer Nein sagt, muss an anderer Stelle um so lauter Ja rufen. Denn Deutschland befindet sich in einer Position der Stärke: Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt und das Schuldenproblem hierzulande ist überschaubar. Die Bundesregierung muss deshalb Verantwortung für Europa übernehmen und die Reform der Währungsunion vorantreiben.
Drei Dinge sind entscheidend: Erstens muss sich Deutschland klar zum Euro bekennen. "Scheitert der Euro, scheitert Europa", wiederholte die Kanzlerin in den vergangenen Monaten mehrfach. Nun muss sie auch in diesem Sinne handeln. Europa braucht für die Zeit nach 2013, wenn der Rettungsfonds ausläuft, einen permanenten Krisenmechanismus, an dem auch die Gläubiger beteiligt werden.
Gleichzeitig ist in diesen Wochen aber auch ein glaubhaftes Bekenntnis des finanzstärksten Euro-Landes zur Währungsunion nötig. Deutschland muss aussprechen, dass es die Gemeinschaftswährung in jedem Fall stützen wird. Notfalls muss der Rettungsschirm ausgeweitet werden. Gleichzeitig muss sich die Europäische Zentralbank bereit erklären, ihr Programm zum Ankauf von Staatsanleihen auszuweiten. Das gibt den Krisenländern Zeit, ihre Haushalte zu konsolidieren. Irland, Portugal und Spanien können es aus eigener Kraft schaffen.
- Datum 14.12.2010 - 11:52 Uhr
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Im gegen teil, Das einzige was jetzt noch helfen kann ist eine Chirurgische Politik, Das Gesunde vom Verlorenen zu trennen.
Das hört sich effizient an. Es wird aber keinesfalls unumstritten sein, was genau denn gesund und was Verloren ist oder als solches gelten sollte. Immerhin ist ein wirtschaftliches Ungleichgewicht der Gestallt des heutigen vereinfachend gesprochen schwer vorstellbar, wenn man dem Kunden keinen Kredit gibt. Genau das tut aber das Überschussland indem es seiner eigenen Bevölkerung den Konsum des Überschusses vorenthält. Wie es dazu kommt, ist unübersichtlich verborgen hinter einem Datenkranz an Details und liegt in einer überwältigenden Vielzahl Regeln, Gesetze oder Gepflogenheiten des gesellschaftlichen Systems verborgen.
Das "Kranke" durchdringt, so zu sagen, das gesamte Gemeinwesen. Das "Kranke" ist allerdings nur zum Tauschkurs der Währung zwischen den unterschiedlichen Reglungsräumen "krank". Würde man diesen frei geben, so würde sich die "Krankheit" rasch heilen.
Wie einschneidend die Fixierung der Währung ist, sieht man an der Erfahrung Deutschlands, nachdem ....(Fortsetzunf folgt)
....man die DM zu teuer in den Euro einbrachte. Deutsche Produkte waren im Schnitt zu wenig konkurrenzfähig und die Arbeitslosigkeit stieg fatal an. Eine gehandelte DM wäre am Markt schwächer geworden und deutsche Produkte wettbewerbsfähig. Diese Korrektur kam natürlich, dauerte aber weit länger, weil sie über den recht unflexiblen Weg unterschiedlicher Inflationsraten zwischen den Reglungsgebieten.
Die Krankheit ist, wenn sie so wollen, der Euro. Da Verfielen die Regierenden einer intellektuell wunderbar verführerischen Idee und haben die Regierungen einen Fehler gemacht ihn einzuführen.
Das hört sich effizient an. Es wird aber keinesfalls unumstritten sein, was genau denn gesund und was Verloren ist oder als solches gelten sollte. Immerhin ist ein wirtschaftliches Ungleichgewicht der Gestallt des heutigen vereinfachend gesprochen schwer vorstellbar, wenn man dem Kunden keinen Kredit gibt. Genau das tut aber das Überschussland indem es seiner eigenen Bevölkerung den Konsum des Überschusses vorenthält. Wie es dazu kommt, ist unübersichtlich verborgen hinter einem Datenkranz an Details und liegt in einer überwältigenden Vielzahl Regeln, Gesetze oder Gepflogenheiten des gesellschaftlichen Systems verborgen.
Das "Kranke" durchdringt, so zu sagen, das gesamte Gemeinwesen. Das "Kranke" ist allerdings nur zum Tauschkurs der Währung zwischen den unterschiedlichen Reglungsräumen "krank". Würde man diesen frei geben, so würde sich die "Krankheit" rasch heilen.
Wie einschneidend die Fixierung der Währung ist, sieht man an der Erfahrung Deutschlands, nachdem ....(Fortsetzunf folgt)
....man die DM zu teuer in den Euro einbrachte. Deutsche Produkte waren im Schnitt zu wenig konkurrenzfähig und die Arbeitslosigkeit stieg fatal an. Eine gehandelte DM wäre am Markt schwächer geworden und deutsche Produkte wettbewerbsfähig. Diese Korrektur kam natürlich, dauerte aber weit länger, weil sie über den recht unflexiblen Weg unterschiedlicher Inflationsraten zwischen den Reglungsgebieten.
Die Krankheit ist, wenn sie so wollen, der Euro. Da Verfielen die Regierenden einer intellektuell wunderbar verführerischen Idee und haben die Regierungen einen Fehler gemacht ihn einzuführen.
muss an anderer Stelle NICHT Ja sagen. Die Bundesregierung hat eine Verantwortung gegenüber den Deutschen, und sollte daher die Währungsunion gegebenenfalls verlassen.
Feindstaatklauseln und der 2. WK dienen den meisten Ländern immer noch dazu, Deutschland unter Druck zu setzten, und auszubeuten. Motto: "Deutschland wird schon zahlen".
Auf dieser Basis ist eh kein kein vereintes Europa zu machen.
Frau Merkel geht es bei der nationalen Karte nur um Wählerstimmen, aber nicht um das Wohl der Wähler. Letztlich zahlen wir Steuerzahler für das Debakel, für das nicht nationale Regierungen allein Verantwortung tragen. Von den teuren Staatsanleihen verdient vor allem die Deutsche Bank sehr gut. Aber die falsche Taktik von Frau Merkel erhöht stetig die Zinslast der sowieso gebeutelten. Dadurch sinkt stetig die reale Chance, dass diese Staaten sich von den Fehlern der Vergangenheit erholen können, ohne Konkurs anzumelden. Wenn diese Staaten aber sich für zahlungsunfähig erklären, gehen bei uns die Landesbanken und die HRE Pleite. Dann hat sich das heutige Argument Merkels in das Gegenteil verkehrt. So verhindert sie nicht eine neue Krise, durch ihre Fehleinschätzung und Lüge gegenüber den Wähler wird für einen kurzfristigen Vorteil für Ackermann und Co. die nächste Krise - doch diesmal ohne Chance der Rettung. [...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er
Zitat:
"Feindstaatklauseln und der 2. WK dienen den meisten Ländern immer noch dazu, Deutschland unter Druck zu setzten, und auszubeuten."
Es gibt ja noch andere EU-Länder innerhalb und ausserhalb der EURO-Zone, welche bisher ziemlich unbeschädigt durch die Finanzkrise gekommen sind - sogar Polen gehört in diese Gruppe.
Nicht nur Deutschland hat also ein Interesse daran, dass Solidarität nicht gleichgesetzt wird mit Selbstbedienung aus dem gemeinsamen Topf. Womöglich verstecken diese Länder ihre Interessen nur hinter dem breiten deutschen Rücken?
Die Frage ist, ob man hier deutsche Alleingänge starten will (D. gegen den Rest der EU - ein aussichtsloses Unterfangen), oder ob man sich - zukunftsträchtige Lösung - mit anderen aufgrund paralleler Interessen zusammentut. (Mindestens mit Österreich und den Niederlanden sollte das möglich sein.)
Schliesslich: ein wenig Gezeter gehört nun einmal zum politischen Handwerk - das sollte man nicht so ernst nehmen, auch in den Zeitungen und bei der Opposition. Erinnert man sich noch an de Gaulle's Politik des leeren Stuhls, oder an Thatchers "I want my money back"?
Es ist ein deutscher Marotte, jede politische Position sogleich auf einer fiktiven Achse zwischen "Patriotismus und Vaterlandsverrat" (die rechte Variante) bzw. zwischen "Rechtsradikalismus und Friedenspolitik" (die linke Variante) einzuordnen, anstatt sich erstmal darüber klarzuwerden, was eigentlich das Problem ist und welche Lösungen vorgeschlagen werden.
Frau Merkel geht es bei der nationalen Karte nur um Wählerstimmen, aber nicht um das Wohl der Wähler. Letztlich zahlen wir Steuerzahler für das Debakel, für das nicht nationale Regierungen allein Verantwortung tragen. Von den teuren Staatsanleihen verdient vor allem die Deutsche Bank sehr gut. Aber die falsche Taktik von Frau Merkel erhöht stetig die Zinslast der sowieso gebeutelten. Dadurch sinkt stetig die reale Chance, dass diese Staaten sich von den Fehlern der Vergangenheit erholen können, ohne Konkurs anzumelden. Wenn diese Staaten aber sich für zahlungsunfähig erklären, gehen bei uns die Landesbanken und die HRE Pleite. Dann hat sich das heutige Argument Merkels in das Gegenteil verkehrt. So verhindert sie nicht eine neue Krise, durch ihre Fehleinschätzung und Lüge gegenüber den Wähler wird für einen kurzfristigen Vorteil für Ackermann und Co. die nächste Krise - doch diesmal ohne Chance der Rettung. [...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er
Zitat:
"Feindstaatklauseln und der 2. WK dienen den meisten Ländern immer noch dazu, Deutschland unter Druck zu setzten, und auszubeuten."
Es gibt ja noch andere EU-Länder innerhalb und ausserhalb der EURO-Zone, welche bisher ziemlich unbeschädigt durch die Finanzkrise gekommen sind - sogar Polen gehört in diese Gruppe.
Nicht nur Deutschland hat also ein Interesse daran, dass Solidarität nicht gleichgesetzt wird mit Selbstbedienung aus dem gemeinsamen Topf. Womöglich verstecken diese Länder ihre Interessen nur hinter dem breiten deutschen Rücken?
Die Frage ist, ob man hier deutsche Alleingänge starten will (D. gegen den Rest der EU - ein aussichtsloses Unterfangen), oder ob man sich - zukunftsträchtige Lösung - mit anderen aufgrund paralleler Interessen zusammentut. (Mindestens mit Österreich und den Niederlanden sollte das möglich sein.)
Schliesslich: ein wenig Gezeter gehört nun einmal zum politischen Handwerk - das sollte man nicht so ernst nehmen, auch in den Zeitungen und bei der Opposition. Erinnert man sich noch an de Gaulle's Politik des leeren Stuhls, oder an Thatchers "I want my money back"?
Es ist ein deutscher Marotte, jede politische Position sogleich auf einer fiktiven Achse zwischen "Patriotismus und Vaterlandsverrat" (die rechte Variante) bzw. zwischen "Rechtsradikalismus und Friedenspolitik" (die linke Variante) einzuordnen, anstatt sich erstmal darüber klarzuwerden, was eigentlich das Problem ist und welche Lösungen vorgeschlagen werden.
Es sieht nach privatem Reichtum und öffentlicher Armut aus. Dieses zeigen die unzähligen Prachtvillen und Paläste an der Algarve. Auf jeden Einwohner lasten Staatschulden von ca. 12.000,-- Euro. Es besteht ein Haushaltsdefizit von 16 Mrd. Euro. Zahlte hier jeder Einwohner 1600,-- Euro, wäre das Haushaltsdefizit verschwunden. Eine Umkehr der Schuldenspirale wäre planbar. Das Durchschnittseinkommen soll zwar bei ca. 1000,-- Euro liegen. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten geringer.
In weiten Teilen kann ich diesem Artikel folgen, v.a. der Abbau der Ungleichgewichte mittels struktureller Reformen und der längst überfälligen Regulierung der Finanzmärkte, wobei sich hier jedoch, gedenk der globalen Finanzströme einige, nicht unerhebliche Probleme ergeben dürften und auch noch, in Maßen, der Forderung nach einem Eurobekenntnis.
Wichtiger erscheint mir allerdings die Frage, worin Deutschlands Stärke beruht, diese sehe ich weniger in den unternehmerischen Leistungen, i.S. der viel gepriesenen Exportleistungen, sondern mehr in dem Umstand, dass die Arbeitsbevölkerung mehr oder minder „willig“ den für sie nachteiligen Arbeitsmarktveränderungen folgte und dadurch eine Renditen- bzw. Gewinnmaximierung ermöglichte. Die Krux ist allerdings, dass diese Vermögensteile meist nicht in Reproduktivinvestitionen, sondern den globalen, prosperierend blasenbildenden Kapitalmärkten zugeführt wurden, die munter die vorhandenen europäischen Ungleichgewichte über Kreditierungen ausglich.
Der Schluss, Bonds zu befürworten ist verständlich (eigentlich existieren sie schon längst), aber nicht schlüssig, aus A muss nicht zwangsläufig auch B folgen, da sie fast ausschließlich zur fiskalen System-Sicherung (too big to fail) gedacht sind, letztlich aber die geforderten finanzpolitischen Änderungen weiter auf die „lange Bank“ schieben würden.
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sondern mehr in dem Umstand, dass die Arbeitsbevölkerung mehr oder minder „willig“ den für sie nachteiligen Arbeitsmarktveränderungen folgte und dadurch eine Renditen- bzw. Gewinnmaximierung ermöglichte. Die Krux ist allerdings, dass diese Vermögensteile meist nicht in Reproduktivinvestitionen, sondern den globalen, prosperierend blasenbildenden Kapitalmärkten zugeführt wurden, """""""
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Hier sollte man einmal einhalten und über eine Gerechtigkeitsvariante nachdenken.
1.) Es werden immer die Banken beschuldigt. Es sind die Anleger, die die Banken gedrängt haben ihre Rendite stets zu erhöhen.
Selbst eine Deutsche Bank hat nicht soviel Eigenkapital um mit großen Summen zu jonglieren. Aber Dank des Geldes der Anleger haben die Banken ein gut gefülltes Portfolio zum spekulieren.
Hier müsste nun im Insolvenzrecht dem Sachverhalt dass auch Pensionsfonds, Lebensversicherungen (als spätere Rente) und wie gesagt die Superreichen ihr Geld zur Verfüging stellen, Rechnung getragen werden.
Hier sollte ganz einfach die Regelung gelten, dass im Insolvenzfall systemevidente Pensionsfonds und Renten-Versicherungen bevorzugt an erster Stelle zu 100% befriedigt werden sollen. Bleibt noch ein Rest, kann der auf die restlichen Gläubiger verteilt werden.
Die Superreichen, die sich entschieden hatten nur über Finanztransaktionen ihren Geldwert zu vermehren statt in zu investieren, würden halt einen Hair-Cut zu ertragen haben.
Das würde auch der Gerechtigkeit dienen die Vermögenssituation, die bei der Umverteilung der letzten Jahrzehnte entstanden sind, wieder auszugleichen.
2.) Die abgedroschene Phrase über das Ungleichgewicht der Handelsbilanzen wurde bisher nur verbal ausgesprochen, gehandelt hat hier niemand.
Dies hat Herr Gatzke lobenswerterweise pointiert dargelegt.
So ähnlich - natürlich nicht so geschliffen - habe ich das vor drei/vier Wochen in mehrerem meiner Kommentaren ebenfalls gefordert, ohne Resonanz. Hier wünsche ich Herrn Gatzke einen vollen Erfolg.
3.) Sollte Frau Merkel immer noch nicht begriffen haben, dass DE sein BIP im Binnenmarkt erheblich stärken muss um seine Handelsbilanz auszugleichen, dann sollte sie abdanken.
Eine Chance sofort wirksame Massnahmen zur Stärkung des Binnenmarktes hätte sie mit einer Veränderung der Regelsätze H4 und diese entsprechend den An-Forderungen des BVG exakt zu berechnen. Und die getürkten Zahlen der Frau U.v.d.L zu streichen.
Zudem sollte der Mindestlohn weiter untersucht werden, aber innerhalb weniger Monate auch klar definiert werden.
Auch hier gibt es ja bereits ein Obergerichtliches Urteil.
Und DE muss auf eine Regulierung der Handelsbilanzen aller EU-Länder drängen. Am besten mit einem Automatismus der in einer sehr engen Toleranzgrenze sofort greift. Hierzu empfehle ich zwei Indikatoren:
a)Jahresindikator des Überschusses/Defizites mit einer Spreizung von Plus minus 1,5%
b) Dreijahresindikator mit einer Spreizung von plus/minus 3%.
Bei Verletzung wird die Differenz des Bilanzüberschusses abführt an die EU-Kasse und zwecks Investiver Massnahmen bei schwächer struktuierten Ländern eingesetzt.
So kommen wir langsam zu einem stabilen Wirtschafts- und Finanzsystem Im EU-Raum und auch verbesserten Lebensbedingen allerseits. Auch in DE.
Gruß
hthswa
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sondern mehr in dem Umstand, dass die Arbeitsbevölkerung mehr oder minder „willig“ den für sie nachteiligen Arbeitsmarktveränderungen folgte und dadurch eine Renditen- bzw. Gewinnmaximierung ermöglichte. Die Krux ist allerdings, dass diese Vermögensteile meist nicht in Reproduktivinvestitionen, sondern den globalen, prosperierend blasenbildenden Kapitalmärkten zugeführt wurden, """""""
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Hier sollte man einmal einhalten und über eine Gerechtigkeitsvariante nachdenken.
1.) Es werden immer die Banken beschuldigt. Es sind die Anleger, die die Banken gedrängt haben ihre Rendite stets zu erhöhen.
Selbst eine Deutsche Bank hat nicht soviel Eigenkapital um mit großen Summen zu jonglieren. Aber Dank des Geldes der Anleger haben die Banken ein gut gefülltes Portfolio zum spekulieren.
Hier müsste nun im Insolvenzrecht dem Sachverhalt dass auch Pensionsfonds, Lebensversicherungen (als spätere Rente) und wie gesagt die Superreichen ihr Geld zur Verfüging stellen, Rechnung getragen werden.
Hier sollte ganz einfach die Regelung gelten, dass im Insolvenzfall systemevidente Pensionsfonds und Renten-Versicherungen bevorzugt an erster Stelle zu 100% befriedigt werden sollen. Bleibt noch ein Rest, kann der auf die restlichen Gläubiger verteilt werden.
Die Superreichen, die sich entschieden hatten nur über Finanztransaktionen ihren Geldwert zu vermehren statt in zu investieren, würden halt einen Hair-Cut zu ertragen haben.
Das würde auch der Gerechtigkeit dienen die Vermögenssituation, die bei der Umverteilung der letzten Jahrzehnte entstanden sind, wieder auszugleichen.
2.) Die abgedroschene Phrase über das Ungleichgewicht der Handelsbilanzen wurde bisher nur verbal ausgesprochen, gehandelt hat hier niemand.
Dies hat Herr Gatzke lobenswerterweise pointiert dargelegt.
So ähnlich - natürlich nicht so geschliffen - habe ich das vor drei/vier Wochen in mehrerem meiner Kommentaren ebenfalls gefordert, ohne Resonanz. Hier wünsche ich Herrn Gatzke einen vollen Erfolg.
3.) Sollte Frau Merkel immer noch nicht begriffen haben, dass DE sein BIP im Binnenmarkt erheblich stärken muss um seine Handelsbilanz auszugleichen, dann sollte sie abdanken.
Eine Chance sofort wirksame Massnahmen zur Stärkung des Binnenmarktes hätte sie mit einer Veränderung der Regelsätze H4 und diese entsprechend den An-Forderungen des BVG exakt zu berechnen. Und die getürkten Zahlen der Frau U.v.d.L zu streichen.
Zudem sollte der Mindestlohn weiter untersucht werden, aber innerhalb weniger Monate auch klar definiert werden.
Auch hier gibt es ja bereits ein Obergerichtliches Urteil.
Und DE muss auf eine Regulierung der Handelsbilanzen aller EU-Länder drängen. Am besten mit einem Automatismus der in einer sehr engen Toleranzgrenze sofort greift. Hierzu empfehle ich zwei Indikatoren:
a)Jahresindikator des Überschusses/Defizites mit einer Spreizung von Plus minus 1,5%
b) Dreijahresindikator mit einer Spreizung von plus/minus 3%.
Bei Verletzung wird die Differenz des Bilanzüberschusses abführt an die EU-Kasse und zwecks Investiver Massnahmen bei schwächer struktuierten Ländern eingesetzt.
So kommen wir langsam zu einem stabilen Wirtschafts- und Finanzsystem Im EU-Raum und auch verbesserten Lebensbedingen allerseits. Auch in DE.
Gruß
hthswa
"Scheitert der Euro, scheitert Europa"
Diese Aussage ist Blödsinn. Es dient im Grunde nur wieder dazu, die Bevölkerung auf harte Zeiten und weiteren EU-Abzock-Umverteilungsirrsinn einzuschwören.
Wann werden eigentlich mal die Verursacher der Krise an der Finanzierung angemessen beteiligt??? Nämlich die Banken, die viel zu lange und zu leichtfertig Kredite vergeben haben.
Da fordert der Autor doch, dass der Standortvorteil, den wir alle durch Wohlstandsverzicht (Lohnverzicht und hohe Steuerlast) gesichert haben, nun aufgegeben werden soll.
Statt dessen sollen wir und unsere Kinder uns fuer die Misswirtschaft anderer Laender verschulden.
Damit andere Laender die Rente mit 63 behalten koennen und an der Kaufkraft und den Steuern gemessen durchschnittlich mehr verdienen?
Es gibt ausreichend serioese Zeitungen und Artikel zum Thema, die alle Facetten ausreichend beleuchten und bei der Urteilsbildung helfen. Und dann dieser Artikel!
Peinlich!!!
....Ein Scheitern des Euro würde lediglich zeigen, dass die Politiker einen Fehler gemacht hatten bei der Euro Einführung indem sie ihre Verfassungen nicht Euro-tauglich machten. Leider verantworten heutige Politiker diesen Zustand geduldet zu haben und fürchten ihre Glaubwürdigkeit und Wählbarkeit zu verlieren. Die Krise wäre so zu sagen in Berlin und nicht in Brüssel.
Da fordert der Autor doch, dass der Standortvorteil, den wir alle durch Wohlstandsverzicht (Lohnverzicht und hohe Steuerlast) gesichert haben, nun aufgegeben werden soll.
Statt dessen sollen wir und unsere Kinder uns fuer die Misswirtschaft anderer Laender verschulden.
Damit andere Laender die Rente mit 63 behalten koennen und an der Kaufkraft und den Steuern gemessen durchschnittlich mehr verdienen?
Es gibt ausreichend serioese Zeitungen und Artikel zum Thema, die alle Facetten ausreichend beleuchten und bei der Urteilsbildung helfen. Und dann dieser Artikel!
Peinlich!!!
....Ein Scheitern des Euro würde lediglich zeigen, dass die Politiker einen Fehler gemacht hatten bei der Euro Einführung indem sie ihre Verfassungen nicht Euro-tauglich machten. Leider verantworten heutige Politiker diesen Zustand geduldet zu haben und fürchten ihre Glaubwürdigkeit und Wählbarkeit zu verlieren. Die Krise wäre so zu sagen in Berlin und nicht in Brüssel.
"Es heißt", ja von wem den eigentlich und warum?
"Schuld daran, dass es soweit kommen konnte, hat auch die Kanzlerin, heißt es. Sie habe zu zögerlich gehandelt und zu sehr auf nationalen Interessen geachtet."
Das ist ja unerhöhrt! Die deutsche Bundeskanzlerin hat (zu sehr) auf nationale Interessen geachtet. Dabei ist es doch ihre primäre Aufgabe die Interessen anderer Staaten zu waren, oder doch nicht?
Es wurde auf wenig Raum alles gesagt, was zu diesem Thema zu sagen ist. Prima!
wenn staatsanleihen unterschiedliche zinsen haben, weil das unterschieliche ausfallrisiko der länder eingepreist ist, das risiko eintritt, und statt der banken vokswirtschaften mit rettungschirmen antreten sollen, wozu gibt es dann die unterschiedlichen zinsen?
und werden die kassierten risikoaufschläge an die bürgen ausgezahlt?
und werden die verbürgten staatsanleihen im zins auf null risikozuschlag runtergeholt?
nein, denn das ist ja nicht das ziel, sondern über schwache länder starke abkassieren.
obwohl durchsichtig, kriegen die politiker diese nummer der finanzmärkte nicht auf den schirm.
wer hat die nur gewählt?????
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