Finanzmarkt Europa steht mit 4,6 Billionen Euro für Banken gerade

Die EU-Mitgliedsstaaten haben ihren Finanzsektor mit gewaltigen Summen gestützt: Seit Oktober 2008 bewilligten sie Hilfen und Garantien in Höhe von 4.600 Milliarden Euro.

Ein Blick ins Londoner Finanzviertel (im Hintergrund das Gherkin-Gebäude von Norman Foster)

Ein Blick ins Londoner Finanzviertel (im Hintergrund das Gherkin-Gebäude von Norman Foster)

Seit Beginn der Bankenkrise vor mehr als zwei Jahren haben es sich die EU-Staaten eine Menge kosten lassen, um die Finanzstabilität in Europa aufrechtzuerhalten. Nach Angaben von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia genehmigte die Kommission in Brüssel zwischen Oktober 2008 und Oktober 2010 Hilfen der Mitgliedstaaten im Umfang von insgesamt 4.589 Milliarden Euro.

Rund drei Viertel davon stellten sie in Form von Garantien bereit. Diese belasten den Staatshaushalt nur, wenn der Kredit platzt und die Bürgschaft gezogen werden muss. Die restlichen Mittel wurden für direkte Kapitalspritzen oder Hilfen zur Auslagerung fauler Wertpapiere genutzt.

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Wirklich in Anspruch genommen haben die Finanzinstitute aber sehr viel weniger. Diese Summe liegt mit rund 1.100 Milliarden Euro im vergangenen Jahr sowie 957 Milliarden Euro im Jahr 2008 deutlich unter der Gesamtsumme.

Spitzenreiter bei den Bankbeihilfen ist Großbritannien mit Maßnahmen von insgesamt 850 Milliarden Euro. Den zweithöchsten Betrag musste Irland aufbringen. Es steht mit 723 Milliarden Euro für seine Banken gerade – das ist etwas mehr als das Vierfache seines Bruttoinlandsprodukts. Deutschland liegt mit 592 Milliarden Euro Beihilfen auf Platz vier der insgesamt 22 EU-Staaten, die ihren Geldhäusern unter die Arme greifen mussten. Gestützt wurden unter anderem Commerzbank, IKB, die inzwischen verstaatliche Immobilienbank Hypo Real Estate sowie die Landesbanken WestLB, LBBW, BayernLB, HSH Nordbank, SachsenLB und NordLB.

Ermöglicht wurden diese Rettungsaktionen auch durch eine Lockerung der Beihilferegeln durch die EU-Kommission. So konnten die Regierungen Programme pauschal für alle Banken aufstellen und mussten nicht jeden Einzelfall zur Beihilfeprüfung anmelden. Die Wettbewerbshüter achten darauf, dass keine unfairen Wettbewerbsvorteile durch Beihilfen entstehen. Banken, die staatliche Hilfe brauchen, müssen deshalb in der Regel harte Auflagen erfüllen.

Die Sonderregelungen und damit auch die Beihilfen haben die Brüsseler Beamten nun bis 2011 verlängert – trotz der Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft. Die Bestimmungen werden jedoch verschärft, um ein schrittweises Ende der Hilfen einzuleiten. Beispielsweise muss jede Bank ab Beginn des kommenden Jahres als Gegenleistung für staatliche Hilfen einen Umstrukturierungsplan vorlegen.

 
Leser-Kommentare
    • jorkal
    • 01.12.2010 um 20:03 Uhr

    Man fragt sich, warum der Staat die sog. systemrelevanten Banken nicht gleich in eigener Regie betreibt, wenn es die Privaten doch nicht können.

    Dann könnten, neben den Verlusten, endlich auch die Gewinne sozialisiert werden - und die bedrohlichen Aktivitäten ganz aus dem Geschäftmodell gestrichen werden.

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    Man fragt sich, warum der Staat die sog. systemrelevanten Banken nicht gleich in eigener Regie betreibt, wenn es die Privaten doch nicht können.

    Der Witz ist doch gerade, dass in DE die Mehrheit der gestützten Banken Staatsbanken sind. Namentlich -wie man dem Artikel entnehmen kann- WestLB, LBBW, BayernLB, HSH Nordbank, SachsenLB und NordLB.

    Hinzu kommt, dass jene Tochter der HRE die deren Misere maßgeblich auslöste, namentlich die Depfa, wie deren Namen (DEutsche PFAndbrief ...) bzw. deren Geschäftsmodell (Pfandbriefe sind ein rein Deutsches Konstrukt) andeutet, vor allem mit Geschäften mit Deutschen Ländern und Kommunen in die Krise geschlittert ist. Hierbei mag man zwar anmerken, dass diese Gesellschaft privat geführt war, aber dennoch ist es schon bezeichnend, dass ausgerechnet der Deutsche Staat sich auf derlei Geschäfte eingelassen hat. Kaufmännische Vernunft impliziert normalerweise nicht sich das billigste Angebot, sondern vielmehr sich das günstigste zu suchen (preiswert vs. billig). Die sog. Lieferantenanalyse hat offenbar nicht stattgefunden.

    Man fragt sich, warum der Staat die sog. systemrelevanten Banken nicht gleich in eigener Regie betreibt, wenn es die Privaten doch nicht können.

    Der Witz ist doch gerade, dass in DE die Mehrheit der gestützten Banken Staatsbanken sind. Namentlich -wie man dem Artikel entnehmen kann- WestLB, LBBW, BayernLB, HSH Nordbank, SachsenLB und NordLB.

    Hinzu kommt, dass jene Tochter der HRE die deren Misere maßgeblich auslöste, namentlich die Depfa, wie deren Namen (DEutsche PFAndbrief ...) bzw. deren Geschäftsmodell (Pfandbriefe sind ein rein Deutsches Konstrukt) andeutet, vor allem mit Geschäften mit Deutschen Ländern und Kommunen in die Krise geschlittert ist. Hierbei mag man zwar anmerken, dass diese Gesellschaft privat geführt war, aber dennoch ist es schon bezeichnend, dass ausgerechnet der Deutsche Staat sich auf derlei Geschäfte eingelassen hat. Kaufmännische Vernunft impliziert normalerweise nicht sich das billigste Angebot, sondern vielmehr sich das günstigste zu suchen (preiswert vs. billig). Die sog. Lieferantenanalyse hat offenbar nicht stattgefunden.

  1. Man fragt sich, warum der Staat die sog. systemrelevanten Banken nicht gleich in eigener Regie betreibt, wenn es die Privaten doch nicht können.

    Der Witz ist doch gerade, dass in DE die Mehrheit der gestützten Banken Staatsbanken sind. Namentlich -wie man dem Artikel entnehmen kann- WestLB, LBBW, BayernLB, HSH Nordbank, SachsenLB und NordLB.

    Hinzu kommt, dass jene Tochter der HRE die deren Misere maßgeblich auslöste, namentlich die Depfa, wie deren Namen (DEutsche PFAndbrief ...) bzw. deren Geschäftsmodell (Pfandbriefe sind ein rein Deutsches Konstrukt) andeutet, vor allem mit Geschäften mit Deutschen Ländern und Kommunen in die Krise geschlittert ist. Hierbei mag man zwar anmerken, dass diese Gesellschaft privat geführt war, aber dennoch ist es schon bezeichnend, dass ausgerechnet der Deutsche Staat sich auf derlei Geschäfte eingelassen hat. Kaufmännische Vernunft impliziert normalerweise nicht sich das billigste Angebot, sondern vielmehr sich das günstigste zu suchen (preiswert vs. billig). Die sog. Lieferantenanalyse hat offenbar nicht stattgefunden.

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    • jorkal
    • 01.12.2010 um 21:27 Uhr

    Erstens: Sie haben - vordergründig - Recht, soweit es die im Artikel genmannten Landesbanken betrifft.

    Zweitens: In der eigentlichen Sache liegen Sie aber falsch.
    Denn all die spekulativen Schmutzpapiere, die zeitungsnotorisch in die Krise geführt haben, gäbe es ohne die Privaten überhaupt nicht.

    Zweitens: In der eigentlichen Sache liegen Sie aber falsch.
    Denn all die spekulativen Schmutzpapiere, die zeitungsnotorisch in die Krise geführt haben, gäbe es ohne die Privaten überhaupt nicht.

    Dem ist nur bedingt so, zumal der Punkt eingeschränkt relevant ist...

    1) Hat der Wahnsinn bekanntlich seinen Ursprung in den USA genommen, maßgeblich auch bei zwei prominenten Hasadeuren: Fannie Mae & Freddi Mac - die wie bekannt sein dürfte Halbstaatliche Vereine sind...

    2) Wer ist das Problem: Der Drogen-Dealer oder der kriminelle Junkie?

    3) Warum hierzulande die Junkies ausgerechnet bei Staatsbanken saßen bedarf einer Klärung. Zumal es irgendwie grotesk erscheint, wenn die Politik nun nach mehr Regulierung ruft, wenn Sie doch jederzeit die Ihr unterstellten Banken strenger als den Markt hätte regulieren können. Bei den Sparkassen uva. ging es doch auch! Jenen ist im übrigen gemein nicht an Größenwahn gelitten zu haben...

    4) Ist die Art der Geschäfte nicht automatisch ein Problem. Das 'Turbo' in Turbo-Kapitalismus bezieht sich auf die Beschleunigung von notwendigen Anpassungsprozessen.

    Das ist nur genau dann dumm, wenn im Rahmen einer Massenpsychose alle einen einen toten Gaul reiten wollen. Denn Häuser für Menschen ohne Arbeit und ohne jegliches Einkommen zu bauen ist mit Sicherheit keine schlechte Idee. Aber wie Deutsche Landesbanken mit sozialem Wohnungsbau in den USA Geld verdienen wollten werden wir wohl nie erfahren...

    • jorkal
    • 01.12.2010 um 21:27 Uhr

    Erstens: Sie haben - vordergründig - Recht, soweit es die im Artikel genmannten Landesbanken betrifft.

    Zweitens: In der eigentlichen Sache liegen Sie aber falsch.
    Denn all die spekulativen Schmutzpapiere, die zeitungsnotorisch in die Krise geführt haben, gäbe es ohne die Privaten überhaupt nicht.

    Zweitens: In der eigentlichen Sache liegen Sie aber falsch.
    Denn all die spekulativen Schmutzpapiere, die zeitungsnotorisch in die Krise geführt haben, gäbe es ohne die Privaten überhaupt nicht.

    Dem ist nur bedingt so, zumal der Punkt eingeschränkt relevant ist...

    1) Hat der Wahnsinn bekanntlich seinen Ursprung in den USA genommen, maßgeblich auch bei zwei prominenten Hasadeuren: Fannie Mae & Freddi Mac - die wie bekannt sein dürfte Halbstaatliche Vereine sind...

    2) Wer ist das Problem: Der Drogen-Dealer oder der kriminelle Junkie?

    3) Warum hierzulande die Junkies ausgerechnet bei Staatsbanken saßen bedarf einer Klärung. Zumal es irgendwie grotesk erscheint, wenn die Politik nun nach mehr Regulierung ruft, wenn Sie doch jederzeit die Ihr unterstellten Banken strenger als den Markt hätte regulieren können. Bei den Sparkassen uva. ging es doch auch! Jenen ist im übrigen gemein nicht an Größenwahn gelitten zu haben...

    4) Ist die Art der Geschäfte nicht automatisch ein Problem. Das 'Turbo' in Turbo-Kapitalismus bezieht sich auf die Beschleunigung von notwendigen Anpassungsprozessen.

    Das ist nur genau dann dumm, wenn im Rahmen einer Massenpsychose alle einen einen toten Gaul reiten wollen. Denn Häuser für Menschen ohne Arbeit und ohne jegliches Einkommen zu bauen ist mit Sicherheit keine schlechte Idee. Aber wie Deutsche Landesbanken mit sozialem Wohnungsbau in den USA Geld verdienen wollten werden wir wohl nie erfahren...

    • Lutz2
    • 01.12.2010 um 21:17 Uhr

    Jetzt werden die Regeln verschärft,die Banken müssen jetzt einen einseitigen handgeschriebenen Antrag stellen.
    Das ganze wird hier als harmlos dagestellt und so wie die haben ja nicht mal alles beansprucht liebe gute Banken.
    Das ganze ist ein Skandal!
    Für diese Zockerei und die Gewinne der MIllionäre die ja noch auf deren Konten sind müssen wir alle jetzt zahlen weil das Geld ja nicht wirklich da war aber von uns allen für diese Zockermafiabande jetzt gezahlt wird.
    Wieso lassen wir uns das gefallen das unsere eigenen Länder von der EU und dem Eurofinanzverbrechern in den Ruin getrieben werden und dann nur noch ein Anhängsel der Finanzmafia der EU sind die dann keine eigene Souveränität mehr haben.

    • jorkal
    • 01.12.2010 um 21:27 Uhr

    Erstens: Sie haben - vordergründig - Recht, soweit es die im Artikel genmannten Landesbanken betrifft.

    Zweitens: In der eigentlichen Sache liegen Sie aber falsch.
    Denn all die spekulativen Schmutzpapiere, die zeitungsnotorisch in die Krise geführt haben, gäbe es ohne die Privaten überhaupt nicht.

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    jorkal ich stimme Ihnen völlig zu.

    Nur die Systemrelevanten, so genannten Privatbanken sind nichts anders als trotz aller Unterschiede die Sammelstellen der Dutzenden so gar Hunderten Millionen Menschen bzw. ihren Verträgen neben anderem aus dem Bereich der privaten Versicherungen, Altersversorgungen, Renten usw. Die Lage ist auch aus dieser Sicht, erst ganz ernst einzuschätzen.

    Da zu kommt eine selbstverständliche Mentalität der Manager und zahlreichen anderen Begleiter dieses Gesamtprozesses, sich reichlich gegenseitig aus diesem grenzenlosem Topf zu bedienen. Warum eigentlich nicht, wenn die Basis der Bürgschaft jetzt so breit und weit ausgedehnt werden muss.

    Bitte nicht vergessen, dass es amerikanische POLITIK war, die die Blase ermöglicht hat, und STAATLICH finanzierte Institutionen, die die notleidenden Hypotheken zu intransparenten Mortgage Backed Securities umverpackt haben, jenen Papieren, die die Munition für die Spekulation geliefert haben. Siehe dazu auch den nachfolgenden Ausschnitt aus einem Artikel der Washington Post:

    "The financial reform bill enacted last week is a significant step toward a much-needed modernization of our regulatory structure. It will provide tools to help mitigate and manage the next financial crisis. But the job remains unfinished until Congress addresses the housing policies that fueled the crisis -- a big part of which requires reforming and dramatically scaling back Fannie Mae and Freddie Mac, the two government-sponsored housing enterprises that brought our nation's financial system and our entire economy to the brink of collapse."(Aus einem Artikel der Washington Post von Hank Paulson,
    Friday, July 30, 2010)

    jorkal ich stimme Ihnen völlig zu.

    Nur die Systemrelevanten, so genannten Privatbanken sind nichts anders als trotz aller Unterschiede die Sammelstellen der Dutzenden so gar Hunderten Millionen Menschen bzw. ihren Verträgen neben anderem aus dem Bereich der privaten Versicherungen, Altersversorgungen, Renten usw. Die Lage ist auch aus dieser Sicht, erst ganz ernst einzuschätzen.

    Da zu kommt eine selbstverständliche Mentalität der Manager und zahlreichen anderen Begleiter dieses Gesamtprozesses, sich reichlich gegenseitig aus diesem grenzenlosem Topf zu bedienen. Warum eigentlich nicht, wenn die Basis der Bürgschaft jetzt so breit und weit ausgedehnt werden muss.

    Bitte nicht vergessen, dass es amerikanische POLITIK war, die die Blase ermöglicht hat, und STAATLICH finanzierte Institutionen, die die notleidenden Hypotheken zu intransparenten Mortgage Backed Securities umverpackt haben, jenen Papieren, die die Munition für die Spekulation geliefert haben. Siehe dazu auch den nachfolgenden Ausschnitt aus einem Artikel der Washington Post:

    "The financial reform bill enacted last week is a significant step toward a much-needed modernization of our regulatory structure. It will provide tools to help mitigate and manage the next financial crisis. But the job remains unfinished until Congress addresses the housing policies that fueled the crisis -- a big part of which requires reforming and dramatically scaling back Fannie Mae and Freddie Mac, the two government-sponsored housing enterprises that brought our nation's financial system and our entire economy to the brink of collapse."(Aus einem Artikel der Washington Post von Hank Paulson,
    Friday, July 30, 2010)

  2. jorkal ich stimme Ihnen völlig zu.

    Nur die Systemrelevanten, so genannten Privatbanken sind nichts anders als trotz aller Unterschiede die Sammelstellen der Dutzenden so gar Hunderten Millionen Menschen bzw. ihren Verträgen neben anderem aus dem Bereich der privaten Versicherungen, Altersversorgungen, Renten usw. Die Lage ist auch aus dieser Sicht, erst ganz ernst einzuschätzen.

    Da zu kommt eine selbstverständliche Mentalität der Manager und zahlreichen anderen Begleiter dieses Gesamtprozesses, sich reichlich gegenseitig aus diesem grenzenlosem Topf zu bedienen. Warum eigentlich nicht, wenn die Basis der Bürgschaft jetzt so breit und weit ausgedehnt werden muss.

    Antwort auf "Zu kurz gesprungen?"
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    • jorkal
    • 01.12.2010 um 22:44 Uhr

    werter Koß Viktor. Wenn sie also die vielen (kleinen?) Einlagen bündeln und, mit angemessenem Zins-Aufschlag, als Darlehen weitergeben würden, dann wären sie eben Händler und könnten wohl auch keinen größeren Schaden stiften als irgend ein Gemüse- oder Fahrradhändler.

    Sie, Koß Viktor, und ich: Wir haben eben beide nur das Kriminalitätspotenzial von Lieschen Müller.

    • jorkal
    • 01.12.2010 um 22:44 Uhr

    werter Koß Viktor. Wenn sie also die vielen (kleinen?) Einlagen bündeln und, mit angemessenem Zins-Aufschlag, als Darlehen weitergeben würden, dann wären sie eben Händler und könnten wohl auch keinen größeren Schaden stiften als irgend ein Gemüse- oder Fahrradhändler.

    Sie, Koß Viktor, und ich: Wir haben eben beide nur das Kriminalitätspotenzial von Lieschen Müller.

  3. der Beschwichtigung ist einfach nur widerlich!

    Fallen wir vor den Banken auf die Knie, dass sie nicht alle zugesagten Hilfen in Anspruch genommen haben, welch milde Wohltat gegenüber dem Bürger nur 2 Billionen der Hilfen in Anspruch genommen zu haben. Das Geld hätte an ALLEN Stellen besser investiert werden können.

    Gar großzügig und edel, dass sie nicht mal die Hälfte des Geldes welches die Staaten zugesagt haben, verblasen haben.

    Ist ja auch gar nicht so schlimm das Ganze, nicht wahr?
    Einfach widerlich!

    Eine Leser-Empfehlung
    • jorkal
    • 01.12.2010 um 22:44 Uhr

    werter Koß Viktor. Wenn sie also die vielen (kleinen?) Einlagen bündeln und, mit angemessenem Zins-Aufschlag, als Darlehen weitergeben würden, dann wären sie eben Händler und könnten wohl auch keinen größeren Schaden stiften als irgend ein Gemüse- oder Fahrradhändler.

    Sie, Koß Viktor, und ich: Wir haben eben beide nur das Kriminalitätspotenzial von Lieschen Müller.

    Antwort auf "Zu weit gesprungen"
  4. Da muss ich Ihnen wieder zu stimmen. Bis wir beide verdächtig sind Kriminalitätspotenzial zu besitzen, die anderen besitzen was anderes.

    Nun ja Pech gehabt, jeder hat, was er nicht verdient hat.

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