Die Vertreibung der Käfigmenschen

Das ist Leung Shu. Der 78-Jährige lebt in Hongkong in einer käfigartigen Behausung. Wie rund tausend andere "Cage Men" hat er seinen rund fünf Quadratmeter großen Käfig in einem Wohnhaus im älteren Teil der Stadt aufgestellt. Eine eigene Wohnung kann er sich nicht leisten. Seit einem Jahr aber verändert ein Immobilienboom die Stadt. Die Häuserpreise sind seit Januar um 50 Prozent gestiegen. Auch die Häuser in den ärmeren Vierteln werden nun an Investoren verkauft. Billiger Wohnraum wird knapp. Die Käfigmenschen müssen weichen. | © Daniel Berehulak/Getty Images
- Datum 04.12.2010 - 09:34 Uhr
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Scheint's gelingt es auch den Chinesen nicht, den zweifellos lokal vorhandenen Reichtum auf einigermaßen erträgliche Art zu verteilen.
Vermutlich dürfen wir uns in Europa die Zukunft so vorstellen, wenn die Lohnspreizung bei uns, wie von den wirtschaftsliberalen Kräften im Lande gefordert, weiter auseinandergeht.
Für so einen Käfig im Monat. Ist das nicht .. verdammt viel?
Hier ist vermutlich von Hongkong-Dollar die Rede!
1 Euro entspricht rund 10,3 Hongkong-Dollar.
Somit kostet der Käfig nicht, wie sicher vermutet, um die 100 € pro Monat, sondern lediglich knapp 15 €!
Es ist schon richtig es sind 1200-1500HK dollar ,das entspricht ungefaehr 130-150 Euro pro Monat. Damit ist die Miete pro Quadrat Meter hoeher als in einigen Luxus Haeusern,
Man sieht in Hong kong nicht sehr viele Menschen die auf der Strasse leben, dafuer gibt es diese unmenschlichen und sehr teuren Cage "homes" .
Hier ist vermutlich von Hongkong-Dollar die Rede!
1 Euro entspricht rund 10,3 Hongkong-Dollar.
Somit kostet der Käfig nicht, wie sicher vermutet, um die 100 € pro Monat, sondern lediglich knapp 15 €!
Es ist schon richtig es sind 1200-1500HK dollar ,das entspricht ungefaehr 130-150 Euro pro Monat. Damit ist die Miete pro Quadrat Meter hoeher als in einigen Luxus Haeusern,
Man sieht in Hong kong nicht sehr viele Menschen die auf der Strasse leben, dafuer gibt es diese unmenschlichen und sehr teuren Cage "homes" .
Die typische deutsche Meckerei. Statt kreative Impulse zu würdigen, wie wir sie schon heute in wohnungsknappen Großstädten Deutschlands realisieren könnten, wird wieder einmal mehr eine Zukunftschance zunichte gemacht. Statt sich der Zukunft zu verweigern, sollten sie lieber annehmen, was ohnehin gar nicht zu vermeiden ist. Das Umfrageinstitut der jeweiligen Regierung hat zudem herausgefunden, dass 90 % der cage men mit ihrer Unterbringung sehr zufrieden sind und sich lediglich eine Reduktion der Lebensmittelpreise wünschen. Der Chinese hat sich heute wunderbar der globalen Arbeitswelt angepasst. Er ist fleißig und strebsam. Tugenden, die auch einmal unser Land groß gemacht haben. Bei uns hingegen langt es nur noch dagegen zu sein. Mit dieser Haltung gefährden wir den Wirtschaftsstandort Deutschland und verwehren unseren Kindern den Wohlstand. Gerade aber einkommensschwache Familien könnten von der Käfighaltung profitieren. Es sollte uns daher ein Anliegen sein diese Familien zu fördern. Wer sich dagegen sträubt und sich lediglich als Wutbürger oder linker Gutmensch gebärden möchte, schickt diese Familien auf die Straße. Uns allen sollte aber die Zukunft der Kinder in diesem Land am Herzen liegen. Wir müssen uns von vergangenen Illusionen trennen. Nur so wird es uns gelingen langfristig den Wohlstand in diesem Land zu halten und unseren Kindern eine optimale Zukunft zu garantieren.
*satire*
Zum Glück habe ich gerade noch rechtzeitig bemerkt, dass Sie Satire geschrieben haben, sonst wäre mir der Kragen geplatzt. Das Traurige an der Sache ist, dass viele Bürger dieses Landes, die sich zur "Elite" zählen, Ihrem Beitrag voll und ganz zustimmen, und wohl gar nicht verstehen, dass er satirisch gemeint ist :(
Zum Glück habe ich gerade noch rechtzeitig bemerkt, dass Sie Satire geschrieben haben, sonst wäre mir der Kragen geplatzt. Das Traurige an der Sache ist, dass viele Bürger dieses Landes, die sich zur "Elite" zählen, Ihrem Beitrag voll und ganz zustimmen, und wohl gar nicht verstehen, dass er satirisch gemeint ist :(
Zum Glück habe ich gerade noch rechtzeitig bemerkt, dass Sie Satire geschrieben haben, sonst wäre mir der Kragen geplatzt. Das Traurige an der Sache ist, dass viele Bürger dieses Landes, die sich zur "Elite" zählen, Ihrem Beitrag voll und ganz zustimmen, und wohl gar nicht verstehen, dass er satirisch gemeint ist :(
Oh, gut, dass ich noch das kleine Wort *Satire* am Ende gesehen habe...ich war schon dabei tief Luft zu holen und eine wütende Antwort in die Tastatur zu hacken...
Sehr realistische Imitation des neoliberalen Jargons!
Was den Chinesen wiederfährt hat in Europa schon längstens begonnen.
In Deutschland hat sich die Wohnungspreis-Entwicklung zum Glück noch in akzeptabelen Grenzen gehalten, gannz anders als in Paris oder London.
Meine Cousine hat letztes jahr eine kleine Eigentumswohnung in Paris im 13. Arrondissement erstanden: 7qm mit Toilette auf dem Flur für 70.000 € Kaufpreis!!! Unter ihr wohnt eine 6-Köpfige chinesische Familie auf ca. 50 qm! Wo soll da noch die Krankenschwester, der Handwerker, ja sogar Lehrer wohnen, bei einem druchschnittlichen Mietpreis von 27€/qm?!
Genialer Kommentar!
Während ich den Beitrag gelesen habe, spührte ich, dass mein Blutdruck Gefahr lief auf ein gesundheitsschädliches Level zu steigen.
Hätte auch von einem JuLi verfasst worden sein können.
Hier ist vermutlich von Hongkong-Dollar die Rede!
1 Euro entspricht rund 10,3 Hongkong-Dollar.
Somit kostet der Käfig nicht, wie sicher vermutet, um die 100 € pro Monat, sondern lediglich knapp 15 €!
Die monatliche Miete für einen Käfig liegt in der Tat bei etwa US$150 (HK$1,160), siehe z.B.
http://articles.cnn.com/2...
und damit liegt der Preis pro Quadratmeter auf einem ähnlichen Niveau wie der von Luxuswohnungen in Hong Kongs bester Lage.
Die monatliche Miete für einen Käfig liegt in der Tat bei etwa US$150 (HK$1,160), siehe z.B.
http://articles.cnn.com/2...
und damit liegt der Preis pro Quadratmeter auf einem ähnlichen Niveau wie der von Luxuswohnungen in Hong Kongs bester Lage.
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