Wohnungsnot in Hongkong

Die Vertreibung der Käfigmenschen

Das ist Leung Shu. Der 78-Jährige lebt in Hongkong in einer käfigartigen Behausung. Wie rund tausend andere "Cage Men" hat er seinen rund fünf Quadratmeter großen Käfig in einem Wohnhaus im älteren Teil der Stadt aufgestellt. Eine eigene Wohnung kann er sich nicht leisten. Seit einem Jahr aber verändert ein Immobilienboom die Stadt. Die Häuserpreise sind seit Januar um 50 Prozent gestiegen. Auch die Häuser in den ärmeren Vierteln werden nun an Investoren verkauft. Billiger Wohnraum wird knapp. Die Käfigmenschen müssen weichen.

Das ist Leung Shu. Der 78-Jährige lebt in Hongkong in einer käfigartigen Behausung. Wie rund tausend andere "Cage Men" hat er seinen rund fünf Quadratmeter großen Käfig in einem Wohnhaus im älteren Teil der Stadt aufgestellt. Eine eigene Wohnung kann er sich nicht leisten. Seit einem Jahr aber verändert ein Immobilienboom die Stadt. Die Häuserpreise sind seit Januar um 50 Prozent gestiegen. Auch die Häuser in den ärmeren Vierteln werden nun an Investoren verkauft. Billiger Wohnraum wird knapp. Die Käfigmenschen müssen weichen.  |  © Daniel Berehulak/Getty Images