Ausblick 2011 Preisschock für die Armen der Welt
Die Welternährungskrise ist längst da – und sie wird sich im kommenden Jahr verschärfen. Dabei gäbe es drei Ansätze, um die Knappheit zu überwinden. Ein Gastbeitrag
© AAMIR QURESHI/AFP/Getty Images

Bauern in Pakistan ernten ihren Weizen
Auf die Frage, ob es 2011 eine neue Welternährungskrise geben wird, muss die Antwort lauten: Die Krise ist schon lange da. Die Zahl der hungernden Menschen hat sich in den vergangenen 15 Jahren von 790 Millionen auf 925 Millionen erhöht. Weltweit können sich derzeit ungefähr zwei Milliarden Menschen keine gesunde Ernährung leisten: Sie leiden an Vitamin- und Mikronährstoffmangel.
Seit 2003 sind die Preise für Lebensmittel Jahr für Jahr gestiegen – ausgenommen 2009, das Jahr nach der letzten großen Preisexplosion. 2011 dürfte sich der Trend fortsetzen.

ist Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung der Universität Bonn und Professor für wirtschaftlichen und technologischen Wandel.
Schon jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass die wichtigsten Getreidemärkte – nämlich Weizen und Mais – verstärkt unter Druck geraten werden. Das International Grains Council erwartet für 2011, dass die weltweiten Getreidevorräte um 15 Prozent niedriger ausfallen werden als noch in diesem Jahr.
Die Nervosität an den Märkten hat sich dadurch weiter erhöht. Die Preise für Lebensmittel und Gold sind 2010 um jeweils 24 Prozent gestiegen. Getreide wird mittlerweile als ähnlich lukrative Anlageform gesehen wie das Edelmetall. Die Unwägbarkeiten bei "normalen" Kapitalanlagen – wie Bonds, Währungen, Aktien – erhöhen die Attraktivität des Lebensmittelmarkts für Anleger.
Dass die Lage prekär ist, zeigt ein Blick auf Amerika, das weltweit wichtigste Exportland für Getreide: Die USA müssten ihren Export in dieser Saison noch um 30 Prozent erhöhen, um die Nachfrage am Markt zu bedienen. Dies ist jedoch kaum zu erwarten. Hintergrund sind schlechte Ernten in wichtigen Exportländern wie Kanada und Australien und ein knappes Angebot aus Osteuropa.
Bei Mais, dem wichtigen Futtergetreide, wird die steigende Biospritquote in den USA den Preis nach oben treiben. Die zunehmende Bedeutung von Biogas, Ethanol und Biodiesel hat generell zu einer engen Verflechtung der Lebensmittelmärkte mit dem Energiemarkt geführt – wobei letzterer ein komplexer, von Politik, Kartellen und unsicheren Angebotserwartungen getragener Markt mit hohem Risiko ist.
2011 wird deshalb in jedem Fall für die Armen der Welt wieder ein sehr riskantes Jahr. Schon eine geringe wetterbedingte Produktionsstörung irgendwo auf der Welt, wie zum Beispiel in Argentinien oder in Russland, wird zu drastischen Preissteigerungen führen, insbesondere wenn darauf die Exporteure mit Handelsbeschränkungen reagieren. Die neuen großen Anbieter wie Brasilien werden die Knappheit nicht kurzfristig ausgleichen können.
- Datum 27.12.2010 - 10:43 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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ist ja ein schönes Schlagwort, nur wie soll das gehen, wenn man sie gleichzeitig dem Druck der Weltmärkte aussetzen will? Plantagen sind immer produktiver als Kleinstfelder, also wird ein ungebremster Weltmarkt v.a. Kleinbauern von ihren Ländereien vertreiben, damit auf ihrem Land profitabel für den die zahlungeskräftigeren Exportmärkte produziert wird.
Zudem verknüpft der Bioenergieboom die Nahrungsmittelpreise mit den ständig steigenden Energiepreisen, also müssen zig Millionen Hunger leiden, damit wir unsere Autos betanken können.
Und die Regulierung von Spekulation ist völlig unrealistisch, die notorische Bereitschaft der Regierungen den Finanzmärkten um jeden Preis "carte blance" zu gewähren wurde ist doch in zahllosen G20-Treffen bewiesen worden.
weil ich die Situation der wirklich Armen in dieser Welt verharmlosen würde, ich vergleiche es immer mit den Armen in unserem Land. Weil ich sage: Wenn ein Mensch bereits bei seinem Nachbarn, in seinem ganz normalen sozialen Umfeld kein Mitgefühl zeigt, wie sollte er es denn für die vielen in der Ferne, die für ihn anonym bleiben, während sie dahin siechen. Dass die Deutschen viel spenden, dass einige sich sogar betroffen fühlen, zählt hier für mich nicht - denn dies geschieht eher als Alibi, nur zur Entlastung.
Schauen wir doch auf die Ärmsten in unserer Nähe. Auf die demonstrative Härte rund um die neuen Hartz-Sätze. Auf den Umstand, dass in ihnen über Jahre hinweg trotz steigender Lebensmittelpreise die entsprechenden Posten unverändert blieben. Dass auch jetzt herum getrickst wird, während bei Getreide und Milchprodukten, also gerade bei Grundnahrungsmitteln, die nächten Preissteigerungen bereits angekündigt wurden. Und dass trotzdem einige umher laufen und rufen, diese Armen bekämen viel zu viel.
Oder schauen wir ans andere Ende, wo Überfluss herrscht und immer mehr einfach weggeworfen wird, weil man durch Geld sich ein Recht erkaufen glaubt zu können, man dürfte alles jederzeit haben und wenn es nicht da wäre, wäre es ein "Skandal".
Oder auf das rein Wirtschaftliche. Spekulationen gibt es immer noch, weil es für einige Gewinne bringt.
So ist so ein Aufruf zwar moralisch, es fehlt ihm nur eine Verbindlichkeit oder eine Basis, dass man auf Besserung hoffen könnte.
... dass in diesem Artikel einerseits der Biosprit erwaehnt wird, nicht jedoch die gigantische Verschwendung von Mais, Soja und Getreide zur Fleischproduktion. Man sollte weltweit eine Steuer von 100% auf Fleischprodukte erheben, und dieses Geld dann gezielt in die Armutsbekaempfung stecken. So wuerden Fleischprodukte wieder zu Luxusprodukten und nicht zu taeglichen Grundnahrungsmitteln und groesse Mengen an Getreide und Wasser wuerden wieder freigesetzt.
Ja - es ist unglaublich !!!
Mehr noch: es ist: PERVERS, DEKADENT und PEINLICH
Nach Angaben der Welternährungsorganisation der UNO hungern derzeit 1.000.000.000 (in Worten: 1 Milliarde) Menschen in der Welt. Wer in Deutschland noch die Kriegsjahre miterleben musste, weiß, was das heißt: HUNGER! Die internationale Statistik belegt, dass mehr als 1/3 (30 – 40 %) der Bevölkerung in Afrika Hunger leidet. Weitere Hauptgebiete sind Indien und Bolivien mit 1/4 der Bevölkerung. Afrika, Asien und Lateinamerika sind durchweg stark betroffen. Die Menschen dort – vor allem Kinder – sterben teilweise im SEKUNDENTAKT. Wer mit Gefühl die Zahlen der FAQ studiert, dem läuft angesichts dieser Situation ein Schauer über die Haut.
Dem Hunger nach dem täglich Brot in diesen armen Ländern steht der Hunger nach Energie der reichen Länder gegenüber. Allein in den USA wurde 2009 soviel Getreide zu so genanntem Biosprit verarbeitet, dass davon 330.000.000 (In Worten: 330 Millionen) Menschen sich hätten ernähren können. Das ist ein Drittel der oben genannten Zahl der Hungernden. Dazu kommt die Fettleibigkeit in diesen Ländern, wie zum Bsp. 1/4 der Bevölkerung in Europa, in Großbritannien und in Kanada. In den USA sind sogar 40% der Bevölkerung fettleibig.
DAS RECHT AUF NAHRUNG WIRD UNTERDRÜCKT VOM RECHT AUF MOBILITÄT. Angesichts des Verteilungskampfes grenzt die alljährliche Weihnachtskollekte für Brot für die Welt schon an Sarkasmus, beziehungsweise Zynismus der Reichen.
ES GIBT KEINE WELTGEMEINSCHAFT. ES BESTEHT KEINE WÜRDE ALLER MENSCHEN UND SOLIDARITÄT MIT DEN ARMEN. 1 Milliarde Menschen hungern; 450 Millionen Tiere werden allein in Deutschland jährlich geschlachtete und alle Schlachttiere auf der Welt haben einen Kalorienbedarf von umgerechnet 8,7 Milliarden Menschen.
Es müsste also kein Mensch hungern in der Welt, wenn die Reichen weniger Fleisch essen, bzw. ihre Mobilität überdenken würden!
So "einfach" ist es!
Verteuern und Verteilen. Die Annahme, die Einnahmen würden effezient verteilt, ist genauso abwegig wie in Deutschland bezüglich der Ökosteuer. Das meiste dieser Steuer geht in den Haushalt.
Und Verzicht allein verteuert nur. Verdiene ich mit Fleisch kein Geld produziere ich auch keins. Denn Umsatz ist ja nicht gleich Gewinn. D. H. Milch, Joghurt würden ebenso verteuern. Das hätte auch Auswirkungen auf die, die sich in den Entwicklungsländern zumindest in dem Bereich noch was leisten könnten.
Um die Reichen der Welt dennoch zu versorgen wird dann da produziert und es werden sich dort neue Eliten bilden ohne Rücksicht auf Verluste. Ihr Vorschlag kommt ohne Diktatur nicht aus.
Vegetarismus für alle als Ei des Columbus. Das es wäre das erste mal, dass eine Diktatur zum Wohle der einfachen Menschen und der Armen geraten würde. Aber ich denke, selbst die würden das nicht mitmachen. Vegetarier sind die meisten doch jetzt schon. Was wollen Sie ihnen also versprechen. Lebenslang täglich Griesbrei? Oder glauben sie, dei Böden wären dann fürlandwirtschaftliche Produkte aller Art frei? Nein, denn in der Lösung legt in der größtmöglichen Freiheit der Produzenten. Die wissen was die Leute wollen und wenn man Konzernbidung verhindern könnte, würden die auch schön weiter machen können.
Ja - es ist unglaublich !!!
Mehr noch: es ist: PERVERS, DEKADENT und PEINLICH
Nach Angaben der Welternährungsorganisation der UNO hungern derzeit 1.000.000.000 (in Worten: 1 Milliarde) Menschen in der Welt. Wer in Deutschland noch die Kriegsjahre miterleben musste, weiß, was das heißt: HUNGER! Die internationale Statistik belegt, dass mehr als 1/3 (30 – 40 %) der Bevölkerung in Afrika Hunger leidet. Weitere Hauptgebiete sind Indien und Bolivien mit 1/4 der Bevölkerung. Afrika, Asien und Lateinamerika sind durchweg stark betroffen. Die Menschen dort – vor allem Kinder – sterben teilweise im SEKUNDENTAKT. Wer mit Gefühl die Zahlen der FAQ studiert, dem läuft angesichts dieser Situation ein Schauer über die Haut.
Dem Hunger nach dem täglich Brot in diesen armen Ländern steht der Hunger nach Energie der reichen Länder gegenüber. Allein in den USA wurde 2009 soviel Getreide zu so genanntem Biosprit verarbeitet, dass davon 330.000.000 (In Worten: 330 Millionen) Menschen sich hätten ernähren können. Das ist ein Drittel der oben genannten Zahl der Hungernden. Dazu kommt die Fettleibigkeit in diesen Ländern, wie zum Bsp. 1/4 der Bevölkerung in Europa, in Großbritannien und in Kanada. In den USA sind sogar 40% der Bevölkerung fettleibig.
DAS RECHT AUF NAHRUNG WIRD UNTERDRÜCKT VOM RECHT AUF MOBILITÄT. Angesichts des Verteilungskampfes grenzt die alljährliche Weihnachtskollekte für Brot für die Welt schon an Sarkasmus, beziehungsweise Zynismus der Reichen.
ES GIBT KEINE WELTGEMEINSCHAFT. ES BESTEHT KEINE WÜRDE ALLER MENSCHEN UND SOLIDARITÄT MIT DEN ARMEN. 1 Milliarde Menschen hungern; 450 Millionen Tiere werden allein in Deutschland jährlich geschlachtete und alle Schlachttiere auf der Welt haben einen Kalorienbedarf von umgerechnet 8,7 Milliarden Menschen.
Es müsste also kein Mensch hungern in der Welt, wenn die Reichen weniger Fleisch essen, bzw. ihre Mobilität überdenken würden!
So "einfach" ist es!
Verteuern und Verteilen. Die Annahme, die Einnahmen würden effezient verteilt, ist genauso abwegig wie in Deutschland bezüglich der Ökosteuer. Das meiste dieser Steuer geht in den Haushalt.
Und Verzicht allein verteuert nur. Verdiene ich mit Fleisch kein Geld produziere ich auch keins. Denn Umsatz ist ja nicht gleich Gewinn. D. H. Milch, Joghurt würden ebenso verteuern. Das hätte auch Auswirkungen auf die, die sich in den Entwicklungsländern zumindest in dem Bereich noch was leisten könnten.
Um die Reichen der Welt dennoch zu versorgen wird dann da produziert und es werden sich dort neue Eliten bilden ohne Rücksicht auf Verluste. Ihr Vorschlag kommt ohne Diktatur nicht aus.
Vegetarismus für alle als Ei des Columbus. Das es wäre das erste mal, dass eine Diktatur zum Wohle der einfachen Menschen und der Armen geraten würde. Aber ich denke, selbst die würden das nicht mitmachen. Vegetarier sind die meisten doch jetzt schon. Was wollen Sie ihnen also versprechen. Lebenslang täglich Griesbrei? Oder glauben sie, dei Böden wären dann fürlandwirtschaftliche Produkte aller Art frei? Nein, denn in der Lösung legt in der größtmöglichen Freiheit der Produzenten. Die wissen was die Leute wollen und wenn man Konzernbidung verhindern könnte, würden die auch schön weiter machen können.
Das an den Strukturen der weltweiten Agrarproduktion in den kommenden Jahrzehnten grosse Reformen vorgenommen werden müssen, ist unstrittig. Ich vermisse aber in diesen Diskussionen immer wieder das Element Bevölkerungsstabilisierung bzw. sogar Bevölkerungsreduktion. Es muss schlichtweg ein Ziel sein, die Weltbevölkerung innerhalb der kommenden vier Generationen um sagen wir mal 30% zu reduzieren.
http://www.gegen-massenti...
und dieser
http://www.wir-haben-es-s...
http://www.gegen-massenti...
und dieser
http://www.wir-haben-es-s...
http://www.gegen-massenti...
und dieser
http://www.wir-haben-es-s...
Also, wenn laut "We feed the World" im Jahr genug Lebensmittel für den Bedarf von 12 mrd. Menschen produziert werden, davon aber fast die Hälfte unverbraucht weggeschmissen wird, kann man ganz klar ausmachen, wer Schuld am Welthunger ist: Die nimmersatten Industriestaaten.
"Also, wenn laut "We feed the World" im Jahr genug Lebensmittel für den Bedarf von 12 mrd. Menschen produziert werden, davon aber fast die Hälfte unverbraucht weggeschmissen wird, kann man ganz klar ausmachen, wer Schuld am Welthunger ist: Die nimmersatten Industriestaaten."
Schuldig woran? Mal angenommen, die pösen Industriestaaten werden in naher Zukunft dank Vernetzung per Internet nurnoch den tatsächlichen Bedarf ihrer Bürger produzieren. Glauben Sie oder die Fantasten von "Feed the World" dann wirklich, dass plötzlich über Nacht in den Bananenstaaten dieser Welt die Kühlschränke randvoll wären und paradisiesische Zustände ausbrächen?
Wahrscheinlich ist, egal ob die Industriestaaten existieren oder nicht, die Lage in den Lümmelländern wäre genau so, wie sie heute ist.
Mit dieser kruden Schuldthese kann man ja auch behaupten, die Afrikaner hätten nur deshalb noch keinen Stammeschef zum Mond geschickt, weil der pöse weiße Mann ihn bis heute daran hindert. Ganz ehrlich, auch auf einem komplett afrikanischen Planeten wäre bis heute keiner da rauf geflogen.
Man kann nicht der ersten Welt die Verantwortung für alles zuschieben, gleichzeitig der zweiten und dritten Welt jegliche Verantwortung für eigene kulturelle Eigenheiten und Unzulänglichkeiten (so wie nicht jeder Einstein wird, wird auch nicht jedes Land Monaco) absprechen.
Zum Markt leerkaufen gehören immer zwei-einer der kauft, und einer der verkauft!
Es wird nichts Essbares in den Müll geworfen.
Es wird kein Fleisch mehr gegessen.
Dann können 12 Millarden Menschen auf der Erde essen, trinken und glücklich leben.
Diese 12 Millarden sind dann friedlich und genügsam und tolerant und entscheiden sich ALLE FREIWILLIG dazu, nur noch höchstens 2 Kinder pro Frau in diese wunderschöne, arten- und fischreiche Welt zu setzen.
Denn die Menschen sind ja weise und wissen, dass mehr als 12 Millarden vom Rand der Scheibe runterfallen würden.
"Also, wenn laut "We feed the World" im Jahr genug Lebensmittel für den Bedarf von 12 mrd. Menschen produziert werden, davon aber fast die Hälfte unverbraucht weggeschmissen wird, kann man ganz klar ausmachen, wer Schuld am Welthunger ist: Die nimmersatten Industriestaaten."
Schuldig woran? Mal angenommen, die pösen Industriestaaten werden in naher Zukunft dank Vernetzung per Internet nurnoch den tatsächlichen Bedarf ihrer Bürger produzieren. Glauben Sie oder die Fantasten von "Feed the World" dann wirklich, dass plötzlich über Nacht in den Bananenstaaten dieser Welt die Kühlschränke randvoll wären und paradisiesische Zustände ausbrächen?
Wahrscheinlich ist, egal ob die Industriestaaten existieren oder nicht, die Lage in den Lümmelländern wäre genau so, wie sie heute ist.
Mit dieser kruden Schuldthese kann man ja auch behaupten, die Afrikaner hätten nur deshalb noch keinen Stammeschef zum Mond geschickt, weil der pöse weiße Mann ihn bis heute daran hindert. Ganz ehrlich, auch auf einem komplett afrikanischen Planeten wäre bis heute keiner da rauf geflogen.
Man kann nicht der ersten Welt die Verantwortung für alles zuschieben, gleichzeitig der zweiten und dritten Welt jegliche Verantwortung für eigene kulturelle Eigenheiten und Unzulänglichkeiten (so wie nicht jeder Einstein wird, wird auch nicht jedes Land Monaco) absprechen.
Zum Markt leerkaufen gehören immer zwei-einer der kauft, und einer der verkauft!
Es wird nichts Essbares in den Müll geworfen.
Es wird kein Fleisch mehr gegessen.
Dann können 12 Millarden Menschen auf der Erde essen, trinken und glücklich leben.
Diese 12 Millarden sind dann friedlich und genügsam und tolerant und entscheiden sich ALLE FREIWILLIG dazu, nur noch höchstens 2 Kinder pro Frau in diese wunderschöne, arten- und fischreiche Welt zu setzen.
Denn die Menschen sind ja weise und wissen, dass mehr als 12 Millarden vom Rand der Scheibe runterfallen würden.
ist inzwischen nur noch skurril. Die Ernährungspolitik der Welt hat schlicht nichts mit ein paar privaten Diät-Marotten in reichen OECD-Staaten zu tun.
Schon in der EU beträgt der Vegetarieranteil nur zwischen 1-2%, welche theoretische Basis gäbe es für die Überlegung, dass eine winzige Minderheit der Mehrheit den Speiseplan vorschreibt? Und das dann gleich mal ins Globale getrieben, die EU verhängt z.B. über Afrika Wirtschaftssanktionen, weil die gerne Kebab essen oder sendet hunderte Gemüsemissionare?
Rein praktisch ließe sich durch Ernährungspropaganda eben überhaupt nichts bewegen, weil solche Vorlieben nämlich nur sehr schwer zu beeinflussen sind und zudem zu einer enorm ineffizienten Landwirtschaft führen, indem nämlich aus ideologischen Gründen auf ungeeigneten Flächen die falschen Feldfrüchte angebaut werden.
Außerdem werfen wir allein bei uns jedes Jahr 20 Mio. Tonnen Nahrung in den Müll, weil wir eben so reich sind, dass wir nur dass essen, was uns eben gerade momentan schmeckt und conveniert.
Gegen solche ökonomischen Grundfakten den Irrsinn einer "Esst Körnerbrei"*-Mission in die Wege leiten zu wollen, ist einfach nur abwegig.
*Gemüse und Obst kaufen wir den Armen nämlich schon genug weg, im Gegensatz zu Getreide unhd Schweinefleisch sind wir in diesem Sektor nämlich nicht mal annähernd Selbstversorger.
bis zu Ihrem Prosting hatte hier bisher niemand Vegetarismus gepredigt. Ich habe lediglich dazu angeregt, Fleischprodukte zu verteuern (!), nicht zu verbieten.
bis zu Ihrem Prosting hatte hier bisher niemand Vegetarismus gepredigt. Ich habe lediglich dazu angeregt, Fleischprodukte zu verteuern (!), nicht zu verbieten.
*Welternährungskrise*
Dafür gibt es einfache Abhilfe, Russland macht es vor: Ausfuhrverbot für Nahrungsmittel. Selbstverbrauch, statt Verramschen auf den spekulationsanfälligen Weltmärkten an den reichen Westen.
Dann muss niemand mehr hungern und die Westler werden weniger fett und um einiges devoter.
Aber da man weltweit die *Eliten* in der Hand hat und dem Marktfetischismus weiterhin huldigt, wird es natürlich nie dazu kommen. Stattdessen Symbolpolitik und Welthungerhilfe.
Wohl bekomms, verlogene Welt!
Sie haben ein paar basics nicht verstanden. Schauen Sie was während der letzten Nahrungsmittelkrise geschehen ist. Nach und nach haben die Länder ihre Märkte zugemacht. Das hat die Preise noch weiter in die Höhe getrieben.
Bitte dann auch die durchschnittliche Kost mal aufzeigen vor allem ab der Peripherie Moskaus hinein nach Russland und am besten mal eine Zeitlang davon gelebt haben.
Sie haben ein paar basics nicht verstanden. Schauen Sie was während der letzten Nahrungsmittelkrise geschehen ist. Nach und nach haben die Länder ihre Märkte zugemacht. Das hat die Preise noch weiter in die Höhe getrieben.
Bitte dann auch die durchschnittliche Kost mal aufzeigen vor allem ab der Peripherie Moskaus hinein nach Russland und am besten mal eine Zeitlang davon gelebt haben.
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