Weltwirtschaftsforum Amerikas Problem ist nicht China, sondern Amerika

Die USA haben Angst vor China. Aber um von den Chinesen nicht überholt zu werden, müssen die Probleme im eigenen Land gelöst werden.

In Davos war in diesem Jahr China angesagt. Ein Land, das Amerika spätestens 2020 überholen wird. Noch aber sehen die Verhältnisse anders aus. Nehmen wir den Davos-Maßstab: Die chinesische Delegation misst etwa 90, die amerikanische 700. Beim Pro-Kopf-Einkommen ist die Lücke noch dramatischer: 47.000 Dollar für die Amerikaner, rund 3000 für die Chinesen.

Amerikas echtes Problem liegt auch nicht in Peking, sondern im eigenen Land. Das lässt sich anschaulich an zwei Figuren darstellen, die nicht in Davos waren. Die eine ist Präsident Barack Obama, die andere Douglas Elmendorf, Chef des in Europa fast unbekannten Congressional Budget Office, einer Art Haushalts-Kontrollbehörde des amerikanischen Parlaments.

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Obama beschwor in seiner State-of-the-Union-Rede Anfang der Woche den Sputnik-Moment vor 54 Jahren, als das China von damals – die Sowjetunion – den ersten Satelliten ins All schleuderte. Der sei nun wieder da, funke aber (sozusagen) auf Chinesisch. Ergo müsse das Land eine gewaltige Kraftanstrengung unternehmen, vor allem der Staat. Der müsse investieren, investieren, investieren: in ein hypermodernes Internet, in die Bildung, in die Infrastruktur. Denn, so Obama: "China baut die schnelleren Züge und moderneren Flughäfen." Also mehr Staat im Dienste der Wettbewerbsfähigkeit.

Aber woher soll das Geld kommen? Das Congressional Budget Office, dessen Bericht mitten in das Weltwirtschaftsforum platzte, prognostiziert ein Defizit von 1,5 Billionen Dollar in diesem Jahr. Das Entspricht zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Damit rücken die USA in die Nähe der EU-Pleitekandidaten. Das Wirtschaftswachstum liegt inzwischen zwar wieder bei über drei Prozent, aber die Arbeitslosigkeit bewegt sich kaum vom Fleck. Die natürliche Rate von etwa fünf Prozent wird das Land frühestens erst 2016 wieder erreichen.

"Wir müssen den Rest der Welt in der Innovation, im Aufbau und in der Bildung überholen", fordert Obama. Aber wie, wenn das Loch in der Kasse wächst? Nach dem Sputnik-Schock konnten die USA Milliarden in Forschung und Bildung investieren. Drei Jahre später hatten sie die Sowjetunion in der Weltraumtechnik weit hinter sich gelassen. Heute fehlt das Geld, fehlt vor allem aber ein Kennedy, der die Nation über die Parteien hinweg mobilisieren konnte.

Um sich neu zu erfinden, muss sich das Land zuerst politisch neu erfinden. Die Unversöhnlichkeit der politischen Lager überwinden. Obama ist kein Kennedy, aber auch auf der Seite der Republikaner gibt es derzeit keine überragende Führungsfigur. Der letzte Republikaner, der das Land mit Optimismus infizieren konnte, war Ronald Reagan. Das war vor dreißig Jahren. Die Möchtegern-Kandidaten bleiben blass. Für die Profilierung bleiben Obama nur noch anderthalb Jahre.

 
Leser-Kommentare
    • jagu
    • 28.01.2011 um 14:20 Uhr

    Leider können es die Konservativen mit der kurzsichtigen Revolverpolitik erst Recht nicht, die verknallen das Geld lediglich in langfristig sinnlosen Kriegen.

    Und die Konservativen werden vermutlich die nächste Wahl gewinnen, ohne dass Obama es schaffen konnte, das Land aus dem Bush-Desaster annähernd heraus zu führen. Kaum zu glauben, dass das ausgeplünderte Amerika aus dem Loch so schnell herauskommt, wie die neuen Supermächte vorankommen.

    Man muss sich dort nur die Bildungspolitik ansehen, während man im Westen verdummt (wird).

    Europa täte also gut daran, sich neue Verbündete zu suchen.

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    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

    • TDU
    • 28.01.2011 um 14:20 Uhr

    Im Grunde ist doch China das Hauptmoment, welches die Globalisierung ausmacht. Da müssen alle reagieren. Deutschland und erst recht ein gemeinsames Europa. Mit den USA habe ich insofern kein Mitleid, als es sich selbstzufrieden gegeben hat. Trotz des Schocks von 9/11.

    Bush hat ja nun m. E. für die innenpoltische Kulturstruktur nichts getan. Ausser zugesehen, wie seine "Eliten" Kohle gerafft haben. Der Westen und USA müssen aufpassen, sonst erfüllt sich noch das Diktum Chinas sinngemäß: Der Westen ist verweichlicht und schlapp. USA speziell: Wenn "Yes we can" nur eine Wahlkampfparole war, dann weiter so.

    Eine Leser-Empfehlung
  1. Nur gedrucktes Papiergeld hält die USA noch am Leben. Die USA werden bald kollabieren wie einst die Sowietunion, und wie damals kann sich das vorher keiner vorstellen. Die US-Wirtschaft läuft nur auf Pump, Öl, Banken und die Waffenindustrie sind noch der Treiber. Der letzte große Schub war die IT-Revolution (Wellentheorie), welche sich ihrem Ende zuneigt. Was haben die USA sonst zu bieten, wo ist Made in USA stark?

    Der Kollaps der USA wird den US-Militärhaushalt schlagartig halbieren, was die USA außer Stande setzen wird ihre weltweite Militärprojektion aufrecht zu erhalten. China wird sich ausdehnen. Rußland wird sich ausdehen, vielleicht Kasachstan, das Baltikum, Georgien heimholen. Nicht umsonst plant die NATO seit kurzem wieder mit einer Invasion Russlands nach Europa.

    Alles steht und fällt mit Amerikas militärischer Dominanz, fällt diese machen sich Chaos und Anarchie breit, Krieg wird überall ausbrechen. Und Deutschland steht ohne Atomwaffen wehrlos da und wird erpresst werden.

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    • Natasi
    • 28.01.2011 um 14:40 Uhr

    dass es für Deutschland und Europa ganz so drastisch enden wird.
    Klar, Amerika wird über kurz oder lang kollabieren und in einer Wolke aus Asche und Staub verenden. Auch China und Russland werden sich sicher ausbreiten.(Obwohl das eher nach einer Krankheit klingt. Beabsichtig?) Aber es wird kein Megakrieg ausbrechen, der alles verschlingt und Deutschland, bzw Europa wird denke ich auch nicht wehrlos erpresst werden. Mit irgendwem muss die neue Supermacht ja noch Handel treiben. Mit Amerika dann sicher nicht, aus Afrika kommt das Geld nur in Form von Diamaten und anderen Rohstoffen, der Nahe Osten wird sich auch in 100 Jahren noch in einem Bürgerkrieg befinden und Südamerika ist auch nicht wirklich "kaufstark".

    "Alles steht und fällt mit Amerikas militärischer Dominanz, fällt diese machen sich Chaos und Anarchie breit, Krieg wird überall ausbrechen"

    Klar unter der Pax Americana haben die Europäer noch am meisten profitiert,das heisst aber nicht dass die Alternativen Mord und Totschlag sind.Es werden lediglich die Parameter der Weltpolitik verschoben,hin zu einer multipolaren Welt.
    Und das Rußland isch wieder ausdehnen wird - wo haben sie dass denn her? Eher wird es so sein dass sich China ins menschenleere Russische Fernost ausdehnen wird.Und sogar das ist schwer vorstellbar wenn es nicht mehr 1 sondern 4-5 global player gibt.

    "Die US-Wirtschaft läuft nur auf Pump, Öl, Banken und die Waffenindustrie sind noch der Treiber"

    Da ist es natürlich besonders blöd,

    dass das Öl global zu Ende geht. Die einfach auszubeutenden Lager sind bereits leer darum werden Teersande, Tiefseebohrungen und Fracking, mit all ihren langfristig negativen Auswirkungen durchgeführt.

    dass der Banken-/Finanzsektor zu den korruptesten und raffgierigsten Wirtschaftsbereichen der Welt gehört. Außer Finanzblasen und Betrug kommt von dort nichts, dafür belangt werden dann die Bürger/Staaten in Form von Rettungspaketen. Ein nichts sinnvolles produzierender Sektor der noch dazu nahezu Steuer- und Regelfrei tun und lassen kann was er will.

    dass in einer Welt die immer mehr zusammenwächst, Waffen eher ein Hindernis als ein zukunftsfähiges, wirtschaftliches Standbein darstellen. Nicht um sonst ist die Anzahl der Gewaltverbrechen die mit Waffengewalt zu tun haben in den USA mit am Höchsten.

    Leider werden fast alle westlichen Länder im Knebelgriff veralteter Strukturen gehalten. Es wurde versäumt eine besondere Form der Diktatur gesetzlich einzuschränken. Die Wirtschaftsdiktatur in Form von zu groß gewordenen Konzernen, die sich durch globales handeln fast allen lokalen Gesetzen entziehen können und massiv Einfluss auf die Politik nehmen. Aber sowas böses darf man ja garnicht sagen. Da wird man dann gleich in die linkslinke Ecke gestellt. Wie war das mit dem Denken des Undenkbaren?

    • Natasi
    • 28.01.2011 um 14:40 Uhr

    dass es für Deutschland und Europa ganz so drastisch enden wird.
    Klar, Amerika wird über kurz oder lang kollabieren und in einer Wolke aus Asche und Staub verenden. Auch China und Russland werden sich sicher ausbreiten.(Obwohl das eher nach einer Krankheit klingt. Beabsichtig?) Aber es wird kein Megakrieg ausbrechen, der alles verschlingt und Deutschland, bzw Europa wird denke ich auch nicht wehrlos erpresst werden. Mit irgendwem muss die neue Supermacht ja noch Handel treiben. Mit Amerika dann sicher nicht, aus Afrika kommt das Geld nur in Form von Diamaten und anderen Rohstoffen, der Nahe Osten wird sich auch in 100 Jahren noch in einem Bürgerkrieg befinden und Südamerika ist auch nicht wirklich "kaufstark".

    "Alles steht und fällt mit Amerikas militärischer Dominanz, fällt diese machen sich Chaos und Anarchie breit, Krieg wird überall ausbrechen"

    Klar unter der Pax Americana haben die Europäer noch am meisten profitiert,das heisst aber nicht dass die Alternativen Mord und Totschlag sind.Es werden lediglich die Parameter der Weltpolitik verschoben,hin zu einer multipolaren Welt.
    Und das Rußland isch wieder ausdehnen wird - wo haben sie dass denn her? Eher wird es so sein dass sich China ins menschenleere Russische Fernost ausdehnen wird.Und sogar das ist schwer vorstellbar wenn es nicht mehr 1 sondern 4-5 global player gibt.

    "Die US-Wirtschaft läuft nur auf Pump, Öl, Banken und die Waffenindustrie sind noch der Treiber"

    Da ist es natürlich besonders blöd,

    dass das Öl global zu Ende geht. Die einfach auszubeutenden Lager sind bereits leer darum werden Teersande, Tiefseebohrungen und Fracking, mit all ihren langfristig negativen Auswirkungen durchgeführt.

    dass der Banken-/Finanzsektor zu den korruptesten und raffgierigsten Wirtschaftsbereichen der Welt gehört. Außer Finanzblasen und Betrug kommt von dort nichts, dafür belangt werden dann die Bürger/Staaten in Form von Rettungspaketen. Ein nichts sinnvolles produzierender Sektor der noch dazu nahezu Steuer- und Regelfrei tun und lassen kann was er will.

    dass in einer Welt die immer mehr zusammenwächst, Waffen eher ein Hindernis als ein zukunftsfähiges, wirtschaftliches Standbein darstellen. Nicht um sonst ist die Anzahl der Gewaltverbrechen die mit Waffengewalt zu tun haben in den USA mit am Höchsten.

    Leider werden fast alle westlichen Länder im Knebelgriff veralteter Strukturen gehalten. Es wurde versäumt eine besondere Form der Diktatur gesetzlich einzuschränken. Die Wirtschaftsdiktatur in Form von zu groß gewordenen Konzernen, die sich durch globales handeln fast allen lokalen Gesetzen entziehen können und massiv Einfluss auf die Politik nehmen. Aber sowas böses darf man ja garnicht sagen. Da wird man dann gleich in die linkslinke Ecke gestellt. Wie war das mit dem Denken des Undenkbaren?

    • colca
    • 28.01.2011 um 14:38 Uhr

    Hach - lange nichts von Herrn Joffe gelesen, aber dafür jetzt ein ganz klassischer:)
    Gegenstand und Autor passen aber gut zusammen. Beide verkörpern die Welt von gestern. Ein waidwundes Amerika, welches in Zeitlupe unter seinen angemaßten Hegemonenrolle kollabiert und dazu ein transatlantischer Autor, der sich im verzweifelten Gesundbeten versucht.

    Ein "Überholen ohne Einzuholen" wird es für die USA nicht geben. Der Dollar liegt als globale Leitwährung in seinen letzten Zügen, danach sind die USA fertig.
    Dann müssen auf dem Weltmarkt echte Devisen für ihren riesigen Importüberhang erwirtschaftet werden, Euro oder Yuan. Wie soll das gehen? Mit der abgewrackten Wirtschaft, diesem maroden Bildungsystem, dieser veralteten Infrastruktur?
    Das pro-Kopf-Einkommen der Amerikaner, insbesondere in Kaufkraftparität, wird sich schneller dem der Chinesen angleichen, als es sich ein JJ vorstellen kann.

    Wie kommt eigentlich Herr Joffe darauf, dass die USA die Sowjetunion 3 Jahre nach dem Sputnikschock, also 1959, in der Raumfahrt weit hinter sich gelassen hätten?
    Eigentlich müsste er sich noch daran erinnern können, wie 1961 der erste Mensch im Weltall hieß.
    Es war Juri Gagarin, ein Russe. John Glenn von der NASA folgte erst ein Jahr später.

    Aber wer wird sich schon sein schönes Argument von Tatsachen ruinieren lassen, gell?

    Herr Joffe, Ihr Text war wie (fast) immer ein Genuss:)

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    • cvnde
    • 28.01.2011 um 16:30 Uhr

    Rede von JFK.

    • cvnde
    • 28.01.2011 um 16:30 Uhr

    Rede von JFK.

  2. 5. obama

    joffe schreibt das obama kein kennedy sei. wie wahr. man koenne auch sagen gottseidank, denn kennedy war und ist ja wohl einer der ueberschaetzten praesidenten amerikas. erzahlen sie mir doch einmal was er geleistet hat. bitte nicht das maerchen von der aufhebung der rassentrennung. nur weil er in deutschland einen spruch losgelassen hat oder ermordet wurde, wird er kein grosser praesident.

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    Ich kann ihnen nur zustimmen, er ist der wohl am meisten ueberschaetzte Praesident gewesen, purer Glamour und Medienfreundlich(Davon haben wir ja heute auch einen Kandidaten in Deutschland...). Kennedy hat sich nie gross fuer die Aufhebung der Rassentrennung eingesetzt, der Verdienst dafuer gebuehrt Dr Martin Luther King. Alles sehr interessant in einer Ausgabe der GEO Epoche beschrieben gewesen.

    Ich kann ihnen nur zustimmen, er ist der wohl am meisten ueberschaetzte Praesident gewesen, purer Glamour und Medienfreundlich(Davon haben wir ja heute auch einen Kandidaten in Deutschland...). Kennedy hat sich nie gross fuer die Aufhebung der Rassentrennung eingesetzt, der Verdienst dafuer gebuehrt Dr Martin Luther King. Alles sehr interessant in einer Ausgabe der GEO Epoche beschrieben gewesen.

    • Natasi
    • 28.01.2011 um 14:40 Uhr

    dass es für Deutschland und Europa ganz so drastisch enden wird.
    Klar, Amerika wird über kurz oder lang kollabieren und in einer Wolke aus Asche und Staub verenden. Auch China und Russland werden sich sicher ausbreiten.(Obwohl das eher nach einer Krankheit klingt. Beabsichtig?) Aber es wird kein Megakrieg ausbrechen, der alles verschlingt und Deutschland, bzw Europa wird denke ich auch nicht wehrlos erpresst werden. Mit irgendwem muss die neue Supermacht ja noch Handel treiben. Mit Amerika dann sicher nicht, aus Afrika kommt das Geld nur in Form von Diamaten und anderen Rohstoffen, der Nahe Osten wird sich auch in 100 Jahren noch in einem Bürgerkrieg befinden und Südamerika ist auch nicht wirklich "kaufstark".

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "Amerika ist am Ende"
  3. Gewiss hat China Deutschland weltweit vom dritten auf den fünften Platz verdrängt, gewiss hat es uns die Exportweltmeisterschaft genommen. Doch war dies nur möglich durch die Billigarbeit von einer Milliarde armer, unterdrückter Menschen. Nur ein Bruchteil von Chinas Bevölkerung hat heute einen erträglichen Lebensstandard. Im gleichen Maße, wie dieser Wohlstand sich jetzt ausbreitet, reduziert sich auch automatisch Chinas Vorteil gegenüber der restlichen Welt.

    Ein Beispiel sind die seltenen Erden oder Metalle, die China zu monopolisieren sucht. Sie sind nicht wirklich selten. China hat nur durch Billigkonkurrenz die Minen in anderen Ländern in den Bankrott getrieben. Mit dem Anstieg der Rohstoffpreise sind heute auch die Minen in anderen Ländern wieder in der Lage, mit China zu konkurrieren.

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    • TDU
    • 28.01.2011 um 15:42 Uhr

    Und nicht zu veregssen, dass deutsche Unternehmen eigene Rohstofffirmen in anderen Ländern verkauft haben. Mangels Rentabilität. So wie sie Fachkräfte in den Vorruhestand geschickt hat, die heute den Nachwuchs ausbilden könnten.

    Chinas Einfluss sollte man aber nicht unterschätzen. Das Vorbild von Billigarbeit ist ansteckend, und wer investiert ohne zu fragen, hat bei manchen Ländern einen Vorteil.

    Zum ersten ganz einfach durch die schiere Groesse - einen
    Markt von 1,3 Mrd Konsumenten gibt es sonst nirgendwo.
    Zum zweiten durch die Disziplin und straffe Fuehrung,
    und zum dritten durch die intelligente, strebsame und
    genuegsame Bevoelkerung. Schauen Sie nach Singapur und Sie
    haben das China der Zukunft.
    Muessen wir uns darum fuerchten? Ueberhaupt nicht, wir muessen nur unsere Ueberheblichkeit aufgeben und von denen
    lernen, die es besser machen.

    Mittelschicht in China: 200.000.000 - 400.000.000, entspricht 15 - 30 % der Bevölkerung, wächst jährlich um 50.000.000 - 70.000.000. Da ist wohl wesentlich mehr als nur ein Bruchteil.

    In Deutschland oder den USA hingegen verringert sich der prozentuale Anteil Mittelschicht seit Jahren, auch wenn er noch höher ist als in China (D: ca. 60%, USA 40-50%)

    • TDU
    • 28.01.2011 um 15:42 Uhr

    Und nicht zu veregssen, dass deutsche Unternehmen eigene Rohstofffirmen in anderen Ländern verkauft haben. Mangels Rentabilität. So wie sie Fachkräfte in den Vorruhestand geschickt hat, die heute den Nachwuchs ausbilden könnten.

    Chinas Einfluss sollte man aber nicht unterschätzen. Das Vorbild von Billigarbeit ist ansteckend, und wer investiert ohne zu fragen, hat bei manchen Ländern einen Vorteil.

    Zum ersten ganz einfach durch die schiere Groesse - einen
    Markt von 1,3 Mrd Konsumenten gibt es sonst nirgendwo.
    Zum zweiten durch die Disziplin und straffe Fuehrung,
    und zum dritten durch die intelligente, strebsame und
    genuegsame Bevoelkerung. Schauen Sie nach Singapur und Sie
    haben das China der Zukunft.
    Muessen wir uns darum fuerchten? Ueberhaupt nicht, wir muessen nur unsere Ueberheblichkeit aufgeben und von denen
    lernen, die es besser machen.

    Mittelschicht in China: 200.000.000 - 400.000.000, entspricht 15 - 30 % der Bevölkerung, wächst jährlich um 50.000.000 - 70.000.000. Da ist wohl wesentlich mehr als nur ein Bruchteil.

    In Deutschland oder den USA hingegen verringert sich der prozentuale Anteil Mittelschicht seit Jahren, auch wenn er noch höher ist als in China (D: ca. 60%, USA 40-50%)

  4. "Alles steht und fällt mit Amerikas militärischer Dominanz, fällt diese machen sich Chaos und Anarchie breit, Krieg wird überall ausbrechen"

    Klar unter der Pax Americana haben die Europäer noch am meisten profitiert,das heisst aber nicht dass die Alternativen Mord und Totschlag sind.Es werden lediglich die Parameter der Weltpolitik verschoben,hin zu einer multipolaren Welt.
    Und das Rußland isch wieder ausdehnen wird - wo haben sie dass denn her? Eher wird es so sein dass sich China ins menschenleere Russische Fernost ausdehnen wird.Und sogar das ist schwer vorstellbar wenn es nicht mehr 1 sondern 4-5 global player gibt.

    Antwort auf "Amerika ist am Ende"

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