Flut und Dürre in Australien "Wer Wasser nutzen will, muss es kaufen"
Australien ist ein Land der Wetterextreme. Trotz der Flut ist Wasser meist knapp. Wer es verbraucht, soll dafür zahlen, sagt deshalb Wasserforscher Mike Young.
© Shaw Damian/Getty Images

Überschwemmtes Land an der Grenze zwischen Queensland und New South Wales
ZEIT ONLINE: Hat die Flut in Nordaustralien neue Dimensionen, oder bewegt sie sich im Rahmen dessen, was der Kontinent immer schon erlebt hat?
Mike Young: Wetterextreme hat es bei uns immer gegeben. Jeder Australier kennt das Gedicht My Country, das Dorothea Mackellar schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts schrieb. Darin heißt es: "I love a sunburnt country (…) Of droughts and flooding rains…" Aber die aktuellen Überschwemmungen im Nordosten übertreffen deutlich jene in historischen Zeiten. Die Flut reicht bis weiter nach Süden ins Murray-Darling-Becken. Krasser ausgeprägt ist auch die Trockenheit, die wir in den letzten Jahren in vielen Regionen erleben mussten. Besonders im Südwesten hält die Dürre an.
ZEIT ONLINE: Sind beide Phänomene Folgen des Klimawandels?
ist Direktor des Umweltinstituts an der Universität von Adelaide, wo er vor allem zu Fragen der Wasserwirtschaft und des Wassermanagements forscht. Er berät auch die australische Regierung.
Young: Hundertprozentig können wir das nicht belegen. Aber dass Wetterextreme intensiver werden und größere Räume betreffen, entspricht genau den Vorhersagen der Klimaforscher für unsere Region.
ZEIT ONLINE: Kann man sich auf derart dramatische Fluten überhaupt vorbereiten?
Young: Die Diskussion hat jetzt ernsthaft begonnen, ob die Bewohner besonders gefährdeter Gebiete nicht wegziehen sollten. Die Regierung müsste die Häuser in tief liegenden Wohngebieten aufkaufen und neue Ansiedlungen dort abwehren.
ZEIT ONLINE: Und neue Dämme bauen?
Young: Auch das wird gefordert. Ich bin da skeptisch. Dämme sind teuer und verursachen oft große Umweltprobleme, das muss man sehr genau prüfen. Am schlimmsten ist jetzt die Zerstörung der Infrastruktur und der Verlust der Ernten. Zum Glück können wir mit unseren Produkten noch immer fast dreimal so viele Menschen ernähren, wie in Australien leben.
ZEIT ONLINE: Aber drei Viertel der Produktion gehen in den Export. Australien ist einer der wichtigsten Weizenlieferanten, und das geringere Angebot auf den Weltmärkten hat schon bei den Dürren 2008 zu Preisschwankungen geführt…
Young: Da stehen wir in der Tat vor einer immensen Herausforderung. Zumal sich, wie in Pakistan, die Krisen auch anderswo in der Welt häufen. Und bei uns treffen Fluten und Dürren teilweise die gleichen Regionen. Der Wechsel von einem Extrem zum anderen macht die Sache besonders schwierig. Angesichts solcher Gegensätze und wachsender Unberechenbarkeiten des Wetters scheint die Anpassung an den Klimawandel fast aussichtslos.
ZEIT ONLINE: Kann die Landwirtschaft überhaupt auf Volatilität reagieren?
Young: Die Forschung in Saatgut, das Dürren und Fluten widersteht, muss unbedingt verstärkt werden. Wir brauchen bessere Ernteversicherungen – die sich allerdings ohne staatliche Subventionen nicht rechnen. Vor allem müssen wir die Wasserversorgungssysteme weiter umbauen.
- Datum 07.01.2011 - 16:03 Uhr
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und dann, sehr geehrte Frau Grefe, lassen Sie sich prompt die Gelegentheit entgehen hierzu einen Nachweis auf eine, freundlich formuliert, spekulative Antwort zu fordern?
Ob das Ereignis singulär war, oder doch "in die Gegend passt" und in welchem Zeitrahmen, das lässt sich sehr wohl wissenschaftlich belegen.
Fragen Sie dazu doch mal Sedimentologen die dieses Gebiet bearbeiten und die regionalen Profile kennen. Ob, wenn das Wasser abgelaufen ist, hier überhaupt sedimentologische Besonderheiten nachzuweisen sind; abgesehen vom Eintrag anthropogener Belastungen durch das Hochwasser.
In dem wachsweichen Fragestil bleibt Ihre hoffnungsvolle Suche nach "dem KW" erheiternd absurd.
Zumal angesichts einer Landmasse die aufgrund ihrer Bewegungsbahn seit dem Kambrium erheblichen Oberflächenveränderungen durch, ja richtig, durch den Klimawandel unterworfen war.
MfG Karl Müller
...ist sehr real. Darüber ist sich die gesamte Wissenschaft einig. Nur ein paar Trolle nicht...
Australien leidet z. Z. unter einer Dürre, wie es sie seit 750 Jahren nicht mehr gegeben hat.
Aber natürlich kann das alles üüüüüüberhaupt nicht mit dem anthropogenen Klimawandel zusammenhängen. Nein, nein, nein, das kann ja gar nicht sein. Weil es nicht sein darf.
Immerhin haben wir mit Australien einen der Hauptverursacher des Klimawandels, der anscheinend auch besonders darunter leidet. Naja, Leiden auf hohem Niveau würde ich sagen.
Damit kein falscher Zungenschlag reinkommt: da ist keine Häme oder Schadenfreude dabei. Auch in Australien müssen die Bürger unter der Gier der Großkonzerne leiden.
" Der Klimawandel...
...ist sehr real. Darüber ist sich die gesamte Wissenschaft einig. Nur ein paar Trolle nicht..............."
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Da Sie hier den anthropogenen Klimawandel über eine quantitative Angabe belegt wissen wollen, fehlt Ihnen nur noch der empirische Beleg.
Eigentlich ein Kennzeichen von Religionen.
Sie haben sich bisher schon durch unqualifzierte Allgemeinplätze zum Thema geäußert, und offenbar entschlossen es beim Vortrag unbestimmter Studien zu belassen.
Natürlich ist immer Klimawandel! Wie sonst sollen die Sedimente in diesem Flusssystem zustandekommen? Darin ist der KW nämlich dokumentiert!
Um zu klären ob sich die derzeitige lokale Entwicklung dises Flusssystems von der darin bereits geologisch dokumentierten Entwicklung unterscheidet, sind überprüfbare Untersuchungen möglich. Alles andere ist unqualifizierte Spekulation. Ihr Mantra von den "nachgewiesenen" anthropogenen Einflüssen wird dadurch in seinem Wahrheitsgehalt nicht gesteigert.
Wenn Sie dessen so sicher sind, dann benennen Sie die Größenordnung des anthropogenen Anteils an diesem Ereignis und Ihre Messmethode; ach das können Sie nicht?
Schade!
MfG Karl Müller
" Der Klimawandel...
...ist sehr real. Darüber ist sich die gesamte Wissenschaft einig. Nur ein paar Trolle nicht..............."
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Da Sie hier den anthropogenen Klimawandel über eine quantitative Angabe belegt wissen wollen, fehlt Ihnen nur noch der empirische Beleg.
Eigentlich ein Kennzeichen von Religionen.
Sie haben sich bisher schon durch unqualifzierte Allgemeinplätze zum Thema geäußert, und offenbar entschlossen es beim Vortrag unbestimmter Studien zu belassen.
Natürlich ist immer Klimawandel! Wie sonst sollen die Sedimente in diesem Flusssystem zustandekommen? Darin ist der KW nämlich dokumentiert!
Um zu klären ob sich die derzeitige lokale Entwicklung dises Flusssystems von der darin bereits geologisch dokumentierten Entwicklung unterscheidet, sind überprüfbare Untersuchungen möglich. Alles andere ist unqualifizierte Spekulation. Ihr Mantra von den "nachgewiesenen" anthropogenen Einflüssen wird dadurch in seinem Wahrheitsgehalt nicht gesteigert.
Wenn Sie dessen so sicher sind, dann benennen Sie die Größenordnung des anthropogenen Anteils an diesem Ereignis und Ihre Messmethode; ach das können Sie nicht?
Schade!
MfG Karl Müller
Ich frag mich immer, was machen die Bäume mit dem Wasser ?
Gibt's da irgend ein neues noch nicht gefundenes physikalisches Gesetz ?
Wenn die Regierung jetzt plötzlich darüber nach denkt Menschen umzusiedeln dann ist das blanker Hohn.
Herr Bill Mollison ist Australier und in aller Welt wegen den von ihm erfundenen Wort Permakultur bekannt. Nur nicht in Australien ?
Vieleicht hätten die mal ihr eigenes Fernsehprogram von vor vielen Jahren sehen sollen.
Peinlich aber scheinbar wahr.
Anbei ein Link zu einem Ausschnitt besagten Fernsehprogramms. Leider auf "australisch", aber so ist es halt in Australien.
Der Auszug auf den ich mich beziehe beginnt etwa ab der vierten Minute.
http://www.youtube.com/wa...
" Der Klimawandel...
...ist sehr real. Darüber ist sich die gesamte Wissenschaft einig. Nur ein paar Trolle nicht..............."
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Da Sie hier den anthropogenen Klimawandel über eine quantitative Angabe belegt wissen wollen, fehlt Ihnen nur noch der empirische Beleg.
Eigentlich ein Kennzeichen von Religionen.
anthropogenen Klimawandels als Handlungsmaxime den profitablen Verkauf von Wasser an.
Ein Lenkungsmittel, daß zwingend Abhängigkeiten schafft, und insbesondere den benachteiligt, der wirtschaftlich nicht potent genug ist, um seine ansonsten ökologisch geführte Landwirtschaft im Schadensfall fortzuführen.
Das dürfte den eh schon wirtschaftlich Starken in der Landwirtschaft in eine noch bessere Position bringen.
Immerhin muß man erst einmal das Geld besitzen, um eine Kreditaufnahme im Schadensfall zu kompensieren.
Als Lösung gibt es dann ja die Umsiedlung, oder den Ruin, für den Kleinbauern.
Wie wäre es abwechslungshalber einmal mit einer etwas anderen Sichtweise? In welchem Maß der inzwischen unbestreitbar (und seit 40 Jahren, zunächst als sog. Treibhauseffekt, befürchtete) eingetretene Klimawandel durch Menschen bedingt ist, wird sich aufgrund der Komplexität der einflußnehmenden Faktoren mit absoluter Sicherheit nicht i.e.S. beweisen lassen. Aber schon die an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit gebietet es, Maßnahmen zu ergreifen, um unserer Species die Folgewirkungen so weit wie möglich zu ersparen. Insofern besteht momentan evtl. noch die Chance(!), mit einem begrenzbaren Schaden davonzukommen.
Im Übrigen ist mir völlig unerkärlich, warum manche Zeitgenossen derartig an der Nutzung fossiler Energieformen kleben, dies insbesondere in einem Land, das über keine nennenswerten und ausbeutbaren Vorkommen verfügt, sondern nahezu völlig auf Importe angewiesen ist. Cui bono?
Sie haben sich bisher schon durch unqualifzierte Allgemeinplätze zum Thema geäußert, und offenbar entschlossen es beim Vortrag unbestimmter Studien zu belassen.
Natürlich ist immer Klimawandel! Wie sonst sollen die Sedimente in diesem Flusssystem zustandekommen? Darin ist der KW nämlich dokumentiert!
Um zu klären ob sich die derzeitige lokale Entwicklung dises Flusssystems von der darin bereits geologisch dokumentierten Entwicklung unterscheidet, sind überprüfbare Untersuchungen möglich. Alles andere ist unqualifizierte Spekulation. Ihr Mantra von den "nachgewiesenen" anthropogenen Einflüssen wird dadurch in seinem Wahrheitsgehalt nicht gesteigert.
Wenn Sie dessen so sicher sind, dann benennen Sie die Größenordnung des anthropogenen Anteils an diesem Ereignis und Ihre Messmethode; ach das können Sie nicht?
Schade!
MfG Karl Müller
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