Euro-Krise Ordnungsmacht Deutschland
Die Euro-Zone muss nicht weniger tun, als den Reset-Button drücken. Das weiß auch die Bundesregierung. Bloß aussprechen möchte sie es – noch – nicht.
Es gibt eine neue Ordnungsmacht in Europa, und sie hat eine mächtige Waffe. Die Ordnungsmacht heißt Deutschland und ihre Waffe heißt Geld. Es ist das Geld, das Deutschland nur dann zur Stabilisierung des Euros bereitstellen wird, wenn dieser Euro künftig nach seinen Regeln funktioniert. So sagt es Wolfgang Schäuble natürlich nicht, wenn er, wie heute, in Brüssel mit den übrigen Finanzministern der EU zusammenkommt, um über die Zukunft des Euro zu reden. Er spricht dann lieber von einem "Gesamtpaket", von einer "nachhaltigen Gesamtstrategie", die Deutschland sich für die "Ausgestaltung des Rettungsmechanismus" wünsche.
Hinter all diesen Formeln und jenseits des Gezerres um eine Ausweitung des Rettungsschirms steckt, und genau das treibt Schäuble, eine ebenso simple wie unangenehme Wahrheit: Die europäische Währungsunion kam zu früh. Ihr hätte eine Budget-Union vorausgehen müssen, die wenigstens annähernd gleiche Wettbewerbsfähigkeit unter den Euro-Mitgliedsländern hergestellt hätte.
Steuern, Renten, Arbeitsrecht, das Gesundheitswesen, öffentliche Gehälter, all dies hätte transnational vor der Einführung des Euro auf den Brüsseler Prüfstein gehört, um zu verhindern, dass sich einzelne Staaten auf Kosten anderer Luxus und Bequemlichkeit leisten. Es hilft der EU nicht, den Holzweg der vergangenen zehn Jahre zu stabilisieren. Die Euro-Zone muss nicht weniger tun, als den Reset-Button zu drücken. All dies weiß die Bundesregierung nicht nur. Sie will es auch. Bloß deutlich aussprechen möchte sie es – noch – nicht.
Es ist verständlich, dass Schäuble und die Kanzlerin die anstehenden Renovierungsarbeiten bisher nur verschwurbelt und dosiert ankündigen. Denn die Nachvertiefung, die Europa ins Haus steht, ist eine heikle Angelegenheit. Sie stößt an die Grenzen dessen, was die Parlamente und die Bürger in den Mitgliedsstaaten an Machtübertragung erträglich finden. Die wirtschaftspolitische Integration, die die Gemeinschaft nachzuholen hat, geht in ihrer Regelungsintensität weit über das Level hinaus, welches die Europäer mit dem Vertrag von Lissabon gerade erst zähneknirschend akzeptiert haben.
- Datum 18.01.2011 - 19:46 Uhr
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dass der Artikel recht behält und das alles nur ein gutes Schachspiel ist, um deutsche Interessen und eine wirklich strenge und wirksame Haushaltspolitik in Europa durchzusetzen. Doppelt schön: Dann könnte auch die deutsche Regierung keine neuen Schulden mehr aufnehmen und der Schneeball wäre gestoppt. Das hieße zwar Kürzungen rauf und runter, aber dafür nicht noch heftigere für unsere Kinder.
sparen wir zB an der Bildung, Gesundheit oder Infrastruktur für die Kinder tun wir ihnen für ihre Zukunft einen Bärendienst insofern ist das generelle Argument "sparen für die Zukunft unserer Kinder" falsch und unredlich. Eigentlich ist das Gegenteil richtig: Wir sollten für unsere Kinder investieren, denn sie erben ja nicht nur unsere Schulden, sondern profitieren auch von unseren Investitionen und erben unsere Guthaben. Deutschland ist ein sehr reiches land wir haben ein vielfaches der Staatsverschuldung an Privatvermögen die Politik traut sich da nur nicht ran. International betrachtet ist die deutsche Gesellschaft kein Schuldner, sondern Gläubiger.
Es ist auch durchaus umstritten, ob eine Schuldenbremse mit hartem Sparen auch bei schwacher Konjunktur wirklich den Wohlstand langfristig vergrößert ich erinnere nur zB an den wenig erfolgreichen Sparminister Hans Eichel bei dem die Schulden trotz sparen stiegen weil die Einnahmen wegbrachen. So etwas ähnliches droht auch Griechenland, Portugal und Co.
Aus meiner Sicht hätte man differenziertere Regelungen als die Schuldenbremse gebraucht, die dann gerne auch noch strenger sein dürften.
....andeuten, dass das Problem grundlegend ist. Er geht aber in vielen Punkten zu wenig weit und ist noch verfangen in der Mentalität "Euro=Gut+Muss Sein".
Er betreibt sogar vermutlich den Versuch die Deutschen hinter den deutschen Euro Plan zu bringen, indem er einen deutschen Plan zu verkaufen sucht. Wenn es nämlich ein deutscher Plan ist, den man gegen die Schlamper da draußen durchsetzt, dann trägt ihn zumindest ein Teil des deutschen Volkes mit. Das wäre nötig, weil die Beschränkungen der nationalen Selbstbestimmung, die notwendig wären für den Plan, die Zukünftige Bedeutungslosigkeit des GG offenbaren würden auf einer Weise, die man im Lissabonner Vertrag noch aus Angst vor dem Wähler vermied.
Genauer besehen, ist der deutsche Plan nicht sehr deutsch, jedoch. Die Beschränkungen sind auch nicht sehr rational. Erinnern wir uns doch an Waigel und den Eisernen Hans, die jährlich genau die nun vorgeschlagenen Beschränkungen verachtend bei Seite schoben und sogar mit anderen Länder die vorgesehenen Strafen zu verhindern wussten. Wenn aber ein Vertragsbruch damals für Deutschland notwendig war....
.....Es ist eine offenbarte und traurige Wahrheit, die wir vor uns sehen. Die Euroland ist an intellektuell und moralisch gescheitert und es zu stützen bedeutet, dass wir eine neue gesellschaftliche Grundlage mit den dazugehörigen verfassungsrechtlichen Bestimmungen für ganz Euroland (was ist mit der EU?) benötigen. Wenn wir Euroland wollen, müssen wir das Grundgesetz aufgeben und eine neue Verfassung für Europa akzeptieren.
Alles andere ist Murks und Trickserei.
Leider nicht bei denen, die die "Eierstocklotterie" gewonnen haben. Wo aber steht geschrieben, dass Vermögen und Eigentum nur unzulänglich verpflichten muß?
sparen wir zB an der Bildung, Gesundheit oder Infrastruktur für die Kinder tun wir ihnen für ihre Zukunft einen Bärendienst insofern ist das generelle Argument "sparen für die Zukunft unserer Kinder" falsch und unredlich. Eigentlich ist das Gegenteil richtig: Wir sollten für unsere Kinder investieren, denn sie erben ja nicht nur unsere Schulden, sondern profitieren auch von unseren Investitionen und erben unsere Guthaben. Deutschland ist ein sehr reiches land wir haben ein vielfaches der Staatsverschuldung an Privatvermögen die Politik traut sich da nur nicht ran. International betrachtet ist die deutsche Gesellschaft kein Schuldner, sondern Gläubiger.
Es ist auch durchaus umstritten, ob eine Schuldenbremse mit hartem Sparen auch bei schwacher Konjunktur wirklich den Wohlstand langfristig vergrößert ich erinnere nur zB an den wenig erfolgreichen Sparminister Hans Eichel bei dem die Schulden trotz sparen stiegen weil die Einnahmen wegbrachen. So etwas ähnliches droht auch Griechenland, Portugal und Co.
Aus meiner Sicht hätte man differenziertere Regelungen als die Schuldenbremse gebraucht, die dann gerne auch noch strenger sein dürften.
....andeuten, dass das Problem grundlegend ist. Er geht aber in vielen Punkten zu wenig weit und ist noch verfangen in der Mentalität "Euro=Gut+Muss Sein".
Er betreibt sogar vermutlich den Versuch die Deutschen hinter den deutschen Euro Plan zu bringen, indem er einen deutschen Plan zu verkaufen sucht. Wenn es nämlich ein deutscher Plan ist, den man gegen die Schlamper da draußen durchsetzt, dann trägt ihn zumindest ein Teil des deutschen Volkes mit. Das wäre nötig, weil die Beschränkungen der nationalen Selbstbestimmung, die notwendig wären für den Plan, die Zukünftige Bedeutungslosigkeit des GG offenbaren würden auf einer Weise, die man im Lissabonner Vertrag noch aus Angst vor dem Wähler vermied.
Genauer besehen, ist der deutsche Plan nicht sehr deutsch, jedoch. Die Beschränkungen sind auch nicht sehr rational. Erinnern wir uns doch an Waigel und den Eisernen Hans, die jährlich genau die nun vorgeschlagenen Beschränkungen verachtend bei Seite schoben und sogar mit anderen Länder die vorgesehenen Strafen zu verhindern wussten. Wenn aber ein Vertragsbruch damals für Deutschland notwendig war....
.....Es ist eine offenbarte und traurige Wahrheit, die wir vor uns sehen. Die Euroland ist an intellektuell und moralisch gescheitert und es zu stützen bedeutet, dass wir eine neue gesellschaftliche Grundlage mit den dazugehörigen verfassungsrechtlichen Bestimmungen für ganz Euroland (was ist mit der EU?) benötigen. Wenn wir Euroland wollen, müssen wir das Grundgesetz aufgeben und eine neue Verfassung für Europa akzeptieren.
Alles andere ist Murks und Trickserei.
Leider nicht bei denen, die die "Eierstocklotterie" gewonnen haben. Wo aber steht geschrieben, dass Vermögen und Eigentum nur unzulänglich verpflichten muß?
- sie hätten gegen den Lissabon-Vertrag gestimmt
- sie hätten gegen die Einführung des Euro gestimmt
- sie hätten gegen jeden Rettungsschirm ( vor allem sin es die Banken, die er dt. Steurzahler rettet).
Deutschland wird einer Auisweitung des Rettungsschirmes zustimmen?
Bald stehen die Menschen in Berlin vor dem Regierungsitz und skandieren:
Wir sind Deutschland und wollen eine Politik fürs Volk!
Raus aus dem Euro!
Regulierung der Zockerbanken!
Die, die da stehen werden, stehen schon jetzt und man beachtet sie nicht. Und wesentlich mehr werden auch in Zukunft nicht kommen. Ich glaube, da überschätzen Sie die deutsche Protestmentalität. Stuttgart21 hat gezeigt, dass die Toleranzgrenze bei der Schließung von Verträgen bei den Deutschen relativ hoch ist. Erst, wenn es um die Erfüllung der verbindlichen Verträge geht, kocht der Volkszorn auf. Und drei mal dürfen Sie raten, ob die Rentner, die dann kommen, die Banken als Feinde ausmachen werden, oder andere Staaten und ihre Mitbürger (die "PIIGS").
Es sind die kleinen Leute gewesen in Deutschland, die von den völlig überdrehten Neoliberalen als Angstsparer verspottet wurden, die mit ihrem an wirtschaftlicher Vernunft orientiertem Handeln dem Schuldenleben der Angelsachsen nicht folgten. Diese Bescheidenheit und Vernunft erlaubt der Bundesregierung jetzt großkotzig aufzutreten.
Es ist zunächst das Geld, das den Minijobbern und Zeitarbeitern durch fehlende Sozialleistungen und Minilöhne geraubt wurde und an den Börsen später dann verbrannt wurde. Es ist jetzt wieder die Ausbeutung dieser kleinen Leute, durch deren geraubtes Geld der Merkel großkotzige Auftritte gestattet sind.
Übrigens, wer vor der Euroeinführung die Angleichung der Steuer und Sozialsysteme gefordert hat, galt als linker Idiot.
Jetzt wird die Anpassung undemokratisch ohne öffentliche Diskussion ausgerichtet am deutschen Armutsstandard der Merkel erfolgen. Das "heilige" römische Reich deutscher Nationen wird jetzt durch die Hintertüre eingeführt. Nachbarn, macht Euch auf etwas gefasst! Die bewaffneten Okkupationsversuche der hässlichen Deutschen konntet ihr abwehren. Jetzt sitzt ihr in der deutschen Falle. Und macht Euch keine Illusionen, die ist nur für einen kleinen
Teil der Deutschen wirklich gemütlich.
Die, die da stehen werden, stehen schon jetzt und man beachtet sie nicht. Und wesentlich mehr werden auch in Zukunft nicht kommen. Ich glaube, da überschätzen Sie die deutsche Protestmentalität. Stuttgart21 hat gezeigt, dass die Toleranzgrenze bei der Schließung von Verträgen bei den Deutschen relativ hoch ist. Erst, wenn es um die Erfüllung der verbindlichen Verträge geht, kocht der Volkszorn auf. Und drei mal dürfen Sie raten, ob die Rentner, die dann kommen, die Banken als Feinde ausmachen werden, oder andere Staaten und ihre Mitbürger (die "PIIGS").
Es sind die kleinen Leute gewesen in Deutschland, die von den völlig überdrehten Neoliberalen als Angstsparer verspottet wurden, die mit ihrem an wirtschaftlicher Vernunft orientiertem Handeln dem Schuldenleben der Angelsachsen nicht folgten. Diese Bescheidenheit und Vernunft erlaubt der Bundesregierung jetzt großkotzig aufzutreten.
Es ist zunächst das Geld, das den Minijobbern und Zeitarbeitern durch fehlende Sozialleistungen und Minilöhne geraubt wurde und an den Börsen später dann verbrannt wurde. Es ist jetzt wieder die Ausbeutung dieser kleinen Leute, durch deren geraubtes Geld der Merkel großkotzige Auftritte gestattet sind.
Übrigens, wer vor der Euroeinführung die Angleichung der Steuer und Sozialsysteme gefordert hat, galt als linker Idiot.
Jetzt wird die Anpassung undemokratisch ohne öffentliche Diskussion ausgerichtet am deutschen Armutsstandard der Merkel erfolgen. Das "heilige" römische Reich deutscher Nationen wird jetzt durch die Hintertüre eingeführt. Nachbarn, macht Euch auf etwas gefasst! Die bewaffneten Okkupationsversuche der hässlichen Deutschen konntet ihr abwehren. Jetzt sitzt ihr in der deutschen Falle. Und macht Euch keine Illusionen, die ist nur für einen kleinen
Teil der Deutschen wirklich gemütlich.
Zumindest in Deutschland, wo die Koalitionsfraktionen Befehlsempfänger der Regierung und nicht Vertreter des Volkes sind, ist daran kaum zu zweifeln.
Interessanter ist daher die Frage, ob das Verfassungsgericht der Übertragung weiterer zentraler Zuständigkeiten an die EU zustimmen wird. Das Lissabon-Urteil klang eher nicht so.
Und mehr Demokratie, die dem Verfassungsgericht das Zustimmen leichter machen könnte, ist von unserer Obrigkeit nicht zu haben, würde sie doch das Gegenteil bedeuten, wofür die EU so sorgfältig konstruiert wurde: Die Macht aus den Händen der Völker zu nehmen und in die der "Eliten" zu legen.
(Drollig übrigens, daß Deutschland trotz Billionenschulden als so wohlhabend gilt, Geld verschenken zu können. Wem nutzt es? Sicher nicht denen, die durch ihrer Hände Arbeit auf Generationen den Schuldendienst bezahlen müssen, und dadurch von unseren knauserigen "Eliten", die zahlen könnten, sich dafür aber für zu systemrelevant halten, in geradezu feudale Zinsknechtschaft gezwungen werden.)
Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Die Redaktion/sh
der Übertragung weiterer zentraler Zuständigkeiten an die EU zustimmen wird."
Das ist möglicherweise nicht der einzige Punkt, der das Verfassungsgericht interessieren sollte. In Deutschland schreibt die Verfassung mittlerweile eine Schuldenbremse vor, die die Kreditaufnahme limitiert.
Mittlerweile werden für die EFSF Kredite aufgenommen, für die Deutschland (teilweise) bürgt. Nun ist eine Bürgschaft natürlich kein Kredit. Aber trotzdem ist dies ein gewaltiges Einfallstor, um die Schuldenbremse auszuhebeln. Die Frage, ob diese Schulden auf die Kreditaufnahme des Bundes angerechnet werden müssen, würde dann von zentraler Bedeutung sein. Falls das so wäre, würde die Frage der Zustimmung im Parlament sogar irrelevant, weil die Kreditaufnahme (s. NRW) ja dann durchaus auch auf dem Gerichtsweg verhindert werden kann.
Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Die Redaktion/sh
der Übertragung weiterer zentraler Zuständigkeiten an die EU zustimmen wird."
Das ist möglicherweise nicht der einzige Punkt, der das Verfassungsgericht interessieren sollte. In Deutschland schreibt die Verfassung mittlerweile eine Schuldenbremse vor, die die Kreditaufnahme limitiert.
Mittlerweile werden für die EFSF Kredite aufgenommen, für die Deutschland (teilweise) bürgt. Nun ist eine Bürgschaft natürlich kein Kredit. Aber trotzdem ist dies ein gewaltiges Einfallstor, um die Schuldenbremse auszuhebeln. Die Frage, ob diese Schulden auf die Kreditaufnahme des Bundes angerechnet werden müssen, würde dann von zentraler Bedeutung sein. Falls das so wäre, würde die Frage der Zustimmung im Parlament sogar irrelevant, weil die Kreditaufnahme (s. NRW) ja dann durchaus auch auf dem Gerichtsweg verhindert werden kann.
Der Euro ist ein wichtiges europäisches Projekt und die wirtschaftliche Zusammenarbeit garantiert den politischen Frieden. Mit der deutschen Lohnsenkungespolitik wird er aber zunehmend zum Symbol deutscher Exportfähig- und abhängigkeit. Dieser Weg führt an kein Ziel, weder für Dtl. noch für Europa, erst recht nicht für den Euro. Deutschland versorgt die ganze Welt mit Gütern, doch im Inland versagen die Schulen und Universitäten bei ihren grundlegenden Aufträgen. Verfassungskonforme Haushalte sind eher die Ausnahme, als die Regel. Dieses System der Lohnsteuerpolitik taugt für einen globalisierten Markt einfach nicht. Es ist zu leicht zu beeinflussen. Zu abhängig von jedem einzelnen Akteur, zu "wackelig" aufgestellt, was die gesellschaftliche Kontrolle oder das Gemeinnützige angeht.
Da hilft auch keine gemeinsame Budgetpolitik. Mauern brauchen letztlich ein tragfähiges Fundament.
"Als Europa sich den Euro gab, hat es auch Abschied genommen von der nationalen Haushaltssouveränität. Dies wusste es bloß nicht."
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Ziel dürfte sein, erst einmal die nationale Haushaltssouveränität an die EU abzutreten.
Erst danach kommt der Reset-Button, sprich Währungsreform.
Nur so wird ein `Schuh draus`!
keine katastrophale politische Krise erleben, dann können wir sagen, dass wir das TROTZ Euro geschafft haben. Da behaupten die Eliten tatsächlich der Euro würde zum Frieden beitragen. Bitte?!? Ist nicht gerade die aktuelle Situation der Gegenbeweis?
Eine Frage die man sich stellen sollte ist auch: wer ist am besten vor der Krise geschützt? Es sind die Politiker und der ganze Apparat in Brüssel. Sollte es zur Hyperinflation kommen, welche Löhne werden zuerst angepasst? Na? Und geht die Wirtschaft den Bach runter, werden die Politker arbeitslos, werden die Beamten in Brüssel entlassen?
Kein Wunder, dass diese Leute von höheren Zielen usw. reden. Sie persönlich haben nichts zu befürchten.
... wirft kein besonders gutes licht auf die deutschen: deutsche arroganz und ignoranz in reinkultur. die böse eu ist schuld, der euro ist schuld, die pleiteländer sind schuld, etc. pp.. vielleicht sollten sich hier einige kommentatoren in erinnerung rufen, wer mit diesem schutzschirm eigentlich wirklich gerettet wird. die banken sind es, die jenen ländern, deren nciht vorhandene kreditwürdigkeit bekannt war, kredite gegeben haben. und wer war massgeblich daran beteiligt? die DEUTSCHEN banken!
und was denkt ihr, wer etwa ein drittel der in deutschland hergestellten produkte kauft? genau, europäische länder! und auch im übermass jene länder, die eben jetzt pleite sind, weil sie von u.a. deutschen banken geld dafür bekommen haben.
wenn ihr meint, dass eine auflösung der währungsunion zu eurem vorteil sei, na dann bitte tut es. nur was wird aller wahrscheinlichkeit nach passieren? klamme länder werden ihre währungen ins bodenlose abwerten, wohingegen die deutsche währung in den himmel schiessen wird. konsequenz daraus: kaum jemand kann sich mehr deutsche produkte leisten, worauf die deutschen exporte einbrechen werden, worauf es mit der deutschen wirtschaft auch nicht mehr so rosig aussieht.
ich bin auch der meinung, dass das regelwerk bei der einführung des euros nicht ausgegoren war und nachgebesser gehört. aber wovon ihr deutschen hier teilweise tagträumt, ist die reinste realitätsverweigerung.
p.s. welches land hat als erstes gegen die maastricht kriterien verstossen?
... wirft kein besonders gutes licht auf die deutschen: deutsche arroganz und ignoranz in reinkultur. die böse eu ist schuld, der euro ist schuld, die pleiteländer sind schuld, etc. pp.. vielleicht sollten sich hier einige kommentatoren in erinnerung rufen, wer mit diesem schutzschirm eigentlich wirklich gerettet wird. die banken sind es, die jenen ländern, deren nciht vorhandene kreditwürdigkeit bekannt war, kredite gegeben haben. und wer war massgeblich daran beteiligt? die DEUTSCHEN banken!
und was denkt ihr, wer etwa ein drittel der in deutschland hergestellten produkte kauft? genau, europäische länder! und auch im übermass jene länder, die eben jetzt pleite sind, weil sie von u.a. deutschen banken geld dafür bekommen haben.
wenn ihr meint, dass eine auflösung der währungsunion zu eurem vorteil sei, na dann bitte tut es. nur was wird aller wahrscheinlichkeit nach passieren? klamme länder werden ihre währungen ins bodenlose abwerten, wohingegen die deutsche währung in den himmel schiessen wird. konsequenz daraus: kaum jemand kann sich mehr deutsche produkte leisten, worauf die deutschen exporte einbrechen werden, worauf es mit der deutschen wirtschaft auch nicht mehr so rosig aussieht.
ich bin auch der meinung, dass das regelwerk bei der einführung des euros nicht ausgegoren war und nachgebesser gehört. aber wovon ihr deutschen hier teilweise tagträumt, ist die reinste realitätsverweigerung.
p.s. welches land hat als erstes gegen die maastricht kriterien verstossen?
Bitte drückt den reset-Knopf. Nicht nur in der EU - weltweit.
Es wird an einem todkranken Patienten herumgedoktert und das Leiden unnötig verlängert.
Das klingt ja alles so beruhigend, daß man sich zurücklehnen und die Bundesregierung küssen möchte. Doch wo liegt der Pferdefuß? Wenn nach der Story alles so einfach ist, sollten sich Verbündete finden lassen, die das Ding gemeinsam mit Berlin durchziehen und Querschießer außen vor lassen. Wurden Erkenntnisse, wie sie beschrieben wurden, erst jetzt gewonnen? Oder soll mit diesem Beitrag das deutsche Volk ruhig gestellt werden, damit Verhandlungen nicht unnötig gestört werden? Traurig, wenn es so lange braucht, zuzugeben, daß die Hausaufgaben vor Einführung des EURO nicht richtig bzw. schlampig gemacht wurden. Für einige EU-Staaten ist das sehr teuer geworden. Und das Vertrauen in die politische Führung ist außerdem hin.
Dann, Ordnungsmacht Deutschland, zeige mal was du kannst.
Glück auf!
Und vergeßt nicht, die ZEIT wird von vielen Europäern gelesen und verstanden.
sollten den Mund mal nicht so voll nehmen - wie wir wissen ist die Republik stark abhängig davon, wieviel ihr die anderen Länder, besonders in der EU, abkaufen. Aber Madame No und ihr vierrädriger Freund kapieren es einfach nicht, was Solidarität bedeutet. Nur durch Solidarität der vermeintlich Starken mit den Schwachen kann es ein vereintes Europa geben. Und das bedeutet, dass man auch unterstützen muss, ohne sofort einer Gegenleistung zu verlangen oder Forderungen zu stellen. Und nicht vergessen, dass ohne die Hilfe der europäischen Länder Deutschland nie wieder auf die Beine gekommen wäre....
sollten den Mund mal nicht so voll nehmen - wie wir wissen ist die Republik stark abhängig davon, wieviel ihr die anderen Länder, besonders in der EU, abkaufen. Aber Madame No und ihr vierrädriger Freund kapieren es einfach nicht, was Solidarität bedeutet. Nur durch Solidarität der vermeintlich Starken mit den Schwachen kann es ein vereintes Europa geben. Und das bedeutet, dass man auch unterstützen muss, ohne sofort einer Gegenleistung zu verlangen oder Forderungen zu stellen. Und nicht vergessen, dass ohne die Hilfe der europäischen Länder Deutschland nie wieder auf die Beine gekommen wäre....
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