Malawi

Unsichere Ernten, prekäre Existenz

Die Bauern im malawischen Petros Village leben von den Erträgen ihrer Felder. Auf dem lokalen Markt verkaufen sie Tabak und Bohnen. Für den eigenen Konsum bauen sie Mais an. Wenn der Regen ausbleibt und die Ernte verdorrt, wie im Jahr 2004, hängen sie von der Hilfe ausländischer Organisationen ab. "Jahr auf Jahr sieht sich das Dorf derselben Konfrontation mit dem Klima gegenüber", sagt der südafrikanische Fotograf Guy Tillim. "Sie sind einer ... prekären Existenz überlassen, in der die Ernte immer unsicher ist." Im Jahr 2006 hat Tillim mit den Dörflern gelebt und ihren Alltag in seinen Bildern festgehalten.

Leser-Kommentare
  1. (zuletzt 2004) kann man damit leben. Aber wenn dies haeufiger vorkommt, dann muss eben beregnet werden. Wenn
    die notwendige Infrastruktur nicht lokal erschwingbar ist,
    haben wir einen guten Ansatz fuer Entwicklungshilfe.
    Natuerlich koennen auf bewaessertem Boden wesentlich hoehere
    Ertraege erzielt werden.

  2. Waere interessant zu erfahren, was in der Zwischenzeit
    passiert ist. Fehlenden Niederschlag kompensiert man durch
    Bewaesserung. Malawi hat sehr bedeutende Wasserreserven.
    Hier kann die Entwicklungshilfe bei der Investition in
    Infrastukturen helfen.

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