Euro-Rettungsfonds Regierung verlangt Nachbesserung der Euro-Beschlüsse
Vor dem EU-Gipfel regt sich Kritik an den Beschlüssen zum Euro-Rettungsfonds. Der Bundeskanzlerin geht es offenbar um das Tempo und die Staffelung der Einzahlungen.
© Fabrizio Bensch/Reuters

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert Nachbesserungen am Euro-Rettungsfonds
Kurz vor dem entscheidenden Euro-Gipfel der EU pochen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle auf Nachbesserungen beim neuen Euro-Rettungsschirm. Die Richtung stimme zwar. "Beim Weg dorthin aber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", hieß es zu dem am Montag ausgehandelten Euro-Rettungsschirm in Regierungskreisen.
Was bisher von den EU-Finanzministern als "sogenanntes Ergebnis" verbreitet worden sei, könne nicht das Ergebnis der Verhandlungen sein, sagte Westerwelle. Bis zum Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag will Westerwelle noch mehrere offene Fragen klären. Als Beispiel nannte Westerwelle den Umfang des Kapitalstocks des Rettungsschirms ESM, der ab Mitte 2013 den bisherigen Hilfsmechanismus ablösen soll. Die FDP verlangt Zusicherungen, dass Krisenhilfen nur in Notfällen gezahlt werden und das Prinzip der Einstimmigkeit bei finanzwirksamen Leistungen in der EU festgeschrieben wird.
Aus Regierungskreisen heißt es, Merkel gehe es sowohl um das Tempo als auch die Staffelung der vereinbarten Einzahlungen in den Krisenmechanismus ESM, der Mitte 2013 starten und den aktuellen Rettungsschirm ablösen soll. In der Unionsfraktion soll sich Merkel für mehrere Jahresschritte für die Zahlungen ausgesprochen haben. Sie plädiert dem Vernehmen nach für fünf Einzahlungsschritte. Mehrere Unionsabgeordnete kritisierten nach Teilnehmerangaben vor allem fehlende Sanktionen für die Hilfen sowie die Pläne zum Kauf von Anleihen von Krisenstaaten im Notfall.
Auch in der CSU regt sich Kritik. Der Chef des CSU-Mittelstandsflügels, Hans Michelbach, forderte die Mitsprache des Bundestags bei konkreter Hilfe für Euro-Länder in Not. "Wir brauchen eine Beteiligung des Parlaments bei haushaltsauswirkenden Beschlüssen", sagte Michelbach.
Finanzminister Wolfgang Schäuble hatte zuvor den Fraktionen den abschließenden Entwurf der in Brüssel ausgehandelten Vereinbarungen zur dauerhaften Stabilisierung des Euro zugeleitet. Nach den Vereinbarungen der Euro-Finanzminister wird der künftige Rettungsfonds ESM, der 2013 stehen soll, eine Kapitalbasis von 700 Milliarden Euro haben – davon sollen 80 Milliarden Euro bar eingezahlt werden. Deutschlands Anteil an den Bareinzahlungen wird – über mehrere Jahre gestreckt – knapp 22 Milliarden Euro betragen. Dadurch wird sich die Neuverschuldung des Bundes weiter erhöhen.
- Datum 22.03.2011 - 19:37 Uhr
- Quelle dpa, Reuters
- Kommentare 9
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klar tun die das...
http://www.faz.net/s/Rub3...
'Jede Wette, dass Ihr Vorschlag gleichwohl nicht verwirklicht und stattdessen der Rettungsschirm für die Euroländer verlängert wird.'
'Solange Angela Merkel Bundeskanzlerin ist und ich Finanzminister bin, würden Sie diese Wette verlieren. Die Rettungsschirme laufen aus. Das haben wir klar vereinbart. Griechenland wird insgesamt drei Jahre die Kreditlinien in Anspruch nehmen können. Dann können sie noch fünf Jahre laufen. Danach ist Schluss.'
hört auf diesen leute zu glauben...wähle die endlich ab...wir brauchen ehrlichkeit in der politik...nicht leute die uns anlugen um deutschland an ausländischen burokraten ubergeben zu können.
die gute Frau, dann würde sie festrstellen, dass SIE HÖCHSTPERSÖNLICH eine Büchse der Pandora geöffnet hat, die immer wieder zu neuen Milliardennachschüssen führen werden.
Sie merkt ja nicht einmal, dass immer die fähigen Männer flüchten und nicht die unfähigen. Woran das wohl liegen mag? Es ist so eine Sache mit den Denken, wer denkt, dass "Nicht sein kann, was nicht sein darf" der bewegt sich nur ein eingefahrenen Gleisen und ist nicht zukunftsfähig, sondern ein Teil des Problems und nicht die Lösung.
http://www.bbc.co.uk/news...
welch ein zufall...dienstag ist es beschlossen..mittwoch wird es gebraucht
der Parteipolitiker der anderen Euro-Länder, denn deren Finanzminister sind dort stimmberechtigt.
Diese Leute haben allesamt seit vielen Jahren bewiesen, dass Ihnen seriöses Wirtschaften vollkommen egal sind (sonst wären ihre Länder ja nicht insolvent), deren Ziel bzgl. des ESM ist allein, von dort möglichst ohne große Probleme viel Geld zu erhalten.
Das wird also darauf hinauslaufen, dass in wenigen Jahren die meisten Euro-Länder dort am Tropf hängen, dass ständig Kredite verlängert bzw. durch Anschlusskredite ersetzt werden.
Die Kredite werden also NIE zurückgezahlt, das Geld ist also quasi verschenkt.
Und dass fast nur Deutschland bürgt und zahlt.
DAS ist die Politik von Frau Merkel.
Damit muss jetzt SOFORT Schluss sein, unterstuetzen Sie die Initiative "Nein zur Transferunion - Für stabiles Geld" jetzt, um diesen Wahnsinn zulasten der Einwohner Deutschlands zu stoppen!
Enternt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag
http://www.bloomberg.com/...
erstaundlich..
wir leihen geld von der banks..verzinst...um die banks geld zu geben.
irgentwas stimmt hier nicht...versteht merkel nicht was hier ablauft...oder ist sie an diesen betrug beteiligt?
... diesen Kommentar Nr.5, Angesichts der derzeit stattfindenen Politsatire, noch ziemlich sachlich.
Aber ich gebe zu: konstruktiv war er nicht. Denn
wie unsere Bundeskanzlerin "führt" hat inzwischen
auch der Dümmste begriffen, und ändern werde ich
diese Frau mit meinen Kommentaren sicher nicht.
An der sind schon ganz andere gescheitert
* Roland Koch
* Horst Köhler
* Hasni Mubarak
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Bitte diskutieren Sie das Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/ag
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