Frühjahrsprognose Bundesregierung erwartet Wachstum von 2,6 Prozent

In seiner Frühjahrsprognose kündigt Wirtschaftsminister Brüderle für das Jahr 2011 ein dynamisches Wachstum an – und weniger Arbeitslose.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle

Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem höheren Wirtschaftswachstum als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2011 voraussichtlich um 2,6 Prozent ansteigen, sagte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) bei der Vorstellung der Frühjahrsprognose. Damit korrigierte er die vorherige Prognose um 0,3 Prozent nach oben.

Im kommenden Jahr sei mit einem Wachstum von 1,8 Prozent zu rechnen. Die Arbeitslosigkeit werde im Jahresdurchschnitt unter die Drei-Millionen-Marke fallen und im nächsten Jahr weiter zurückgehen auf etwa 2,7 Millionen Menschen. Die führenden Forschungsinstitute trauen Deutschland 2011 sogar ein Plus von 2,8 Prozent zu. Die Regierungsprognose ist zudem eine wichtige Basis für die Steuerschätzung im Mai.

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Gleichzeitig werde die Zahl der Erwerbstätigen im nächsten Jahr ein Rekordniveau von mehr als 41 Millionen Menschen erreichen, sagte Brüderle.

"Das konjunkturelle Hoch über Deutschland ist stabil", sagte Brüderle. Die stärksten Impulse für das Wirtschaftswachstum kämen aus der Binnennachfrage, die zunehmend an Kraft gewinne. "Das macht unsere Wirtschaft insgesamt widerstandsfähiger", sagte der Minister.

Angesichts der aktuellen Preisentwicklung bei Rohstoffen, der Katastrophen in Japan und der noch nicht ausgestandenen Schuldenkrise im Euro-Raum werde sich dies auszahlen. Die "fast schon traditionelle deutsche Konsumschwäche" sei überwunden, die Zuwächse des privaten Konsums lägen deutlich über denen des vergangenen Jahrzehnts.

 
Leser-Kommentare
  1. zählt er nicht bald auch zu den Arbeitslosen

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    • CM
    • 14.04.2011 um 13:46 Uhr

    ...in Wirtschaftsfragen sind wie der Wetterbericht, womit fast alles gesagt ist.

    Daher sollte man sie mit Humor nehmen.

    [...]

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

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    Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich zum Artikelthema. Danke. Die Redaktion/lv

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  2. Damit wäre die Deutsche Wirtschaft wieder auf dem Niveau zu Beginn der Wirtschaftskrise.

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    • joG
    • 14.04.2011 um 14:51 Uhr

    ....wir aus dem Maastricht/Lissabon Vertragswerk allerdings nun für die EU zu zahlen verpflichtet sind: http://www.sueddeutsche.d...
    (siehe Graphik und Erläuterungen)

    • macey
    • 14.04.2011 um 14:55 Uhr

    Ob die deutsche Wirtschaft wirklich schon wieder auf dem Stande von vor der Krise ist, muss auch bezweifelt werden. Während des Krisenjahres brach die Produktion um mehr als 20 Prozent ein.
    Eigentlich müsste das Wirtschaftswachstum viel größer sein, um diese Defizite aufzuholen.
    Die wahren katastrophalen Verhältnisse auf dem deutschen Arbeitsmarkt weisen ebenfalls darauf hin, dass die Wirtschaft in Wirklichkeit noch nicht wieder in Schwung gekommen ist, dass der angebliche Wirtschaftsboom den Köpfen des Propagandaministeriums entspringt. Kein Wunder, ohne funktionierenden Binnenmarkt ist kein nennenswertes Wirtschaftswachstum zu erwarten. Ansichts Massenarbeitslosigkeit, prekärer Beschäftigung, gigantischem Niedriglohnsektor (größter in Europa) und unsicheren Lebensperspektiven, liegt die Binnennachfrage danieder.

    • joG
    • 14.04.2011 um 14:51 Uhr

    ....wir aus dem Maastricht/Lissabon Vertragswerk allerdings nun für die EU zu zahlen verpflichtet sind: http://www.sueddeutsche.d...
    (siehe Graphik und Erläuterungen)

    • macey
    • 14.04.2011 um 14:55 Uhr

    Ob die deutsche Wirtschaft wirklich schon wieder auf dem Stande von vor der Krise ist, muss auch bezweifelt werden. Während des Krisenjahres brach die Produktion um mehr als 20 Prozent ein.
    Eigentlich müsste das Wirtschaftswachstum viel größer sein, um diese Defizite aufzuholen.
    Die wahren katastrophalen Verhältnisse auf dem deutschen Arbeitsmarkt weisen ebenfalls darauf hin, dass die Wirtschaft in Wirklichkeit noch nicht wieder in Schwung gekommen ist, dass der angebliche Wirtschaftsboom den Köpfen des Propagandaministeriums entspringt. Kein Wunder, ohne funktionierenden Binnenmarkt ist kein nennenswertes Wirtschaftswachstum zu erwarten. Ansichts Massenarbeitslosigkeit, prekärer Beschäftigung, gigantischem Niedriglohnsektor (größter in Europa) und unsicheren Lebensperspektiven, liegt die Binnennachfrage danieder.

  3. Alleine soetwas wie "Gleichzeitig werde die Zahl der Erwerbstätigen im nächsten Jahr ein Rekordniveau von mehr als 41 Millionen Menschen erreichen, sagte Brüderle." lässt mich erschauern, denn der Nachsatz "... davon können nur 42,354% ihren Lebensunterhalts bestreiten, 32,543% haben einen Zweitjob, 13,53% einen Drittjob und 43% haben gar keine Ahnung. "

    • kael
    • 14.04.2011 um 14:06 Uhr

    Bestimmt haben wir diese Erfolgsmeldung ausschließlich dem politischen Wirken der FDP zu verdanken.

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  4. Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich zum Artikelthema. Danke. Die Redaktion/lv

    Antwort auf "Vorhersagen...."
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    >-D
    Wie schade, dass der Kommentar schon wieder wegzensiert ist - fand schon die Überschrift zum Schießen

    >-D
    Wie schade, dass der Kommentar schon wieder wegzensiert ist - fand schon die Überschrift zum Schießen

    • TottiZ
    • 14.04.2011 um 14:15 Uhr
    7. Taktik

    Anstatt von weniger Arbeitslosen zu sprechen sollte die BR von mehr sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen mit einem Einkommensniveau deutlichen über inhumanen Sklavenlohnhöhe sprechen, aber das geht ja nicht, da dann die endlos schwarzgelb geschönten Arbeitslosenstatistiken nicht mehr funktionieren würden.
    7 Millionen Transferleistungsbezieher. 20% Beschäftigte im Niedriglohnsektor. Das ist das was schwarzgelb als erfolgreiche Politik verkauft. Ich nenne dasvorsätzliche LÜGE!

  5. Na dann ist ja alles Bestens...die Wirtschaftskrise vorbei, es kann also weiter gehen frei nach dem Motto, nach der Krise ist vor der Krise.

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