IWF-Frühjahrstagung Amerikas Budgetstreit verunsichert das Ausland
Die Sorge um die Finanzlage der USA ist auch Thema auf der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank. Die US-Vertreter beschwichtigen jedoch. Ein Grund zur Zuversicht?
© Brendan Smialowski/Getty Images

Der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner
Die Stimmung bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank schwankt zwischen Erleichterung über die globale Erholung nach der Finanzkrise und der Besorgnis über neue Risiken, darunter Inflationstendenzen, die Energiepreise und der leichtfertige Umgang der USA mit ihren Schulden.
Deutschland habe einen "fulminanten Jahresauftakt" erlebt, sagte Bundesbankpräsident Axel Weber am Freitag. Dank "0,8 bis ein Prozent Wachstum im ersten Quartal" sei die Prognose von 2,5 Prozent Wachstum für 2011 gegen Korrekturen "nach unten abgesichert". "Die Weltwirtschaft ist in guter Verfassung", doch jede internationale Verwerfung könne das gefährden. Zu den "Eintrübungen" gehöre die Inflation, für Deutschland erwartet er 2,5 Prozent, in der zweiten Jahreshälfte sei "eine 3 vorne nicht auszuschließen".
Unerwartete Sorgen bereitet Europas Finanzministern der Umgang des US-Kongresses mit den Budgetproblemen. Die Regierung Obama verbreitet Zuversicht, das Parlament werde die gesetzliche Schuldenobergrenze anheben und so verhindern, dass die USA in wenigen Wochen keine Kredite mehr aufnehmen dürfen, um die laufenden Ausgaben zu decken. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) berichtete, US-Notenbankchef Ben Bernanke habe bei einem Essen am Vorabend über das Thema informiert. "Die Amerikaner wissen um ihre Verantwortung für die Weltwirtschaft", sagte Schäuble. Ratschläge von außen seien nicht hilfreich bei der Auseinandersetzung in Amerika.
US-Finanzminister Timothy Geithner und zwei Finanzberater des Präsidenten, Gene Sperling und Jacob Lew, nutzten Auftritte bei Tagungen und Pressekonferenzen rund um die Frühjahrstagung, um die übrige Welt zu beruhigen, konnten aber keine Garantien abgeben. Sie sagten lediglich, sie "hoffen, dass der Kongress die Schuldenobergrenze anhebt". Sonst seien die Folgen "katastrophal".
Republikaner und Demokraten tragen einen erbitterten Streit um die Haushaltspolitik aus. Der Konflikt um das Budget 2011 hatte kürzlich beinahe zur Schließung der Behörden geführt. Die Republikaner wollen auch die Debatte um die Schuldenobergrenze nutzen, um weitere Kürzungen zu erzwingen.
- Datum 16.04.2011 - 08:40 Uhr
- Quelle Tagesspiegel
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Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Natürlich wird man die Schuldendecke noch einmal anheben.
Doch ist das eine langfristige Lösung? Natürlich nicht. Viele verweisen auf Japan (>200 %). Aber die Situation ist ganz anders, die Unternehmensfelder liegen weitestgehend brach und das Szenario wird viel gewalttätiger ablaufen.
45 Millionen Menschen brauchen Food Stamps, viele tauchen nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auf. Amerikas größter Export sind derzeit leere Containerboxen.
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Darüber hinaus sind in China die Immobilienpreise in den großen Städten insgesamt um satte 27 Prozent eingebrochen. Teilweise in manchen Städten um 30 Prozent. Das ist den meisten Nachrichtenportalen nicht mal einen Artikel wert. Dabei sind die zu erwartenden Komplikationen für die Weltwirtschaft ein hohes Risiko, wie schon vor 3 Monaten bei einer internationalen Konferenz über 30 Ökonomen analysierten. Auch Deutschland werde davon betroffen sein.
Ich stimme zu. Es ist fast unvermeidbar, dass sich da jetzt eine Lawine in Gang setzt. Beobachtbar ist auch ein dramatischer Zuwachs von chinesischen Firmen, die ihre Bilanzen maßlos geschönt haben und dementsprechend an den weltweiten Börsen pulverisiert werden.
Schaut man zurück, so könnte man gerade jetzt von den 30er Jahren lernen. Die Krise ist nicht vorbei. Sie hat sich längst ins Politische fortgepflanzt und weicht die politischen Systeme auf.
....Artikel nur zweitrangig. Dennoch ist man als Vizeweltmeister mit China und den USA als "Risiko" zu betrachten als drittgrößter Verursacher des Welthandelsungleichgewichtes. ;)
....Artikel nur zweitrangig. Dennoch ist man als Vizeweltmeister mit China und den USA als "Risiko" zu betrachten als drittgrößter Verursacher des Welthandelsungleichgewichtes. ;)
....Artikel nur zweitrangig. Dennoch ist man als Vizeweltmeister mit China und den USA als "Risiko" zu betrachten als drittgrößter Verursacher des Welthandelsungleichgewichtes. ;)
Deutschland hat Amerika bereits große Brocken ihres Defizits abgenommen. Bei uns drugsen die Politiker noch ein bisschen rum und haben die amerikanischen Hypotheken-Schuldscheine derweilen in die diversen deutschen Bad Banks verbracht, alleine die Bad Bank der HRE hockt auf 175 Milliarden Giftpapieren plus die Papiere, die über die Länderbanken gekauft wurden, plus die Papiere, die die Banken bereits abgeschrieben haben.
Eigentlich wären jetzt mal die Chinesen dran, den Amerikanern ein paar "Haltet den Kapitalismus am Leben"-Gutscheine abzukaufen. Die waren bisher aber weniger unterstützungswillig als die Deutschen und haben überwiegend wertstabile amerikanische Papier im Depot.
Erst wenn der Dollar selbst einknickt, zahlen auch die Chinesen. Das kann dauern. Da sind zuvor ein paar Kniefälle fällig.
Deutschland hat Amerika bereits große Brocken ihres Defizits abgenommen. Bei uns drugsen die Politiker noch ein bisschen rum und haben die amerikanischen Hypotheken-Schuldscheine derweilen in die diversen deutschen Bad Banks verbracht, alleine die Bad Bank der HRE hockt auf 175 Milliarden Giftpapieren plus die Papiere, die über die Länderbanken gekauft wurden, plus die Papiere, die die Banken bereits abgeschrieben haben.
Eigentlich wären jetzt mal die Chinesen dran, den Amerikanern ein paar "Haltet den Kapitalismus am Leben"-Gutscheine abzukaufen. Die waren bisher aber weniger unterstützungswillig als die Deutschen und haben überwiegend wertstabile amerikanische Papier im Depot.
Erst wenn der Dollar selbst einknickt, zahlen auch die Chinesen. Das kann dauern. Da sind zuvor ein paar Kniefälle fällig.
Deutschland hat Amerika bereits große Brocken ihres Defizits abgenommen. Bei uns drugsen die Politiker noch ein bisschen rum und haben die amerikanischen Hypotheken-Schuldscheine derweilen in die diversen deutschen Bad Banks verbracht, alleine die Bad Bank der HRE hockt auf 175 Milliarden Giftpapieren plus die Papiere, die über die Länderbanken gekauft wurden, plus die Papiere, die die Banken bereits abgeschrieben haben.
Eigentlich wären jetzt mal die Chinesen dran, den Amerikanern ein paar "Haltet den Kapitalismus am Leben"-Gutscheine abzukaufen. Die waren bisher aber weniger unterstützungswillig als die Deutschen und haben überwiegend wertstabile amerikanische Papier im Depot.
Erst wenn der Dollar selbst einknickt, zahlen auch die Chinesen. Das kann dauern. Da sind zuvor ein paar Kniefälle fällig.
....nicht. Im Prinzip haben Sie aber nicht ganz unrecht, indem Sie sagen, dass Deutschland und China ihre Entwicklung finanzieren durch den Ankauf amerikanischer Papiere. Das ist allerdings nicht freiwillig in dem Sinne, das man es gerne tut. Man muss es tun um die eigene Wirtschaft unbekümmert in Gang zu halten. Würde man es nämlich nicht tun, würde der Dollar weiter fallen und man selber die subventionierten Produkte nicht mehr so leicht exportieren können. Schlimmer aber ist, dass man eine andere Anlage bräuchte. Dazu fällt Einem hier seit Jahrzehnten aber nichts ein.
....nicht. Im Prinzip haben Sie aber nicht ganz unrecht, indem Sie sagen, dass Deutschland und China ihre Entwicklung finanzieren durch den Ankauf amerikanischer Papiere. Das ist allerdings nicht freiwillig in dem Sinne, das man es gerne tut. Man muss es tun um die eigene Wirtschaft unbekümmert in Gang zu halten. Würde man es nämlich nicht tun, würde der Dollar weiter fallen und man selber die subventionierten Produkte nicht mehr so leicht exportieren können. Schlimmer aber ist, dass man eine andere Anlage bräuchte. Dazu fällt Einem hier seit Jahrzehnten aber nichts ein.
....nicht. Im Prinzip haben Sie aber nicht ganz unrecht, indem Sie sagen, dass Deutschland und China ihre Entwicklung finanzieren durch den Ankauf amerikanischer Papiere. Das ist allerdings nicht freiwillig in dem Sinne, das man es gerne tut. Man muss es tun um die eigene Wirtschaft unbekümmert in Gang zu halten. Würde man es nämlich nicht tun, würde der Dollar weiter fallen und man selber die subventionierten Produkte nicht mehr so leicht exportieren können. Schlimmer aber ist, dass man eine andere Anlage bräuchte. Dazu fällt Einem hier seit Jahrzehnten aber nichts ein.
Ein wahres Wort. Aber man muss den Leuten Schritt für Schritt klarmachen, dass Ultra-Export, wie Deutschland ihn betreibt, nur funktioniert, wenn ein paar Geldpumpen installiert werden, die ausländische Schuldscheine aufkaufen, gegen Bares tauschen und den deutschen Produzenten (Mittelstand! ;) im Ausland Kunden zur Verfügung stellen, die mit Barem bezahlen können.
Das taten bei uns die Landesbanken nach Kräften und haben dafür böse Prügel bezogen, weil die platzenden Schuldscheine, dann wieder zu Lasten der Steuerzahler gingen.
Nun ja, scheint's ist ihnen die EU auf die Schliche gekommen und ist dabei den Geldpumpmaschinen Landesbanken den Strom abzuzwacken. Man darf gespannt sein, wie den Leistungsdefizitlern zukünftig das Kapital zugeführt wird, damit Deutschlands Exportwirtschaft weiterbestehen kann.
Ein Teil der Arbeit hat nun die EZB mit den Anleiheaufkäufen übernommen. Immerhin, Deutschland zahlt nicht alleine, aber lange werden die anderen das nicht mitmachen. Wenn demnächst die Umschuldungen kommen, wird nochmal kräftig Geld verbrannt.
Vielleicht sollte Deutschland tatsächlich umdenken. Ohne Euro hätte die DM schon lange aufgewertet und der Wohlstand wäre durch billige Importe gestiegen. Heute sieht's so aus, dass Merkel immer noch predigt, Deutschland müsse für den Export fit gemacht werden.
Es ist schon richtig, ganz so einfach ist das System nicht.
Ein wahres Wort. Aber man muss den Leuten Schritt für Schritt klarmachen, dass Ultra-Export, wie Deutschland ihn betreibt, nur funktioniert, wenn ein paar Geldpumpen installiert werden, die ausländische Schuldscheine aufkaufen, gegen Bares tauschen und den deutschen Produzenten (Mittelstand! ;) im Ausland Kunden zur Verfügung stellen, die mit Barem bezahlen können.
Das taten bei uns die Landesbanken nach Kräften und haben dafür böse Prügel bezogen, weil die platzenden Schuldscheine, dann wieder zu Lasten der Steuerzahler gingen.
Nun ja, scheint's ist ihnen die EU auf die Schliche gekommen und ist dabei den Geldpumpmaschinen Landesbanken den Strom abzuzwacken. Man darf gespannt sein, wie den Leistungsdefizitlern zukünftig das Kapital zugeführt wird, damit Deutschlands Exportwirtschaft weiterbestehen kann.
Ein Teil der Arbeit hat nun die EZB mit den Anleiheaufkäufen übernommen. Immerhin, Deutschland zahlt nicht alleine, aber lange werden die anderen das nicht mitmachen. Wenn demnächst die Umschuldungen kommen, wird nochmal kräftig Geld verbrannt.
Vielleicht sollte Deutschland tatsächlich umdenken. Ohne Euro hätte die DM schon lange aufgewertet und der Wohlstand wäre durch billige Importe gestiegen. Heute sieht's so aus, dass Merkel immer noch predigt, Deutschland müsse für den Export fit gemacht werden.
Es ist schon richtig, ganz so einfach ist das System nicht.
Ein wahres Wort. Aber man muss den Leuten Schritt für Schritt klarmachen, dass Ultra-Export, wie Deutschland ihn betreibt, nur funktioniert, wenn ein paar Geldpumpen installiert werden, die ausländische Schuldscheine aufkaufen, gegen Bares tauschen und den deutschen Produzenten (Mittelstand! ;) im Ausland Kunden zur Verfügung stellen, die mit Barem bezahlen können.
Das taten bei uns die Landesbanken nach Kräften und haben dafür böse Prügel bezogen, weil die platzenden Schuldscheine, dann wieder zu Lasten der Steuerzahler gingen.
Nun ja, scheint's ist ihnen die EU auf die Schliche gekommen und ist dabei den Geldpumpmaschinen Landesbanken den Strom abzuzwacken. Man darf gespannt sein, wie den Leistungsdefizitlern zukünftig das Kapital zugeführt wird, damit Deutschlands Exportwirtschaft weiterbestehen kann.
Ein Teil der Arbeit hat nun die EZB mit den Anleiheaufkäufen übernommen. Immerhin, Deutschland zahlt nicht alleine, aber lange werden die anderen das nicht mitmachen. Wenn demnächst die Umschuldungen kommen, wird nochmal kräftig Geld verbrannt.
Vielleicht sollte Deutschland tatsächlich umdenken. Ohne Euro hätte die DM schon lange aufgewertet und der Wohlstand wäre durch billige Importe gestiegen. Heute sieht's so aus, dass Merkel immer noch predigt, Deutschland müsse für den Export fit gemacht werden.
Es ist schon richtig, ganz so einfach ist das System nicht.
Ist denn schon Wahlkampf in den USA oder was soll das - Obama versucht hier die missliche Lage zu beheben oder zu verbessern, und was kommt - die Tea Party und die Republikaner denken da quer. Vielleicht wäre es an der Zeit, hier mal - und zwar alle- an einem Strang zu ziehen und die USA nicht weiter in Richtung Bankrott zu treiben.
Wie steht es z.B. in Georgia und co (nehmen wir doch mal die "nicht so bekannten Bundesstaaten) und deren Finanzen, Infrastruktur und Arbeitsmarkt??
So sind die Amerikaner. Verschulden sich gigantisch, verursachen die Finanzkriese, leben auf Kosten der Gläubiger, wie China, Japan usw.Sie selbst sind auf dem Weltmarkt nicht
wettbewerbsfähig und dafür soll vielleicht Deutschland zahlen.
Absurder geht es nicht. Für die verfehlte Politik der USA sollten wir keinen Cent in die Hand nehmen. Die überbordende
Rüstung der USA und die Ausfuhr von Rüstungsgütern sind eines
der großen Probleme der USA. Überall Kriege anzetteln und Waffen liefern und wir sollen dafür zahlen. Nie und nimmer.
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