FrankreichAbhängig von der Atomlobby

Die Atompolitik wird in Frankreich von einer kleinen Kadergruppe bestimmt. Die mächtige Lobby verhindert, dass sich Frankreich einem strengem AKW-Stresstest unterzieht.

Wenn die Expertengruppe der 27 Mitgliedsländer und die EU-Kommission an diesem Donnerstag über die Kriterien für die Stresstests der Kernkraftwerke beraten, darf die Atomlobby ganz entspannt sein. Dass dabei kein wirklicher Stress aufkommt, dafür sorgt schon die Kernkraftnation Nummer 1 in Europa: Mit 58 Kraftwerken, die mehr als drei Viertel des Strombedarfs liefern, hat sich kein anderes Land so der Atomenergie verschrieben wie Frankreich. Und dabei soll es auch bleiben. Präsident Nicolas Sarkozy jedenfalls ließ keinen Zweifel daran, als er vergangene Woche die größte Atomanlage Westeuropas in Gravelines am Ärmelkanal besuchte. "Ich habe Vertrauen in die Sicherheit des französischen Nuklearparks", betonte er. "Ich wurde nicht gewählt, um ihn infrage zu stellen. Also wird er nicht infrage gestellt."

So klingt ein französisches Basta. André-Claude Lacoste, Chef der unter Regierungsaufsicht stehenden Behörde für Nuklearsicherheit ASN, erklärte etwas höflicher, aber ebenso entschieden, dass Frankreich die innerhalb Europas auf vergleichbare Standards ausgelegten Sicherheitschecks auf die Folgen von Naturkatastrophen beschränken will: "Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, die von uns verlangte Transparenz und Offenheit auch auf Terroranschläge oder Flugzeugabstürze auszudehnen. Es ist unmöglich, alles über dieses Thema zu sagen."

Was kann man nicht preisgeben? Dass keines der Kraftwerke, nicht einmal der im Bau befindliche hochmoderne Druckwasserreaktor der sogenannten dritten Generation (EPR) im normannischen Flamanville einen Flugzeugabsturz überstünde? Stéphane Lhomme, Vorsitzender der atomkritischen Organisation Observatoire du Nucléaire, hatte noch in der Planungsphase die Anti-Terroreinheit der Staatsanwaltschaft am Hals, weil er ein Dokument der Betreiberfirma Electricité de France (EdF) veröffentlichte, das genau diesen Mangel einräumte. In Fachkreisen, sagt Mycle Schneider, wisse das ohnehin jeder. "Die breite Öffentlichkeit ist erst nach der Katastrophe in Fukushima auf das Thema aufmerksam geworden."

Schneider, Träger des alternativen Nobelpreises und seit mehr als 20 Jahren in Frankreich immer wieder als Berater für Regierungen tätig, ist überzeugt: "Wenn Flugzeugabsturz ein Sicherheitskriterium ist, können wir hier dicht machen." Über Risiken aus Naturkatastrophen könnten die Stresstests der EU aber keine Ergebnisse liefern, die nicht bereits bekannt seien. Der Jurist Sarkozy erklärte vollmundig, die Katastrophe in Japan sei "kein Atomunfall gewesen, sondern durch einen Tsunami bedingt. Und ein Tsunami mitten in Frankreich wäre doch eine Neuheit." ASN-Chef Lacoste räumte für seine Position jedoch ungewohnt offen ein: "Niemand kann garantieren, dass es niemals einen schweren Unfall in Frankreich geben wird." Ernsthafte Konsequenzen dürfte das jedoch nicht haben. Der gleiche Lacoste betonte Ende März, er sehe "keinen Grund, warum irgendeines der französischen Kraftwerke abgeschaltet werden sollte".

Es ist nicht so, dass die Behörde für Nuklearsicherheit völlig unsensibel für die Gefahren der Kernkraft oder die auch in Frankreich bestehenden Ängste der Bevölkerung wäre. Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche organisierte sie in Paris ein schon seit Langem geplantes Symposium über Reaktorsicherheit. Frankreich müsse sich auf das "Unvorstellbare" vorbereiten, hieß es da. Akribisch listet die Behörde auf ihrer Website auch jeden Zwischenfall – jedes Jahr ein paar Hundert – auf. Aber dabei bleibt es dann meist. Die sechs Reaktoren in Gravelines befinden sich laut ASN 46 Zentimeter unterhalb der Marke eines Jahrtausendhochwassers. Das AKW Fessenheim, nur 30 Kilometer von Freiburg entfernt, steht in Europas seismisch aktivstem Gebiet. Laut einem ASN-Bericht aus dem Jahr 2000, kann bei einem stärkeren Erdbeben eine Sicherstellung der Reaktorkühlung nicht mehr gewährleistet werden.  

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Leserkommentare
  1. "Das Misstrauen basiert auf Lacostes Mitgliedschaft im sogenannten Corps des Mines. Die Kadergruppe von rund 500 Ingenieuren, in der Regel Absolventen der Elitehochschule Ecole Nationale Supérieure des Mines in Paris, ist die effektivste Atomlobby des Staates."
    Es handelt sich also um die 500 kompetentesten Fachleute Frankreichs, die allesamt der Ansicht sind, die französischen AKWs seien sicher.
    Man stelle sich einmal vor, man würde in Deutschland Fachleute, statt Pastoren, Philosophieprofessoren und Greenpeace-Anhänger über die Risiken von AKWs beraten lassen. Aber ich gerate ins Träumen.

    16 Leserempfehlungen
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    • seschu
    • 09.05.2011 um 14:48 Uhr

    so wie ich das sehe gibt es genügend fachleute die auch gegen AKWs sind. Es ist schon etwas gelinde gesagt bescheurt zu glauben, man könnte mit irgendeiner methode die 5000 besten Ingenieure finden und dann davon ausgehen diese könnten die probleme der kernkraft lösen ... Das Ingenieurwesen ist doch kein Hochleistungssport bei dem man objektiv eine solche rangfolge aufstellen kann.

    mir scheint viel eher sie wollen nicht das fachleute gegen atomrkaft sind deswegen verweigern sie sich einfach deren existenz.

    Redaktion

    Lieber Herr Mallokent,

    es geht in dem Artikel nicht um den Ausstieg aus der Atomenergie. Frankreich weigert sich, nach der Katastrophe von Fukushima zumindest die Sicherheit ihrer eigenen Kraftwerke genau zu überprüfen. Die Lobby ist stark genug, einen harten Stresstest zu verhindern.

    Wenn die AKWs sicher sind, sollte eine Prüfung dies auch bestätigen.

    Liebe Grüße

    Marcus Gatzke

    • huhi
    • 09.05.2011 um 14:55 Uhr

    Helmut Schmidt vor ein paar Tagen hier in der Zeit:
    "Weder gibt es eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik, noch eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (siehe Libyen!) oder eine gemeinsame Energiepolitik, wie die deutsche Kernkraft-Wende zeigt: Wenn alle EU-Mitgliedsstaaten mit ihren weit über 100 Kernkraftwerken sich ebenso verhalten würden, dann hätten wir eine akute Energieversorgungskrise in Europa."
    Herr Schmitt hat recht! Die deutsche Debatte ist unsäglich, ideologische Weltverbesserer bestimmen die Atomdebatte, monopolisieren diese und schneiden Atombefürwortern oft einfach das Wort abschneidet?
    Wieter so Franzosen!

    Mir sind Fachleute natürlich auch lieber, als Pastoren etc. Wer sich allerdings wieder ruhig ins Bett legt, nur weil "Fachleute" i-welche AKW's für sicher befinden, der ist naiv. Auch die sogenannten "Fachleute" sollten sich i-wann mal eingestehen, dass es Dinge auf dieser Welt gibt, die man nicht mit 100%iger Sicherheit in der Hand hat, bzw. kontrollieren kann. Da helfen dann auch keine Abschlüsse auf Elite-Unis ^^

    ...nicht ungesund sein kann :-)

    • Nopp
    • 09.05.2011 um 15:42 Uhr

    Ich denke wenn die sogenannten Fachleute sich wirklich um uns scheren würden wäre es ja toll, aber sie hinterlassen uns so Sachen wie die Asse. In den 60er Jahren haben alle das für toll befunden und es stellt sich raus das nun alles umgelargert werden muß und das die Stollen nicht so sicher sind. Warum zum teufel sollte ich diesen Fachleuten glauben schenken wenn sie uns so hintergehen. Das vertrauen sinkt jeden Tag wenn der Pfusch dieser Leute offengelegt wird. Ich denke mal das Tepco als Betreiber von Fukushima in etwa genauso vertrauensvoll ist wie die französischen oder deutschen Betreiber. Und welchen mist die bei Tepco gebaut haben, sowas kann ich mir in Frankreich oder Deutschland genauso gut vorstellen. Als wenn die raffgier hier geringer wäre. Ich kann solchen Top-Managern nicht mehr über den Weg trauen. Und was die Betreiber in Frankreich machen sind nicht gerade Vertrauensbildende Maßnahmen. Sowas kann man nur durch Transparenz erreichen und die fehlt auf jeden fall.

    Fakten gibts hier: http://de.wikipedia.org/w...

    Die gleiche Sorte interessengesteuerter Spezial-Experten hat vor knapp 100 Jahren auch der RMS Titanic die praktische Unsinkbarkeit bescheinigt...
    Das Ende kenne wir.

    Die AKW von Fukushima wurden demnach von Pastoren etc. geplant?

    könnten sie dem Stresstest doch in Ruhe entgegensehen:

    "Es handelt sich also um die 500 kompetentesten Fachleute Frankreichs, die allesamt der Ansicht sind, die französischen AKWs seien sicher."

    Karin Finkenzeller arbeitet schon in der Überschrift mit dem Begriff "Atomlobby". Warum das? Die Antwort ist klar, der gemeine Leser assoziiert den Begriff "Lobby" mit "Verschwörung", wird in Alarmstimmung versetzt und bekommt Angst (wenn er sie nicht schon hat).
    Würde Karin Finkenzeller schreiben, dass ca. 500 kompetente Fachleute den Stresstest für unsinnig halten, weil dabei nur das herauskommt was man jetzt schon weiß, dann fehlte dem Artikel die Dramaturgie und kaum jemand würde ihn lesen. Der gemeine "Grüne" wäre sogar verärgert, man will ja schließlich das Gefühl von Untergangsstimmung aufrechterhalten.

    Fachlich kann man sich mit vielen Atomkraftgegnern sowieso nicht mehr auseinandersetzen. Ein mir bekannter junger Mann studiert Physik und wollte vor einigen Tagen anderen Kommilitonen, die sich mit Geisteswissenschaften auseinandersetzen, die Gesetze der Energieerhaltung klar machen. Seine Gesprächspartner haben ihm dann empfohlen, mal über den Tellerrand zu schauen und nicht immer mit dämlichen Zahlen herumzujonglieren. Wenn man nur richtig forscht, dann wird man auch die Gesetze der Energieerhaltung widerlegen, schließlich ist man doch auch auf dem Mond gelandet, was man ja auch nicht für möglich gehalten hatte.

    Fachleute die nicht über den Tellerrand ihrer Disziplin hinaussehen, und nicht fähig sind ihre Arbeit im Gesellschaftlichen Kontext möglicherweise selbstkritisch zu bewerten, nennt man auch "Fachidioten".

    • seschu
    • 09.05.2011 um 14:48 Uhr

    so wie ich das sehe gibt es genügend fachleute die auch gegen AKWs sind. Es ist schon etwas gelinde gesagt bescheurt zu glauben, man könnte mit irgendeiner methode die 5000 besten Ingenieure finden und dann davon ausgehen diese könnten die probleme der kernkraft lösen ... Das Ingenieurwesen ist doch kein Hochleistungssport bei dem man objektiv eine solche rangfolge aufstellen kann.

    mir scheint viel eher sie wollen nicht das fachleute gegen atomrkaft sind deswegen verweigern sie sich einfach deren existenz.

    Redaktion

    Lieber Herr Mallokent,

    es geht in dem Artikel nicht um den Ausstieg aus der Atomenergie. Frankreich weigert sich, nach der Katastrophe von Fukushima zumindest die Sicherheit ihrer eigenen Kraftwerke genau zu überprüfen. Die Lobby ist stark genug, einen harten Stresstest zu verhindern.

    Wenn die AKWs sicher sind, sollte eine Prüfung dies auch bestätigen.

    Liebe Grüße

    Marcus Gatzke

    • huhi
    • 09.05.2011 um 14:55 Uhr

    Helmut Schmidt vor ein paar Tagen hier in der Zeit:
    "Weder gibt es eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik, noch eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (siehe Libyen!) oder eine gemeinsame Energiepolitik, wie die deutsche Kernkraft-Wende zeigt: Wenn alle EU-Mitgliedsstaaten mit ihren weit über 100 Kernkraftwerken sich ebenso verhalten würden, dann hätten wir eine akute Energieversorgungskrise in Europa."
    Herr Schmitt hat recht! Die deutsche Debatte ist unsäglich, ideologische Weltverbesserer bestimmen die Atomdebatte, monopolisieren diese und schneiden Atombefürwortern oft einfach das Wort abschneidet?
    Wieter so Franzosen!

    Mir sind Fachleute natürlich auch lieber, als Pastoren etc. Wer sich allerdings wieder ruhig ins Bett legt, nur weil "Fachleute" i-welche AKW's für sicher befinden, der ist naiv. Auch die sogenannten "Fachleute" sollten sich i-wann mal eingestehen, dass es Dinge auf dieser Welt gibt, die man nicht mit 100%iger Sicherheit in der Hand hat, bzw. kontrollieren kann. Da helfen dann auch keine Abschlüsse auf Elite-Unis ^^

    ...nicht ungesund sein kann :-)

    • Nopp
    • 09.05.2011 um 15:42 Uhr

    Ich denke wenn die sogenannten Fachleute sich wirklich um uns scheren würden wäre es ja toll, aber sie hinterlassen uns so Sachen wie die Asse. In den 60er Jahren haben alle das für toll befunden und es stellt sich raus das nun alles umgelargert werden muß und das die Stollen nicht so sicher sind. Warum zum teufel sollte ich diesen Fachleuten glauben schenken wenn sie uns so hintergehen. Das vertrauen sinkt jeden Tag wenn der Pfusch dieser Leute offengelegt wird. Ich denke mal das Tepco als Betreiber von Fukushima in etwa genauso vertrauensvoll ist wie die französischen oder deutschen Betreiber. Und welchen mist die bei Tepco gebaut haben, sowas kann ich mir in Frankreich oder Deutschland genauso gut vorstellen. Als wenn die raffgier hier geringer wäre. Ich kann solchen Top-Managern nicht mehr über den Weg trauen. Und was die Betreiber in Frankreich machen sind nicht gerade Vertrauensbildende Maßnahmen. Sowas kann man nur durch Transparenz erreichen und die fehlt auf jeden fall.

    Fakten gibts hier: http://de.wikipedia.org/w...

    Die gleiche Sorte interessengesteuerter Spezial-Experten hat vor knapp 100 Jahren auch der RMS Titanic die praktische Unsinkbarkeit bescheinigt...
    Das Ende kenne wir.

    Die AKW von Fukushima wurden demnach von Pastoren etc. geplant?

    könnten sie dem Stresstest doch in Ruhe entgegensehen:

    "Es handelt sich also um die 500 kompetentesten Fachleute Frankreichs, die allesamt der Ansicht sind, die französischen AKWs seien sicher."

    Karin Finkenzeller arbeitet schon in der Überschrift mit dem Begriff "Atomlobby". Warum das? Die Antwort ist klar, der gemeine Leser assoziiert den Begriff "Lobby" mit "Verschwörung", wird in Alarmstimmung versetzt und bekommt Angst (wenn er sie nicht schon hat).
    Würde Karin Finkenzeller schreiben, dass ca. 500 kompetente Fachleute den Stresstest für unsinnig halten, weil dabei nur das herauskommt was man jetzt schon weiß, dann fehlte dem Artikel die Dramaturgie und kaum jemand würde ihn lesen. Der gemeine "Grüne" wäre sogar verärgert, man will ja schließlich das Gefühl von Untergangsstimmung aufrechterhalten.

    Fachlich kann man sich mit vielen Atomkraftgegnern sowieso nicht mehr auseinandersetzen. Ein mir bekannter junger Mann studiert Physik und wollte vor einigen Tagen anderen Kommilitonen, die sich mit Geisteswissenschaften auseinandersetzen, die Gesetze der Energieerhaltung klar machen. Seine Gesprächspartner haben ihm dann empfohlen, mal über den Tellerrand zu schauen und nicht immer mit dämlichen Zahlen herumzujonglieren. Wenn man nur richtig forscht, dann wird man auch die Gesetze der Energieerhaltung widerlegen, schließlich ist man doch auch auf dem Mond gelandet, was man ja auch nicht für möglich gehalten hatte.

    Fachleute die nicht über den Tellerrand ihrer Disziplin hinaussehen, und nicht fähig sind ihre Arbeit im Gesellschaftlichen Kontext möglicherweise selbstkritisch zu bewerten, nennt man auch "Fachidioten".

  2. sollte doch Deutschland in der Lage sein, die Franzosen davon überzeugen, dass dort die Stresstests nicht milde ausfallen sollen. Oder die AKW-betreiber bitte schön ihre Zelte dort abbauen und sie bei Paris wieder aufstellen.

    3 Leserempfehlungen
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    Und,Deutschland-IST nun mal definitiv dabei!
    Wann wird das endlich mal gesagt?
    Fukushima-ohja,das hat man -dummerweise-benutzt.
    Aber,Sarcozy hat Recht!Es war der Tsunami,das Erdbeben und die jahrelange Schlamperei der Japaner.
    Nun benutzt man Tatsachen aber zum Vor-oder Nachteil.Grad,wie es ins Bild passt.
    Um es mal ANDERS zu sagen:Ab dem Bau der AKWs waren diese "Gefahren" allgegenwärtig.
    Aber,solang der Strom aus der Steckdose kommt...
    Alle Macht den Medien.

    "Huhi":Danke!
    Es geht heut oder morgen Einer auf die Strasse und wird überfahren.Und,jetzt?
    Das Leben an sich ist nicht frei von Risiken.

    Und,Deutschland-IST nun mal definitiv dabei!
    Wann wird das endlich mal gesagt?
    Fukushima-ohja,das hat man -dummerweise-benutzt.
    Aber,Sarcozy hat Recht!Es war der Tsunami,das Erdbeben und die jahrelange Schlamperei der Japaner.
    Nun benutzt man Tatsachen aber zum Vor-oder Nachteil.Grad,wie es ins Bild passt.
    Um es mal ANDERS zu sagen:Ab dem Bau der AKWs waren diese "Gefahren" allgegenwärtig.
    Aber,solang der Strom aus der Steckdose kommt...
    Alle Macht den Medien.

    "Huhi":Danke!
    Es geht heut oder morgen Einer auf die Strasse und wird überfahren.Und,jetzt?
    Das Leben an sich ist nicht frei von Risiken.

  3. würde ich an Kränen hochziehen.

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/se

    4 Leserempfehlungen
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    Sie und Ihresgleichen!

    Bitte argumentieren sie sachlich. Danke, die Redaktion/jz

    Sie und Ihresgleichen!

    Bitte argumentieren sie sachlich. Danke, die Redaktion/jz

    • seschu
    • 09.05.2011 um 14:48 Uhr

    so wie ich das sehe gibt es genügend fachleute die auch gegen AKWs sind. Es ist schon etwas gelinde gesagt bescheurt zu glauben, man könnte mit irgendeiner methode die 5000 besten Ingenieure finden und dann davon ausgehen diese könnten die probleme der kernkraft lösen ... Das Ingenieurwesen ist doch kein Hochleistungssport bei dem man objektiv eine solche rangfolge aufstellen kann.

    mir scheint viel eher sie wollen nicht das fachleute gegen atomrkaft sind deswegen verweigern sie sich einfach deren existenz.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Welch schöner Traum"
    • fox85
    • 09.05.2011 um 14:53 Uhr
    Antwort auf "Welch schöner Traum"
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    • fox85
    • 09.05.2011 um 15:07 Uhr

    Könntet ihr Nr. 5 und diesen Kommentar löschen, oder mir sagen, wie das geht, falls ich das auch selbst machen kann?? Danke!

    • fox85
    • 09.05.2011 um 15:07 Uhr

    Könntet ihr Nr. 5 und diesen Kommentar löschen, oder mir sagen, wie das geht, falls ich das auch selbst machen kann?? Danke!

  4. Redaktion

    Lieber Herr Mallokent,

    es geht in dem Artikel nicht um den Ausstieg aus der Atomenergie. Frankreich weigert sich, nach der Katastrophe von Fukushima zumindest die Sicherheit ihrer eigenen Kraftwerke genau zu überprüfen. Die Lobby ist stark genug, einen harten Stresstest zu verhindern.

    Wenn die AKWs sicher sind, sollte eine Prüfung dies auch bestätigen.

    Liebe Grüße

    Marcus Gatzke

    8 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Welch schöner Traum"
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    In Frankreich sind nur wenige Anlagen erdbebengefährdet, und bei einem Erdbeben, wie es in Japan vorkam, würde es in Frankreich 100.000de Tote geben. Natürlich wird dies nicht kommen. Daher ist es völlig absurd, wegen Fukushima, das sich im Vergleich zur Ursache, dem Tsunami, als harmlos erwiesen hat, Kernkraftwerke in Frankreich zu "überprüfen".

    Genauso idiotisch das ewige Theater um einen möglichen Flugzeugabsturz: Was soll es schon, wenn dadurch im Flugzeug 200, am Boden aber nur ein halbes Dutzend Personen umkommen würden??? Eine so dämliche Idee für einen Terroranschlag kann sowieso nur ein grüner Terrorist haben.

    • Crest
    • 09.05.2011 um 15:45 Uhr

    "Frankreich weigert sich, nach der Katastrophe von Fukushima zumindest die Sicherheit ihrer eigenen Kraftwerke genau zu überprüfen." sondern eher schon "rotzfrech".

    Eines wird in unseren Diskussionen stets ausgeklammert: Ein Produzent schlechter Ware, jemand der also betrügt, kann in der Regel auf die Waren anderer Produzenten ausweichen. Seine eigene schlechte Ware braucht ihn selbst nicht zu tangieren.

    Bei der Kernkraft ist das anders: Die "Atommanager" und ihre Angehörigen sind von einem Unfall ebenso betroffen wie alle anderen. Vielleicht macht sich Herr Gatzke das mal in einem luziden Moment klar.

    Herzlichst Crest

    Die französischen Atomkraftwerke sind nach Fukushima nicht sicher und nicht unsicherer als vorher. Und weder ein Tsunami noch ein schweres Erdbeben ist in Frankreich zu erwarten. Warum verlangt eigentlich niemand einen "Streßtest" für den Eiffelturm?

    In Frankreich sind nur wenige Anlagen erdbebengefährdet, und bei einem Erdbeben, wie es in Japan vorkam, würde es in Frankreich 100.000de Tote geben. Natürlich wird dies nicht kommen. Daher ist es völlig absurd, wegen Fukushima, das sich im Vergleich zur Ursache, dem Tsunami, als harmlos erwiesen hat, Kernkraftwerke in Frankreich zu "überprüfen".

    Genauso idiotisch das ewige Theater um einen möglichen Flugzeugabsturz: Was soll es schon, wenn dadurch im Flugzeug 200, am Boden aber nur ein halbes Dutzend Personen umkommen würden??? Eine so dämliche Idee für einen Terroranschlag kann sowieso nur ein grüner Terrorist haben.

    • Crest
    • 09.05.2011 um 15:45 Uhr

    "Frankreich weigert sich, nach der Katastrophe von Fukushima zumindest die Sicherheit ihrer eigenen Kraftwerke genau zu überprüfen." sondern eher schon "rotzfrech".

    Eines wird in unseren Diskussionen stets ausgeklammert: Ein Produzent schlechter Ware, jemand der also betrügt, kann in der Regel auf die Waren anderer Produzenten ausweichen. Seine eigene schlechte Ware braucht ihn selbst nicht zu tangieren.

    Bei der Kernkraft ist das anders: Die "Atommanager" und ihre Angehörigen sind von einem Unfall ebenso betroffen wie alle anderen. Vielleicht macht sich Herr Gatzke das mal in einem luziden Moment klar.

    Herzlichst Crest

    Die französischen Atomkraftwerke sind nach Fukushima nicht sicher und nicht unsicherer als vorher. Und weder ein Tsunami noch ein schweres Erdbeben ist in Frankreich zu erwarten. Warum verlangt eigentlich niemand einen "Streßtest" für den Eiffelturm?

    • huhi
    • 09.05.2011 um 14:55 Uhr

    Helmut Schmidt vor ein paar Tagen hier in der Zeit:
    "Weder gibt es eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik, noch eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (siehe Libyen!) oder eine gemeinsame Energiepolitik, wie die deutsche Kernkraft-Wende zeigt: Wenn alle EU-Mitgliedsstaaten mit ihren weit über 100 Kernkraftwerken sich ebenso verhalten würden, dann hätten wir eine akute Energieversorgungskrise in Europa."
    Herr Schmitt hat recht! Die deutsche Debatte ist unsäglich, ideologische Weltverbesserer bestimmen die Atomdebatte, monopolisieren diese und schneiden Atombefürwortern oft einfach das Wort abschneidet?
    Wieter so Franzosen!

    8 Leserempfehlungen
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    • Elite7
    • 09.05.2011 um 18:17 Uhr

    dass der Ausstieg problemlos zu bewältigen wäre, er scheitere nur an den ihm zur Verfügung gestellten Mitteln und der Atom-Lobby, wobei diese natürlich diesen Ausstieg auch locker selber finanzieren könnten.

    • Elite7
    • 09.05.2011 um 18:21 Uhr

    Spätestens bei dem Satz "Ich wurde nicht gewählt, um ihn infrage zu stellen. Also wird er nicht infrage gestellt." sollte man hellhörig werden. Vielleicht macht sich der Mann wirklich mal darüber Gedanken, warum er gewählt wurde, bestimmt nicht, um sich dann von der Atomlobby vor den Karren spannen zu lassen. Es wäre doch seine Aufgabe Frankreich aus den "Fesseln der Atomlbby" zu befreien, stattdessen unterstützt er sie sogar noch. Soll der nur mal mit seinen "Stress-Tests" kommen. Wer macht die denn? Wer wertet die aus? Also er bestimmt nicht und ich bezweifle, dass er viel von der Materie versteht.

    • Elite7
    • 09.05.2011 um 18:17 Uhr

    dass der Ausstieg problemlos zu bewältigen wäre, er scheitere nur an den ihm zur Verfügung gestellten Mitteln und der Atom-Lobby, wobei diese natürlich diesen Ausstieg auch locker selber finanzieren könnten.

    • Elite7
    • 09.05.2011 um 18:21 Uhr

    Spätestens bei dem Satz "Ich wurde nicht gewählt, um ihn infrage zu stellen. Also wird er nicht infrage gestellt." sollte man hellhörig werden. Vielleicht macht sich der Mann wirklich mal darüber Gedanken, warum er gewählt wurde, bestimmt nicht, um sich dann von der Atomlobby vor den Karren spannen zu lassen. Es wäre doch seine Aufgabe Frankreich aus den "Fesseln der Atomlbby" zu befreien, stattdessen unterstützt er sie sogar noch. Soll der nur mal mit seinen "Stress-Tests" kommen. Wer macht die denn? Wer wertet die aus? Also er bestimmt nicht und ich bezweifle, dass er viel von der Materie versteht.

  5. Mir sind Fachleute natürlich auch lieber, als Pastoren etc. Wer sich allerdings wieder ruhig ins Bett legt, nur weil "Fachleute" i-welche AKW's für sicher befinden, der ist naiv. Auch die sogenannten "Fachleute" sollten sich i-wann mal eingestehen, dass es Dinge auf dieser Welt gibt, die man nicht mit 100%iger Sicherheit in der Hand hat, bzw. kontrollieren kann. Da helfen dann auch keine Abschlüsse auf Elite-Unis ^^

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    Ein Fachmann sagt ihnen, zu welcher Wahrscheinlichkeit es unter welchen Randbedingungen sicher ist.
    Da dies den meisten Menschen zu komplex ist, behauptet dann irgend ein Politiker, dass dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sicher sei, die Presse macht dann daraus, dass dies sicher sei.
    Ähnlich wie mit der Titanic:
    Die Konstrukteure hatten das Schiff mit vielen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet, aber die Erbauer haben sie nie als unsinkbar bezeichnet.
    Die Zeitschrift The Shipbuilder als „praktisch unsinkbar“ bezeichnet, der Volksmund dachte dann, dass dies unsinkbar bedeute.

    Ka, was Sie mir sagen wollen, aber wenn ich mir so meinen Text durchlese, dann reden wir doch vom selben Brei :)

    Ein Fachmann sagt ihnen, zu welcher Wahrscheinlichkeit es unter welchen Randbedingungen sicher ist.
    Da dies den meisten Menschen zu komplex ist, behauptet dann irgend ein Politiker, dass dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sicher sei, die Presse macht dann daraus, dass dies sicher sei.
    Ähnlich wie mit der Titanic:
    Die Konstrukteure hatten das Schiff mit vielen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet, aber die Erbauer haben sie nie als unsinkbar bezeichnet.
    Die Zeitschrift The Shipbuilder als „praktisch unsinkbar“ bezeichnet, der Volksmund dachte dann, dass dies unsinkbar bedeute.

    Ka, was Sie mir sagen wollen, aber wenn ich mir so meinen Text durchlese, dann reden wir doch vom selben Brei :)

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